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        <article-title>Variantenmodellierung von Automatisierungssystemen unter Berücksichtigung von Evolution</article-title>
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          <string-name>Julia Fuchs</string-name>
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          <string-name>Birgit Vogel-Heuser</string-name>
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          <label>0</label>
          <institution>Lehrstuhl für Automatisierung und Informationssysteme Fakultät für Maschinenwesen, Technische Universität München Boltzmannstraße 15 85748 Garching bei München</institution>
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      <fpage>12</fpage>
      <lpage>13</lpage>
      <abstract>
        <p>Automatisierungssysteme werden oftmals aus wiederverwendbaren Einheiten diverser Disziplinen wie Mechanik, Hardwareplanung oder Software zusammengesetzt, welche unterschiedliche Granularitäten und Versionszyklen aufweisen. Die Kombinationsmöglichkeiten der Einheiten zu Varianten und deren Versionen sollen dokumentiert und visualisiert werden können. Hierfür bedarf es einer geeigneten Variantenmodellierung, welche auch die Versionen der einzelnen Gewerke umfasst. Darüber hinaus ist insbesondere die Anzahl bzw. Größe der Modelle eine zu klärende Fragestellung.</p>
      </abstract>
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    <sec id="sec-1">
      <title>1 Problembeschreibung</title>
      <p>anforderungen begegnen zu können oder unerwünschtes Verhalten, dass erst bei der
Inbetriebnahme auftritt, aufzulösen. Bei unerwünschten Verhalten muss geprüft werden,
ob diese vorgenommen Änderungen in andere laufende Automatisierungssysteme, die
die gleiche Komponente verbaut haben rückgespielt werden müssen. Darüber hinaus gilt
es zu entscheiden, ob die alte Version als Variante beibehalten werden soll [FFV12b].
Bei geänderten Kundenanforderungen muss ebenfalls eine Entscheidung über eine neue
Variante oder Version getroffen werden. Aufgrund der langen Lebensdauer von
Automatisierungssystemen können jedoch Komponenten der alten Version bestehen
bleiben. Durch das Zusammensetzten von Automatisierungssystemen aus
wiederverwendbaren Einheiten der einzelnen Gewerke sind zahlreiche
Kombinationsmöglichkeiten umsetzbar. Eine Dokumentation dieser
Kombinationsmöglichkeiten und deren Abhängigkeiten können den Umgang mit
variantenreichen Automatisierungssystemen unterstützen.</p>
    </sec>
    <sec id="sec-2">
      <title>2 Offene Fragen</title>
      <p>Um die Kombinationsmöglichkeiten der Einheiten zu verdeutlichen, kann es hilfreich
sein, ein Variantenmodell zu erstellen, bspw. ein Feature-Modell oder ein
morphologischer Kasten. Jedoch ist nun zu klären welche Variantenmodellierung für die
Automatisierungstechnik sinnvoll ist. Die zentrale Fragestellung ist: Wie können die
verschiedenen Gewerken mit ihren differenten Granularitäten [MJG11] und deren
Evolution modelliert werden? Hieraus leiten sich weitere, detailliertere Fragestellungen
ab: Ist es sinnvoll für jedes Gewerk ein eigenes Modell anzufertigen oder verschafft ein
Gesamtmodell mehr Überblick? Wie kann insbesondere die Änderung einer Variante
über die Zeit modelliert werden? Wie lassen sich unterschiedliche Evolutionsschritte in
den einzelnen Gewerken illustrieren? Welche weiteren Anforderungen stellt die
Automatisierungstechnik an eine Modellierung? Wie kann der Ingenieur beim
Varianten- und Versionsmanagement in der Automatisierungstechnik unterstützt
werden?</p>
    </sec>
    <sec id="sec-3">
      <title>Literaturverzeichnis</title>
    </sec>
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