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        <article-title>Bedeutung der 3D-OP-Planung und 3D-Navigation für die minimal-invasive Neurochirurgie</article-title>
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          <string-name>Autoren: E. S. Schwandt</string-name>
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          <string-name>S. Kantelhardt</string-name>
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          <string-name>A. Ayyad</string-name>
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          <string-name>M. Kosterhon</string-name>
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          <string-name>A. Stadie</string-name>
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          <string-name>A. Giese</string-name>
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          <institution>Klinik für Neurochirurgie</institution>
          ,
          <addr-line>Universitätsklinik Mannheim</addr-line>
          ,
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          <institution>Klinik für Neurochirurgie</institution>
          ,
          <addr-line>Universitätsmedizin Mainz, Mainz</addr-line>
          ,
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      <pub-date>
        <year>2012</year>
      </pub-date>
      <abstract>
        <p>Seit 2004 wird zur dreidimensionalen OP-Planung in der Mainzer Neurochirurgie das Dextroscope-System genutzt, um neurochirurgische Eingriffe durch Optimierung der Zugangswege und Vorgehensweisen sicherer und schonender durchführen zu können. Hierzu werden zweidimensionale Schichtbildaufnahmen fusioniert. Weltweit werden mittlerweile in den Operationssälen nahezu jeder größeren neurochirurgischen Abteilung Navigationsgeräte eingesetzt, die dem Chirurgen intraoperativ die Orientierung erleichtern. Auch diese Geräte verrechnen zweidimensionale Schichtbildaufnahmen und ermöglichen in diesen die Darstellung der exakten Position von OP-Instrumenten. Da es leider bislang nicht möglich war, die mit dem Dextroscope-System erstellten 3D-Planungsdaten zur intraoperativen Navigation zu nutzen, unternahmen wir nun erste Schritte, um mit präoperativ dreidimensional erstellten Planungsdaten intraoperativ dreidimensional navigieren zu können.</p>
      </abstract>
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      <title>-</title>
      <p>Fälle gesamt
Anschließend können einzelne Strukturen wie Knochen, Arterien, Venen oder Tumoren separat dargestellt und
bearbeitet werden, Winkel und Distanzen können auf verschiedenen Oberflächen berechnet werden. Die
entstandenen Daten lassen sich jedoch bislang nicht in navigierbarem Dateiformat exportieren.
Die Samurai-Software und den 3-D-Monitor der Firma Setred ermöglicht Operations-Planung zwar nur in einem
ausgewählten Datensatz, durch die Möglichkeit der Verbindung mit den Navigationssystemen der Firma
BrainLab können diese Daten jedoch intraoperativ einfacher benutzt werden.
Ergebnisse:
Die Genauigkeit der Dextroscope-Planung konnte durch Überlagerung von postoperativen CT- und
MRTDatensätzen und prä- oder intraoperativen Aufnahmen mit den Dextroscope-Daten überprüft und vermessen
werden. Es konnten Operations-Strategien entwickelt und Zugänge verkleinert werden.</p>
      <p>Durch die Navigationsfähigkeit der durch die Samurai-Software erstellten Daten konnte die Navigation in ersten
Versuchen am Modell wesentlich intuitiver und übersichtlicher durchgeführt werden.</p>
      <p>Abb. 2: Dextroscope-OP-Planung:
Links: Darstellung von Arterien, Gehirn, Schädelknochen und Hautoberfläche zur Planung einer Bypass-Operation (A. temporalis
superficialis auf distalen Ast der A. cerebri media), auf der Hautoberfläche wurden Messungen durchgeführt, diese Koordinaten werden im
OP-Saal auf den Pat.- Kopf übertragen.</p>
      <p>Mittig: Darstellung von Tumor, Ventrikelsystem, Arterien, N. opticus und Schädelknochen zur Planung einer minimal-invasiven
Meningeom-Resektion am planum shenoidale .</p>
      <p>Rechts: Darstellung von arteriellen Zuflüssen und venöser Drainage einer zu resezierenden arterio-venösen Malformation (AVM)
Zusammenfassung:
3D-OP-Planung ermöglicht dem Neurochirurgen eine genaue und wirklichkeitsnahe Vorbereitung auf den
bevorstehenden Eingriff, wodurch sowohl Operationen für den Patienten schonender als auch Zeit und Kosten
im Operationssaal eingespart werden können.
3D-Navigation ermöglicht eine optimale Nutzung der zuvor erstellten 3D-Planungsinforamtionen und ein
rascheres und intuitiveres Arbeiten.</p>
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