<!DOCTYPE article PUBLIC "-//NLM//DTD JATS (Z39.96) Journal Archiving and Interchange DTD v1.0 20120330//EN" "JATS-archivearticle1.dtd">
<article xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <front>
    <journal-meta />
    <article-meta>
      <title-group>
        <article-title>Ein webbasiertes Trainingssystem für das Instrumentieren einer Katarakt-Operation</article-title>
      </title-group>
      <contrib-group>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>Jeanette Mönch</string-name>
          <email>jeanette.moench@ovgu.de</email>
          <xref ref-type="aff" rid="aff1">1</xref>
          <xref ref-type="aff" rid="aff3">3</xref>
        </contrib>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>Christian Vorwerk</string-name>
          <xref ref-type="aff" rid="aff2">2</xref>
          <xref ref-type="aff" rid="aff3">3</xref>
        </contrib>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>Dörthe Küster</string-name>
          <xref ref-type="aff" rid="aff0">0</xref>
          <xref ref-type="aff" rid="aff3">3</xref>
        </contrib>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>Bernhard Preim</string-name>
          <xref ref-type="aff" rid="aff1">1</xref>
          <xref ref-type="aff" rid="aff3">3</xref>
        </contrib>
        <aff id="aff0">
          <label>0</label>
          <institution>Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Institut für Pathologie</institution>
          ,
          <addr-line>Magdeburg</addr-line>
          ,
          <country country="DE">Germany</country>
        </aff>
        <aff id="aff1">
          <label>1</label>
          <institution>Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Institut für Simulation und Graphik</institution>
          ,
          <addr-line>Magdeburg</addr-line>
          ,
          <country country="DE">Germany</country>
        </aff>
        <aff id="aff2">
          <label>2</label>
          <institution>Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Klinik und für Poliklinik für Augenheilkunde</institution>
          ,
          <addr-line>Magdeburg</addr-line>
          ,
          <country country="DE">Germany</country>
        </aff>
        <aff id="aff3">
          <label>3</label>
          <institution>Schlüsselworte: Training, e-Learning</institution>
          ,
          <addr-line>Katarakt, Chirurgie, Auge</addr-line>
        </aff>
      </contrib-group>
      <fpage>64</fpage>
      <lpage>67</lpage>
      <abstract>
        <p>Für den Bereich der Augenheilkunde haben wir ein webbasiertes Trainingssystem entwickelt, welches die Studierenden optimal auf das OP-Praktikum und das abschließende Instrumentieren einer Katarakt-Operation vorbereiten soll. Das Trainingssystem vermittelt neben den Grundlagen zur Katarakt-Operation auch die notwendigen prä-, intraund postoperativen Untersuchungen, Arbeitsschritte, die Instrumente und den Ablauf der modernen Kataraktchirurgie mit Implantation einer künstlichen Linse. Im finalen Trainingsschritt können die Lernenden das Instrumentieren einer Katarakt-Operation virtuell durchführen, bis sie sich sicher genug fühlen, diese Aufgabe bei einem realen Eingriff zu übernehmen. Den Studierenden im Bereich der Medizin fehlen häufig wichtige Soft Skills wie Kommunikations-, Team- und Kooperationsfähigkeit, die Fähigkeit zur diagnostischen und therapeutischen Entscheidungsfindung und zur Entwicklung von Organisations- und Problemlösungsstrategien. Diese Fertigkeiten werden im Rahmen des konventionellen Studiums wenig bis gar nicht vermittelt. Das Projekt „Triathlon im OP - Vom Symptom zur Therapie am eigenen Patienten“, welches im Sommersemester 2012 am Universitätsklinikum Magdeburg gestartet ist, soll den Studierenden ab dem dritten Studienjahr genau diese Fertigkeiten vermitteln. Sie werden unmittelbar in den Operationsbetrieb und die Patientenbetreuung einbezogen. Es werden so Wissen und Basisfertigkeiten im OP während eines Operations-Praktikums vermittelt. Außerdem lernen die Studierenden Grundprinzipien eines interdisziplinären Behandlungskonzeptes bei der persönlichen Betreuung eines Patienten kennen. Für den Bereich der Augenheilkunde haben wir ein Trainingssystem entwickelt, welches die Studierenden optimal auf das OP-Praktikum und das abschließende Instrumentieren bei einer Katarakt-Operation vorbereiten soll. Die Katarakt (grauer Star) ist eine Veränderung der Linse des Auges. Es kommt zu einer Trübung der Linse und somit zum Verlust der Sehschärfe. Die getrübte Linse kann unter Betäubung entfernt und durch eine künstliche Linse ersetzt werden. Bevor der Eingriff stattfinden kann, muss der Operateur/ die OP-Schwester sicherstellen, dass alle notwendigen Untersuchungen und Einwilligungen des Patienten vorliegen. Dazu zählen beispielsweise die Refraktionsbestimmung (Bestimmung des Brechwertes zur optischen Korrektur), biometrische Daten des Auges zur Bestimmung der geeigneten Intraokularlinse und eine ausführliche Anamnese sowie die klinische Untersuchung des Patienten. Der Ablauf der Implantation einer künstlichen Linse ist bei einem normalen Verlauf des Eingriffs immer gleich. Durch diesen standardisierten Ablauf ist dieser Eingriff für Studierende sehr gut geeignet, um erste eigene Handgriffe im OP durchzuführen und Abläufe im OP beispielhaft zu erlernen. Die Katarakt-Operation lässt sich in mehrere Schritte unterteilen: 1. Anästhesie (Intubationsnarkose, Retrobulbäranästhesie, Parabulbäranästhesie, Tropfanästhesie) 2. Parazentese, Auffüllen der Vorderkammer mit Viskoelastikum 3. Kapsulorhexis 4. Anlegen eines clear cornea Zugangs 5. Hydrodissektion (Trennung des Linsencortex vom Linsenkern) 6. Phakoemulsifikation des Linsenkerns 7. Saug-/Spülung (Absaugung des Cortex, Politur der Hinterkapsel) 8. Kunstlinsenimplantation 9. Hydrotamponade der Parazentesen und des Clear Cornea Zugangs Die instrumentierende OP-Schwester reicht dem Operateur während des Eingriffs ohne dessen Ansage die richtigen Instrumente in die richtige Hand zum richtigen Zeitpunkt. Derzeit werden häufig die Arbeitsschritte der instrumentierenden Operationsschwester nicht an angehende, operativ tätige Ärzte vermittelt, sondern nur in der Ausbildung der OPSchwestern berücksichtigt. Für ein umfassendes Verständnis der Operation und die Abläufe im Operationssaal ist es jedoch sehr wichtig, auch ihre Arbeitsschritte genau zu kennen. Im Unterschied zum Operateur muss sie häufig in Bruchteilen von Sekunden vor dem Operateur den nächsten Schritt kennen, um exakt zum richtigen Zeitpunkt bereits das richtige Instrument reichen zu können. Die operative Ausbildung der Augenärzte erfolgt oft in einzelnen Schritten, die durch häufige Wiederholung trainiert werden (speziell in der Augenheilkunde oft an Phantommodellen oder Schweineaugen) und dann je nach Ausbildungsstand am Patienten unter Supervision eines erfahrenen Operateurs durchgeführt werden. Für den Bereich der Augenheilkunde gibt es e-Learning Systeme und Fallsammlungen, die Grundlagen und Erkrankungen des Auges vermitteln. Häufig handelt es sich um Bilddatenbanken, die bestimmte Krankheitsbilder [1,3], Untersuchungstechniken und Therapien [4] vermitteln. Genutzt werden dazu hauptsächlich Bilder und Texte, in einigen Fällen</p>
      </abstract>
    </article-meta>
  </front>
  <body>
    <sec id="sec-1">
      <title>Problem</title>
      <p>
        Videos [4] und Quizfragen oder Bilder zur Überprüfung des Gelernten [3,4]. Im System „Die Wiener Augenfälle“
werden mit zahlreichen Fotos angereicherte virtuelle Patienten für Studenten und für Fachärzte präsentiert. Den Lernenden
wird der Patient mit seinen Beschwerden vorgestellt und sie müssen die Anamnese durchführen. Auf vorgegebene
Fragen bekommen sie auf Anforderung die Antworten bzw. Untersuchungsergebnisse präsentiert und müssen auf dieser
Basis die Diagnose und Therapieentscheidung treffen (Multiple-Choice-Auswahl) [2]. Der Eye-Simulator [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref3">5</xref>
        ] vermittelt die
Funktion und den Einfluss der Augenmuskeln und Nerven auf die Augenbewegung und Pupillenreaktion. Die Funktion
der einzelnen Strukturen kann ein- und ausgeschaltet und die Auswirklungen an einem virtuellen Augenmodell
beobachtet werden. Auch für die Ophthalmologie existieren Chirurgiesimulatoren, die beispielsweise für Katarakt-Operationen
risikofrei die Hand-Auge-Koordination trainieren [6]. Uns ist kein System bekannt, welches die Abläufe und notwendige
Instrumente für operative Eingriffe am Auge vermittelt und trainiert.
      </p>
      <p>Der von uns entwickelte Katarakt-OP-Trainer lehrt neben den Grundlagen einer Katarakt-Operation auch die
notwendigen prä-, intra- und postoperativen Untersuchungen und Arbeitsschritte, die Instrumente und den Ablauf der modernen
Kataraktchirurgie mit Implantation einer künstlichen Linse. Im finalen Trainingsschritt können die Lernenden das
Instrumentieren virtuell trainieren, bis sie sich sicher genug fühlen, diese Aufgabe bei einem realen Eingriff zu
übernehmen. Durch das Übernehmen der Aufgaben einer instrumentierenden Operationsschwester sollen die Studierenden den
Ablauf, die Instrumente und den Workflow an einer realen Operation kennenlernen. Das Trainingssystem kann auch für
die Ausbildung von Operationsschwestern eingesetzt werden.
2</p>
    </sec>
    <sec id="sec-2">
      <title>Methoden</title>
      <p>Webbasiertes Training bietet den Lernenden eine Reihe von Vorteilen. Sie können den Ort und die Zeit des Lernens frei
bestimmen. Es ist lediglich eine Internetverbindung notwendig. Die Installation einer Software ist auf klinikinternen
Rechnern aus sicherheitstechnischen Gründen oftmals schwierig. Für den webbasierten Einsatz des
Katarakt-OPTrainers erfolgt die Umsetzung mit Flash/Actionscript 3. Die didaktische Konzeption basiert auf dem tutorielle Konzept.
Die Lernenden werden schrittweise durch die Lerninhalte und Aufgaben geführt und so langsam an das Endziel des
Instrumentierens bei einer Katarakt-Operation herangeführt.</p>
      <p>Wir haben uns für eine aktive Wissensvermittlung entschieden, um die Generierung von trägem Wissen zu vermeiden.
Träges Wissen kann nur schwer oder gar nicht im Alltag umgesetzt werden [7]. Die Art der Umsetzung des aktiven
Lernens im Katarakt-OP-Trainer ist an das problemorientierte Lernen angelehnt, das in der Medizinerausbildung
zunehmend eingesetzt wird. Hierbei spielen authentische Problemstellungen, eine tutorielle Betreuung und der individuelle
Wissenserwerb eine große Rolle [8].</p>
      <p>Die Lernenden werden im Katarakt-OP-Trainer aktiv gefordert und sollen im letzten Trainingsschritt bei einer
virtuellen Operation das Instrumentieren übernehmen. Der Einsatz des Systems ist an die Präsenzveranstaltungen im Rahmen
des Projektes „Triathlon im OP“ gekoppelt. Es steht somit zu jeder Zeit eine tutorielle Betreuung durch Experten der
Augenheilkunde zur Verfügung. Auch Kontakte zu anderen Lernenden, der Austausch mit ihnen und das Lernen in
kleinen Gruppen werden möglich. Dennoch ist der Lernende für die Planung seines Lernprozesses und den Fortschritt selber
verantwortlich (Selbstlernkonzept).</p>
      <p>Der Lernende bekommt beim ersten Kontakt mit dem System einen Eindruck davon, was ihn erwarten wird. Auf dem
Startbildschirm werden dem Lernenden die Inhalte und (kognitiven) Lernziele des Moduls vermittelt:
65
•
•
•
•
•</p>
      <p>Kenntnis der anatomischen und pathologischen Grundlagen der Katarakt,
Kenntnis der notwendigen Voruntersuchungen, deren Ablauf und Hintergrund,
Beherrschen des Ablaufs bzw. der Einzelschritte einer Katarakt-Operation,
Erkennen der benötigten Instrumente bei einer Katarakt-Operation und
schnelles und richtiges Reichen der Instrumente an den Operateur während des Eingriffs.</p>
      <p>Um die Situation des Instrumentierens so realitätsnah wie möglich zu gestalten, wurde eine reale Katarakt-Operation
aufgezeichnet und als Grundlage für die Trainingsschritte eingesetzt. Bei der Anordnung des virtuellen OP-Settings
wurde ebenfalls die Anordnung im OP von Patient, Operateur und Instrumentierendem beibehalten.
3</p>
    </sec>
    <sec id="sec-3">
      <title>Ergebnisse</title>
      <p>Es wurde ein erster Prototyp des Katarakt-Operation-Trainers entwickelt, der vier Trainingsschritte beinhaltet. Die
Schritte werden im Folgenden näher beschrieben.</p>
      <p>Grundlagen der Katarakt. Im ersten Schritt werden die anatomischen und pathologischen Grundlagen der Katarakt
wiederholt. Das beinhaltet physiologische Aspekte der Linsenalterung und damit verbundene Veränderungen der
optischen Eigenschaften des Gesamtsystems Auge bei Linsentrübung. Dabei wird ebenfalls auf verschiedene
Operationsund Narkosemöglichkeiten eingegangen. Ein Multiple-Choice-Quiz fragt die wichtigsten Aspekte der Erkrankung ab, die
für die weiteren Trainingsschritte relevant sind.</p>
      <p>Vermittlung der notwendigen Voruntersuchungen. Anschließend werden die Untersuchungen beschrieben, die im
Vorfeld des Eingriffs vorgenommen werden müssen. Es wird deren Durchführung kurz beschrieben und ihre
Notwendigkeit erläutert. Beispiele von Originaldokumenten werden gezeigt, um eine größtmögliche praktische Relevanz zu
erreichen. Die vorgestellten Untersuchungen dienen dazu, die OP bestmöglich vorzubereiten und beispielsweise das
geeignete Linsenimplantat zu bestimmen. Somit wird die Operation des grauen Stars (Katarakt) im Kontext einer
ophthalmologischen Behandlung und Betreuung eines Patienten möglichst realitätsnah simuliert. Es soll bei den Lernenden ein
besseres Verständnis und das Vermeiden und Verstehen möglicher Fehlerquellen erreicht werden.
Vermittlung des Ablaufs und der Instrumente des Eingriffs. Vor dem finalen Trainingsschritt des virtuellen
Instrumentierens bekommen die Lernenden die Möglichkeit, die einzelnen Schritte der Katarakt-Operation zu verinnerlichen.
Es wird ein in Abschnitte unterteiltes Video des Eingriffs präsentiert. Synchron dazu werden in einer Übersicht die
Bezeichnung des aktuellen Schrittes und eine kurze Beschreibung hervorgehoben. Die einzelnen Abschnitte des Eingriffs
können direkt aufgerufen und so beliebig oft angeschaut werden. Außerdem bekommt der Lernende die Möglichkeit,
sich mit den benötigten Instrumenten vertraut zu machen. Sie werden anhand von Fotos präsentiert und mit ihrem
korrekten Namen bezeichnet.</p>
      <p>Virtuelles Instrumentieren. Für das virtuelle Instrumentieren wurde die Anordnung der Personen im OP nachgebildet
(siehe Abb.1). Der Patient (im Fall des Trainingssystems das Video des Eingriffs) befindet sich links oben, darunter der
operierende Chirurg (durch seine linke und rechte Hand präsentiert). Die instrumentierende OP-Schwester und damit das
Instrumententablett sind an seiner rechten Seite platziert. Um dem Lernenden die Orientierung auf dem relativ
umfangreich bestückten Instrumententablett zu erleichtern, wurde eine Instrumentenvorschau umgesetzt. Beim Bewegen der
Maus über das Tablett erscheint das darunterliegende Instrument in einer vergrößerten Darstellung und mit seiner
genauen Bezeichnung im Vorschaubereich.</p>
      <p>Um mit dem virtuellen Eingriff zu beginnen, startet der Lernende das Video. An Stellen, an denen der Operateur ein
neues Instrument benötigt, wird das Video automatisch gestoppt und es müssen die richtigen Instrumente in die richtige
Hand gereicht oder von dort abgenommen werden. Dem Lernenden wird sofortige Rückmeldung über die Korrektheit
seiner Aktionen geliefert und er bekommt die Möglichkeit, sich zu korrigieren. Erst bei einer komplett richtigen
Instrumenten- und Handwahl wird das Video wieder gestartet und zeigt die Aktionen, die mit diesen Instrumenten ausgeführt
werden.
4</p>
    </sec>
    <sec id="sec-4">
      <title>Diskussion</title>
      <p>Der erste Prototyp wurde in enger Zusammenarbeit mit einem chirurgischen Experten entwickelt. In mehreren
Gesprächen wurden das Konzept und die erste Umsetzung ausführlich diskutiert. Die möglichst realitätsnahe Übertragung der
OP-Situation und die Vermittlung der notwendigen Grundlagen sind die wichtigsten Aspekte, die aus diesen
Diskussionen hervorgegangen sind und umgesetzt wurden. Die anfängliche Idee, den Lernenden die Schritte und Instrumente
einer Katarakt-Operation zu vermitteln, wurde so nach und nach erweitert und es entstanden die vorgestellten
Trainingsschritte. Die Anforderung, die OP-Situation möglichst realistisch nachzubilden, schränkte die Möglichkeiten der
Gestal66
tung der Benutzeroberfläche stark ein. Beispielsweise sollten die Instrumente, wie im OP, auf einem Tablett zur
Verfügung stehen. Aufgrund des eingeschränkten Platzes und der daraus resultierenden geringen Größe sind sie jedoch im
System nur für einen Experten oder geübten Lernenden erkennbar. Deshalb wurde die Instrumentenvorschau als
Hilfestellung eingeführt.</p>
      <p>Ziel der zukünftigen Arbeiten ist die Fertigstellung des Systems und eine detaillierte Evaluierung. Im Rahmen einer
Evaluierung sollen neben der Usability und Akzeptanz vor allem der Lernerfolg evaluiert werden. Es muss untersucht
werden, ob die Lernenden mit Hilfe des Systems einen signifikanten Wissenszuwachs erreichen können. Dafür kann der
Wissensstand der Testpersonen vor und nach dem Training mit dem System erfasst und verglichen werden. Alternativ
kann ein Vergleichstest mit zwei Gruppen durchgeführt werden. Eine Gruppe bekommt vor dem Instrumentieren bei
einer realen Katarakt-Operation die Möglichkeit des Trainings mit dem Katarakt-OP-Trainer und die andere nicht. Ihre
Leistungen im OP werden anschließend auf Basis vorher definierter Kriterien verglichen.</p>
      <p>Abb. 1: Links: reale OP-Situation. Der Operateur operiert mit Hilfe des Mikroskops das Auge des Patienten. Die
OPSchwester (im vorderen Bildbereich) reicht ihm die Instrumente. Rechts: die Übertragung der realen OP-Situation in das
Trainingssystem für das virtuelle Instrumentieren.
5</p>
    </sec>
  </body>
  <back>
    <ref-list>
      <ref id="ref1">
        <mixed-citation>
          R. Machemer u.a.,
          <source>Atlas of Ophthalmology</source>
          , http://www.atlasophthalmology.com,
          <source>Zugriff</source>
          <volume>12</volume>
          .
          <fpage>07</fpage>
          .
          <year>2012</year>
          [2]
          <string-name>
            <given-names>O.</given-names>
            <surname>Findle</surname>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Die Wiener</surname>
          </string-name>
          Augenfälle - Ein
          <source>Lernprogramm für Augenärzte und Medizinstudenten</source>
          , http://www.meduniwien.ac.at/augen/,
          <source>Zugriff</source>
          <volume>12</volume>
          .
          <fpage>07</fpage>
          .
          <year>2012</year>
          [3]
          <string-name>
            <given-names>F.</given-names>
            <surname>Körner</surname>
          </string-name>
          <article-title>u.a</article-title>
          . , CliniSurf - Ophthalmologie, http://e-
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref2">
        <mixed-citation>
          learning.studmed.unibe.ch/clinisurf/htmls/ophtha.html?clinisurf|ophtha,
          <source>Zugriff</source>
          <volume>12</volume>
          .
          <fpage>07</fpage>
          .2012
          <string-name>
            <given-names>A.</given-names>
            <surname>Gruber</surname>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <given-names>J</given-names>
            <surname>Faulborn</surname>
          </string-name>
          , Augenheilkunde, http://e-learning.studmed.unibe.ch/augenheilkunde/index.html,
          <source>Zugriff</source>
          <volume>12</volume>
          .
          <fpage>07</fpage>
          .2012
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref3">
        <mixed-citation>
          [5]
          <string-name>
            <given-names>R.</given-names>
            <surname>Lasslo</surname>
          </string-name>
          <article-title>u.a</article-title>
          ., Eye Simulator / Virtual Patient Simulator http://cim.ucdavis.edu/EyeRelease/Interface/TopFrame.htm,
          <source>Zugriff</source>
          <volume>12</volume>
          .
          <fpage>07</fpage>
          .2012
          <string-name>
            <surname>K.S.</surname>
          </string-name>
          <article-title>Choi u.a., A virtual training simulator for learning cataract surgery with phacoemulsification</article-title>
          ,
          <source>Computers in Biology and Medicine</source>
          ,
          <volume>39</volume>
          (
          <issue>11</issue>
          ):
          <fpage>1020</fpage>
          -
          <lpage>1031</lpage>
          ,
          <year>2009</year>
          [7]
          <string-name>
            <given-names>J.</given-names>
            <surname>Zumbach</surname>
          </string-name>
          ,
          <article-title>Kapitel Goal-Based Scenarios</article-title>
          . In: E-Learning:
          <article-title>Die Revolution des Lernens gewinnbringend ein- setzen</article-title>
          . Klett-Cotta, S.
          <fpage>67</fpage>
          -
          <lpage>82</lpage>
          ,
          <year>2002</year>
          [8]
          <string-name>
            <given-names>J.</given-names>
            <surname>Zumbach</surname>
          </string-name>
          , Kapitel Problembasiertes Lernen:
          <article-title>Überlegungen und Ansatz für eine lernerzentrierte Didaktik</article-title>
          . In: Zumbach, J.:
          <volume>245</volume>
          -
          <fpage>260</fpage>
          . Hogrefe,
          <year>2006</year>
        </mixed-citation>
      </ref>
    </ref-list>
  </back>
</article>