<!DOCTYPE article PUBLIC "-//NLM//DTD JATS (Z39.96) Journal Archiving and Interchange DTD v1.0 20120330//EN" "JATS-archivearticle1.dtd">
<article xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <front>
    <journal-meta />
    <article-meta>
      <title-group>
        <article-title>SurgeryNet - Eine Kooperationsplattform zur individuellen Aus- und Weiterbildung in der Chirurgie</article-title>
      </title-group>
      <contrib-group>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>S. Franken</string-name>
        </contrib>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>N. Jeners</string-name>
        </contrib>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>RWTH Aachen</string-name>
        </contrib>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>Informatik V</string-name>
        </contrib>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>Aachen</string-name>
        </contrib>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>Deutschland</string-name>
        </contrib>
        <contrib contrib-type="editor">
          <string-name>Schlüsselworte: Chirurgische Weiterbildung, E-Learning, Web2.0-Plattform</string-name>
        </contrib>
      </contrib-group>
      <fpage>68</fpage>
      <lpage>71</lpage>
      <abstract>
        <p>Aktuelle Methoden zur Aus- und Weiterbildung von Chirurgen bestehen überwiegend aus Selbststudium mit Fachzeitschriften oder zertifizierten Fortbildungsveranstaltungen. Zunehmend bereichern webbasierte Angebote die bestehenden Möglichkeiten. Diese beschränken sich derzeit meist auf digitalisierte Fachbücher und fördern weder den Austausch der Benutzer untereinander noch die Erzeugung benutzergenerierter Inhalte. Hier wird die Web2.0-Plattform SurgeryNet für die Chirurgie beschrieben. Diese Plattform überträgt Kernfunktionen sozialer Webdienste in die chirurgische Aus- und Weiterbildung. Benutzer können chirurgierelevantes Datenmaterial für andere Benutzer zur Verfügung stellen und selbst vom Wissen anderer Benutzer profitieren. Dies fördert den direkten, fachlichen Austausch räumlich verteilt arbeitender Kollegen. Gleichermaßen profitieren Chirurgen in der Aus- und Weiterbildung von den zur Verfügung stehenden Inhalten: Sie können sich unter Berücksichtigung von individuellen Schwerpunkten weiterbilden.</p>
      </abstract>
    </article-meta>
  </front>
  <body>
    <sec id="sec-1">
      <title>-</title>
      <p>tausch von Expertenwissen über das Internet ermöglichen. Zentrales Paradigma ist dabei die Integration von Lernen und
täglichen Arbeitsprozessen durch zeit- und ortsunabhängige Bereitstellung von aktuellem Anwenderwissen. Dieses soll
sich über gering strukturierte Plattforminhalte in einer großen Bandbreite von Formaten von der Live-Operation über
variierende Falldarstellungen bis zu thematischen Fachbeiträgen in Analogie zu wissenschaftlichen Konferenzbeiträgen
erstrecken. SurgeryNet umgeht damit die beschriebenen Schwachpunkte anderer Plattformen, indem die Benutzer
aufgefordert werden, Beiträge zur Verfügung zu stellen und ihr Wissen für andere Chirurgen verfügbar zu machen. Benutzer
werden dadurch motiviert, sich innerhalb der Gemeinschaft der Chirurgen als Experten zu profilieren. Gleichzeitig
können in der Plattform Beiträge entstehen, die verschiedene Varianten eines Eingriffs zeigen. Die Qualitätskontrolle der
Inhalte wird durch die Benutzer selbst in Form von Bewertungen und Kommentaren erreicht. Um eine Plattform
erfolgreich in bestehende Lehrpläne und Weiterbildungsordnungen zu integrieren, muss zu Beginn der Entwicklung eine
detaillierte und empirische Bedarfs- und Nutzeranalyse durchgeführt werden. Dazu erfolgte bereits eine Analyse des
Arbeitsumfeldes und der Nutzung von Web2.0 Technologien und sozialer Netzwerke durch Chirurgen [6]. Darin wurde
herausgefunden, dass sich Chirurgen im Klinikalltag häufig Hardware in sehr unterschiedlicher Qualität mit Kollegen
teilen müssen, jedoch Erfahrung mit Technologien wie Email, Facebook, Youtube oder Skype besitzen. Interviews
ergaben, dass interessante Online-Inhalte jedoch oft nach Dienstende konsultiert werden und dass bei ausreichender Qualität
und Bedienbarkeit eine aktive Teilnahme der Chirurgen zu erwarten ist.</p>
      <p>Aus der Analyse von Theorien und verschiedenen offenen und geschlossenen sozialen Systemen ergeben sich sechs
notwendige Grundfunktionalitäten für soziale Web2.0 Plattformen [7]. SurgeryNet lehnt sich an diese Funktionalitäten
an, um ein möglichst umfassendes Funktionsspektrum für die Benutzer zu garantieren und um die Vorteile bestehender
sozialer Systeme zu nutzen.
2</p>
    </sec>
    <sec id="sec-2">
      <title>Konzeption und Implementierung</title>
      <p>SurgeryNet basiert auf der Groupware BSCW (www.bscw.de), die durch die Implementierung eines Funktionsportfolios
zu einem sozialen Netzwerksystem erweitert wurde. Das hier vorgestellte Funktionsportfolio orientiert sich an den sechs
notwendigen Grundfunktionen von sozialen Netzwerkplattformen: Austausch, Identitätsmanagement, Expertenfindung,
Kontext-Awareness, Kontaktmanagement und Netzwerk-Awareness [7]. Zunächst werden die Grundfunktionalitäten
kurz erläutert, dann wird ihre Umsetzung in SurgeryNet detailliert beschrieben.</p>
      <p>• Austausch kombiniert alle Möglichkeiten des direkten Informationsaustauschs. Die Reduktion von
Kommunikati- onsbarrieren ist zentral für den erfolgreichen Austausch von Wissen [7]. Der Austausch von Inhalten
bildet das zent- rale Element der Plattform. Dazu stehen verschiedene Kanäle zur Verfügung. Beiträge sind durch
Reiter strukturier- bare Dokumente, die durch den Benutzer in die Kategorien der chirurgischen
Weiterbildungsordnung eingeordnet werden. In ihnen kann beliebiges Datenmaterial hochgeladen werden, zum
Beispiel Texte, Bilder, Videos, PDF’s, Schichtbilddaten oder 3D-Modelle. Qualität und Anonymisierung liegen
dabei in der Hand der Benutzer. Die Daten werden direkt im Beitrag angezeigt. Benutzer legen die Beiträge in ihrem
privaten Bereich an, können dann beliebig lange an einem Beitrag arbeiten und ihn dann für die Allgemeinheit zur
Verfügung stellen. Andere Benutzer können den Beitrag mit allen Inhalten ansehen und kommentieren. So sind
Diskussionen über den Beitrag oder mit dem Au- tor möglich. Gleichermaßen können Autoren auch Beiträge anlegen
und Fragen an die Gemeinschaft der Chirurgen richten, die dann von Kollegen durch Kommentare beantwortet
werden können. Austauschordner übertragen ein Konzept der Groupware in den Bereich der Chirurgie. Ein
Benutzer legt einen Austauschordner an und lädt in die- sen Ordner weitere Benutzer der Plattform ein. Zum
Ordner haben dann nur der Eigentümer und die eingeladenen Benutzer Zugriff. Sie können darin Materialien
hochladen und gemeinsam bearbeiten. So wird zum Beispiel die Er- stellung von Konferenzveröffentlichungen in
größeren Arbeitsgruppen wesentlich vereinfacht, indem die in vielen Fällen stattfindende Emailkommunikation
durch eine gemeinsame Arbeitsbasis ersetzt wird, aber auch studentisches Arbeitsmaterial kann so für genau
abgegrenzten Gruppen weitergegeben werden.
• Identitätsmanagement umfasst die Preisgabe und Sichtbarkeit persönlicher Informationen in sozialen
Netzwerk- systemen. Es gliedert sich in die Teilbereiche Nutzerprofile und Zugriffsrechte.</p>
      <p>Benutzer füllen ihr SurgeryNet Profil, das ihre Kontaktdaten, Interessen und Fähigkeiten öffentlich zugänglich
macht. Auf der Profilseite werden Personen angezeigt, zu denen beide Benutzer (Betrachteter und Betrachter) eine
Beziehung haben, sowie die gemeinsamen Austauschordner und die vom Benutzer veröffentlichten Beiträge. Das
Profil eines Benutzers informiert also über die persönlichen Daten und die Schnittmenge der Beiträge in
SurgeryNet. Das Profil bietet eine Bühne, Expertise und Fähigkeiten aus dem klinischen Alltag in die Plattform zu
übertragen, um so innerhalb der Online-Gemeinschaft als Experte erkannt zu werden. Die Zugriffsrechte werden in
SurgeryNet möglichst einfach gesetzt: Angemeldete Benutzer können die Profile einsehen, nicht angemeldete Nutzer
nicht. So wird unnötige Verwirrung über die Sichtbarkeit persönlicher Information vermieden.</p>
      <sec id="sec-2-1">
        <title>Abb. 1: Zwei Austauschordner mit ihren Mitgliedern</title>
        <p>Expertenfindung. Das Finden und Kontaktieren von Experten bildet einen zentralen Baustein sozialer Netzwerke.
Hier wird zwischen benutzerinitiierten und systeminitiierten Prozessen unterschieden. Bei benutzerinitiierten
Prozessen sucht der Benutzer aktiv nach anderen Benutzern, deren Kompetenzen im Profil gespeichert sind.
Systeminitiierte Prozesse gehen darüber hinaus, in dem sie Benutzer mit ähnlichen Interessen vorschlagen.
Auf der Plattform wird das durch implizite Netzwerke realisiert, die im eigenen Profil die Benutzer zeigen, mit
denen man Austauschordner teilt oder deren Beiträge man (häufig) aufgerufen hat. Die Plattform schlägt so Benutzer
vor, mit denen man wahrscheinlich fachliche Überschneidungen besitzt. Erfahrene Mediziner tauchen so in vielen
Profilen auf und können als Experte erkannt werden. Die Teilnahme an Diskussionen bietet ebenfalls die
Möglichkeit, die eigene Expertise zu zeigen. Gleichermaßen ist die Suche nach Benutzern möglich, da im Profil Interessen
und Forschungsgebiete angegeben werden können.
• Kontext-Awareness ist das Bewusstsein, mit bestimmten Personen durch einen gemeinsamen Kontext
verbunden zu sein. Dies können z. B. gemeinsame Interessen, Standorte oder gemeinsam bearbeitete Dokumente
oder Ordner sein. Innerhalb der Plattform zeigen die chirurgischen Teilbereiche den aktuellen Kontext an (z. B.
Viszeralchirur- gie). Fotos der Verfasser der Beiträge machen bewusst, wer die Beiträge erstellt hat. In der Übersicht
und innerhalb der Austauschordner werden jeweils die Benutzer angezeigt, die auf den Austauschordner Zugriff
haben. So bleibt der Benutzer informiert, mit wem er einen Arbeitskontext teilt.
• Kontaktmanagement umfasst alle Funktionen, die den Aufbau und Unterhalt eines digitalen, persönlichen
Netz- werks ermöglichen. Diese Funktionen umfassen ein persönliches Adressbuch und die Empfehlung von
Kontakten. Mit Austauschordnern lassen sich Personen zu Gruppen zusammenfassen, zum Beispiel um mit
Kommilitonen wichtige Fragen zu klären oder um Konferenzen vorzubereiten. Die Suche nach bestimmten
Profileigenschaften er- leichtert den Aufbau eines persönlichen Expertennetzwerks, das Kollegen eines Fachbereichs
oder einer Klinik be- inhaltet.</p>
        <p>Netzwerk-Awareness ist das Bewusstsein, Teil eines aktiven Netzwerkes zu sein und über Entwicklungen des
Netzwerks und die Aktivitäten der Mitglieder informiert zu werden.</p>
        <p>Auf SurgeryNet wird Netzerk-Awareness durch die Anzeige der aktuellsten Beiträge, den Kalender und die
Präsenzanzeige erzeugt. Neue Beiträge werden zuerst angezeigt, und auch die Bewertungen eines Beitrags durch den
Benutzer erzeugt eine Aktualisierung. So bleiben frequent bewertete Beiträge im Bewusstsein der Benutzer. Der
Kalender nimmt eigene Termine auf, die dann in den gemeinsamen SurgeryNet-Kalender veröffentlicht werden
können. So kann jeder Benutzer zur Information der Gemeinschaft beitragen, zum Beispiel durch die Ankündigung von
Konferenzen. Die Präsenzanzeige informiert darüber, ob die Mitglieder des Netzwerks eines Benutzers derzeit
online sind oder nicht.</p>
      </sec>
      <sec id="sec-2-2">
        <title>Abb. 2: Die neusten Beiträge aus der Kategorie Viszeralchirurgie.</title>
        <p>3</p>
      </sec>
    </sec>
    <sec id="sec-3">
      <title>Aktueller Stand &amp; Ausblick</title>
      <p>SurgeryNet befindet sich derzeit (Stand 07/2012) in der Beta-Testphase und wird mit ausgewählten medizinischen
Testpersonen evaluiert. Die meisten der oben beschriebenen Funktionen sind derzeit realisiert. Eine erste Evaluation zeigt
positive Resonanz und den Bedarf an einer solchen Plattform. In der Zukunft wird der Funktionsumfang, um das
kollaborative Erstellen von Beiträgen und ActivityStreams erweitert und für beliebige Benutzer geöffnet. Der ActivityStream
generiert aus den Aktionen der Benutzer Textmitteilungen, die über die Aktivitäten auf SurgeryNet informieren. Sie sind
werden für den jeweiligen Plattformbereich gefiltert, sodass man im Bereich der Viszeralchirurgie nur Aktivitäten aus
diesem Bereich sieht.</p>
      <p>Interessierte Benutzer können sich auf der Website projekt.surgerynet.de als Beta-Nutzer registrieren.
4</p>
    </sec>
  </body>
  <back>
    <ref-list>
      <ref id="ref1">
        <mixed-citation>
          <string-name>
            <surname>Janicik</surname>
            ,
            <given-names>R.</given-names>
          </string-name>
          &amp;
          <string-name>
            <surname>Fletcher</surname>
            ,
            <given-names>K.</given-names>
          </string-name>
          (
          <year>2003</year>
          ).
          <article-title>Teaching at the bedside: a new model</article-title>
          .
          <source>Medical Teacher</source>
          ,
          <volume>25</volume>
          (
          <issue>2</issue>
          ),
          <fpage>127</fpage>
          -
          <lpage>130</lpage>
          . [2]
          <string-name>
            <surname>Ruf</surname>
            ,
            <given-names>D.</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Berner</surname>
            ,
            <given-names>M. M.</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Kriston</surname>
            ,
            <given-names>L.</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Härter</surname>
            ,
            <given-names>M.</given-names>
          </string-name>
          (
          <year>2009</year>
          ).
          <article-title>E-Learning - eine wichtige Unterstützung in</article-title>
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref2">
        <mixed-citation>
          <article-title>der medi- zinischen Aus-</article-title>
          ,
          <source>Fort- und Weiterbildung? Bundesgesundheitsblatt</source>
          <volume>51</volume>
          (
          <issue>9</issue>
          ),
          <fpage>1061</fpage>
          -
          <lpage>1069</lpage>
          . [3]
          <string-name>
            <surname>Dießl</surname>
            ,
            <given-names>S.</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Verburg</surname>
            ,
            <given-names>F. A</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Luster</surname>
            ,
            <given-names>M.</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>und Reiners</surname>
            ,
            <given-names>C.</given-names>
          </string-name>
          (
          <year>2010</year>
          ).
          <article-title>E-Learning in der Medizin am Beispiel der</article-title>
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref3">
        <mixed-citation>
          Nukle- aredizin, Schattauer, no.
          <issue>4</issue>
          , pp.
          <fpage>125</fpage>
          -
          <lpage>127</lpage>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref4">
        <mixed-citation>
          <string-name>
            <surname>Haller</surname>
            ,
            <given-names>U.</given-names>
          </string-name>
          &amp;
          <string-name>
            <surname>Adé-Damilano</surname>
            ,
            <given-names>M.</given-names>
          </string-name>
          (
          <year>2011</year>
          ).
          <article-title>Lernen per Mausklick - Kompetenz per Mausklick</article-title>
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref5">
        <mixed-citation>
          <source>Frauenarzt</source>
          <volume>52</volume>
          (
          <issue>8</issue>
          ),
          <fpage>774</fpage>
          -
          <lpage>780</lpage>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref6">
        <mixed-citation>
          <string-name>
            <surname>Pape-Köhler</surname>
            ,
            <given-names>C.</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Chmelik</surname>
            ,
            <given-names>C.</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Heiss</surname>
            ,
            <given-names>M. M.</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Jauch</surname>
            ,
            <given-names>K. W.</given-names>
          </string-name>
          (
          <year>2010</year>
          ).
          <article-title>Elektronische Operationslehren und Blogs</article-title>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref7">
        <mixed-citation>
          <source>Der Chirurg</source>
          <volume>81</volume>
          (
          <issue>1</issue>
          ),
          <fpage>14</fpage>
          -
          <lpage>18</lpage>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref8">
        <mixed-citation>
          <string-name>
            <surname>Franken</surname>
            ,
            <given-names>S.</given-names>
          </string-name>
          &amp;
          <string-name>
            <surname>Jeners</surname>
            ,
            <given-names>N.</given-names>
          </string-name>
          (
          <year>2011</year>
          ).
          <article-title>Challenges of Social Software in Clinical Environments</article-title>
          . Social Media at
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref9">
        <mixed-citation>
          <source>Work Workshop at ECSCW</source>
          <year>2011</year>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref10">
        <mixed-citation>
          <string-name>
            <surname>Richter</surname>
            ,
            <given-names>A.</given-names>
          </string-name>
          &amp;
          <string-name>
            <surname>Koch</surname>
            ,
            <given-names>M.</given-names>
          </string-name>
          (
          <year>2008</year>
          ).
          <article-title>Functions of Social Networking Services</article-title>
          .
          <source>COOP '08. S</source>
          .
          <volume>87</volume>
          -
          <fpage>98</fpage>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
    </ref-list>
  </back>
</article>