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        <article-title>Analyse prä-, intra- und post-operativer MRT-Daten bei Gliompatienten mit einem „Open Source“ Programm</article-title>
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      <pub-date>
        <year>2012</year>
      </pub-date>
      <fpage>2</fpage>
      <lpage>5</lpage>
      <abstract>
        <p>In der medizinischen Bildverarbeitung gibt es ein Überangebot an proprietären Softwarelösungen und kommerziellen Programmen zur Datenvisualisierung und -bearbeitung. Hieraus ergibt sich besonders für Patienten mit hirneigenen Tumoren die Schwierigkeit, eine einheitliche Basis zur Langzeitkontrolle zu schaffen. Es wurde untersucht, inwieweit die Open Source Forschungsplattform 3D-Slicer geeignet ist, als Basis für einheitliche longitudinale Verlaufskontrollen etabliert zu werden. Die Machbarkeit der Implementierung der Software zu diesem Zwecke wurde anhand der Datenverarbeitungsschritte Registrierung, Segmentierung und Volumetrie untersucht. Es ließen sich zu unterschiedlichen Zeiten und mittels unterschiedlicher Techniken acquirierte Datensätze aufeinander registrieren und ausgewählte segmentierte Strukturen volumetrieren.</p>
      </abstract>
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    <sec id="sec-1">
      <title>Problem</title>
    </sec>
    <sec id="sec-2">
      <title>Methoden</title>
      <p>mina. In diesem Fall wurden das Ventrikelsystem, das präoperative Tumorvolumen und die Resektionshöhle als
Zielstrukturen festgelegt. Das Volumen der ausgewählten Strukturen wurde in ml berechnet.</p>
      <p>Abbildung 1: Registrierung; OBERE REIHE: Registrierung eines intraoperativen T1w Datensatzes auf einen
präoperativen T1w Datensatz (von links nach rechts: Präoperatives Bild, Intraoperatives Bild, Fusionierte
Bilder, registrierte Bilder); UNTERE REIHE: Registrierung eines postoperativen T2w Datensatzes auf einen
präoperativen T1w Datensatz (von links nach rechts: Präoperatives Bild, postoperatives Bild, Fusionierte Bilder,
Registrierte Bilder)
3</p>
    </sec>
    <sec id="sec-3">
      <title>Ergebnisse</title>
      <p>Die stationären anatomischen Landmarken konnten mit dem 3D-Slicer mit hoher Genauigkeit registriert werden. In
keinem Fall wurde die automatische Registrierung abgebrochen. Es ließen sich sowohl T1-, als auch T2-gewichtete
Bilder registrieren. Die manuelle Segmentierung erwies sich als sehr zeitaufwendig, ist jedoch verglichen mit
automatischen Segmentierungsverfahren zuverlässiger, besonders, wenn keine klare Graustufengrenze zu benachbarten
Struktu16
ren vorhanden ist. Die segmentierten Zielvolumina ließen sich, sowohl zum visuellen Vergleich als Modelle darstellen,
als auch zum quantitativen Vergleich volumetrieren. Die Zielvolumendifferenzen in den prä- und postoperativen
kontrastmittelunterstützten T1w-Bildern reichten bei Tumorvolumina zwischen 4 ml und 73 ml von -22 ml bis +27 ml.
Abbildung 2: Dreidimensionale Darstellung der segmentierten Zielvolumina; LINKS: Darstellung des
Vetrikelsystems (blau), des präöperativen Tumorbefundes (gelb), der intraoperativen Resektionshöhle (grün) und der
postoperativen Resektionshöhle (rot); RECHTS: Zusätzliche Darstellung der intra- und postoperativen
Subduralraumerweiterung, die in Addition mit der Resektionshöhle das scheinbare Resektionsvolumen darstellt.</p>
      <sec id="sec-3-1">
        <title>Tumorvolumen</title>
      </sec>
      <sec id="sec-3-2">
        <title>Resektionsvolumen Differenz 3.a 3.b</title>
        <p>73,8
4,1
59,5
21,3
22,1
25
83,2
66,2
50,6
70,1
5,7
59,5</p>
        <p>35
25,3</p>
        <p>25
105,3
63
13,6
54,2
-12,1
-9,5</p>
      </sec>
      <sec id="sec-3-3">
        <title>Postoperatives</title>
        <p>Tabelle 2: Ergebnisse der volumetrischen Messung in T2w Datensätzen.
(Volumen in ml; a=Erst-OP, b=Rezidiv-OP)
4</p>
      </sec>
    </sec>
    <sec id="sec-4">
      <title>Diskussion</title>
      <p>Der 3D-Slicer bildet eine modulierbare Open Source Plattform zur Analyse und longitudinalen Untersuchungen von
Tumorpatienten. Registrierung, Volumetrie und Vergleichsvolumetrische Untersuchungen sind durchführbar und erlauben
die Konzeption einer longitudinalen individualisierten Verlaufskontrolle auf ubiquitärer Basis.</p>
      <p>Weitere Untersuchungen beziehen die Segmentierungen weiterer Strukturen, sowie die Automatisierung der Abläufe
ein, um die Beeinflussbarkeit der Ergebnisse durch den Anwender so gering, wie möglich zu halten. Bei der
Interpretation der quantitativen volumetrischen Ergebnisse muss berücksichtigt werden, dass die Segmentierung, auf die die
Volumetrie aufbaut im bereits registrierten Datensatz stattfindet. Dessen Bildmatrix und Schichtdicke wird während des
Registrierungsvorganges an die des fixierten Datensatzes angepasst, so dass auch hier eine Fehlerquelle besteht, die für die
Planung weiterer Studien mit dem 3D-Slicer berücksichtigt werden muss. Optimal wäre eine einheitliche Bildmatrix
und Schichtdicke aller zu registrierenden Datensätze.
5</p>
    </sec>
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