<!DOCTYPE article PUBLIC "-//NLM//DTD JATS (Z39.96) Journal Archiving and Interchange DTD v1.0 20120330//EN" "JATS-archivearticle1.dtd">
<article xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <front>
    <journal-meta />
    <article-meta>
      <title-group>
        <article-title>Ultraschallgestützte, quasi-taktile Rückkopplung zur Gefäßdetektion in der minimal invasiven, robotergestützten Chirurgie</article-title>
      </title-group>
      <contrib-group>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>B. Kübler</string-name>
          <xref ref-type="aff" rid="aff0">0</xref>
          <xref ref-type="aff" rid="aff1">1</xref>
        </contrib>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>A. Wimmer</string-name>
          <xref ref-type="aff" rid="aff0">0</xref>
          <xref ref-type="aff" rid="aff1">1</xref>
        </contrib>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>R. Bärenweiler</string-name>
          <xref ref-type="aff" rid="aff0">0</xref>
          <xref ref-type="aff" rid="aff1">1</xref>
        </contrib>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>P. Hausamann</string-name>
          <xref ref-type="aff" rid="aff0">0</xref>
          <xref ref-type="aff" rid="aff1">1</xref>
        </contrib>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>R. Gruber</string-name>
          <xref ref-type="aff" rid="aff0">0</xref>
          <xref ref-type="aff" rid="aff1">1</xref>
        </contrib>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>G. Hirzinger</string-name>
          <xref ref-type="aff" rid="aff0">0</xref>
          <xref ref-type="aff" rid="aff1">1</xref>
        </contrib>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>Kontakt: Bernhard.Kuebler@dlr.de</string-name>
          <xref ref-type="aff" rid="aff1">1</xref>
        </contrib>
        <aff id="aff0">
          <label>0</label>
          <institution>DLR - Deutsches Zentrum für Luftund Raumfahrt e.V., Institut für Robotik und Mechatronik</institution>
          ,
          <addr-line>Standort Oberpfaffenhofen</addr-line>
          ,
          <country country="DE">Deutschland</country>
        </aff>
        <aff id="aff1">
          <label>1</label>
          <institution>Schlüsselworte: Minimal invasive Roboterchirurgie</institution>
          ,
          <addr-line>Ultraschall, Taktile Rückkopplung</addr-line>
        </aff>
      </contrib-group>
      <fpage>182</fpage>
      <lpage>185</lpage>
      <abstract>
        <p>Die minimal invasive, robotergestützte Chirurgie (MIRC) ist gekennzeichnet durch eine vollständige mechanische Entkopplung von Chirurg und Patient. Die Beurteilung, inwieweit eine Gewebestruktur von Blutgefäßen durchzogen ist, die bei Verletzung zu schwer kontrollierbaren Blutungen führen können, ist schwierig. In der offenen Chirurgie werden nicht sichtbare Blutgefäße im Gewebeverbund mittels Tasten nach Pulsationen detektiert. Dieses sicherheitsrelevante und übliche Vorgehen ist mit der klassischen MIRC-Methodik prinzipbedingt kaum möglich. Mit dem hier vorgestellten unidirektionalen, Ultraschall-Doppler-basierten System können verdeckte, oberflächliche Gefäße mit beliebigem physiologischem Verlauf erkannt werden. Die Rückkopplung an den Chirurgien erfolgt bisher akustisch und/oder kinästhetisch. Mit vertretbarem technischem Aufwand lässt sich damit die intuitive Rückkopplung integrieren. Erste Versuche am Phantom und erste Bewertungen durch Chirurgen zeigen ermutigende Ergebnisse.</p>
      </abstract>
    </article-meta>
  </front>
  <body>
    <sec id="sec-1">
      <title>Problem</title>
      <p>Abb. 1: DLR Telepräsenzszenario für MIRC „MIRO-Surge“. Bild links: im Vordergrund die Eingabestation für
den Chirurgen, im Hintergrund das patientenseitige Chirurgierobotersystem. Bild rechts:
Chirurgierobotersystem im Detail mit Endoskopführung und zwei Roboterarmen für bimanuelle Telemanipulation.
Abb. 2: Bild links: Testaufbau des Ultraschallsensors an einem MIRO-Roboter, akustische Rückkopllung über
Monitorlautsprecher, kinästhetische Rückkopplung über sigma.7 (Bildvordergrund, Fa. Force Dimension,
Nyon, Schweiz). Bild rechts: Prinzipaufbau des Ultraschall-Kopfes mit der Anordnung der
Transducerelemente.
2</p>
    </sec>
    <sec id="sec-2">
      <title>Methoden</title>
      <p>
        Der klassisch medizintechnische Ansatz zur Detektion durchströmter Gefäße ist das Ultraschall-Doppler-Verfahren,
wobei dieses Verfahren sowohl bei kontinuierlicher wie auch bei gepulster Schallsignaleinstreuung richtungsselektiv ist.
Deshalb wurde zunächst ein unidirektionaler Ultraschalltransducerkopf sowie dessen Ansteuerungselektronik entwickelt.
Als Ergebnis entstehen Differenzfrequenzsignale von Transducerelementen, die nachfolgend rechnertechnisch auf Flüsse
bzw. Pulsationen hin ausgewertet werden müssen. Hier wurden zunächst Standardverfahren angewendet. Die ermittelten
Pulsationen wurden schließlich sowohl akustisch wie kinästhetisch, d.h. als leichtes Zucken am funktionalen
Freiheitsgrad (Zeigefinger) eines haptischen Eingabegerätes bzw. als klassisches und für Mediziner wiedererkennbares
Ultraschall-Doppler-Geräusch („Fauchen“), dargestellt. Nachfolgend die Darstellung der einzelnen Komponenten.
Der Ultraschalltransducer wurde in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für Biomedizinische Technik (St. Ingbert,
Deutschland) in einer Baugröße entwickelt, die den Anforderungen der MIRC entspricht (Außendurchmesser: 10mm)
sowie in die vorhandenen DLR MIRC-Instrumente (vgl. [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref6 ref7">6, 7</xref>
        ]) integriert werden kann. Entwicklungsziel war die
Detektion leichter Pulsationen, wie sie mit der menschlichen Fingerkuppe wahrgenommen werden können. Dies bedeutet eine
Sensitivität des Ultraschalltransducers im Bereich von etwa 1mm bis etwa 6mm vor dem Transducerkopf.
Oberflächlichere Gefäße sind endoskopisch sichtbar, tiefer liegende Gefäße, die auch manuell nicht tastbar sind, liegen nicht mehr
im primären Schnittbereich eines Chirurgen. Üblicherweise werden bei der chirurgischen Präparation mehrere,
vorsichtige flache Schnitte gesetzt und intermittierend auf Gefäße in der Tiefe überprüft, anstelle einen einzelnen, tiefen Schnitt
zu setzen. Die Richtungsunabhängigkeit des Doppler-Sensors wurde mit einer ringförmigen Anordnung
Abb. 3: Detektionsalgorithmus. Links: Spektraldarstellung der Doppler-Frequenzverschiebungssignale. Rechts:
Hüllkurve mit Schwellwert (oben) und zugehörige Zeitpunkte der erkannten Detektionen (unten).
der Transducerelemente erreicht (Abb. 2, rechts), wobei für die Methodik zwei Patente erteilt wurden [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref16 ref17">16, 17</xref>
        ]. In
Vorversuchen hat sich gezeigt, dass gepulster Betrieb dem kontinuierlichen auf Grund permanenter Störeinflüsse auf die
übrigen Transducerelemente vorzuziehen ist. Jedes einzelne Transducerelement kann als Sender oder Empfänger betrieben
werden, wodurch beliebig planar orientierte Blutgefäße detektiert werden können.
      </p>
      <p>Mit der derzeitigen, FPGA-basierten Ansteuerungselektronik können jedoch lediglich zwei Transducerelemente
betrieben werden, was derzeit noch das Auffinden beliebig orientierter Gefäße einschränkt. Ein Auffinden vororientierter,
beliebig positionierter Gefäße konnte jedoch bereits mit diesem Aufbau gezeigt werden (Kap. 3). Auf Grund der
Entscheidung für gepulste Schallsignaleinstreuung und der kurzen Signallaufzeiten (Eindringtiefe etwa 6mm) ist ein schnelles
Umschalten von Sende- zu Empfangsbetrieb erforderlich, was analogelektronisch realisiert werden konnte. Eine
Digitalisierung und Vorverarbeitung (Mischung) sowie Wandlung in Ethernet-Signale findet auf der Ansteuerungselektronik
statt, weitere Datenverarbeitung ist dann auf einem handelsüblichen PC flexibel möglich.</p>
      <p>Zur Gefäßdetektion wird hier die Verteilung der gemessenen Flussgeschwindigkeiten analysiert, wobei es sich bei
üblichen Strömungsprofilen um ein Frequenzspektrum handelt (Abb. 3, links). Dazu wird das Zeitsignal blockweise in den
Frequenzbereich transformiert. Die Ultraschalldaten werden mit Hilfe des FFT-Algorithmus transformiert und gefiltert
(Blackman-Fensterung, Hochpassfilterung bei 500Hz zur Unterdrückung von Bewegungsartefakten). Zur weiteren
Signalanalyse wird über dieses Signal eine Hüllkurve berechnet, wobei 90% der spektralen Signalleistung, beginnend bei
der niedrigsten Frequenz, eingehüllt werden. Aus dieser Kurve wird durch Bildung eines zeitlichen Mittelwerts
dynamisch ein Schwellwert für die Pulsdetektion berechnet. Falsch positive Schwellwertüberschreitungen (detektierte Pulse)
werden durch drei Plausibiltätskontrollen eliminiert: 1) Dauer der Schwellwertüberschreitung mindestens 100ms; 2)
Ignorieren von Schwellwertunterschreitungen von weniger als 12.5ms während einer Detektion (empirisch ermittelt); 3)
Mittelung der Differenzensumme von Hüllkurvenwert und Schwellwert über zehn Detektionen, detektiert wird ein
Übersteigen der Hälfte dieses Mittelwertes. Die Stärke der Ansteuerung des haptischen Eingabegerätes wird nach der
Signalleistung gewichtet (vgl. Abb. 3, rechts).</p>
      <p>Die detektierten Ereignisse werden derzeit akustisch (klassisches Doppler-Geräusch) wie kinästhetisch (leichtes Zucken
am funktionalen Freiheitsgrad des haptischen Eingabegerätes, vgl. Abb. 2, links) dargestellt. Es ist hier anzumerken,
dass eine deutliche Reduktion der gesammelten, zur Verfügung stehenden Informationen stattfindet, um einer
Reizüberflutung des Anwenders vorzubeugen. Es stünden z.B. Richtungs- oder Tiefeninformationen zur Verfügung, die nicht
dargestellt werden und die über die menschliche Tastwahrnehmung hinaus gingen. Hier ist eine optische Rückkopplung
angedacht, die auf Wunsch z.B. in das endoskopische Bild eingeblendet werden kann.
3</p>
    </sec>
    <sec id="sec-3">
      <title>Ergebnisse</title>
      <p>Das System konnte erstmals auf der Automatica 2012 (internationale Fachmesse für Automation und Mechatronik in
München, Deutschland) einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden. Hier wurde ein Polymerkunststoff, der
hinsichtlich Ultraschall weichgewebevergleichbare Parameter aufweist (Polyvinylalkohol, PVA), mit einer Höhlung in einer
Tiefe von etwa 3mm und einem Durchmesser von etwa 1-2mm Durchmesser auf eine Länge von rund 10cm mit einer
Flüssigkeit pulsatil perfundiert, die ultraschalltechnisch menschlichem Blut gleicht (Abb. 2, links). Unbedarfte
Testpersonen konnten die „Arterie“ relativ schnell (&lt; 1min) auffinden, die Kombination von akustischer und kinästhetischer
Rückkopplung wird auch von medizinischen Laien als intuitiv beschrieben. Rückgekoppelte Detektionsergebnisse
(Impulse) konnten gewichtet am haptischen Eingabegerät dargestellt werden, so dass das Zentrum der „Arterie“ bestimmt
und deren Verlauf haptisch verfolgt werden konnte. Die Gesamtfunktionalität sowie die Zuverlässigkeit des
Systemdemonstrators für Messebesucher konnte über die viertägige Messedauer gezeigt werden.</p>
      <p>184
4</p>
    </sec>
    <sec id="sec-4">
      <title>Diskussion</title>
      <p>
        Auf der Messe Automatica 2012 konnte das System unter anderen einer Gruppe von Urologen mit breiter Erfahrung mit
dem daVinci-System vorgestellt werden, die die Erweiterung der Funktionalität sowie die Funktionsweise sehr
begrüßten und gute Einsatzmöglichkeiten sahen. Dies stellt bislang eine rein quantitative Beurteilung dar. Systembedingt ist es
relativ komplex, belastbare qualitative Ergebnisse zu erzielen. Bei ausschließlich kinästhetischer Rückkopplung und
einer üblichen Patientenruhepulsfrequenz zeigt sich jedoch, dass die Nutzer dazu gezwungen sind, mindestens den
kommenden Puls, je nach Güte der Detektion möglicherweise einen zweiten, abzuwarten bis ein Detektionsergebnis
angezeigt wird. Der Nutzer ist also gehalten, den Sensor zu positionieren und für wenige Sekunden ruhig zu halten bis ein
anderer Untersuchungsort angefahren werden kann (vergleichbar auch mit einer manuellen, palpatorischen
Untersuchung), was aber im Falle telemanipulierten Herangehens als träge empfunden werden kann. Dieser Nachteil ist jedoch
immanent und kann – zumindest teilweise – durch zusätzliche akustische Rückkopplung ausgeglichen werden. Die
verwendeten Verfahren (Doppler-Sonographie, Signalanalyse, Eingabegerät „sigma.7“) sind mithin bekannt, neu ist die
Verwendungsweise [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref16 ref17">16, 17</xref>
        ] sowie die quasi-taktile Rückkopplung, bei der vom Nutzer taktile Signale erwartet, die
Detektion aber über Doppler-Frequenzverschiebungen gemessen und kinästhetisch bzw. akustisch zurückgegeben werden –
bei einem von allen Nutzern bislang als weitestgehend intuitiv empfundenen Eindruck. Auf Grund der
Schallkeulenüberschneidung in der Gewebetiefe scheint eine zusätzliche Bildgebung mit selber Hardware und entsprechender
Datenauswertung als zukünftige Anwendung integrierbar.
5
      </p>
    </sec>
  </body>
  <back>
    <ref-list>
      <ref id="ref1">
        <mixed-citation>
          [1]
          <string-name>
            <surname>Tholey</surname>
            <given-names>G</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Desai</surname>
            <given-names>JP</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Castellanos</surname>
            <given-names>AE</given-names>
          </string-name>
          :
          <article-title>Force feedback plays a significant role in minimally invasive surgery: results and analysis</article-title>
          .
          <source>Annals of Surgery</source>
          <volume>241</volume>
          (
          <issue>1</issue>
          ):
          <fpage>102</fpage>
          -
          <lpage>9</lpage>
          ,
          <year>2005</year>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref2">
        <mixed-citation>
          [2]
          <string-name>
            <surname>Wagner</surname>
            <given-names>CR</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Howe</surname>
            <given-names>RD</given-names>
          </string-name>
          :
          <article-title>Mechanisms of performance enhancement with force feedback</article-title>
          .
          <source>Proc EuroHaptics</source>
          , Pisa, Italy,
          <year>2005</year>
          , pp
          <fpage>21</fpage>
          -
          <lpage>9</lpage>
          ,
          <year>2005</year>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref3">
        <mixed-citation>
          [3]
          <string-name>
            <surname>Tavakoli</surname>
            <given-names>M</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Aziminejad</surname>
            <given-names>A</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Patel</surname>
            <given-names>RV</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Moallem</surname>
            <given-names>A</given-names>
          </string-name>
          :
          <article-title>Tool/tissue interaction feedback modalities in robotassisted lump localization</article-title>
          .
          <source>Proc Int Conf Eng Med Biol Soc</source>
          , New York, USA,
          <year>2006</year>
          , pp
          <fpage>3854</fpage>
          -
          <lpage>7</lpage>
          ,
          <year>2006</year>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref4">
        <mixed-citation>
          [4]
          <string-name>
            <surname>Kitagawa</surname>
            <given-names>M</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Dokko</surname>
            <given-names>D</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Okamura</surname>
            <given-names>AM</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Yuh</surname>
            <given-names>DD</given-names>
          </string-name>
          :
          <article-title>Effect of sensory substitution on suture-manipulation forces for robotic surgical systems</article-title>
          .
          <source>J Thor Cardiovasc Surg</source>
          <volume>129</volume>
          (
          <issue>1</issue>
          ):
          <fpage>151</fpage>
          -
          <lpage>8</lpage>
          ,
          <year>2005</year>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref5">
        <mixed-citation>
          [5]
          <string-name>
            <surname>Mayer</surname>
            <given-names>H</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Nagy</surname>
            <given-names>I</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Knoll</surname>
            <given-names>A</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Braun</surname>
            <given-names>EU</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Bauernschmitt</surname>
            <given-names>R</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Lange</surname>
            <given-names>R</given-names>
          </string-name>
          :
          <article-title>Haptic feedback in a telepresence system for endoscopic heart surgery</article-title>
          .
          <source>Presence</source>
          <volume>16</volume>
          (
          <issue>5</issue>
          ):
          <fpage>459</fpage>
          -
          <lpage>70</lpage>
          ,
          <year>2007</year>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref6">
        <mixed-citation>
          [6]
          <string-name>
            <surname>Seibold</surname>
            <given-names>U</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Kuebler</surname>
            <given-names>B</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Hirzinger</surname>
            <given-names>G</given-names>
          </string-name>
          :
          <article-title>Prototypic force feedback instrument for minimally invasive robotic surgery</article-title>
          . In: Bozovic V (Ed.):
          <source>Medical Robotics. I-Tech Education and Publishing</source>
          , pp.
          <fpage>377</fpage>
          -
          <lpage>400</lpage>
          ,
          <year>2008</year>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref7">
        <mixed-citation>
          [7]
          <string-name>
            <surname>Kuebler</surname>
            <given-names>B</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Seibold</surname>
            <given-names>U</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Hirzinger</surname>
            <given-names>G</given-names>
          </string-name>
          :
          <article-title>Development of actuated and sensor integrated forceps for minimally invasive robotic surgery</article-title>
          .
          <source>Int J Med Rob Comp As Surg</source>
          <volume>1</volume>
          (
          <issue>3</issue>
          ):
          <fpage>96</fpage>
          -
          <lpage>107</lpage>
          ,
          <year>2005</year>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref8">
        <mixed-citation>
          [8]
          <string-name>
            <surname>Fischer</surname>
            <given-names>H</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Trapp</surname>
            <given-names>R</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Schuele</surname>
            <given-names>L</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Hoffmann</surname>
            <given-names>B</given-names>
          </string-name>
          :
          <article-title>Actuator array for use in minimally invasive surgery</article-title>
          .
          <source>J de Phys, IV</source>
          <volume>07</volume>
          (
          <issue>C5</issue>
          ):
          <fpage>609</fpage>
          -
          <lpage>14</lpage>
          ,
          <year>1997</year>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref9">
        <mixed-citation>
          [9]
          <string-name>
            <surname>Wagner</surname>
            <given-names>CR</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Lederman</surname>
            <given-names>SJ</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Howe</surname>
            <given-names>RD</given-names>
          </string-name>
          :
          <article-title>Design and performance of a tactile shape display using RC servomotors</article-title>
          .
          <source>Elec J Hapt Res</source>
          <volume>3</volume>
          (
          <issue>4</issue>
          ),
          <year>2004</year>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref10">
        <mixed-citation>
          [10]
          <string-name>
            <surname>Moy</surname>
            <given-names>G</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Wagner</surname>
            <given-names>C</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Fearing</surname>
            <given-names>RS</given-names>
          </string-name>
          :
          <article-title>A compliant tactile display for teletaction</article-title>
          .
          <source>Proc</source>
          . vol.
          <volume>4</volume>
          ,
          <string-name>
            <given-names>Int</given-names>
            <surname>Conf Rob Autom</surname>
          </string-name>
          , San Francisco, USA,
          <year>2000</year>
          , pp
          <fpage>3409</fpage>
          -
          <lpage>15</lpage>
          ,
          <year>2000</year>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref11">
        <mixed-citation>
          [11]
          <string-name>
            <surname>Franco</surname>
            <given-names>ML</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>King</surname>
            <given-names>CH</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Culjat</surname>
            <given-names>MO</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Lewis</surname>
            <given-names>CE</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Bisley</surname>
            <given-names>JW</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Holmes</surname>
            <given-names>EC</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Grundfest</surname>
            <given-names>WS</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Dutson</surname>
            <given-names>EP</given-names>
          </string-name>
          :
          <article-title>An integrated pneumatic tactile feedback actuator array for robotic surgery</article-title>
          .
          <source>Int J Med Rob Comp As Surg</source>
          <volume>5</volume>
          (
          <issue>1</issue>
          ):
          <fpage>13</fpage>
          -
          <lpage>9</lpage>
          ,
          <year>2009</year>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref12">
        <mixed-citation>
          [12]
          <string-name>
            <surname>Howe</surname>
            <given-names>RD</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Cutkosky</surname>
            <given-names>MR</given-names>
          </string-name>
          .
          <article-title>Dynamic tactile sensing: Perception of fine surface features with stress rate sensing</article-title>
          .
          <source>IEEE Transactions on Robotics and Automation</source>
          ,
          <volume>9</volume>
          (
          <issue>2</issue>
          ):
          <fpage>140</fpage>
          -
          <lpage>151</lpage>
          ,
          <year>April 1993</year>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref13">
        <mixed-citation>
          [13]
          <string-name>
            <surname>Hagn</surname>
            <given-names>U</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Nickl</surname>
            <given-names>M</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Joerg</surname>
            <given-names>S</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Passig</surname>
            <given-names>G</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Bahls</surname>
            <given-names>T</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Nothhelfer</surname>
            <given-names>A</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Hacker</surname>
            <given-names>F</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Le-Tien</surname>
            <given-names>L</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Albu-Schaeffer</surname>
            <given-names>A</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Konietschke</surname>
            <given-names>R</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Grebenstein</surname>
            <given-names>M</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Warpup</surname>
            <given-names>R</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Haslinger</surname>
            <given-names>R</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Frommberger</surname>
            <given-names>M</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Hirzinger</surname>
            <given-names>G</given-names>
          </string-name>
          :
          <article-title>The DLR MIRO: a versatile lightweight robot for surgical applications</article-title>
          .
          <source>Ind Rob: Int J</source>
          <volume>35</volume>
          (
          <issue>4</issue>
          ):
          <fpage>324</fpage>
          -
          <lpage>336</lpage>
          ,
          <year>2008</year>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref14">
        <mixed-citation>
          [14]
          <string-name>
            <surname>Hagn</surname>
            <given-names>U</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Nickl</surname>
            <given-names>M</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Joerg</surname>
            <given-names>S</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Tobergte</surname>
            <given-names>A</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Kuebler</surname>
            <given-names>B</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Passig</surname>
            <given-names>G</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Groeger</surname>
            <given-names>M</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Froehlich</surname>
            <given-names>F</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Seibold</surname>
            <given-names>U</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Konietschke</surname>
            <given-names>R</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Le-Tien</surname>
            <given-names>L</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Albu-Schaeffer</surname>
            <given-names>A</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Grebenstein</surname>
            <given-names>M</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Ortmaier</surname>
            <given-names>T</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Hirzinger</surname>
            <given-names>G</given-names>
          </string-name>
          :
          <article-title>DLR MIROSURGE - towards versatility in surgical robotics</article-title>
          .
          <source>Proc curac08</source>
          , Leipzig, Germany, pp
          <fpage>143</fpage>
          -
          <lpage>146</lpage>
          ,
          <year>2008</year>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref15">
        <mixed-citation>
          [15]
          <string-name>
            <surname>Hagn</surname>
            <given-names>U</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Ortmaier</surname>
            <given-names>T</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Konietschke</surname>
            <given-names>R</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Kuebler</surname>
            <given-names>B</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Seibold</surname>
            <given-names>U</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Tobergte</surname>
            <given-names>A</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Nickl</surname>
            <given-names>M</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Joerg</surname>
            <given-names>S</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Hirzinger</surname>
            <given-names>G</given-names>
          </string-name>
          :
          <article-title>Tele- manipulator for Remote Minimally Invasive Surgery</article-title>
          .
          <source>IEEE Rob &amp; Aut M</source>
          <volume>15</volume>
          (
          <issue>4</issue>
          ):
          <fpage>28</fpage>
          -
          <lpage>38</lpage>
          ,
          <year>2008</year>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref16">
        <mixed-citation>
          [16]
          <string-name>
            <surname>Kübler</surname>
            <given-names>B</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Passig</surname>
            <given-names>G</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Gruber</surname>
            <given-names>R</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Tretbar</surname>
            <given-names>St</given-names>
          </string-name>
          , Degel Ch:
          <article-title>Ultraschallkopf mit Ultraschall-Doppler-</article-title>
          <string-name>
            <surname>Anordnung.</surname>
          </string-name>
          Deut- sches Marken- und
          <string-name>
            <surname>Patentamt</surname>
          </string-name>
          , Patentschrift DE 10
          <year>2008</year>
          005
          <fpage>041</fpage>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref17">
        <mixed-citation>
          [17]
          <string-name>
            <surname>Nagel</surname>
            <given-names>JH</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Kuebler</surname>
            <given-names>B</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Ortmaier</surname>
            <given-names>T</given-names>
          </string-name>
          :
          <article-title>Verfahren zum Aufspüren und Lokalisieren von im Inneren eines Materials oder Gewebes vorhandenen, besonderen Strukturen</article-title>
          . Dt. Marken- und
          <string-name>
            <surname>Patentamt</surname>
          </string-name>
          , Patentschrift DE 10
          <year>2005</year>
          045
          <fpage>480</fpage>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
    </ref-list>
  </back>
</article>