=Paper= {{Paper |id=Vol-1429/paper48 |storemode=property |title=Kontinuumsroboter auf Basis vorgebogener Nitinolröhrchen: Evaluierung eines Prototypen für die Transnasale Schädelbasischirurgie |pdfUrl=https://ceur-ws.org/Vol-1429/Proceedings_CURAC_2012_Paper_48.pdf |volume=Vol-1429 |dblpUrl=https://dblp.org/rec/conf/curac/BurgnerGSRW12 }} ==Kontinuumsroboter auf Basis vorgebogener Nitinolröhrchen: Evaluierung eines Prototypen für die Transnasale Schädelbasischirurgie== https://ceur-ws.org/Vol-1429/Proceedings_CURAC_2012_Paper_48.pdf
                                                             11. CURAC-Jahrestagung, 15.-16. November 2012, Düsseldorf




       Kontinuumsroboter auf Basis vorgebogener Nitinolröhrchen:
                 Evaluierung eines Prototypen für die
                  Transnasale Schädelbasischirurgie
        Jessica Burgner1, Hunter B. Gilbert1, Philip J. Swaney1, Paul T. Russell III2 und Robert J. Webster III1,2
                 1
                 Vanderbilt University, Department for Mechanical Engineering, Nashville, TN, USA
             2
              Vanderbilt University Medical Center, Department for Otolaryngology, Nashville, TN, USA

                               Kontakt: jessica.burgner@vanderbilt.edu

Abstract:

Die konventionelle Instrumentierung bei der transnasalen Schädelbasischirurgie kann nicht immer einen linearen Zu-
gang zum Situs gewährleisten der gleichzeitig ausreichend Manipulationsraum bietet. Kontinuumsroboter auf Basis
vorgebogener Nitinolröhrchen erlauben dank ihrer flexiblen, wendigen Natur erweiterte Manipulationsräume. In die-
sem Beitrag wird ein teleoperiertes Kontinuumsrobotersystem, das um Methoden der bildgestützten Navigation erwei-
tert wurde, in einem humanen Schädel bezüglich der Erreichbarkeit signifikanter anatomischer Strukturen und des ef-
fektiven Arbeitsraumes evaluiert. Die vielversprechenden Ergebnisse zur Verwendung von Kontinuumsrobotern für eine
zukünftige klinische Anwendung motivieren weitere experimentelle und theoretische Untersuchungen in diesem jungen
Forschungsbereich.

Schlüsselworte: Kontinuumsroboter, kontinuierlicher Roboter, Medizinrobotik, roboter-assistierte Chirurgie


1       Problem
Die transnasale Schädelbasischirurgie offeriert gegenüber herkömmlichen Zugangswegen eine geringere Traumatisie-
rung, sowie Verringerung der Operations- und Hospitalisierungsdauer [1]. Der Eingriff erfolgt hier endoskopisch durch
die Nase. Zugang zur Schädelbasis wird dabei transsphenoidal erreicht. So kann beispielsweise der Zugang zur Hypo-
physe und die Resektion sellärer Tumore (z.B. Hypophysenadenom) erfolgen [2], [3]. Die heute gängige Instrumentie-
rung umfasst ein rigides Endoskop zur Visualisierung und rigide Instrumente mit geradem Schaft zur Resektion. Bei un-
günstigen anatomischen Bedingungen ist aber nicht immer ein Zugang zur Hypophyse oder suprasellären Regionen ge-
währleistet, weil gerade Instrumente nicht ausreichend Manipulationsmöglichkeiten am Situs bieten. Wie in Abb. 1
gezeigt wird, können erweiterte Manipulationsräume erzielt werden, wenn beherrschbare, gebogene, nicht-lineare In-
strumente verfügbar wären.
Das Konzept der kontinuierlichen Chirurgieroboter wurde 2006 von Webs-
ter et al. [4] und Dupont et al. [5] vorgestellt. Im Vergleich zu hyperredun-
danten Robotern sind hier keine diskreten Gelenke im eigentlichen Sinne
vorhanden. Vielmehr handelt es sich um einen kontinuerlichen Manipu-
lator. Dieser besteht aus mehreren ineinanderliegenden, vorgebogenen, fle-
xiblen Röhrchen. Durch Translation und Rotation dieser Röhrchen zuei-
nander, erfolgt die Aktuierung (siehe Abb. 2a). Beispielsweise kann ein
Greifer an der dem Situs zugewandten Ende des inneliegenden Röhrchen
als End-Effektor realisiert und so flexibel bewegt und gesteuert werden.
Die Kinematik dieser Form von kontinuierlichen Robotern wird durch
Kontinuumsmechanik beschrieben [6] und beherrscht mehrere beliebig
vorgebogenen Röhrchen. Typischerweise werden die Röhrchen aus Nitinol
                                                                              Abb. 1: Gebogene Instrumente wie Kon-
gefertigt. Die Durchmesser der kleinsten verfügbaren Nitinolrörchen ist
                                                                              tinuumsroboter ermöglichen erweiterte
derzeit 0,2 mm. Somit lassen sich Kontinuumsroboter dieses Typs realisie-
                                                                              Manipulationsräume bei der transnasalen
ren, welche von den Ausmaßen mit medizinischen Nadeln vergleichbar
                                                                              Schädelbasischirurgie, z.B. Erreich-
sind, aber zugleich den Vorteil der oben genannten erweiterten Manipulati-
                                                                              barkeit der Hypophyse (orange) und sup-
onsräume bieten. Zusätzlich besteht ein wesentlicher Vorteil im freien Lu-
                                                                              rasellären Region (blau).
men des innersten Röhrchen, welches den Austausch von Instrumenten wie
Zängchen, flexiblen Endoskopen und Lasern, oder auch Spülung und Absaugung ermöglicht.




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Die roboter-assistierte, transnasale Schädelbasischirurgie ist bisher nur in wenige Forschungsarbeiten thematisiert wor-
den. Es wurden Robotersysteme in der Literatur beschrieben, welche die Bohrung zum sicheren Eröffnen des Situs oder
die roboter-assistierte Manipulation eines Endoskops zur Zielsetzung haben [7–12]. Des Weiteren wurde ein Kontinu-
umsroboter mit 4 mm Durchmesser vorgestellt um die visuelle Exploration des Sinus mit einer Kamera zu ermöglichen
[13]. Der nasale Zugang zur Schädelbasis ist räumlich sehr eingeschränkt und erschwert die Applikation herkömmlicher
Robotersysteme. Unser teleoperiertes System, das aus Kontinuumsrobotern mit vorgebogenen Nitinolröhrchen besteht,
komplementiert die bisherigen Forschungsarbeiten bezüglich wendiger Manipulationsmöglichkeiten am Situs. In diesem
Beitrag stellen wir im Speziellen das Anwendungsszenarios der transnasalen Schädelbasischirurgie sowie erste Evaluie-
rungen vor.

2           Methoden
2.1         Teleoperiertes Robotersystem
Die wesentlichen Komponenten des 2011 vorgestellten Teleoperationssystems [14] werden im Folgenden zusammen-
gefasst. Das Robotersystem besteht aus zwei Kontinuumsrobotermanipulatorarmen, welche jeweils aus drei Nitinolröhr-
chen zusammengesetzt sind (vgl. deren Parameter in Tab. 1). Die Röhrchen mit Innendurchmesser ID und Außen-
durchmesser OD haben ein geradliniges Segment mit der Länge LS,
gefolgt von einem vorgebogenen Segment mit der Länge LC mit                           Außen       Mitte      Innen
konstanter Krümmung κ. Die Aktuierung jedes Armes erfolgt durch       L S [mm]         82,4       241,1      417,6
drei auf einer Schiene gelagerten Schlitten, die jeweils ein Röhr-    LC [mm]          68,6        69,9       38,4
                                                                            -1
chen an ihren Enden mit einer Spannzange greifen. Jeder Schlitten     κ [mm    ]      0,0032     0,0059     0,0128
verfügt über zwei Motoren (RE 339152, Maxon Inc., Schweiz),           OD [mm]          2,32        1,68       1,16
welche - übersetzt durch Schneckengetriebe - die Translation und      ID  [mm]         1,87        1,35       0,76
Rotation des Röhrchen ermöglichen. Zur Low-Level PID Steuerung                   Tab. 1: Röhrchenparameter.
wird ein Motion Control Board (DMC 4080, Galil Motion Control, USA) eingesetzt. Die Kommunikation mit dem
High-Level Steuerrechner erfolgt per Ethernet. Die High-Level Steuerung wurde in C++ implementiert und realisiert die
Teleoperation. Dazu wird unter Verwendung der berechneten, inversen Jacobi-Matrix des Manipulators die gewünschten
Kartesischen Positions- und Winkelgeschwindigkeiten, die durch den Benutzer über ein Eingabegerät (Phantom Omni,
Geomagic, USA) vorgegeben werden, in Gelenkgeschwindigkeiten transformiert. Dabei wurde die von Wampler et al.
[15] vorgestellte Methode der gedämpften kleinsten Quadrate adaptiert. Die grafische Benutzeroberfläche umfasst die
Darstellung des kinematischen Modells und Möglichkeiten zur benutzerspezifischen Parametrierung der Teleoperation
(z.B. Bewegungsskalierung).




Abb. 2: (a) Greif-Manipulator aus drei vorgebogenen Nitinolröhrchen und schematische Darstellung des Aktuationsprin-
zips. (b) Der Kontinuumsroboter (8) im Laborsetup bei der teleoperierten Exploration der Keilbeinhöhle im humanen
Schädel (6). Der Chirurg steuert den Manipulatorarm über das Eingabegerät (7). Der Blick des Endoskops (5) wird prä-
sentiert (1) und durch die bildgestützte Navigation (2) sowie die High-Level Kontrollsoftware (3) komplementiert. Die
Lage des End-Effektors wird kontinuierlich elektromagnetisch getrackt (4).
2.2         Bildgestützte Navigation
Das teleoperierte Robotersystem wurde um ein Modul zur bildgestützten Navigation erweitert. Um die Position und La-
ge der Manipulatorarme des Roboters zu erfassen, wird ein elektromagnetischen Trackingsystem (NDI Aurora, Northern
Digital Inc., Kanada) verwendet. Dazu wird jeweils eine Magnetspule (0,8 mm Durchmesser) in das innere Röhrchen
integriert. Zur bildgestützten Navigation wird 3D Slicer [16] verwendet und die Trackinginformationen mittels o-




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penIGTLink übertragen. Die Registrierung der präoperativen medizinischen Bilddaten erfolgt oberflächenbasiert mittels
eines Oberflächenmodells und intraoperativer Vermessung der korrespondierenden Oberfläche mit einem getrackten
Pointer. Die Position des End-Effektors eines Manipulatorarmes wird durch ein Fadenkreuz in der triplanaren Ansicht
der medizinischen Bilddaten angezeigt.
2.3     Experimentelle Evaluierung
Für die Evaluierung des Robotersystems wurden Erreichbarkeitsversuche mit einem humanen Schädel (Skulls Unlimited
International, Inc., USA) durchgeführt. Die Keilbeinhöhle des Schädels wurde chirurgisch eröffnet. Im Anschluss wurde
ein CT Datensatz aufgenommen (isotrope Voxel 0,4 mm). Zur Registrierung wurde der Schädel mit einem Schwellwert-
verfahren segmentiert und ein 3D Oberflächenmodell erzeugt. Für die im Folgenden beschriebenen Versuche wurde der
Schädel in einem Schaumstoffkissen weitestgehend fixiert und auf dem Tisch vor dem Robotersystem in der klinisch an-
gedachten, relativen Lage zueinander platziert. Zur Visualisierung der Keilbeinhöhle wurde ein rigides Endoskop (30°
Optik, 2,7 mm Durchmesser, Olympus, USA) mit einem Haltearm fixiert. Für die bildgestützte Navigation wurde die
oben beschriebene oberflächenbasierte Registrierung des Schädels durchgeführt. Der experimentelle Aufbau ist in Abb.
2b dargestellt. Für die Versuche wurde jeweils nur einer der beiden Manipulatorarme des Robotersystems verwendet.
2.3.1   Erreichbarkeit anatomischer Strukturen
In diesem Versuch wurde die Erreichbarkeit von fünf vorab vom Chirurgen festgelegten anatomischen Strukturen in der
Keilbeinhöhle (Rostrum, linker und rechter Keilbeinhöhlengrund, superiorer und Mittelpunkt des Septums) getestet. Der
Chirurg steuerte dazu den Manipulatorarm über das Eingabegerät zu den anatomischen Strukturen. Beim Erreichen der
Struktur wurde das Endoskopbild als Standbild gespeichert.
2.3.2   Effektiver Arbeitsraum
Für diesen Versuch wurde der Chirurg aufgefordert den Manipulatorarm in der Nasenhöhle zu allen erreichbaren Positi-
onen zu bewegen um den effektiven Arbeitsraum des Robotersystems zu quantifizieren. Die Position des Manipulator-
armes wurde dabei fortlaufend mittels des Trackingsystems aufgezeichnet.

3       Ergebnisse
Die in Abschnitt 2.3 beschriebene experimentelle Evaluierung der Erreichbarkeit von relevanten anatomischen Struk-
turen in der Keilbeinhöhle war erfolgreich. Alle fünf vorab festgelegten Strukturen konnten vom Chirurgen mit dem Ro-
botersystem erreicht werden. Abb. 3a zeigt die überlagerte Darstellung der jeweilig aufgezeichneten Endoskopbilder.
Abb. 3b zeigt das Erreichen des Mittelpunktes des Keilbeinhöhlenseptums. In Abb. 3c sind die aufgezeichneten Posi-
tionen des Manipulatorarmes während des Versuches zur effektiven Arbeitsraumbestimmung als Punktwolke dargestellt.
Dazu wurden die aufgezeichneten Endeffektor-Positionen wurden unter Verwendung der Registrierinformation in das
Koordinatensystem des CT Datensatzes transformiert und mit dem 3D Oberflächenmodell des Schädels visualisiert. Der
effektive Arbeitsraum deckt die für den Zugang zur Schädelbasis zu erreichenden und zu passierenden anatomischen
Strukturen ab.




Abb. 3: (a) Überlagerte Darstellung der fünf mit dem Roboter erreichten anatomischen Strukturen in der Keilbeinhöhle.
(b) Der Manipulatorarm berührt den Mittelpunkt des Septums der Keilbeinhöhle. Das rigide Endoskop (oben im Bild)
visualisiert den Situs (vgl. a). (c) Visualisierung des effektiven Arbeitsraums in der Nasenhöhle (lateral und frontal).

4       Diskussion
In diesem Beitrag wurde ein Prototyp sowie die Evaluierung eines neuartigen Kontinuumsrobotersystems für die trans-
nasale Schädelbasischirurgie in einem humanen Schädel unter Laborbedingungen vorgestellt. Vorangegangene Experi-
mente zeigen die prinzipielle Anwendbarkeit des Robotersystems auch bei vorhandenem Weichgewebe [14].
Eine Parametrierung der Röhrchen auf Basis von Bilddaten des Patienten ist Gegenstand unserer derzeitigen Forschung
um beispielsweise Erreichbarkeit und Arbeitsraum zu optimieren. Eine individuelle und anwendungsspezifische Ausle-



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gung des Roboters soll damit möglich werden. Weitere zukünftige Erweiterungen des Robotersystems beinhalten bei-
spielsweise die Integration eines Handgelenks am End-Effektor, um die Wendigkeit zu erhöhen. Ebenso sind die Integra-
tion von Kraftsensorik und Rückkopplung gemessener Kräfte an den Chirurgen, als auch die Entwicklung eines dedizier-
ten Eingabegerätes denkbar. Darüber hinaus ist die Entwicklung geeigneter Trajektorienerzeugungs- und Kollisionsver-
meidungsalgorithmen für diesen Typ von Kontinuumsroboter notwendig, um die Benutzerinteraktion performanter und
intuitiver zu gestalten.
Die bisher erzielten Forschungsergebnisse mit unserem Kontinuumsrobotersystem sehen wir als vielversprechend für
chirurgische Applikationen an, weil wir ein hohes Potenzial für die Erweiterung chirurgischer Methoden in schwer zu-
gänglichen und räumlich beengten Anatomien sehen. Neben der endonasalen Schädelbasischirurgie ist die Verwendung
der nicht-linearer, wendiger Manipulatorarme - bei direkter Kontrolle durch den Chirurgen - auch für alternative Zu-
gangsmethoden und sogar in vielen weiteren therapeutischen Szenarien verschiedenster Körperregionen denkbar, die
während der Konferenz diskutiert werden sollen.

Danksagung
Die Autoren danken D. Caleb Rucker für die Realisierung von Systemkomponenten, sowie Kyle D. Weaver für wertvol-
le Diskussionen. Die Arbeit wurde in Teilen unter der Bewilligungsnummer IIS-1054331 von der National Science
Foundation und der Bewilligungsnummer R21 EB011628 von den National Institutes of Health gefördert. Die Inhalte
des Beitrages obliegen der Verantwortung der Autoren und repräsentieren nicht unbedingt die offiziellen Sichtweisen der
National Science Foundation und National Institutes of Health

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