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      <title-group>
        <article-title>Modulares Robotersystem mit flexiblen Instrumenten für die minimaltraumatische Chirurgie</article-title>
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      <pub-date>
        <year>2012</year>
      </pub-date>
      <fpage>147</fpage>
      <lpage>151</lpage>
      <abstract>
        <p>In diesem Beitrag wird ein Konzept für ein minimaltraumatisches Robotersystem für den laparoskopischen Einsatz vorgestellt. Es ist im Gegensatz zu den heute in der chirurgischen Routine verwendeten Systemen mit flexiblen Instrumenten ausgestattet. Des Weiteren soll das Zusammenspiel von Chirurgen auf der einen Seite und Robotertechnik auf der anderen Seite durch den Einsatz von haptischer Sensorik und entsprechenden Eingabegeräten noch enger verbunden werden. Die aus einer modularen Architektur bestehende Plattform soll dabei als Grundlage für ein zukünftiges Trainings- und Simulationssystem als auch für den realen Einsatz im Operationssaal (OP) dienen. Im Folgenden werden nun die einzelnen Komponenten, die flexiblen Instrumente und die eingesetzte Simulationsumgebung beschrieben.</p>
      </abstract>
    </article-meta>
  </front>
  <body>
    <sec id="sec-1">
      <title>Problem</title>
      <p>±270°. Ebenfalls besteht die Möglichkeit, die Instrumente translatorisch zu bewegen, was das Einführen bzw.
Herausziehen aus dem Patienten ermöglicht, ohne den LBR selbst zu verfahren. Der vierte Bestandteil ist schließlich das
eigentliche Werkzeug.</p>
      <p>1
2</p>
      <p>3</p>
      <sec id="sec-1-1">
        <title>Abbildung 1: Gesamtes Robotersystem in der Übersicht</title>
        <p>Hinsichtlich der Interaktion zwischen Mensch und Roboter muss zwischen zwei Betriebsarten unterschieden werden.
Einerseits die Positionierung der Instrumentenaufnahme durch den LBR und andererseits die eigentliche Manipulation
der Instrumente. Im ersten Fall wird lediglich ein Eingabegerät für den LBR benötigt. Alternativ kann das klinische
Personal den LBR auch manuell (im Hands-On Modus) über dem Patienten platzieren. Sobald dies abgeschlossen ist erfolgt
die beidhändige Manipulation, wobei jeweils zwei der drei Instrumente gleichzeitig manipuliert werden können. Mittels
der beiden Eingabegeräte werden jedoch nur die Werkzeuge in Ihrer Lage und Orientierung gesteuert. Der flexible
Schaft soll dabei automatisch eine geeignete Konfiguration einnehmen.</p>
        <sec id="sec-1-1-1">
          <title>2.1 Flexible Instrumente</title>
          <p>
            Eine besondere Bedeutung kommt den flexiblen Instrumenten zu, welche einen minimaltraumatischen Eingriff
überhaupt ermöglichen. Hierbei ist im Unterschied zu den bisher erhältlichen Laparoskopen nicht die Spitze des
Instrumentes beweglich, sondern der gesamte Schaft. Ferner ist das eigentliche Werkzeug (Schere, Präparator, Greifer) modular an
dem flexiblen Schaft arretierbar, wie in Abbildung 2 zu sehen. Die damit verbundene Schwierigkeit liegt nun jedoch
darin, der aktuierten Struktur eine ausreichende Steifigkeit zu verleihen, um die im Eingriff auftretenden Kräfte und
Momenten aufnehmen zu können. Ausgehend von kommerziell erhältlichen laparoskopischen Instrumenten wurden ein
Durchmesser von 10 mm und eine Länge von max. 300 mm gewählt. Ebenfalls sind maximale Schneid- und Greifkräfte
von 10 N als Zielvorgabe zu realisieren.
Abbildung 2: Analogie der Instrumentenbestandteile zwischen klassischem Instrument links und Robotersystem rechts
Der flexible Teil des Instrumentes besteht aus einzelnen, unabhängig voneinander angetriebenen Segmenten. Diese
lassen sich über das integrierte Antriebssystem in zwei Richtungen gegeneinander verdrehen, woraus sich ein mehrfach
gekrümmter Zugangspfad ergibt. Zusätzlich soll ein auf optischen Fasern basierender Formsensor [
            <xref ref-type="bibr" rid="ref7">7</xref>
            ] Informationen
darüber liefern, welche Lage und Orientierung das Instrument eingenommen hat. Die Kraftmessung innerhalb des flexiblen
Schaftes erfolgt über 6D-Kraft-Momenten Sensoren die zwischen den einzelnen Segmenten und in der Verbindungsstelle
zum Werkzeug eingebracht sind. Umschlossen sind die einzelnen Segmente schließlich noch mit einer flexiblen Hülle,
die einerseits eine Schutzfunktion darstellt, andererseits auch als taktiler Sensor fungiert und den Kontakt mit
umgebenden Strukturen detektiert. Am Ende der flexiblen Struktur ist schließlich das eingesetzte Werkzeugt über eine Kupplung
fixiert. Sämtliche Sensordaten von dem Schaft und Werkzeug werden anschließend fusioniert und für das haptische
Eingabegerät entsprechend aufbereitet.
2.1.1 Unterschiedliche Demonstratoren
Auf Grund der sehr geringen Baugröße der einzelnen Segmente werden drei Funktionsprototypen mit unterschiedlichen
Antriebssystemen parallel aufgebaut. Diese gliedern sich in ein Seilzugsystem, ein elektrisches angetriebenes System
und ein fluidisches System, welche in Tabelle 1 visualisiert sind.
          </p>
          <p>Seilzugsystem</p>
          <p>Elektrisches System</p>
          <p>Fluidisches System</p>
        </sec>
      </sec>
      <sec id="sec-1-2">
        <title>Tabelle 1: Übersicht der unterschiedlichen Demonstratoren</title>
        <p>Das seilbetriebene System ist aus einzelnen festen und elastischen Komponenten aufgebaut, die über acht Seilzüge
verformt werden können. Zusätzlich besitzt es einen 3 mm großen Arbeitskanal, welcher in der aktuellen Version die
Formbzw. Lagesensorik aufnimmt. Das gesamte System ermöglicht zwei unabhängige räumliche Krümmungen und dient
primär der Evaluation der eingesetzten Sensorik. Bei den beiden anderen Systemen liegt der Fokus auf der Realisierung
einer sehr flexiblen aber zugleich steifen Struktur, welche auch die in der Chirurgie üblichen Arbeitskräfte aufnehmen
können. Zum einen existiert eine Variante, bei der jedes Segment zwei Elektromotoren besitzt, wobei jeweils ein
Bewegungsfreiheitsgrad erzielt werden kann. Die zweite Variante besteht aus drei hydraulischen Hubeinrichtungen, welche als
Parallelkinematik ausgeführt sind und ebenfalls eine Verdrehung der beweglichen Einheit gewährleisten. Als Medium ist
hierfür Wasser oder eine Kochsalzlösung vorgesehen. Zusätzlich gilt es, die zugehörige Ansteuerung in Form von
Piezoventilen mit in den gesamten Segmentaufbau zu integrieren.
2.1.2 Werkzeuge
Die für jeden Eingriff erforderlichen Werkzeuge sind als
eigenständige Komponenten ausgeführt und sind unabhängig von der
flexiblen Struktur nutzbar. Über eine elektromechanische
Kupplung wird das Werkzeug schließlich mit Energie und
Informationen versorgt. Der Greifer, welcher in Abbildung 3 dargestellt
ist, besitzt als Antriebssystem einen Elektromotor zum Öffnen
und Schließen der Greifbacken. Hierbei ist der Motor - vor dem
Hintergrund der Sterilisationfähigkeit - von den mit Gewebe
und/oder Flüssigkeiten in Kontakt tretenden Teilen gekapselt.</p>
        <p>Des Weiteren ermöglicht der Aufbau einen Einsatz beliebiger
Backengeometrien, wodurch auch die Realisierung einer Schere
oder eines Präperators ohne weitere Anpassungen erfolgen kann.</p>
        <p>
          Ferner besitzt das Werkzeug zur Detektion eines Gegenstandes
eine Tastsensorik in den Greiferbacken (vgl. [
          <xref ref-type="bibr" rid="ref8">8</xref>
          ]).
        </p>
      </sec>
      <sec id="sec-1-3">
        <title>Antriebsmotor</title>
      </sec>
      <sec id="sec-1-4">
        <title>Kupplung</title>
      </sec>
      <sec id="sec-1-5">
        <title>Greifbacken mit Kraftsensorik</title>
      </sec>
      <sec id="sec-1-6">
        <title>Abbildung 3: Greiferwerkzeug</title>
        <sec id="sec-1-6-1">
          <title>2.2 Simulationsframework</title>
          <p>
            Neben der eigentlichen Hardware existiert zusätzlich eine Simulationsumgebung auf Basis von MATLAB/Simulink [
            <xref ref-type="bibr" rid="ref9">9</xref>
            ],
welche es ermöglichen soll folgende Aufgaben zu absolvieren:
•
•
•
•
•
          </p>
          <p>Simulation der Instrumenten-Kinematiken zur Dimensionierung der mechanischen Strukturen
Durchführung von Arbeitsraumanalysen der drei Instrumentenvarianten
Pfadplanung für die flexiblen Instrumente unter Einbeziehung von anatomischen Strukturen
Steuerung und Überwachung der an den LBR angekoppelten mechatronischen Systeme</p>
          <p>
            Verarbeitung der Informationen von und zu den haptischen Eingabegeräten
Des Weiteren steht eine direkte Schnittstelle zu OpenRAVE [
            <xref ref-type="bibr" rid="ref10">10</xref>
            ] zur Verfügung, welche es ermöglicht unabhängig von
der realen Hardware die gesamte Roboterplattform zu visualisieren. Ferner soll diese virtuelle Umgebung die Grundlage
des späteren Trainings-Simulators darstellen. Hierbei kann das Robotersystem in beliebige Operationsumgebungen
eingebettet werden und dadurch lassen sich die einzelnen Trainingseinheiten über die Eingabegeräte sehr realitätsnah
durchführen.
3
          </p>
        </sec>
      </sec>
    </sec>
    <sec id="sec-2">
      <title>Ergebnisse</title>
      <p>Das zuvor beschriebene System befindet sich aktuell im Laboraufbau. Dabei erfolgt für das seilzugbetriebene und das
elektrische System ein maßstäblicher Aufbau mit einem Durchmesser von 10 mm. Mit diesen beiden Systemen sollte es
möglich sein, Krümmungsradien von 45 mm zu erzielen, was dem Umschließen der Leber im Bereich der Gallenblase
entspricht. Die dafür notwendigen Segmente sind ca. 10 mm (elektrisches System: 20 mm) lang und ermöglichen eine
Verdrehung/Rotation von 10° (20°) pro Bewegungsachse. Das fluidische System wird vorerst in einem Maßstab 3:1
aufgebaut, da es aktuell keine mikromechanischen Bauteile gibt, welche den gestellten Anforderungen entsprechen. Dieses
Modell ist erforderlich, um erste Erfahrungen mit hydraulischen Systemen im medizinischen Umfeld zu sammeln und
zusammen mit der Simulation Rückschlüsse darüber zu gewinnen, welche Parameter bei einem maßstäblichen Aufbau zu
erwarten sind. Hinsichtlich der Instrumentenaufnahme ist es möglich die einzelnen Instrumente mit einer Genauigkeit
von 0,1 mm innerhalb der 100 mm Verfahrweg translatorisch zu positionieren. Parallel sollen erste Versuche erfolgen, in
denen der Leichtbauroboter gemeinsam mit der Instrumentenaufnahme über das haptische Interface angesteuert wird.
Softwareseitig existieren bereits vereinfachte Modelle der Pfadplanung für die mit über 38 Freiheitsgraden
ausgestatteten Instrumente. Im Bereich der Visualisierung der Roboterplattform steht der LBR inklusive der Instrumentenaufnahme
und drei elektrisch betrieben Instrumenten zur Verfügung. Die einzelnen Komponenten lassen sich dabei auch über
externe Eingabegeräte grundlegend manipulieren.
4</p>
    </sec>
    <sec id="sec-3">
      <title>Diskussion</title>
      <p>Der Einsatz eines minimaltraumatischen Roboterassistenzsystems mit den Vorzügen des haptischen Feedbacks, gepaart
mit einer bisher nichtvorhandenen Flexibilität der Instrumente ermöglicht es, dem Chirurgen neue
Manipulationsmöglichkeiten an die Hand zu geben. Dabei liegen die Vorteile dieses System in einer sehr platzsparenden Bauform, welche
den Einsatz von z.B. zusätzlichen Tracking-Systemen im Operationsfeld ermöglicht. Jedoch ist darauf hinzuweisen,
dass die Miniaturisierung aktiver Instrumente aus technologischer Sicht noch viele offene Fragen parat hält. Insgesamt
betrachtet ist anzustreben, dass sich diese Plattform auf Grund ihrer Architektur der verwendeten Soft- und
Hardwarekomponenten als ideale Basis zur Erforschung der technischen Nutzbarkeit im chirurgischen Umfeld entwickelt.
Dieses Projekt wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Forschung und Kunst Baden Württemberg im Rahmen des
Förderprogrammes „Innovative Projekte“ gefördert.</p>
    </sec>
  </body>
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          <year>2008</year>
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