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        <article-title>Markerlose Navigation für perkutane Nadelinsertionen</article-title>
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      <fpage>215</fpage>
      <lpage>218</lpage>
      <abstract>
        <p>Perkutane Nadelinsertionen werden immer häufiger zu Diagnose oder Therapiezwecken eingesetzt. Die Herausforderungen hierbei sind eine effektive Planung von sicheren Zugangswegen, die Übertragung dieser Planungsdaten auf den Patienten, sowie die möglichst genaue Nadelinsertion. Existierende Navigationssysteme für minimal-invasive Nadelinsertionen basieren oft auf Markern zur Registrierung und Bewegungserfassung. Somit wird der bisherige klinische Workflow durch Verwendung zusätzlicher Hardware und speziell angefertigter Instrumente drastisch verändert. Wir stellen das erste Navigationssystem für perkutane Nadelinsertionen vor, das automatisch geeignete Zugangswege bestimmt, ohne zusätzliche Marker auskommt und sowohl Registrierung als auch Navigation mit einer einzigen Modalität ohne weitere zusätzliche Hardware ermöglicht. In einer ersten Phantomevaluation konnte eine Genauigkeit im Bereich von 7 mm ermittelt werden. Das einfache Setup sowie die vergleichsweise geringen Hardware-Kosten unterstreichen das klinische Potential.</p>
      </abstract>
    </article-meta>
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  <body>
    <sec id="sec-1">
      <title>Problem</title>
    </sec>
    <sec id="sec-2">
      <title>Methoden</title>
      <sec id="sec-2-1">
        <title>Navigationssystem</title>
        <sec id="sec-2-1-1">
          <title>Zugangsplanung</title>
          <p>Abbildung 1 zeigt schematisch den Ablauf des entwickelten markerlosen Nadelnavigationsansatzes, dessen
Hauptkomponenten sowie dessen Evaluation im Folgenden detaillierter beschrieben werden.</p>
          <p>
            Die automatische Zugangsplanung berechnet einen Trajektorienvorschlag, welcher die bezüglich vorher bestimmter
Kriterien (wie z.B. die Trajektorienlänge oder deren Abstand zu Risikostrukturen) am besten geeigneten Zugangswege
enthält. Ausgehend von Segmentierungen der einzelnen Strukturen wird hierbei anhand definierter Bedingungen
(sogenannter hard constraints), wie z.B. der Nadellänge, zunächst eine Einstichszone auf der Hautoberfläche berechnet,
welche alle Einstichspunkte enthält, die keine dieser Bedingungen verletzen. Diese werden dann mittels der soft constraints
bewertet und entsprechend der Gewichtung der einzelnen constraints (z.B. der Distanz zu kritischen Strukturen) farblich
markiert, um dem Arzt somit eine Entscheidungshilfe für die Trajektorienauswahl zu geben. Insbesondere wurde in
dieser Arbeit auch erstmals eine Planung ermöglicht, die unabhängig von manuellen Priorisierungen dieser soft constraints
mögliche Zugangswege unter Verwendung der sogenannten Pareto-Optimierung vorschlägt [
            <xref ref-type="bibr" rid="ref2">2</xref>
            ].
          </p>
          <p>Abb. 1: Workflow der markerlosen Nadelnavigation. Ausgehend von präoperativen CT- Planungsdaten wird mit einer
automatischen Zugangsplanung ein geeigneter Zugangsweg ermittelt. Dieser wird während der Intervention auf den
Patienten übertragen indem mittels der Time-of-Flight (ToF)-Kamera aufgenommene Oberflächendaten mit den
Oberflächendaten extrahiert aus dem präoperativen CT-Bild registriert werden. Die eigentliche Zielführung erfolgt schließlich
durch Einblendung von Navigationsinformationen im Intensitätsbild der ToF Kamera.</p>
        </sec>
        <sec id="sec-2-1-2">
          <title>Intraoperative Datenerfassung</title>
          <p>Während der Intervention kommt erstmals eine Time-of-Flight (ToF) Kamera zum Einsatz. Sie erlaubt die Akquisition
von korrespondierenden Distanz- und Intensitätsbildern und kann somit sowohl für die Übertragung des Zugangsweges
auf den Patienten als auch für die Visualisierung von Navigationsinformationen verwendet werden. Nach
Vorverarbeitung der Distanzdaten werden diese in eine Oberflächenrepräsentation überführt, welche für die oberflächenbasierte
Registrierung mit den Planungsdaten verwendet wird.</p>
        </sec>
        <sec id="sec-2-1-3">
          <title>Markerlose Navigation</title>
          <p>Die Navigationsunterstützung erfolgt unter Verwendung der Intensitätsinformationen der ToF Kamera (siehe Abb. 2).
Ein Oberflächenmodell der verwendeten Insertionsnadel wird, im Koordinatensystem der ToF-Kamera, virtuell auf den
geplanten Einstichspunkt platziert und entlang der Trajektorie ausgerichtet. Unter Verwendung der intrinsischen
Kameraparameter wird diese Oberfläche, sowie der geplante Zugangsweg in das Intensitätsbild der ToF Kamera
zurückprojiziert und dient dort der Zielführung. Zur Nadelausrichtung wird das im Intensitätsbild sichtbare Instrument mit der
überlagerten Projektion in Übereinstimmung gebracht. Für die Nadelinsertion wird das Nadelmodell sowie dessen
Projektion entlang des Zugangsweges an den Zielpunkt verschoben. Eine Führungsvorrichtung kann verwendet werden, um
den eingeschlagenen Einstichswinkel beizubehalten.
(a)
(b)
Abb. 2: Visualisierung für die navigierte Nadelinsertion. (a) Das virtuelle Instrumentenmodell wird entlang der
Trajektorie ausgerichtet und in die Bildebene zurückprojiziert. (b) Die Projektion wird dem Intensitätsbild überlagert und dient
dort zur Zielführung.</p>
        </sec>
      </sec>
      <sec id="sec-2-2">
        <title>Evaluation</title>
        <p>
          Das entwickelte Navigationssystem wurde in einer Phantomevaluation im klinischen Workflow evaluiert. Als ToF
Kamera kam der CamCube 3.0 (PMDTechnologies GmbH, Siegen) zum Einsatz, dessen Tiefendaten sowohl mit dem in
[
          <xref ref-type="bibr" rid="ref3">3</xref>
          ] beschriebenen merkmalserhaltenden Glättungsfilter als auch dem in [
          <xref ref-type="bibr" rid="ref4">4</xref>
          ] vorgestellten Kalibrierungsansatz
vorverarbeitet wurden. Für die Oberflächenregistrierung wurde der Iterative Closest Point (ICP) Algorithmus mit manueller,
punktbasierter Initialisierung verwendet. 10 künstliche Ziele wurden in unterschiedlichen Tiefen im Phantom platziert
und mit Hilfe des Systems punktiert. Nach jeder erfolgten Nadelinsertion wurde ein CT-Bild zur Kontrolle akquiriert.
Der Gesamtfehler wurde dort als Euklidischer Abstand zwischen der Zielposition und der Nadelspitze bestimmt.
Zusätzlich wurde die automatische Zugangsplanung in einer retrospektiven Studie an zehn klinischen Datensätzen bei
denen nach der Nadelinsertion Komplikationen auftraten evaluiert.
3
4
        </p>
      </sec>
    </sec>
    <sec id="sec-3">
      <title>Ergebnisse</title>
    </sec>
    <sec id="sec-4">
      <title>Diskussion</title>
      <p>
        Die Gesamtgenauigkeit des Navigationssystem konnte mit einem Median von 6.9 mm (Mittelwert: 8.1±4.9 mm)
bestimmt werden. Der Fehleranteil (vgl. Fehlerdefinition in [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref5">5</xref>
        ]) entlang der Nadelachse war hierbei mit einem Median
von 0.9 mm (Mittelwert: 2.6±2.8 mm) kleiner als derjenige in laterale Richtung (6.0 mm (Mittelwert: 7.3±4.7 mm)).
Die automatische Zugangsplanung konnte in der retrospektiven Studie in sechs Fällen die gewählten Trajektorien als
ungeeignet und in den verbleibenden vier Fällen als schlecht bewertet erkennen. Der generierte Trajektorienvorschlag
wurde von erfahrenen interventionellen Radiologen durchgehend als sicher und medizinisch sinnvoll bewertet (Für
Details siehe auch [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref2">2</xref>
        ]).
      </p>
      <p>Das vorgestellte Navigationssystem für perkutane Nadelinsertionen ist unserem Wissen nach das erste derartige System,
das mit nur einer Modalität für sowohl Registrierung als auch Navigation auskommt. Zusammen mit der automatischen
Zugangsplanung umfasst das System den gesamten Bogen von der Planung bis hin zur eigentlichen Nadelinsertion. In
einer Machbarkeitsstudie konnte eine Genauigkeit im Bereich von 7 mm erreicht werden.</p>
      <p>Der noch relativ hohe Fehler insbesondere in lateraler Richtung ist zum Großteil durch die in den ToF-Bilddaten noch
stark vorhandenen systematischen Fehler begründet. Es bedarf dahin weiterhin einer Verbesserung der Tiefendaten z.B.
durch speziell angepasste Kalibrierungsverfahren. Zusätzlich gilt es zu untersuchen inwieweit andere 3D
Bildgebungsmodalitäten (z.B. die Kinect Kamera von Microsoft®) genauere Tiefeninformationen und somit eine verbesserte
Insertionsgenauigkeit liefern können.</p>
      <p>217
In weiteren Studien soll zudem untersucht werden, wie der gesamte Navigationsansatz in nicht-rigiden Szenarien
abschneidet und ob eine Atembewegungskompensation geschätzt aus der Hautoberflächenbewegung (z.B. wie in [6])
akzeptable Ergebnisse liefert.</p>
      <p>Das entwickelte Navigationskonzept zeigt nichtsdestotrotz klare Vorteile gegenüber dem konventionellen sowie
bisherigen Navigationsansätzen. Insbesondere konnten die Zugangsplanung verbessert und die zusätzlichen Kosten sowie die
zusätzliche Komplexität der Hardware verringert werden. Somit wird eine einfache Integration in den klinischen
Workflow ermöglicht, was für die Etablierung derartiger Navigationssysteme in der klinischen Routine unabdingbar ist.
5</p>
    </sec>
    <sec id="sec-5">
      <title>Danksagung</title>
      <p>Die vorliegende Arbeit ist im Rahmen des Graduiertenkollegs 1126 „Intelligente Chirurgie“ gefördert von der
Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) entstanden. Die Software für dieses Projekt wurde im open-source Medical
Imaging Interation Toolkit (MITK) entwickelt.</p>
    </sec>
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