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        <article-title>Berechnung von Korrekturwinkeln für Hohe Tibia Osteotomie anhand von 3d Oberflächendruckverteilungen im Knie</article-title>
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        <year>2012</year>
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      <fpage>115</fpage>
      <lpage>118</lpage>
      <abstract>
        <p>Der Korrekturwinkel für Hohe Tibia Osteotomien (HTO) wird üblicherweise geometrisch mit Hilfe von Ganzbeinstandaufnahmen ermittelt. Es wird angenommen, dass die mechanische Achse zwischen Femurkopf und Sprunggelenk durch das Kniezentrum führen muss, um eine optimale Druckverteilung zwischen lateralem und medialem Kompartment herzustellen. Dabei werden individuelle Unterschiede in der Form des Tibiaplateaus und der Femurkondylen außer Acht gelassen. In dieser Arbeit wird ein Ansatz zur biomechanischen Bestimmung des Korrekturwinkels über die explizite Berechnung der Druckverteilung innerhalb des Knies mit Hilfe der Diskrete Elemente Analyse (DEA) vorgestellt. Diese Methode ist darüber hinaus in der Lage, auch bereits degeneriertes Knorpelgewebe zu modellieren.</p>
      </abstract>
    </article-meta>
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  <body>
    <sec id="sec-1">
      <title>Problem</title>
    </sec>
    <sec id="sec-2">
      <title>Methoden</title>
      <p>FG  [K ]UG
Die Gesamtsteifigkeitsmatrix [K ] berechnet sich dabei aus der Summe der einzelnen lokalen Federsteifigkeiten, die
ins globale Koordinatensystem transformiert werden. [Bi ] stellt eine Transformation von den
Referenzkoordinatensystemen in das Koordinatensystem der i-ten Feder dar.
ui[Bi ] UG
fi  [Di ]  ui
Dieses Lösungsverfahren liefert eine Federspannkraft für jede Feder. Bei einer positiven Steifigkeit Di gilt: Ist die
lokale Verschiebung positiv, so ist auch die resultierende Kraft positiv. Bei einer negativen Verschiebung ist die
resultierende Kraft hingegen negativ. Bildlich gesprochen wird die Feder bei einer positiven Verschiebung komprimiert,
wohingegen sie bei einer negativen Verschiebung gedehnt wird.</p>
      <p>Bei der Druckanalyse spielt nur die Kompression eine Rolle, so dass die gedehnten Federn aus dem Modell entfernt
werden müssen. Die übrigen Federn bilden eine neue Steifigkeitsmatrix [K ] , die zu einer neuen Lösung des
Gleichungssystems führt.</p>
      <p></p>
      <p>FG  [K ]UG
Nach mehreren Iterationen dieses Verfahrens kann genau die Steifigkeitsmatrix [K ] gefunden werden, die der
aktuellen Kontaktsituation entspricht.</p>
      <p>
        Der Vektor FG  [FF , FT ] hat zwölf Komponenten, jeweils drei Kraft- und drei Drehmomentkomponenten für jeden
der beiden starren Körper, die an den Referenzpunkten RT und RF wirken. UG  [UF ,UT ] ist ebenfalls ein Vektor
mit zwölf Komponenten, der die virtuelle Verschiebung der Referenzpunkte RT und RF beschreibt. Wird die
Steifigkeitsmatrix [K ] nur mit Hilfe der Oberflächenfedern auf dem Tibiaplateau gebildet, so entsteht ein sehr instabiles
System. Die Kondition der Matrix ist sehr hoch, so dass sich numerische Fehler bei der Lösung stark auf das Ergebnis
auswirken. Es ist mit dieser 12 12 Matrix im Allgemeinen nicht möglich, das Gleichungssystem zu lösen. Daher werden
Nebenbedingungen eingeführt, die zu einer Dimensionsreduktion führen. FG wird auf einen dreidimensionalen Vektor
reduziert, so dass die Lösung des Systems in einer rein translatorischen Verschiebung eines starren Körpers resultiert.
Der zweite Körper wird festgehalten und auch die daran angreifenden Reaktionskräfte müssen nicht explizit berechnet
werden. Um die Kondition der Steifigkeitsmatrix ohne Nebenbedingungen zu reduzieren, wäre es nötig, auch die das
Knie stabilisierenden Bänder in Form von dehnbaren Federn mit in die Berechnung einzubeziehen.
Für die geometrische Modellierung der Kontaktfläche wird aus CT-Daten nach Anwendung eines Hounsfield
Schwellwerts ein 3d Oberflächenmodell des Knochens (Abbildung 1c) erstellt. Um die Genauigkeit zu erhöhen und Probleme
der Schwellwert-Segmentierung, wie z.B. die Trennung einzelner Knochen im Gelenkbereich, die präzise Abgrenzung
zum Knorpelbereich und der zuverlässige Umgang mit osteoporotischen Strukturen, zu umgehen, soll in Zukunft eine
modellbasierte Segmentierung durchgeführt werden. Erste Arbeiten basierend auf statistischen Modellen der
Kniegeometrie wurden bereits unter [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref5">5</xref>
        ] veröffentlicht. Auf dem Tibiaplateau des Modells wird die Kontaktfläche zwischen Tibia
und Femur manuell segmentiert. Dieses Dreiecksnetz dient als Eingangsdatum für die DEA. An jedem Vertex des
Dreiecksnetzes wird in Normalenrichtung der Oberfläche eine komprimierbare Feder modelliert. In diesen Punkten stehen
Tibia und Femur in unserem vereinfachten Modell in direktem Kontakt. Der resultierende Druck ist abhängig von der
eingeleiteten Kraft und der Federsteifigkeit, die in Abhängigkeit von Materialparametern und Stärke des Knorpels
gewählt wird. Die Steifigkeit dieser Federn hängt von den Materialparametern und der Dicke des Gelenkknorpels ab. Über
die lokal definierbare Steifigkeit kann mit einfachen Mitteln defektes und verschlissenes Gewebe modelliert werden
(Abbildung 3).
(a)
(b)
(c)
Abbildung 1: (a) Mechanische Achse des Knies. (b) Koordinatensystem sowie Kraft- und Verschiebungsvektoren der
DEA. (c) Oberflächendruckverteilung bei Varusstellung. Eine farbige Version der Abbildung ist über folgenden Link zu
finden: http://www.rob.cs.tu-bs.de/research/projects/correctionsurgery.
Aufbauend auf der DEA wurde in dieser Arbeit ein Algorithmus entwickelt, der für ein vorgegebenes Druckverhältnis
zwischen lateralem und medialem Kompartment den Korrekturwinkel für eine entsprechende Osteotomie berechnet.
Dabei beschränkt sich der Algorithmus zunächst auf den tibiofemoralen Winkel in der Frontalebene.
In einem Matlab-Programm wird dabei ein initialer Winkel vorgegeben, woraus die Richtung des Gewichtskraftvektors
resultiert. Der entwickelte Algorithmus berechnet dazu die Oberflächendruckverteilung und bildet das Druckverhältnis
zwischen medialem und lateralem Kompartment für ein vorgegebenes Bewertungsmaß. Entsprechende Maße können
beispielsweise die durchschnittliche Federspannkraft, Kraftspitzen oder die Summe der Federkräfte sein. Die Analyse
der möglichen Bewertungsmaße hinsichtlich ihrer Eignung zur Berechnung eines aus biomechanischer Sicht optimalen
Korrekturwinkels ist Gegenstand unserer zukünftigen Arbeiten. Denkbar wären auch Ansätze, bei denen verschiedene
Bewertungsmaße in einer Kostenfunktion kombiniert werden. Der Algorithmus verändert iterativ den Winkel, bis ein
vorgegebenes Druckverhältnis gefunden ist.
3
      </p>
    </sec>
    <sec id="sec-3">
      <title>Ergebnisse</title>
      <p>Abbildung 2 zeigt das Ergebnis des Algorithmus. Der initiale tibiofemorale Winkel ist mit -5° gewählt. Das
Zielverhältnis zwischen der medialen und lateralen durchschnittlichen Federspannkraft ist mit 1.0 angegeben. Die
Kontaktfläche ist durch 493 Federn mit einer normierten Federsteifigkeit von 1 N/mm modelliert. Der optimale Winkel wird
anhand des Durchschnittsdrucks ermittelt.</p>
      <p>Die Grafik oben rechts zeigt die Druckverteilung unter dem initialen Winkel. Das mediale Kompartment ist deutlich
stärker belastet. Das Druckverhältnis ist 1.8101. Die Grafik unten rechts zeigt die Druckverteilung nach der Korrektur,
es wurde ein Druckverhältnis von 0.99116 erreicht. Die linke Grafik visualisiert die Beinachsen für den initialen Winkel
und den korrigierten Winkel (hier 2.8125°).</p>
      <p>Abbildung 2: Ergebnisse der Korrektur bei Optimierung anhand des Durchschnittsdrucks. Die Grafik links zeigt die
mechanische Achse des Beins vor und nach der Korrektur. Rechts oben ist die Druckverteilung vor der Korrektur und
rechts unten nach der Korrektur zu sehen.</p>
      <p>Um die Auswirkung von unterschiedlichen Federspannkräften entlang einer Oberfläche zu analysieren, wurde ein
einfaches 2d Modell, wie es in Abbildung 3 dargestellt wird, erstellt. Entlang einer gestauchten Sinuskurve sind 150 Federn
mit einer Federsteifigkeit von je 1 N/mm verteilt (Abbildung 3, links). Die Kurve bildet die Kontaktfläche zwischen den
starren Körpern 1 und 2, die durch die Referenzpunkte R1 und R2 repräsentiert werden. Das Aufbringen einer Kraft
F2 von 100 N im Referenzpunkt R2 in Y-Richtung resultiert in einer gleichmäßigen Druckverteilung entlang der
Kontaktfläche (Abbildung 3, links unten). Im zweiten Modell (Abbildung 3, rechts) wurde die Federsteifigkeit entlang der
Kontaktfläche von links nach rechts linear skaliert. Das heißt die Feder, die am weitesten links liegt, hat eine Steifigkeit
von 1 N/mm, die Feder am weitesten rechts eine Steifigkeit von 5 N/mm. Die Federsteifigkeiten der Federn dazwischen
sind entsprechend linear interpoliert skaliert. Die gleiche Eingangskraft resultiert nun in einer veränderten virtuellen
Verschiebung U 2 von R2 , diese wiederum führt zu einer veränderten Druckverteilung (Abbildung 3, rechts unten).</p>
    </sec>
    <sec id="sec-4">
      <title>Diskussion</title>
      <p>Es wurde ein Konzept zur Berechnung von Korrekturwinkeln für Umstellungsosteotomien vorgestellt. Das aktuell
verwendete Kniemodell beinhaltet noch keine Information über die Spannung der kniestabilisierenden Bänder (mediales
uns laterales Kollateralband). Diese Bänder können in einem erweiterten Modell als dehnbare Federn modelliert werden
und dazu beitragen, die Kondition der Steifigkeitsmatrix [K ] zu reduzieren. Ein entsprechend vollständiges Modell
könnte die in den Methoden besprochene Dimensionsreduktion überflüssig machen. Ein weiterer Punkt, der vor der
Erstellung eines patientenspezifischen Modells betrachtet werden sollte, ist der Zusammenhang zwischen den
Steifigkeiten der Federn, die die Kontaktfläche modellieren, und dem tatsächlich vorhandenen Knorpelgewebe. So ist es z.B.
denkbar, aus MRT Aufnahmen den Gelenkknorpel zu segmentieren und aus der Stärke des Gewebes die Steifigkeit zu
berechnen. Hier gilt ein umgekehrt proportionaler Zusammenhang, d.h. je dünner das Knorpelgewebe, desto höher die
Federsteifigkeit. Eine hohe Federsteifigkeit bewirkt schon bei geringer Kompression hohe Kräfte.
Im Bereich der (bio-)mechanischen Modellierung und Simulation kommen häufig FEM-Systeme zum Einsatz. Unser
DEA-basierter Ansatz hat gegenüber FEM den Vorteil, dass die Simulation in Echtzeit erfolgen kann, wodurch die
Optimierung des Korrekturwinkels im Sekundenbereich möglich ist. Darüber hinaus kann so auch während der Operation
die aktuelle Lage in Echtzeit analysiert und bewertet werden.</p>
      <p>
        Durch den Einsatz modellbasierter Planungssysteme im Anwendungsgebiet der HTO können zukünftig biomechanisch
optimierte Korrekturen geplant werden, wodurch der prothetische Ersatz so lange wie möglich herausgezögert werden
kann. Obwohl grundsätzlich die Eignung der DEA zu Bestimmung der Kraftverteilung bereits gezeigt wurde [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref3 ref4">3, 4</xref>
        ], so
sind dennoch weitere Studien erforderlich, um z.B. geeignete Maße für die Optimierung der Lastverteilung zu
bestimmen und den tatsächlichen erreichbaren Nutzen für den Patienten zu bewerten.
      </p>
      <p>Diese Arbeiten sind im Rahmen einer DFG-Förderung „Roboterassistierte Umstellungsosteotomie“ entstanden.
Abbildung 3: Unterschiedliche Druckverteilung bei gleicher Federspannkraft (links) und nach rechts linear
ansteigender Federspannkraft (rechts).
5</p>
    </sec>
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