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        <article-title>Entwurf einer angepassten Visualisierung von zerebralen Aneurysmen mit innenliegenden Blutflussinformationen</article-title>
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      <fpage>61</fpage>
      <lpage>65</lpage>
      <abstract>
        <p>Für die Untersuchung und gezielte Interventionsplanung von zerebralen Aneurysmen wird zunehmend deren Morphologie im Zusammenhang mit dem Blutflussverhalten untersucht. Dazu werden Geometriedaten der Aneurysma-oberfläche mit Flussinformationen aus einer Simulation oder Messung in eine gemeinsame eingebettete Oberflächenvisualisierung zusammengefügt und anschließend exploriert. Die auftretenden Verdeckungen und die hohe Komplexität der kombinierten Darstellung von äußerer Geometrie und innerem Fluss stellt eine Herausforderung an die Visualisierung dar. In einer kürzlich erschienen Arbeit wurde bereits eine angepasste Oberflächenvisualisierung der Aneurysmageometrie vorgestellt, die die Verdeckung auf die innenliegenden Flussvisualisierungen reduziert. Aufbauend darauf beschreibt die vorliegende Arbeit erste konzeptionelle Ansätze, wie die Visualisierung im Bereich des Aneurysmas so angepasst werden kann, dass eine effiziente visuelle Exploration der Strömung an dieser Stelle möglich ist.</p>
      </abstract>
    </article-meta>
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  <body>
    <sec id="sec-1">
      <title>Problem</title>
      <p>(c)
Streamlines sowie andere geometriebasierte Visualisierungen stellen dabei bewährte Techniken für die Darstellung von
globalen 3D Flussinformationen dar [6, 7]. Aufgrund von Überlagerungen und der hohen räumlichen Dichte der
Graphikprimitive (z.B. Linien, Glyphen) können die Visualisierungen jedoch eine hohe Komplexität aufweisen, wie dies
beispielsweise in Abb. 1c erkennbar ist. Existierende Verfahren reduzieren diese Komplexität durch Filterung bzw.
Reduktion der Strömungsdaten auf relevante skalare oder räumliche Bereiche sowie durch Hinzufügen von visuellen
Tiefenhinweisen wie Schattierungen oder atmosphärischen Abschwächungen. Im Anwendungsfall von zerebralen
Aneurysmen besteht eine angepasste Strömungsvisualisierung bisher nur auf eine 2D-Abbildung von wandnahen
Strömungsparametern [8, 9]. Obwohl diese räumliche Reduktion die Bewertung der Aneurysmawand vereinfacht, geht dabei der
räumliche Bezug zur innenliegenden Strömung verloren. Zudem erfolgt keine lokale Anpassung der Visualisierung im
Bereich des Aneurysmas, obwohl dort das Strömungsverhalten besonders relevant ist. Speziell interessiert den
Neuroradiologen das Flussverhalten am Einströmbereich (Ostium) sowie der Gefäßwand des Aneurysmas ist. Daraus lassen sich
beispielsweise Erkenntnisse über die Verweildauer des Blutes (Turn-Over-Time) im Aneurysma sowie Ursachen für die
Wandbelastung, wie z.B. hohe Geschwindigkeiten oder Verwirbelungen, gewinnen. Die vorgestellte Arbeit beschäftigt
sich daher mit ersten Konzepten für eine angepasste Strömungs- und Oberflächenvisualisierung von zerebralen
Aneurysmen. Der Beitrag grenzt sich durch seine lokale Anpassung von den existierenden, globalen Ansätzen ab.
2</p>
    </sec>
    <sec id="sec-2">
      <title>Methoden</title>
      <p>Grundlage der hier vorgestellten Visualisierungsansätze sind das polygonale Oberflächenmodell des Aneurysmas, die
Centerline C des Trägergefäßes sowie simulierte Flussdaten im Inneren des Aneurysmas [10]. Die Oberflächen wurden
dabei in einem Vorverarbeitungsschritt aus patientenspezifischen MRA oder CTA-Datensätzen rekonstruiert. Die
Segmentierung der entsprechenden Gefäßabschnitte erfolgte jeweils durch ein schwellenwertbasiertes Verfahren mit
anschließender Zusammenhangskomponentenanalyse. Basierend auf der resultierenden Segmentierungsmaske wurde das
Oberflächenmodell durch Anwendung des Marching Cubes-Algorithmus erzeugt. Die Dreiecksqualität wurde
abschließend durch ein Remeshing optimiert [11]. Die Centerline wird mithilfe des Voronoi-Diagramms aus der Oberfläche
berechnet [12]. Das Akquirieren der Flussdaten erfolgt anschließend durch CFD-Simulationen [3]. Jedoch können die
Flussdaten auch aus zeitaufgelösten Phasen-Kontrastaufnahmen entstehen, wie sie beispielsweise in [13, 14]
beschrieben werden.</p>
      <p>Im Folgenden erfolgt die lokale Anpassung der Visualisierung des Aneurysmas und den darin enthaltenen
Blutflussdaten in vier konzeptionellen Schritten: Rekonstruktion des Einströmbereiches, Definition einer Fokusregion, Reduktion
der Flussdarstellung und Hinzufügen von Tiefenhinweisen.</p>
      <sec id="sec-2-1">
        <title>2.1. Rekonstruktion des Einströmbereiches (Ostiums)</title>
        <p>Für die angepasste Visualisierung am Aneurysma muss für dieses zunächst ein lokaler Bezugsrahmen zum übrigen
Gefäßsystem erzeugt werden. Dieser Bezugsrahmen ist notwendig, um das Aneurysma sowie die zu- und abführenden
Gefäßsysteme in eine Fokus- und Kontextregion zu unterteilen. Jede Region kann dann individuell visualisiert werden. Für
den Bezugsrahmen wird zunächst die Ostium-Fläche semi-automatisch rekonstruiert. Ausgehend von einem manuell
gewählten Punkt auf dem Aneurysma wird der Punkt mit der höchsten euklidischen Distanz zur Centerline gesucht. Die
Centerline C wird auf die polygonale Oberfläche projiziert und auf der resultierenden Centerline C‘ werden zwei
Kontrollpunkte automatisch positioniert (siehe Abb. 2a). Eine Schnitt-Ebene, definiert durch die ersten beiden Punkte und
der Normalen, die zum Dom-Punkt ausgerichtet ist, wird die Oberfläche geschnitten. Auf der so gewonnenen
OstiumKontur werden weitere zwei Punkte gegenüberliegend platziert. Abschließend erfolgt eine lokale Optimierung der
Punktpositionen. Zwischen den vier Punkten wird eine geschlossenen Spline-Kurve erzeugt, deren einschließende
Fläche abschließend vernetzt wird (siehe Abb. 2b). Für eine detailliertere Beschreibung der Ostium-Detektion siehe [15].</p>
      </sec>
      <sec id="sec-2-2">
        <title>2.2. Definition einer Fokusregion</title>
        <p>Da sich die hier vorgestellten Visualisierungsansätze auf den Aneurysmabereich beziehen, wird dieser als Fokusregion
definiert. Eine separate geometrische Betrachtung dieser Region ist durch die Bestimmung des Ostiums, als Trennfläche
zum übrigen Gefäß möglich. Basierend darauf kann über die Hauptachsen des Aneurysmasackes eine erweiterte
geoAbb. 2: (a) Definition der Schnitteben und Anpassung des initialen Ostiums, (b) resultierende Ostium-Fläche, (c)
Definierung der Fokus- und Kontextregion, (d) Illustration des Offset-Wertes d.
metrische Hülle um das Aneurysma definiert werden, in der die visuelle Anpassung erfolgt. Alle Bereiche außerhalb
werden als Kontext angesehen (siehe Abb. 2c). Die Fokusdarstellung der Aneurysmaoberfläche geschieht dabei in der
angepassten Oberflächendarstellung wie in [5] beschrieben. Die Kontextdarstellung der Aneurysmaoberfläche erfolgt
durch eine Liniendarstellung, wo die Randbereiche mittels Schraffurlinien entlang der Hauptkrümmungsrichtung die
Oberflächenform beschreiben. Die effektive Beschreibung von Oberflächenkrümmung durch Schraffurlinien wurde
beispielsweise in [16] untersucht und kann durch existierende Schraffierungsverfahren umgesetzt werden [17].</p>
      </sec>
      <sec id="sec-2-3">
        <title>2.3. Reduktion der Flussdarstellung</title>
        <p>Die Visualisierung der Strömungsinformationen an jeder räumlichen Position im Aneurysma erhöht die Komplexität
der Darstellung und erschwert damit die visuelle Exploration. Da die innen liegenden Strömungen für die Beurteilung
des Strömungsverhaltens weniger relevant sind als die äußeren, ist eine reduzierte Darstellung auf diese, wandnahen
Strömungen, sinnvoll. Der Bereich der Reduktion wird durch den Anwender mithilfe eines Offset-Wertes d zur Wand
hin festgelegt (siehe Abb. 2c). Strömungen innerhalb dieses Bereiches werden vollständig dargestellt, während die
weiter innerhalb des Aneurysma liegenden Strömungen reduziert dargestellt werden. Die Reduktion erfolgt durch eine
visuelle Abschwächung der innenliegenden Strömungsvisualisierung beispielsweise durch Transparenz oder
Graustufendarstellungen. Diese reduzierte Darstellung wird auch für die Flussvisualisierung außerhalb der unter Abschnitt 2.2.
definierten Fokusregion angewendet.</p>
      </sec>
      <sec id="sec-2-4">
        <title>2.4. Hinzufügen von Tiefenhinweisen</title>
        <p>Unsere Beobachtungen haben ergeben, dass hintere Bereiche von Strömungsvisualisierungen, weniger wahrgenommen
werden, als die vorderen. Zudem stören sie den Betrachter bei der Interpretation von räumlichen Lagebeziehungen der
gesamten Strömungsvisualisierung. Angelehnt an existierende Verfahren für die Steigerung der Tiefenwahrnehmung
von 3D Strömungsinformationen [6] werden weiter hinten liegende Strömungsinformationen abgeschwächter
dargestellt als vordere. Erreicht werden kann diese Abschwächung ebenfalls durch Anpassung der visuellen Eigenschaften
der Strömungsdarstellung, wie z.B. die Anpassung der Linienbreite bei der Darstellung von Streamlines bzw. der
Glyphengröße, das Hinzufügen von Umrandungen (Halos) oder die Anpassung der Farbsättigung.
3</p>
      </sec>
    </sec>
    <sec id="sec-3">
      <title>Ergebnisse</title>
      <p>Das Verfahren zur geometrischen Rekonstruktion der Ostium-Fläche wurde mithilfe der Entwicklungsumgebung
MeVisLab [18] und VTK (The Visualization Toolkit, ©Kitware) bereits implementiert und bisher auf sieben
Aneurysmadatensätzen mit jeweils unterschiedlicher Morphologie sowie Trägergefäßkonfiguration angewendet.
Validiert wurden die gefundenen Ostien durch Befragung radiologischer Experten. Es zeigte sich, dass sechs von sieben
Ostien korrekt gefunden wurden. Ein Ostium bei einem sehr breitbasigen Aneurysmahals wurde unterbestimmt.
In der Abb. 3 sind verschiedene Entwürfe einer angepassten Oberflächen- und Flussvisualisierung dargestellt. Die Abb.
3a zeigt dazu die Aneurysmagefäßdarstellung mit der innenliegenden Flussdarstellung als farbkodierte Streamlines.
Zusätzlich ist Fokus- und Kontextregion jeweils markiert. Obwohl nur wenige Streamlines verwendet wurden, hat die
Darstellung bereits eine gewisse Komplexität. Demgegenüber zeigt die Abb. 3b die Anpassung der Visualisierung der
Abb. 3: Beispielillustrationen für die angepasste Visualisierung der Aneurysmaoberfläche und innenliegender Strömung
(dargestellt als farbkodierte Streamlines): (a) Keine Anpassung, (b) Anpassungen innerhalb der Fokus- und
Kontextregion, (c) und (d) Adaption der Streamline-Breite und zusätzliche Umrandungen für einen verstärkten Tiefeneindruck.
Aneurysmaoberfläche sowie des Flusses, wie sie im Abschnitt 2.3 beschrieben ist. Erkennbar ist die visuelle
Hervorhebung des Aneurysmasackes und der dort enthaltenen wandnahen Strömungen. Eine zusätzliche Verringerung der
Streamline-Breite in der Kontextregion sowie Senkung der Linientransparenz außerhalb des vom Nutzer definierten
Wandbereiches, verstärkt diesen Effekt (siehe Abb. 3c). Zur Verstärkung der räumlichen Tiefenwahrnehmung innerhalb
des Aneurysmasackes wurde die Breite der Streamlines mit zunehmender Entfernung angepasst, wie in Abb. 3d zu
sehen ist. Weiter entferntere Streamlines werden dabei bis zu einer bestimmten Mindestbreite schmaler dargestellt. Damit
wird sichergestellt, dass der Flussverlauf trotzdem angedeutet bleibt, jedoch die räumliche Lagebeziehung zu den weiter
vorn liegenden Strömungslinien hervorgehoben wird. Die zusätzlich hinzugefügten Umrandungen um die Streamlines
verstärken deren Wahrnehmung der räumlichen Lagebeziehungen. Damit ist es beispielsweise leichter zu erkennen,
welche Streamlines vor oder hinter anderen liegen.
4</p>
    </sec>
    <sec id="sec-4">
      <title>Diskussion</title>
      <p>Die hier vorgestellten Entwürfe zeigen erste angepasste Visualisierungen von zerebralen Aneurysmen mit
innenliegenden Blutflussinformationen. Durch die Unterteilung in Fokus- und Kontextregion des Aneurysmas sowie der
damit individuellen Visualisierung von Oberfläche und Blutströmung werden zwei Ziele verfolgt:
•
•</p>
      <p>Die Lenkung der Aufmerksamkeit des Betrachters auf relevante Bereiche des Aneurysmas</p>
      <p>Die erleichterte Interpretation des Flussverlaufes im Aneurysmabereich.</p>
      <p>Die bisherige Darstellung und visuelle Anpassung der Bluttflussdarstellung durch Streamlines kann auch auf andere
geometrische Primitive wie Glyphen sowie animierte Darstellungen der Strömung angewendet werden. Für eine
klinische Erprobung der Methoden müssen diese zunächst implementiert und geeignet automatisch parametrisiert
werden. Hierfür eignen sich insbesondere Voreinstellungen (Templates), abhängig von der konkreten Fragestellung mit
der die Strömung im Aneurysma untersucht werden soll. Beispielsweise könnte dem mediznischen Anwender die
Geschwindigeit und das Strömungsverhalten im Wandbereich interessieren. Das Visualisierungssystem würde dafür
Streamlines als Darstellungsmethode für den Blutfluss auswählen und entsprechend die lokale Geschwindigkeit auf
Farbe kodieren. Der Benutzer hätte zusätzlich noch die Möglichkeit die Größe des Randbereiches (vgl. Offset in
Abschnitt 2.3) einzustellen.</p>
      <p>Weiterhin muss durch eine Evaluierung untersucht werden, ob dem medizinischen Anwender die hier vorgestellte
angepasste Visualisierung gegenüber den bisherigen Darstellungsmethoden hilft die Fragestellungen leichter und
genauer zu beantworten. In diesem Zusammenhang muss auch untersucht werden, ob die hier gewählten
Visualisierungstechniken für die umschließende Gefäßoberfläche auch sinnvoll mit den Techniken für die
Flussvisualisierung kombinierbar sind. Dies betrifft beispielsweise die Kombinierbarkeit der im Kontextbereich liegenden
schraffierten Aneurysmaoberfläche mit der Streamline-Darstellung der Blutflussinformationen im Fokusbereich (siehe
Abb. 3b).
5</p>
    </sec>
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