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        <article-title>Auswirkungen von Navigated-Control (NC) Systemen auf die Leistung, die Beanspruchung und das Situationsbewusstsein bei der Durchführung einer simulierten Mastoidektomie</article-title>
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      <pub-date>
        <year>2011</year>
      </pub-date>
      <fpage>95</fpage>
      <lpage>98</lpage>
      <abstract>
        <p>Navigated-Control (NC) beschreibt ein neues Prinzip computer-basierter Navigationsunterstützung, bei dem zusätzlich zur Navigationsinformation auch Risikostrukturen automatisch geschützt werden. Das vorliegende Experiment untersucht die Auswirkungen eines NC-Systems auf die Leistung, Beanspruchung und das Situationsbewusstsein während der Durchführung einer simulierten Mastoidektomie. Die Ergebnisse belegen das Potenzial des Systems für eine Steigerung der Patientensicherheit und eine Reduktion der physiologischen Beanspruchung während des Eingriffs. Probleme zeigen sich hinsichtlich einer Verlängerung der OP-Zeit, einer Erhöhung der subjektiven Beanspruchung und einer eingeschränkten Leistung bei einer zusätzlich zu bearbeitenden Aufgabe. Mögliche Ursachen können in wiederholten Unterbrechungen des Workflows aufgrund von technisch bedingten Stoppereignissen im Sinne „falscher Alarme“ vermutet werden. Hinweise auf mögliche Einbußen des Situationsbewusstseins lassen sich auf Basis der vorliegenden Befunde noch nicht abschließend beurteilen.</p>
      </abstract>
    </article-meta>
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  <body>
    <sec id="sec-1">
      <title>Problem</title>
      <p>2</p>
    </sec>
    <sec id="sec-2">
      <title>Methoden</title>
      <p>Für die Simulation des medizinischen Eingriffes wurde ein künstlicher Schädel mit austauschbaren
Felsenbeinphantomen (Fa. KARL STORZ) genutzt. Als Basis für die Erstellung der Felsenbeinphantome wurden CT-Bilder eines realen
Patienten angefertigt und mit Hilfe eines 3D-Druckers umgesetzt. Diese Modelle enthalten alle Risikostrukturen dieses
Bereiches wie Dura Mater, Sinus Sigmoideus, Nervus Fazialis, lateraler Bogengang und Gehörknöchelchenkette. Alle
Risikostrukturen außer der Gehörknöchelchenkette sind mit Sensoren versehen, welche die möglichen intraoperativen
Verletzungen dieser Strukturen registrieren.</p>
      <p>Als Leistungsmaße wurden verschiedene Indikatoren für die Effektivität und die Effizienz des simulierten Eingriffs
erfasst. Dabei wurden drei verschiedene Effektivitätsmaße erhoben: (1) Die automatisch registrierte Anzahl der
intraoperativen Verletzungen. (2) Die Qualität des chirurgischen Eingriffs und (3) das mögliche Risiko für Komplikationen
(jeweils über Expertenbeurteilungen der gefrästen Felsenbeine im Doppelblindverfahren). Als Effizienzmaß diente die
Zeit, die die Probanden für den Eingriff benötigten. Die Beanspruchung während des Eingriffs wurde auf mehreren
Ebenen erfasst: (1) Subjektiv über Einschätzungen der kognitiven und physischen Belastung, des Zeitdrucks, des
Anstrengungsaufwands, der eigenen Leistung sowie des/r empfundenen Stresses/Frustration während des Eingriffs (NASA
Task-Load Index). (2) Leistungsbezogen über die Leistung in einer zusätzlich zu bearbeitenden Zweitaufgabe zur
Erfassung der beim Eingriff noch verfügbaren Restkapazität für andere Aufgaben. Dazu mussten die Probanden etwa alle 90
Sekunden so schnell wie möglich auf ein akustisches Signal mit dem Tritt auf ein Fußpedal reagieren. Erfasst wurde die
durchschnittliche Reaktionszeit. Dieses Verfahren basiert auf der Annahme, dass die Reaktionszeit umso länger wird, je
mehr Aufmerksamkeit von der Hauptaufgabe beansprucht wird. (3) Physiologisch über Veränderungen der Herzrate,
Herzratenvariabilität, Atemfrequenz und des Blutdrucks während des simulierten Eingriffs. Der Blutdruck wurde vor,
während und nach der Operation mittels des Patientenanästhesiegeräts erfasst. Die Respirationsfrequenz und das EKG
wurden mit einem mobilen Registriergerät (NeXus-10) erfasst und anschließend mit der Software BioTrace+ (Version
2008a) von Mind Media B.V. Netherland aufbereitet. Für die Erfassung des chirurgischen Situationsbewusstseins wurde
eine speziell auf diese Untersuchung angepasste Standardtechnik (Situation Awareness Global Assesment Technique,
SAGAT) benutzt. Dafür wurden die Probanden nach einem bestimmten OP-Schritt in ihrer Tätigkeit unterbrochen und
es wurden Fragen zum Abstand der Fräsköpfe von den Risikostrukturen im Moment der Unterbrechung, zum Stand der
Operation, zu anatomischen Besonderheiten des „Patienten“ und zur vermutlich noch verbleibenden OP-Zeit gestellt.
Die Untersuchungsteilnehmer (n=14: 5 männlich, 9 weiblich) waren Medizinstudierende am Ende ihres Studiums oder
Ärzte kurz nach Abschluss ihres Studiums. Sie waren im Schnitt 26 Jahre alt (21-28). Elf der Teilnehmer verfügten über
erste chirurgische Erfahrungen aus dem klinischen Teil der Ausbildung (Famulatur, Praktisches Jahr), vier davon in der
HNO. Niemand hatte Erfahrung in der praktischen Durchführung einer Mastoidektomie. Die Probanden erhielten für
ihre Teilnahme eine Aufwandentschädigung i. H. v. 25 €.</p>
      <p>Vor der Datenerhebung rekapitulierten die Teilnehmer die anatomischen Gegebenheiten des Felsenbeins und bekamen
eine Einführung in die praktische Durchführung einer Mastoidektomie. Danach führten sie zur Übung zweimal eine
simulierte Mastoidektomie im Labor durch. Dadurch wurde sichergestellt, dass die experimentellen Ergebnisse nicht mit
anfänglich starken Lerneffekten konfundiert sind. Die eigentliche Datenerhebung fand an zwei unterschiedlichen Tagen
im Endoskopie-OP der HNO-Uniklinik Leipzig statt. Die Hälfte der Probanden operierte am ersten Tag manuell und am
zweiten Tag mit Hilfe des NC-Systems, die andere Hälfte der Probanden operierte in umgekehrter Reihenfolge. Der
Ablauf der Datenerhebung war dabei standardisiert: Nachdem die Probanden sich umgezogen haben und an das
Aufnahmegerät für physiologische Daten angeschlossen wurden, hatten sie die Gelegenheit sich an die Versuchsumgebung zu
gewöhnen und die OP-Geräte (OP-Stuhl, Mikroskop) nach ihren Bedürfnissen einzustellen. Beim ersten
Datenerhebungstermin lasen und unterzeichneten die Probanden die Datenschutzerklärung und füllten den demographischen
Fragebogen aus. Anschließend übten sie das Registrieren von Fräsköpfen, und bekamen, falls sie mit dem NC-System
operieren sollten, eine Einführung in die Funktionsweise. Danach folgten fünfminutige Ausgangsmessungen der
physiologischen Daten und des Blutdrucks sowie eine Erhebung der Ausgangsleistung bei der zusätzlich zu bearbeitenden
Zweitaufgabe (nur erster Untersuchungstag). Während des simulierten Eingriffs wurden die Respiration und das EKG
sowie die Reaktionszeiten in der Zweitaufgabe kontinuierlich erfasst. Nach einem definierten Operationsschritt
(Eröffnung des Antrums) wurden die Probanden zur zweiten Messung des Blutdrucks und für die Befragung des chirurgischen
Situationsbewusstseins unterbrochen. Nach dem Eingriff wurden erneut der Blutdruck und andere physiologischen
Daten fünf Minuten lang gemessen sowie die Daten zum subjektiven Beanspruchungserleben erhoben.
Die statistische Auswertung erfolgte je nach Datenqualität und Auswertungsdesign mittels t-Tests bzw.
varianzanalytischer (F-Test) oder non-parametrischer Verfahren (Wilcoxon Z-Test).
3</p>
    </sec>
    <sec id="sec-3">
      <title>Ergebnisse</title>
      <sec id="sec-3-1">
        <title>Leistungsdaten</title>
        <p>Die Effektivitätsmaße belegen die erwarteten Vorteile des Einsatzes eines NC-Systems für die Patientensicherheit.
Während bei drei von 14 manuell durchgeführten Eingriffen (entspricht etwa 21%) intraoperative Verletzungen des Sinus
sigmoideus auftraten, kam es in der assistierten Bedingung zu keiner einzigen Verletzung (Abbildung 1).
Übereinstimmend weisen auch die Experteneinschätzungen auf ein geringeres Komplikationsrisiko bei den mit NC-Assistenz
durchgeführten Eingriffen hin (F(1, 13)=6.88, p=.02, η²=.35). Hinsichtlich der chirurgischen Qualität des
Fräsergebnisses gab es keine Unterschiede zwischen den Bedingungen (F(1, 13)=.46, p=.51, η²=.03). Die Effektivitätsvorteile gehen
allerdings auf Kosten der Effizienz: die Probanden brauchten mehr Zeit für den Eingriff in der NC-Bedingung (etwa
100 vs. 64 Minuten ohne Navigationsunterstützung) (Abbildung 2, F(1, 13)=18.62, p=.001, η²=.59).</p>
        <sec id="sec-3-1-1">
          <title>Abb. 1: Anzahl der Eingriffe mit und ohne Verletzungen</title>
        </sec>
      </sec>
      <sec id="sec-3-2">
        <title>Beanspruchung</title>
        <p>Subjektiv fühlten sich die Probanden in der Bedingung mit NC-Assistenz mehr beansprucht (Abbildung 3, F(1,
13)=14.70, p=.002, η²=.53). Besonders deutlich wurde dieser Unterschied bei der Dimension Frustration/Stress. Auch
die Restkapazität war mit NC-Assistenz signifikant reduziert (F(1, 13)=7.95, p=.01, η²=.38). Die Probanden wurden
durch das System mehr abgelenkt und reagierten daher langsamer auf das akustische Signal. Anders verhält es sich bei
den physiologischen Daten: alle Daten deuteten in der Tendenz auf einen geringeren physiologischen Aufwand hin,
wenn die Probanden durch das NC-System unterstützt wurden. So zeigten die Probanden in der NC-Bedingung einen
geringeren Anstieg des Blutdrucks sowie der Atem- und der Herzfrequenz. Statistisch spiegelte sich diese Effekte bei
Blutdruck und Atemfrequenz in signifikanten Interaktionseffekten (Messzeitpunkt x Bedingung), bei der Herzrate in
einem signifikanten Unterschied zwischen den Bedingungen wider (Abbildung 4, F(1, 12)=7.29, p=.019, η²=.38).
120
100
80
s
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i
M
40
20
0</p>
        <p>Time needed for Surgery (min)</p>
        <p>Manual</p>
        <p>NavigatedControl</p>
        <sec id="sec-3-2-1">
          <title>Abb. 2: Für die Eingriffe benötigte Zeit</title>
          <p>105
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M
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0</p>
          <p>Heart Rate
Manual</p>
          <p>NC
Pre
1st Part 2nd Part</p>
          <p>Post
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und der Pneumatisierung richtig beantworten. In der manuellen Bedingung waren es im Durchschnitt 1,64 richtig
beantwortete Fragen (Wilcoxon-Z=-1.7, p &lt; .10).
4</p>
        </sec>
      </sec>
    </sec>
    <sec id="sec-4">
      <title>Diskussion</title>
      <p>Die vorliegende Studie gibt einen ersten Eindruck über die Folgen des Einsatzes des NC-Systems im OP. Neben
klassischen Parametern wie Effektivität und Effizienz wurden auch die Auswirkungen des Systems auf Beanspruchung des
Operierenden und das chirurgische Situationsbewusstsein untersucht.</p>
      <p>Im Hinblick auf die chirurgische Leistung zeigten sich unterschiedliche Ergebnisse für die betrachteten
Effektivitätsund Effizienzmaße. Wie erwartet erlaubt das NC-System im Vergleich zum rein manuellen Vorgehen ein risikofreies
Durchführen eines komplizierten chirurgischen Eingriffs bei gleichbleibender Qualität des chirurgischen Ergebnisses.
Es scheint damit geeignet, eine (noch) mangelnde Erfahrung von Chirurgen bei der Durchführung dieses komplexen
Eingriffs so weit zu kompensieren, dass Risiken für die Patientensicherheit minimiert werden. Andererseits benötigten
die Ärzte mit der Unterstützung des Assistenzsystems deutlich mehr Zeit, um den Eingriff zu beenden. Dieses Ergebnis
bestätigt die Befragungsergebnisse zur pointerbasierten Navigation von Manzey et. al. [3]. Eine Ursache dafür kann
darin gesehen werden, dass das System durch das wiederholte Stoppen der Fräse immer wieder zu Unterbrechungen des
Workflow führt, wobei es technisch bedingt auch zu einer erheblichen Zahl „falscher Alarme“ kommt. Sofern dies nicht
bei der Planung von OP-Zeiten berücksichtigt wird, können damit neue Risiken verbunden sein (Zeitdruck). Die o.g.
Befunde zur pointerbasierten Navigation lassen erwarten, dass ein derartiger Effekt zumindest für die ersten 60-100
Eingriffe mit dem System auftritt.</p>
      <p>Bezüglich der erhobenen Beanspruchungsmaße zeigt sich ein differenzierteres Bild: einerseits wurde eine erhöhte
subjektive Beanspruchung und eine erhöhte Reaktionszeit bei der Zweitaufgabe festgestellt. Die Teilnehmer schienen durch
die Interaktion mit dem zusätzlichen Gerät subjektiv mehr beansprucht zu werden und haben weniger Kapazität für
andere Aufgaben zur Verfügung. Auch dieser Effekt dürfte vor allem den „falschen Alarmen“, d.h. Stoppereignissen
geschuldet sein, die nicht mit einer Annäherung an Risikostrukturen, sondern technischen Ursachen („loss of line of
sight“) zusammenhängen. Dagegen deuten die physiologischen Daten auf klare Vorteile des NC-Systems in Bezug auf
den physiologischen Aufwand und Stress während des simulierten Eingriffs hin. Das kann auf die Tatsache
zurückgeführt werden, dass das System die Teilnehmer automatisch davor schützt, zu nah an Risikostrukturen heran zu kommen
und so das wahrgenommene Risiko einer gravierenden intraoperativen Verletzung reduziert.</p>
      <p>Für die erwartete Beeinträchtigung des Situationsbewusstseins gibt es nur wenig Hinweise. Lediglich bei der
Beurteilung anatomischer Besonderheiten wurden Einbußen des Situationsbewusstseins festgestellt, die allerdings auch mit der
mangelnden Erfahrung der Versuchsteilnehmer zusammenhängen könnten. Zu diesem Bereich sollten weitere
Untersuchungen durchgeführt werden.</p>
      <p>Eine offensichtliche Beschränkung der dargestellten Studie kann darin gesehen werden, dass es sich bei den
Untersuchungsteilnehmern um noch unerfahrene Chirurgen handelte. In einer inzwischen ebenfalls abgeschlossenen Studie mit
n=7 erfahrenen HNO-Chirurgen konnten allerdings wesentliche Ergebnisse der vorliegenden Studie repliziert werden.
So zeigte sich auch bei dieser Gruppe bei Einsatz des NC-Systems ein höherer Zeitaufwand (34 vs. 23 Min) und eine
erhöhte subjektive Beanspruchung bei gleichzeitiger Reduktion des mit dem Eingriff verbundenen physiologische
Aufwands und Stress. Letzteres spiegelte sich vor allem in der Herzratenvariabilität und dem systolischen Blutdruck wider.
5</p>
    </sec>
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