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        <article-title>Eine Chirurgenkonsole für MiroSurge</article-title>
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          <string-name>Andreas Tobergte</string-name>
          <email>Andreas.Tobergte@dlr.de</email>
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          <string-name>Schlüsselworte: Mensch-Maschine-Schnittstelle, Haptik, Telerobotik</string-name>
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          <institution>Force Dimension</institution>
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          <institution>Institut für Robotik und Mechatronik, Deutsches Zentrum für Luftund Raumfahrt e.V. (DLR)</institution>
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      <pub-date>
        <year>2011</year>
      </pub-date>
      <fpage>105</fpage>
      <lpage>108</lpage>
      <abstract>
        <p>In dieser Arbeit wird die neue Eingabekonsole des Chirurgiesystems DLR MiroSurge vorgestellt. Die haptischen Eingabegeräte, Sigma.7, wurden von Force Dimension für diese Konsole, in Kooperation mit dem DLR, entwickelt. Das Sigma.7 verfügt über 7 Motoren, um alle Raumfreiheitsgrade und einen Greifer anzutreiben. Es bietet damit die Möglichkeit zur Rückkopplung von Kräften und Momenten. Die maximalen Kräfte betragen dabei 20 N und die Momente 0.4 Nm im Arbeitsbereich. Durch eine steife Auslegung der Struktur, eine geringe Verkopplung der Trägheiten und eine unterstützende Regelung mit einem integrierten Kraft-/Momentensensor wird eine hohe Transparenz für den Bediener erreicht. Es soll damit ermöglicht werden auch geringe Variationen der Umgebungssteifigkeit zu ertasten, um z.B. einen Tumor zu lokalisieren. Zwei Eingabegeräte, für die linke und rechte Hand, sind ergonomisch günstig angeordnet. Die gesamte Konsole mit haptischen Eingabegeräten und 3D-Bildschirm ist elektrisch höhenverstellbar und kann sitzend oder stehend bedient werden. Die neue Chirurgenkonsole ist voll in das MiroSurge-System am DLR integriert.</p>
      </abstract>
    </article-meta>
  </front>
  <body>
    <sec id="sec-1">
      <title>Einleitung</title>
      <p>
        Die Konsole soll so gestaltet sein, dass der Chirurg mit den Händen ergonomisch nah beieinander und unterstützt von
einer Armauflage arbeiten kann. Der Arbeitsraum sollte dabei groß genug sein, um einen Knoten mit einer flüssigen
Bewegung machen zu können, ohne mit dem Fußpedal aus- und einkoppeln zu müssen. Die Konsole sollte sich an die
ergonomischen Bedürfnisse des Chirurgen, wie z.B. Körpergröße oder bevorzugte Arbeitshaltung anpassen können, um
gesundheitliche Probleme zu vermeiden [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref6">6</xref>
        ].
      </p>
      <p>In dem MiroSurge-System wurden bis 2009 die kommerziell erhältlichen Omega.7 von Force Dimension verwendet,
welche nur 4 von 7 Freiheitsgraden mit Motoren antreiben. Die Konsole war nicht höhenverstellbar. Da keines der
kommerziell erhältlichen haptischen Eingabegräte die Spezifikation des DLR in vollem Umfang erfüllt, wurde eine
Kooperation des DLR mit Force Dimension vereinbart. Auf der Automatica 2010 wurde die neue Konsole für MiroSurge
mit zwei Sigma.7 nach einjähriger Entwicklungszeit vorgestellt. Die Konsole, mit der Aufhängung der Geräte, wurde am
DLR entwickelt. Die haptischen Eingabegeräte Sigma.7 wurden von Force Dimension nach Spezifikation des DLR
entwickelt (Abb. 1). Seit 2011 bietet Force Dimension eine modifizierte kommerzielle Version des Sigma.7 an. Diese ist
weitgehend baugleich mit der DLR Version, verfügt aber nicht über einen Kraft-/Momentensensor.
Im Folgenden werden das Design, dynamische Eigenschaften und Regelung der MiroSurge-Konsole mit den Sigma.7
vorgestellt.
2</p>
    </sec>
    <sec id="sec-2">
      <title>Design der haptischen Eingabegeräte und der Konsole</title>
      <p>
        Die mechatronische Struktur des Sigma.7 besteht aus drei Hauptkomponenten: translatorische Basis, rotatorisches
Handgelenk und Greifereinheit. Die translatorische Basis ist als Parallelkinematik mit drei Freiheitsgraden ausgeführt,
um mit hoher Steifigkeit Kräfte übertragen zu können [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref7">7</xref>
        ]. Bei Bewegungen der translatorischen Basis bleibt die
Orientierung der Aufhängung des Handgelenks fix. Das Handgelenk ist als serielle Kinematik ausgeführt mit drei sich
schneidenden Achsen. Der Achsenschnittpunkt befindet sich dabei immer im zwischen dem Zeigefinger und dem Daumen den
Bedieners. Diese Konfiguration führt zu einem Vorteilhaften Verhalten, weil Translationen und Rotationen kinematisch
und statisch entkoppelt sind. Der Rotatorische Arbeitsbereich des Handgelenks ist unabhängig von der tanslatischen
Basis und bleibt in allen Positionen voll erhalten. Der effektive translatorische Arbeitsraum kann als Kugel mit 120 mm
Durchmesser angenährt werden und entspricht etwa dem Arbeitsraum des aufgelegten menschlichen Unterarms. Der
Bediener wird an der Arbeitsraumgrenze von den Motoren zurückgestoßen, so dass sich das haptische Eingabegerät immer
in der spezifizierten Kugel befindet. Werden die spezifizierten Kräfte nicht im ganzen Arbeitsraum benötigt, so kann
dieser vergrößert werden (maximal: 130 mm, 190 mm, 190 mm in x, y, z). Der rotatorische Arbeitsraum ist praktisch nicht
begrenzt, da er den Arbeitsraum des menschlichen Handgelenks vollständig abdeckt.
      </p>
      <sec id="sec-2-1">
        <title>Abb. 1: Bi-manuelle Teleoperation, Roboter mit Instrumenten im Hintergrund</title>
      </sec>
      <sec id="sec-2-2">
        <title>Abb. 2: Achsen 4,5 und 6 des Handgelenks mit Kraft/Momentensensor im Achsschnittpunkt (HCP) Die Motoren sind für Kräfte bis 20 N im Arbeitsraum und 0,4 Nm Dauerlast ausgelegt, wie in Tabelle 1 gezeigt.</title>
      </sec>
      <sec id="sec-2-3">
        <title>Arbeitsraum Encoderauflösung Motorkraft/-moment</title>
      </sec>
      <sec id="sec-2-4">
        <title>Transl. Basis 120 mm Durchmesser 0,012 mm 20 N</title>
      </sec>
      <sec id="sec-2-5">
        <title>Handgelenk (Achse 4,5,6) 235°, 140°, 200° 0,013° 400 Nmm</title>
      </sec>
      <sec id="sec-2-6">
        <title>Handstück mit Greifer 25mm 0,006mm 8 N</title>
      </sec>
      <sec id="sec-2-7">
        <title>Tabelle 1: Spezifikation des Sigma.7</title>
        <p>Im Schnittpunkt der drei rotatorischen Handgelenksachsen des Sigma.7 (HCP) ist ein Kraft-/Momentensensor (Nano17,
ATI Inc., USA) integriert, wie in Abb. 2 gezeigt. Der Sensor bildet die mechanische Schnittstelle zwischen dem
Handgelenk und der Greifereinheit. Der Daumen wird an der Greifereinheit fest angelegt, während der Zeigefinger mit dem
Greiffreiheitsgrad bewegt wird. Daumen und Zeigefinger werden durch Schlaufen geführt, um den Greifer in beide
Richtungen bewegen zu können.</p>
      </sec>
      <sec id="sec-2-8">
        <title>Abb. 3: Sitzender (links) und stehender Betrieb (rechts), Konsole</title>
        <p>mit zwei Sigma.7, 3D-Monitor, Fußpedal und Hubsäule</p>
      </sec>
      <sec id="sec-2-9">
        <title>Abb. 4: Reibungsreduktion bei externer Last (0,6</title>
        <p>N), oben ohne Regelung, unten mit Regelung
Die Konsole integriert zwei Sigma.7, einen autostereoskopischen 3D-Bildschirm, Fußpedale und eine elektrische
Hubsäule (Abb. 3). Der 3D-Bildschirm ermöglicht es dem Bediener seinen Kopf zu bewegen. Anders als bei binokularen
Displays ist keine fixierte Kopfposition erforderlich. Dadurch kann der Chirurg besser mit dem OP-Personal
kommunizieren und seine Sitzposition variieren. Die Konsole kann an verschiedene Körpergrößen und Arbeitshaltungen
angepasst werden. Die elektrische Höhenverstellung erlaubt auch eine Bedienung in stehender Position. Der Monitor ist
separat verstellbar. Mit den Fußpedalen kann die Kopplung der Eingabegeräte mit den Instrumenten bzw. dem Endoskop
gesteuert werden.
3</p>
      </sec>
    </sec>
    <sec id="sec-3">
      <title>Dynamik und Regelung</title>
      <p>In der haptischen Interaktion wird der Greifer als separater, funktionaler Freiheitsgrad betrachtet, wobei der
Schnittpunkt der rotatorischen Achsen (HCP) zwischen Daumen und Zeigefinger als Referenzpunkt für die Bedienerinteraktion
genommen wird. In der Jacobimatrix (Partielle Ableitung der Kartesischen Geschwindigkeit nach den
Gelenkgeschwindigkeiten) für diesen Punkt sieht man die kinematische und statische Entkopplung der translatorischen und rotatorischen
Freiheitsgrade. Die 6x6 Matrix ist mit zwei 3x3 Matrizen, je eine Matrix für die translatorische Basis und eine Matrix
für das rotatorische Handgelenk des Geräts vollständig beschrieben. Eine Kraft muss daher nicht mit den Motoren des
Handgelenks abgestützt werden, wie dies bei vielen Geräten mit einem stiftartigen Griffstück der Fall ist. Es können
damit große Kräfte und kleine Momente gleichzeitig dargestellt werden. Die dynamische Verkopplung sieht man in der
Trägheitsmatrix für die Achsen 1 bis 6. Die Trägheitsmatrix ist in der nominalen Position näherungsweise diagonal,
wobei die Nicht-Diagonalelemente etwa eine Größenordnung kleiner sind als die Diagonalelemente. Eine vom Bediener
eingebrachte Kraft führt daher fast ausschließlich zu einer Bewegung in die Richtung dieser Kraft. Die geringe
Verkopplung durch die Nicht-Diagonalelemente ist kaum spürbar.</p>
      <p>Eine Reduktion der vom Bediener wahrgenommenen Massenträgheit und Reibung wurde durch eine Regelung mit dem
Kraftsensor realisiert. Die Regelung kann physikalisch interpretiert werden, als eine Skalierung der Trägheit und
Reibung zwischen den Motoren und dem Sensor. Dadurch wird das haptische Eingabegerät leichtgängiger und der Bediener
sensitiver für kleine Änderungen in der Umgebungssteifigkeit. Die Kraftrückkopplung wird also weniger von der
Eigendynamik des Eingabegerätes überlagert und die Transparenz wird erhöht. Es kann theoretisch gezeigt werden, dass die
Regelung zu einem passiven Verhalten der verkoppelten nicht-linearen Mechanik im geschlossenen Regelkreis führt.
Es wurden zwei Experimente in der z-Achse (Vertikalen) gemacht. Beide Experimente werden zuerst ohne und dann mit
der Kraftregelung durchgeführt, wobei die Schwerkraft immer kompensiert ist. Der Skalierungsfaktor beträgt 0,5, d.h.
Massenträgheit und Reibung werden durch die Regelung halbiert. Im ersten Experiment regt der Bediener das
Eingabegerät mit einer Sinusförmigen Bewegung an, zunächst ohne die Regelung und dann mit der Regelung. Vergleicht man
das Verhältnis von Geschwindigkeit zu benötigter Kraft der beiden Durchgänge, so halbiert es sich. Man braucht also
bei gleicher Geschwindigkeit nur die halbe Kraft. Der experimentell ermittelte Skalierungsfaktor von 0,498 entspricht
dem theoretischen Erwartungswert von 0,5.</p>
      <p>In einem zweiten Experiment wird der Vorteil der Reibungsskalierung gezeigt. Bei einer externen Last von 60 Gramm
fällt das Griffstück wegen der Schwerkraft zunächst nach unten und wird dann durch Reibung bis zum Stillstand
abgebremst (Abb. 4, oben). Mit der Regelung fällt das Gerät mit zunehmender Geschwindigkeit nach unten bis es von einer
virtuellen Wand zurückgestoßen wird, um schließlich in einem stabilen Kontakt mit der virtuellen Wand zur Ruhe zu
kommen (Abb. 4, unten). Die Experimente zeigen, dass Trägheit und Reibung mit der Regelung effektiv reduziert
werden.
4</p>
    </sec>
    <sec id="sec-4">
      <title>Zusammenfassung und Ausblick</title>
      <p>Es wurde eine Chirurgenkonsole für das MiroSurge-System am DLR vorgestellt. Für die Konsole wurde ein neues
haptisches Eingabegerät, Sigma.7, von Force Dimension, in Kooperation mit dem DLR, entwickelt. Die gesamte Konsole ist
höhenverstellbar um sich der Ergonomie des Bedieners anpassen zu können. Die Eingabegeräte verfügen über sieben
angetriebene Freiheitsgrade um Kräfte, Momente und die Greifkraft darstellen zu können. Die geringe mechanische
Verkopplung, sowie eine regelungstechnische Reduktion von Massenträgheit und Reibung, sorgen für eine sehr hohe
Transparenz der haptischen Eingabegeräte.</p>
      <p>Die Konsole ist voll in MiroSurge integriert und in Zukunft soll das Robotersystem mit Chirurgen evaluiert werden.
Fragenstellungen ergeben sich dabei unter Anderem aus dem Konsolendesign mit dem offenen 3D-Monitor, sowie der
Ergonomie mit Höhenverstellung und Unterarmauflage. Eine zentrale Rolle spielt auch die Weiterentwicklung und
Erprobung der Kraftrückkopplung in MiroSurge mit den Sigma.7.
5</p>
    </sec>
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