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        <article-title>Operationsmodelle des menschlichen Felsenbeines zur Vorbereitung auf Cochlear- Implant-Operationen</article-title>
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      <pub-date>
        <year>2011</year>
      </pub-date>
      <fpage>135</fpage>
      <lpage>138</lpage>
      <abstract>
        <p>Mikrochirurgische Präparationsübungen sind in der otochirurgischen Ausbildung unerlässlich. Für die umfangreichen erforderlichen Präparationsschritte bis hin zur Cochleostomie stehen nicht ausreichend humane Felsenbeinpräparate zur Verfügung. Dies macht die Entwicklung neuer anatomischer Faksimilemodelle (AFM) des Os temporale mit seinen diffizilen Binnenstrukturen erforderlich. Mit der Herstellung originalgetreuer Modellstrukturen des Felsenbeines durch Rapid-Prototyping-Verfahren ist es gelungen, auch die sehr kleinen Hohlraumstrukturen des Innenohres (Cochlea, Bogengänge) nachzubilden. Alle Hohlraumstrukturen des Felsenbeines, auch die des Mittelohres, sind ohne festes Supportmaterial konstruiert. Dies ermöglicht z. B. auch das Einführen von CI-Elektroden in die Cochlea. Durch die Anwendung moderner Rapid-PrototypingTechnologien sind beliebig viele identische Modelle einer Originalvorlage realisierbar. Die Präparationsschritte und die Materialeigenschaften entsprechen denen von Originalpräparaten.</p>
      </abstract>
    </article-meta>
  </front>
  <body>
    <sec id="sec-1">
      <title>1 Problem</title>
      <p>Cochlear-Implant-Operationen (CI) haben sich in den letzten 20 Jahren zur Behandlung der cochleären Taubheit
weltweit durchgesetzt. Der für die Implantation notwendige operative Vorgang setzt fortgeschrittene
Operationskenntnisse im Bereich des Felsenbeines (Warzenfortsatz und Mittelohr) voraus. Die OP besteht im
Wesentlichen aus der Schaffung eines mechanischen Zugangs zur Hörschnecke (Cochlea), einem Hohlraum im
Felsenbein (Teil des Schädelknochens im Bereich des Ohres), durch eine hochpräzise Fräsung und Bohrung mit
einer Genauigkeit im sub-mm-Bereich und dem Einbringen eines sehr dünnen, spiralförmigen Elektrodenträgers
in den Hohlraum der Hörschnecke. Der operative Zugang zur Hörschnecke muss dabei über den Warzenfortsatz
(Mastoid) und das Mittelohr erfolgen.</p>
      <p>
        Trainingskurse dafür stehen nur ungenügend zur Verfügung [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref10 ref3">3,10</xref>
        ]. Dies ist unter anderem durch fehlende
humane Felsenbeinpräparate (Leichenpräparate) zum OP-Training begründet [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref4 ref6">4,6</xref>
        ]. Auf dem Markt werden
Gips-Kunststoffmodelle des Felsenbeines angeboten [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref5">5</xref>
        ]. Diese sind jedoch für eine CI-Operationssimulation
nicht geeignet, da diese Modelle technologiebedingt keine freien Hohlräume aufweisen, was ein Einführen des
Elektrodenträgers unmöglich macht [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref10">10</xref>
        ]. Außerdem entspricht das verarbeitete Material nicht den
biomechanischen Eigenschaften von Knochen. Die Trainingseffekte durch ein geeignetes Modell sind jedoch
insbesondere für Anfänger im Hinblick auf anatomische Anomalien oder Zustände nach Frakturen etc. zu
betonen [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref10 ref7">7,10</xref>
        ].
      </p>
      <p>Es bestand also die Aufgabe, echte Felsenbeinfaksimiles herzustellen, die das Hohlraumsystem des
cochleovestibulären Apparates (Hörschnecke) möglichst originalgetreu wiedergeben und das Einführen des
Elektrodenträges ermöglichen. Die nachempfundene knöcherne Struktur des Felsenbeines muss dabei ebenfalls
dem Originalbefund bezüglich Morphologie und mechanischer Eigenschaften (weitgehend) entsprechen.
Gipsmodelle sind dazu definitiv nicht geeignet.</p>
    </sec>
    <sec id="sec-2">
      <title>2 Methoden</title>
      <p>
        Für die vorliegenden Modelle erfolgte die Datenaquise über einen Toshiba-CT (Aquilion 16) mit einer
Rohdaten-Schichtdicke von 0,5 mm. Als primäres Objekt dienten Patienten-CT-Datensätze des Felsenbeines, die
im Rahmen von Cochlear-Implant-Operationen erhoben wurden. Des Weiteren wurden humane
Felsenbeinpräparate aus einer historischen Kliniksammlung, die noch nicht präpariert wurden, im CT gescannt.
Eine besondere Selektion des Ausgangsmaterials erfolgte nicht. Bereits über die Software der meisten
CTScanner ist eine 3D-Animation möglich. Die so gewonnenen Datensätze wurden mit der medizinischen
Bildverarbeitungssoftware (Segmentierungssoftware) Mimics der Fa. Materialise in spezielle Datenfiles,
sogenannte STL-Files, für Rapid-Prototyping-Verfahren umgeschrieben. Hier war eine manuelle Schicht für
Schicht Nachbearbeitung der einzelnen CT-Schnitte erforderlich, um optimale Voraussetzungen für die
3dimensionale Herstellung der Faksimilemodelle zu gewährleisten. Dieser Herstellungsschritt ist nicht genormt
und entscheidet wesentlich über die Güte und Genauigkeit der später zu bauenden Hohlraumstrukturen.
Mittels einer stereolithografischen Rapid-Prototyping-Technologie, welche das Verarbeiten von
lichtempfindlichen Polymeren (Kunstharzen) erlaubt, wurde nun ein 3-dimensionales Faksimilemodell der
originären Knochenstruktur des humanen Felsenbeines erreicht (Abb. 1) [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref10 ref11">10, 11</xref>
        ]. Die Herstellung der AFM
erfolgte auf einer Stereolithografieanlage der Firma 3D-Systems GmbH. Die Schichtdicke betrug 0,05 mm.
Durch unterschiedliche Belichtungszeiten sind verschiedene Materialeigenschaften wie zum Beispiel
differierende Sprödigkeit des Modellmaterials erreichbar. In der vorliegenden Arbeit wurden dazu keine
weiteren Untersuchungen gemacht.
      </p>
    </sec>
    <sec id="sec-3">
      <title>3 Ergebnisse</title>
      <p>Nach Durchführung der CT-Scans erfolgte eine Objektbegrenzung mit Hilfe der CAD Segmentierungssoftware.
Dies wurde durch eine Beschneidung des 3D-Datensatzes auf die relevanten körperlichen Strukturen erreicht. Es
ist somit möglich, ein auf die operativen Bedürfnisse zugeschriebenes, im Vergleich zum Original körperlich
reduziertes Kunstharzmodell (Abb. 1) zu bauen.</p>
      <p>Da zurzeit mittels CT nur knöcherne Strukturen erfasst werden können, wird keine Trommelfellmembran
modellhaft nachgebildet. Wünschenswert ist jedoch eine Orientierung an der Trommelfellebene beim
Präparieren. Darum wurde im Rahmen der manuellen Bearbeitung in der Segmentierungssoftware ein
„QuasiTrommelfell“ rekonstruiert und im Kunstharzmodell realisiert. Allerdings ist dieses von gleicher Bauart und
Konsistenz wie der übrige Knochen. Eine optimale räumliche Orientierung an der Trommelfellebene ist aber nun
möglich.</p>
      <sec id="sec-3-1">
        <title>Abb. 1: exemplarische Felsenbeinfaksimile</title>
        <p>als Operationsmodell vor der Präparation
(deutlich sind die Hohlraumstrukturen zu
erkennen  )</p>
      </sec>
      <sec id="sec-3-2">
        <title>Abb. 2: Präparationsschritt Mastoidektomie mit</title>
        <p>Darstellung der mastoidalen Zellstrukturen am Modell
Um die Detailgenauigkeit der nachgebildeten anatomischen Strukturen am Kunstharzmodell zu überprüfen,
wurden die gleichen Präparationsschritte wie bei einer realen Operationspräparation vorgenommen, d. h. es
erfolgte zunächst die Präparation der mastoidalen Strukturen mit dem Fräser wie bei einer Mastoidektomie im
Rahmen einer Cochlear-Implant-Operation. Die Zellenstrukturen waren eindeutig und originalgetreu
wiedergegeben (Abb. 2).</p>
        <p>Anschließend wurde das Antrum dargestellt und die posteriore Tympanotomie durchgeführt (Abb. 3). Stapes und
Ossikel sowie alle weiteren knöchernen Details des Mittelohres sind gut und originär abgebildet.
Die Fräseigenschaften entsprachen denen von mastoidalem Knochen eines erwachsenen Menschen. Alle
Hohlraumstrukturen waren frei von festem Supportmaterial und problemlos zu präparieren. Die
Modellpräparation erfolgte, wie in der Realität einer Operation, mit Hilfe eines Operationsmikroskopes.
Die großen Hohlraumstrukturen konnten demzufolge wie in den bereits 1998 beschriebenen Faksimilemodellen
dargestellt werden. Durch Prozessoptimierung und Modifikation der Rapid-Prototyping-Technologien war es
jedoch nun auch möglich, cochleäre Hohlraumstrukturen originalgetreu wiederzugeben. Dies wurde ebenfalls
präparatorisch überprüft. Wie bei einer reellen Cochlear-Implant-Operation erfolgte nun die Cochleostomie mit
einem entsprechend kleinen Bohrer und die Eröffnung des cochleären Hohlraumes mit einem Stachel. Dies war
vollkommen gleichermaßen wie bei einer reellen Operation möglich. Nun war die Applikation einer
DummyElektrode (Nucleus 24 Contour Advance, Fa. Cochlear) problemlos möglich. Es erfolgte zuerst die Einführung
mit dem Stilett und dann das Vorschieben der Elektrode unter Entfernung des Stiletts. Der Elektrodenträger
konnte vollständig appliziert werden (Abb. 3).</p>
        <p>Durch das am Kunstharzmodell beschriebene mögliche Vorgehen konnte der freie cochleäre Hohlraum bewiesen
werden. Das humane Felsenbeinfaksimilemodell ist somit als Präparations- und Übungsmodell zur Vorbereitung
auf Cochlear-Implant-Operationen geeignet.</p>
      </sec>
      <sec id="sec-3-3">
        <title>Abb. 3: Modellsitus unter dem OP-Mikroskop nach Einführung der CI-Elektrode (Fa. Cochlear) in die Cochlea am Operationsmodell</title>
      </sec>
    </sec>
    <sec id="sec-4">
      <title>4 Diskussion</title>
      <p>
        Rapid-Prototyping-Fertigungsprozesse, so zum Beispiel stereolithografische Methoden, bieten die Möglichkeit
der komplexen 3-dimensionalen Fertigung komplizierter Hohlraumsysteme [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref2">2</xref>
        ]. Angewendet auf die Herstellung
von Felsenbeinfaksimiles konnte das exemplarisch bereits durch den Autor 1997/98 gezeigt werden [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref1 ref8 ref9">1, 8, 9</xref>
        ].
Allerdings wurden in den damaligen Modellen keine freien cochleären Hohlräume erreicht.
Es bestand jetzt die Aufgabe, hochauflösende CT-Datensätze von humanen Felsenbeinen zu erstellen und in
entsprechende stereolithografische Datensätze zu überführen. Mit diesen Files wurden durch ein
stereolithografisches Rapid-Prototyping-Verfahren Faksimile-Modelle hergestellt.
      </p>
      <p>Jetzt standen für derartige Aufgaben neue, moderne Generationen von CT-Scannern und
Stereolithografieanlagen zur Verfügung, wodurch sich die Gelegenheit ergab, die gesammelten Erfahrungen neu
aufzugreifen, um hochauflösende 3D-Strukturen zu realisieren.</p>
      <sec id="sec-4-1">
        <title>Abb. 4: Dyna-CT eines Felsenbein AFM mit liegender CI-Elektrode</title>
        <p>
          Mittlerweile können mit hochauflösenden Dyna-CT-Verfahren Auflösungen bis 60 µm erreicht werden. Diese
Auflösung ist für die Fragestellung vollkommen ausreichend. Unsere weiteren Modellherstellungen nutzen diese
Systeme bereits. Problematisch gestaltet sich nach wie vor der Segmentierungsprozess. Dieser ist manuell unter
Nutzung eines entsprechenden Expertenwissens durchzuführen [
          <xref ref-type="bibr" rid="ref10">10</xref>
          ]. Automatisierte Abläufe haben nicht zum
Erfolg geführt. Weiterführende Projekte sollen das Problem lösen. Die Einführung eines CI-Elektrodenträgers ist
für das Vorhandensein des cochleären Hohlraumes beweisend. Abb. 4 zeigt ein hochauflösendes Dyna-CT mit
liegender CI-Elektrode im Felsenbein-AFM im Sinne eines radiologischen Ergebnisnachweises. Diese
Hohlräume sind das wesentliche Unterscheidungskriterium zu anderen Modelllösungen [
          <xref ref-type="bibr" rid="ref5 ref6">5,6</xref>
          ] und damit
gleichzeitig Alleinstellungsmerkmal.
        </p>
        <p>
          Mit dem beschriebenen Modell kann den Medizinern und Operateuren nun ein Faksimile-Modell des knöchernen
Felsenbeines angeboten werden, welches erstmals das Trainieren der kompletten CI-OP ermöglicht. Damit
können die Risiken dieser OP deutlich gesenkt werden. Exakte Werte für den Anteil missglückter CI-OP´s liegen
leider nicht vor. Erfahrungsgemäß sind sie jedoch nicht zu vernachlässigen. Die durchschnittlichen
CI-OPKosten betragen etwa 35.000 €. Das heißt, eine verbesserte OP-Vorbereitung im Sinne eines GCP-geforderten
Trainings derartiger Eingriffe ist wirtschaftlich lohnend. OP-Fehler bzw. Fehlplatzierungen des
Elektrodenträgers auf Grund von knöchernen Fehlbildungen oder durch unzureichende chirurgische Ausbildung
führen zu einem Totalverlust des elektronischen Implantates (Kosten 25.000 €) und damit zu einer defizitären
Bilanz der operierenden Einrichtung [
          <xref ref-type="bibr" rid="ref4">4</xref>
          ]. Weitere Probleme entstehen durch die fehlende Performance des
Patienten im Hinblick auf zusätzliche Nachanpassung der Systeme, ggf. Reimplantationen und weiteren
Folgekosten für die Krankenkassen. Es ist also im Interesse einer jeden Klinik, gut ausgebildete Operateure mit
dem CI-Eingriff zu betrauen. Auch die Herstellerfirmen der Cochlear-Implant-Systeme haben ein originäres
Interesse, dass die Operateure ihre CI-Systeme sicher operieren, da Implantatausfälle in diesem stark
konkurrierenden Marktsegment extrem wettbewerbshemmend aufgenommen werden. Außerordentlich wichtig
ist eine OP-Simulation vor dem Eingriff bei Patienten mit Fehlbildungen, da es sich hier um extrem veränderte
anatomische Verhältnisse im Bereich des Ohres handeln kann, die die Operation signifikant erschweren. Dies
trifft insbesondere auch auf Säuglinge und Kinder zu [
          <xref ref-type="bibr" rid="ref10">10</xref>
          ]. Das beschriebene Faksimilemodell des Felsenbeines
bietet dafür und insbesondere auch für anatomisch schwierige Situationen optimale Trainingsmöglichkeiten [
          <xref ref-type="bibr" rid="ref1 ref8 ref9">1,
8,9</xref>
          ].
        </p>
        <p>Das vorgestellte Modell ist weltweit bisher einzigartig. Ein Patent für das Faksimilemodell ist angemeldet.
5</p>
      </sec>
    </sec>
    <sec id="sec-5">
      <title>Referenzen</title>
    </sec>
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          <article-title>Verfahren und Einrichtung zur Herstellung eines Operationsmodells eines Felsenbeins mit Hörschnecke und Labyrinth</article-title>
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