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        <article-title>Dynamische Gefäße für interaktive Chirurgiesimulationen</article-title>
      </title-group>
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      <pub-date>
        <year>2011</year>
      </pub-date>
      <fpage>149</fpage>
      <lpage>153</lpage>
      <abstract>
        <p>In der minimal-invasiven Chirurgie besteht der Trend zu komplexeren Behandlungsstrategien, die den Einsatz neuartiger Gerätetechnik erfordern (z.B. Single-Port). Diese werden zunehmend bei Organen bzw. Krankheitsbildern angewendet, die bislang mit konventionellen Methoden (Laparotomie, Endoskopie) behandelt wurden. Die Chirurgiesimulation kann dazu beitragen, Planung und Training bei diesen neuen Verfahren zu unterstützen. Dabei sind Gefäße und Gefäßsysteme sowie deren Deformationsverhalten von zentraler Bedeutung. Die aus anatomischen Bilddaten erzeugten Gefäßmodelle bilden die Grundlage für den beschriebenen Ansatz zur Deformationssimulation, durch den die Interaktion mit virtuellen Gefäßen in Echtzeit ermöglicht wird. Das medizinische Beispielszenario ist eine Milzresektion (Splenektomie) mittels Single-Port, bei der nach dem Zugang zur Zielregion verschiedene Interaktionen mit dem Gefäßsystem durchgeführt werden (u.a. Freilegen, Klammerung, Schneiden).</p>
      </abstract>
    </article-meta>
  </front>
  <body>
    <sec id="sec-1">
      <title>Motivation</title>
      <p>
        baumes und approximiert mit assoziierten Radii das Gefäßvolumen, wodurch unter anderem Abstandsmaße und
Gefäßanomalien [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref12">12</xref>
        ] identifiziert werden können.
      </p>
      <p>In diesem Beitrag wird ein Verfahren vorgestellt, um patientenspezifische Gefäßsysteme in einer virtuellen Umgebung
zu simulieren. Als Grundlage dienen medizinische Bilddaten, aus denen zunächst ein geometrisches Gefäßmodell
erzeugt wird. Durch eine physikbasierte Simulation auf Basis modifizierter Feder-Masse-Systeme können die Gefäße
interaktiv deformiert werden.
2</p>
    </sec>
    <sec id="sec-2">
      <title>Modellgenerierung und Deformationssimulation</title>
      <p>
        Gefäße können aus medizinischen Bilddaten, wie Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie
(MRT), segmentiert werden. Durch Verfahren wie Marching-Cubes oder 3-D Region-Growing werden aus den
Segmentierungsergebnissen Oberflächenmodelle rekonstruiert. Diese Modelle sind häufig hoch aufgelöst und beschreiben die
Oberfläche der Gefäße. Während diese Repräsentation zur Visualisierung kleinerer statischer Modelle verwendet wird,
ist bei komplexeren Modellen und deren interaktiver Simulation eine effiziente Beschreibung der inneren Topologie
erforderlich. In Planungssystemen wird hierfür oft auf die Mittellinie der Gefäße zurück gegriffen [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref4">4</xref>
        ]. Sie approximiert
entlang ihres Verlaufes die Volumenmitte des Gefäßes durch einen gerichteten azyklischen Graphen. Dieser Graph wird
Abb. 1: Der Graph eines Gefäßes aus Mittellinien und assoziierten Radii beschreibt das Gefäßvolumen (links). Die Oberfläche wird
mit der Mittellinie verbunden, um synchron deformiert zu werden (rechts).
durch Anfangs- und Endpunkte sowie Verzweigungspunkte, an denen sich die Gefäßäste aufteilen beschrieben. Um
Krümmungen der Gefäßäste zu beschreiben, sind zusätzliche Punkte zwischen den End- und Verzweigungspunkten
erforderlich (s. Abb. 1, links). Zur Repräsentation des Gefäßvolumens wird zu jedem Punkt der assoziierte Gefäßradius
verwendet. Der Gefäßgraph bildet die Basis für die physikbasierte Deformationssimulation. Eine beliebige
Oberflächengeometrie wird mit dem Graphen verbunden und synchron zum Graphen bewegt und deformiert.
Das Simulationsmodell orientiert sich an dem anatomischen Aufbau realer Gefäße aus den Schichten Intima, Media und
Externa. Während die Externa das Gefäß vom umgebenden Gewebe abgrenzt, sind die Intima und Media für das
Deformationsverhalten relevant. Die Intima beinhaltet eine flexible Schicht zur Längskontraktion der Gefäße. In herznahen
Regionen wandelt sie außerdem die Pulswelle in einen kontinuierlichen Strom. Um den Blutstrom zu erhalten, führen
herzferne Gefäße eine pulsierende Eigenbewegung über das Muskelgewebe der Media aus.
      </p>
      <p>Die zur Visualisierung erforderliche Gefäßoberfläche kann sowohl aus den segmentierten Bilddaten oder ausgehend
vom Graphen rekonstruiert werden. Die Punkte der Oberfläche werden mit dem Gefäßgraphen verbunden. Zu jedem
Punkt wird über ein kugelbasiertes Grenzvolumen das Graphensegment mit dem geringsten Abstand ermittelt (s. Abb. 1,
rechts). Die Projektion des Punktes auf das Segment bildet Verbindungspunkt und -vektor (Gl. 1 und 2).
Eine Längenveränderung des Segmentes führt somit auch zur Verschiebung des Projektionspunktes
: Oberflächenpunkt
: Graphensegment zwischen Punkten
klassischen Feder-Masse Modellen zu Rotationen und Torsionen, da das Federmodell ausschließlich Kräfte durch
Längenänderungen entstehen.</p>
      <p>
        Um auch Kräfte durch Rotationen und Torsionen zwischen Segmenten zu simulieren (Winkelkräfte), wurde das
herkömmliche Feder-Masse-Modell erweitert. Diese Erweiterung basiert auf der anisotropen Deformation von Tetraedern
[
        <xref ref-type="bibr" rid="ref8">8</xref>
        ]. In der Ruhelage wird zu jedem Segmentpunkt ein lokales Koordinatensystem definiert, dessen z-Achse in Richtung
des nächsten Punktes3 zeigt (s. Abb. 2, A). Zu jedem Koordinatensystem wird die Rotation zum Vorgänger bestimmt
[
        <xref ref-type="bibr" rid="ref7">7</xref>
        ], so dass in Ruhelage gilt.
(3)
(4)
(5)
Abb. 2: Schema der aufeinanderfolgenden Berechnungsschritte A - E der Deformationssimulation mit Winkelkräften.
Wird ein Punkt durch eine Interaktion (Krafteinwirkung) bewegt (Abb. 2B), werden die Koordinatenachsen rotiert, so
dass die z-Achse wieder entlang des Segmentes ausgerichtet ist. Durch die Rotation wird auf bezogen, die
aufgrund der Interaktion nicht mehr deckungsgleich sind. Um Winkelkräfte zu simulieren, werden die beiden
Koordinatensysteme miteinander verbunden (Abb. 2C), indem zwischen den Endpunkten der Achsenvektoren eine Feder mit der
Ruhelänge 0 definiert wird. Durch die resultierenden inneren Kräfte werden die Achsenvektoren einander
angenähert [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref8">8</xref>
        ]. Anschließend wird das Koordinatensystem orthonormiert und zurück transformiert (Abb. 2D). Das folgende
Segment wird entsprechend der z-Achse des aktualisierten Koordinatensystems ausgerichtet (Gl. 3; Abb. 2E).
Nach der Berechnung der Deformationssimulation auf Basis des Gefäßgraphen, muss die Verbindung zwischen der
Oberflächengeometrie und dem Gefäßgraphen aktualisiert werden. Damit sich die Oberfläche auch bei Rotationen und
Torsionen des Gefäßgraphen mit bewegt, wird der Verbindungsvektor (Abb. 1, rechts) in das lokale Koordinatensystem
des jeweiligen Segmentes überführt (Gl. 4). Der Oberflächenpunkt wird nun durch Gl. 5 aktualisiert.
      </p>
      <p>: lokales Koordinatensysem in
, , , ! : Achsen des Koordinantensystems
", , , ! : Vektorkomponente
#
,
,
, ,</p>
      <p>
        ,
,
,
,
Für die Kollisionserkennung werden aktuell kugelbasierte Grenzvolumina verwendet, die bei Deformationen und
topologischen Änderungen schnell aktualisiert werden können [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref9">9</xref>
        ]. Eine Alternative sind raumbasierte Unterteilungen [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref10">10</xref>
        ],
die Eigendurchdringungen detektieren, jedoch regelmäßige Geometriestrukturen erfordern.
3
      </p>
    </sec>
    <sec id="sec-3">
      <title>Ergebnisse</title>
      <p>
        Das beschriebene Simulationsverfahren wurde an drei Gefäßmodellen unterschiedlicher Komplexität getestet. Als
einfaches Modell wurde zunächst ein Gefäßbaum verwendet, zu dem eine niedrig aufgelöste Oberfläche auf Basis der
Gefäßmittellinien generiert wurde (Abb. 3B). Bei dem in Abb. 3C dargestellten Modell wurde bei gleicher
Segmentanzahl ein hoch aufgelöstes Oberflächennetz aus der Segmentierung verwendet. Die höchste Komplexität hat der
Gefäßbaum in Abb. 3D. Für die Zeitintegration wurde die explizite Verlet-Integration verwendet [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref14">14</xref>
        ].
3 Die Wurzel des Graphen bildet den Anfangspunkt. In den Endpunkten wird als z-Achse der inverse Vektor zum
Vorgänger verwendet.
Abb. 3: Ergebnis der Deformationssimulation bei Einwirken einer Kraft für das Gefäßmodell B dargestellt für einen Teilbereich. Der
Gefäßverlauf vor und nach der Simulation ist überblendet dargestellt (A). Gefäßmodelle unterschiedlicher Komplexität (s. Tabelle. 1)
als Testdaten für die Deformationssimulation (B, C, D).
      </p>
      <p>Die ersten Ergebnisse belegen, dass mit dem Verfahren ein physikalisch plausibles Deformationsverhalten simuliert
wird. Das visuelle Ergebnis (Abb. 3A) zeigt bei einer lokal einwirkenden Kraft ein Abknicken des Gefäßastes, wie es
bei herkömmlichen Feder-Masse-Systemen auftritt, durch die Winkelkräfte vermieden wird. Auch stärkere Rotationen
und Torsionen der Gefäße sind interaktiv möglich, ohne dass hierbei unnatürliche Ergebnisse erzielt werden. Die
Simulation konnte mit beiden Modellen B und C in Echtzeit erfolgen (Tabelle 1). Die Simulationszeit setzt sich zusammen
aus der Berechnungszeit für das modifizierte Feder-Masse-System und der Zeit zur Anpassung des Oberflächenmodells
an die deformierten Mittelachsen.</p>
      <p>In der aktuellen Implementierung ist der Aufwand zur Anpassung der Oberfläche von der Anzahl der Punkte in der
Oberflächengeometrie linear abhängig. Die Ergebnisse zeigen, dass selbst für das komplexere geometrische Modell
(Abb. 3D) die Berechnung in interaktiver Echtzeit erfolgen kann.</p>
      <p>Abb. 3B</p>
      <p>Abb. 3C</p>
      <p>Abb. 3D
Graph (Segmente / Punkte) 118 / 119 118 / 119 1559 / 1560
Oberfläche(Dreiecke / Punkte) 2426 / 1215 9799 / 4907 25730 / 12867
Simulationszeit</p>
      <p>Deformationsmodel 0,4ms / 2500Hz 0,4ms / 2500Hz 5,5ms / 182Hz
Anpassung der Oberfläche 1,5ms / 667Hz 6,1ms / 164Hz 21,0ms / 48Hz
Gesamt 1,9ms / 536Hz 6,5ms / 154Hz 26,5ms / 38Hz
Tabelle 1: Ergebnisse der drei Gefäßdatensätze aus Abb. 3. Die Berechnungszeit für das physikalische Modell und die
Synchronisation des Oberflächenmodells ist auch bei komplexen geometrischen Modellen echtzeitfähig.
4</p>
    </sec>
    <sec id="sec-4">
      <title>Diskussion</title>
      <p>Die Ergebnisse zeigen die prinzipielle Eignung des vorgestellten Simulationsverfahrens für das beschriebene Szenario.
Das Verfahren bildet die Grundlage für die Interaktion mit komplexen virtuellen Gefäßmodellen und soll in die
Simulationsumgebung zur Erprobung minimal-invasiver Operationsverfahren integriert werden.</p>
      <p>Für das Deformationsmodell werden derzeit heuristisch festgelegte Materialparameter (u.a. Masse, Federkonstante,
Dämpfung) verwendet, mit denen die Stabilität der Simulation bei Zeitschritten unter 20ms gewährleistet ist. Des
Weiteren stabilisieren die Winkelkräfte das System zusätzlich. Perspektivisch ist die Parametrierung durch gemessene
Materialkennwerte vorgesehen. Hierbei ist jedoch zur Erhaltung der Echtzeitfähigkeit voraussichtlich von vereinfachten
Materialbeschreibungen auszugehen, die jedoch in das reale Verhalten möglichst realistisch approximieren sollen. Auf
Basis dieser Kennwerte kann die kritische Zeitschrittweite bestimmt werden, ab der das Simulationsmodell oszilliert.
Die Anpassung der Oberfläche an die deformierte Mittellinienrepräsentation stellt aktuell den größten
Berechnungsaufwand dar, was insbesondere bei der Verwendung von Oberflächenmodellen aus der Segmentierung deutlich wird. Beim
Modell in Abb. 3C wird beispielsweise 93,8% der Berechnungszeit für diese Anpassung verwendet. Die Anpassung der
Oberfläche kann jedoch durch die Verwendung mehrerer CPUs oder durch die Parallelisierung auf der Grafikkarte
beschleunigt werden. Hierbei ist von Vorteil, dass bei der Deformation der Mittellinie nur die Position der
Mittellinienpunkte zu synchronisieren ist und somit nur geringe Datenmengen auf die Grafikkarte kopiert werden müssen.
Eine Evaluierung der Gefäßmodelle und der -simulation durch Chirurgen ist geplant. Zudem sind weitere Verfahren
notwendig, um Interaktionen abzubilden, die den Gefäßquerschnitt verändern (z.B. Klammern). Beispielsweise
verändern Querschnittsänderungen den Blutdurchfluss und damit die Blutversorgung abhängiger Organe, so dass eine
Kopplung der Gefäß- und Organsimulation zur Berücksichtigung dieser Effekte wünschenswert ist.</p>
    </sec>
    <sec id="sec-5">
      <title>Danksagung</title>
      <p>Die vorgestellten Arbeiten wurden durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des
Projektes ViERforES II gefördert (Förderkennzeichen 011M100002A, http://www.vierfores.de).
5</p>
    </sec>
  </body>
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