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      <title-group>
        <article-title>Kinematik und Arbeitsraum eines Polymer-Schlauchaktors mit sechs Freiheitsgraden für flexible Endoskope</article-title>
      </title-group>
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      <pub-date>
        <year>2011</year>
      </pub-date>
      <fpage>171</fpage>
      <lpage>175</lpage>
      <abstract>
        <p>Um den Bedienkomfort flexibler Endoskope bei komplexen medizinischen Eingriffen zu erhöhen und neue Anwendungsgebiete zu erschließen soll die Beweglichkeit des distalen Endes gesteigert werden. Der vorgestellte PolymerSchlauchaktor stellt hierzu sechs Freiheitsgrade zur Verfügung und lässt sich bauraumoptimiert in die Endoskopwand integrieren. Ziel des Beitrags ist eine Arbeitsraumanalyse des Schlauchaktors und ein qualitativer Vergleich mit der distalen Abwinklung verbreiteter Endoskope mit zwei Freiheitsgraden. Grundlage für die Arbeitsraumanalyse ist ein geometrisches Modell des Schlauchaktors, anhand dessen die direkte und die inverse Kinematik berechnet werden. Die Ergebnisse zeigen eine signifikante Aufweitung des Arbeitsraumes im Vergleich zu dem klassischen Endoskop, sowie die Möglichkeit Objekte aus verschiedenen Richtungen zu betrachten. Unter Annahme der Realisierbarkeit gleicher Biegeradien ist der Elastomer-Schlauchaktor aus kinematischer Sicht klassischen Systemen überlegen.</p>
      </abstract>
    </article-meta>
  </front>
  <body>
    <sec id="sec-1">
      <title>1. Problem</title>
      <p>1.1.</p>
      <sec id="sec-1-1">
        <title>Stand der Technik der medizinischen Endoskopie</title>
        <p>1.2.</p>
      </sec>
      <sec id="sec-1-2">
        <title>Anforderungen neuer Operationsmethoden an die Endoskopie</title>
        <p>In verschiedenen Gebieten der medizinischen Endoskopie wie z.B. in der Urologie, Gynäkologie oder
Gastroenterologie werden zunehmend auch therapeutische Maßnahmen mit endoskopischen Instrumenten durchgeführt. Verbreitete
klassische Endoskope verfügen hierbei über ein manuell in ein oder zwei Ebenen abwinkelbares distales Ende. Diese
Systeme stellen schon bei verhältnismäßig einfachen Eingriffen hohe Anforderungen an das räumliche
Vorstellungsvermögen und die Konzentrationsfähigkeit des Endoskopikers und erfordern ein zeitintensives Training für eine sichere
und zügige Operation.</p>
      </sec>
    </sec>
    <sec id="sec-2">
      <title>Methoden</title>
      <p>2.1.</p>
      <sec id="sec-2-1">
        <title>Aktorprinzip</title>
        <p>Für die distale Abwinklung werden die in Bild 2. (a) dargestellten Polymeraktoren verwendet. Diese sind grundsätzlich
als elektrischer Kondensator mit dem Elektrodenabstand 
zu verstehen. Durch Anlegen einer elektrischen Spannung
wird eine mechanische Spannung T (Maxwellspannung) zwischen den beiden Elektroden bewirkt. Diese führt zur
Verdrängung des elastischen Dielektrikums und zu einer relativen Verkürzung
des Aktors mit der Ursprungslänge</p>
        <p>
          und der Verkürzung ∆ [
          <xref ref-type="bibr" rid="ref2">2</xref>
          ]. Im Gegensatz zu den in [
          <xref ref-type="bibr" rid="ref3">3</xref>
          ] und [
          <xref ref-type="bibr" rid="ref4">4</xref>
          ] beschriebenen
dielektrischen Elastomeraktoren werden hier starre Elektroden verwendet. Wie in [
          <xref ref-type="bibr" rid="ref2">2</xref>
          ] gezeigt wird, ergibt sich daraus
ein verändertes Verdrängungsverhalten des dielektrischen Elastomers bei Aktivierung des Aktors. Dies hat
Auswirkungen auf die Gesamtsteifigkeit des Aktors.
        </p>
        <p>
          In der Anwendung als endoskopische Abwinklung sollen die Einzelaktoren zu einer Schlauchstruktur angeordnet
werden. Eine ringförmige starre Referenzelektrode mit dem mittleren Durchmesser d stabilisiert die Schlauchform und trägt
über ihren Umfang tmax unabhängig bewegliche Steuerelektroden in äquidistantem Abstand. Damit ergibt sich der
Teilungswinkel
zwischen zwei Steuerelektroden bzw. Einzelaktoren. Ein Aktorsegmentring  der Länge  besteht aus mehreren axialen
Abfolgen der in Bild 2. (b) skizzierten Stapel aus Steuerelektroden (SE), Dielektrikum (DE), Referenzelektrode (RE)
und zweitem Dielektrikum (DE). Eine axiale Anordnung von Einzelaktoren innerhalb eines Aktorsegmentrings wird
gemeinsam angesteuert und im Folgenden als Aktorfeld bezeichnet [
          <xref ref-type="bibr" rid="ref5">5</xref>
          ]. Die in Bild 2. (c) dargestellte Abwinklung  in
Richtung  (Rotation um die Schaftlängsachse) wird erreicht, wenn der Aktorsegmentring in dieser Richtung eine
relative axiale Verkürzung S
        </p>
        <p>erfährt und in der entgegengesetzten Richtung unverkürzt bleibt. Die Verkürzung</p>
        <p>
          lässt sich unter der Annahme ideal steifer Referenzelektrodenringe und einer bogenförmigen Abwinklung des
Aktorsegments geometrisch zu
 =
∆

 =

2

=
berechnen. Für ein Aktorfeld t ergibt sich damit eine relative Verkürzung von

=

2
(1 + cos( ( − 1) −  )).
(2.1)
(2.2)
(2.3)
(2.4)
(a) Polymeraktor im
aktivierten Zustand [
          <xref ref-type="bibr" rid="ref2">2</xref>
          ]
(b) Axiale Anordnung der
        </p>
        <p>
          Elektroden [
          <xref ref-type="bibr" rid="ref5">5</xref>
          ]
        </p>
        <sec id="sec-2-1-1">
          <title>Bild 2.1: Verwendetes Aktorprinzip und Nomenklatur</title>
          <p>(c) Abwinklung  eines
Aktorsegmentrings in Richtung</p>
        </sec>
        <sec id="sec-2-1-2">
          <title>Tabelle 2.1: Geometrische Daten des simulierten Schlauchaktors</title>
          <p>2.2.</p>
        </sec>
      </sec>
      <sec id="sec-2-2">
        <title>Direkte Kinematik</title>
        <p>Mittels der direkten Kinematik wird im Allgemeinen die Position und
Orientierung</p>
        <p>einer Endeffektorplattform (hier das jeweilig distale Ende des
betrachteten Systems) in Abhängigkeit der angetriebenen Gelenkvariablen 
bezogen
auf die Basis eines Manipulators berechnet. Da es sich bei dem betrachteten
Mechanismus um eine serielle Verknüpfung von Aktorsegmentringen handelt,
wird zunächst die Position und Orientierung des körperfesten
Endeffektorkoordinatensystems (KS)</p>
        <p>des n-ten Aktorsegmentrings (vgl. Bild 2.1) relativ zum
körperfesten Endeffektorkoordinatensystems (KS)</p>
        <p>des vorherigen
Aktorsegmentrings berechnet. Mit der homogenen Transformationsmatrix

( ) = (
cos 
−sin 
0
0
0
1
0
0
sin 
cos 
0
0
wird dazu zunächst die vorgegebene Richtung</p>
        <p>
          der Abwinklung berücksichtigt. Mit dieser erfolgt die virtuelle
Rotation des Koordinatensystems (KS)
um die y-Achse des körperfesten Koordinatensystems (KS)
. Aus der
vorgegebenen Abwinklung 
wird mittels der homogenen Transformationsmatrix
Die Werte der für die weitere Berechnung wichtigsten Parameter des Schlauchaktors sind in Tabelle 2.1 angegeben.





wird für die folgenden Untersuchungen als gegeben und ortsfest betrachtet. Die Position des distalen Endes der
endoskopischen Abwinklung
kann bei seriellen Kinematiken, wie beispielsweise in [
          <xref ref-type="bibr" rid="ref6">6</xref>
          ] beschrieben, aus der Transformationsmatrix 
( )
ermittelt werden, wobei eine geeignete Orientierungsdarstellung zu wählen ist.
        </p>
        <p>( ) =
(

cos 
sin 
0
0
0
0
0
1</p>
        <p>)
(


0
1
−sin 
cos 
0
0
0
1
0
0 (cos</p>
        <p>− 1) (
sin 


− *

2
− *

2</p>
        <p>)
Bild 2.1: Koordinatensysteme
eines Aktorsegmentringes
(2.5)
(2.6)</p>
        <p>be(2.7)
(2.8)
(2.9)
sen durchführen.</p>
      </sec>
    </sec>
    <sec id="sec-3">
      <title>3. Ergebnisse</title>
      <p>3.1.</p>
      <sec id="sec-3-1">
        <title>Arbeitsraumanalyse</title>
        <p>Als Arbeitsraum wird der
Wertebereich der möglichen
Endeffektorpositionen und Orientierungen 
bezeichnet. Er ist durch die Geometrie
und
den
gegebenen</p>
        <p>Wertebereich
der Gelenkvariablen 
des
Endoskops gegeben. Letzterer wird für
die Analyse des Arbeitsraumes zu</p>
        <p>=  (

=  (

2
10</p>
        <p>*
9
*
(3.1)
(3.2)</p>
      </sec>
      <sec id="sec-3-2">
        <title>Inverse Kinematik</title>
        <p>und
Die inverse Kinematik  ( ) beschreibt die Berechnung der Gelenkvariablen  in Abhängigkeit der
Endeffektorkoordinaten  . Da eine analytische Form des nichtlinearen Gleichungssystems
für serielle Kinematiken nur in Sonderfällen existiert, wird aus (2.9) ein Least-Squares Optimierungsproblem</p>
        <p>=  ( )

= arg min‖
−  (</p>
        <p>( ))‖
0 ≤ 
≤ 
3.1 (a) sind diejenigen der auf diese Weise berechneten Endeffektorpositionen dargestellt, welche in der x-y-Ebene der
Basis (KS) liegen. Aufgrund der Rotationssymmetrie bezüglich der y-Achse ist die Darstellung repräsentativ für den
gesamten Arbeitsraum. Zur qualitativen Bewertung sind in Bild 3.1 (b) diskrete Werte aus dem Arbeitsraum eines
Vergleichsendoskops dargestellt. Dieses besitzt dieselbe maximale Abwinklung 
und Länge wie der vorgestellte
Schlauchaktor. Daraus ergibt sich der gleiche Biegeradius. Es verfügt jedoch insgesamt nur über zwei distale
Freiheitsgrade, wie in der klassischen Endoskopie üblich.</p>
        <p>(a) Sechs Freiheitsgrade</p>
        <p>(b) Stand der Technik</p>
        <sec id="sec-3-2-1">
          <title>Bild 3.1: Distale Endoskopabwinklungen und erreichbare Punkte im</title>
        </sec>
        <sec id="sec-3-2-2">
          <title>Arbeitsraum</title>
        </sec>
      </sec>
      <sec id="sec-3-3">
        <title>Blickrichtungsanalyse</title>
        <p>Bei der Blickrichtungsanalyse
wird unter Verwendung der
inversen Kinematik untersucht an
welchen Positionen des distalen
Endoskopendes eine Orientierung
des Endoskops derart möglich ist,
dass ein vorgegebenes Objekt
(hier Kugel) zentrumsnah im
Blickfeld liegt (vgl. Bild 3.2. (a)). (a) Skizze (b) Vektorfeld</p>
        <sec id="sec-3-3-1">
          <title>In Bild 3.2. (b) ist das Ergebnis Bild 3.2: Blickrichtungsanalyse</title>
          <p>für Endeffektorpositionen in der
x-y-Ebene der Basis (KS) der distalen Abwinklung als Vektorfeld dargestellt. Der Ursprung der Vektoren gibt dabei die
Endeffektorposition und der Pfeil die Blickrichtung des Endoskops an. Das zu betrachtende Objekt liegt an der Position
(60 mm, 70 mm, 0) ausgehend von der Basis des Schlauchaktors. Klassische Abwinklungen mit zwei Freiheitsgraden
besitzen bei ortsfester Basis im Gegensatz zu dem vorgestellten Schlauchaktor im Allgemeinen nur eine einzige
Position bei der ein gegebenes Objekt im Zentrum des Blickfeldes liegt.</p>
        </sec>
      </sec>
    </sec>
    <sec id="sec-4">
      <title>4. Diskussion</title>
      <p>Die in Abschnitt 3.1 beschriebenen Ergebnisse der Arbeitsraumanalyse zeigen eine Aufweitung des Arbeitsraums der
vorgestellten Abwinklung mit Anwendung von Polymeraktoren gegenüber dem Vergleichsendoskop. Die in Bild 3.1 (b)
dargestellten Ergebnisse belegen, dass bei einem klassischen Endoskop lediglich Punkte auf einer Hüllfläche erreicht
werden können, während das vorgestellte System mit sechs Freiheitsgraden auch Punkte innerhalb und außerhalb dieser
Hüllfläche erreicht (siehe Bild 3.1 (a)), ohne dass der passive flexible Endoskopschaft bewegt werden muss. Außerdem
zeigen die in Abschnitt 3.2 (b) vorgestellten Resultate der Blickrichtungsanalyse, dass es im Gegensatz zu klassischen
Systemen auch bei ortsfester Basis möglich ist ein Objekt aus mehreren Richtungen zu betrachten. Diesem
prinzipbedingten Vorteil, verschiedene Orientierungen bei gegebener Endeffektorposition einnehmen zu können, steht die noch
offene Frage gegenüber, ob mit dem System Biegeradien möglich sind, die mit klassischen Endoskopen vergleichbar
sind, da diese das für die Bewegung der Endoskopspitze erforderliche Volumen maßgeblich bestimmen. Ist dies der
Fall, ist die bei komplexen endoskopischen Eingriffen geforderte Flexibilität und Manipulierbarkeit im Vergleich zu
klassischen Systemen deutlich erhöht. Noch ausstehend ist eine detailliertere Analyse der Dynamik, sowie der
erzeugbaren Manipulationskräfte des Schlauchaktors. Dies soll perspektivisch an einem Demonstrator evaluiert werden.</p>
    </sec>
    <sec id="sec-5">
      <title>5. Referenzen</title>
    </sec>
  </body>
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