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      <title-group>
        <article-title>Realisierung einer schnellen und wiederholbaren Hot-Spot- Bestimmung für die robotergestützte Transkranielle Magnet- stimulation mittels Kraft-Momenten-Steuerung</article-title>
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        <year>2011</year>
      </pub-date>
      <fpage>31</fpage>
      <lpage>34</lpage>
      <abstract>
        <p>Das Robotersystem für die Transkranielle Magnetstimulation (TMS) ermöglicht eine präzise und wiederholbare Positionierung der TMS-Spule auf dem Kopf des Patienten. Um einen sicheren Einsatz des Roboters zu gewährleisten, ist oftmals eine manuelle Vorpositionierung des Roboters nötig, um einen gewünschten Stimulationspunkt zu erreichen. Mittels der Kraft-Momenten-Steuerung (KMS) ist es möglich die Spule intuitiv per Hand zu bewegen. Wir haben die KMS verwendet und erweitert, um sie für eine schnelle Hot-Spot-Bestimmung einsetzen zu können. Bei unseren Tests haben wir gezeigt, dass es einem unerfahrenen Benutzer nur schwer möglich ist, eine Hot-Spot-Bestimmung mit dem Robotersystem ohne Kraft-Momenten-Steuerung durchzuführen. Die KMS verkürzt die Dauer der Hot-Spot-Bestimmung wesentlich und ist daher entscheidend für den breiten Einsatz des Robotersystems in Klinik und Forschung.</p>
      </abstract>
    </article-meta>
  </front>
  <body>
    <sec id="sec-1">
      <title>Problem</title>
      <p>Um die Hot-Spot-Suche zu beschleunigen, verwenden wir die Kraft-Momenten-Steuerung (KMS), die wir kürzlich für
das roboterisierte TMS-System entwickelt haben. Ein weiterer entscheidender Vorteil der KMS ist die intuitive
Platzierung der Spule durch den Nutzer, wie er es ohne Robotereinsatz gewohnt ist. Per Hand kann der Nutzer die am Roboter
befestigte Spule positionieren. Durch die Stellung des Roboters und die Position des Patienten, werden alle per Hand
gewählten Stimulationspunkte gespeichert. So kann im Anschluss der gefundene Hot-Spot automatisch und punktgenau
durch den Roboter wieder angefahren werden.
2</p>
    </sec>
    <sec id="sec-2">
      <title>Methoden</title>
      <p>Wir benutzen einen Adept Viper s850 Industrieroboter (Adept Technology, Inc., Livermore, CA, USA) und ein Polaris
Spectra Navigationssystem (Northern Digital Inc., Waterloo, Ontario, Kanada). Für die Kraft-Momenten-Steuerung,
haben wir das System um einen Mini45 Kraft-Momenten-Sensor (ATI Industrial Automation, Inc., Apex, NC, USA)
erweitert, welcher zwischen Endeffektor und TMS-Spule installiert wurde [6]. Für die Evaluierung der Methode haben
wir ein Kopfphantom aus Plastik verwendet.</p>
      <p>Wir verwenden die Kraft-Momenten-Steuerung, um die TMS-Spule intuitiv an den Stimulationspunkt auf dem Kopf zu
bringen. Im Gegensatz zur Vorpositionierung der Spule, muss bei der Verwendung der KMS für die
Hot-SpotBestimmung darauf geachtet werden, dass die Spule direkt auf dem Kopf des Patienten aufliegt. Da die erzeugte
Gegenkraft bei Kontakt der Spule auf den Kopf üblicherweise über dem Schwellwert liegt, resultiert diese Gegenkraft in
eine leichte Bewegung vom Kopf weg. Wir haben deshalb eine von der auftretenden Kraft abhängige Rampe für die
Roboterbewegungen umgesetzt. Diese stellt sicher, dass bei kleinen auftretenden Kräften nur minimale
Roboterbewegungen verfahren werden. Dadurch wird eine Feinpositionierung der Spule auf dem Kopf ermöglicht. Größere Kräfte
resultieren in größeren/schnelleren Roboterbewegungen und werden deshalb zur Vorpositionierung verwendet. Die
Berechnung der inkrementellen translatorischen Roboterbewegung T abhängig von der auftretenden Kraft F, lässt sich
beschreiben durch:
 =  ∗  ∗
 ,
wobei const einen konstanten Skalierungsfaktor beschreibt. Der Rampenfaktor factor wird durch die folgende
Fallunterscheidung berechnet:

=</p>
      <p>2 − 6,</p>
      <p>Entsprechend der Translationen werden die inkrementellen rotatorischen Roboterbewegungen R mittels der
auftretenden Drehmomente M berechnet. Zur Hot-Spot-Bestimmung haben wir zwei unterschiedliche Modi implementiert:</p>
      <sec id="sec-2-1">
        <title>1. Schnelle Hot-Spot-Suche mittels Triggersignal:</title>
        <p>Nachdem die Spule per Hand an den Stimulationspunkt gebracht wurde und an diesem Punkt ein Stimulationspuls
ausgelöst wurde, wird vom Stimulator ein Trigger-Signal an den TMS-Rechner gesendet. Die Spulenposition wird
relativ zum Kopf in der TMS-Software gespeichert. Die Höhe der zugehörigen Muskelantwort kann im
Ableitungsgerät abgelesen werden und wird in der TMS-Software zum Stimulationspunkt mit eingetragen. Mit der
KraftMomenten-Steuerung können so weitere Stimulationspunkte ausgewertet werden.</p>
      </sec>
      <sec id="sec-2-2">
        <title>2. Stabile Hot-Spot-Bestimmung durch mehrere Stimuli:</title>
        <p>Nachdem die Spule platziert wurde, wird in der TMS-Software die aktuelle Spulenposition übernommen und
gleichzeitig der automatische Bewegungsausgleich aktiviert. Dadurch können mehrere Stimulationen mit
zugehörigen Muskelableitungen an demselben Stimulationsort durchgeführt werden. So ist es z.B. leicht möglich den
Median aus einer gewissen Anzahl von Stimuli für die Hot-Spot-Suche zu verwenden, um Schwankungen bei der
Muskelantwort zu umgehen. Nachdem der gewünschte Ableitungswert zum Stimulationspunkt eingetragen wurde,
wird der Bewegungsausgleich gestoppt und der Nutzer kann die Spule zum nächsten Stimulationspunkt bewegen.
Im Anschluss an die Hot-Spot-Bestimmung kann der Hot-Spot, in beiden implementierten Modi, wieder punktgenau
und automatisch mit dem Roboter angefahren werden, um dort die Reizschwellenbestimmung oder eine weitere
Untersuchung durchzuführen. Da der gefundene Hot-Spot relativ zum Kopf des Patienten gespeichert wird, kann er bei
folgenden TMS-Sitzungen direkt wieder durch den Roboter angefahren werden. Eine erneute Hot-Spot-Suche ist so nicht
erforderlich.
3</p>
      </sec>
    </sec>
    <sec id="sec-3">
      <title>Ergebnisse</title>
      <p>Zur Evaluierung der Kraft-Momenten-Steuerung für die Hot-Spot-Bestimmung haben wir die Dauer einer
Hot-SpotSuche mit der Kraft-Momenten-Steuerung mit der Dauer einer Hot-Spot-Suche mit dem robotergestützten TMS-System
ohne KMS verglichen. Dazu haben wir eine MCF-B65 Achtspule (MagVenture A/S, Farum, Denmark) benutzt, wie sie
in vielen TMS-Studien Verwendung findet. Die Hot-Spot-Suche erfolgte mithilfe des Kopfphantoms. Eine Ableitung
der Muskelantworten war für diese Evaluierung nicht erforderlich.</p>
      <p>Wir haben drei verschiedene Szenarien untersucht. Beim ersten Szenario hatte die Spule bereits die gewünschte
Orientierung und wurde dicht über dem zu untersuchenden Areal platziert (ca. 10 cm entfernt). Für das zweite Szenario
wurde die Spule etwas weiter vom Zielareal entfernt (ca. 25 cm) und hatte eine leicht gedrehte Orientierung (ca. 15°).
Dieses Szenario wurde noch so gewählt, dass eine sichere Roboterbahn vom aktuellen Startpunkt zum Zielareal
automatisch mit der TMS-Software (ohne KMS) gefahren werden konnte, ohne dass eine manuelle Roboter-Vorpositionierung
notwendig war. Das dritte Szenario sah eine manuelle Roboter-Vorpositionierung vor, um den Roboter auf einer
sicheren Bahn zum Zielareal fahren lassen zu können. Dazu wurde die Spule zu Beginn ca. 50 cm entfernt und mit einer
falschen (invertierten) Orientierung positioniert (&gt; 90°).</p>
      <p>Bei allen drei Szenarien wurde zuerst eine schnelle Hot-Spot-Bestimmung mit der Kraft-Momenten-Steuerung
durchgeführt. Dazu wurde die Spule an 9 verschiedene Stimulationspunkte über dem Zielareal platziert und jeder Punkt mit
einer zufälligen Muskelantwort gespeichert und virtuell auf der Kopfoberfläche dargestellt. Danach wurde die Spule an
den Ausgangspunkt des Szenarios zurück bewegt. Die Hot-Spot-Bestimmung wurde anschließend mit denselben
Punkten mit der TMS-Software ohne KMS durchgeführt. Dazu wurden die Stimulationspunkte auf der Kopfoberfläche in der
TMS-Software ausgewählt, die genau den vorher gespeicherten Punkten entsprechen.</p>
      <p>Die Dauer von Bewegung ab Startposition bis zum Erreichen des neunten Stimulationspunktes wurde dabei für jeden
Durchgang gemessen. Für jedes Szenario und jede Art der Steuerung wurden 5 Durchgänge gemessen.
Die gemessenen Positionierungszeiten für einen erfahrenen Benutzer sind in Abb. 1 graphisch gegenübergestellt. Die
mittleren Durchgangszeiten sowie die Standardabweichungen sind in Tabelle 1 zusammengefasst.
Die gemessenen Zeiten zeigen, dass mit der KMS die Positionierung im Mittel zwischen 3:00 und 3:20 min beträgt. Bei
der Nutzung der reinen TMS-Software dauert die Positionierung zwischen 04:00 und 04:20, wenn keine manuelle
Vorpositionierung erforderlich ist. Eine zusätzliche manuelle Vorpositionierung beansprucht etwas mehr als 01:00 min für
einen erfahrenen Benutzer. Der Unterschied der Positionierungsdauer ist für alle drei Szenarien signifikant (p= 0.00002,
p=0.0007 bzw. p=0.0035 bei einem gepaarten T-Test).</p>
      <sec id="sec-3-1">
        <title>Abbildung 1: Vergleich der benötigten Positionierungszeiten eines erfahrenen Benutzers für die Hot-Spot-Bestimmung mittels der beschriebenen Kraft-Momenten-Steuerung sowie der ursprünglichen TMS-Software.</title>
        <p>Um die benötigte Dauer für die manuelle Vorpositionierung bei einem unerfahrenen Benutzer bestimmen zu können,
haben wir einen unerfahrenen Benutzer die manuelle Vorpositionierung für Szenario 3 durchführen lassen. Dafür hatte
der Benutzer zuvor eine kurze Unterweisung in die Robotersteuerung erhalten. Es wurden drei Durchgänge gemessen.
Beim ersten Durchgang traf der Benutzer das Kopfphantom mit der Spule, so dass dieser Durchgang abgebrochen
werden musste. Bei den beiden übrigen Durchgängen lag die reine Positionierungsdauer bei ca. 05:00 min. Eine
Positionierung mit der Kraft-Momenten-Steuerung war für den unerfahrenen Benutzer in weniger als 01:00 min zu erreichen ohne
mit dem Kopfphantom zu kollidieren.</p>
      </sec>
      <sec id="sec-3-2">
        <title>Szenario KMS 1 2</title>
        <p>3
3:05 min
(± 0:24 min)
3:07 min
(± 0:16 min)
3:20 min
(± 0:21 min)
TMSSoftware
4:04 min
(± 0:22 min)
4:15 min
(± 0:24 min)
5:24 min
(± 0:54 min)</p>
      </sec>
      <sec id="sec-3-3">
        <title>Tabelle 1: Mittlere benötigte Positionierungs</title>
        <p>dauer eines erfahrenen Benutzers für die
HotSpot-Bestimmung basierend auf 9
Stimulationspunkten und jeweils 5 Durchgängen für die
Steuerung des Roboters mittels der
beschriebenen Kraft-Momenten-Steuerung sowie der
ursprünglichen TMS-Software. In Klammern (mit ±
gekennzeichnet) ist die Standardabweichung
dargestellt.</p>
      </sec>
    </sec>
    <sec id="sec-4">
      <title>Diskussion</title>
      <p>Die Kraft-Momenten-Steuerung ermöglicht ungeübten Benutzern das roboterisierte TMS-System effizient zu nutzen,
um von der Positioniergenauigkeit und Wiederholbarkeit des Systems profitieren zu können. Die KMS kann, neben
einer Vorpositionierung der Spule, für eine schnelle Hot-Spot-Bestimmung verwendet werden. Dabei bewegt der
Anwender die Spule intuitiv per Hand zu den gewünschten Stimulationspunkten auf dem Kopf. Der Roboter fährt dabei die
Bewegungen des Nutzers anhand der aufgebrachten Kräfte und Drehmomente nach. So ist zu jeder Zeit die genaue
Position der Spule bekannt und die Stimulationspunkte können so aufgezeichnet werden. Durch die TMS-Software können
diese Stimulationspunkte, einschließlich des gefundenen Hot-Spots, automatisch und punktgenau wieder angefahren
werden. Somit kann ein einmal gefundener Hot-Spot für einen Patienten wiederholt verwendet werden. Eine erneute
Hot-Spot-Bestimmung ist nicht erforderlich.</p>
      <p>Unsere Evaluierung hat gezeigt, dass sogar erfahrene Nutzer des Robotersystems ca. 1 Minute weniger Zeit für die
Positionierung der Spule bei der Hot-Spot-Bestimmung benötigen, wenn sie die Kraft-Momenten-Steuerung anstatt der
ursprünglichen TMS-Software verwenden. Sollte bei der TMS-Software aufgrund einer schlechten Startposition eine
manuelle Vorpositionierung erforderlich sein, benötigt ein erfahrener Benutzer ungefähr 1 Minute zusätzlich. D.h. für
den erfahrenen Benutzer wird nur eine leichte Beschleunigung des Ablaufs erreicht. Die üblichen TMS-Anwender sind
hingegen als unerfahrene Benutzer im Hinblick auf Robotersysteme zu betrachten. Üblicherweise handelt es sich um
Neurologen, Psychiater und Neurowissenschaftler. Bei unerfahrenen Anwendern besteht die Gefahr einer Kollision mit
dem Kopf, wie unser Test gezeigt hat. Außerdem benötigen sie ca. 5 Minuten für eine manuelle
RoboterVorpositionierung. Eine Positionierung mit der KMS ist in weniger als 1 Minute zu erreichen. Somit ermöglicht die
Kraft-Momenten-Steuerung den Einsatz des roboterisierten TMS-Systems in der klinischen Routine und Forschung.
Zusätzlich sind die Gefahren von Kollisionen mit dem Probandenkopf mit der KMS auf ein Minimum reduziert. Bei
einem starken Kontakt zwischen Spule und Kopf würden die auftretenden Gegenkräfte (und Momente) dafür sorgen,
dass der Roboter die Spule vom Kopf entfernt.</p>
      <p>Im Gegensatz zu Standard-Industrierobotern, sind moderne Leichtbaurobotern bereits mit Kraftsensoren in allen
Gelenken, sowie am Handgelenk ausgestattet [7]. Sie sind besonders für Applikationen im direkten Zusammenspiel zwischen
Mensch und Roboter geeignet. Inwieweit sie sich für den Einsatz in der robotergestützen TMS aufgrund ihrer größeren
Elastizität eignen, muss in zukünftigen Vergleichsstudien untersucht werden.</p>
      <p>In den aktuellen TMS-Studien mit dem roboterisierten System soll zukünftig die Kraft-Momenten-Steuerung mit der
schnellen Hot-Spot-Bestimmung zum Einsatz kommen um den Ablauf der Stimulation zu vereinfachen und zu
beschleunigen, sowie dessen klinische Einsatzfähigkeit zu belegen. Um das robotergestütze TMS-System sicherer zu
gestalten, erweitern wir die Kraftmomenten-Steuerung zur Zeit um ein Echtzeitsystem, welches im Falle einer Kollision
oder eines Fehlverhaltens einen Roboter-Not-Stopp auslöst.</p>
      <p>Danksagung
Diese Arbeit wurde teilweise durch die Graduate School for Computing in Medicine and Life Sciences, gefördert durch
die Deutsche Exzellenz Initiative [DFG GSC 235/1], unterstützt.
5</p>
    </sec>
  </body>
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          <article-title>Hirzinger, The DLR Lightweight Robot - Design and Control Concepts for Robots in Human Environments</article-title>
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