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        <article-title>Auf dem Weg zur klinischen Anwendung: Eine Weiterentwicklung des automatisierten Insertionstools für Cochlea-Implantate</article-title>
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          <string-name>Schlüsselworte: Cochlea-Implantat, Insertionstool, automatisierte Insertion, minimal-invasiver Zugang</string-name>
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      </contrib-group>
      <fpage>41</fpage>
      <lpage>45</lpage>
      <abstract>
        <p>Die Anlage eines minimal-invasiven Bohrkanals zum Innenohr (Cochlea) erfordert die Bereitstellung eines speziellen chirurgischen Instruments für die Insertion des Elektrodenträgers eines Cochlea-Implantats (CI). Ein solches „Insertionstool“ muss allen intra-operativen Anforderungen wie Sterilisierbarkeit und einfache Handhabung ebenso gerecht werden, wie dem räumlich stark limitierten Zugang in Form einer einzelnen „Stichkanalbohrung“. Die bisherigen Entwicklungsstufen dienten als Machbarkeitsstudien für eine Automatisierung der Insertion - bzw. lag der Fokus auf der Integration von Kraftsensorik. Bislang ist jedoch kein automatisiertes Insertionstool verfügbar, welches explizit für die klinischen Anforderungen ausgelegt ist. In dieser Arbeit wird eine konzeptionelle Weiterentwicklung vorgestellt. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Toolspitze des nun modular aufgebauten Insertionstools. Die räumlichen Limitationen stellen hier besonders hohe Anforderungen an die notwendige Miniaturisierung. Ausgangspunkt des Entwurfs ist eine „Bauraumanalyse“ des minimal-invasiven Zugangs. Darauf basierend wurde beispielhaft ein an die Contour Advance Elektrode angepasster Insertionsmechanismus entworfen und eine erste prototypische Umsetzungen realisiert. Die Realisierung eines minimal-invasiven Zugangs zum Innenohr (Cochlea) ist ein aktueller Forschungsschwerpunkt im Bereich der CI-Versorgung. Ergebnis ist eine einzelne Stichkanalbohrung von der Schädeloberfläche bis zur basalen Windung der Cochlea. Im Gegensatz zum konventionellen, großvolumigen Zugang ist deswegen das Einführen (Insertion) des Elektrodenträgers eines Cochlea-Implantats nicht mehr mit konventionellen chirurgischen Zangen oder Pinzetten möglich. Vielmehr ist die Entwicklung eines speziellen Instruments - eines Insertionstools - notwendig. Erste Prototypen wurden in der Vergangenheit bereits von unserer Arbeitsgruppe vorgestellt [1, 6]. Diese dienten zum Nachweis der Machbarkeit und Zuverlässigkeit einer automatisierten Insertion [5, 6]. Ein weiterer Schwerpunkt war die Integration von Kraftsensorik [2, 9]. Beim Aufbau dieser „Labormuster“ wurden bislang aber nicht alle Anforderungen berücksichtigt, die sich aus einem zukünftigen intraoperativen Einsatz zwingend ergeben. So sind erstens die bisherigen Insertionstools noch nicht ausreichend miniaturisiert, um diese in den Bohrkanal einzuführen. Zweitens wurde die notwendige Sterilisierbarkeit beim Entwurf nicht berücksichtigt und drittens erwies sich die Handhabung und Einspannung der Elektrodenträger in den Experimentalstudien [5, 6] als ungeeignet für den klinischen Einsatz. Wesentlicher Nachteil hierbei ist das Greifen des Implantats über eine chirurgische Fasszange. Dieser Mechanismus ist nicht ausreichend miniaturisierbar. Außerdem wird der Elektrodenträger nicht in einer eindeutigen und reproduzierbaren Ausrichtung zum Insertionstool gefasst. Diese definierte Einspannung des Elektrodenträgers ist jedoch für die korrekte Umsetzung von patientenspezifischen Planungsdaten (wodurch die Automatisierung der Insertion wesentlich motiviert ist) essentiell. Am fortschrittlichsten hinsichtlich einer klinischen Anwendung ist ein an der Vanderbilt University (Nashville, TN, USA) entwickeltes manuelles Insertionstool [3, 8]. Kernstück bilden drei dünne Edelstahlröhrchen, die ineinander gleiten und Implantatvorschub und Stilettrückzug realisieren. Das gewählte Design gewährleistet jedoch kein sicheres Lösen des Implantats nach der Insertion (Implantataustrieb). Das dafür eingesetzte Edelstahlröhrchen kann das Implantat erfahrungsgemäß beschädigen. Abgesehen davon ist dieses Insertionstool nicht automatisiert, was jedoch mit Blick auf individuell programmierbare Insertionsstrategien [7] bzw. aktuierte Elektrodenträger [4] der von unserer Arbeitsgruppe favorisierte Ansatz ist. Die Automatisierung setzt jedoch zwei unabhängig programmierbare Aktoren voraus (im Fall der Contour Advance Elektrode), über die der Implantatvorschub als auch der Stilettrückzug motorisiert erfolgen kann. Ziel der vorliegenden Arbeit war daher ein überarbeiteter Entwurf des automatisierten Insertionstools, bei dem alle klinischen Anforderungen berücksichtigt werden sollten. Dazu zählten die Erarbeitung eines Sterilisationskonzepts, die</p>
      </abstract>
    </article-meta>
  </front>
  <body>
    <sec id="sec-1">
      <title>Problemstellung</title>
      <p>Realisierung einer reproduzierbaren und einfach zu handhabenden Einspannung des Implantats im Tool und die
Anpassung an den räumlich stark limitierten Zugang. Das dafür entwickelte Gesamtkonzept wird nachfolgend vorgestellt.
2</p>
    </sec>
    <sec id="sec-2">
      <title>Material und Methoden</title>
      <p>Bei der Entwicklung des Insertionstools sind die räumlichen Limitationen des minimal-invasiven Zugangswegs zu
berücksichtigen. Diese Anforderungen wurden unter Verwendung von Planungsdaten früherer Experimentalbohrungen an
Humanpräparaten ermittelt. Aus Mittelwert und Standardabweichung wurde mit einer Sicherheitswahrscheinlichkeit
von 99,5 % eine Extremwertbetrachtung der anatomischen Variabilität auf Basis der Stichprobenmesswerte
durchgeführt. Eine Cochleostomie in der basalen Windung der Cochlea diente als Referenzpunkt für die Messungen. Der
Abstand des Recessus facialis (RF, „Engpass“ zwischen Gesichts- und Geschmacksnerv) dazu betrug im Mittel 6,4 mm ±
0,9 mm (n = 15), dessen Ausdehnung 2,44 mm ± 0,46 mm (n = 32). Der Durchmesser des Bohrkanals ist in diesem
Bereich somit auf maximal 2 mm limitiert. Der Abstand der Cochleostomie zur Schädeloberfläche (SO) betrug im Mittel
27 mm ± 3 mm (n = 26). Für große Schädel ist mit maximal 35 mm zu rechnen. Zwischen Recessus facialis und
Schädeloberfläche liegen im Regelfall keine funktionellen Strukturen. Hier limitiert vorrangig der äußere Gehörgang den
Zugang. Messwerte von 35 Präparaten führten zu der Schlussfolgerung, dass zunächst mit 4 mm gebohrt werden kann.
Im Extremfall muss 11 mm vor dem Zielpunkt der Bohrerwechsel erfolgen (inkl. 2 mm Sicherheitsabstand zum RF).
Aus den Messwerten ergab sich der verfügbare Bauraum (Abb. 1a) innerhalb der zweistufigen Bohrung (Abb. 1b).
a</p>
      <p>Bohrkanal Ø 2 mm
Cochleostomie
maximaler Abstand zur SO
b</p>
      <p>Cochleostomie</p>
      <p>RF</p>
      <p>Bohrkanal Ø 4 mm
RF</p>
      <p>Mastoid</p>
      <p>Bohrkanal
Abbildung 1: (a) Bauraumanalyse in der schematischen Darstellung. Gemessen von der Ebene der Cochleostomie
wurde der Abstand des Recessus facialis (RF) und der Schädeloberfläche (SO) bestimmt. Durch die anatomische
Variabilität variiert die Lage des RF zwischen den gezeigten Extremlagen (hellgrau). Bei der SO ist nur die äußere
Extremlage interessant für die Auslegung des Insertionstools. (b) Postexperimentelle Aufnahme eines zweistufigen
Bohrkanals.
3</p>
    </sec>
    <sec id="sec-3">
      <title>Ergebnisse</title>
    </sec>
    <sec id="sec-4">
      <title>3.1 Entwurf eines Sterilisationskonzepts und des grundlegenden Designs</title>
      <p>Die notwendige Komplexität, die kleinen Abmessungen und die langen, dünnen Hohlräume schließen eine Sterilisation
des Insertionstools im vollständig montierten Zustand aus. Daher ist ein Zerlegen in Einzelteile bzw. Baugruppen
notwendig. Diese können unabhängig von einander sterilisiert oder durch sterile Überzüge gekapselt werden. Aus diesem
Grund wird für die automatisierte Insertion ein modularer, zweiteiliger Aufbau des Tools, bestehend aus einer
„AktorSensor-Einheit“ (ASE) und einer „Toolspitze“ vorgeschlagen (siehe Abb. 2). Dieser Ansatz harmoniert mit weiteren
Aspekten: Die vordere Baugruppe (Toolspitze) unterliegt den strengen Limitationen des Bohrkanals. Für die hintere,
außerhalb des Schädels liegende ASE müssen diese Anforderungen nicht berücksichtigt werden, was die Auswahl und
Auslegung von Aktoren und Sensoren stark vereinfacht. Durch den vorderen Teil ist eine implantatspezifische
Aufnahme des Elektrodenträgers („Greifen“) zu realisieren, d.h. für die konstruktive Auslegung sind implantatspezifische
Randbedingungen zu berücksichtigen. Der hintere Teil kann implantatübergreifend zum Einsatz kommen und z.B. von
den Kliniken bereit gestellt werden. Diese ASE enthält die für die automatisierte Insertion notwendigen, kostspieligen
und empfindliche Komponenten wie Aktoren, Sensoren, Elektronik usw. und wird für eine Wiederverwendung
ausgelegt. Daher muss die ASE entweder gekapselt sein, um komplett sterilisiert zu werden, oder es ist eine sterile
Ummantelung (z.B. Drape) vorzusehen. Für die vordere Baugruppe wurden hingegen Einwegartikel vorgesehen, die keine
Wiederaufbereitung erfordern. Intraoperativ sollen beide Baugruppen leicht (z.B. durch Schnappverbindungen), montiert
werden. Die Stellbewegung der Aktoren ist dazu auf den Implantatgreifer bzw. Stilettzieher zu übertragen.
Der Schwerpunkt des hier vorgestellten Entwurfs liegt auf der Toolspitze. Diese ist unmittelbar von den anatomischen
Randbedingungen und dem Design der jeweiligen CI-Elektrode (hier: Contour Advance, Cochlear Ltd.) bestimmt. Die
Aktor-Sensor-Einheit hingegen kann leicht ausgetauscht bzw. im Design geändert werden. Beispielhafte Lösungen für
die Aktorik und deren Ansteuerung sind in [1] und [2] detailliert beschrieben bzw. Gegenstand aktueller Projekte.</p>
    </sec>
    <sec id="sec-5">
      <title>3.2 Design der Insertionstoolspitze</title>
      <p>Die Toolspitze besteht aus drei Teilen, die vergleichbar dem manuellen Insertionstool aus [3, 8] ineinander gleiten
(Abb. 3a). Aus Kostengründen wurden die Teile als Baugruppen realisiert, um konventionell bearbeitete Edelstahlrohre
mit stereolithografisch gefertigten Bauteilen zu kombinieren. Perspektivisch können vorteilhaftere
(Mikro-)Spritzgussverfahren zum Einsatz kommen. Die Außenabmessungen der Schutzhülse sind unmittelbar durch den verfügbaren
Bauraum bestimmt. Für die Passage des Recessus facialis kam ein Röhrchen mit 1,9 mm Durchmesser und 0,1 mm
Wandstärke zum Einsatz; im Bereich des Mastoids erweitert sich der Außendurchmesser auf 4 mm (1 mm Wandstärke).
Am extrakraniellen Ende wurde ein Verbindungsstück (Schnappmechanismus) zur Montage an der ASE vorgesehen.</p>
      <p>Sterilgrenze
Einwegbauteile Wiederaufbereitung</p>
      <p>Toolspitze
Schutzhülse Implantatgreifer</p>
      <p>Stilettzieher
Schädeloberfläche (SO)
Aktor-Sensor-Einheit
(beispielhafte Ausführung)</p>
      <p>Abbildung 2:
Prinzipskizze des modular
aufgebauten Insertionstools
bestehend aus Toolspitze
mit drei ineinander
liegenden Baugruppen
sowie die
Aktor-SensorEinheit (ASE) mit
Kraftsensorik und
Aktorik im Inneren
(Gehäuse aufgeschnitten).</p>
      <p>Zum sicheren und reproduzierbaren Greifen wurden diverse Mechanismen entworfen und mittels Bewertungsmatrizen
verglichen. Aus dieser Analyse ergab sich eine formschlüssige Einspannung als am vorteilhaftesten. Kernstück des
Implantatgreifers ist daher ein geometrisch komplexes Bauteil (Implantathalter, IH), dessen Innenkontur an die
Außenkontur des Implantats angepasst ist. Das Implantat wird dazu von vorn in den Implantathalter eingeführt, was schnell
und unkompliziert möglich ist. Neben dem Formschluss wird über Reibschluss das Implantat in dieser eindeutigen und
reproduzierbaren Orientierung und Lage gesichert. Als Verlängerung dient wiederum ein Röhrchen an dessen anderen
Ende ein Adapter die Verbindung zur ASE herstellt. Wie auch die Schutzhülse ist der Implantatgreifer im vorderen
Bereich geschlitzt, damit das Verbindungskabel zum CI-Prozessor nach außen geführt werden kann.
Für den Stilettrückzug wurde, wie auch schon bei vorangegangenen Entwürfen [3, 8], das Stilettköpfchen ausgenutzt
und hinter diesem eingehakt, da ausschließlich Zugkräfte zu übertragen sind. Das Stilettköpfchen wird dazu vom
Stilettzieher mittels einer schrägen Rampe ausgelenkt und unterfahren, bis letztlich das Stilettköpfchen hinter einer
Kante zum Liegen kommt (Abb. 3b, 4a,b). Für diese Auslenkbewegung musste Raum im Inneren des Implantatgreifers
vorgesehen werden, was durch den zweistufigen Bohrkanal möglich ist. Zweites funktionell wichtiges Detail des
Stilettziehers ist die Unterseite im vorderen Teil, die wiederum der Geometrie des Elektrodenträgers angepasst ist.
Damit dient der Stilettzieher auch für den zuverlässigen Implantataustrieb. Durch die spezielle Geometrie wurde eine
große Auflagefläche geschaffen, um den weichen Silikonmantel des Elektrodenträgers unbeschädigt aus der
reibungsbehafteten Halterung im Implantathalter zu entfernen. Dazu kann der Implantatgreifer nach vollständiger Insertion über den
Stilettgreifer hinweg verschoben werden, während die intracochleäre Position des Implantats durch den Stilettzieher
gesichert ist (Abb. 4d,e). Andernfalls besteht (wie beim manuellen Insertionstool) die Gefahr, dass das Implantat beim
Entfernen des gesamten Tools mit extrahiert wird. Durch die Doppelfunktion des Stilettziehers ergab sich die
Notwendigkeit, dass das Stilett nach dem Rückzug, jedoch noch vor dem Entfernen des gesamten Tools aus dem Bohrkanal,
entnommen werden muss. Ausschnitte in den Röhrchen des Implantatgreifers und der Schutzhülse sind entsprechend
angelegt (Abb. 4c). Nach iterativen Verbesserungen von Details und Abmessungen erwies sich das vorgestellte Konzept
als praktikabel.
a
b
Abbildung 4: (a) Blick durch das Fenster
im Implantathalter (IH) auf das
Stilettköpfchen (SK), welches bereits
hinter der Kante (▲) des Stilettrückziehers
(SZ) liegt. (b) Beginn Stilettrückzug. (c)
Nach vollständigem Rückzug kann das
Stilett durch ein zweites Fenster in der
Toolspitze entnommen werden.
Anschließend ist der Stilettzieher wieder nach
vorn zu verfahren, bis er über dem
Kabelabgang am Ende des
Elektrodenträgers (ET) zu liegen kommt. Hier sichert
dieser die Lage des Implantats (d), so
dass der Implantathalter zurückgezogen
werden kann, ohne das sich die
intracochleäre Lage des
Elektrodenträgers ändert (e). (Schutzhülse in a – e
nicht gezeigt)._____</p>
      <p>Im Zuge der Weiterentwicklung des automatisierten Insertionstools wurde ein modularer, zweiteiliger Aufbau
vorgeschlagen. Neben den genannten Vorteilen hinsichtlich Sterilisation, Fertigung usw. ist ein weiterer Vorteil dieses
Szenarios, dass die CI-Hersteller die vorderen Baugruppen einschließlich Elektrodenträger bereits fertig montiert ausliefern
könnten. Intraoperativ ist das ganze Modul nur noch auf die ASE aufzustecken, wodurch die bislang zeitaufwendigen
und fehleranfälligen Montageschritte entfallen. Des Weiteren wird dadurch eine kontinuierliche Weiterentwicklung der
Aktorik und Sensorik erleichtert, da die ASE – bei Wahrung der Geometrie der Schnittstellen – durch Nachfolgemodelle
ausgetauscht werden kann. Als kritisch erwies sich die Fertigung des Stiletthalters mittels Rapid-Prototyping-Verfahren.
Verfahrensbedingtes Verrunden der funktionellen Kante führt dazu, dass sich das Stilett aus der Halterung lösen kann.
Es wird jedoch davon ausgegangen, dass dieses Problem bei der Umstellung der Fertigung auf Spritzgussverfahren
nicht mehr auftritt. Hinsichtlich der Messung der Insertionskräfte durch die in die ASE integrierte Sensorik ist mit
vergleichbaren Einflüssen der Reibung innerhalb der Toolspitze (insbesondere zwischen Implantat und Schutzhülse) zu
rechnen, wie in [2]. Dort erfolgreich entwickelte Algorithmen zur Identifikation und Kompensation der
Reibungsartefakte bei der Kraftmessung werden voraussichtlich auf das modulare Konzept des automatisierten Insertionstools
übertragbar sein.
5</p>
    </sec>
    <sec id="sec-6">
      <title>Zusammenfassung</title>
      <p>Vorgestellt wurde ein modulares Gesamtkonzept für ein klinisch einsetzbares Insertionstool, um Anforderungen durch
die Sterilisierbarkeit und dem minimal-invasiven Zugang zur Cochlea zu entsprechen. Der geometrisch stark limitierte
Bauraum im Bohrkanal wurde zunächst bestimmt und anschließend optimal für den Insertionsmechanismus ausgenutzt.
In nachfolgenden Insertionsversuchen soll die entworfene Toolspitze weiterführend erprobt und optimiert werden.
6</p>
    </sec>
    <sec id="sec-7">
      <title>Danksagung</title>
      <p>Das diesem Bericht zugrundeliegende Vorhaben wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
unter dem Förderkennzeichen 16SV3943 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt liegt bei den Autoren.
7</p>
    </sec>
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