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        <article-title>Anforderungsanalyse für High Fidelity-Simulatoren für die Panendo- skopie bei Plattenepithelkarzinomen im Kopf-Hals-Bereich</article-title>
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          <string-name>J. Hafez</string-name>
          <email>joumanah.hafez@medizin.uni-leipzig.de</email>
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          <string-name>C. Köhler</string-name>
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          <string-name>A. Dietz</string-name>
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          <string-name>L. Bernal</string-name>
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          <string-name>A. Machno</string-name>
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          <string-name>W. Korb</string-name>
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          <string-name>A. Boehm</string-name>
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          <string-name>Schlüsselworte: Simulator, Panendoskopie, Quality Function Deployment</string-name>
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          <label>0</label>
          <institution>HNO Klinik des Universitätsklinikums Leipzig</institution>
          ,
          <addr-line>Leipzig</addr-line>
          ,
          <country country="DE">Deutschland</country>
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          <label>1</label>
          <institution>Innovation Center for Computer Assisted Surgery (ICCAS), Medizinische Universität Leipzig</institution>
          ,
          <country country="DE">Deutschland</country>
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        <aff id="aff2">
          <label>2</label>
          <institution>Innovative Surgical Training Technologies (ISTT,) Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur</institution>
          ,
          <addr-line>Leipzig</addr-line>
          ,
          <country country="DE">Deutschland</country>
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      <fpage>112</fpage>
      <lpage>115</lpage>
      <abstract>
        <p>Die steigende Vielfalt von Therapiemöglichkeiten bei Kopf-Hals-Tumoren zwingt in der Primärdiagnostik (Bildgebung und Panendoskopie) zu einer genaueren Entscheidung. High Fidelity - Simulatoren auf Kunststoffbasis gestatten die Evaluierung etablierter chirurgischer Vorgehensweisen, die Durchführung kontrollierbarer klinischer Studien, die Entwicklung neuer Instrumente sowie die Ausbildung medizinischen Personals ohne Gefährdung des Patienten unter reproduzierbaren Untersuchungsbedingungen. Das Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines haptisch und optisch realitätsgetreuen Kunststoffmodells der oberen Atem- und Speisewege, welches auf CT-Daten basiert und realistische Untersuchungsbedingungen für die Panendoskpie bei einem ausgewählten supraglottischen Plattenepithelkarzinom des Larynx simuliert. Zur Erstellung der Anforderungsanalyse eines derart komplexen Modells erachten wir ein strukturiertes Vorgehen für essentiell. Basierend auf der Durchführung von Brainstormings im interdisziplinären Team, bestehend aus Medizinern, Ingenieuren und Betriebswirten, und anschließender getrennter Erstellung von Mind Maps erstellten wir ein Quality Function Deployment. Dieses in der Wirtschaft etablierte Vorgehen ökonomisiert den Entwicklungsprozess auf allen Ebenen und sichert so eine hohe Qualität und Kundenzufriedenheit durch Vermeidung von zeit- und kostenintensiven Fehlentwicklungen.</p>
      </abstract>
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    <sec id="sec-1">
      <title>Problemstellung</title>
      <p>Zunächst wurden die Kundenanforderungen in entsprechende technische Parameter übertragen. Zur Sicherung
einer systematischen Vorgehensweise wurden die einzelnen Wünsche und Parameter in eine Beziehungsmatrix
Abbildung. 1 Aus medizinischer Sicht zeigten sich als besondere Kriterien ein realistisch
durchführbarer Untersuchungsprozess und die Möglichkeit des modulartigen Einbaus von Karzinomen
von Bedeutung.</p>
      <p>Abbildung 2: In der dargestellten Mindmap sind die aus technischer Sicht relevanten Anforderungen an den zu
entwickelnden High Fidelity - Simulator abgebildet. Diese umfassen beispielsweise die Beweglichkeit der
Mandibula im Kiefergelenk.
(House of Quality, HoQ) überführt und dort gemäß Relevanz und Umsetzungsaufwand bewertet. In einem
weiteren Schritt wurden die Korrelationen zwischen diesen Punkten in das House of Quality eingetragen und
das relative Gewicht samt Umsetzungs-Ranking der technischen Merkmale erfasst. Die Wichtigkeit eines
technischen Parameters ergibt sich aus dem Produkt von relativem Gewicht des Kundenwunsches und der
Beziehungswertigkeit über alle Kundenwünsche. Somit lassen sich gezielt die kritischen Produktmerkmale erfassen.
Abbildung. 3: Die dargestellte Abbildung zeigt das House of Quality (HoQ) des QFDs. In der unteren
Matrix werden die Zielgrößen der technischen Parameter, der individuelle Umsetzungsaufwand und die sich
daraus ergebende Rangfolge beginnend von komplexer (1) bis hin zu leichter Umsetzung (8) aufgeführt.
3</p>
    </sec>
    <sec id="sec-2">
      <title>Ergebnisse</title>
      <p>Die im Brainstorming zusammengetragenen Wünsche an die Eigenschaften des Panendoskopie-Simulators
konnten durch die Erstellung von Mindmaps sowohl aus technischer als auch aus medizinischer Sicht
systematisch verschiedenen Kategorien zugeordnet und visuell dargestellt werden.</p>
      <p>Anhand des QFDs konnte ermittelt werden, dass sämtliche Kundenwünsche durch die aufgestellten
technischen Parameter erfüllt werden, was sich aus dem maximal möglichen Relationship Value von 9 ergibt. Die
technischen Prioritäten (Weight / Importance) ergaben die höchsten Punktzahlen und damit die größte
Relevanz für die technischen Parameter CT-basierte Anatomie, Haptik und Optik der Oberflächen sowie
Auswechselbarkeit des Panendoskopiemoduls (Rang 1 bis 3). Von nachgeordneter Wichtigkeit waren die Beweglichkeit
des Kopfes in allen Achsen, die minimal mögliche Mundöffnung, die Hochlagerbarkeit des Torso, die
Seitwärtsbewegung des Kiefers und die Bereitstellung eines realistischen Kopfgewichtes (Rang 4 bis 8). Mit
dem gewählten Schwellwert von 250 für die Wichtigkeit (Weight / Importance) wurde zwischen niedriger und
hoher technischer Priorität unterschieden.</p>
      <p>Der Kundenwunsch natürliche Mundöffnung wird stark von den technischen Parametern laterale (seitliche)
Bewegung des Unterkiefers und der minimal erforderlichen Mundöffnung sowie schwach von der
Auswechselbarkeit des Panendoskopie-Moduls beeinflusst.</p>
      <p>Als weiteres Ergebnis wurden die Korrelationen der technischen Parameter untereinander sichtbar. Die
CTbasierte Darstellung der Anatomie korreliert dabei beispielsweise positiv mit der Optik der Oberflächen des
Panendoskopie-Simulators.</p>
    </sec>
    <sec id="sec-3">
      <title>Diskussion</title>
      <p>Durch die Anwendung des QFDs auf Basis der Ergebnisse der Mindmaps haben sich die kritischen
Produktmerkmale herausgebildet. Dazu gehört die Erstellung CT-basierter Anatomie wie beispielsweise Sinus
piriformes, aryepiglottische Falten und Vallecula, die sich ebenfalls hinsichtlich Haptik und Optik an der
Realität orientieren. Weiterhin ist die Realisierung der Austauschbarkeit des Panendoskopie-Moduls für das geplante
Trainingsspektrum relevant. Die weniger relevanten Produktmerkmale auf den Rängen 4 bis 8 erfordern durch
die begrenzt zur Verfügung stehenden Personal- und Entwicklungsbudget-Ressourcen den Einsatz eines
geeigneten, verfügbaren Trägersystems in Form eines Intubationssimulators, dessen Verwendung die
Kundenzufriedenheit nicht negativ beeinflussen sollte. In dieses System soll das Panendoskopie-Modul implementiert
werden. Im nächsten Schritt ist eine Marktrecherche der verfügbaren Patientensimulatoren erforderlich. Die
Kriterien zur Bewertung der potentiellen Trägersysteme sind dank des Einsatzes von QFD bereits festgelegt.
5</p>
    </sec>
    <sec id="sec-4">
      <title>Zusammenfassung</title>
      <p>Durch diese strukturierte Vorgehensweise mit schrittweiser Näherung können die Kundenwünsche
(„Demanded Quality“) und die hierfür erforderlichen technischen Parameter („Quality Characteristics“) präzise
definiert und für alle Projektpartner klar dargestellt werden. Durch die somit erzielte Transparenz der Wünsche
an das Produkt und deren Wertigkeiten für die Auftraggeber- und Auftragnehmerseite wird der
Entwicklungsprozess bei größtmöglicher Entsprechung der wesentlichen Faktoren sowohl zeitlich als auch technisch
optimiert.</p>
      <p>Dank gilt allen beteiligten Projektpartnern, insbesondere jedoch Herrn Dipl. Designer Jochen Handwerk der
Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig für die große fachliche Unterstützung.
6
7</p>
    </sec>
    <sec id="sec-5">
      <title>Danksagungen Referenzen</title>
    </sec>
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            <surname>Mindmap</surname>
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          : http://www.uni-due.de/e-competence/
          <article-title>a-z_mindmapping</article-title>
          .shtml,
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          :06 Uhr QFD: http://www.qz-online.de/qualitaets-management/qm-basics/artikel/qualitaetsfunktionendarstellung-qfd-
          <volume>174927</volume>
          .html,
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          <fpage>08</fpage>
          .
          <year>2013</year>
          um
          <volume>16</volume>
          :10 Uhr SCHÖLER,
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            <surname>R.</surname>
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          (Hrsg.):
          <article-title>Einführung in die Methode des Quality Functional Deployments</article-title>
          .
          <source>Gifthorn: Verlag Dr. J. Heizmann</source>
          ,
          <year>1994</year>
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