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        <article-title>Entwicklung einer Formerfassungsmethode zur Qualitätskontrolle der Navigation medizinischer Endoskope im OP-Situs</article-title>
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          <string-name>H. Pauer</string-name>
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          <string-name>C. Ledermann</string-name>
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          <string-name>H. Wörn</string-name>
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          <institution>Karlsruher Institut für Technologie, Institut für Prozessrechentechnik, Automation und Robotik</institution>
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          <label>1</label>
          <institution>Schlüsselworte: 3D Formerfassung</institution>
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      <fpage>135</fpage>
      <lpage>138</lpage>
      <abstract>
        <p>In der Chirurgie werden zunehmend Navigationssysteme eingesetzt, die wichtige Informationen zur Orientierungshilfe im OP-Situs liefern. Die Navigation wird laufend optimiert, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen. In dieser Arbeit wird ein neues Konzept der Formerfassung von Endoskop-ähnlichen Instrumenten entwickelt, was eine Qualitätsbewertung von Formsensoren ermöglicht. Die betrachteten Formsensoren sind in chirurgische Instrumente integriert und erfassen den Instrumentenverlauf. Die so gewonnen Informationen unterstützen die Navigation der Instrumente während der Operation. Eine Optimierung der Sensorik mithilfe der entwickelten Formerfassungsmethode trägt somit maßgeblich zu einer verbesserten Operationsumgebung bei. Neben der Beschreibung der neuen Methodik, den zugehörigen Konstruktionen zur Formerfassung und den entwickelten Auswertungsprinzipien wird die Verwendbarkeit der Methodik zur Sensoroptimierung und Kalibrierung besprochen. Schließlich werden weitere Arbeitsschritte in Richtung einer systematischen, semi-automatisierten Sensorausrichtung diskutiert, um die aus chirurgischer Sicht geforderte Genauigkeit zu erreichen und so die Verwendbarkeit des Formsensors sicherzustellen.</p>
      </abstract>
    </article-meta>
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    <sec id="sec-1">
      <title>Problemstellung</title>
      <p>Sensitivität der Sensoren von 1,2 Microstrain eine hohe Messgenauigkeit und somit sehr genaue
Rekonstruktionsergebnisse der Instrumentenform.</p>
      <p>Am IPR wird zurzeit an der Optimierung eines Rekonstruktionsalgorithmus geforscht, der aus den Messdaten des
beschriebenen Sensornetzwerkes die Form der Instrumente berechnet. Aktuell können verschiedene Formverläufe wie
beispielsweise S-Formen robust erkannt werden. Obwohl die bisherigen Ergebnisse vielversprechend sind, ist eine genaue
Fehlerevaluation noch nicht möglich, da keine Referenzwerte der tatsächlich vorliegenden Form zur Verfügung stehen.
Um diese Informationen zu liefern, muss eine Formerfassungsmethode entwickelt werden. In diesem Paper wird ein
neues Konzept der Formerfassung vorgestellt. Dieses Konzept ist speziell an die Formerfassung der betrachteten
medizinischen Instrumente über FBG-Sensoren angepasst und liefert die Grundlage für eine fundierte Qualitätsanalyse und
anschließende Genauigkeitsoptimierung der Formsensorik.
2</p>
    </sec>
    <sec id="sec-2">
      <title>Konzept</title>
      <p>Um eine Qualitätsanalyse der Formrekonstruktion durchführen zu können, wird eine Formerfassungsmethode benötigt,
die die tatsächlich vorliegende Form der betrachteten medizinischen Instrumente mit integriertem Sensorsystem bzw.
die Form eines separat gefertigten schlauchförmigen Sensorträgers ermittelt. Ein Standardverfahren stellt hier die
optische 3D-Formerfassungsmethode dar. Diese Methode fordert allerdings erheblichen Auswertungsaufwand und liefert
nur ein separates Formergebnis pro Bildauswertung. Um besser auf die speziellen Gegebenheiten eingehen zu können,
wurde ein effizienteres Formerfassungskonzept entwickelt. Das Prinzip dieses Konzepts ist es, die Objekte aktiv in
bekannte Formen zu bringen bzw. an diskreten Punkten in bekannter Position und Ausrichtung zu fixieren. Somit ist die
vorliegende Form bzw. die Position diskreter Punkte exakt vordefiniert und kann dann mit den Ergebnissen der
Formsensorik bezüglich der vorgegebenen Form direkt verglichen werden. Diese Methode ist einfach durchführbar,
liefert ausreichende Referenzwerte und benötigt selbst keinen Auswertungsaufwand. Zusätzlich kann die Orientierung der
Instrumente insbesondere an der Instrumentenspitze genau erfasst werden. Diese Information liefert einen großen
Mehrwert während einer Operation, da über die Orientierung die Manipulationsrichtung kontrolliert werden kann; bei
Bohrungen durch Knochen kann beispielsweise die Richtung der Bohrung erfasst und beobachtet werden, um optimale
Ergebnisse zu erzielen.</p>
      <p>Das entwickelte Formerfassungssystem besteht aus zwei Teilkonzepten mit jeweiligen speziellen Vorteilen, die separat
voneinander verwendet werden können. Dabei handelt es sich zum einen um die 2D-Preform-Methode, zum anderen
um die 3D-Endeffektorerfassung.</p>
      <p>Bei der 2D-Preform-Methode werden die zu erfassenden Objekte in vorgefertigte Schablonen eingelegt und so in
bestimmte ebene Formen gebracht. Diese Methode ist besonders einfach durchführbar und eignet sich zur Bewertung der
grundlegenden Funktionalität der Formsensorik und für die Basis-Sensorkalibrierung. Sie erlaubt es außerdem, einzelne
Teile der Instrumente gesondert zu betrachten. Da die Form über die FBG-Sensorik rekursiv berechnet wird, setzen sich
Fehler in der Rekonstruktion im Instrumentenverlauf weiter fort. Diese Fehlerfortpflanzung kann für die
Qualitätsanalyse herausgefiltert werden, indem nur Teilverläufe betrachtet werden. Die Fehlerquelle kann dann besser zugeordnet
werden (Abb. 1).</p>
      <p>Bei der 3D-Endeffektorerfassung ist die Position und
Ausrichtung im Anfangspunkt fest vorgegeben. Die
Position des Endeffektors ist über einen
Einklemmmechanismus definiert, der in quasi beliebige</p>
      <sec id="sec-2-1">
        <title>Abbildung 1: 2D-Preform. Separate Betrachtung. des hinterer Teilabschnittes.</title>
      </sec>
      <sec id="sec-2-2">
        <title>Abbildung. 2: 3D-Endeffektorerfassung: Funktionalität</title>
        <p>Einspannmechanismus.
Position und Ausrichtung gebracht werden kann. Die Position und Ausrichtung am Endeffektor kann dann manuell
abgelesen werden. Die Genauigkeit der Positions- und Ausrichtungswerte hängt hier lediglich von der Maßgenauigkeit des
Einspannmechanismus ab und liegt im Bereich 0,05 mm. Durch die spezielle Konstruktion des Einspannmechanismus
ist es möglich, den Formverlauf des eingespannten Objektes beliebig und dynamisch zu variieren ohne die Position des
Endpunktes zu verändern (Abb. 2). Dies erlaubt umfangreiche und schnelle Vergleiche von rekonstruierten
EndeffektorPositionen mit dem realen Wert durch einen gleich bleibenden Referenzwert für beliebig viele Formverläufe; eine
feinere Sensorkalibrierung ist realisierbar.
3</p>
      </sec>
    </sec>
    <sec id="sec-3">
      <title>Material und Methoden</title>
      <p>Am IPR wurden 2D-Preformen sowie ein 3D-Erfassungskäfig zur
Realisierung der beiden beschriebenen Formerfassungsmethoden
entwickelt und gefertigt. Die Erfassungsmasken wurden jeweils auf
die Maße eines Sensorträgers abgestimmt, der mit Fasern
ausgestattet als Formsensor in medizinische Instrumente integriert werden
soll. Ziel der Forschung in der Formsensorik am IPR und daher
verwendetes Maß ist hier ein Träger in Schlauchform von 20 cm
Länge und einem Durchmesser von 0,1 cm.</p>
      <p>Für den praktischen Aufbau der 2D-Preformen wurde eine
Zusammenstellung von Grundformen mit jeweiliger Bogenlänge von 20
cm und einer Fugentiefe von 0.15 cm in PVC-U Platten gefräst Abbildung 3: 2D-Preform Platte aus PVC-U.
(Abb. 3). Bei der Auswahl der verwendeten Grundformen wurde
auf die Vielseitigkeit der Krümmungsradien und dessen Verteilung über den Sensorverlauf geachtet. Damit die in den
Träger integrierten Fasern an die Messgeräte angeschlossen werden können, schließen die Fugen jeweils am Rand der
Platten ab, sodass die Fasern frei liegen.</p>
      <p>Der 3D-Erfassungskäfig besteht aus einer Boden- und einer Deckelplatte aus Aluminium, die über vier Stangen an den
Plattenecken verbunden sind. In die Deckelplatte sind Gewinde im Abstand von 2cm gesetzt, in die eine
Klemmvorrichtung eingedreht werden kann. Die horizontale Positionierung des Trägerendpunktes bestimmt sich über die Wahl des
Gewindes auf der Deckelplatte. Die Höhe kann über das Eindrehen der Halterung eingestellt werden, die Ausrichtung
wird über den Halterungskopf definiert. Dieser ist so konstruiert, dass sich durch Drehen um zwei Achsen jede beliebige
Ausrichtung realisieren lässt, die Endeffektor-Position des eingespannten Trägers jedoch als Achsenschnittpunkt stets
unverändert bleibt (Abb. 4).</p>
      <p>Zur übersichtlichen Auswertung der Formerfassung wurde in Matlab eine GUI programmiert, über die alle Angaben
über die Wahl bzw. Einstellungen der Formmaske
manuell eingegeben werden können (Abb. 5).</p>
      <p>Als Maß für die Leistung des
Formrekonstruktionsalgorithmus müssen verschiedene Kriterien definiert
werden. Eine übliche Messgröße zur Bewertung der
Algorithmus-Qualität ist die statistische Genauigkeit.</p>
      <p>Diese gibt die maximale Abweichung der gemessenen
Positionen und Ausrichtungen von Referenzpunkten
vom tatsächlichen Wert an. Das grundlegende Prinzip
der Auswertung der 2D-Erfassungsmethode ist die
Rekonstruktionsbewertung anhand dieser statistischen
Genauigkeit, um die grobe Funktionalität des Sensors
zu testen sowie die elementare Kalibrierung
durchzuführen. Ein weiteres beachtliches Kriterium zur
Bewertung der Formrekonstruktionsmethode ist die Anzahl
unabhängiger verwendeter Sensoren; im Fall des
betrachteten Formsensors hängen alle Sensormesspunkte
voneinander ab, was zu erheblichen
Fehlerfortpflanzungen führen kann. Um auf diese Fehleranfälligkeit
gesondert einzugehen, wird in der 2D- Abbildung 4: 3D-Erfassungskäfig aus Aluminium mit
einErfassungmethode nicht nur die gesamte Objektform gespanntem Draht von 20 cm Länge und 0.1 cm
Durchmesbetrachtet, sondern auch Teilformen evaluiert. ser als Sensor-Platzhalter.
Das Ergebnis des Formerfassungskonzepts ist eine fundierte
Grundlage zur Qualitätsbewertung der Formsensorik und dem
dieser zugrundeliegenden Rekonstruktionsalgorithmus. Die
systematische Kombination der beiden Teilkonzepte kann zur
gezielten Verbesserung der Ausrichtung des Sensornetzwerkes sowie
zur Sensorkalibrierung genutzt werden. Über die verschiedenen
flexiblen Formvorgabemöglichkeiten kann eine umfangreiche
Analyse der Funktionalität der Sensorik durchgeführt werden,
ohne dass Aufwand durch z.B. notwendige Bildauswertungen in
der Formerfassung entsteht.</p>
      <p>Zur effizienten Verbesserung der Sensorfunktionalität soll nun ein
Optimierungsverfahren entwickelt werden, was über strukturierte
Formvergleiche zu bestmöglichen Ergebnissen des Formsensors
führt. Schließlich soll die teilautomatisierte Optimierung und
Kalibrierung über ein Software-Framework ermöglicht werden.
Abhängig von der jeweils aktuell ermittelten Qualitätsbewertung
schlägt diese Software Formvorgaben vor, die manuell über die
Einpassung der Objekte in die entsprechende Formmaske
realisiert werden. Die Auswertung fließt dann wiederum automatisch
über die Software in die Optimierung und Kalibrierung des
Rekonstruktionsalgorithmus mit ein.
5</p>
    </sec>
    <sec id="sec-4">
      <title>Zusammenfassung</title>
      <sec id="sec-4-1">
        <title>Abbildung 6: Punktmenge rekonstruierter Endeffek</title>
        <p>tor-Positionen zu unterschiedlichen
Instrumentenformen bei fixer Einspannung als Fehlerwolke.</p>
        <p>Zur umfangreicheren Fehlerbetrachtung und Optimierung des
Algorithmus sowie zur feineren Kalibrierung der Sensoren wird der
3DErfassungskäfig verwendet. Als Leistungskriterium wird ein neues Maß
definiert. Dieses Maß wird als Fehlerwolken-Volumen bezeichnet. Der
Sensorträger wird in den Erfassungskäfig eingespannt und in
verschiedene Formen gebracht, wobei jeweils die Messdaten verwertet werden.</p>
        <p>Die Endeffektor-Position bleibt durch die feste Einspannung am
Objektende konstant. Das Fehlerwolken-Volumen beschreibt dann die
räumliche Verteilung der Rekonstruktionsergebnisse der
EndeffektorPositionen um die exakte, durch den Erfassungskäfig eingestellte
Position (Abb. 6). In den Volumenwert fließen sowohl die Verteilung und
die Dichte der rekonstruierten Punktmenge als auch die
Instrumentenlänge und Variation der realisierten Verformungen mit ein; somit stellt das Fehlerwolken-Volumen ein aussagekräftiges
Bewertungsmaß dar.</p>
      </sec>
      <sec id="sec-4-2">
        <title>Abbildung. 5: Grafische Oberfläche zur ma</title>
        <p>nuellen Eingabe der aktuellen Form.</p>
        <p>In diesem Paper wurde eine neue Methode der Formerfassung schlauchförmiger Instrumente vorgestellt, die als
Optimierungsgrundlage und zur Kalibrierungshilfe der Formsensorik medizinischer Instrumente verwendet werden soll. Der
Aufbau der zur Formerfassung notwendigen Preformen und dessen Funktionalität wurden beschrieben. Weiter wurde
die darauf angepasste Auswertungsmethodik erläutert. Im Hinblick auf weitere Arbeiten in Richtung eines
semiautomatisierten Optimierungsverfahrens des Sensorsystems wurden die Ergebnisse diskutiert und weitere
Entwicklungsschritte definiert.
6</p>
      </sec>
    </sec>
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