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<div xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><head n="1">Problemstellung</head><p>Bei der Umstellungsosteotomie handelt es sich um eine operative Methode, durch die die Lastverteilung innerhalb vorgeschädigter Gelenke optimiert werden kann, indem degenerative Gelenkanteile entlastet und gesunde vermehrt belastet werden. Zusätzlich können hierdurch skelettale Deformitäten im Bereich der unteren Extremitäten korrigiert werden. Hierzu wird im proximalen Bereich der Tibia ein Knochenschnitt (Osteotomie) durchgeführt, wodurch die mechanische Beinachse durch Varus/valgus-Rotation angepasst werden kann. Die Planung des dafür erforderlichen Knochenschnitts erfolgt in der Regel anhand präoperativer Röntgenaufnahmen. Mit den konventionellen Osteotomiemethoden sind eine Reihe von Problemen verbunden. Zum einen erzeugen die verwendeten mechanischen oszillierenden Sägen beim Schneidprozess Hitze, die zu einer Denaturierung des Knochengewebes führt und mit einer daraus resultierenden Verzögerung des Heilungsprozesses einhergeht <ref type="bibr" target="#b0">[1,</ref><ref type="bibr" target="#b3">4]</ref>  </p></div><figure xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xml:id="fig_0"><head>Abbildung 1 :Abbildung: 2 : 3 ErgebnisseAbbildung 3 : 4 Diskussion 4 Zusammenfassung</head><label>123344</label><figDesc>Abbildung 1: Robotersetup. a) Kompletter Operationsaufbau mit Roboter, Wasserstrahldüse und -ventil, Strahlfänger und Absaugung. b) Der Strahlfänger zum Auffangen und Ableiten des Wasserstrahls aus dem Operationsbereich. Zur präzisen Planung der Schnittführung wurde ein 3D-Scan unter Verwendung eines 3D-C-Bogens (Siemens Siremobil Iso-C 3D) der Schnittregion im proximalen Bereich der Tibia aufgenommen. Mit schwellwertbasierten Verfahren wurde der Knochen segmentiert und in ein Oberflächenmodell transformiert. Die Planung der endgültigen Lage des durchzuführenden Knochenschnitts erfolgte schließlich manuell über eine eigens für diese Experimente entwickelte Software, indem der Benutzer/Chirurg ein Kreissegment so am Bildschirm positioniert und in Radius und Segmentgröße anpasst, dass der Knochen an einer anatomisch günstigen Stelle geschnitten werden kann (vgl. Abbildung 2a). Nachdem dieses Kreissegment positioniert wurde, errechnet die Software die dazugehörigen Oberflächenpunkte auf dem Oberflächenmodell des Knochens (vgl. Abbildung 2b). Diese Punkte dienen später als Stützstellen der durch den Roboter abzufahrenden Schneidbahn. Zur Übertragung dieses Plans in den OP bzw. auf den Roboter, wurde ein optisches Navigationssystem (BrainLAB, bzw. ein selbstentwickeltes Navigationssystem basierend auf dem NDI-Accedo Trackingsystem) verwendet. Die Verwendung der Navigation in Verbindung mit der präzisen OP-Planung ermöglichte darüber hinaus die Implementierung von Sicherheitsfunktionen, die bei dem Einsatz potentiell sicherheitskritischer Wasserstrahlschneidtechniken unbedingt erforderlich ist. Bevor das Wasserstrahlventil vom Steuerungscomputer geöffnet werden kann, wird geprüft, ob sich die navigierte Düse in korrekter Ausrichtung und Distanz oberhalb des ebenfalls navigierten Strahlfängers befindet. Darüber hinaus wird der Strahl nur dann aktiviert, wenn die komplette geplante Schneidbahn durch den Strahlfänger abgedeckt wird. Ist dies nicht der Fall, kann der Schneidprozess nicht gestartet werden und es muss entweder eine neue Bahn geplant oder der Strahlfänger entsprechend umpositioniert werden.</figDesc><graphic coords="2,40.89,86.86,339.33,108.94" type="bitmap" /></figure>
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