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        <journal-title>Thomas W: System changes to improve patient safety. British Medical Journal</journal-title>
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        <article-title>Der Weg zur Modellbasierten Evolution und Adaption medizinischer Leitlinien</article-title>
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          <string-name>Michael Czaplik</string-name>
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          <string-name>Pedram Mir Seyed Nazari</string-name>
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          <string-name>Alexander Roth</string-name>
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          <string-name>Bernhard Rumpe</string-name>
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          <string-name>Verena Voigt</string-name>
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          <string-name>Michael von Wenckstern</string-name>
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          <string-name>Andreas Wortmann</string-name>
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      <pub-date>
        <year>2016</year>
      </pub-date>
      <fpage>195</fpage>
      <lpage>200</lpage>
      <abstract>
        <p>Ein medizinischer Behandlungsprozess setzt sich aus zumeist vereinheitlichten Abla¨ufen und verschiedenen Entscheidungen zusammen. Um einen optimalen Behandlungsablauf fu¨r bestimmte Krankheitsbilder und Symptomkomplexe zu gewa¨hrleisten, werden klinikinterne Standard Operating Procedures, Verfahrensanweisungen oder u¨bergeordnete Behandlungspfade festgelegt. Allerdings mu¨ssen diese Behandlungsanweisungen die aktuell geltenden medizinischen ERC-Leitlinien beru¨cksichtigen. Damit die Anzahl an Fehlbehandlungen auf ein Minimum reduziert wird, u¨berarbeiten Gremien unter Beru¨cksichtigung aktuellster wissenschaftlicher Erkenntnisse regelma¨ßig diese Leitlinien. Zur Vermeidung von Fehlanpassungen bei der manuellen Co-Evolution der Standard Operating Procedures bzgl. den aktualisierten Leitlinien, erarbeitet dieses Paper wichtige informatikrelevante Forschungsfragen, um die Kliniken in diesem Aspekt mittels Validierung und Automatisierung in Zukunft unterstu¨tzen zu ko¨nnen. Ein medizinischer Behandlungsprozess setzt sich aus zumeist vereinheitlichten Abla¨ufen und verschiedenen Entscheidungen zusammen. Um eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung zu gewa¨hrleisten, erarbeiten Gremien unter Beru¨ cksichtigung aktuellster wissenschaftlicher Erkenntnisse Leitlinien fu¨ r verschiedene medizinische Behandlungsprozesse. Aus diesen Leitlinien leitet jede Klinik auf ihre eigene Situation angepasste Verfahrensanweisungen und Behandlungspfade fu¨ r A¨rzte ab. Diese klinikinternen Standard Operating Procedures (SOPs) geben allen in der medizinischen Versorgung Bescha¨ftigten Orientierung und gewa¨hrleisten dadurch optimale Behandlungsabla¨ufe f u¨r Krankheitsbilder und Symptomkomplexe. Damit die medizinische Patientenversorgung stets dem aktuellen medizinischen Wissensstand entspricht, werden die ERC-Leitlinien zumeist alle 3-5 Jahre aktualisiert. Allerdings f u¨hrt diese Leitlinienevolution immer zu einem immensen bu¨ rokratischen Aufwand in den Kliniken, da nun alle internen SOPs auf Konformita¨t zu den aktualisierten Leitlinien u¨ berpru¨ ft und oftmals Behandlungsschemata angepasst werden m u¨ssen. Neben diesem enormen Zeit- und Kostenfaktor ist eine manuelle Adaption 1 Uniklinik RWTH Aachen, Klinik fu¨r Ana¨sthesiologie, Pauwelsstraße 30, 52074 Aachen 2 RWTH Aachen University, Lehrstuhl fu¨r Software-Engineering, Ahornstrasse 55, 52074 Aachen Copyright c 2016 for the individual papers by the papers' authors. Copying permitted for private and academic purposes. This volume is published and copyrighted by its editors.</p>
      </abstract>
      <kwd-group>
        <kwd>Leitlinien</kwd>
        <kwd>Standard Operating Procedures</kwd>
        <kwd>Modellbasierte Softwareentwicklung</kwd>
        <kwd>Evo-</kwd>
      </kwd-group>
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    <sec id="sec-1">
      <title>Motivation</title>
      <p>Alexander Schlaefer, Sibylle Schupp, Andre Stollenwerk (Hrsg.)
2nd Workshop on Fail Safety in Medical Cyber-Physical Systems, Wien 2016
Leitlinie
Kapnographie zur Lagekontrolle
und zur Überprüfung der
Reanimationsqualität</p>
      <p>Intubation (1. Zyklus)
(Unterbrechung der
Thoraxkompression max. 5 Sekunden)
Alternative Atemwegsicherung
iv-Zugang
ja
nein</p>
      <p>Personal
in Intubation
geschult?
Adaption
1. Zyklus
2. Zyklus</p>
      <p>SOP</p>
      <p>Platzierung
ja erfolgreich?</p>
      <p>Rückkehr zur
Maskenbeatmung</p>
      <p>nein
Beatmung ja Kapnographie zur Lagekontrolle
möglich? unRdezaunrimÜabteiropnrsüqfuuanlgitädter
nein HiAlfteemhowleeng,sahlitlfemrnitatteivle
bereitstellen, ultima ratio:
Chirugischer Atemweg</p>
      <p>Intubation (1. Zyklus)
(Unterbrechung der Thorax- ja
kompression max. 5 Sekunden)</p>
      <p>Larynxmaske
iv-Zugang
nein</p>
      <p>Personal
in Intubation 1. Zyklus
geschult?
2. Zyklus
Abb. 1: Oben: ERC-Leitlinie zur kardiopulmonalen Reanimation (Herz-Lungen-Wiederbelebung)
Unten: abgeleitete klinikinterne SOP (Standard Operation Procedure)
dieser SOPs oftmals mit erheblichen Risiken fu¨r die Kliniken verbunden. Deswegen stellt
dieses Paper einige wichtige Forschungsfragen aus dem Gesichtspunkt der Informatik vor,
um die Kliniken bei folgenden Aspekten unterstu¨tzen zu ko¨nnen: a) Automatisierter
Validierung vorhandener SOPs bzgl. aktualisierter Leitlinien und b) Automatische und fu¨r das
Krankenhaus optimale (bzgl. vorhandenen Personal- und Gera¨teressourcen) Adapation der
klinikinternen SOPs anhand der Leitlinienevolution.</p>
      <p>Um ein Versta¨ndnis der medizinischen Leitlinienevolution und des damit verbundenen
Aufwands bei der SOP-Adaption zu vermitteln, stellt der na¨chste Abschnitt einen
ausgewa¨hlten Ausschnitt der 2010er [De10] und 2015er [So15] Leitlinie zur
kardiopulmonalen Reanimation (Herz-Lungen-Wiederbelebung) sowie daraus zu etablierende SOPs vor.
Anhand dieses anschaulichen Beispiels werden dann im dritten Abschnitt die
Forschungsfragen abgeleitet, genauer vorgestellt und begru¨ndet. Dieses Paper endet mit einem
abschließenden Fazit.
2</p>
    </sec>
    <sec id="sec-2">
      <title>Beispiel</title>
      <p>Abbildung 1 stellt einen Auszug von den ERC-Leitlinien fu¨r die kardiopulmonale
Reanimation (Herz-Lungen-Wiederbelebung) zur Behandlung des Herz-Kreislauf-Stillstands
abgeleiteten klinikinternen SOPs (Standard Operation Procedures) dar. Der obere Teil
bildet den Evolutionsschritt der Leitlinie von 2010 zu 2015 ab. Dabei sind die in 2015
eingefu¨hrten Vera¨nderungen gestrichelt dargestellt. Im unteren Teil der Abbildung ist eine
mo¨gliche Adaption (Verfeinerung) der Leitlinien zu klinikspezifischen SOPs abgebildet,
wobei die in 2015 vorgenommen SOP-Vera¨nderungen wiederum mittels gestrichelten
Linien illustriert sind. Wa¨hrend dieser Adaption wurde die allgemeine (unterspezifizierte)
Leitlinienanweisung Alternative Atemwegsicherung durch die konkrete Anweisung
Larynxmaske verfeinert und weitere Schritte des klinikinternen Vorgehens zum
Atemwegsmanagement eingefu¨gt. Dieses Beispiel zeigt, dass durch die in 2015 eingefu¨hrte
Aktivita¨t Kapnographie zur Lagekontrolle und zur U¨ berpru¨fung der Reanimationsqualita¨t,
eine gro¨ßere Anpassung der klinikspezifisichen SOP notwendig ist. Dafu¨r mussten mehrere
neue Aktivita¨ten wie Lagekontrolle (Kapnometrie), Hilfe holen, ... und Ru¨ckkehr zur
Maskenbeatmung sowie zwei neue Entscheidungspunkte Platzierung erfolgreich? und
Beatmung mo¨glich? hinzugefu¨gt werden. Dieses Beispiel demonstriert, wie nach jeder
Leitlinienevolution immer auch eine evolutionsbedingte und zeitintensive U¨ berpru¨fung und ggf.
Adaption aller klinikinternen SOPs durchgefu¨hrt werden muss.
3</p>
    </sec>
    <sec id="sec-3">
      <title>Automatische Co-Evolution von Leitlinien SOPs</title>
      <p>Das Ziel dieses Abschnitts ist die Darstellung von aktuellen Forschungsfragen im Bereich
der Evolution und automatisierten Adaption von ERC-Leitlinien fu¨r Krankenha¨user. In
diesem Hinblick lassen sich die Forschungsfragen in vier grundlegende Fragen einteilen.
Wie kann die Konformita¨t der krankenhausspezifischen Prozessbeschreibung zur Leitlinie
automatisch gepru¨ft werden?
Die Darstellung aktueller ERC-Leitlinien erfolgt mittels Flussdiagrammen, die fu¨r das
Personal zwar versta¨ndlich sind, jedoch keine automatische Validierung erlauben.
Existierende Ansa¨tze, wie die UML Aktivita¨tsdiagramme [MRR11], ko¨nnten sich als
Basis eignen um eine formale Grundlage zu schaffen. Diese Formalisierung erlaubt es
neben einer gemeinsamen Notation (Syntax) ein gemeinsames Versta¨ndnis einer
Semantik [HR04] zu entwickeln. Dies beinhaltet weiterhin nicht nur die Terminologie (vgl.
[He02, Kn03, DV09]), die im Diagramm verwendet werden soll, sondern auch eine
terminologiebeschreibende Ontologie [CJB99], die sicher stellen kann, dass
krankenhausspezifische SOPs konform zu ERC-Leitlinien sind und dies auch automatisch gepru¨ft werden
kann. Hierbei ist jedoch als weiterer Forschungsfrage, wer die Zielgruppe der Leitlinien
sind. Auf Basis der gewa¨hlten Zielgruppe mu¨ssen auch die entsprechenden Ontologien
angepasst oder verfeinert werden. Zusa¨tzlich sind die gewa¨hlten Ontologien fu¨r die
verschiedenen Zielgruppen unterschiedlich. Gleichzeitig bietet ein solcher Ansatz auch die
Mo¨glichkeit, Beschreibungen von involvierten CPS (Cyber-physischen Systemen) fu¨r ihre
Steuerung wiederzuverwenden.</p>
      <p>Wie ko¨nnen Unterspezifikation explizit gemacht werden?
Ein Vorteil einer Formalisierung und der Nutzung von existierenden Methoden der
Informatik ist, dass auch vorhandene Methoden der Analyse und Validierung genutzt werden
ko¨nnen. Beispielsweise kann in den ERC-Leitlinien die Vorgabe Alternative
Atemwegssicherung angegeben sein. Diese la¨sst sich aber in den verschiedenen Krankenha¨usern
unterschiedlich realisieren. Schlussfolgernd mu¨ssen Mo¨glichkeiten der Realisierung von
Unterspezifikation durch explizite Verfeinerungsspunkte bereitgestellt werden. Eine mo¨gliche
Realisierung solcher expliziter Unterspezifikationen bieten UML Diagramme. Diese
bilden eine Sprachfamilie, die es ermo¨glicht, verschiedene Gegebenheiten mittels
unterschiedlicher Diagrammarten zu beschreiben und diese anschließend zu komponieren
(language composition [Ha15]) um Unterspezifikation aufzulo¨sen. Als Auswirkung steigt jedoch
die Anzahl der Artefakte, die genutzt werden um ERC-Leitlinien zu realisieren. Diese
ha¨ngen voneinander ab und mu¨ssen bei A¨ nderungen eines Artefaktes gegebenenfalls
angepasst werden. Mo¨gliche Ansa¨tze bietet die Co-Evolution [Fa03]. Deren Anwendbarkeit
auf ERC-Leitlinien muss jedoch evaluiert werden. Die entstehenden A¨ nderungen gelten
dann gleichfalls fu¨r die gewa¨hlte Ontologie und erfordern ebenfalls Anpassungen.
Wie ko¨nnen explizite Verfeinerungspunkte verfeinert werden?
Die expliziten Verfeinerungspunkte mu¨ssen fu¨r jedes Krankenhaus verfeinert werden.
Diese Verfeinerung ha¨ngt jedoch von vielen Faktoren ab, wie z.B. vorhandene Gera¨te und
Personal. Dabei stellt sich die Frage, wie diese Verfeinerungspunkte “richtig” verfeinert
werden. Dabei bezieht sich richtig auf die Konformita¨t zu den ERC-Leitlinien.
Beispielsweise, kann der Adaptionspunkt Alternative Atemwegssicherung realisiert werden durch
die Larynxmaske oder durch Intubation. Jedoch ist die Medikamenteneinnahme nicht
geeignet um diesen Adaptionspunkt zu realisieren. Es ergibt sich die Frage nach einer
automatisierten Verifikation solcher Anpassungen. Allerdings sind aufgrund des
Zustandsexplosionsproblemes [BK08] bei dieser großen Anzahl an Leitlinien mehrere Optimierungen
notwending. Mo¨gliche Ansa¨tze biete das Produktlinien-Engineering, wo
Variationspunkte per Konfiguration automatisch zusammengesteckt werden [PBL05]. Diese
automatisierte Verfeinerung muss jedoch Probleme der Evolutionary togetherness [DRIP12] und
Informationserosion [Wa07] adressieren. Im Beipsiel in Abbildung 1 ist ein
vordefinierter Verfeinerungspunkt die Kapnographie zur Lungenkontrolle und zur U¨ berpru¨fung der
Reanimationsqualita¨t. Dieser explizite Verfeinerungspunkt wird durch 3 Aktionen und 2
Entscheidungen in der SOP verfeinert. Die Verfeinerung ist jedoch nicht trivial, da unklar
ist, wie genau diese Verfeinerung integriert werden muss.</p>
      <p>Wie ko¨nnen optimale Richtlinien fu¨r ein Krankenhaus bestimmt und synthetisiert werden?
Wie das obige Bespiel zeigt, lassen sich Verfeinerungspunkte auf verschiedenste
Weisen realisieren. Jedoch ist nicht jede Lo¨sung, die in einem Krankenhaus realisiert
werden kann auch optimal fu¨r das Krankenhaus. Zum Beispiel spielen Faktoren wie
Schichtpla¨ne, Wirtschaftlichkeit und Safety eine entscheidende Rolle bei der Wahl der konkreten
Realisierung der ERC-Leitlinien. Dies wird besonders ersichtlich, wenn man die
SafetyEigenschaft in den Vordergrund stellt [No00]. Beispielsweise, kann ein alternatives
Atemwegshilfsmittel bereitgestellt werden, damit bei Versagen der Atemwegshilfe noch ein
anderes vorhanden ist. Diese Vielfalt an Lo¨sungen muss bei der Wahl der Realisierung
beru¨cksichtigt werden. Eine manuelle Umsetzung verschiedener Realisierungen der
ERCLeitlinien ist jedoch langwierig und fehleranfa¨llig. Aktuelle modellgetriebene
Entwicklungsansa¨tze bieten dafu¨r die Lo¨sung einer automatischen Synthese von Realisierungen
[BCW12]. Jedoch ist die Beru¨cksichtigung verschiedenster Faktoren bei der Synthese
von Realisierungen aufgrund der Vielfalt nicht trivial. Weiterhin muss die Lo¨sungsmenge,
d.h. die Anzahl der mo¨glichen Realisierungen, eingeschra¨nkt werden ko¨nnen, wie
beispielsweise die Hierarchietiefe in der Komponentensynthese [MRR13] begrenzt werden
musste. Dies sollte automatisch aber auch manuell geschehen, da es sein kann, dass fu¨r
die Beatmung bestimmtes Personal zusta¨ndig ist, das jedoch zu gegebenem Zeitpunkt
nicht anwesend ist. Die Synthese von ERC-Leitlinien-Realisierungen fu¨r verschiedene
Krankenha¨user kann mit existierenden Mitteln zwar unterstu¨ tzt werden, erfordert aber die
Beru¨ cksichtigung der Medizindoma¨ne und somit auch neue Konzepte der Synthese.
4</p>
    </sec>
    <sec id="sec-4">
      <title>Fazit</title>
      <p>Ein wichtiges Problem der Medizin, die sta¨ndige Anpassung klinikinterner
Behandlungsmethoden an aktualisierte Leitlinienvorgaben, wurde anhand eines Beispiels der
kardiopulmonalen Reanimation dargestellt. Daran identifizierte und erla¨uterte dieses Paper diverse
Forschungsfragen, wie dieses Problem mit Modellierungstechniken in Zukunft gelo¨ st
werden kann, außerdem za¨hlte es potentielle Schwierigkeiten bei der Umsetzung auf.</p>
    </sec>
    <sec id="sec-5">
      <title>Literatur</title>
      <p>[BCW12] Brambilla, Marco; Cabot, Jordi; Wimmer, Manuel: Model-Driven Software Engineering
in Practice. Morgan &amp; Claypool Publishers, 2012.</p>
      <p>Baier, Christel; Katoen, Joost-Pieter: Principles of model checking. MIT Press, 2008.
Chandrasekaran, B.; Josephson, J.R.; Benjamins, V.R.: What are ontologies, and why do
we need them? Intelligent Systems and their Applications, 14(1), 1999.</p>
      <p>Deakin, C.D.; Nolan, J.P.; Soar, J.; Sunde, K.; Koster, R.W.; Smith, G.B.; Perkins, G.D.:
Erweiterte Reanimationsmaßnahmen fu¨r Erwachsene ( advanced life support“). Notfall
+ Rettungsmedizin, 13(7), 2010. ”
[DRIP12] Di Ruscio, Davide; Iovino, Ludovico; Pierantonio, Alfonso: Evolutionary Togetherness:
How to Manage Coupled Evolution in Metamodeling Ecosystems. In: Graph
Transformations, Jgg. 7562 in LNCS. Springer Berlin Heidelberg, 2012.
[BK08]
[CJB99]
[De10]
[DV09]
[Fa03]
[Ha15]
[He02]
[HR04]
[Kn03]</p>
      <p>Daw, Zamira; Vetter, Marcus: Deterministic UML Models for Interconnected Activities
and State Machines. In (Schu¨rr, Andy; Selic, Bran, Hrsg.): Model Driven Engineering
Languages and Systems, Jgg. 5795 in Lecture Notes in Computer Science, S. 556–570.
Springer Berlin Heidelberg, 2009.</p>
      <p>Favre, Jean-Marie: Meta-Model and Model Co-evolution within the 3D Software Space.
In: ELISA. 2003.</p>
      <p>Haber, Arne; Look, Markus; Mir Seyed Nazari, Pedram; Navarro Perez, Antonio;
Rumpe, Bernhard; Vo¨lkel, Steven; Wortmann, Andreas: Integration of Heterogeneous
Modeling Languages via Extensible and Composable Language Components. In:
MODELSWARD. SciTePress, 2015.</p>
      <p>Hederman, Lucy; Smutek, Daniel; Wade, Vincent; Knape, Thomas: Representing clinical
guidelines in UML: a comparative study. Studies in health technology and informatics,
S. 471–477, 2002.</p>
      <p>Harel, David; Rumpe, Bernhard: Meaningful Modeling: What’s the Semantics of
“Semantics”? IEEE Computer, 2004.</p>
      <p>Knape, T; Hederman, L; Wade, VP; Gargan, M; Harris, C; Rahman, Y: A UML approach
to process modelling of clinical practice guidelines for enactment. Studies in health
technology and informatics, S. 635–640, 2003.
[No00]
[So15]
[Wa07]</p>
    </sec>
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          <string-name>
            <surname>Wachsmuth</surname>
          </string-name>
          ,
          <article-title>Guido: Metamodel Adaptation and Model Co-adaptation</article-title>
          .
          <source>In (Ernst</source>
          , Erik, Hrsg.)
          <string-name>
            <surname>: ECOOP 2007 - Object-Oriented</surname>
            <given-names>Programming</given-names>
          </string-name>
          ,
          <source>Jgg. 4609 in Lecture Notes in Computer Science, S. 600-624</source>
          . Springer Berlin Heidelberg,
          <year>2007</year>
          .
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