<!DOCTYPE article PUBLIC "-//NLM//DTD JATS (Z39.96) Journal Archiving and Interchange DTD v1.0 20120330//EN" "JATS-archivearticle1.dtd">
<article xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <front>
    <journal-meta>
      <journal-title-group>
        <journal-title>Potsdam, Germany, September</journal-title>
      </journal-title-group>
    </journal-meta>
    <article-meta>
      <title-group>
        <article-title>Forschendes Lernen und E-Learning</article-title>
      </title-group>
      <contrib-group>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>Julian Dehne Anna Heudorfer</string-name>
        </contrib>
      </contrib-group>
      <pub-date>
        <year>2016</year>
      </pub-date>
      <volume>11</volume>
      <issue>2016</issue>
    </article-meta>
  </front>
  <body>
    <sec id="sec-1">
      <title>-</title>
      <p>Forschendes Lernen hat sich in der deutschen Hochschullandschaft seit der
Bundesassistentenkonferenz 1970 als hochschuldidaktisches Konzept etabliert. Dabei wird der
Forschungsprozess in Gänze oder in Teilen didaktisch für das Lernen aufbereitet. Mittlerweile
werden sowohl Forschungs- wie auch klassische Lernprozesse digital unterstützt. Eine
systematische Verbindung von E-Learning und Forschendem Lernen ist bisher jedoch
ausgeblieben.</p>
      <p>Es zeigen sich vor allem drei zentrale Perspektiven. Zunächst die Sublementierungsperspektive:
Dabei gilt es, zu identifizieren, aus welchen Teilprozessen forschendes Lernen besteht und wie
diese mit Hilfe von Tools oder mediendidaktischer Unterstützung verbessert werden können.
Daneben gibt es die Integrative Perspektive: Die Teilprozesse forschenden Lernens werden von
Anfang an mit digitalen Medien konzipiert, mehr noch, digitale Medien werden als zentraler
Aspekt des Forschungsprozesses verstanden. Außerdem gibt es die Ressourcenorientierte
Perspektive: Die Integration von digitalen Medien und forschendem Lernen wird teilweise aus
Ressourcenerwägungen vollzogen.</p>
      <p>Aus technischer Sicht geht es im Wesentlichen um die Modellierung spezieller Formen
forschenden Lernens und deren technischer Unterstützung. Bestehende Lösungen müssen für
diesen Anwendungsfall gebündelt werden. Daher besteht auch in der Integration bestehender
Lösungen eine technische Herausforderung, die diskutiert werden soll. Aus didaktischer Sicht gilt
es zu fragen, wie eine sinnvolle Verbindung von forschendem Lernen mit E-Learning-Elementen
aussehen kann und welche Herausforderungen dies für forschende Lehrende und Lernende bieten
kann. Aus organisatorischer Sicht geht es um die Vernetzung von hochschuldidaktischen Zentren,
die forschendes Lernen interdisziplinär gestalten mit bestehenden E-Learning-Support-Strukturen.
Technische als auch konzeptionelle Lösungen, um diese Situation zu verbessern, können hier
einen weiteren Schwerpunkt bilden.</p>
      <p>Programmkomitee</p>
    </sec>
    <sec id="sec-2">
      <title>Julian Dehne (Uni Potsdam)</title>
    </sec>
    <sec id="sec-3">
      <title>Gabi Reinmann (Uni Hamburg)</title>
    </sec>
    <sec id="sec-4">
      <title>Ulrike Lucke (Uni Potsdam)</title>
    </sec>
    <sec id="sec-5">
      <title>Martin Ebner (Uni Graz)</title>
    </sec>
    <sec id="sec-6">
      <title>David Kergel (Uni Oldenburg)</title>
    </sec>
    <sec id="sec-7">
      <title>Anna Heudorfer (Uni Hamburg)</title>
    </sec>
    <sec id="sec-8">
      <title>Mandy Schiefner-Rohs (Uni Kaiserslautern)</title>
    </sec>
    <sec id="sec-9">
      <title>Eileen Lübcke (Uni Hamburg)</title>
    </sec>
    <sec id="sec-10">
      <title>Maria Knobelsdorf (Uni Hamburg)</title>
    </sec>
    <sec id="sec-11">
      <title>Annabell Preußler (Uni Hagen)</title>
    </sec>
  </body>
  <back>
    <ref-list />
  </back>
</article>