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        <article-title>ENSURE - Erhöhung der Resilienz durch die Einbindung freiwilliger Helfer in Krisensituationen</article-title>
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          <string-name>Michael Jendreck</string-name>
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          <string-name>Fraunhofer FOKUS  Dr. Ulrich Meissen</string-name>
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          <string-name>ulrich.meissen@fokus.fraunbhofer.de</string-name>
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          <string-name>Fraunhofer FOKUS  Dr. Frank Fuchs-Kittowski</string-name>
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          <string-name>frank.fuchs-kittowski@htw-berlin.de</string-name>
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          <string-name>Fraunhofer FOKUS</string-name>
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          <string-name>HTW Berlin Michel Rösler</string-name>
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          <string-name>michel.matthias.roesler@fokus.fraunhofer.de</string-name>
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          <string-name>Fraunhofer FOKUS Eridy Lukau</string-name>
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          <string-name>eridy.lukau@fokus.fraunhofer.de</string-name>
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          <string-name>Fraunhofer FOKUS</string-name>
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      <pub-date>
        <year>2014</year>
      </pub-date>
      <fpage>129</fpage>
      <lpage>145</lpage>
      <abstract>
        <p>Crises and emergencies require a rapid support from aid helper's / emergency assistants. The ENSURE project is developing concepts and applications for a stronger citizen involvement for civil protection to guarantee a sufficient amount of volunteer emergency assistants in the future. In this paper the concept of the ENSURE system is described, that can generally be applied for the recruitment, administration, activation, and coordination of emergency assistants, and the results of a field test are presented.</p>
      </abstract>
    </article-meta>
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    <sec id="sec-1">
      <title>1 Einleitung</title>
      <p>Der Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor Schäden an Leben, Gesundheit und
Eigentum ist eine staatliche Aufgabe, die die Vermeidung, Vorsorge, Abwehr und
Nachbereitung von Krisen und Katastrophen umfasst [Coppola, 2015]. Doch bei einer
Katastrophe sind die staatlichen Einsatzkräfte allein an den Grenzen ihrer
Leistungsfähigkeit und meist nicht in der Lage, die gegenwärtige Gefahr angemessen
zu bewältigen [KatSG, 1999]. In Bereichen, in denen die Krisen- und
Katastropheneinsatzkräfte vor Ort nicht unmittelbar aktiv werden können, kommt es
von Seiten der Bevölkerung in den letzten Jahren verstärkt zu spontaner und
ungeplanter Hilfe [Schweer et al., 2014]. Bürger sind in hohem Maße bereit, bei Krisen
und Katastrophen aktiv zu werden [Ohder &amp; Röpcke, 2014], wie bspw. das
Hochwasser 2013 in Sachsen-Anhalt gezeigt hat [Geißler &amp; Sticher, 2014]. Dieses
Engagement von sog. ungebundenen Helfern kann in vielen Fällen einen wertvollen
Beitrag zur Bewältigung einer Katastrophe leisten [Reuter et al., 2012].
Allerdings ist diese Unterstützung nicht immer ganz unproblematisch, wenn sie nicht
von den Einsatzkräften koordiniert werden kann. Die Abwesenheit einer effizienten
Koordination kann die Arbeit der Helfer ineffizient machen, zu überfüllten bzw.
unterbesetzten Einsatzorten sowie zu Frustration bei den Helfern [Kircher, 2014]
führen, professionelle Einsatzkräfte behindern oder gar zu (unbeabsichtigten)
Schäden führen [Schorr et al., 2014]. Um daher von den angebotenen Ressourcen der
ungebundenen, freiwilligen Helfer profitieren zu können oder um Schaden durch
unkoordinierte Freiwillige zu vermeiden, muss ein professionelles
Katastrophenmanagement die Fähigkeit aufweisen, Freiwillige geeignet integrieren
und koordinieren zu können.</p>
      <p>
        Moderne - interaktive, kooperative und mobile - Technologien und IT-Systeme können
einen Beitrag leisten, spontane, ungebundene, freiwillige Helfer im Katastrophenfall
effektiv in den Katastrophenschutz einzubinden [Mauthner et al., 2015]. Zum einen
haben aus dem Web 2.0 hervorgegangene Beteiligungskonzepte (Partizipation) – wie
Crowdsourcing [Howe, 2006] – das Engagement von Freiwilligen ermöglicht sowie
mobilisiert und auch im Katastrophenmanagement erfolgreich Anwendung gefunden
[
        <xref ref-type="bibr" rid="ref1">Kaufhold &amp; Reuter, 2014</xref>
        ], [Schimak et al., 2015]. Zudem bietet die hohe Verbreitung
von mobilen Geräten (Smartphones, Tablets etc.) in der Bevölkerung ein riesiges
Potenzial, die Kommunikation mit den Bürgern im Katastrophenfall zu verändern und
die Beteiligung von Bürgern als aktive Helfer zu erleichtern [Reuter et al., 2014]. Mit
Hilfe mobiler Anwendungen können im Katastrophenmanagement zum einen aktuelle
Vor-Ort-Informationen in Echtzeit gewonnen, kommuniziert und geteilt sowie
physische Aktivitäten von Helfern vor Ort organisiert und koordiniert werden.
In diesem Beitrag soll ein innovatives System – ENSURE - zur effektiven Einbindung
freiwilliger Helfer für eine verbesserte Krisenbewältigung präsentiert werden. Hierfür
ermöglicht ENSURE die Registrierung, Koordination und Alarmierung (spontaner)
Freiwilliger. Der Fokus liegt bei ENSURE vor allem auf Bürgern, die aufgrund ihrer
professionellen Kenntnisse, z.B. als Hausmeister, Sicherheitsbeauftragte in
130
Unternehmen oder Ersthelfer, die Einsatzkräfte spezifisch unterstützen bzw.
Soforthilfe einleiten können.
      </p>
      <p>Dieser Beitrag ist wie folgt strukturiert: Im folgenden Kapitel 2 werden die Arbeiten in
den wissenschaftlichen Kontext und den Stand der Technik eingeordnet. Darauf folgt
die Vorstellung des ENSURE-Systems aus Nutzersicht anhand der bereitgestellten
Funktionen (Kapitel 3). Die Ergebnisse der Evaluation des ENSURE-Systems im
Rahmen einer Großübung werden in Kapitel 4 dargestellt. In Kapitel 5 werden einige
verwandte Projekte zur Abgrenzung des ENSURE-Ansatzes vorgestellt. Der Beitrag
endet mit einer Zusammenfassung sowie einem Ausblick auf weitere
Forschungsarbeiten (Kapitel 6).</p>
    </sec>
    <sec id="sec-2">
      <title>2 Stand der Technik</title>
      <p>Es gibt bereits eine Vielzahl an Ansätzen bei mobilen IT-Systemen für die Einbindung
freiwilliger Helfer in das Katastrophenmanagement. Die meisten Systeme werden aber
hauptsächlich dafür eingesetzt, die freiwilligen Bürger zur Sammlung oder Bewertung
von Informationen mit ihren mobilen Geräten vor Ort zu gewinnen, z.B. CrisisTracker,
Ushahidi, GeoChat, Mobile4D, Cross, Diadem, CrowdHelp, RE-ACTA. Eine solche
Einbindung kann unter dem Begriff Mobiles Crowdsourcing [Fuchs-Kittowski &amp;
Faust, 2014] zusammengefasst werden, bei dem einfache, digitale Aufgaben von
freiwilligen Helfern (digital volunteers) vor Ort übernommen werden. Eine Unterform des
Mobilen Crowdsourcing ist das Mobile Crowdtasking, bei dem freiwillige Helfer
spezielle physische Tätigkeiten vor Ort übernehmen (und ggf. darüber berichten).
Für Systeme, die Freiwillige für reale physische Aktivitäten vor Ort (z.B. Sandsäcke
füllen) individuell einsetzen (Crowdtasking), gibt es bisher nur wenige Beispiele, so
dass dieses Potenzial derzeit noch weitgehend ungenutzt bleibt. Wissenschaftliche
Ansätze und Projekte für eine solche Einbindung ungebundener Freiwilliger sind
Hands2Help [Hofmann et al., 2014], AHA [Detjen et al., 2015], KOKOS [KOKOS,
2016]. Zudem existieren neben diesen wissenschaftlichen Ansätzen bereits auch
einige aus der Praxis heraus initiierte Projekte, die auf eine koordinierte Einbindung von
Freiwilligen abzielen, wie ZUKS [ZUKS, 2015], Team Österreich [Neubauer et al.,
2013]. Weitere Mithelfer-Systeme wie Mobile Retter, instantHelp, FirstAED oder
Plusepoint (Benachrichtigung registrierter Nutzer in einem Gebiet mit einem Unfall
entsprechend ihrer Fähigkeiten) zielen zwar auch auf die Einbindung und Koordination
ungebundener Helfer ab, dienen aber vor allem der ad-hoc-Lebensrettung, d.h. sie
sind speziell für die Erste Hilfe konzipiert und nicht für allgemeine Aufgaben im
Katastrophenmanagement.</p>
      <p>Allen o.g. Ansätzen des Mobilen Crowdtasking ist gemeinsam, dass sie Methoden
und Werkzeuge bieten, um eine größere Anzahl freiwilliger Helfer zu rekrutieren, diese
bei Bedarf zu mobilisieren bzw. zu aktivieren sowie ihre Aktivitäten zu koordinieren.
Hierfür ist ein spezifisches Steuerungs-System erforderlich, das die zu erfüllenden
Aufgaben auf geeignete Freiwillige verteilt, sowie eine mobile App für die Helfer, um diese
gezielt zu gewinnen, zu aktivieren und zu koordinieren.</p>
    </sec>
    <sec id="sec-3">
      <title>3 Konzept des ENSURE-Systems (Nutzerfunktion)</title>
      <p>In diesem Kapitel wird die Konzeption des ENSURE-Systems vorgestellt. Hierfür
werden aus Nutzersicht die wichtigsten Funktionen des Systems und deren
prototypische Umsetzung beschrieben.</p>
      <p>Folgende zentrale Funktionen sind für eine effiziente Rekrutierung, Verwaltung,
Aktivierung und Koordinierung von Helfern im urbanen Raum bei Großschadenslagen
erforderlich und im ENSURE-System vorgesehen:



</p>
      <sec id="sec-3-1">
        <title>Registrierung der freiwilligen Helfer</title>
      </sec>
      <sec id="sec-3-2">
        <title>Profilierung der Helfer</title>
      </sec>
      <sec id="sec-3-3">
        <title>Alarmierung der Helfer (per Steuerungssystem)</title>
      </sec>
      <sec id="sec-3-4">
        <title>Aktivierung der Helfer (per App)</title>
        <p>Aus Nutzersicht verteilt das ENSURE-System Hilfegesuche (Anfragen oder
Alarmierungen mithilfe eines Steuerungssystems) im Falle einer Gefahren- und/oder
Schadenslage. Auf Seite der freiwilligen Helfer werden diese Gesuche per mobiler App
zugestellt. Prinzipiell handelt es sich bei diesem Verfahren um einen
Abonnementbasierten Ansatz, bei dem sich der Nutzer bereit erklärt, aktiviert zu werden.
Die Aktivierung der Mithelfer kann auf Grundlage zweier Prinzipien erfolgen: Zum
einen besteht die Möglichkeit, mithilfe des Steuerungssystems eine
Umkreislarmierung auszulösen. Bei dieser Alarmierungsart werden Mithelfer aufgrund
ihres aktuellen Aufenthaltortes in unmittelbarer Nähe des Einsatzortes aktiviert. Zum
anderen können Mithelfer themenbasiert alarmiert werden, indem sie sich einem
Thema (z.B. Hochwasser 2013 - Dresden) anschließen. Bei dieser Art der Aktivierung
spielt der Aufenthaltsort des Helfers keine Rolle und muss dem System auch nicht
bekannt sein. Die Wahl der Alarmierung ist vom App-Nutzer frei wählbar
(„und/oder“verknüpfbar).</p>
      </sec>
    </sec>
    <sec id="sec-4">
      <title>3.1 Registrierung der freiwilligen Helfer</title>
      <p>Um einen Mithelfer per ENSURE-App zu alarmieren, ist zunächst eine Registrierung
notwendig. Diese Registrierung erfolgt per Smartphone-App. Beim erstmaligen Öffnen
der App wird dem Nutzer ein Projekt-Guide präsentiert, um ihn zum „Mitmachen“ zu
motivieren. Entscheidet sich der Nutzer zur Teilnahme, ist das aus technischer Sicht
gleichbedeutend mit einer Registrierung und einer impliziten Profilerstellung.</p>
    </sec>
    <sec id="sec-5">
      <title>3.2 Profilierung der Helfer</title>
      <p>Eines der grundlegenden Prinzipien im Datenschutz ist die Datenvermeidung . Das
ENSURE-System setzt dieses Prinzip – so weit wie möglich – um. So sind lediglich
folgende Informationen im (Basis)-Profil eines Mithelfers (in anonymisierter Form)
hinterlegt:
 Aktueller Aufenthaltsort: Da ein Hilfegesuch ortsgebunden ausgelöst werden kann,
ist es in diesen Fällen zwingend notwendig, den ungefähren Aufenthaltsort der
entsprechenden Mithelfer im System zu halten. Aus Datenschutzgründen und im
Sinne der informationellen Selbstbestimmung muss sich ein Mithelfer nach der
Registrierung noch einmal aktiv dazu bereit erklären, bezüglich möglicher
Umkreisalarmierungen benachrichtigt zu werden und somit akzeptieren, dass der
individuelle Aufenthaltsort dem System stets bekannt ist.
 Fitnesszustand und soziale Kompetenz: Um im Falle einer Gefahren- bzw.
Schadenslage effektiv Mithelfer zu aktivieren (Filterung anhand von Eigenschaften),
sind Angaben (subjektive Einschätzungen) bezüglich der individuellen
körperlichen Fitness und der sozialen Kompetenz im Basisprofil eines Mithelfers
hinterlegt. Die Einschätzung erfolgt durch den Nutzer mittels Beantwortung weniger
Fragen während der App-Einrichtung.
Neben dem Basisprofil ermöglicht es das System, Mithelfern sogenannte
Profilerweiterungen zuzuordnen. Diese Profilerweiterungen können über verschiedene
Mechanismen eingespielt werden. So können sowohl durch Dritte verifizierte
Qualifikationen (u.a. Ersthelfer) als auch freiwillige Angaben des Nutzers (u.a.
Führerscheinklasse, technisches Knowhow) dem System zusätzlich übergeben
werden.</p>
    </sec>
    <sec id="sec-6">
      <title>3.3 Alarmierung der Helfer (per Steuerungssystem)</title>
      <p>Die vom System verschickten Hilfegesuche werden von den Einsatz-Leitstellen mittels
eines webbasierten Steuerungssystems bzw. Redaktionssystems erstellt. Die
Filterung und Alarmierung der Mithelfer erfolgt in einem mehrstufigen Verfahren:
 Art der Alarmierung: Zunächst muss festgelegt werden, welche Art der
Alarmierung (Umkreisalarmierung oder themenbasierte Alarmierung) erfolgt.
 Filterung: Folgend wird unter Berücksichtigung des Einsatzortes, der
Einsatzstartzeit sowie der benötigten Anzahl an Helfern und deren Kompetenzen eine
Filterung der Mithelfer vorgenommen.
 Alarmierungsdetails: Nachfolgend können dann weitere Angaben (Aufgaben,
Einsatzdauer, Hinweise etc.) zum Einsatz aufgenommen und letztendlich den
Mithelfern zugesandt werden (Alarmierung).</p>
      <p>Neben der Unterscheidung zwischen der Umkreisalarmierung und der
themenbasierten Alarmierung (siehe Abbildung J-1) kann folgende weitere
Differenzierung erfolgen:
 Alarmierung mit Vorwarnzeit
 Ad-hoc-Alarmierung
Alarmierung mit Vorwarnzeit: Ist die Vorwarnzeit ausreichend lang, können die
potentiellen Helfer zunächst einmal vorab informiert und somit angefragt werden, um
ihre Bereitschaft zur Teilnahme abzuklären. Dieses Vorgehen kann sowohl bei der
Umkreisalarmierung als auch bei der themenbasierten Alarmierung erfolgen und ist
vor allem zur besseren Planung des Einsatzes dienlich. Weiterhin bietet eine
Einsatzanfrage die Möglichkeit, spezielle Kompetenzen, falls für den Einsatz nötig, mit
einem Fragebogen zu ermitteln. Die Ergebnisse des Fragebogens werden als
Profilerweiterungen im System hinterlegt und dienen der Mithelfersuche dann als
Filterangabe.</p>
      <p>Weitere Funktionalitäten, die das Redaktionssystem zur Verfügung stellt, sind u.a.:



das Versenden von Neuigkeiten an alle Nutzer,
das Versenden zusätzlicher Informationen zu einem Einsatz, die allen Mithelfern,
die am jeweiligen Einsatz teilnehmen, zugestellt werden,
eine Detailansicht zu laufenden Einsätzen (u.a. Rückmeldungen der Mithelfer).
Ad-hoc-Alarmierungen: Neben den Einsätzen, die eine Planungsphase voranstellen,
wird systemseitig eine ad-hoc-Alarmierung ermöglicht. Die Idee besteht darin, dass
gerade bei medizinischen Einsätzen/Notfällen Mithelfer in unmittelbarer Umgebung
bereits in der Isolationsphase am Einsatzort eintreffen und Erste Hilfe leisten können.
Um nicht unnötig Zeit beim Ausfüllen der (zwar vereinfachten)
ad-hocAlarmierungsmaske zu verlieren, müssen lediglich Einsatzort und Einsatzcode
angegeben werden. Ist dem Einsatzort eine Adresse zugewiesen, wird diese
automatisch gesetzt. Im Freitextfeld können optional weitere Einsatzdetails mitgeteilt
werden. Da es sich um ein webbasiertes Redaktionssystem handelt, können mit Hilfe
von URL-Parametern alle Formularfelder vorausgefüllt werden. Vorgeschaltete
Fachverfahren können so bereits vorliegende Informationen per URL-Link dem
Redaktionssystem übergeben.</p>
      <p>Abbildung J-1: Redaktionssystem (links: Umkreisalarmierung (Version 1
2015),rechts: themenbasierte Alarmierung (Version 2 - 2016))</p>
    </sec>
    <sec id="sec-7">
      <title>3.4 Aktivierung der Helfer (per Steuerungssystem)</title>
      <p>Zur Aktivierung erhält jeder ausgewählte Mithelfer eine Benachrichtigung per
PushNotification auf dem Smartphone. Dem Nutzer werden in der App selbst sämtliche
Informationen zum Einsatz dargestellt, woraufhin er dann situationsbezogen
entscheiden kann, ob er den Einsatz (Alarmierung/Anfrage) annimmt oder ablehnt
(siehe Abbildung J-2). Weiterhin ist im Falle einer Anfrage Feedback zu nachgefragten
Kompetenzen möglich.</p>
      <sec id="sec-7-1">
        <title>Abbildung J-2: Aktivierung der Mithelfer per App</title>
      </sec>
    </sec>
    <sec id="sec-8">
      <title>4 Evaluation</title>
      <p>Zur Überprüfung der bisher im Projekt erarbeiteten Ergebnisse wurde am 10. Oktober
2015 eine Vollübung mit dem Namen „ENSURE 2015“ durchgeführt. Ziele der
Vollübung waren die Überprüfung des technischen Systems, die Evaluierung der
Einbindungskonzepte von freiwilligen Helfern sowie professionellen Kräften und die
Auswertung des Trainingserfolges. Nachstehend werden die Methodik und Ergebnisse
der Evaluation beschrieben.</p>
    </sec>
    <sec id="sec-9">
      <title>4.1 Methodik der Evaluation</title>
      <p>Im Rahmen der Vollübung wurden insgesamt 14 Mithelferaufgaben teils in der
Isolationsphase, teils nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte von 24 Mithelfern
(Probanden) abgearbeitet, z.B. Informationsweitergabe, präventive Sicherung von
Gütern, Lageerkundung und Lagedarstellung, Erste Hilfe, Kleinbrandbekämpfung,
Freiräumen von Zufahrten, Retten und Transport von Verletzten, Sicherung von
Gütern (Bibliothek), Sandsackbefüllung und –verbau.</p>
      <p>In der Isolationsphase mussten die Mithelfer zumeist in kleineren Gruppen auf sich
allein gestellt agieren. Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurden dann die
verbliebenen Aufgaben in Kooperation erfüllt. Insgesamt haben 120 Einsatzkräfte der
Berliner Feuerwehr und des DRKs teilgenommen. Die Koordination der 24 Mithelfer
erfolgte durch das technische ENSURE-System, welches mithilfe des
Steuerungssystems Alarmierungen via ENSURE-App an die Probanden verschickte.
Die Helfer kannten das ENSURE-System bzw. die ENSURE-App nicht.
Die Evaluation erfolgte inhaltlich entsprechend der in der Literatur etablierten
Anforderungen an IT-Anwendungen im Katastrophenschutz [Mauthner et al., 2015]:
 Effizienz &amp; Sicherheit
 Verständlichkeit &amp; Benutzbarkeit
 Zuverlässigkeit &amp; Verfügbarkeit
IT-Anwendungen müssen entsprechend den zu unterstützenden Prozessen ausgelegt
sein. Die Beurteilung der Effizienz und Sicherheit des Systems stützt sich zum einen
auf die erfolgreiche Funktionsweise, insb. bei der Alarmierung, und zum anderen auf
die Beurteilung des Datenschutzes. Bei Letzterem sollte die Akzeptanz bezüglich der
Erhebung des Basisprofils der Nutzer überprüft werden, da das Basisprofil
grundlegend für die korrekte Zuteilung der Aufgaben ist, und daher dessen Akzeptanz
von besonderer Bedeutung ist. Um die Effizienz und Sicherheit des ENSURE-Systems
zu bewerten, wurden Interviewdaten (Fragen mit einem 5-stufigen Antwortformat
(Likert-Skala)) sowie Anmerkungen von Beobachtern analysiert und ausgewertet.
IT-Anwendungen müssen einfach auch außerhalb von Krisensituationen erlernt
werden können. Zur Beurteilung der Verständlichkeit und Benutzbarkeit (Usability)
der mobilen Anwendung wurden 19 von 24 Probanden zehn Fragen mit einem
5stufigen Antwortformat (Likert-Skala) gestellt. Besonderes Interesse galt dabei der
Bedienbarkeit und der Komplexität der App.</p>
      <p>IT-Anwendungen müssen in der Krise reibungslos funktionieren. Die Beurteilung der
Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit des Systems stützt sich vor allem auf die
Reaktionszeit und die Stabilität des Systems. Um die Stabilität des ENSURE-Systems
zu bewerten, wurden Interviewdaten und die Log-Daten des Systems der Vollübung
sowie Anmerkungen von Beobachtern analysiert und ausgewertet.</p>
    </sec>
    <sec id="sec-10">
      <title>4.2 Effizienz und Sicherheit (Funktionsweise des technischen Systems)</title>
      <p>Im Fokus der Beurteilung der Effizienz und Sicherheit des Systems standen vor allem
die erfolgreiche Alarmierung, die Reaktionszeit sowie der Datenschutz des Systems.
Eine wesentliche Voraussetzung für die Funktionalität des gesamten Systems ist die
zeitnahe und korrekte Zustellung der Alarmierung. Die hierfür nötigen und korrekt
ausgeführten Prozesse im Steuerungssystem, aller Backend-Komponenten sowie der
mobilen Anwendungen sind durch die Log-Daten erwiesen. Zu allen 14
Mithelferaufgaben wurden, entsprechend der Vorgaben, Alarmierungen versendet und
den Endgeräten zugestellt. Die Auswertung der Rückmeldungen durch die App-Nutzer
belegen dies.</p>
      <p>Zur Evaluierung des Datenschutzes wurde die Akzeptanz der Erhebung des
BasisNutzerprofils (bestehend aus körperlicher Fitness und sozialer Kompetenz) überprüft.</p>
      <p>Abbildung J-3: Subjektiver Eindruck bezüglich des Datenschutzes (n = 19)
Die Ergebnisse der Umfrage der Mithelfer bezüglich des Datenschutzes zeigen
(Abbildung J-3), dass die Mithelfer den Grund der Abfrage der persönlichen Daten für
das Profil verstanden haben und diese nicht als unangemessen empfinden. Somit ist
die Nutzerakzeptanz hinsichtlich des subjektiven Datenschutzes gewährleistet.</p>
    </sec>
    <sec id="sec-11">
      <title>4.3 Verständlichkeit und Benutzbarkeit der mobilen Anwendung</title>
      <p>Bei der Evaluation der Verständlichkeit und Benutzbarkeit der mobilen Anwendung galt
das zentrale Interesse der Bedienbarkeit und der Komplexität der App.
Die mobilen Anwendungen (iOS und Android) erreichten einen SUS-Score von 90
Punkten (von möglichen 100 Punkten). Dieser Score lässt sich entsprechend der
SUSSkala als gute Benutzbarkeit (Usability) deuten. Nachfolgend ist ein Auszug der
Ergebnisse der Usability-Befragung detaillierter dargestellt.</p>
      <p>Abbildung J-4: Bedienbarkeit der App (n = 19)
Abbildung J-4 zeigt, dass die Mehrzahl der Tester den Umgang mit der App als leicht
bzw. als nicht zu umständlich empfanden. Die Implementierung ausschließlich
bekannter (Smartphone-) spezifischer Interaktionskonzepte trug im hohen Maße zur
Verständlichkeit der App bei.</p>
      <sec id="sec-11-1">
        <title>Abbildung J-5: Komplexität der App</title>
        <p>Weiterhin zeigen die Ergebnisse der Umfrage zur Komplexität der App
(Abbildung J-5), dass die mobile Anwendung nicht unnötig komplex ist, was vor allem
in stressigen Situationen von Bedeutung ist. Auch wird die Aufbereitung der
Informationen als förderlich für das Verständnis der Aufgaben gesehen.</p>
      </sec>
    </sec>
    <sec id="sec-12">
      <title>4.4 Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit</title>
      <p>Die Auswertung der Reaktionszeit zeigt (siehe Abbildung J-6), dass bei neun der
vierzehn Alarmierungen die Erstrückmeldung innerhalb einer Minute registriert wurde.
Drei weitere Alarmierungen wurden in unter fünf Minuten (erst)beantwortet. Somit
befinden sich 85% der Erstrückmeldungen in dem für ad-hoc-Einsätze relevanten
Zeitfenster. Betrachtet man alle Rückmeldungen unter Vernachlässigung jener älter
als zehn Minuten (Anwenderfehler), so ergibt sich eine durchschnittliche Reaktionszeit
von 2:10 Minuten. Da die Probanden während der Vollübung in Erwartung einer
Alarmierung waren, wirkte sich dieser Umstand vermutlich positiv auf die Reaktionszeit
aus.</p>
      <p>Abbildung J-6: Reaktionszeit - Erstrückmeldung nach Mithelfer-Anfrage / Alarmierung
Im Rahmen der Vollübung wurde ein zweimaliges Fehlverhalten bzgl. der Stabilität
der mobilen Anwendung gemeldet. Zum einen gab es in einem bestimmten
Interaktionszweig einen Absturz der App und zum anderen erfolgte bei der Befragung
der Probanden eine unspezifische Fehlerangabe („Nein, die App hat nicht
funktioniert“). Die Fehlerursachen sind allerdings nicht auf konzeptioneller, sondern
technischer Ebene zu suchen.</p>
    </sec>
    <sec id="sec-13">
      <title>5 Verwandte Arbeiten</title>
      <p>Insgesamt besitzt der in den vorherigen Kapiteln vorgestellte Ansatz ENSURE eine
Reihe von Gemeinsamkeiten mit den existierenden, in Kapitel 2 vorgestellten
Konzepten und Systemen, weist aber auch deutliche Unterschiede auf:
Die Zielsetzung des Projekts ZUKS (Zivile Unterstützung im Katastrophenschutz)
umfasst die Akquirierung von Helfern sowie deren Organisation und Einsatz. Ähnlich wie
im ENSURE-Projekt erfolgen Alarmierung, Organisation und Koordinierung mithilfe
eines Steuerungssystems. Die Aktivierung der zuvor registrierten Helfer und die
Übermittlung der Einsatzdetails gestalten sich ebenfalls analog per Smartphone-App. Eine
erhebliche Divergenz besteht jedoch bei der Integration beider Systeme. So stellt
ENSURE der zuständigen BOS-Instanz die technische Plattform zur freien Verwendung
zur Verfügung; dementgegen sieht die Konzeption des ZUKS-Projektes vor, die eigene
Organisation in die bestehenden Abläufe zu integrieren und die Steuerung der Helfer
selbst zu verwalten. Weiterhin grenzt sich ENSURE durch eine anonyme Registrierung
und dem Verzicht, die Mithelfer vor Ort weiterhin zu organisieren bzw. zu koordinieren
(u.a. Verpflegung und Unterkunft), ab.</p>
      <p>Das Projekt Hands2Help bietet ähnlich wie ENSURE ein App-basiertes
Koordinationsund Alarmierungssystem, welches BOS-Instanzen und Einsatzleitstellen bei der
Koordination von Freiwilligen unterstützen soll. Hierbei können Einsatzleitstellen über ein
Formular Hilfsgesuche definieren. Freiwillige können über die App Hilfsangebote, inkl.
ihre Fähigkeiten, eintragen. Werden Übereinstimmungen (Angebot/Nachfrage) vom
System erkannt, fragt dieses die betreffenden Nutzer automatisch an, wobei die
angemessene Anzahl passender Mithelfer gefunden wird. Im Gegensatz zu ENSURE ist
kein Steuerungssystem zur manuellen Alarmierung durch einen Einsatzleiter
vorgesehen, da das Matching zwischen Angebot und Nachfrage ebenso wie die Alarmierung
automatisiert von Algorithmen im Vermittlungssystem übernommen wird. Auch die
Möglichkeit, dass jeder Systemteilnehmer eine Hilfsanfrage inserieren kann,
unterscheidet beide Projekte. Zudem werden im Gegensatz zu ENSURE Pflichtangaben
über die zeitliche sowie räumliche Verfügbarkeit der Nutzer notwendig. Hierbei bietet
ENSURE neben der ortsgebundenen auch eine themengebundene Alarmierung von
freiwilligen Mithelfern an, ohne auf Standortdaten der Mithelfer zurückgreifen zu
müssen.</p>
      <p>Die Projekte AHA (Automatisiertes Helferangebot bei Großschadensereignissen) und
KOKOS (Kooperation mit freiwilligen Helfern in komplexen Schadenslagen) laufen
parallel zum ENSURE-Grundgedanken und haben ebenso das Ziel, die Bevölkerung in
die Bewältigung von Schadenslagen einzubeziehen. Unterschiede zeigen sich bei der
konkreten Umsetzung dieses Ziels. So steht im Projekt KOKOS die Einbindung der
Öffentlichkeit in das Krisenmanagement im Fokus. Im AHA-Projekt werden neben den
freiwilligen Helfern vor allem deren technisches Gerät als nützliche Ressource
betrachtet und die Verfügbarkeit abgefragt und anschließend registriert.</p>
      <p>Im Projekt Team Österreich können sich freiwillige Helfer beim Roten Kreuz
Österreich als Helfer registrieren lassen und werden im Notfall über verschiedene Kanäle
(SMS, Email etc.) alarmiert. Dabei werden passende Mithelfer unter Einbeziehung des
Wohnortes sowie der Distanz zum Einsatzort ermittelt, so dass nicht nur die richtigen
Mithelfer, sondern auch die passende Anzahl an Mithelfern automatisiert alarmiert
wird. ENSURE setzt hierbei auf ein Redaktionssystem, welches den Einsatzleitstellen
ermöglicht, eine Anzahl an Mithelfern zu alarmieren und gegebenenfalls weitere
Freiwillige nachzufordern. Ebenso bietet die ENSURE-App den Nutzern die Möglichkeit,
ein verspätetes Eintreffen am Einsatzort anzugeben, sodass das "Nicht-Erscheinen"
von Helfern von der Leitstelle wahrgenommen und für die weitere Koordination mit
eingeplant werden kann.</p>
    </sec>
    <sec id="sec-14">
      <title>6 Zusammenfassung und Ausblick</title>
      <p>Interaktive, kooperative und mobile Technologien besitzen ein großes Potenzial, die
Herausforderungen bei der Einbindung freiwilliger Helfer in den Katastrophenschutz
zu meistern.</p>
      <p>Das in diesem Beitrag vorgestellte ENSURE-System hat das Ziel, die Einsatzkräfte bei
der Rekrutierung, Verwaltung, Aktivierung und Koordinierung von Helfern im urbanen
Raum bei Großschadenslagen zu unterstützen. Hierfür bietet es die erforderlichen
Funktionen, wie: Registrierung, Profilierung, Alarmierung (per Redaktionssystem) und
Aktivierung der Helfer (per App). Dabei handelt es sich um einen
Abonnementbasierten Ansatz, bei dem sich die freiwilligen Helfer bereit erklären, mittels Anfragen,
die den aktuellen Aufenthaltsort betreffen, aktiviert zu werden.</p>
      <p>Die Evaluation von ENSURE im Rahmen einer Großübung zeigte durchweg positive
Ergebnisse in allen untersuchten Bereichen, insb. eine gute Usability (SUS- Score: 90
Punkte), eine hohe Stabilität und schnelle Reaktionszeit sowie eine gute Akzeptanz
bezüglich der Erhebung von persönlichen Daten (Basisprofil). Vor allem
Erste-HilfeMaßnahmen wurden außergewöhnlich gut durchgeführt (Beobachtung) und die Helfer
befolgten die Einsatzanweisungen (z.B. Freiräumen von Zufahrten) sehr genau.
Von August bis Dezember 2016 wird es einen Großfeldversuch von ENSURE in Berlin
zum Thema „Unterstützung Berliner Feuerwehr“ geben. Hierfür wird die ENSURE-App
in den jeweiligen App- Stores (iOS, Android) veröffentlicht werden, so dass alle Bürger
als freiwillige Helfer an dem Versuch teilnehmen können.</p>
    </sec>
    <sec id="sec-15">
      <title>7 Literaturverzeichnis</title>
      <p>[Coppola, 2006]
[Detjen et al., 2015]
Coppola, Damon: Introduction to International Disaster Management, 3rd ed., Oxford,
Butterworth-Heinemann, 2015.</p>
      <p>Detjen, Henrik; Geisler, Stefan; Bumiller, Gerd: Nutzeranforderungen eines Systems
zur automatischen Helferbereitstellung. In: A. Weibecker; M. Burmeister; A. Schmidt
(Hrsg.): Mensch und Computer 2015. Oldenbourg, Stuttgart, 2015, S. 11-18.
[Fuchs-Kittowski &amp; Faust, 2014]
Fuchs-Kittowski, Frank; Faust, Daniel: Architecture of Mobile Crowdsourcing Systems.
In: Nelson Baloian, Frada Burstein, Hiroaki Ogata, Flavia Santoro, Gustavo Zurita
(Hrsg.): Collaboration and Technology - Proceedings of the 20th International
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International Publishing, S. 121–136.
[Geißler &amp; Sticher, 2014]
Geißler, Sarah; Sticher, Birgitta: Hilfeverhalten in Katastrophen und die Folgen für das
Katastrophenmanagement - am Beispiel des Hochwassers 2013 in Magdeburg. In:
Polizei &amp; Wissenschaft. 4/2014, S. 53-70.
[Hofmann et al., 2014]
[KatSG, 1999]
Hofmann, M.; Betke, H.; Sackmann, S.: Hands2Help – Ein App-basiertes Konzept zur
Koordination freiwilliger Helfer. In: i-com, 13(1), 2014, S. 36–45.</p>
      <p>Gesetz über die Gefahrenabwehr bei Katastrophen (Katastrophenschutzgesetz –
KatSG) § 2 Abs. 1, Berlin 11. Februar 1999.
[Kircher, 2014]
[KOKOS, 2016]</p>
      <p>KOKOS Projekt-Webseite, http://kokos-projekt.de/. (Zugriff zuletzt am 05.08.2016)
[Mauthner et al., 2015]
Mauthner, Jana; Engelbach, Wolf; Engel, Kerstin: Informationstechnologien für das
Freiwilligenmanagement in Katastrophenschutz und Krisenmanagement. In: Engagiert
im Katastrophenschutz - Impulse für ein zukunftsfähiges Freiwilligenmanagement.
Schwalbach: Wochenschau Verlag, 2015 (Reihe: Engagement und Partizipation in
Theorie und Praxis), S.165-178.
[Neubauer et al., 2013]
Neubauer, G.; Nowak, A.; Jager, B.; Kloyber, C.; Flachberger, C.; Foitik, G.; Schimak,
G.: Crowdtasking – A New Concept for Volunteer Management in Disaster Relief. In:
J. Hřebíček; G. Schimak; M. Kubásek; A. Rizzoli (Hrsg.): Environmental Software
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[Ohder &amp; Röpcke, 2014]
Ohder, Claudius; Röpcke, Julian: Hilfebedarf, Hilfeerwartung und Hilfebereitschaft bei
einem Stromausfall. Die Ergebnisse einer Bürgerbefragung in Berlin. In: Crisis
Prevention, 2/2014, S. 33-35.
[Reuter et al., 2012]
Reuter, C.; Heger, O.; Pipek, V.: Social Media for Supporting Emergent Groups in
Crisis Management. In: International Reports on Socio-Informatics (IRSI), Proceedings of
the CSCW 2012 Workshop on Collaboration and Crisis Informatics, Bonn, Germany,
Jg. 9, Nr. 2, 2012, S. 84-92.
Reuter, Christian; Ludwig, Thomas; Pipek, Volkmar: Ad Hoc Participation in Situation
Assessment - Supporting Mobile Collaboration in Emergencies. In: ACM Transactions
on Computer-Human Interaction 21(5), Article 26, November 2014.</p>
      <p>Schimak, G.; Havlik, D.; Pielorz, J.: Crowdsourcing in Crisis and Disaster Management
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(Hrsg.): Environmental Software Systems - Infrastructures, Services and Applications.
Springer International Publishing, Berlin, 2015, S. 56-70.
Schorr, C.; Biergert, A.; Weber, T.; Max, M.; Schulze, M.: Die Rolle der ungebundenen
HelferInnen bei der Bewältigung von Schadensereignissen – Teil 1, Deutsches Rotes
Kreuz e. V, Berlin, 2014.
Schweer, Benedikt; Ohder, Claudius; Sticher, Birgitta, Geißler, Sarah; Röpcke, Julian:
Katastrophenschutz im Umbruch - Ansätze der Bürgeraktivierung und -einbeziehung
im internationalen Vergleich. Bericht zum Forschungsprojekt
„KatastrophenschutzLeuchttürme als Anlaufstelle für die Bevölkerung in Krisensituationen“
(Kat-Leuchttürme), Berlin, Oktober 2014.</p>
    </sec>
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