<!DOCTYPE article PUBLIC "-//NLM//DTD JATS (Z39.96) Journal Archiving and Interchange DTD v1.0 20120330//EN" "JATS-archivearticle1.dtd">
<article xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <front>
    <journal-meta />
    <article-meta>
      <title-group>
        <article-title>Einsatzmoglichkeiten von Crowdsourcing im Umfeld des Mecklenburgischen Flurnamenarchivs</article-title>
      </title-group>
      <contrib-group>
        <aff id="aff0">
          <label>0</label>
          <institution>Martin Lichtwark</institution>
          ,
          <addr-line>Holger J. Meyer and Andreas Heuer</addr-line>
        </aff>
        <aff id="aff1">
          <label>1</label>
          <institution>Schlusselworter: Digitales Archiv</institution>
          ,
          <addr-line>Crowdsourcing, WossiDiA, Flurnamenarchiv, Transkription, Verortung</addr-line>
        </aff>
        <aff id="aff2">
          <label>2</label>
          <institution>University of Rostock</institution>
          ,
          <addr-line>18051 Rostock</addr-line>
          ,
          <country country="DE">Germany</country>
        </aff>
      </contrib-group>
      <pub-date>
        <year>2017</year>
      </pub-date>
      <abstract>
        <p>The bene ts of crowdsourcing is depicted in the context of the Mecklenburg Field Names Archive. This archive encompasses a large collection of eld names. Transforming the hand-written eld name lists and the corresponding map entries into structured digital content is still a manual task. This paper presents insights into crowd based realizations that have been evaluated in the project WossiDiA. Afterwards, we present the ongoing crowd based process of transfering eld name lists and corresponding map entries into a hypergraph database. We conclude comparing our approach to related work. Kurzfassung. Sowohl in der Kulturlandschaftsforschung wie auch in der Volkskunde spielen Flurnamen von Orten oder Landschaftsteilen eine wesentliche Rolle. Aber auch die Regional- und Lokalgeschichte, Sprachwissenschaftler und Ortschronisten sind an ihnen interessiert. Neben der regionalen Einordnung ist dabei der Verortungsaspekt wesentlich. Dieser wird heute hau g mit Geoposition sowie einer Darstellung mittels Web Mapping Service verknupft. Die Bereitstellung dieser digitalen Information ist Ziel des hier vorgestellten digitalen Flurnamenarchivs fur Mecklenburg. Ausgehend von den zu Beginn des 20. Jahrhunderts von der Mecklenburgischen Flurnamenskommission erfassten, noch ca. 20.000 erhaltengebliebenen Flurnamen, wird die Digitalisierung mittels Crowd-basierter Verfahren und deren Nutzbarmachung fur digitale Archivanwendungen beschrieben. Nach einer Einordnung dieses Vorhabens in den Kontext des WossiDiA-Projektes, werden die untersuchten crowd-basierten Umsetzungsmoglichkeiten vorgestellt und anschlie end das derzeitig laufende Szenario der Ubertragung des in Flurnamenlisten und auf Karten verzeichneten Bestandes und verwandte Arbeiten skizziert.</p>
      </abstract>
    </article-meta>
  </front>
  <body>
    <sec id="sec-1">
      <title>Motivation</title>
      <p>
        Eine digitale Erschlie ung von analogen Archiven mit Unterstutzung von
Crowdsourcing Methoden ist in der heutigen Zeit keine Seltenheit mehr. Auch im
Zusammenhang mit der Wahrung wichtigen Kulturerbes gibt es bereits viele, auch
internationale, Initiativen, die eine solche Arbeitsweise fur sich entdecken
konnten [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref13 ref14 ref2 ref8">2, 8, 13, 14</xref>
        ]. Ein explizites Konzept, ausgerichtet auf das Mecklenburgische
Flurnamenarchiv (FNA) mit einer aktuellen Bestandsaufnahme, einhergehend
mit der Kategorisierung und Fokussierung fur mogliche Szenarien einer
Umsetzung, fehlte jedoch bislang, aufgrund seines hoch speziellen Charakters. Um
dieses Vorhaben zu konkretisieren, unter Einbeziehung und Untersuchung
umfassender Ein ussfaktoren und beteiligter relevanter Themenbereiche, entstand
im Rahmen der interdisziplinaren Zusammenarbeit des Instituts fur Volkskunde
und des Lehrstuhls fur Datenbank- und Informationssysteme der Universitat
Rostock seit Mitte letzten Jahres eine Forschungsarbeit. Diese war darauf ausgelegt
eine solch notwendige Prazisierung in Form einer umfassenden Untersuchung und
der zielgerichteten Erstellung eines Konzeptes zu forcieren und eine
Projektumsetzung zur Deskribierung des digitalen Mecklenburgischen Flurnamenarchivs
voranzutreiben. Die Analyse in diesem Zusammenhang ergab, dass an die 95%
des derzeitigen Gesamtbestandes per Crowdsourcing deskribiert werden konnen
[
        <xref ref-type="bibr" rid="ref9">9</xref>
        ].
2
      </p>
    </sec>
    <sec id="sec-2">
      <title>Das Mecklenburgische Flurnamenarchiv</title>
      <p>
        Flurnamen gehoren sprachwissenschaftlich zu den sogenannten Toponymen. Sie
werden fur topographische Gegenstande verwendet, wozu bspw. auch
Landschaftsund Ortsnamen gehoren und benennen und beschreiben als Mikrotoponyme
kleinraumige Landschaftsteile, die allgemein landwirtschaftlich oder
forstwirtschaftlich genutzt werden. Flurnamen sind somit "ein wichtiges Kulturgut [und
spiegeln] ein Stuck der volkskundlichen Uberlieferung eines Territoriums wider\
[
        <xref ref-type="bibr" rid="ref17 ref4">4</xref>
        ]. Dazu zahlen auch Erkenntnisse uber Besiedlungen, Mythologien, geologische
und wirtschaftliche Bedingungen, genauso wie Informationen zur
Sprachentwicklung, um nur einige zu nennen. Mit Blick auf die Region Mecklenburg gehen die
ersten Quellen, in welchen sowohl kartographisch als auch in Registern die
Flurnamen erfasst wurden, auf die Direktorial-Vermessung von 1768 bis 1780 zuruck.
      </p>
      <p>
        Angeregt auf Basis der deutschlandweiten Bewegungen entstand auch
regional in Mecklenburg auf der zweiten Hauptversammlung des neu gegrundeten
Heimatbundes (1906{1918) ein Bestreben zur Sammlung von Flurnamen [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref6">6</xref>
        ]. Nach
mehreren Sammelaktionen, welche 1930 mit der zweiten Kommission endeten,
wurde dem Bestand im Laufe der Jahrzehnte durch verschiedene Ein usse ein
erheblicher Schaden zugefugt, sodass heute nicht mehr, die zur damaligen Zeit
gesammelte Menge an Flurnamen, zur Verfugung steht.
      </p>
      <p>
        Die noch vorhandenen echt-realen Restbestande des FNA wurden im Zuge
eines, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geforderten,
Digitalisierungsprojektes in den Bestand von WossiDiA1 integriert [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref11">11</xref>
        ]. Bis ins Jahr
2010 lagen diese lediglich in Form einer Access-Datenbank vor, werden jedoch
im Rahmen des hier vorgestellten Projektes in eine Graph-Datenbank, die eine
Vernetzung im raumlich-zeitlicheh Kontext erlaubt, uberfuhrt [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref10 ref12">12, 10</xref>
        ].
3
      </p>
    </sec>
    <sec id="sec-3">
      <title>Herausforderungen und das Potenzial von</title>
    </sec>
    <sec id="sec-4">
      <title>Crowdsourcing</title>
      <p>Auch wenn das Anwendungspotenzial von Crowdsourcing (CS) vielseitig ist und
in den unterschiedlichsten Bereichen bereits zum Einsatz kommt, ist gerade im
Zusammenhang zum Bestand des Mecklenburgischen Flurnamenarchivs der
interdisziplinare Teilbereich Digital Humanities im Kontext dieser Initiative als
besondere Spezialisierung, unter anderem durch die Zusammenarbeit mit einem
externen CS-Dienstleister zur vollstandigen Abarbeitung, hervorzuheben.</p>
      <p>Die Aufbereitung und Analyse des Archivs im Rahmen der Konzeption fur
die eigentliche Umsetzung ergab zwei zu losende Kernprobleme, auf die es sich
zu fokussieren galt.</p>
      <sec id="sec-4-1">
        <title>Abb. 1: Fragebogen der Flurnamenforschung | Beispielort: Boissow; Quelle: Wossidlo</title>
      </sec>
      <sec id="sec-4-2">
        <title>Archiv</title>
        <p>
          Entscheidend und zielfuhrend fur eine erfolgreiche Umsetzung sind hierbei die
Teilbereiche der Uberarbeitung (Transkription) der Flurnamen selbst und der
Verortung der eingezeichneten Nummerierungen der Fragebogen der
Flurnamenforschung (Abb. 1) des analogen Archivs, in die sich die Kernprobleme der
Deskribierung des FNA klassi zieren lassen [
          <xref ref-type="bibr" rid="ref1">1</xref>
          ]. Eben diese Teilaufgaben
stellen die Crowd-basierte Abarbeitung vor diverse Herausforderungen. Diese sind
        </p>
        <sec id="sec-4-2-1">
          <title>1 https://www.wossidia.de/</title>
          <p>nicht ausschlie lich rein technischer Art, hinzu kommen Aspekte wie die
Akquirierung und Motivation der Crowdworker, die Qualitat der Abarbeitung selbst
sowie weitere Qualitatsfaktoren, wozu unter anderem Vollstandigkeit, relative
und absolute Genauigkeit, aber auch Korrektheit und Konsistenz zahlen.
Teilaufgaben Auf Basis des spezi schen Bestandes des FNA und der Art der
Erfassung ist eine Zweiteilung der Aufgabenschwerpunkte unabdingbar. So ist
eine Transkription der Namen als erster Schritt notwendig. Hierbei gibt es vor
allem Herausforderungen in der Vielfaltigkeit der Typogra e und der Diversitat
von Typen von Handschriften, welche Expertise benotigen, um einen
qualitativ genugenden Prozess zur Digitalisierung dieser Namen moglich zu machen.
Gleicherma en ist in diesem Zusammenhang auch eine Mitfuhrung der
Nummerierung zur Referenzierung der Namen mit den Markierungen in den Karten fur
den nachfolgend notwendigen Schritt der Verortung entscheidend. Diese
Nummerierungen werden erst nach dem Ende der Georeferenzierung ihre Bedeutung
verlieren.</p>
          <p>Fur die Verortung stellt die Diversitat an Karten, wie Messtischblatter,
Flurkarten, Ubersichtskarten, Gutskarten oder angefertigte Handzeichnungen, um
nur einige zu nennen und die Vielfalt an Formaten in Form von
unterschiedlichen Ma staben eine Herausforderung fur die Crowd-basierte Abarbeitung dar.
Technologisch kann hier auf bekannte Web Mapping Services wie die von
Google Maps und OpenStreetMap zur Realisierung zuruckgegri en werden. Zudem
bietet sich aufgrund der vielfaltigen Unterschiede eine Visualisierung mittels
einer Side-by-Side Darstellung an. Die zu bearbeitende Diversitat im Bestand des
FNA verdeutlicht die nachfolgende Zusammenstellung in Abb. 2.</p>
        </sec>
      </sec>
      <sec id="sec-4-3">
        <title>Abb. 2: Diversitat von Karten und handgeschriebenen Flurnamen; Quelle: Wossidlo</title>
      </sec>
      <sec id="sec-4-4">
        <title>Archiv</title>
        <p>
          Ziel der vorangegangenen wissenschaftlichen Forschungsarbeit war es zum einen
die Herausforderungen und Probleme einer moglichen Abarbeitung aufzuzeigen
und andererseits gleicherma en Losungsmoglichkeiten durch bereits etablierte
Plattformen oder auch Anbieter von solchen Umsetzungsprozessen zu evaluieren.
Plattformen und Anbieter Die Untersuchung verschiedener etablierter
Plattformen im Crowdsourcing Umfeld (Tab. 1) in den relevaten Bereichen
Engagement (Mitwirkung von freiwilligen Helfern), Microtasking &amp; Tasks, Marktplatze
(Markrotasks &amp; Projekte) und bei Anbietern auf Meta-basierten Angeboten,
welche Teil-Services anderer Anbieter nutzen, hat gezeigt, dass weitestgehend keine
einheitlichen Losungsszenarien fur den speziellen Kontext des FNA bei der
breiten Masse von Anbietern anwendbar sind. Im Zuge der Wettbewerbsfahigkeit
wird sich in der Wirtschaft zunehmend auch auf kundenspezi sche Angebote und
Projektablaufe fokussiert. Die Anbieter versuchen sich damit gegenuber
komplexer Anforderungen breiter aufzustellen, um auch solchen Kunden Losungen fur
ihre Problemstellungen anzubieten. Andere Anbieter sind auf
vielversprechende Spezialisierungen ausgerichtet und bieten so umfassende Moglichkeiten, in
ahnlichem Ma e wie zugeschnittene Angebote. Herangezogen wurden bei der
Bildung unterschiedlicher Crowd-basierter Szenarien fur das Mecklenburgische
Flurnamenarchiv, nach tiefgreifender Untersuchung [
          <xref ref-type="bibr" rid="ref9">9</xref>
          ], die hervorgegangenen
vielversprechenden Plattformen: Clickworker, Crowdguru und Georeferencer.
Nr. Anbieter Link Kategorie
1 Amazon Mechanical Turk www.mturk.com Mikrotasks
2 Clickworker www.clickworker.de Mikrotasks
3 CrisisCommons www.crisiscommons.org Engagement
4 CrowdFlower www.crowd ower.com Mikrotasks (Meta)
5 Crowdguru www.crowdguru.de Mikrotasks (Meta)
6 Crowdsource www.crowdsource.com Mikrotasks (Meta)
7 Fiverr www. verr.com Mikro- bis Makrotasks
8 Fixmystreet www. xmystreet.com Engagement
9 Georeferencer www.georeferencer.com Mikrotasks
10 Samasource www.samasource.org Mikrotasks
        </p>
        <sec id="sec-4-4-1">
          <title>Tabelle 1: Ubersicht untersuchter Plattformen und Anbieter</title>
          <p>Weiterhin konnen, im Falle einer mittel- bis langfristigen Orientierung fur ein
erganzendes internes Projekt zum Ausbau des Bestandes in Form einer
Eigenentwicklung, nachfolgende Anbieter einen interessanten Beitrag bezuglich
angewandter Implementierungen, Verfahrensweisen und den Umgang mit
Crowdworkern bieten: CrisisCommons, Fixmystreet und ebenfalls Georeferencer. Somit
beherbergten funf der untersuchten Anbieter einen potenziellen Mehrwert zum
Erreichen der Zielstellung des gestellten Problems im Rahmen des FNA. Die
anderen in der Untersuchung selektierten Anbieter sind aufgrund der Machbarkeit,
des eingeschrankten oder unvollstandigen Portfolios, auf Basis wirtschaftlicher
Aspekte oder durch ausschlie ende rechtliche Bedingungen nicht einsetzbar.
4
4.1</p>
        </sec>
      </sec>
    </sec>
    <sec id="sec-5">
      <title>Arbeiten zur Umsetzung und Integration in</title>
      <p>WossiDiA</p>
      <p>
        Aktuelle Umsetzung
Im Rahmen der Konzeption einer moglichen Umsetzung kristallisierten sich, aus
den untersuchten Plattformen und Anbietern interne, externe und
kollaborative Ansatze, bezuglich einer Crowd-basierten Abarbeitung beider zu losenden
Kernprobleme, heraus [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref9">9</xref>
        ]. Nach Entscheidung fur ein vollstandig externes
Szenario durch Beauftragung des Full-Service Dienstleisters Crowdguru und des
damit einhergehenden neuartigen Projektcharakters einer solchen vollstandig
ausgelagerten spezi schen Pilot-Initiative, startete auch die geplante
Umsetzung des Projektes. Damit ist dieses Projekt in der Zusammensetzung und der
Art der ausgelagert nutzbar gemachten Crowdsourcing-Plattform eine neuartige
Herangehensweise an eine solch kombinierte Problemstellung, welche das
Mecklenburgische Flurnamenarchiv aufzuweisen hat. Der explorative
Erfahrungsgewinn ist somit umso wertvoller in Hinblick auf die Verwendbarkeit im Rahmen
ahnlicher Archivbestande oder zum Ausbau eigens gehosteter
CrowdsourcingApplikationen.
      </p>
      <p>Nach den ersten Analysen von Beispielen aus dem Bestand des FNA und
dem Abstecken der benotigten Expertisen begann Crowdguru unverzuglich mit
der Auswahl eines geeigneten Crowdworker-Kollektivs. Gleicherma en wurde im
Projektteam des WossiDiA Umfeldes die Aufbereitung des digitalen Bestandes
von Rohdaten in Form von Bilddateien vorangetrieben und dem Unternehmen
mittels Links in Form einer CSV-Datei auf Seitenbasis zur Crowd-basierten
Abarbeitung bereitgestellt.</p>
      <p>Eine Ubersicht zum Prozess zeigt die nachfolgende Abb. 3. Deutlich wird
hierbei die vollstandige Auslagerung der Teilaufgaben inklusive aller
abhangigen Rahmenbedingungen, wie beispielsweise eine Qualitatssicherung durch
Validatoren oder abschlie ende Sichtkontrollen je Teilaufgabe, an das beauftragte
Unternehmen.</p>
      <p>Neben regelma igen Gesprachsterminen mit Crowdguru zur Abstimmung des
Fortschritts, konnte das Unternehmen anfangs aus einem Kollektiv von 100
Crowdworkern schopfen, welche sich mit der ersten Teilaufgabe der
Transkription beschaftigen sollten. Diese wurden zunachst durch eine initiale Testaufgabe,
in Form einer Ubersetzung eines einfachen in Sutterlin geschriebenen Rezeptes
einer Eierpfanne mit Champignons, identi ziert. Aufgrund des speziellen
Bestandes und der Diversitaten an Handschriften und Typogra en kristallisierten
sich allerdings 40 fahige Personen heraus, welche den komplexen Anforderungen
in vollem Umfang gerecht werden konnten, denn wo bei einem Rezept noch
Zusammenhange erschlossen werden konnen, ist dies bei einer Transkription von
separat stehenden Flurnamen nicht moglich. Bestatigt und bewertet wurde die
Ergebnismenge im Rahmen durchgefuhrter Qualitatsprufungen, welche
wiederum durch zwei identi zierte Experten innerhalb der Crowdworker vorgenommen
Selektion eines
geeigneten
Crowdworker</p>
      <p>Kollektivs</p>
      <p>Aufbereitung
und Export der</p>
      <p>Rohdaten</p>
      <p>Transkription
inkl.
Qualitätssicherung</p>
      <p>Verortung inkl.</p>
      <p>Qualitätssicherung</p>
      <p>Abschließende
Sichtkontrolle</p>
      <sec id="sec-5-1">
        <title>Abb. 3: Szenario der gestarteten Crowdsourcing-Initiative durch Zusammenarbeit mit</title>
      </sec>
      <sec id="sec-5-2">
        <title>Crowdguru (schwarz) und dem WossiDiA-Team der Universitat Rostock (blau)</title>
        <p>wurde. So wurden innerhalb von anderthalb Wochen etwa 3100 Einheiten
(Seiten) des gelieferten Bestandes abgearbeitet. Bei den verbleibenden Einheiten
gab es jedoch zusatzliche Probleme aufgrund der Lesbarkeit und der Typogra e,
sodass am Ende noch einmal 100 Einheiten neu abgearbeitet werden mussten,
durch 10 bis 15 spezialisierte Crowdworker, die auf Grundlage ihrer vorherigen
Transkriptionsergebnisse speziell dafur selektiert werden konnten. Mit solchen
Herausforderungen war, nach der Aufarbeitung und Untersuchung des Archivs
und der Kernproblematiken im Rahmen der Konzeption, jedoch zu rechnen.</p>
        <p>Au erdem interessant ist die Zusammensetzung des Crowdworker-Kollektivs
aus annahernd 50% Rentnern und Personen uber 50 Jahren. Die anderen 50%
bestehen vorrangig aus Studenten und Personen im Alter von 20 bis 30
Jahren. Es wird demnach ersichtlich, dass eine relativ gro e Altersgruppe von
diesem Aufgabentyp nicht angesprochen wird. Dies lasst sich vor allem mit
zeitlichen Kontext der Flurnamenforschung begrunden. Wo die erste Gruppe unter
Umstanden noch direkt mit den damaligen Typogra en in Beruhrung kam, ist
die zweite Gruppe hauptsachlich in fachspezi schen Bereichen der Geschichte,
Sprachwissenschaften sowie auch der Volkskunde aktiv.</p>
        <p>In annahernd zwei Wochen wurden somit insgesamt 3906 Einheiten als
digitalisierte Seitenobjekte im ersten Schritt, der Transkription der Namen mit
Nummern, verarbeitet.</p>
        <p>Anschlie end startete mit den vorher gepruften Transkriptionen die
Verortung der Namen uber die gegebene Referenzierungsmoglichkeit der Nummern
aus den Fragebogen der Flurnamenforschung (Abb. 1). Dieser Prozess dauert
derzeit an, verspricht auf Basis der technischen Moglichkeiten einer Side-by-Side
Darstellung seitens Crowdguru, mittels einer angebundenen GoogleMaps API
Losung, jedoch eine strukturierte Moglichkeit zur Abarbeitung in einem recht
kurzen Zeitraum. Nicht zuletzt auch, da fur die Referenzierung keine
spezialisierten Crowdworker notwendig werden und auf das gesamte Kollektiv
zuruckgegri en werden kann. Diese Teilaufgabe ist seitens Crowdguru somit nicht auf
die 100 Crowdworker der Transkription begrenzt.</p>
        <p>Die gro te Herausforderung in diesem Abschnitt stellt eindeutig die
Diversitat an Kartenmaterial aus Messtischblattern, Handzeichnungen,
Ubersichtskarten und Flurkarten dar, um nur einige zu nennen.</p>
        <p>
          Sobald die externe Projektumsetzung abgeschlossen ist, wird das
WossiDiATeam unter anderem eine eigene konkrete Bewertung der Qualitat und der
Vollstandigkeit der Ergebnisdaten dieser ausgelagerten CS-Initiative durchfuhren.
Anschlie end ist es geplant diese Erkenntnisse und die konkreten Ereignisse des
Ablaufs, durch Analyse eines mitgeschnittenes Protokolls der gesamten Initiative
des externen Anbieters, auszuwerten und zu publizieren.
4.2 Integration in WossiDiA
Die Speicherung der transkribierten Flurnamen und ihre Lokation wird mit dem
WossiDiA zugrunde liegenden Graphdatenbanksystem PowerGraph [
          <xref ref-type="bibr" rid="ref10">10</xref>
          ]
realisiert. Im Folgenden soll kurz angedeutet werden, wie die Hypergraphstrukturen
[
          <xref ref-type="bibr" rid="ref16 ref3">3</xref>
          ] aus typisierten Knoten und Hyperkanten de niert werden kann. Eine
Auswertung ist dann mit der Graphanfragesprache GrafL moglich. Die gerichtete
Hypergraphen kommen im Digitalen Wossidlo-Archiv zum Einsatz [
          <xref ref-type="bibr" rid="ref15">15</xref>
          ], da sie (1) eine
Darstellung einer Vielzahl von deskriptiven, strukturellen, administrativen und
technischen Metadaten erlauben, (2) den volkskundlichen Kanon (Thesaurus)
effektiv darstellen konnen, (3) die gespeicherten Fakten in den raumlich-zeitlichen
(historischen) Kontext setzen konnen, (4) eine Darstellung unscharfer und vager
Information erlauben, sowie (5) das Mashup mit anderen Systemen wie OPACs,
Dokument-Repositorien, GND- und GOV-Datenbanken erlauben. Die
Graphdaten in WossiDiA2 umfassen ca. 2 Millionen Knoten und 800.000 Hyperkanten
sowie 1,2 Millionen digitalisierte Dokumente, vornehmlich Feldforschungsbelege,
Beitragerkorrespondenzen, Flurnamenverzeichnisse, Literaturauszuge und
weiteres Material. In der Abbildung 4 wird ein kleiner Ausschnitt des zum
Flurnamenarchiv gespeicherten Graphen gezeigt. Die wesentlichen Merkmale jedoch,
die das Modell von anderen Graphenmodellen unterscheiden, werden schon hier
deutlich. Eine Hyperkante kann mehr als zwei Knoten verbinden. Im Fall vom
PowerGraph ist der Graph auch gerichtet. Weiterhin haben sowohl Knoten als
auch Hyperkanten einen Typ, der die Menge der Eigenschaften und bei der
Hyperkante zusatzlich auch die Menge und den Typ der teilnehmenden Knoten
bestimmt. In der Abbildung sind Ort, Erzahler, Konvolut und Koord
Knotentypen und Erzahlt mundlich und Flurnamenverortung Hyperkantentypen.
        </p>
        <p>Fur einige folgt eine kurze Beschreibung und die zugehorigen Datende
nitionsanweisungen. Der Knotentyp Flur reprasentiert Informationen zum
Flurnamen selbst, Namen, die intern verwendete Nummer in der liste und Karte, die
ermittelte Ortslage und eventuelle erfasste Bemerkungen des Beitragers:
CREATE NODETYPE Flur (</p>
        <p>Nummer String, (: Number in the list; related to the place :)
Name String, (: Name of the recorded cadastral section :)</p>
        <sec id="sec-5-2-1">
          <title>2 http://www.wossidia.de/</title>
          <p>Erzähler:</p>
          <p>Schulz
Lokation String, (: Location; cardinal direction :)</p>
          <p>Info String (: Remarks for the field name :)
);
);</p>
          <p>Die 1:m Zuordnung von Flurnamen zu Orten erfolgt uber einen speziellen
Hyperkantentyp Flurnamenverortung:
CREATE EDGETYPE Flurnamenverortung MODEL (</p>
          <p>Ort:place IN,
Flurname:Flur+ OUT</p>
          <p>Wahrend die speziell die De nition von Hyperkanten viele A hnlichkeiten mit
den semi-strukturierten Inhaltsmodellen von XML aufweist, lehnt sich die
Graphanfragesprache GrafL stark an XQuery, neben der allgemeinen Form der
Klauseln insbesondere bei der Form der Variablenbindung und der Verwendung von
Knoten- und Kantenkonstruktoren.</p>
          <p>
            Grunde fur die Wahl Hydra.PowerGraph's sind die direkte Unterstutzung
von raumlichen Datentypen zur Darstellung von Ortsinformationen und die
Integration mit dem WossiDiA-System, dessen integraler Bestandteil nicht nur
das Flurnamenarchiv ist, sondern auch Flur- und Ortsnamensammlungen
Richard Wossidlos. Letzteres ergibt uber das Hypergraphmodell vielfaltige
Vernetzungsmoglichkeiten. Das Graphdatenbanksystem ist als eine Erweiterung des
objekt-relationalen System PostgreSQL realisiert. So werden fur die
Implementierung der Knotentypen Tabellenhierarchien genutzt und etwa fur
Ortsinformationen nden Datentypen und Operationen von PostGIS Anwendung. Fur
weitere Details Hydra.PowerGraph's soll auf [
            <xref ref-type="bibr" rid="ref10">10</xref>
            ] verwiesen werden.
          </p>
        </sec>
      </sec>
    </sec>
    <sec id="sec-6">
      <title>Verwandte Arbeiten</title>
      <p>
        Im Bereich der Transkription gibt es vor allem eigens durchgefuhrte Initiativen,
welche einen ahnlichen Charakter aufweisen, wie das Mecklenburgische
Flurnamenarchiv, jedoch inhaltlich andere Fachgebiete ansprechen. Zu erwahnen ist
hhiaenrddgaesscPhrrioejbeeknte"WOledttWeraeautfhzeeirc:hWnuhnagleinngv\o,nwRoodyearl FNoakvuys Sdcahriauefng,eulemgtdwieuZrdeeit,
des ersten Weltkrieges, zu "ubersetzen\ [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref13">13</xref>
        ].
      </p>
      <p>
        Au erdem hervorzuheben bleibt die Abschrift historisch handschriftlicher
Dokumente am Beispiel des Tagebuchs von F. Douglass im Rahmen des Projektes
Written Rummage [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref8">8</xref>
        ]. Hier wurden neben Zeit- und Kostenaspekten auch die
moralischen und ethischen Zusammenhange zu geringfugig entlohnten Arbeiten
durch die Crowd behandelt.
      </p>
      <p>
        Im Teilbereich der Verortung gibt es ebenfalls eine Vielzahl ahnlich
aufgestellter Projekte. Auch hier wird der Charakter der eigens verwalteten Applikation
zur Bewaltigung, gro teils ohne Einsatz eines Dienstleistungsanbieters, deutlich.
Das Projekt "1001 stories of Denmark\ dient der Erfassung von historischen
Geschichten Danemarks, welche durch die Crowd mit einem Orts- und
Zeitbezug zu versehen waren [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref2">2</xref>
        ]. Dieses Projekt zeigte eine rege Beteiligung aus der
Bevolkerung, setzt jedoch keine spezi schen Fachkenntnisse voraus und wird auf
freiwilliger Basis betrieben, ohne Bezahl- oder Qualitatsaspekte, bezogen auf die
Crowdworker und die erfassten Daten, einzubeziehen.
      </p>
      <p>
        Ein weiteres Projekt dieser Art ist "Pin-a-Tale\ der British Library, wo
Personen mittels CS dazu aufgerufen wurden, sich ein literarisches Werk einer
beliebigen Zeit mit einem Bezug zu einem Ort im Vereinigten Konigreich auszuwahlen,
um dann zu beschreiben, in welchem Ma e der Autor den Geist oder das Wesen
der Gegend in seinem Werk eingefangen hat [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref14">14</xref>
        ]. Auch dieses Projekt
arbeitet auf unbezahlter, freiwilliger Basis und spricht dadurch gleicherma en eine
breitere und unkontrollierte Masse an Menschen im digitalen Raum an.
      </p>
      <p>
        Die Pilotprojekte mit Georeferencer: Map images der National Library of
Scotland und Online Gallery Georeferencing der British Library sowie das
Crowdsourcing Projekt der Universitats- und Landesbibliothek Darmstadt zur
Georeferenzierung von historischen Karten stellen in Hinblick auf den spezi schen
Charakter der Kartenmaterialien ahnliche Initiativen dar. Jedoch wurde sich hier fur
ein anderes Konzept der Durchfuhrung entschieden, zwar auch auf Anbindung
eines externen Dienstleisters in Form von Georeferencer, jedoch ohne
Einbeziehung eines bereits katalogisierten, bezahloriertierten Crowdworker-Kollektivs
mit festgesetzten Qualitatsaspekten, wie wir es im Rahmen unserer Initiative
untersuchen [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref9">9</xref>
        ].
6
      </p>
    </sec>
    <sec id="sec-7">
      <title>Zusammenfassung und weiterfuhrende Arbeiten</title>
      <p>Fur die U bertragung der Flurnamen und deren Position, aus den zumeist in
Kurrent- oder Sutterlinschrift vorliegenden Listen und Karten in Form von
Messtischblattern, lokalen Flurkarten oder Handzeichnungen, wurde ein
Crowdsourcing-Ansatz gewahlt, der es ermoglicht, Erfahrungen auf dem Gebiet der
Transkription und der Verortung zu sammeln und festzustellen, ob ein solch
spezischer Bestand, wie das Mecklenburgische Flurnamenarchiv, Crowd-basiert
abzuarbeiten ist und welche Rahmenbedingungen dafur explizit von Noten sind.
Die Entscheidung viel hierbei aufgrund der ausgearbeiteten Konzepte,
notwendiger Expertisen und der Moglichkeit zur Abarbeitung beider Kernprobleme auf
einen Full-Service Dienstleister im Bereich etablierter Crowdsourcing-Losungen.
Detaillierte Ergebnisse des gesamten Projektablaufs werden nach Abschluss des
Projektes im Rahmen eines Workshops prasentiert.</p>
      <p>Die voranschreitenden Vorgange und Forschungen im Umfeld von WossiDiA
halten zudem viel Potenzial fur eine tiefenerschlie ende Verzahnung der
verschiedenen Bestande bereit. So sind nicht nur Vernetzungen der Flurnamen kulturell
wertvoll, sondern auch denkbare Querverweise zu anderen Bestanden wie den
Ortschroniken, um nur einen momentan stark bearbeiteten Bereich des Instituts
fur Volkskunde (IVK) zu nennen.</p>
      <p>Zudem moglich ware fur die Erfassung von Georeferenzierungen eine
achendeckende Darstellung Mecklenburgs in Form einer Landeskarte, welche durch ein
Ampelschema erschlossene, teilerschlossene und noch zu erschlie ende Gebiete
o erieren konnte. Denkbar ware auch an dieser Stelle eine Verzahnung mit
diversen anderen Bestanden, wie Orte, Gebiete der Erzahlforschung etc., welche
zukunftig ebenfalls Geodaten beherbergen konnten.</p>
      <p>
        Eine solche Darstellung und Vernetzung von Bestanden konnte potenziell
auch mit dem sogenannten Holsten-Archiv fur Pommern [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref7">7</xref>
        ], welches sich
aktuell in Stettin be ndet, mittels weiterfuhrenden Gemeinschaftsprojekten und
Forschungsarbeiten vorgenommen werden, denn der "Lehrer und Volkskundler
[, Robert Holsten,] tat in Pommern das, was Richard Wossidlo in Mecklenburg
machte: Er sammelte regionale Bezeichnungen, Sitten und Gebrauche, die ihm
seine Zutrager aus allen Kreisen Pommerns uberbrachten.\ [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref5">5</xref>
        ].
      </p>
      <p>
        Erst Anfang 2016 wurde die pommersche Flurnamensammlung von dem
Schweriner Wilfried Krempien, der enge verwandtschaftliche Beziehungen zu
Wossidlo hat, in Polen aufgespurt [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref5">5</xref>
        ]. Die wiederentdeckte Sammlung umfasst
43 Kasten mit alphabetisch geordneten 20.000 Karteikarten mit Flurnamen der
einzelnen Kreise Pommerns, die sich nun im Archiv der Stettiner Universitat
be nden. Das dazugehorige Kartenmaterial und die Erlauterungsbogen be
nden sich im Archaologischen Museum Stettins.
      </p>
      <p>Angedacht vom IVK ist eine solche kooperative Zusammenarbeit, sodass es
bereits mehrere Tre en, Besichtigungen und Termine beider universitarer Seiten
gab. Im Juni 2017 fand zudem ein weiterfuhrender Workshop zu vernetzten
Themenbereichen in Greifswald statt.</p>
      <p>Auch internationale Zusammenarbeit wird aktuell forciert. So wurde Ende
2016 ein multinationales Erzahlforschungsprojekt beantragt und Anfang 2017
bewilligt. Beteiligte Lander sind dabei Amerika, Deutschland und die
Niederlande im Rahmen der TA-P for the Social Sciences and Humanities, einer
Kooperation mit mittlerweile 18 geistes- und sozialwissenschaftlichen
Forschungseinrichtungen in Sudamerika, Nordamerika und Europa. So ist auch die DFG
ein Partner. Es handelt sich dabei um ein transatlantisches Projekt zum Aufbau
eines gemeinsamen Harvesters3 fur Belief legends 4. Vgl.: [17, 16].</p>
    </sec>
    <sec id="sec-8">
      <title>Literatur</title>
      <p>16. Tangherlini, T.R., Broadwell, P.M.: WitchHunter: GeoSemantic Browsing in a
Large Folklore Corpus. Journal of American Folklore 129(511), 14{40 (2016)
17. Trans-Atlantic Platform Digging into Data Challange: Partners | Trans-Atlantic</p>
      <sec id="sec-8-1">
        <title>Platform (2017), http://www.transatlanticplatform.com/about-us/partners/</title>
      </sec>
    </sec>
  </body>
  <back>
    <ref-list>
      <ref id="ref1">
        <mixed-citation>
          1.
          <string-name>
            <surname>Carletti</surname>
            ,
            <given-names>L.</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Giannachi</surname>
            ,
            <given-names>G.</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Price</surname>
            ,
            <given-names>D.</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>McAuley</surname>
            ,
            <given-names>D.</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Benford</surname>
          </string-name>
          , S. (eds.):
          <article-title>Digital humanities and crowdsourcing: An exploration</article-title>
          .
          <source>Museums and the Web</source>
          (
          <year>2013</year>
          )
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref2">
        <mixed-citation>
          2. Danish Agency for Cultures: 1001 Stories of Denmark (
          <year>2016</year>
          ), http://www.kulturarv.dk/1001fortaellinger/en GB
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref3">
        <mixed-citation>
          3.
          <string-name>
            <surname>Gallo</surname>
            ,
            <given-names>G.</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Scutella</surname>
            ,
            <given-names>M.G.</given-names>
          </string-name>
          :
          <article-title>Directed Hypergraphs as a Modelling Paradigm</article-title>
          .
          <source>Tech. Rep. TR-99-02</source>
          , Universita di Pisa,
          <source>Dipartimento di Informatica</source>
          (
          <year>1999</year>
          )
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref4">
        <mixed-citation>
          4.
          <string-name>
            <surname>Greve</surname>
            ,
            <given-names>D.</given-names>
          </string-name>
          : Vorbemerkungen. In: Greve,
          <string-name>
            <surname>D</surname>
          </string-name>
          . (ed.)
          <article-title>Flurnamen in MecklenburgVorpommern: mit einem Lexikon der Flurnamenelemente (Flurnamen von A bis Z)</article-title>
          , pp.
          <volume>1</volume>
          {
          <fpage>14</fpage>
          .
          <string-name>
            <surname>Stiftung</surname>
            <given-names>Mecklenburg</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Schwerin</surname>
          </string-name>
          (
          <year>2016</year>
          )
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref5">
        <mixed-citation>
          5.
          <string-name>
            <surname>Haescher</surname>
            ,
            <given-names>K.</given-names>
          </string-name>
          :
          <article-title>Schwerin: Hobbyforscher lost "Fall Holsten\</article-title>
          (
          <year>Jan 2016</year>
          ), http://www.nnn.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/mecklenburgmagazin/hobbyforscher-loest
          <article-title>-fall-holsten-id12571491.html</article-title>
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref6">
        <mixed-citation>
          6.
          <string-name>
            <given-names>Heimatbund</given-names>
            <surname>Mecklenburg</surname>
          </string-name>
          : Zur Flurnamenforschung;
          <article-title>Aufruf zur Flunamenforschung; Fragebogen fur die Flurnamenforschung. Zeitschrift des Heimatbundes Mecklenburg (Landesverein des Bundes Heimatschutz</article-title>
          )
          <volume>3</volume>
          (
          <issue>1</issue>
          ),
          <volume>16</volume>
          {
          <fpage>22</fpage>
          (
          <year>1908</year>
          )
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref7">
        <mixed-citation>
          7.
          <string-name>
            <surname>Holsten</surname>
          </string-name>
          , R.: Die Pommersche Flurnamensammlung. No.
          <article-title>6 in Vero entlichungen der Historischen Kommission fur Pommern | Reihe V: Forschungen zur pommerschen Geschichte</article-title>
          , Bohlau Verlag, Koln,
          <string-name>
            <surname>Graz</surname>
          </string-name>
          (
          <year>1963</year>
          )
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref8">
        <mixed-citation>
          8.
          <string-name>
            <surname>Lang</surname>
            ,
            <given-names>A.</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Rio-Ross</surname>
            ,
            <given-names>J.</given-names>
          </string-name>
          :
          <article-title>Using Amazon Mechanical Turk to transcribe historical handwritten documents</article-title>
          .
          <source>The Code4Lib Journal</source>
          <volume>15</volume>
          (
          <year>2011</year>
          )
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref9">
        <mixed-citation>
          9.
          <string-name>
            <surname>Lichtwark</surname>
            ,
            <given-names>M.:</given-names>
          </string-name>
          <article-title>Crowdsourcing in digitalen Archiven. Aufbereitung, Analyse und Konzeption einer Deskribierung am Mecklenburgischen Flurnamenarchiv</article-title>
          .
          <source>Rostock</source>
          (
          <year>2017</year>
          )
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref10">
        <mixed-citation>
          10. Meyer, H.,
          <string-name>
            <surname>Schering</surname>
            ,
            <given-names>A.C.</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Heuer</surname>
            ,
            <given-names>A.</given-names>
          </string-name>
          :
          <article-title>The Hydra</article-title>
          .PowerGraph System |
          <article-title>Building digital archives with directed and typed hypergraphs</article-title>
          .
          <source>Datenbank-Spektrum</source>
          <volume>17</volume>
          (
          <issue>2</issue>
          ),
          <volume>113</volume>
          {129 (Jul
          <year>2017</year>
          )
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref11">
        <mixed-citation>
          11. Meyer, H.,
          <string-name>
            <surname>Schering</surname>
            ,
            <given-names>A.C.</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Schmitt</surname>
            ,
            <given-names>C.</given-names>
          </string-name>
          :
          <article-title>Wossidia-the digital wossidlo archive</article-title>
          . In: Meyer, H. (ed.)
          <article-title>Corpora ethnographica online</article-title>
          ,
          <source>Rostocker Beitrage zur Volkskunde und Kulturgeschichte</source>
          , vol.
          <volume>5</volume>
          , pp.
          <volume>61</volume>
          {
          <fpage>84</fpage>
          .
          <string-name>
            <surname>Waxmann</surname>
          </string-name>
          , Munster u.a. (
          <year>2014</year>
          )
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref12">
        <mixed-citation>
          12. Meyer, H.,
          <string-name>
            <surname>Schmitt</surname>
            ,
            <given-names>C.</given-names>
          </string-name>
          :
          <article-title>Semantische, raumliche und zeitliche Vernetzung regionalethnologischer Archive</article-title>
          . In: Bolenz,
          <string-name>
            <given-names>E.</given-names>
            ,
            <surname>Franken</surname>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>L.</surname>
          </string-name>
          , Hanel, D. (eds.)
          <article-title>Wenn das Erbe in die Wolke kommt | Digitalisierung und kulturelles Erbe</article-title>
          . pp.
          <volume>61</volume>
          {
          <fpage>86</fpage>
          . Klartext Verlag, Essen (
          <year>2015</year>
          )
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref13">
        <mixed-citation>13. NYPL/Zooniverse: Old weather: Whaling: Transcribe, https://whaling.oldweather.org/#/transcribe</mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref14">
        <mixed-citation>
          14.
          <string-name>
            <surname>Penty</surname>
            ,
            <given-names>D.</given-names>
          </string-name>
          :
          <article-title>Writing britain: Pin-a-tale (</article-title>
          <year>2012</year>
          ), http://www.bl.uk/pin
          <article-title>-a-tale/pin-atale-map</article-title>
          .aspx
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref15">
        <mixed-citation>
          15.
          <string-name>
            <surname>Schering</surname>
            ,
            <given-names>A.C.</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Bruder</surname>
            ,
            <given-names>I.</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Schmitt</surname>
          </string-name>
          , C., Meyer, H.,
          <string-name>
            <surname>Heuer</surname>
            ,
            <given-names>A.</given-names>
          </string-name>
          :
          <article-title>Towards a Digital Archive for Handwritten Paper Slips with Ethnological Contents</article-title>
          . In: Goh,
          <string-name>
            <given-names>D.H.L.</given-names>
            ,
            <surname>Cao</surname>
          </string-name>
          , T.H., S lvberg, I.,
          <string-name>
            <surname>Rasmussen</surname>
          </string-name>
          , E.M. (eds.)
          <source>ICADL. Lecture Notes in Computer Science</source>
          , vol.
          <volume>4822</volume>
          , pp.
          <volume>61</volume>
          {
          <fpage>64</fpage>
          . Springer (
          <year>2007</year>
          )
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref16">
        <mixed-citation>
          <article-title>3 Zum Einsammeln Daten, die mittels OAI-PMH-Schnittstellen bereitgestellt werden</article-title>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref17">
        <mixed-citation>
          <article-title>4 dt</article-title>
          . Glaubenslegenden
        </mixed-citation>
      </ref>
    </ref-list>
  </back>
</article>