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      <title-group>
        <article-title>Big Data meets Smart Data - Eine Methode zur Verwaltung von Fernerkundungsdaten und den Auswirkungen im Ökosystem</article-title>
      </title-group>
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        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>Heino Rudolf</string-name>
          <email>heino.rudolf@hrd-consulting.eu</email>
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      <pub-date>
        <year>2017</year>
      </pub-date>
      <fpage>193</fpage>
      <lpage>198</lpage>
      <abstract>
        <p>„Big Data meets Smart Data“ - An entirely new approach to environmental data management: sustainable, scalable, expandable and interoperable. In the past data processing was focused on a simple and automated work processes. Today we can find other approaches: the creation of authentic representations of our reality enriched with assessments, forecasts, simulations etc. For this image we have to manage complex data structures and their interoperability with difficult cause- and effect-relationships between all environmental spheres. Therefore we must find a modelling method that is able to depict the environmental reality with its processes. That's why: The core of my approach is a theme-crossed understanding of the environmental processes. The object definition bases on a mathematical system-analysis of the ecosystem that includes an understanding of the processes in the environment. And one real object is represented as exactly one information object. All information objects can have any geometry and exists in time. The geometry is only an attribute. Data model mirrors the operating mode of the ecological system. Structure is neither tailored to European reporting commitments nor to INSPIRE. For new requirements data model can be upgraded by objects and combines at any time. And this model offers the opportunity to depict cause- and effect-relationships of our environment.</p>
      </abstract>
    </article-meta>
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    <sec id="sec-1">
      <title>-</title>
      <p>die Möglichkeit, sich von den vielfältigen phänomenalen Modellansätzen (z. B. von INSPIRE)
zu lösen, ein themenübergreifendes Datenmodell aufzustellen, und andererseits
UrsacheWirkbeziehungen im Ökosystem abzubilden.</p>
    </sec>
    <sec id="sec-2">
      <title>1 Zielstellung</title>
      <p>
        Für die Umweltberichterstattung des Umweltbundesamtes ergibt sich aufgrund der
Vielzahl und ansteigenden Komplexität von aktuellen Umweltproblemen zunehmend
die Notwendigkeit, neue, raumbezogene Instrumente zu entwickeln und einzusetzen,
die auch medienübergreifende Umweltzusammenhänge erfassen und Gebiete mit
Umwelt- und Gesundheitsgefährdungen räumlich verorten können. Im Rahmen des
Vorhabens wurden eine methodische Vorgehensweise und Instrumente erarbeitet, um
die Umweltberichterstattung im Hinblick auf dieses Erfordernis zu unterstützen.
(Vergleiche mit [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref1">Schönthaler et al. 2016</xref>
        ].)
      </p>
    </sec>
    <sec id="sec-3">
      <title>2 Analysemodell</title>
      <p>Die Basis der Vorgehensweise bildet das generalisierte Modellkonzept. Dieses stellt
die Bausteine bereit, um themenspezifische, d. h. auf bestimmte Umweltprobleme
zugeschnittene Analysemodelle zu erstellen, mit denen sich die
Ursache-Wirkungsverknüpfungen von Umweltproblemen und -konflikten detailliert strukturieren und
grafisch in Ursache-Wirkungsketten abbilden lassen. Die Grundelemente des
Analysemodells entsprechen den Basisklassen des Ökosystemmodells:
Betrachtungsobjekte und Umweltprozesse. Abbildung 1 stellt die Verwendung dieser
Basiselemente zur Beschreibung von Prozessen im Ökosystem zusammen.</p>
      <p>Abbildung 1: Grundelemente des Analysemodells</p>
    </sec>
    <sec id="sec-4">
      <title>3 Datenmodell und dv-technische Umsetzung</title>
      <p>Die DV-technische Modellierung erfolgt objektorientiert und setzt unmittelbar auf das
fachliche Analysemodell auf. Abbildung 2 zeigt die Umsetzung der Elemente des
Analysemodells in die gleichnamigen Objektklassen.</p>
      <p>Das entwickelte Datenmanagement erlaubt es, Visualisierungen einschließlich der
verwendeten bzw. verarbeiteten Geo-Daten strukturiert nach Umweltprozessen und
deren Ursache-Wirkungsbeziehungen zu verwalten. Hierfür wurden folgende
konzeptionelle methodische Ansätze entwickelt und eingesetzt:
1. direkte Ableitung von UML-Klassendiagrammen aus dem Analysemodell und
damit Darstellung von Ursache-Wirkungsbeziehungen im Datenmodell,
2. zweistufige Modellierung (envVisieren) mit einem themenübergreifend
anwendbaren Strukturdiagramm und einem Anwendungsdiagramm, das die
DVtechnische Umsetzung konkreter Analysemodelle beschreibt.
Kausalität</p>
      <p>Betrachtungsobjekt
0..1 -Geometrie: beliebig</p>
      <p>Hierarchie</p>
      <p>Person
BMSR-Handlung</p>
      <p>Werte / Coverages
-Geometrie: beliebig</p>
      <p>Prozess
-Geometrie: beliebig 0..1</p>
      <p>Kausalität
Hierarchie</p>
      <p>Legende
Betrachtungsobjekt</p>
      <p>Menschliche Nutzung
relevante Eigenschaft
Umwelt(-schutzgut)
relevante Eigenschaft
Ziel-Umwelt(-schutzgut)</p>
      <p>relevante Eigenschaft
Beobach
Zustandsbeschreitungs- bung, -bewertung,
größe Modellprüfung
Wirkung / Folgewirkung /
Risiko Risiko der</p>
      <p>Umweltnutzung
Prozesse
(gestrichelte Prozesse sind für
das Modell nicht relevant)</p>
      <p>Prozess Benennung des</p>
      <p>Prozesses
Prozessrichtung</p>
      <p>Beschrei
Prozessbungs- beeinflussende
größe Größen</p>
      <p>Abbildung 2: Übertragung des Analysemodells in ein DV-technisches Klassendiagramm
Damit wurde eine völlig neuartige Modellierungsmethode zur direkten Ableitung von
UML-Klassendiagrammen aus dem fachlichen Analysemodell und damit zur
Verwaltung von Prozessen mit deren Ursache-Wirkungsbeziehungen entwickelt. Das
Datenmodell wurde unter Nutzung der envVision-Technologie unmittelbar in eine
WebApplikation überführt (siehe Abbildung 3). Mit der Testapplikation konnte die
Machbarkeit dieser Methode (vom Analysemodell über das Datenmodell zur
Fachanwendung) nachgewiesen werden.</p>
      <p>
        In [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref2">Rudolf 2017</xref>
        ], [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref3">Rudolf 2016</xref>
        ] und [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref4">Rudolf 2015</xref>
        ] wird diese Modellierungsmethode
ausgearbeitet und erklärt.
      </p>
      <p>Abbildung 3: Applikation zur Erfassung von Visualisierungen und Ursache-Wirkungsbeziehungen</p>
    </sec>
    <sec id="sec-5">
      <title>4 Anwendungsmöglichkeiten</title>
      <p>Das im Rahmen des Vorhabens entwickelte Datenmodell kann als Grundlage für ein
Datenmanagementsystem dienen, dessen strukturgebendes Organisationsprinzip die
fachlich durch die Analysemodelle definierten Ursache-Wirkungsbeziehungen sind.
Dieses Datenmanagementsystem kann als Basis dienen, um eine Plattform sowohl für
die UBA-interne Datenverwaltung und -bereitstellung als auch für die externe
Datenbereitstellung zu entwickeln. Das Datenmanagement kann dabei Sachdaten,
Geo-Daten und Visualisierungen gleichermaßen einbeziehen. Die im Rahmen des
Vorhabens entwickelte Systematisierung von GIS-Tools sowie die ausgearbeiteten
Workflows können die GIS-Analysen für die Umweltberichterstattung des UBA
unterstützen.</p>
    </sec>
    <sec id="sec-6">
      <title>5 Perspektiven</title>
      <p>Für das Datenmanagement werden Perspektiven sowohl in der internen als auch in
der externen Bereitstellung von Daten und daraus erzeugten Visualisierungen
gesehen. Intern besteht die Möglichkeit, ein harmonisiertes Datenmanagement
aufzubauen, in dem Datensätze konsequent nur einmalig verarbeitet oder erstellt
werden, sie dann aber mehrfach und von unterschiedlichen Nutzern für ihre
individuellen Bedürfnisse genutzt werden können, indem z. B. regelmäßig
harmonisierte Datensätze (z. B. zur Bevölkerungsdichte) zentral erzeugt und
zugänglich gemacht werden. Ein harmonisiertes Datenmanagement könnte auch die
Basis bieten, um das UBA perspektivisch zur zentralen Plattform für die
Veröffentlichung bzw. Bereitstellung von Umweltdaten für Nutzer in Wirtschaft, Wissenschaft
und Forschung oder für die interessierte Öffentlichkeit zu entwickeln.
Das Datenmanagement und die DV-Applikation wurden dahingehend erweitert, dass
parallel zu den Visualisierungen auch Ergebnisse von Analysen und Betrachtungen
mit Fernerkundungsdaten und ihrer Zuordnung zu den sie charakterisierenden
Umweltprozessen eingesetzt wird. Eine Methode zur Verwaltung der „unstrukturierten“
Fernerkundungsdaten und ihrer Verknüpfung mit den erfassten Umweltprozessen und
Wirkzusammenhängen wurde ausgearbeitet.</p>
    </sec>
    <sec id="sec-7">
      <title>6 Literaturverzeichnis</title>
      <p>Auftraggeber: Umweltbundesamt Deutschland</p>
      <p>Auftragnehmer: Bosch &amp; Partner GmbH, M.O.S.S. Computer Grafik Systeme GmbH</p>
    </sec>
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          <string-name>
            <surname>Schönthaler</surname>
            ,
            <given-names>K.</given-names>
          </string-name>
          ; v. Adrian-Werburg,
          <string-name>
            <surname>S.</surname>
          </string-name>
          ; Richter,
          <string-name>
            <surname>S.</surname>
          </string-name>
          ; Rudolf,
          <string-name>
            <surname>H.</surname>
          </string-name>
          (
          <year>2016</year>
          ):
          <article-title>Entwicklung medienübergreifender Analysemodelle zur räumlichen Darstellung von Gefährdungspotenzialen der Umwelt und Gesundheit</article-title>
          , In: Umweltforschungsplan des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit,
          <source>Forschungskennzahl</source>
          <volume>3713</volume>
          61
          <fpage>100</fpage>
          ,
          <issue>Abschlussdatum August 2016</issue>
        </mixed-citation>
      </ref>
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            <surname>Rudolf</surname>
            ,
            <given-names>H.</given-names>
          </string-name>
          (
          <year>2017</year>
          ): Umweltdatenmanagement. - Eine
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            <surname>Geo-Inspiration</surname>
          </string-name>
          ,
          <article-title>Veröffentlichung 2017 im Bernhard Harzer Verlag GmbH geplant</article-title>
        </mixed-citation>
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            <surname>Rudolf</surname>
            ,
            <given-names>H.</given-names>
          </string-name>
          (
          <year>2016</year>
          )
          <article-title>: Von Kompositionen, Harmonien und dem Zusammenspiel</article-title>
          , In: Harzer,
          <string-name>
            <surname>C.</surname>
          </string-name>
          (Hrsg.),
          <source>GIS-Report</source>
          <year>2016</year>
          /17, Bernhard Harzer Verlag GmbH, Karlsruhe,
          <year>2016</year>
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            ,
            <given-names>H.</given-names>
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          (
          <year>2015</year>
          ):
          <article-title>Quo vadis INSPIRE</article-title>
          ? In: Harzer,
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            <surname>C.</surname>
          </string-name>
          (Hrsg.),
          <source>GIS-Report</source>
          <year>2015</year>
          /16, Bernhard Harzer Verlag GmbH, Karlsruhe,
          <year>2015</year>
        </mixed-citation>
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