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        <article-title>KuKoNo¨ - KulturKontext Niedero¨sterreich</article-title>
      </title-group>
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      </contrib-group>
      <fpage>78</fpage>
      <lpage>82</lpage>
      <abstract>
        <p>-Not least because of “Pokemon Go”, everyone is talking about context-sensitive applications. These applications are also widely used in tourism and in cultural institutions, whose collections can not be shown to the public physically due to renovation or because of a lack of a permanent exhibition house. We use these experiences in the application KulturKontext Niedero¨sterreich (KuKoNo¨) in order to make it possible to get to know and explore cultural objects from the State Collection of Lower Austria in the physical space. This paper presents the concept of the application KuKoNo¨ and an example tour for St. Po¨lten.</p>
      </abstract>
    </article-meta>
  </front>
  <body>
    <sec id="sec-1">
      <title>-</title>
      <p>I. EINLEITUNG</p>
      <p>
        Kontextsensitive Anwendungen bieten den Nutzer*innen
zur richtigen Zeit relevante Informationen. Insbesondere
Location-based Services (LBS) stellen diesbezu¨glich einen
attraktiven Ansatz fu¨r die Kulturvermittlung dar. Nicht zuletzt
der Erfolg des Spiels “Pokemon Go” zeigt die Faszination
von LBS auf Menschen unabha¨ngig von Geschlecht, Alter
oder Bildung [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref1">1</xref>
        ]. Diese Begeisterung mo¨chten wir mit der
Applikation KulturKontext Niedero¨sterreich (KuKoNo¨) auf
das Kennenlernen und Erkunden von kulturellen Objekte aus
den Landessammlungen Niedero¨sterreich [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref2">2</xref>
        ] u¨bertragen.
      </p>
      <p>Die Landessammlungen Niedero¨sterreich sind defakto eine
Sammlung ohne festen Ausstellungsort.
Ausstellungsinstitutionen des Landes wie das Museum Niedero¨sterreich (St. Po¨lten),
das Karikaturmuseum Krems, bald auch die Landesgalerie
Niedero¨sterreich (Krems) und viele mehr ko¨nnen nur einen
Teil der Landessammlungen als Exponate zeigen. Wie in
so vielen Museen ist der große Rest der Sammlung den
Kulturinteressierten verborgen.</p>
      <p>Die grundlegende Zielstellung bei der Konzeption einer
App war es deshalb, Objekte und Daten der
Landessammlungen Niedero¨sterreich an Orten in Niedero¨sterreich
erlebbar zu machen, zu denen sie einen direkten Bezug haben.</p>
      <p>Durch die App KuKoNo¨ werden Kulturscha¨tze aus den
Landessammlungen Niedero¨sterreich virtuell mit relevanten
Orten verknu¨pft. Diese Orte ko¨nnen bspw. der Entstehungsort
des Objektes sein oder die Fundsta¨tte. Zuna¨chst erfolgt dies
fu¨r den Kulturstandort St. Po¨lten. In der Landeshauptstadt
ist bereits ein Kultur-Touristischen Leitsystems implementiert.
Dessen Infostelen fassen einem Bilderrahmen gleich
Blickachsen ein und weisen Ortsansa¨ssige sowie Tourist*innen auf
(a) U¨bersichtsansicht der
Karte. Der graue Marker
visualisiert die eigene Position.
(b) Beispielhafter Filter fu¨r
Themen, Epoche und Art des</p>
      <p>Mediums.</p>
      <p>Abbildung 1. KuKoNo¨ Konzept-Screens im Modus Entdecken.
(c) Karte im eingezoomten
Zustand. Die Kunstobjekte
werden mit dem KuKoNo¨-Icon
markiert.</p>
      <p>Sehenswu¨rdigkeiten und die damit verknu¨pfte Geschichte St.
Po¨ltens hin.1</p>
      <p>
        Anders bei KuKoNo¨: Ausgangspunkt ist hier der aktuelle
Standort der Benutzer*innen. Dieser wird auf einer Karte auf
dem eigenen mobilen Endgera¨t angezeigt. Mit Hilfe der Karte
ko¨nnen die Kulturscha¨tze gefunden und erlebbar gemacht
werden. Dies lehnt sich an das Konzept der kartengestu¨tzten
LBS aus dem Tourismus an, die praktische, kulturelle oder
historische Informationen verorten, explorierbar, findbar und
ortsbezogen erlebbar machen. Vergleichbare Apps, wie sie
bereits fu¨r verschiedene Regionen implementiert wurden (siehe
bspw. [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref4">4</xref>
        ]), gibt es bislang fu¨r St. Po¨lten noch nicht.2
      </p>
      <p>Eine Besonderheit der App besteht darin, dass ein
virtueller Begleiter, das KuKoNo¨, die Benutzer*innen durch St.
Po¨lten zu dessen Kulturscha¨tzen fu¨hrt. Das KuKoNo¨ ist ein
blasenfo¨rmiges Wesen in den Niedero¨sterreichischen
Landesfarben Blau und Gelb, das den Geist der Zeiten verko¨rpert.
Seine Form ist von den tropfenfo¨rmigen Standortmarkierungen
auf digitalen Landkarten inspiriert. Im Rahmen der Tour agiert
das KuKoNo¨ als virtueller Tourguide und stellt die Objekte
aus den Landessammlungen an Orten vor, die mit diesen in
Verbindung stehen. Es kann mit den Benutzer*innen der App
sowie mit Personen und Tieren interagieren, die auf diesen
Objekten dargestellt sind.</p>
    </sec>
    <sec id="sec-2">
      <title>A. Modi</title>
      <p>
        Die Benutzer*innen haben die Auswahl zwischen zwei
verschiedenen Modi, um in Begleitung des Kulturgeists die
1Eine vergleichbare ortsfixierte Infostation existiert z.B. in Berlin mit
“Timescope”: Hier kann man durch Ferngl a¨ser historische Ansichten u¨ber
den aktuellen Standpunkt blenden [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref3">3</xref>
        ].
      </p>
      <p>
        2Dr. Edith Blaschitz entwickelte gemeinsam mit dem Zentrum fu¨r
angewandte Spieleforschung der Donau-Universita¨t Krems eine Augmented
Reality App fu¨r die ehemalige Tabakfabrik in Krems [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref5">5</xref>
        ]
Kulturscha¨tze zu finden und zu erkunden: Entdecken und Tour.
      </p>
      <p>
        1) Modus Entdecken: Im Modus Entdecken (Abb. 1) ist
die Karte von Niedero¨sterreich der Ausgangspunkt (Abb. 1a).
Objekte ko¨nnen auf der Karte selbststa¨ndig gefunden werden.
Die eigene Position wird auf der Karte durch einen grauen
Marker dargestellt. Befinden sich mehrere Kulturobjekte nahe
beieinander, werden diese zusammengefasst und geclustert als
gru¨ner Kreis mit der Anzahl der Objekte dargestellt. Beim
Hineinzoomen werden die Cluster aufgelo¨st und so die genauen
Positionen der Objekte sichtbar gemacht. Die Benutzer*innen
ko¨nnen durch Beta¨tigen des “In der N a¨he”-Buttons den Fokus
auf Objekte in ihrer unmittelbaren Umgebung legen. Es ist
mo¨glich, Objekte zu suchen oder die Objekte nach bestimmten
Kategorien z.B. Epoche (Jahr), Medium (Objekttyp),
Themen (Sammlungen z.B. Kunst, Landeskunde, Europa¨ische
Urund Fru¨hgeschichte, Ro¨merzeit) zu filtern (Abb. 1b). Die
Benutzer*innen ko¨nnen sich die Objekte damit nach
eigenen Interessen auswa¨hlen und so eine personalisierte Tour
zusammenstellen. Der Stadtraum wird damit zur “Database
City” [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref6">6</xref>
        ], die Karte zum Koordinatensystem f u¨r Informationen
und Geschichte(n) [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref7">7</xref>
        ]. Zudem kann man sich von KuKoNo¨
von Objekt zu Objekt navigieren lassen.
      </p>
      <p>2) Modus Tour: Im Modus Tour (Abb. 2) haben die
Benutzer*innen die Auswahl aus kuratierten Touren zu bestimmten
Themen (z.B. zu Kunst im o¨ffentlichen Raum, Wachau,
Themenfu¨hrung Wein, kindgerechte Familientour) oder
HighlightTouren (z.B. St. Po¨lten Highlights). Diese Touren haben eine
vorgegebene Dauer. Die Benutzer*innen ko¨nnen aus einer
Liste (Abb. 2a) die gewu¨nschte Tour starten. Hierbei ko¨nnen
einerseits verschiedene Interessenschwerpunkte beru¨cksichtigt
(a) Auswahl verschiedener
Touren.
(b) St. Po¨lten Highlights –
U¨bersicht des angewa¨hlten
Objekts “Herrenplatz”.
(c) St. Po¨lten Highlights –
Detailansicht Radnetz Y Nr. 1
mit AR. Um KuKoNo¨ zu
finden, wird das Smartphone
u¨ber das Radnetz bewegt.
© Landessammlungen
Niedero¨sterreich.</p>
      <p>Abbildung 2. KuKoNo¨ Konzept-Screens im Modus Tour.
werden, andererseits kann den besonderen Bedu¨rfnissen von
Einzelpersonen sowie Personen mit Kindern Rechnung
getragen werden.</p>
    </sec>
    <sec id="sec-3">
      <title>B. Objekte im Detail</title>
      <p>Bei den Kulturscha¨tzen angekommen, ko¨nnen die
Benutzer*innen sich in der Detailansicht u¨ber die Objekte
informieren. Aus den bereits existierenden Daten der
Landessammlung stehen hier folgende Informationen zur Verfu¨gung:
Titel, Beschreibung (nicht immer vorhanden), Person(en) (z.B.
Ku¨nstler*innen, Hersteller*innen), Bild(er), Entstehungsjahr,
Sammlung, Objekttyp.</p>
      <p>
        Die Daten, die von der Landessammlung zur Verfu¨gung
gestellt werden, dienen als Basis fu¨r die App. Diese werden,
sofern sinnvoll, mit weiteren Daten angereichert. Es werden
Daten der GND (Gemeinsame Normdatei) [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref8">8</xref>
        ], VIAF
(Virtual International Authority File) [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref9">9</xref>
        ], WikiData [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref10">10</xref>
        ] und der
Wikipedia Verwendung finden. Die Daten werden in
unterschiedlichen Formaten (MARC21-xml, RDFxml, RDF etc.)
von den jeweiligen Anbietern angeboten und ko¨nnen in den
meisten Fa¨llen mittels API direkt in den Datenkorpus der
Landessammlung eingebunden werden. Beispiel zur Verwendung
von Daten anderer Quellen: Person(en) (z.B. Ku¨nstler*innen,
Hersteller*innen): Durch die Verknu¨pfung dieses Eintrags
zur Person mit Daten aus der GND (Geburtsort,
Lebensdaten, Beruf etc.) und dem Import des Wikipedia-Eintrags
werden den User*innen der App zusa¨tzliche Informationen
angeboten, welche eine intensivere Auseinandersetzung mit
dem Thema ermo¨glichen. Des weiteren sind Verlinkungen
zur Topothek [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref11">11</xref>
        ] oder Wikimedia Commons [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref12">12</xref>
        ] denkbar,
damit interessierte Nutzer*innen die Mo¨glichkeit erhalten, ihr
Erlebnis zu vertiefen.
      </p>
      <p>Bei ausgewa¨hlten Objekten kommt Augmented Reality
(AR) zum Einsatz. So ko¨nnen die Benutzer*innen bspw. an der
richtigen Position mit Blick in die richtige Richtung alte
Fotografien sehen, die sichu¨ber die physische Realita¨t der Jetztzeit
legen. Historische Abbildung und ko¨rperliche Pra¨senz im Hier
und Jetzt verschmelzen und versetzen die Nutzer*innen u¨ber
die informationelle Erweiterung der Realita¨t in die historische
Zeit zuru¨ck.</p>
      <p>Je nach Zielgruppe werden Gamification-Elemente von
unterschiedlicher Komplexita¨t in das Fu¨hrungsprofil integriert,
mittels derer real existierende Objekte vor Ort spielerisch
erkundet werden ko¨nnen. In der Familientour ko¨nnen Kinder
beispielsweise das KuKoNo¨ aus einem Spinnennetz befreien
(Abb. 2c). Quizfragen, die nur vor Ort gelo¨st werden ko¨nnen,
sollen Jugendliche und Erwachsene ansprechen, zu intensiver
Betrachtung und Auseinandersetzung anregen und auf weitere
Objekte neugierig machen.</p>
      <sec id="sec-3-1">
        <title>III. TOUR ST. PO¨LTEN HIGHLIGHTS</title>
        <p>Das im folgenden vorgestellte Beispiel “Tour St. P o¨lten
Highlights” steht exemplarisch f u¨r den oben beschriebenen
Modus “Tour”, der kuratierte F u¨hrungen zu ausgewa¨hlten
Themen bereit stellt.</p>
        <p>Nachdem die App aktiviert ist, wird den Benutzer*innen
der aktuelle Standort angezeigt und die Tour kann am
na¨chstgelegenen Punkt beginnen. Gezeigt werden Objekte aus
den Landessammlungen Niedero¨sterreich (Kunst, Archa¨ologie,
Landeskunde und Naturkunde). Die gezeigten
Sammlungsgegensta¨nde stehen in Beziehung zu Objekten im
Stadtgebiet. Die Info besteht aus Bild, kurzer
Objektbeschreibung (Sammlungsbereich, Datum, eventuell Technik,
Beschreibung, Ku¨nstler*innen/Hersteller*innen), den aus
anderen Quellen eingebundenen Daten (z.B. Wikipedia-Eintra¨ge
zu Ku¨nstler*innen bzw. Institutionen) sowie weiterfu¨hrenden
Links (zu Geba¨uden, weiteren Kunstwerken bzw. Objekten,
Museen und Ausstellungen, zur Website publicart, Website
Landessammlungen – in Zukunft auch auf die
Onlinesammlung). Die Tour (Abb. 2b) wird durch sechs ausgearbeitete
Beispiele pra¨sentiert, welche in Folge durch weitere Objekte
der Landessammlungen erga¨nzt werden ko¨nnen.</p>
        <p>Riemerplatz/Rathausgasse Radnetz Y Nr. 1, Walter Berger
(Abb. 2c)
Sammlung Kunst im o¨ffentlichen Raum, PA-279
Beschreibung Walter Bergers ku¨nstliches, doch exakt dem
Bauplan einer Kreuzspinne folgendes Netz aus
platiniertem Stahldraht verweist auf eine Naturbezogenheit, in
der sich nicht nur romantisches Empfinden, sondern auch
kosmische Ordnungsprinzipien widerspiegeln. Die
Kunstsammlungen der Landessammlungen Niedero¨sterreich
besitzen auch noch die Entwurfszeichnungen zu diesem
Projekt (KS-13582/1-6).</p>
      </sec>
      <sec id="sec-3-2">
        <title>Bahnhof Aktie Mariazellerbahn</title>
        <p>Sammlung Landeskunde, LK197/173
Beschreibung Aktie, Localbahn St. Po¨lten-Kirchberg a.d.</p>
        <p>Pielach-Mank, 200 Kronen, Wien, 1898 (heute
Mariazellerbahn). Im Juli 1896 wurde die Konzession fu¨r die
formell eigensta¨ndige Aktiengesellschaft der Lokalbahn
St. Po¨lten – Kirchberg an der Pielach – Mank erteilt.
Im selben Jahr wurde mit dem Bau durch das
Niedero¨sterreichische Landeseisenbahnamt begonnen. Die
Stammstrecke von St. Po¨lten nach Kirchberg und die
Zweigstrecke nach Mank wurden am 4. Juli 1898
ero¨ffnet, Betriebsfu¨hrer beider Strecken war das
Landeseisenbahnamt selbst.</p>
      </sec>
      <sec id="sec-3-3">
        <title>Rathausplatz Der Rathausplatz, Rudolf Pichler</title>
        <p>Sammlung Kunst
Beschreibung O¨l auf Leinen, 82 x 68 cm, 1969. Das Bild des
niedero¨sterreichischen Ku¨nstlers zeigt die Hauptfassade
der ehem. Karmeliterkirche in St. Po¨lten. Sie befindet
sich am su¨dlichen Ende des Rathausplatzes neben dem
Rathaus.</p>
        <p>Englische Fra¨ulein Besuch Franz Josef I (Abb. 3)
Sammlung Landeskunde, LK1714/a-b
Beschreibung Silbergelatine, 9 x 14 cm, 1910. Am 21. Juni
1910 besuchte Kaiser Franz Joseph die Stadt St. Po¨lten,
um das neue Schu¨tzenhaus und die regulierte Traisen
zu besichtigen. Von diesem Ereignis ist nicht nur eine
Photoserie erhalten, auch ein Film wurde gedreht.
Abbildung 3. Tour St. Po¨lten Highlights – Detailansicht Kaiser Franz Josef.
© Landessammlungen Niedero¨sterreich.</p>
        <p>Herrenplatz Herrenplatz in St. Po¨lten, Reinhold Kukla
Sammlung Kunst, KS-9645
Beschreibung Aquarell 1926. Das Aquarell zeigt das
Aussehen des Herrenplatzes Anfang des 20 Jahrhunderts. Mittig
erhebt sich die Mariensa¨ule und dahinter erkennt man den
U¨bergang zum Domplatz.</p>
        <p>Kulturbezirk Shedhalle St. Po¨lten, Margherita Spiluttini
(Abb. 4)
Sammlung Kunst, KS-16787/3
Beschreibung C-Print, 40,5 x 49 cm, 1996-1997. 1997 wurde
die Ausstellungshalle mit der Ausstellung “1000 Jahre
O¨sterreich” feierlich er o¨ffnet. Das Foto zeigt das
Aussehen der Shedhalle, wie sie wegen der spitz zulaufenden
Oberlichtern genannt wird, vor der Erweiterung zum
Landesmuseum (heute Museum Niedero¨sterreich). Die
Halle wurde von Hans Hollein geplant, das
charakteristische, geschwungene Vordach wurde in die neue Planung
miteinbezogen.</p>
        <p>Abbildung 4. Tour St. Po¨lten Highlights – Detailansicht Shedhalle (Foto M.
Spiluttini) mit AR. Wird das Smartphone an der richtigen Position in Richtung
Museum Niedero¨sterreich gehalten, wird das Kamerabild mit der Ansicht der
Shedhalle von 1996 u¨berlagert. © Landessammlungen Niedero¨sterreich.</p>
      </sec>
      <sec id="sec-3-4">
        <title>IV. FAZIT</title>
        <p>KuKoNo¨ ist eine mobile Applikation fu¨r das spielerische
und erlebnis-orientierte Erkunden von Kulturgu¨tern in ihrem
Wirkungsraum und fungiert als erweiternde Informationsebene
zur physischen Realita¨t. Durch das Erstellen und Generieren
von Touren mit dem KuKoNo¨ als virtuellem Guide ist es den
Benutzer*innen mo¨glich, eine Reise durch vergangene
Kulturen Niedero¨sterreichs zu unternehmen, Informationen u¨ber die
dargestellten Kulturgu¨ter zu erhalten und diese zu sammeln.
Die Zielgruppen sind insbesondere durch die
GamificationElemente der App breit gefa¨chert und reichen von Kindern,
Familien bis zu Schu¨ler*innengruppen. Das Erlebnis der
Sammlungsobjekte in objektspezifischem Kontext und die bewusste
Interaktion und Auseinandersetzung stehen im Mittelpunkt des
Konzepts.</p>
        <p>DANKSAGUNG</p>
        <p>Diese Arbeit wurde teilweise vom Bundesministerium fu¨r
Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft im Rahmen des
FFG-COINProgramms (MEETeUX Projekt, Nr. 7209770) sowie der Internet
Privatstiftung Austria (IPA) durch ein Stipendium (Nr. 1587) unterstu¨tzt.</p>
        <p>LITERATUR</p>
      </sec>
    </sec>
  </body>
  <back>
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