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    <article-meta>
      <title-group>
        <article-title>Web-basierte Analyse und Prozessierung hydro- meteorologischer Daten im Kontext von Extremereignissen Web-Based Analysis and Processing of Hydro- meteorological Data in the Context of Extreme Events</article-title>
      </title-group>
      <contrib-group>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>Stefan Wiemann</string-name>
        </contrib>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>Technische Universität Dresden</string-name>
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        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>stefan.wiemann@tu-dresden.de</string-name>
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      </contrib-group>
      <pub-date>
        <year>2018</year>
      </pub-date>
      <fpage>139</fpage>
      <lpage>148</lpage>
      <abstract>
        <p>Hydro-meteorological extreme events have a huge impact on human life worldwide. Accordingly, a wide range of methods and tools are already available for their analysis, assessment and prediction. In addition, particularly over the last few years, various open data initiatives led to an enormous increase of readily available hydro-meteorological measurement data on the web. The idea of the EXTRUSO project is to enhance capabilities for the combination of available hydro-meteorological data sources and processing functionality for flash flood analysis and forecasting in a web-based environment.</p>
      </abstract>
    </article-meta>
  </front>
  <body>
    <sec id="sec-1">
      <title>1 Motivation</title>
      <p>
        Hydro-meteorologische Extremereignisse wie Starkregen und Sturzfluten gehen
oftmals mit erheblichen zivilen und ökonomischen Schadenswirkungen einher.
Zahlreiche wissenschaftliche Studien gehen von einem vermehrten Auftreten solcher
139
Extremereignisse innerhalb der nächsten Jahrzehnte aus [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref3">EASAC 2013</xref>
        ]. Bestehende
Beobachtungsnetze und Modellierungsmethoden haben sich jedoch in der
Vergangenheit als unzureichend erwiesen, um diese Prozesse insbesondere in
kleinen Einzugsgebieten hinreichend genau vorhersagen zu können [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref1">Bronstert et al.
2017</xref>
        ;
        <xref ref-type="bibr" rid="ref6">Hübl 2017</xref>
        ].
      </p>
      <p>Das EXTRUSO Projekt23 setzt an dieser Stelle an und untersucht innovative Techniken
zur räumlich und zeitlich hochaufgelösten Beobachtung und Vorhersage kleinräumig
auftretender Extremereignisse. Dabei werden Synergieeffekte zwischen den am
Projekt beteiligten Disziplinen Meteorologie, Hydrologie, Photogrammetrie und
Geoinformatik genutzt, um eine Vielzahl unterschiedlicher Aspekte bei der
Hochwassergenese abbilden zu können. Die einzelnen Komponenten sollen in einem
Informationssystem zusammengeführt und für verschiedene Szenarien im Kontext
hydro-meteorologischer Extremereignisse genutzt werden können. Im Vergleich zu
vielen bestehenden Systemen, ist das Ziel des EXTRUSO Projektes daher nicht die
Schaffung eines monolithischen Informationssystems, sondern die Bündelung und
Verkettung einzelner, unabhängiger Komponenten zur Informationsgewinnung. Als
Anwendungsgebiet wurden kleine und mittlere Einzugsgebiete im Freistaat Sachsen
ausgewählt.</p>
      <p>Dieser Beitrag widmet sich vor allem der Anbindung und Prozessierung von Daten aus
verschiedenen Quellen im Informationssystem. Dafür werden im Folgenden eine
Reihe verfügbarer Datenquellen (Kapitel 2) sowie Möglichkeiten zu deren Verarbeitung
im Informationssystem (Kapitel 3) beschrieben. Abschließend werden eine
Zusammenfassung der bisherigen Arbeiten und ein Ausblick auf die geplanten
weiteren Entwicklungen gegeben (Kapitel 4).</p>
    </sec>
    <sec id="sec-2">
      <title>2 Offene hydro-meteorologische Daten</title>
      <p>Die zeitnahe Verfügbarkeit von Umweltdaten ist ein wesentlicher Faktor für den Betrieb
und den Erfolg darauf aufbauender Informationssysteme. Die Umsetzung der INSPIRE
Direktive spielt dabei eine wichtige Rolle, da sie die Offenlegung und den
standardisierten Austausch behördlichen Umweltdaten erfordert. Einen weiteren
23 EXTRUSO Homepage: https://extruso.bu.tu-dresden.de (abgerufen am 06.04.2018)
140
wichtigen Schritt stellt die Open Data Initiative des Deutschen Wetterdienstes (DWD)
dar24, welche seit der Novelle des Gesetzes über den Deutschen Wetterdienst am 25.
Juli 2017 den Zugriff auf eine Vielzahl meteorologischer Daten ermöglicht.
Im EXTRUSO Projekt werden Niederschlagsinformationen neben den stationären
Messungen primär aus Bodenradardaten des DWD abgeleitet. Neben der Einbindung
über die OGC Web Mapping Service (WMS) Schnittstelle, können Radardaten im
RADOLAN (Radar-Online-Aneichung) Kompositformat heruntergeladen und
verarbeitet werden. Die Bereitstellung als separate Dateien pro RADOLAN Produkt
und Zeitintervall erschwert jedoch den performanten Zugriff, insbesondere hinsichtlich
der Abfrage von Zeitreihen. Daher werden diese zunächst in das NetCDF Format
konvertiert und dann darüber zugänglich gemacht. Wie in Abbildung dargestellt wurde
zu diesem Zweck ein ETL (Extract, Transform, Load) Prozess implementiert, der in
regelmäßigen Abständen Radardaten von der DWD OpenData Plattform herunterlädt
und anschließend in eine NetCDF Datei schreibt. Die Abfrage raumzeitlicher Daten
kann anschließend durch beliebige Anwendungen und Prozessierungsdienste mit
NetCDF-Unterstützung erfolgen. Der beschriebene Transformationsprozess umfasst
sowohl die einmalige Verarbeitung historischer, als auch die laufende
Synchronisierung aktueller Radardaten. Unterstützt werden derzeit die RADOLAN
Produkte RW (1h Niederschlagssumme), RX (5min Reflektivität), SF (24h
Niederschlagssumme) und FX (2h Vorhersage Reflektivität).</p>
      <p>Abbildung 1: Vorverarbeitung der DWD Radardaten: Daten werden von DWD OpenData Plattform
geladen und in eine NetCDF Datei geschrieben; der Zugriff auf die NetCDF Datei kann sowohl über
die Anwendung als auch einen Prozessierungsdienst erfolgen.
24 DWD Open Data Initiative: https://www.dwd.de/DE/leistungen/opendata/opendata.html (abgerufen
am 06.04.2018)
Stationsbasierte hydro-meteorologischen Messdaten, die über amtliche
Sensormessnetze erfasst werden, müssen von den jeweils zuständigen Behörden frei
zugänglich gemacht werden. Um den Zugriff auf diese stark verteilten Daten zu
erleichtern, wird das OpenSensorWeb25 Projekt als Datenaggregator genutzt, welches
eine Vielzahl von Messnetzen integriert und eine einheitliche Schnittstelle
(Elasticsearch) für den Zugriff auf die Daten anbietet.</p>
      <p>Neben den genannten amtlichen Eingangsdaten wird im Rahmen des EXTRUSO
Projektes untersucht, inwieweit bestehende hydrologische Modelle durch eine
detaillierte Oberflächenbeschreibung unterstützt werden können. Ausgewählte
Teileinzugsgebiete werden dafür sowohl aus der Luft als auch von einem
unbemannten Wasserfahrzeug aus photogrammetrisch erfasst. Diese Daten sollen
anschließend zu einem hochaufgelösten Oberflächenmodell fusioniert und über
Visualisierungs- und Datendienste zur weiteren Verwendung bereitgestellt werden.
Das dafür als Multisensorplattform verwendete Wasserfahrzeug ist in Abbildung
dargestellt.</p>
      <p>Abbildung 2: Unbemannten Wasserfahrzeug zur Erfassung eines hochaufgelösten</p>
      <p>Oberflächenmodelles vom Wasser aus.</p>
      <p>
        Ein weiterer wichtiger Aspekt im Projekt ist die Unterstützung von Initiativen zur
bürgergetriebenen Erfassung von Umweltdaten. Um existierende Niederschlags- und
Pegelmessnetze zu verdichten, werden derzeit low-cost Sensorsysteme entwickelt
und getestet, die im weiteren Projektverlauf gemeinsam mit interessierten Bürgern
25 OpenSensorWeb Projekt: https://opensensorweb.de (abgerufen am 06.04.2018)
142
ausgebracht und betrieben werden sollen. Dies umfasst die Nutzung einfacher
Kippwaagen für die Niederschlagsmessung [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref7">Krüger 2018</xref>
        ] sowie ein kamerabasiertes
System für die Messung von Pegelständen [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref4">Eltner et al. 2018</xref>
        ]. Auch diese Daten
sollen über die OpenSensorWeb Plattform in das Informationssystem integriert
werden.
      </p>
    </sec>
    <sec id="sec-3">
      <title>3 Web-basierte Datenanalyse und –prozessierung</title>
      <p>
        Für die Web-basierte Analyse und Prozessierung verfügbarer Daten zur
Informationsgewinnung wird die OpenCPU Plattform26 eingesetzt, welche die
serverseitige Ausführung von R Skripten ermöglicht. Dies bringt zwar eine Bindung an
die Programmiersprach R mit sich, jedoch ist diese im Bereich der statistischen
Datenauswertung und hydro-meteorologischen Modellierung bereits weit verbreitet.
Das darauf aufbauende Informationssystem unterstützt eine Reihe von Prozessen zur
Daten- und Modellintegration, sowie Möglichkeiten zur Erstellung und Ausführung
spezifischer Anwendungsszenarien [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref8">Wiemann et al. 2018</xref>
        ].
      </p>
      <sec id="sec-3-1">
        <title>3.1 Visuelle Exploration vorhandener Daten</title>
        <p>Die visuelle und statistische Analyse von hydro-meteorologischen Messreihen ist ein
hilfreiches Werkzeug für die Suche nach Mustern und Zusammenhängen in
bestehenden Datensätzen, und stellt sowohl für Experten als auch für Laien ein
wichtiges Instrument zur Hochwasseranalyse dar. Sowohl die Eingangsdaten als auch
die Ergebnisdaten von Anwendungen können daher in Form von interaktiven Karten
und Zeitreihen dargestellt werden.</p>
        <p>Eine hilfreiche und häufig verwendete Möglichkeit zur visuellen Analyse
bereitgestellter räumlicher Daten ist die Berechnung zonaler Statistiken. Diese bietet
sich für Einzugsgebiete insbesondere im Zusammenhang mit
Niederschlagsmessungen an, um die Bodenfeuchte sowie den potentiellen Abfluss, und somit auch
die Gefahr von Sturzfluten, in dem jeweiligen Gebiet einschätzen zu können. Ein
Beispielergebnis für eine solche Analyse ist in Abbildung dargestellt. Für einzelne
Einzugsgebiete lassen sich somit auch Zeitreihen berechnen, die wiederum in
hydrometeorologischen Modellen als Eingangsdaten verwendet werden können.
26 OpenCPU Plattform: https://www.opencpu.org (abgerufen am 06.04.2018)</p>
        <p>143
Abbildung 3: Beispiel für ein Niederschlagsmittel in sächsischen Einzugsgebieten; berechnet aus</p>
        <p>RADOLAN SF Produkt
Eine weitere Beispielanwendung zur Abfrage und visuellen Analyse von
Durchflussund Niederschlagsdaten, ebenfalls basierend auf der Berechnung zonaler Statistiken,
ist in Abbildung dargestellt und besteht im Wesentlichen aus drei Schritten:
Abbildung 4: UML Sequenz für die Abfrage einer Niederschlagszeitreihe in einem zuvor definierten
Einzugsgebiet
1. Auswahl einer Pegelmessstelle für die der Durchfluss und der</p>
        <p>Flächenniederschlag im Oberlauf parallel dargestellt werden sollen.
2. Ermittlung des Einzugsgebietes (EZG) in dem ausgewählten Punkte; die
Berechnung erfolgt serverseitig über die OpenCPU Plattform und basiert auf
einem Netzwerkgraphen der amtlich bereitgestellten Teileinzugsgebiete.
3. Ermittlung der Zeitreihe zur Niederschlagssumme (PSUM) in dem zuvor
ermittelten Einzugsgebiet für ein definiertes Zeitfenster (t); die Abfrage erfolgt
serverseitig über die OpenCPU Plattform und das darunterliegende
NetCDFFormat, über das RADOLAN RW Daten in dem ausgewählten Einzugsgebiet
für den gewählten Zeitraum extrahiert werden.</p>
        <p>Abbildung 5: Ergebnis der Berechnung einer Niederschlags-Zeitreihe aus RADOLAN
Bodenradardaten (blau) für ein zuvor berechnetes Pegel-Einzugsgebiet; Vergleich mit
Durchflussmessung am ausgewählten Pegelstandort Weißeritz in Dresden (orange).
Das Ergebnis der Abfrage ist in Abbildung dargestellt. Wie zu erwarten war, ist in ein
deutlicher Zusammenhang und zeitlicher Offset zwischen Niederschlagssumme in
einem Gebiet sowie dem dazugehörigen Wasserabfluss am Pegel sichtbar. Diese
Beziehung kann weiter analysiert und für Vorhersagezwecke genutzt werden, was im
Wesentlichen über eine komplexere hydro-meteorologische Modellierung geschieht.</p>
      </sec>
      <sec id="sec-3-2">
        <title>3.2 Hydro-meteorologische Modellierung</title>
        <p>
          Für die Analyse und insbesondere die Vorhersage hydro-meteorologischer
Extremereignisse werden im EXTRUSO-Projekt verschiedene Modellansätze genutzt
und evaluiert. Das gemeinsame Ziel dabei ist die Bestimmung des
hydrometeorologischen Zustandes in einem gewählten Einzugsgebiet sowie die potentielle
Änderung dieses Zustandes durch prognostizierte Niederschläge. Dadurch sollen
kritische Zustände und Gefährdungen frühzeitig identifiziert werden. Folgende drei
Modellansätze werden derzeit umgesetzt:
• Ermittlung der Bodenfeuchte über das BROOK90 Modell [
          <xref ref-type="bibr" rid="ref5">Federer et al. 2003</xref>
          ],
welches häufig im Kontext bodenhydrologischer Simulationen in bewaldeten
Gebieten eingesetzt wird, aber auch auf andere Landbedeckungsarten und
jahreszeitliche Änderungen angepasst werden kann. Die Bodenfeuchte wird bei
diesem Ansatz als Indikator für das noch vorhandene Speichervolumen von neu
infiltrierendem Wasser genutzt. Ist die Bodenfeuchte hoch, also das
bodenspezifische Porenvolumen stark gefüllt, wäre bei einem Regenereignis
nicht genügend Rückhaltevolumen vorhanden, um das neu infiltrierende
Wasser aufzunehmen. Die Folge ist die Bildung von direktem
Oberflächenabfluss und somit eine erhöhte Sturzflutgefahr. Die
Parametrisierung und Ausführung des Modells im Informationssystem wird über
eine direkte Implementierung in R realisiert.
• Auf Basis des RAVEN Hydrological Framework [
          <xref ref-type="bibr" rid="ref2">Craig und Raven Development
Team 2017</xref>
          ] wird eine konzeptionelle hydrologische Modellierung getestet.
Diese ermöglicht über eine Reihe verschiedener Prozessmodule eine flexible
Anpassung der jeweiligen Modellstruktur an die Charakteristika verschiedener
Einzugsgebiete. Die Integration im Informationssystem erfolgt über eine
ausführbare Datei, die über die OpenCPU Plattform parametrisiert aufgerufen
wird.
• Die Vorhersage von Durchflusswerten einzelner Pegelstandorte wird über eine
datengetriebene hydrologische Modellierung realisiert. Diese basiert auf der
Neuronal Network Toolbox von MATLAB und verwendet verfügbare
Durchflussdaten sowie Niederschlagsinformationen in einem Einzugsgebiet zur
Vorhersage des jeweiligen Pegelwertes. Die Integration in das
Informationssystem erfolgt über den Aufruf ausführbarer Skripte, die die
einzugsgebietsspezifisch trainierten Netze enthalten, auf vorgehaltene Daten zugreifen und
entsprechende Prognosen rechnen können.
        </p>
        <p>Neben der Ausführung vordefinierter Funktionen bietet die OpenCPU Plattform auch
die Möglichkeit, bereitgestellte Daten direkt in R zu verarbeiten. Zu diesem Zweck wird
146
die RStudio Server27 Anwendung verwendet, die auf demselben Server installiert ist
und fortgeschrittenen R-Nutzern die Möglichkeit bietet, eigene Zeitreihenanalysen und
Berechnungen durchzuführen.</p>
      </sec>
    </sec>
    <sec id="sec-4">
      <title>4 Zusammenfassung und Ausblick</title>
      <p>Ein wichtiger Aspekt bei der Erstellung des beschriebenen Informationssystems ist die
Zusammenführung unabhängiger Komponenten über definierte Schnittstellen. Dies
soll die Nachnutzung der entwickelten Methoden unabhängig vom Projekt
sicherstellen. Der Quellcode der Entwicklungen ist größtenteils frei verfügbar28.
Die größte Herausforderung und Leistung in dem Projekt ist zweifelsohne die
Zusammenführung der individuellen Systemkomponenten aus den unterschiedlichen
Disziplinen. Diese basieren häufig auf eigenständigen domänenspezifischen
Entwicklungen, wie z.B. Spezialsoftware oder eigenen Datenformaten, die nicht ohne
Weiteres in andere Disziplinen oder dienstebasierte Informationssysteme übertragen
werden können. An dieser Stelle hat sich die frühzeitige Einigung auf
Austauschformate und Schnittstellen als sehr hilfreich erwiesen.</p>
      <p>Das Informationssystem mit seinen Teilkomponenten ist modular gestaltet und kann
daher erweitert und auch in anderen Anwendungskontexten angewendet werden. Alle
implementierten Methoden, mit Ausnahme der hydro-meteorologischen Modellierung,
sind möglichst generisch implementiert. So erlaubt beispielsweise die NetCDF
Komponente das Einlesen und die Verarbeitung beliebiger raum-zeit-Kontinua.
Ähnliches gilt für die Berechnung zonaler Statistiken, die Einbindung von Sensordaten
über die OpenSensorWeb Plattform als auch die Berechnung von
Konnektivitätsgraphen.</p>
      <p>Im weiteren Verlaufe des Projektes sollen die entwickelten hydro-meteorologischen
Modelle zur Bodenfeuchtemodellierung und Abflussvorhersage miteinander verknüpft
werden, um die Möglichkeit von Multi-Modell-Ensembles zu erhalten, mit denen
insbesondere die Unsicherheiten in der Prognose von Extremereignissen besser
abgebildet werden kann. Als Eingangsdaten für diese Modelle sollen neben den
27 RStudio Server: https://www.rstudio.com/products/rstudio/#Server (abgerufen am 06.04.2018)
28 R-Package: https://github.com/GeoinformationSystems/xtruso_R (abgerufen am 06.04.2018),
Webseite: https://github.com/GeoinformationSystems/xtruso_web (abgerufen am 06.04.2018)
147
offiziell bereitgestellten Sensor- und Radardaten auch das photogrammetrisch
generierte Oberflächenmodell sowie die über low-cost Sensorik ermittelten
Messzeitreihen verarbeitet werden.</p>
    </sec>
    <sec id="sec-5">
      <title>5 Literaturverzeichnis</title>
    </sec>
  </body>
  <back>
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