<!DOCTYPE article PUBLIC "-//NLM//DTD JATS (Z39.96) Journal Archiving and Interchange DTD v1.0 20120330//EN" "JATS-archivearticle1.dtd">
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    <article-meta>
      <title-group>
        <article-title>Prototyp einer web-basierten Software-Anwendung zur Unterstützung des Water Safety Plan (WSP) Konzepts Prototype of a Web-Based Software Application Supporting the Water Safety Plan (WSP) Concept</article-title>
      </title-group>
      <contrib-group>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>Jonas Gottwalt</string-name>
        </contrib>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>David Riepl</string-name>
        </contrib>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>Andreas Abecker</string-name>
        </contrib>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>Friederike Brauer</string-name>
        </contrib>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>Thilo Fischer</string-name>
        </contrib>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>Sebastian Sturm</string-name>
        </contrib>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>Disy Informationssysteme GmbH</string-name>
        </contrib>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>vorname.nachname@disy.net</string-name>
        </contrib>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>DVGW-Technologiezentrum Wasser (TZW)</string-name>
        </contrib>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>vorname.nachname@tzw.de</string-name>
        </contrib>
      </contrib-group>
      <pub-date>
        <year>2018</year>
      </pub-date>
      <fpage>128</fpage>
      <lpage>138</lpage>
      <abstract>
        <p>The Water Safety Plan (WSP) approach of the World Health Organization (WHO) is a comprehensive framework for water-supply organizations (like water utilities, water authorities etc.) for systematically identifying and managing risks related to the drinking-water supply system. Up to now, there is not much and not very sophisticated ICT-support for WSP implementation. Hence, as part of the BMBF-funded research project TRUST, TZW and Disy together develop GIS-based tools for WSP realization. In this paper, we present a first prototype system for risk identification and risk assessment within the WSP framework.</p>
      </abstract>
    </article-meta>
  </front>
  <body>
    <sec id="sec-1">
      <title>1 Motivation und Grundlagen</title>
      <p>
        Das Konzept des Water Safety Plan (WSP) ist ein umfassender Ansatz zum
Risikomanagement für Trinkwasserversorgungssysteme. Ein Water Safety Plan betrachtet
die gesamte Versorgungskette, vom Wassereinzugsgebiet über die Wassergewinnung
(Brunnen) und -behandlung (Wasserwerke) bis zum Verteilnetz und zum
Endverbraucher [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref8">WHO 2011</xref>
        ].
      </p>
      <p>
        In der Praxis ist die Umsetzung eines WSP umständlich und kostspielig. Insbesondere
das Risikomanagement für ein ganzes Wassereinzugsgebiet kann aufgrund der sehr
großen Zahl potentieller Gefährdungsereignisse recht aufwändig werden. Die
Implementierung eines WSP erfolgt heutzutage typischerweise auf dem Papier. Es gibt
nur einfache Werkzeugunterstützung auf der Basis von Textverarbeitungen oder
Spreadsheets [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref1">Bartram et al. 2009</xref>
        ;
        <xref ref-type="bibr" rid="ref5">Schmoll et al. 2014</xref>
        ].
      </p>
      <p>
        Daher schlagen wir vor, dass die Implementierung eines WSP-konformen
Risikomanagements durch eine entsprechende Softwareanwendung unterstützt werden
sollte. Da bis dato keine entsprechende Softwarelösung für das Risikomanagement
von Trinkwassereinzugsgebieten auf dem Markt existiert, wurde im Rahmen des
BMBF-Projekts TRUST eine solche entworfen und (teilweise) prototypisch realisiert.
Eine erste Version des Prototypen wurde bereits entwickelt und mit Domänenexperten
bezüglich der Gebrauchstauglichkeit analysiert [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref2">Gottwalt 2017</xref>
        ;
        <xref ref-type="bibr" rid="ref3">Gottwalt et al. 2018</xref>
        ].
      </p>
    </sec>
    <sec id="sec-2">
      <title>2 Methodik und Vorgehensweise zur Realisierung des Prototyps</title>
      <p>Es wurden zunächst die relevanten WSP-Prozesse modelliert, nämlich:
• Identifikation von Gefahren;
• Abschätzung des Ausgangsrisikos;
• Bestimmung und Validierung von Maßnahmen zur Risikobeherrschung;
• Abschätzung des Restrisikos;
• Maßnahmenplanung;
• Dokumentation.</p>
      <p>Für alle Hauptaktivitäten wurden die Teilarbeitsschritte und die Input- und
OutputDokumente und -Daten modelliert.
Abbildung zeigt den Einstiegsbildschirm des Web-basierten Werkzeug-Prototyps, wo
die oben erwähnten Hauptaktivitäten mit ihren Teilarbeitsschritten und den jeweiligen
Arbeitsergebnissen anklickbar dargestellt sind. Danach wurde ein
Entity-RelationshipModell für alle betroffenen Objekte definiert, um alle gesammelten und verarbeiteten
Daten in einer PostgreSQL Datenbank abzuspeichern. Die Anwendungslogik wurde
mithilfe von Grails realisiert. Diese Anwendungslogik unterstützt dabei, die
WSPRisikomanagementprozesse in einer „geführten“ Art und Weise zu durchlaufen und
bietet benutzerfreundliche Möglichkeiten, Arbeitsschritte zu dokumentieren,
Hintergrundinformationen zuzugreifen und alle relevanten Daten einfach
einzusammeln. Für die kartographische Darstellung von Risiken wurde das Web-GIS
„Cadenza Web“ eingesetzt.</p>
      <p>
        Abbildung 1: Einstiegsbildschirm mit Hauptaktivitäten
Zur Systemabgrenzung: Im Kern unserer hier vorgestellten Entwickungen steht eine
praxisorientierte Vorgehensweise für das Risikomanagement mit Bezug auf
Trinkwasser und mit dem Schwerpunkt auf Spezifika von ganzen Wassereinzugsgebieten
(zur vollständigen Abdeckung der Trinkwasserversorgung sind natürlich auch andere
Bestandteile wie die technischen Anlagen, das Leitungsnetz etc. zu betrachten). Diese
130
Vorgehensweise beruht auf früheren Arbeiten von
        <xref ref-type="bibr" rid="ref6 ref7">Sturm et al. [Sturm et al. 2016</xref>
        a;
        <xref ref-type="bibr" rid="ref6 ref7">Sturm et al., 2016</xref>
        b]. Sie basiert hauptsächlich auf semi-quantitativen Methoden der
Risikobewertung.
      </p>
      <p>Abbildung illustriert Grundkonzepte des Ansatzes: Gefährdungen ergeben sich aus
Gefährdungsereignissen, welche sich auf geographisch lokalisierbare
Gefährdungsträger (Punkte, Flächen) beziehen und welche hinsichtlich ihrer Ernsthaftigkeit und
ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit abgeschätzt werden können. Die Vulnerabilität hängt
davon ab, wie starke schützende Effekte (z.B. natürliche Grundwasserreinigung im
Boden) vorliegen. Beide Phänomene lassen sich mit GIS-Methoden in der Fläche
aggregieren und gegeneinnader verrechnen. Dadurch entsteht schließlich eine
Abschätzung für die Gefährdung des Rohwassers.</p>
      <p>
        Abbildung 2: Grundkonzepte des Ansatzes von [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref6 ref7">Sturm et al. 2016</xref>
        a/b]
Zur Illustration der oben erwähnten semi-quantitativen Methoden betrachten wir die
nachfolgenden Beispieltabellen. Basis der Bewertungsmethoden sind im Grunde
qualitative Abschätzungen, die jedoch einerseits mit einem Bewertungsgewicht für die
weitere numerische Verrechnung und andererseits mit einer Handlungsanweisung
versehen sind, wann man sie verwenden sollte. So würde hier (Tabelle 1) nach [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref4">Rickert
et al. 2016</xref>
        ] eine „sehr geringe“ Eintrittswahrscheinlichkeit bedeuten, dass das Ereignis
seltener als einmal in 10 Jahren erwartet wird. In unserem Software-Tool können
solche Bewertungstabellen auf der Basis der Default-Werte, anwendungsspezifisch
definiert werden.
      </p>
      <p>
        Tabelle 1: Beispiel einer semi-quantitativen Bewertungsmatrix, hier für die Eintrittswahrscheinlichkeit
eines Gefährdungsereignisses (LO, likelihood of occurrence), nach [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref4">Rickert et al. 2016</xref>
        ]
In ähnlicher Weise werden die zu verwendenden Werte für die Ernsthaftigkeit der
Folgen beim Eintreten eines Gefährdungsereignisses definiert (Tabelle 2).
      </p>
      <p>
        Tabelle 2: Beispiel einer semi-quantitativen Bewertungsmatrix, hier für die Ernsthaftigkeit der Folgen
eines Gefährdungsereignisses (SC, severity of consequences), nach [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref4">Rickert et al. 2016</xref>
        ]
Hieraus lassen sich dann abgeleitete Werte berechnen, wie z.B. das initiale Risiko
eines Gefährdungsereignisses als Produkt aus Eintrittswahrscheinlichkeit und
Ernsthaftigkeit der Folgen, nach folgender Tabelle 3 (CM bezeichnet hier die geplanten
Gegenmaßnahmen zum
      </p>
      <sec id="sec-2-1">
        <title>Reduzieren von Risiken; die Vulnerabilität V ist die komplementäre Größe zur oben angesprochenen Schutzfunktion von Gesteinsformationen u.ä.). 132</title>
        <p>Tabelle 3: Überblick der in der Risikobewertung verwendeten Indikatoren
Insgesamt ergeben sich als Endergebnis des Bewertungs- und
Verrechnungsprozesses Risikoeinschätzungen (Gewicht zwischen 0 und 5*5=25), die sich auf
geographische Gebiete beziehen (wo sind Gefährdungsträger zu finden, wo liegen
Schutzfunktionen vor) und die man wiederum
in Risikoklassen nach Tabelle 4
einordnen kann.</p>
        <p>Tabelle 4: Einordnung in Risikoklassen nach Indikatorwert
3</p>
      </sec>
    </sec>
    <sec id="sec-3">
      <title>Status und nächste Schritte</title>
      <p>Aus Architektursicht ist der vorliegende Prototyp eine relativ einfache
GRAILSAnwendung, die zur Datenspeicherung PostgreSQL/PostGIS und zur Umsetzung der
GIS-Funktionalitäten Cadenza</p>
      <sec id="sec-3-1">
        <title>Web19 verwendet. GRAILS20 ist ein freies Web</title>
        <p>framework für die Programmiersprache Groovy, welches sich durch Konzepte wie
Scaffolding21, automatische Validatoren und Internationalisierung auszeichnet und auf
etablierten Frameworks wie Spring, Hibernate und SiteMesh aufbaut. GRAILS bietet
nach unseren Erfahrungen eine sehr effiziente Umgebung zum Rapid Prototyping von
Webanwendungen.</p>
      </sec>
      <sec id="sec-3-2">
        <title>Groovy22 ist eine</title>
      </sec>
      <sec id="sec-3-3">
        <title>Programmierund Skriptsprache mit</title>
        <p>dynamischer und statischer Typisierung, die auf der Java Virtual Machine ausführbar
ist und einige Konstrukte anbietet, die in Java nicht vorhanden sind, wie beispielsweise
19 Vgl. https://www.disy.net/de/produkte/cadenza/web/ aufgerufen am 30.08.2018
20 Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Grails und https://grails.org/ aufgerufen am 30.08.2018.
21 Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Webframework#Scaffolding aufgerufen am 30.08.2018
22 Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Groovy und http://groovy-lang.org/ aufgerufen am 30.08.2018.</p>
        <p>133
native Syntax für Maps, Listen und reguläre Ausdrücke, ein einfaches Templatesystem
zur Erzeugung von HTML-und SQL-Code u.a.m.</p>
        <p>Abbildung 3: Grobes Architekturmodell des vorliegenden Prototypen
Die aktuelle Funktionalität des Prototypen umfasst:
(i)
(ii)
(iii)
(iv)</p>
        <p>Web-basierte Eingabemasken für Gefährdungsereignisse und Maßnahmen
zur Risikobeherrschung – welche sich jeweils auf geographische Objekte als
Repräsentation von Gefährdungsträgern (wie eine Industrieanlage, eine
landwirtschaftliche Fläche) beziehen (vgl. Abbildung 4);
anpassbare semi-quantitative Skalen für die Beschreibung von
Eintrittswahrscheinlichkeit, Ernsthaftigkeit der Folgen, Vulnerabilität und
Klassifikation von Risiken (vgl. Tabelle 1, 2 und 4);
Formeln für die Risikoanalyse zur Aggregation und Verrechnung von
Gefährdungen und Vulnerabilität (vgl. Tabelle 3);
eine Web-GIS-Komponente
a. für das Zuweisen von geographischen Objekten (Punkten oder</p>
        <p>Polygonen in Karten) an Gefahrenträger und Schutzfunktionen,
b. für das Zuweisen von Gefährdungsereignissen und Maßnahmen zur
Risikobeherrschung an Gefahrenträger sowie
c. zur Visualisierung von erfassten und berechneten Risiken und</p>
        <p>Vulnerabilität; sowie
(v)</p>
        <p>Berichtsfunktionalitäten und tabellarische Übersichten von Eingabedaten.
Abbildung 5 und Abbildung 6 zeigen Visualisierungen im Web-GIS, die bescheiben,
wie die aggregierten Gefährdungen, jeweils den geographisch lokalisierten
Gefährdungsträgern zugeordnet, sich im betrachteten Trinkwassereinzugsgebiet verteilen.
Der Hauptfokus der bisherigen Implementierung lag in der Eingabe von geographisch
verorteten Gefährdungstägern und Gefahrenereignissen sowie deren automatischer
Aggregation. WSP-Workflowschritte nach der Gefährdungsanalyse wurden noch nicht
implementiert.</p>
        <p>Abbildung 5 zeigt die initiale Risikokarte, die sich aus Gefährdungen mit
Eintrittswahrscheinlichkeit und Gefährdungsernsthaftigkeit ergibt. Im Fall, dass für eine gegebene
Fläche gleich mehrere Risiken gegeben sind, bestimmt das jeweils höchste Risiko das
Einfärben der Fläche und eine kleine Ziffer deutet an, dass (sofern sie größer als 1 ist),
hier mehrere Risiken inspiziert werden müssen.</p>
        <p>Abbildung 4: Eingabemaske für ein Gefährdungsereignis</p>
        <p>Abbildung 5: Karte der initialen Risiken
Abbildung 6: Rohwassergefährdungskarte</p>
        <p>136
Abbildung 6 zeigt die Rohwassergefährdungskarte als „Endprodukt“ der
Risikobewertung. Hier sind Initialrisiken aus Abbildung 5 mit Vulnerabilität bzw.
Schutzfunktionen verschnitten. Deshalb sind die Farbkodierungen i.W. auch weniger
alarmierend als in Abbildung 5. Auf dieser Karte aufsetzend, würden jetzt weitere
Schritte des Risikomanagements geplant, beispielsweise Gegenmaßnahmen zur
Risikoreduzierung.</p>
      </sec>
    </sec>
    <sec id="sec-4">
      <title>4 Abschluss</title>
      <p>Aus wissenschaftlicher Sicht ist insbesondere die volle oder teilweise Automatisierung
der Gefährdungsanalyse durch geoinformatische Algorithmen von Interesse. Eine
zentrale Entwurfsentscheidung für das System liegt beim Trade-Off zwischen
qualitativen bzw. semi-quantitativen und streng quantitativen Methoden. Hier muss
man sich entscheiden zwischen mehr oder weniger informativen bzw. (un)sicheren
Methoden und „zahlt den Preis“ in Form von Komplexität oder Datenintensität der
Ansätze. Im Allgemeinen gibt es nicht „die einzige richtige“ Lösung. Aber ein
modulares Software-Werkzeug kann mehrere Methoden anbieten oder sogar
kombinieren und landes- oder regional spezifisch konfiguriert werden. In unserem
Projekt wurden die lokalen Gegebenheiten in Deutschland und in Peru
zugrundegelegt. Die zurzeit eingesetzten Methoden sind durchgängig eher grobgranular und
heuristisch. Dies erscheint aber aus Gründen der Praxistauglichkeit auch unbedingt
sinnvoll, denn aktuell scheitern WSP-Projekte immer noch primär am erwarteten
Arbeitsaufwand für das Aufsetzen und das Unterhalten des Systems bzw.
grundsätzlich an der Datenverfügbarkeit. Insofern erscheint uns jede noch so grobe
heuristische Herangehensweise nützlicher als die Alternative „gar nichts“ zu tun –
zumal dieses System schrittweise technisch differenzierter ausgebaut werden könnte.
Ein Werkzeug wie das vorliegende kann einen Einstieg in einen systematischen und
transparent dokumentierten Umgang mit Risiken darstellen und kann dann mit sehr
stark reduziertem Aufwand für die wiederholte Nutzung ein kontinuierliches
Risikomanagement wesentlich realistischer machen.</p>
      <p>Aus praktischer Sicht ist die Adaptierung des Werkzeugs auf unterschiedliche lokale
Gegebenheiten wichtig. Daher wurde das gesamte System hochgradig offen und
konfigurierbar gestaltet. Innerhalb des TRUST-Projekts sollen als nächste Schritte
zunächst insbesondere die Usability und die Nützlichkeit aus Anwendersicht erhöht
137
werden. Erste Anwendertests mit etwa 10 Personen aus Deutschland und aus Peru
führten zu sehr positiven Gesamtbewertungen, mit Verbesserungsvorschlägen
insbesondere in den (aus Informatik-Sicht eher „einfachen“) Bereichen der
Gebrauchstauglichkeit und Anwendungsfreundlichkeit im Praxiseinsatz.</p>
      <p>Danksagung. Die beschriebenen Arbeiten wurden mit Unterstützung des
Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Rahmen des Verbundprojekts „Trust –
Trinkwasserversorgung in prosperierenden Wassermangelregionen nachhaltig,
gerecht und ökologisch verträglich - Entwicklung von Lösungs- und
Planungswerkzeugen zur Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele am Beispiel des
Wassereinzugsgebiets der Region Lima/Peru“ (Förderkennzeichen 02WGR1426A-G)
innerhalb der Fördermaßnahme „GRoW - Globale Ressource Wasser“ durchgeführt.</p>
    </sec>
    <sec id="sec-5">
      <title>5 Literaturverzeichnis</title>
    </sec>
  </body>
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    <ref-list>
      <ref id="ref1">
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            <surname>Bartram</surname>
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          ; et al. (
          <year>2009</year>
          )
          <article-title>: Water Safety Plan Manual: Step-by-Step Risk Management for Drinking-Water Suppliers</article-title>
          . Geneva: World Health Organization.
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          (
          <year>2017</year>
          ):
          <article-title>Designing a Web-Based Application for Process-Oriented Risk Management of Drinking-Water Catchments According to the Water Safety Plan Approach</article-title>
          .
          <source>Master Thesis</source>
          . Dresden:
          <article-title>Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, Fakultät Geoinformation</article-title>
          .
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