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        <journal-title>Frankfurt, Germany, September</journal-title>
      </journal-title-group>
    </journal-meta>
    <article-meta>
      <title-group>
        <article-title>Design patterns for digital competency credentials based on open badges in the context of virtual mobility</article-title>
      </title-group>
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        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>Ilona Buchem</string-name>
          <email>buchem@beuth-hochschule.de</email>
        </contrib>
      </contrib-group>
      <pub-date>
        <year>2018</year>
      </pub-date>
      <volume>10</volume>
      <issue>2018</issue>
      <abstract>
        <p>Open badges are a metadata standard for digital signalling and documentation of competencies and achievements. Digital credentials on the basis of open badges are used in various educational contexts to signal competencies to be acquired and to document competencies acquired at certain points in time (formatively and/or summatively). This enables digital documentation of competency development in relation to progress (e. g. levels) and scope (e. g. types of competencies). The various designs of digital competency credentials can be abstracted into design patterns. This paper presents the development of generative design patterns, i.e. generalized solution forms, of digital competency credentials based on open badges in context of virtual mobility.</p>
      </abstract>
      <kwd-group>
        <kwd>Digital credentials</kwd>
        <kwd>open badges</kwd>
        <kwd>design patterns</kwd>
        <kwd>virtual mobility</kwd>
      </kwd-group>
    </article-meta>
  </front>
  <body>
    <sec id="sec-1">
      <title>-</title>
      <p>Entwurfsmuster für digitale Kompetenznachweise auf
Basis von Open Badges im Kontext virtueller Mobilität</p>
    </sec>
    <sec id="sec-2">
      <title>Entwicklung generativer Entwurfsmustern von digitalen Kompetenznachweisen</title>
      <p>1.</p>
      <sec id="sec-2-1">
        <title>Einleitung</title>
        <p>Open Badges sind ein Metadaten-Standard zur digitalen Dokumentation und
Auszeichnung von Kompetenzen und Leistungen. Digitale Kompetenznachweise auf der Basis von
Open Badges umfassen eine visuelle, symbolische Darstellung von ausgezeichneten
Kompetenzen (ein Badge-Bild im PNG-Format) mit eingebetteten Metadaten, u. a. einer
Kompetenzbeschreibung, Vergabe- und/oder Bewertungskriterien, Informationen zur
Aussteller und Empfänger, Ausstellungsdatum, sowie Links zu Beweisen (z. B. E-Portfolio,
Webseite, Video) und Endorsements, d. h. Empfehlungen weiterer Akteure. Der von der
Mozilla Foundation im Jahr 2011 initiierte Open Badge Standard wird mittlerweile weltweit
von Einzelpersonen und Organisationen, einschließlich Hochschulen, verwendet, um
Kompetenzen und Leistungen auszuzeichnen, die bisher durch formale Abschlüsse und
Zertifikate nicht anerkannt werden. Die eingebetteten Metadaten können auf ihre
Gültigkeit, z. B. mit Hilfe von Open Badges Validator Tools, überprüft werden.
Open Badges bieten einen standardisierten jedoch hoch flexiblen Gestaltungsrahmen,
innerhalb dessen konkrete digitale Kompetenznachweise individuell (sowohl inhaltlich als
auch gestalterisch) entwickelt werden können. Digitale Kompetenznachweise werden in
der Praxis je nach Kontext, Zielgruppe, Zielsetzung, Anlass und Art von
auszuzeichnenden Kompetenzen sehr unterschiedlich gestaltet. Die Flexibilität des Open Badges
Formats hilft einerseits den „One-Size-Fits-All“-Ansatz zu überwinden und die Vielfalt in
Sinne von Universal Design zu berücksichtigen [Bur09], andererseits ein breiteres
Spektrum an Gestaltungsmöglichkeiten (z. B. Entscheidungen bezüglich der Granularität,
Niveaustufen, Vergabekriterien) stellt eine Herausforderung für die praktische Umsetzung
dar. Die Vielfalt an Open Badges Designs wurde u. a. im Design Principles
Documentation (DPD) Projekt [Hic14] untersucht und beschrieben mit dem Ziel geeignete Ansätze
für die Verwendung von Open Badges in Lehr-Lern-Kontexten zu identifizieren. Eine der
Erkenntnisse aus dem DPD Projekt ist, dass die Flexibilität des Open Badge Formats zu
gewissen Spannungen im Theorie- und Praxisfeld führt, u. a. konkurrierende
behavioristische vs. konstruktivistische Ansätze im Open Badges Design.</p>
        <p>Das Design von digitalen Kompetenznachweisen in einem bestimmten Kontext (z. B.
Weiterbildung, Online-Kurs) geht über das Design von einzelnen Nachweisen hinaus und
umfasst das Design von einem gesamten Open Badges System [Hic14]. Ein solches
System beschreibt mehrere Designelemente, u. a. Kompetenzen und Kompetenzniveaus,
Vergabe- und Bewertungskriterien, Vergabemechanismen und motivatonale Effekte.
Zwischen den verschiedenen Designelementen im System gibt es komplexe Zusammenhänge
- eine Änderung in einem Element (z. B. Anzahl der Kompetenzen) zieht Änderungen in
weiteren Elementen nach sich (z. B. Design der Badge-Bilder). Die Entscheidungen beim
Design der einzelnen Elemente bestimmen das System auf lange Sicht.</p>
        <p>Die verschiedenen Open Badges Designs in bestimmten Kontexten im Sinne eines Open
Badges Systems können zu Entwurfsmustern (Design Patterns) abstrahiert werden, um
Designaufgaben bei wiederkehrenden Problemstellungen zu erleichtern [KW08]. Dieser
Beitrag stellt die Entwicklung von generativen Entwurfsmustern (engl. Design Patterns),
d. h. verallgemeinerten Lösungsformen, zu digitalen Kompetenznachweisen auf Basis von
Open Badges im Kontext virtueller Mobilität in der Hochschulbildung.
2.</p>
      </sec>
      <sec id="sec-2-2">
        <title>Kompetenzen im Kontext virtueller Mobilität</title>
        <p>Digitalen Kompetenznachweise werden im EU-Projekt Open Virtual Mobility (OpenVM)
(Erasmus+ strategische Partnerschaft, 2017-2020) entwickelt, um Kompetenzen von
Lehrenden und Studierenden an Hochschulen, welche für eine erfolgreiche Teilnahme bzw.
Durchführung von Aktivitäten im Bereich virtueller Mobilität wichtig sind und/oder als
Ergebnis der Teilnahme bzw. Durchführung virtueller Mobilität anzustreben sind,
auszuzeichnen. Virtuelle Mobilität ist eine Form der Auslandmobilität, welche in Abgrenzung
zur realen bzw. physischen Mobilität auf einen internationalen Austausch im virtuellen
Raum ausgerichtet ist. Virtuelle Mobilität schafft zugängliche, flexible, skalierbare und
kostengünstige Lösungen für einen internationalen Austausch im Rahmen der
Hochschulbildung [UH18]. Mobilitätswege können personalisiert werden und mehrere Hochschulen
einbeziehen [UH18]. Im Rahmen der virtuellen Mobilität können Studierende wertvolle
Erfahrungen, z. B. in Form der Kommunikation und/oder Kollaboration in verteilten,
interkulturellen Teams, sammeln. Mithilfe neuer Formen der virtuellen Mobilität, z. B.
virtuelles Labor, virtuelles Praktikum, können Schlüsselkompetenzen, u. a. digitale
Kompetenzen, entwickelt sowie mithilfe von Open Badges anerkannt bzw. ausgezeichnet werden.
Im Projekt Open Virtual Mobility wird ein System von digitalen Kompetenznachweisen
auf der Basis von Open Badges zur Auszeichnung und Dokumentation von Kompetenzen
im Kontext virtueller Mobilität entwickelt.</p>
        <p>Die Entwicklung des Open Badge Systems erfolgt dabei in mehreren Schritten. Im ersten
Schritt werden die zentralen Kompetenzen, welche mit Open Badges ausgezeichnet
werden sollen, definiert und in Form eines hierarchischen Kompetenzrahmen strukturiert.
Hierzu wird die Methode Group Concept Mapping (GCM) angewendet, um Kompetenzen
zu ermitteln, welche für eine erfolgreiche Teilnahme bzw. Durchführung von Aktivitäten
im Bereich virtueller Mobilität wichtig sind und/oder als Ergebnis der Teilnahme bzw.
Durchführung virtueller Mobilität anzustreben sind. Group Concept Mapping hat die Ihren
Ursprung im Konstruktivismus und ist ein partizipativer Ansatz, welcher qualitative
Gruppenprozesse mit multivariaten statistischen Analysen vereint, um die Konzepte zu einem
bestimmten Thema zu generieren, zu strukturieren und in Form von Konzeptkarten
darzustellen [Ro17]. Concept Maps (Konzeptkarten) zur virtuellen Mobilität im Projekt Open
Virtual Mobility, bauen dabei auf dem Wissen der verschiedenen Stakeholder-Gruppen
(u. a. Hochschullehrende, Studierende, Auslandskoordinatoren) auf und organisieren die
verschiedenen Perspektiven als Konzeptcluster (Geographie der Konzepte). Das GCM
durchläuft mehrere Phasen, an denen alle oder eine Auswahl von Stakeholdern
teilnehmen. Der Prozess beginnt mit der Ideengenerierung, die auf dem Input verschiedener
Stakeholder und/oder Literaturrecherchen basiert. Darauf folgt die Einbindung der
Stakeholder in die Organisation der gesammelten Ideen und deren Bewertung entlang relevanter
Dimensionen, z. B. Relevanz, Machbarkeit. Danach werden die Daten mit zwei
multivariaten statistischen Techniken analysiert - multidimensionale Skalierung (MDS) und
hierarchische Clusteranalyse (HCA), mit dem Ziel, Muster in den Daten zu identifizieren.
Das Ergebnis dieser Analyse sind Konzeptkarten, die kollektive Standpunkte zu
Kompetenzen im Kontext virtueller Mobilität darstellen. Die Konzeptkarten werden im weiteren
Schritt zu einem neuen, hierarchischen Kompetenzrahmen (Competency Framework) mit
Hauptkompetenzen und Teilkompetenzen sowie Querverweisen zu existierenden
Kompetenzrahmen (z. B. European Framework for the Digital Competence of Educators3)
ausgearbeitet. Im Rahmen der Analysen wurden im Projekt Open Virtual Mobility insgesamt
acht Kompetenzarten (Cluster) definiert:
•
•</p>
        <p>Interkulturelle Kompetenzen und Einstellungen mit 6 Teilkompetenzen</p>
        <p>Kollaboratives Lernen in internationalen Kontexten mit 4 Teilkompetenzen
3
https://ec.europa.eu/jrc/en/publication/eur-scientific-and-technical-research-reports/european-framework-digital-competence-educators-digcompedu
•
•
•
•
•
•
•
•
Medien-/Digital-Kompetenzen mit 3 Teilkompetenzen
Offenheit mit 3 Teilkompetenzen
Selbstgesteuertes Lernen mit 3 Medienkompetenzen mit 3 Teilkompetenzen
Autonomes Lernen mit 2 Teilkompetenzen
Vernetztes Lernen mit 2 Teilkompetenzen</p>
        <p>Kompetenz zur Wissensentwicklung mit 2 Teilkompetenzen
Auf der Basis der mithilfe von Group Concept Mapping identifizierten Kompetenzcluster
werden im zweiten Schritt generative Entwurfsmuster entwickelt, welche als Grundlage
für das Design von konkreten digitalen Kompetenznachweisen zur virtuellen Mobilität
dienen. Die Entwicklung der Kompetenzmuster wird im Folgenden skizziert.
3.</p>
      </sec>
      <sec id="sec-2-3">
        <title>Methoden der Entwicklung von Entwurfsmustern</title>
        <p>Entwurfsmuster (Design Patterns) erfassen Design-Lösungen mit ihren Komponenten auf
der Basis des Praxiswissens und erlauben dabei bei ähnlichen Problemstellungen bzw. in
ähnlichen Situationen auf bereits beschriebene Lösungsansätze zurückzugreifen [KW08].
Damit können neue Designs effizienter und nach definierten Standards und Vorlagen
entwickelt werden. Die Entwicklung der Entwurfsmuster beginnt mit der Analyse der
Designaufgaben und berücksichtigt verschiedene Einflussfaktoren, u. a. Eigenschaften der
Zielgruppen, organisatorisches Umfeld, verfügbare Ressourcen [KW08]. Aufbauend auf
den durchgeführten Analysen werden im nächsten Schritt Lösungsformen bzw.
Musterstrukturen als zusammengehörende Einheiten ausgearbeitet.</p>
        <p>Im Projekt Open Virtual Mobility ist die Entwicklung der Entwurfsmuster zu digitalen
Kompetenznachweisen in einem iterativen Design Thinking Prozess mit sechs
Hauptphasen eingebettet, d. h.:</p>
        <p>Phase 1 Verstehen: In der ersten Phase des Verstehens geht es darum, die aktuellen
Probleme bzw. Herausforderungen in der Anerkennung von Kompetenzen im
Kontext zu verstehen. Hierzu wurden im Rahmen eines eintägigen Expertenworkshops
mit n = 10 Experten (projektintern und extern) Bedürfnisse, Erwartungen und
Präferenzen der verschiedenen Stakeholder-Gruppen im Open Badge System erfasst.
Die analysierten Stakeholder umfassten u. a. Hochschullehrende, Studierende,
Auslandskoordinatoren, Hochschulleitungen, Career Service, Unternehmen.
Phase 2 Analysieren und Beobachten: In der zweiten Phase geht es darum, die
Wünsche bzw. Anforderungen der verschiedenen Stakeholder-Gruppen im Open Badge
System in Bezug auf die Gestaltung von Kompetenznachweisen genauer zu
beschreiben. Die Anforderungen der Stakeholder-Gruppen wurden im
Expertenworkshop ausgearbeitet und in Form von User Stories dokumentiert.
•
•
•
•</p>
        <p>Phase 3 Sichtweise definieren: In der abschließenden Phase der Problemanalyse
wurden die gesammelten Informationen verdichtet und das Wertangebot (Value
Proposition) für die relevanten Stakeholder-Gruppen ausgearbeitet.</p>
        <p>Phase 4 Ideen finden: Um eine große Anzahl an Ideen für die Entwicklung des Open
Badge Systems zu generieren wurden verschiedene Methoden eingesetzt, u. a.
Design-Vorlage Badge Canvas4 wurden im Expertenworkshop eingesetzt, um in
Tandems Badge-Designs gemeinsam zu entwickeln.</p>
        <p>Phase 5 Entwurfsmuster entwickeln: In dieser Phase wurden die verdichteten Ideen
zu Entwurfsmustern abstrahiert, welche als Prototypen für die konkrete Umsetzung
und Implementierung von digitalen Kompetenznachweisen im Projekt dienen.
Dabei kamen verschiedene Methoden zum Einsatz, u. a. Badge Toolkit5 sowie visuelle
Designvorlagen des Projektpartners bestr6.</p>
        <p>Phase 6: Testen: Das Testen der Entwurfsmuster erfolgt in der letzten Phase
zusammen mit den zentralen Stakeholder-Gruppen im Open Badge System, welche wie
folgt gruppiert werden: Verleiher (Issuers), Empfänger (Earners), Konsumenten
(Consumers) und Befürworter (Endorsers). Es werden Feedbacks zu den
Entwurfsmustern sowie ergänzende Design-Ideen eingeholt. Die Rückmeldungen werden
verwendet, um das Verstehen (Phase 1) zu verbessern.</p>
        <p>Durch die Anwendung des Design-Thinking-Prozesses im Badge-Design wird ein Design
vollständiger Nutzererfahrung (User Experience) angestrebt.
4.</p>
      </sec>
      <sec id="sec-2-4">
        <title>Entwurfsmuster</title>
        <p>Die grundlegende Idee der Entwurfsmuster (Design Patterns) ist es eine Terminologie der
wesentlichen Konzepte zu beschreiben, um wiederkehrende Designaufgaben zu
unterstützen. Design Patterns sind vergleichbar zu Wissensstrukturen in Form kognitiver
ProblemLöse-Schemata Schemata [KW08]. Es gibt verschiedene Vorlagen für die Beschreibung
von Design Patterns im E-Learning Bereich, vgl. u. a. [KW08]. Die Herausforderung bei
der Entwicklung von Design Patterns für einen bestimmten Anwendungskontext besteht
darin, eine logische Struktur sachgerecht zu erschließen [KW08].</p>
        <p>Im Projekt Open Virtual Mobility wird das grundlegende Entwurfsmuster für digitale
Kompetenznachweise im Kontext virtueller Mobilität mit einem Strukturmuster
(structural pattern) beschrieben, welches sich an die Struktur des Open Badges Standards
orientiert und eine Teil-Ganzes-Hierarchie in Form eines Kompositum (composite pattern)
repräsentiert. Der Pattern-Aufbau besteht dabei aus drei Teilstrukturen bzw. Teilmustern, d.
4 https://drive.google.com/file/d/0By9JfART0xQ8dVdXT3VxY2NnRFE/view
5 https://canvas.instructure.com/courses/826612/files/26095979?module_item_id=5382496
6 https://bestr.it/
h. (1) Badge-Beschreibung-Pattern, (2) Badge-Visualisierung-Pattern, und (3)
Badge-Didaktik-Pattern. Das Element “Kompetenzrahmen” stellt dabei einen Bezug zu
existierenden Kompetenzrahmen her und wird auf der Metadaten-Ebene im Open Badges Standard
Version 2.0 technisch realisiert (Competency Alignment). Das Zielt des Strukturmusters
ist es, digitale Kompetenznachweise in ihrer Gesamtstruktur sowie ihre Einbettung in
einem didaktischen Kontext zu erfassen (vgl. Tab. 1):</p>
      </sec>
    </sec>
    <sec id="sec-3">
      <title>Pattern-Element</title>
    </sec>
    <sec id="sec-4">
      <title>Beispiel</title>
    </sec>
    <sec id="sec-5">
      <title>1. Komponente: Badge-Beschreibung</title>
      <p>Name:
Kompetenz:</p>
      <sec id="sec-5-1">
        <title>Teilkompetenz:</title>
      </sec>
      <sec id="sec-5-2">
        <title>Kompetenzbeschreibung:</title>
      </sec>
      <sec id="sec-5-3">
        <title>Referenz zu einem Kompetenzrahmen:</title>
      </sec>
      <sec id="sec-5-4">
        <title>Niveaustufe:</title>
      </sec>
      <sec id="sec-5-5">
        <title>Beschreibung:</title>
      </sec>
      <sec id="sec-5-6">
        <title>Vergabekriterien:</title>
      </sec>
      <sec id="sec-5-7">
        <title>Empfänger:</title>
      </sec>
      <sec id="sec-5-8">
        <title>Digitaler Nachweis zu interkulturellen Kompetenzen</title>
      </sec>
      <sec id="sec-5-9">
        <title>Interkulturelle Kompetenzen und Einstellungen (Cluster 1)</title>
      </sec>
      <sec id="sec-5-10">
        <title>Kulturelles Wissen erwerben</title>
      </sec>
      <sec id="sec-5-11">
        <title>Wissen über andere Kulturen erwerben</title>
      </sec>
      <sec id="sec-5-12">
        <title>The Global People Competency Framework, Cluster 1</title>
      </sec>
      <sec id="sec-5-13">
        <title>Stufe 1</title>
        <p>Die ausgezeichnete Person ist daran interessiert und motiviert,
Informationen über andere Kulturen aktiv zu sammeln und
eigenes Wissen zu erweitern.</p>
      </sec>
      <sec id="sec-5-14">
        <title>Die ausgezeichnete Person verwendet eine Reihe von Strate</title>
        <p>gien, um das kulturelle Wissen zu erwerben, u. a.
• sucht und findet hilfreiche Dokumente;
• beobachtet das Verhalten und stellt explizite Fragen;
• aktualisiert und modifiziert eigene Meinungen im Lichte
der neuen Informationen oder Erfahrungen.</p>
      </sec>
      <sec id="sec-5-15">
        <title>Personen mit Vorerfahrungen in Auslandskooperationen</title>
      </sec>
    </sec>
    <sec id="sec-6">
      <title>Pattern-Element</title>
    </sec>
    <sec id="sec-7">
      <title>Beispiel</title>
      <sec id="sec-7-1">
        <title>Verleiher:</title>
      </sec>
      <sec id="sec-7-2">
        <title>Endorser:</title>
      </sec>
      <sec id="sec-7-3">
        <title>Konsumenten:</title>
      </sec>
      <sec id="sec-7-4">
        <title>Bildform:</title>
      </sec>
      <sec id="sec-7-5">
        <title>Bildfarbe:</title>
      </sec>
      <sec id="sec-7-6">
        <title>Logo:</title>
      </sec>
      <sec id="sec-7-7">
        <title>Lernkontext:</title>
      </sec>
      <sec id="sec-7-8">
        <title>Aufgabe:</title>
      </sec>
      <sec id="sec-7-9">
        <title>Belege:</title>
      </sec>
      <sec id="sec-7-10">
        <title>Assessment:</title>
      </sec>
    </sec>
    <sec id="sec-8">
      <title>2. Komponente: Badge-Visualisierung</title>
    </sec>
    <sec id="sec-9">
      <title>3. Komponente: Badge-Didaktik</title>
      <p>Das Projekt Open Virtual Mobility</p>
      <sec id="sec-9-1">
        <title>EADTU (European Association of Distance Learning)</title>
      </sec>
      <sec id="sec-9-2">
        <title>Hochschulen, Unternehmen, Öffentlichkeit</title>
        <p>Zwei-Farben-Kombination (Auswahl aus den 4 Logo-Farben)</p>
      </sec>
      <sec id="sec-9-3">
        <title>OpenVM Logo</title>
      </sec>
      <sec id="sec-9-4">
        <title>Teilnahme an dem Open Virtual Mobility MOOC und/oder Nachweis über Vorerfahrungen in Auslandskooperationen</title>
      </sec>
      <sec id="sec-9-5">
        <title>Um diesen Badge zu erhalten muss ein Link zum E-Portfolio eingereicht werden, in dem die Aktivitäten zum Erwerb des kulturellen Wissens in einem relevanten Kontext (z. B. Auslandskooperationen an Hochschulen) dokumentiert werden.</title>
      </sec>
      <sec id="sec-9-6">
        <title>E-Portfolio (u. a. Texte, Bilder, Videos)</title>
      </sec>
      <sec id="sec-9-7">
        <title>Peer-Assessment inkl. Feedback zum E-Portfolio</title>
        <sec id="sec-9-7-1">
          <title>Zusammenfassung</title>
          <p>Die Entwicklung des grundlegenden Entwurfsmusters (Design Patterns) zu digitalen
Kompetenznachweisen im Kontext virtueller Mobilität im Projekt Open Virtual Mobility
basiert auf einem interaktiven Vorgehen in Orientierung an den Design Thinking Ansatz.
Das grundlegende Entwurfsmuster erfasst die invarianten Komponenten von digitalen
Kompetenznachweisen auf der Basis des Open Badge Standards in Form eines
Strukturmusters (Kompositum) mit drei Teilstrukturen. Das Entwurfsmuster wird als generischer
Prototyp zur Erstellung von konkreten digitalen Nachweisen für verschiedene
Kompetenzarten, welche mit der Methode Group Concept Mapping ermittelt wurden. Das Design
von Open Badges wird im Projekt Open Virtual Mobility als Problemlösen aufgefasst, bei
dem das grundlegende Entwurfsmuster eine Unterstützung für die gemeinsame
Ausarbeitung im Projektteam nach einer einheitlichen Vorlage bietet. Das Entwurfsmuster wird in
weiteren Schritten im praktischen Design erprobt und die Angemessenheit der Methode
im Projektteam bewertet.</p>
        </sec>
      </sec>
      <sec id="sec-9-8">
        <title>Danksagung</title>
        <p>Dieser Beitrag basiert auf der gemeinsamen Arbeit und Forschung von Partnerorganisationen im
Erasmus+ Projekt Open Virtual Mobility, KA2 - Kooperation zur Förderung von Innovation und
Austausch guter Praxis, KA203 - Strategische Partnerschaften für die Hochschulbildung, (teilweise)
finanziert von der Europäischen Union, Förderkennzahl: 2017-1-DE01-KA203-003494.</p>
      </sec>
      <sec id="sec-9-9">
        <title>Haftungsausschluss</title>
        <p>Die Erstellung von diesem Beitrag wurde (teilweise) durch das ERASMUS+ Förderprogramm der
Europäischen Union unter der Förderkennzahl 2017-1-DE01-KA203-003494 finanziert. Weder die
Europäische Kommission noch die Nationalagentur DAAD sind für den Inhalt verantwortlich oder
haftbar für Verluste oder Schäden, die durch die Nutzung dieser Ressourcen entstehen.</p>
      </sec>
      <sec id="sec-9-10">
        <title>Literaturverzeichnis</title>
        <p>[Bur09]
[Hic14]
[KW08]
[Ro17]</p>
        <p>Burgstahler, Sheryl (2009): Universal Design in Higher Education. In: Burgstahler,
Sheryl / Cory, Rebecca C. (Hrsg.) Universal Design in Higher Education: From Principles
to Practice. 2. Aufl. Cambridge, MA: Harvard Education Press, S. 3–20
Hickey, D. et. al.: Badges Design Principles Documentation Project. Interim Report
2014, Center for Research on Learning and Technology Indiana University,
http://dpdproject.info/files/2014/05/DPD-interim-report-v4-january.pdf.</p>
        <p>Kohls, Ch.; Wedekind, J.: Die Dokumentation erfolgreicher E-Learning
Lehr/Lernarrangements mit didaktischen Patterns. In (Zauchner, S. Baumgartner, P., Blaschitz E.
&amp; Weissenbäck, A. (Hrsg.): Offener Bildungsraum Hochschule – Freiheiten und
Notwendigkeiten. Münster, Waxmann Verlag. S. 217-227, 2008.</p>
        <p>Rosas, S. R.: Group concept mapping methodology: Toward an epistemology of group
conceptualization, complexity, and emergence. Quality &amp; Quantity, 51(3), S.
14031416, 2017.
[UH18]</p>
      </sec>
    </sec>
  </body>
  <back>
    <ref-list>
      <ref id="ref1">
        <mixed-citation>
          <string-name>
            <surname>Ubachs</surname>
            ,
            <given-names>G.</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Henderikx</surname>
            ,
            <given-names>P. EADTU Mobility</given-names>
          </string-name>
          <string-name>
            <surname>Matrix</surname>
          </string-name>
          ,
          <year>2008</year>
          , Maastricht, NL: EADTU. Retrieved from https://tinyurl.com/EADTU-mobility-matrix
        </mixed-citation>
      </ref>
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