<!DOCTYPE article PUBLIC "-//NLM//DTD JATS (Z39.96) Journal Archiving and Interchange DTD v1.0 20120330//EN" "JATS-archivearticle1.dtd">
<article xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <front>
    <journal-meta />
    <article-meta>
      <title-group>
        <article-title>2. Workshop zur Modellierung in der Hochschullehre</article-title>
      </title-group>
      <contrib-group>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>Jana-Rebecca Rehse</string-name>
          <email>jana-rebecca.rehse@dfki.de</email>
          <xref ref-type="aff" rid="aff0">0</xref>
        </contrib>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>Michael Striewe</string-name>
          <email>michael.striewe@paluno.uni-due.de</email>
          <xref ref-type="aff" rid="aff2">2</xref>
        </contrib>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>Meike Ullrich</string-name>
          <email>meike.ullrich@kit.edu</email>
          <xref ref-type="aff" rid="aff1">1</xref>
        </contrib>
        <aff id="aff0">
          <label>0</label>
          <institution>Institut für Wirtschaftsinformatik (IWi) im Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und Universität des Saarlandes</institution>
          ,
          <addr-line>Campus, Geb. D3.2, 66123 Saarbrücken</addr-line>
          ,
          <country country="DE">Deutschland</country>
        </aff>
        <aff id="aff1">
          <label>1</label>
          <institution>Karlsruher Institut für Technologie, Institut für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren</institution>
          ,
          <addr-line>Kaiserstr. 89, 76133 Karlsruhe</addr-line>
          ,
          <country country="DE">Deutschland</country>
        </aff>
        <aff id="aff2">
          <label>2</label>
          <institution>Universität Duisburg-Essen, paluno - The Ruhr Institute for Software Technology</institution>
          ,
          <addr-line>Gerlingstraße 16, 45127 Essen</addr-line>
          ,
          <country country="DE">Deutschland</country>
        </aff>
      </contrib-group>
      <abstract>
        <p>Der Workshop befasst sich mit dem Thema Modellierung - nicht wie üblich aus der Perspektive der Modellierung zum Einsatz in Industrie und Unternehmen, sondern aus dem Blickwinkel der Hochschullehre. Somit soll die Frage nach passenden Lernzielen, Lerninhalten und innovativen Unterrichtsmethoden für die Modellierung im Vordergrund stehen, ebenso wie die Frage nach geeigneten Prüfungsformaten und Bewertungsverfahren für die von Studierenden erstellten Modelle. Themenschwerpunkt des Workshops ist das Thema Digitalisierung. In der Praxis findet die grafische Modellierung ihren Einsatz beispielsweise beim Datenbankentwurf oder im Geschäftsprozessmanagement. Daher ist sie curricularer Bestandteil zahlreicher informatiknaher Studiengänge. Bislang wird die Modellierung in der Hochschullehre überwiegend in klassischen Frontalveranstaltungen, wie z.B. Vorlesungen unterrichtet. Jedoch wird aus der Wissenschaftsforschung und Hochschuldidaktik in den letzten Jahrzehnten verstärkt ein Perspektivenwechsel von einer dozenten- zu einer studierendenzentrierten sowie einer kompetenzorientierten Lehre hin gefordert, die eine aktive Rolle der Studierenden und die praktische Anwendung theoretischer Inhalte vorsieht. Ebenso gewinnt nicht zuletzt durch den Bologna-Prozess die Frage nach der Qualität von Hochschulabschlüssen und damit verbunden die faire, objektive und lernzielgerichtete Überprüfung studentischer Leistungen zunehmend an Bedeutung. Mit diesen Herausforderungen muss sich auch die Hochschullehre rund um das Thema Modellierung auseinandersetzen. Für den diesjährigen Workshop wurde der Themenschwerpunkt „Digitalisierung“ festgelegt. Im Rahmen zukünftiger digitalisierter Lehr- und Lernprozesse entstehen zahlreiche interessante und innovative Ansätze für das Unterrichten und das Prüfen der Modellierung in der Hochschullehre. Ziel des Workshops ist es, an der Modellierung in der Hochschullehre beteiligte und interessierte Personen zusammenzubringen. Insbesondere werden unterschiedliche</p>
      </abstract>
      <kwd-group>
        <kwd>Hochschullehre</kwd>
        <kwd>Modellierung</kwd>
      </kwd-group>
    </article-meta>
  </front>
  <body>
    <sec id="sec-1">
      <title>-</title>
      <p>Vorwort
2. MoHoL-Workshop 57
Perspektiven von Studierenden, Dozenten und Tutoren gesucht. Darüber hinaus ist auch die
Meinung von Personen aus der Praxis gefragt, die wertvolle Hinweise zu wünschenswerten
Lernzielen und zur Praxisrelevanz des üblicherweise zur Modellierung gelehrten Stofes
liefern können. Daher sind neben didaktischen Konzepten und wissenschaftlichen
Untersuchungen auch Beiträge ausgewählt worden, die Erfahrungswerte aus der (Hochschul-)Praxis
liefern oder Ideen und Anregungen für zukünftige Entwicklungen vorstellen. Insgesamt
sollen mit dem Workshop Austausch und Diskussion über das Thema Modellierung in der
Hochschullehre angeregt werden, um zukünftigen Weiterentwicklungsbedarf und relevante
Forschungsschwerpunkte zu identifizieren.</p>
      <p>Im Rahmen des Workshops wurde zusätzlich eine Initiative zur Sammlung und Verbreitung
von herausragenden Modellierungsaufgaben4 ins Leben gerufen. In Anlehnung an die
sogenannten „nifty assignments“5 der Special Interest Group on Computer Science Education
(SIGCSE) wird besonders reizvolles Lehr- und Lernmaterial oder spezielle Aufgabenformate
für das Fachgebiet der Modellierung gesucht, das sich von der Masse abhebt („nifty“ bedeutet
übersetzt etwa: hübsch, geschickt, rafiniert oder elegant).</p>
      <p>Zur Präsentation und Diskussion wurden fünf Langbeiträge angenommen, die
verschiedene Aspekte der Modellierung in der Hochschullehre abdecken. Diese reichen von einer
systematischen Literaturanalyse zum Lernen der konzeptuellen Modellierung über die
Entwicklung von neuen Lehr-/Lernformaten mit Hilfe digitaler Technologien (Jupyter
Notebook und Digitaler Zwilling) bis hin zur automatisierten Generierung von
Klausuroder Übungsaufgaben für die Modellierung. Für die Initiative wurden zwei Kurzbeiträge
ausgewählt: ein Gamification-Konzept zum Erlernen der
Geschäftsprozessmodellierungssprache BPMN sowie eine Erweiterung klassischer Modellierungsaufgaben um den Aspekt
der Prozesserhebung in Form eines Comic-Interviews. Zudem konnte Prof. Dr. Jörg Desel
von der FernUniversität in Hagen für einen Keynote-Vortrag gewonnen werden.
Wir danken Herrn Prof. Dr. Jörg Desel für die Bereitschaft, den Keynote-Vortrag zu
übernehmen, sowie allen Einreichern für die sorgfältige Aufbereitung ihrer Arbeitsergebnisse.
Ebenso danken wir den Mitgliedern des Programmkomitees für die Mitwirkung bei der
Begutachtung und Auswahl der Beiträge. Den Organisatoren der Tagung danken wir für die
Unterstützung bei der Ausrichtung der Veranstaltung.</p>
      <p>Progammkomitee: Jürgen Anke (HTW Dresden), Michael Fellmann (Universität Rostock),
Peter Fettke (DFKI und Universität des Saarlandes), Constantin Houy (DFKI und Universität
des Saarlandes), Stefan Klink (DHBW Karlsruhe), Felix Nolte (Universität Münster),
Andreas Oberweis (Karlsruher Institut für Technologie), Andreas Schoknecht (avono AG),
Janis Voigtländer (Universität Duisburg-Essen)</p>
    </sec>
  </body>
  <back>
    <ref-list />
  </back>
</article>