<!DOCTYPE article PUBLIC "-//NLM//DTD JATS (Z39.96) Journal Archiving and Interchange DTD v1.0 20120330//EN" "JATS-archivearticle1.dtd">
<article xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <front>
    <journal-meta />
    <article-meta>
      <title-group>
        <article-title>Modelle im Alten Ägypten - Anwendung und Implementation Eines Neuen Modellbegrifs</article-title>
      </title-group>
      <contrib-group>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>Kim-Fabian Wachlin</string-name>
        </contrib>
      </contrib-group>
      <pub-date>
        <year>2021</year>
      </pub-date>
      <fpage>43</fpage>
      <lpage>48</lpage>
      <abstract>
        <p>Auch wenn der Modellbegrif in seinen Ursprüngen erst viel später auftrat, kamen Modelle und Modellierung schon bei den alten Ägyptern zum Einsatz. Bis heute besteht kein eindeutiges Verständnis für das Modellsein altägyptischer Objekte und dessen Definition. Um aber die Objekte in ihrer Funktion als Modell beurteilen zu können sowie den konkreten Nutzen und Zweck ihrer Existenz in Bezug zu ihrem Origin analysieren zu können, bedarf es einer unumstrittenen Grundlage. So können altägyptische Objekte klassifiziert, in ihren Modellfunktionen vergleichbar gemacht und die Sprache der Objekte in ihrem Modellsein entschlüsselt werden. Eine der Zielsetzungen des vom BMBF2 geförderten, multidisziplinären Projekts „KunstModell” ist der Entwurf sowie die Umsetzung und Einrichtung eines Informationssystems, mit welchem Daten zu Objekten aus den alten Kulturen Nordostafrikas gespeichert und im Verlauf des Projekts analysiert und veranschaulicht werden können. Einen besonderen Kernpunkt stellt hierbei ein neuer Ansatz zur Beschreibung des Modellseins solcher Objekte dar. Zwar gibt es bereits verschiedene Definitionen, ob ein ägyptisches Objekt als Modell eingestuft werden kann oder nicht, jedoch fehlt ein einheitliches Modellverständnis in der Ägyptologie. In diesem Beitrag soll hierfür ein neuer Definitionsvorschlag entwickelt werden, welcher in innovativer Art eine schrittweise Zuordnung der Modelleigenschaft gewährleistet. Diese Modellzueignung erfolgt sukzessive in vier aufeinander aufbauenden Schritten. Auf diese Weise kann nicht nur über das Modellsein per se argumentiert, sondern darüber hinaus sogar eine Klassifikation des Modelltyps vorgenommen werden. Dieses Prozedere wurde in ein Informationssystem integriert und über eine intuitive Weboberfläche ermöglicht. Der Beitrag gliedert sich demnach wie folgt: In Abschnitt 2 werden die für die neue Modelldefinition zugrundeliegenden Theorien vorgestellt, erläutert und diskutiert. Abschnitt 3 führt in den praktischen Teil ein, indem Projekthintergründe kurz vorgestellt werden und die Integration des Modellbegrifs in das Informationssystem dargelegt wird. 1 Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Institut für Informatik, Hermann-Rodewald-Str. 3, 24118 Kiel, Germany kfw@informatik.uni-kiel.de 2 Bundesministerium für Bildung und Forschung</p>
      </abstract>
      <kwd-group>
        <kwd>Altägyptische Modelle</kwd>
        <kwd>Origin</kwd>
        <kwd>Modellsein</kwd>
        <kwd>Modellzueignung</kwd>
        <kwd>Modellurteil</kwd>
      </kwd-group>
    </article-meta>
  </front>
  <body>
    <sec id="sec-1">
      <title>Einleitung</title>
      <p>In Abschnitt 4 wird eine als Weboberfläche implementierte Benutzersicht zum Eintragen
und Zuweisen eines Modellurteils für das in Abschnitt 3 behandelte Informationssystem
präsentiert. Abschließend wird in Abschnitt 5 ein Fazit zum aktuellen Stand und den
Vorteilen des Systems gezogen, welches durch Aussichten auf die Zukunft abgerundet wird.
2</p>
    </sec>
    <sec id="sec-2">
      <title>Modelltheorie: Definition eines neuen Modellbegrifs</title>
      <p>Modelle sind allgegenwärtig. Sie kommen in verschiedensten Variationen zur
konventionellen Abbildung von Sachverhalten in Wissenschaft und Technik zum Einsatz, aber auch
intuitiv im alltäglichen Leben. Kinder eignen sich ihr eigenes Modellverständnis an, noch
bevor sie eine erste Sprache erlernen [KT08]. Nicht nur die Spannweite des Modellbegrifs
über verschiedenste Disziplinen, sondern auch der weitreichende Detailgrad macht eine
einheitliche Definition nahezu unmöglich. Dies bestärkt sich weiter in der Tatsache, dass
sogar innerhalb einiger fester Bereiche kein einheitlicher Modellbegrif vorherrscht. Eine
Beispieldisziplin hierfür findet sich in der Ägyptologie. Schon zu der Zeit des alten Ägyptens
waren Modelle und Modellierungen von nicht unwesentlicher Bedeutung, auch wenn die
Objekte damals noch nicht als „Modelle” bezeichnet wurden. Zur Herstellung von Statuen
oder Wafen fanden bereits Referenzobjekte in Form einer Vorlage als Modelle Anwendung.
Jedoch ist die Erfüllung der Modelleigenschaft, das heißt ob ein Objekt als Modell angesehen
werden kann oder nicht, noch nicht eindeutig geklärt [De08]. Um aber über den Gebrauch
von Objekten als Modelle urteilen zu können und die Art und Weise, in welcher die Objekte
genutzt wurden, wie diese gewirkt haben und zu welchem Zweck sie erschafen wurden
zu verstehen, ist ein eben solches einheitliches Modellverständnis unerlässlich. Daher soll
in diesem Abschnitt ein Vorschlag entwickelt werden, wie die Modelleigenschaft (im
Folgenden als Modellsein bezeichnet) schrittweise zugeordnet oder aberkannt werden kann
(im Folgenden als Modellzueignung bezeichnet). Das Ergebnis dieses Prozesses bezeichnen
wir als Modellurteil, welches nach gelungener Modellzueignung zusätzlich noch klassifiziert
werden kann. Grundlage für die folgende Erarbeitung bildet der Modellbegrif von Thalheim
aus [TN15]3.</p>
      <p>Die Beurteilung des Modellseins eines altägyptischen Objekts beruht im wesentlichen auf
folgenden vier Schritten, welche dem Objekt die Modelleigenschaft sukzessive zueignen:
Nutzungsszenario, Funktion, Adäquatheit, Verlässlichkeit. Da die Schritte aufeinander
aufbauen, kann die Modellzueignung als Workflow abgebildet und dargestellt werden. Es
bedarf nunmehr einer Verfeinerung jener Schritte.</p>
      <sec id="sec-2-1">
        <title>Definition und Beschreibung des Szenarios</title>
        <p>Das Nutzungsszenario beschreibt die Gegebenheiten, in denen das Objekt als Modell
zum Einsatz kommt. Hierzu zählt einerseits die allgemeine Rolle, in welcher das
3 Wir verweisen auf die in [TN15] uns gut bekannte Literatur und verzichten aus Platzgründen auf ausführliche
Literaturangaben für Modelle in der Wirtschaftsinformatik.</p>
        <p>Modelle im Alten Ägypten 45
Objekt genutzt wird, aber auch eine Beschreibung des Kontextes und der
beteiligten Community of Practice. Nicht zuletzt muss das Origin4 mit dem Kontext in
Zusammenhang gesetzt werden.</p>
      </sec>
      <sec id="sec-2-2">
        <title>Festlegung der Funktion</title>
        <p>Die Funktion sagt aus, wofür das Objekt als Instrument in dem oben spezifizierten
Szenario genutzt wird. Dieser Punkt macht den wesentlichen Teil des Modellseins
aus und dient weiterhin der Klassifizierung der Modellkategorie 5. Ergänzend können
noch Hintergründe und Grundlagen gesetzt werden, welche für eine Wirksamkeit
gelten müssen bzw. vorausgesetzt werden.</p>
      </sec>
      <sec id="sec-2-3">
        <title>Zuordnung der Adäquatheit</title>
        <p>Die Adäquatheit gibt Aufschluss darüber, wie stark sich das Objekt in diesem
Zusammenhang als Modell eignet. Sie lässt sich bestimmen über die Analogie, den
Fokus und die Zweckmäßigkeit des Objekts in der Rolle eines Modells. Um die
Adäquatheit insgesamt zuzuordnen, können für die Untereigenschaften folgende
Hilfskriterien genutzt werden:
Analogie: ähnlich, regulär, nachvollziehbar, unmissverständlich
Fokus: vereinfacht, abstrakt, charakteristisch, wesentlich
Die Zweckmäßigkeit ist implizit durch die Funktion im Szenario gegeben. Anzumerken
ist an dieser Stelle, dass nicht alle Eigenschaften notwendigerweise bedient werden
müssen. Durch das breite Modellspektrum sind einige Attribute für bestimmte
Modellkategorien nicht anwendbar, weshalb eine geeignete Teilmenge festzulegen ist.
Sind entsprechende Eigenschaften erfüllt, so gilt das Objekt als adäquates Modell in
der zuvor spezifizierten Funktion im Szenario.</p>
      </sec>
      <sec id="sec-2-4">
        <title>Verlässlichkeit und abschließende Urteilsbildung</title>
        <p>Schlussendlich muss noch über die Verlässlichkeit des Modellurteils argumentiert
werden. Dazu können Begründungen anhand von Referenzen herbeigezogen werden
oder die Qualität anhand verschiedener Methoden oder Qualitätskriterien bewertet
werden. Abschließend kann ein finales Modellurteil unter Berücksichtigung aller
Schritte und Argumente gefällt werden.</p>
        <p>Es bildet sich somit ab, dass ein selbiges Objekt in verschiedenen Szenarien und
Funktionen in unterschiedliche Modellkategorien eingeteilt werden kann. So kann ein Objekt
verschiedene Formen des Modellseins gleichzeitig annehmen oder sogar in bestimmten
Zusammenhängen nicht als Modell gelten. Auch zeitliche und räumliche Gegebenheiten
können hier von Bedeutung sein und die Argumentation beeinflussen. Hervorzuheben ist
an dieser Stelle, dass entsprechende Urteile zusätzlich benutzerspezifisch sein können.
Individuelle Ansichten und Meinungen der Beurteiler werden also berücksichtigt, was
4 Bezugswort zum Modell („Origin eines Modells”). Original bzw. Ursprung, aus dessen Abbild das Modell
entstanden ist bzw. welches als Vorlage für das Modell diente.
5 Zur Veranschaulichung dieser sind denkbare Ausprägungen mit einer kurzen Erläuterung in Tabelle 1 aufgelistet.
Eine Beispieleinordnung findet sich weiterhin zum näheren Verständnis in Abschnitt 4.
die Spannweite an möglichen Modellurteilen noch erhöht. Gleichzeitig entstammen alle
Resultate der Modellzueignung und damit insbesondere auch alle ungewissen Annahmen
aus der Sichtweise des Beurteilers (in den Folgenden Abschnitten als Benutzer bezeichnet).</p>
        <p>Modellkategorie
Repräsentationsmodell</p>
        <p>Dokumentationsmodell
Erläuterungsmodell</p>
        <p>Didaktisches Modell
Fertigungsmodell
Orientierungsmodell
Imaginationsmodell
Anleitungsmodell
Ritualmodell</p>
        <p>Kurzbeschreibung der Nutzungsfunktion
Ausschließlich Darstellung, Beschreibung oder Illustration
Dokumentation über das Origin (spezielles Repräsentationsmodell)
Zur Reflexion und Beurteilung, zum Begreifen und Verstehen
Spezielles Erläuterungsmodell im Rahmen von Lernprozessen
Vorlage bzw. Schablone für die Fertigung weiterer Objekte
Orientierung der Rezipienten im Rahmen von Handlungen
Deskription/Demonstration von Vorstellungen und Handlungen
Handlungsanleitung/Instruktion
Spezielle Form der Orientierung</p>
      </sec>
    </sec>
    <sec id="sec-3">
      <title>Projekthintergrund und Integration der Modellzueignung</title>
      <p>In interdisziplinärer Zusammenarbeit erforscht das vom Bundesministerium für Bildung
und Forschung geförderte Verbundprojekt KunstModell seit 2018 die „Sprache der Objekte”
[BBL20]. Das Roemer- und Pelizaeus Museum in Hildesheim und das Museum August
Kestner in Hannover arbeiten hierfür mit Wissenschaftlerinnen der Hochschule Wismar und
Wissenschaftlern der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zusammen. Ein
Projektschwerpunkt der Informatiker aus Kiel besteht darin, ein Informationssystem zu entwickeln, in
welchem die altägyptischen Objekte aus Hildesheim und Hannover gespeichert, analysiert
und veranschaulicht werden können. Da ein Hauptziel des Projekts darin besteht, die
Objekte „zum Sprechen” zu bringen, muss ihr Modellsein untersucht werden, um den
Zweck und die Bedeutung ihrer Existenz aufzudecken. Handelt es sich bei dem Objekt
überhaupt um ein Modell? Wenn ja, in welche Kategorie ist dieses einzuordnen? Diese
Fragen lassen sich nur auf Basis einer gemeinsamen Grundlage beantworten. Anzumerken
ist an dieser Stelle jedoch, dass das daraus entstehende Urteil nicht unumstößlich ist und
von anderen kritisiert werden kann. Es soll demnach kein allgemeingültiges Verständnis
eines Modellseins entwickelt, sondern lediglich eine Orientierungshilfe zu einer
konsistenten Vorgehensweise nach aktuellem Stand der Ägyptologie und Modelltheorie gegeben
werden. Das Informationssystem dient als Werkzeug hierfür und lässt sich grob in zwei
Teile untergliedern. Einerseits sollen Daten zu den überwiegend altägyptischen Objekten
gespeichert werden, welche das Objekt und seine entsprechenden Eigenschaften beschreiben.
Hierzu zählen unter anderem die Farbe, das Material, Abmessungen, der Fundort und die
Museumszugehörigkeit (im Folgenden als Objektmerkmale bezeichnet). Diese Liste enthält
nur einige wenige Beispiele und ist stetig erweiterbar. Andererseits soll die in Abschnitt 2
eingeführte Modellzueignung mit ihren vier Schritten abbildbar sein.</p>
      <p>Abb. 1: Screenshot einer Modellzueignung eines Objektes durch einen Ägyptologen (2. Schritt)
4</p>
    </sec>
    <sec id="sec-4">
      <title>Webbasierte Modellzueignung und Präsentation des Resultats</title>
      <p>In diesem Abschnitt soll der Ablauf einer Modellzueignung und damit eine spezifische
Urteilsbildung eines Benutzers für ein bestimmtes Objekt anhand einer Weboberfläche für
das in Abschnitt 3 eingeführte Informationssystem veranschaulicht werden.
In Abbildung 1 ist stellvertretend die zweite Seite einer als Workflow dargestellen
Modellzueignung erkennbar. Die vier Schritte wurden für das Frontend in einen weiteren Schritt
aufgesplittet (Schritt 3: Ausgestaltung), um den Benutzer durch die Vielzahl an
Steuerelementen und Eintragungsoptionen nicht zu überfordern. Auf jeder der Seiten sind Titel und
Inventarnummer des Objekts inklusive eines kleinen Bildes sowie alle Workflow-Schritte
(mit zusätzlicher Kennzeichnung der aktiven Seite) aufgetragen. Darunter befinden sich
die seitenspezifischen Elemente zur Modellzueignung. Hier im Beispiel handelt es sich um
Eintragungsoptionen zur Festlegung der Funktion, welche das Objekt als Modell im auf der
vorherigen Seite spezifizierten Szenario erfüllt. Analog hierzu sind die anderen Seiten mit
ihren jeweiligen Eingabeelementen aufgebaut. Am unteren Bildschirmrand sind Buttons für
Einstellungen oder zur Navigation zwischen den Seiten angeordnet.</p>
      <p>Die in Abbildung 1 dargestellte Oberfläche ist mit der Eintragungsoberfläche für
Objektmerkmale verknüpft. Sie bezieht sich auf ein konkretes Urteil eines konkreten Benutzers
für ein konkretes Objekt. Auf diese Weise können beliebig viele objektbezogene Urteile
angelegt werden. Urteile können sich unterscheiden, ergänzen oder sogar im Widerspruch
stehen. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, Urteile anderer Benutzer anzupassen oder zu
hinterfragen.</p>
      <p>Für das vorliegende Beispiel der „Figur eines Bierbrauers”, welche als Grabbeigabe in einer
Pyramide aufgestellt wurde, könnte die Funktion eine Versorgung des Grabeigentümers
nach dem Tod mit Bier sein. In diesem Fall würde das Objekt als Modell gelten und den
Modellkategorien Repräsentationsmodell, Orientierungsmodell und Imaginationsmodell
entsprechen. In einem anderen Szenario könnte das Objekt in einer Museumsführung für die
Veranschaulichung des Lebens im alten Ägypten für die Nachwelt genutzt werden und somit
die Form eines didaktischen Modells annehmen. Dies sind zwei repräsentative Beispiele
für zwei unterschiedliche Modellzueignungen für ein konkretes Objekt, welche separat den
Modellzueignungsprozess durchlaufen müssen.</p>
      <p>Somit wurde ein Arbeitsinstrument für die Ägyptologie geschafen, um die vier Schritte der
Modellzueignung efektiv und efizient zu unterstützen.
5</p>
    </sec>
    <sec id="sec-5">
      <title>Fazit und Ausblick</title>
      <p>In diesem Beitrag wurde ein neuer Ansatz entwickelt, um über altägyptische Modelle
urteilen zu können. Dabei kann nicht nur über das Modellsein per se bestimmt werden,
sondern darüber hinaus eine Klassifizierung des Modells vorgenommen werden. So können
Objekte miteinander verglichen und die Sprache der Modelle entschlüsselt werden. Durch
die Umsetzung der Modellzueignung anhand eines Workflows wird der Benutzer hierbei
kontinuierlich unterstützt. Nicht zuletzt ermöglicht die Integration in ein
Informationssystem mit benutzerfreundlicher Weboberfläche eine konsistente Modellbeurteilung von
Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen im globalen Kontext.</p>
      <p>Der Ansatz wurde bereits mit ägyptologischen Fachleuten im Detail erprobt und unter
Berücksichtigung von Erfahrungswerten vorhandener Datenbanken der Ägyptologie
abgestimmt und verfeinert. Zum Projektende im Spätsommer 2021 ist eine Webausstellung der
Projektergebnisse geplant. Die dem System zugrundeliegende Datenbank soll hierfür als
Backend die Informationsbasis schafen.</p>
    </sec>
    <sec id="sec-6">
      <title>Literaturverzeichnis</title>
      <p>[De08]
[KT08]</p>
      <p>Deicher, Susanne: KunstModell. Für eine gemeinsame Systembeschreibung von Modellen
und Kunstwerken aus den alten Kulturen Nordostafrikas. Objekte aus den Sammlungen
des Museum August Kestner in Hannover und des Roemer- und Pelizaeus-Museums in
Hildesheim. BMBF: Projekt-Vorhabensbeschreibung, Hochschule Wismar, 2008.
Kangassalo, Marjatta; Tuominen, Eva: Inquiry Based Learning Environment for Children.</p>
      <p>Information Modelling an Knowledge Bases, XIX:237–256, 2008.</p>
    </sec>
  </body>
  <back>
    <ref-list>
      <ref id="ref1">
        <mixed-citation>
          [BBL20]
          <string-name>
            <surname>Bayer</surname>
            , Christian; Brandl, Helmut; Loeben,
            <given-names>Christian E.</given-names>
          </string-name>
          :
          <article-title>Altägyptische Modelle in Hildesheim und Hannover: Das multidisziplinäre Forschungsprojekt „KunstModell”</article-title>
          .
          <source>aMun. Magazin für die Freunde der Ägyptischen Museen und Sammlungen</source>
          ,
          <volume>2</volume>
          (
          <string-name>
            <given-names>Heft</given-names>
            <surname>Nr</surname>
          </string-name>
          .
          <volume>61</volume>
          ):
          <fpage>46</fpage>
          -
          <lpage>52</lpage>
          ,
          <year>2020</year>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
    </ref-list>
  </back>
</article>