<!DOCTYPE article PUBLIC "-//NLM//DTD JATS (Z39.96) Journal Archiving and Interchange DTD v1.0 20120330//EN" "JATS-archivearticle1.dtd">
<article xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <front>
    <journal-meta />
    <article-meta>
      <title-group>
        <article-title>Ein Vorschlag zur Messung der Nutzung von Referenzprozessmodellen - Konzept und Anwendung am Beispiel des SCOR-Modells</article-title>
      </title-group>
      <contrib-group>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>Peter Fettke</string-name>
          <email>peter.fettke@iwi.dfki.de</email>
          <xref ref-type="aff" rid="aff0">0</xref>
        </contrib>
        <aff id="aff0">
          <label>0</label>
          <institution>Institut für Wirtschaftsinformatik (IWi) Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) Stuhlsatzenhausweg 3 66123 Saarbrücken</institution>
        </aff>
      </contrib-group>
      <fpage>148</fpage>
      <lpage>159</lpage>
      <abstract>
        <p>Referenzmodelle gelten als nützliche Instrumente, denen vielfältige Nutzenpotentiale bei der Gestaltung von Informationssystemen nachgesagt werden. Bisher ist allerdings weitgehend unbekannt, in welchem Umfang die Praxis Referenzmodelle tatsächlich einsetzt. Die vorliegende Untersuchung leistet am Beispiel des SCOR-Modells einen ersten Beitrag, um diese Erkenntnislücke zu schließen. Dabei wird zunächst ein Konzept entwickelt, das unterschiedliche Dimensionen der Nutzung eines Referenzprozessmodells in der Praxis herausarbeitet. Anschließend wird in Form einer Querschnittsanalyse ein empirisches Forschungskonzept vorgeschlagen, um den Nutzungsgrad des SCORModells beim Supply Chain Management zu bestimmen.</p>
      </abstract>
      <kwd-group>
        <kwd>Motivation und Problemstellung</kwd>
      </kwd-group>
    </article-meta>
  </front>
  <body>
    <sec id="sec-1">
      <title>-</title>
      <p>habe. [LK98, S. 2 - 7] halten fest, dass „[d]as Aachener PPS-Modell .. bereits mehrfach
erfolgreich in der betrieblichen Praxis eingesetzt werden“ konnte. [St01, S. 471] stellt
heraus, „[that the SCOR model] is .. being successfully applied to improve business
operations in North America, Latin America, Europe, Asia and Australia/New Zealand.“
Auch wenn die obigen Aussagen Hinweise zur Nutzung verschiedener Referenzmodelle
geben, zeigt indes eine nähere Analyse der vorliegenden Arbeiten zwei Defizite. Erstens
finden sich keine Begründungen für die vorgelegten Aussagen zur Nutzung der
entsprechenden Referenzmodelle. Damit sind die Aussagen für Dritte nicht prüfbar und
intersubjektiv zugänglich. Zweitens wird aus den Arbeiten nicht ersichtlich, was unter
der Nutzung eines Referenzmodells zu verstehen sei. Mit anderen Worten ist bisher kein
Instrument bekannt, mit dem der Umfang bzw. der Grad der Nutzung eines
Referenzmodells bestimmt werden kann.</p>
      <p>Der vorliegende Beitrag zielt darauf ab, die aufgezeigten Erkenntnisdefizite zu
schließen. Im Einzelnen sollen dabei zwei Ziele verfolgt werden:
1. Es soll ein erster Vorschlag zur Messung der Nutzung von
Referenzprozessmodellen entwickelt werden.</p>
    </sec>
    <sec id="sec-2">
      <title>2. Es wird erläutert, wie der Referenzprozessmodellen anhand anzuwenden ist.</title>
    </sec>
    <sec id="sec-3">
      <title>Vorschlag zur Messung der</title>
      <p>des SCOR-Referenzmodells</p>
    </sec>
    <sec id="sec-4">
      <title>Nutzung von</title>
      <p>exemplarisch
Der Beitrag besitzt sowohl eine theoretische als auch eine praktische Relevanz. Bisher
wird zumeist in der Literatur davon ausgegangen, dass ein Referenzmodell entweder
genutzt oder nicht genutzt wird. Es wird also von einem klassifikatorischen
Nutzungsbegriff ausgegangen (siehe zur Unterscheidung zwischen klassifikatorischen und
metrischen Begriffen [St74, S. 16f.]). Allerdings ist es denkbar, dass Referenzmodelle
nicht vollständig, sondern nur zum Teil in einem Unternehmen eingesetzt werden. Um
unterschiedliche Nutzungsgrade eines Referenzmodells unterscheiden zu können, ist der
Begriff der Nutzung eines Referenzmodells nicht klassifikatorisch, sondern metrisch
einzuführen. Der Übergang von klassifikatorischen zu metrischen Begriffen ist
verbunden mit einem höheren Informationsgehalt und bildet damit einen theoretischen
Fortschritt [St74, S. 16f.]. Präzisere Begriffe können dazu genutzt werden, um präzisere
theoretische Aussagen zu formulieren.</p>
      <p>Präzisere Begriffe dienen aber auch der Praxis. Modellierer können formulieren, in
welchem Umfang ein Referenzmodell genutzt wird. Damit ist eine präzisere
Kommunikationen zwischen den an der Modellierung beteiligten Personen möglich. Die Planung,
Steuerung und Überwachung von Modellierungsprozessen erhält wertvolle
Informationen, in welchem Umfang ein Referenzmodell genutzt wird oder werden soll. So kann
beispielsweise formuliert werden, dass in einem Unternehmen ein bestimmter
Nutzungsgrad eines Referenzmodells erreicht werden soll. Zu einem späteren Zeitpunkt kann
überprüft werden, ob der angestrebte Nutzungsgrad tatsächlich erreicht worden ist.
Wenn dagegen nur ein klassifikatorischer Begriff der Nutzung vorliegt, dann lassen sich
unterschiedliche Nutzungsgrade eines Referenzmodells nicht unterscheiden.
Modellierungsprozesse können dann nur auf einer groben Informationsbasis geplant, gesteuert
und überwacht werden.</p>
      <p>Forschungsmethodisch orientiert sich die vorliegende Arbeit an einem
ingenieurwissenschaftlichem Vorgehen und basiert auf einem pluralistischen Forschungsansatz
[Fr06]. Ausgehend von einem theoretisch wie praktisch relevanten Problem, für das
noch keine befriedigende Lösung vorliegt, wird ein neuer Lösungsvorschlag unterbreitet.
Die Anwendbarkeit und Nützlichkeit der neuen Problemlösung werden anhand einer
konkreten Anwendung aufgezeigt. Im Rahmen der Anwendung kommen empirische
Forschungsmethoden zum Einsatz.</p>
      <p>Die Arbeit ist wie folgt gegliedert: Nach dieser Einführung wird im nächsten Abschnitt
das SCOR-Modell als Anwendungsbeispiel kurz erläutert. Der Hauptteil der
Untersuchung besteht aus den Abschnitten 3 und 4. Dabei beschreibt Abschnitt 3
unterschiedliche Dimensionen der Nutzung eines Referenzprozessmodells. Abschnitt 4
beschreibt eine mögliche Untersuchungskonzeption zur Anwendung des Vorschlags. Der
Beitrag schließt mit einem Ausblick auf sich anschließende Forschungsfragen in
Abschnitt 5.
2</p>
      <sec id="sec-4-1">
        <title>Einführung in das SCOR-Modell als Anwendungsbeispiel</title>
        <p>Der entwickelte Vorschlag zur Messung der Nutzung eines Referenzmodells soll in
diesem Beitrag nicht nur abstrakt entwickelt werden, sondern auch anhand eines konkreten
Referenzmodells exemplarisch angewendet werden. Dabei basiert die Anwendung auf
dem SCOR-Modell. Dieses Modell wurde als Anwendungsbeispiel aufgrund seiner
relativ hohen Reife und Verbreitung ausgewählt.</p>
        <p>Das SCOR-Modell definiert fünf unterschiedliche Prozesstypen, deren Zusammenhang
anhand einer mehrstufigen Supply Chain in Abbildung 1 visualisiert wird [Sc08]:
−
−
−
−
−</p>
        <p>Planen (plan): Dieser Prozess umfasst die Planung und das Management des
Angebots an und der Nachfrage nach Gütern.</p>
        <p>Beschaffen (source): Dieser Prozess umfasst den Bezug von Waren, den
Wareneingang, die Eingangskontrolle, die Lagerung und die Zahlungsanweisung für
sämtliche Güter.</p>
        <p>Herstellen (make): Dieser Prozess umfasst sämtliche Schritte der
Produktionsdurchführung.</p>
        <p>Liefern (deliver): Dieser Prozess umfasst sämtliche Schritte der Bestellung und
Auslieferung von Gütern zum Kunden.</p>
        <p>Rückliefern (return): Dieser Prozess umfasst sämtliche Schritte zur Abwicklung von
zurückgesendeten Gütern, wobei sowohl Reparaturen als auch Wartungen
berücksichtigt werden.</p>
        <p>Abbildung 1: Zusammenhang zwischen den Prozesstypen des SCOR-Modells
Die fünf Prozesstypen werden im SCOR-Modell auf insgesamt vier
Modellierungsebenen beschrieben, die unterschiedliche Detaillierungsgrade von Supply Chains
erfassen [Sc08]:
1. Ebene: Die oberste Modellierungsebene umfasst die fünf Prozesstypen.
2. Ebene: Jeder Prozesstyp wird auf der zweiten Ebene in unterschiedliche
Prozesskategorien verfeinert. Hierbei werden in Abhängigkeit des Prozesstyps
unterschiedliche Kriterien verwendet. Beispielsweise werden die Prozesstypen „Beschaffen“,
„Herstellen“ und „Liefern“ im Hinblick auf Lager- und Kundenauftragsfertigung
unterschieden.
3. Ebene: Jede Prozesskategorie wiederum wird auf dieser Ebene in einzelne
Prozesselemente untergliedert. Zwischen den Prozesselementen werden Ablaufreihenfolgen
und Datenflussbeziehungen festgelegt.
4. Ebene: Zu jedem Prozesselement kann auf dieser Ebene eine Menge von
durchzuführenden Aktivitäten definiert werden. Diese Aktivitäten sind nicht vom
SCORModell standardisiert, sondern können beziehungsweise müssen
unternehmensspezifisch festgelegt werden.</p>
        <p>Im Rahmen des Anwendungsbeispiels soll untersucht werden, inwieweit das
SCOR-Modell in der betrieblichen Praxis zum Supply Chain Management genutzt wird. Für diesen
Zweck wird zunächst ein Vorschlag zur Messung der Nutzung eines
Referenzprozessmodells entwickelt.
3</p>
      </sec>
      <sec id="sec-4-2">
        <title>Konzept zur Messung der Nutzung eines</title>
      </sec>
      <sec id="sec-4-3">
        <title>Referenzprozessmodells</title>
        <p>Der Begriff der Nutzung oder Anwendung eines Referenzmodells wird in der
vorliegenden Literatur zur Referenzmodellierung implizit vorausgesetzt und in einem intuitiven
Sinn verstanden. So lassen sich keine Aussagen darüber finden, was genau unter der
Nutzung eines Referenzmodells zu verstehen ist und wie diese theoretisch oder
empirisch erfasst werden kann. Zwar finden sich insbesondere in der englischsprachigen
Literatur vielfältige Ausführungen zur allgemeinen Nutzung von Informationssystemen.
Diese sind allerdings noch nicht auf den Kontext der Referenzmodellierung übertragen
worden und es bleibt offen, wieweit dies auch möglich ist [VDR07; VMD03]. Für die
vorliegende Untersuchung ist daher ein Konzept zu entwickeln, das festlegt, wie die
Nutzung eines Referenzmodells zu erfassen ist.</p>
        <p>Vordergründig kann die Nutzung eines Referenzmodells als ein klassifikatorischer
Begriff eingeführt werden. Demnach wird ein Referenzmodell entweder genutzt oder nicht
genutzt. Wenn dieser Auffassung gefolgt wird, muss eine Reihe von Indikatoren
identifiziert werden, die anzeigen, wann von einer Referenzmodellnutzung auszugehen ist.
Der Informationsgehalt eines klassifikatorischen Nutzungsbegriffs ist relativ gering, da
nicht unterschieden werden kann, ob ein Unternehmen alle oder nur ausgewählte
Aspekte eines Referenzmodells nutzt. Hierzu ein Beispiel: Es sei angenommen, ein
Referenzmodell umfasse 20 Prozesse, von denen in einem Unternehmen nur die Hälfte
berücksichtigt werden. Wenn dagegen in einem anderen Unternehmen sämtliche 20
Prozesse des Referenzmodells genutzt werden, ist der Nutzungsgrad des Referenzmodells in
diesem Unternehmen höher einzustufen. Derartige Unterschiede hinsichtlich der
Nutzung eines Referenzmodells können von einem klassifikatorischen Nutzungsbegriff nicht
erfasst werden.</p>
        <p>Folglich erscheint es sinnvoll, den Begriff der Nutzung eines Referenzmodells nicht
klassifikatorisch, sondern metrisch einzuführen, um unterschiedliche Nutzungsgrade
theoretisch unterscheiden zu können. Der Übergang von klassifikatorischen zu
metrischen Begriffen ist verbunden mit einem höheren Informationsgehalt und stellt einen
theoretischen Fortschritt in der Wissenschaft dar [St74, S. 16f.]. Auf diese Weise ergibt
sich die Möglichkeit, den Nutzungsgrad eines Referenzmodells detaillierter zu erfassen.
Im Folgenden ist daher eine metrische Konzeptualisierung der Nutzung eines
Referenzmodells zu entwickeln. Die unten vorgestellte Konzeptualisierung wurde von einer
Untersuchung zum Electronic Data Interchange inspiriert [MZ96, siehe insbesondere S.
335]. Ausgehend vom dort unterbreiteten Vorschlag zur Konzeptualisierung der Nutzung
von Electronic Data Interchange wird die Nutzung eines Referenzmodells durch
folgende Dimensionen definiert:</p>
        <sec id="sec-4-3-1">
          <title>Breite der Nutzung</title>
          <p>Die Breite der Nutzung eines Referenzmodells wird definiert als der Grad der Nutzung
der einzelnen Geschäftsprozesse, die durch das Referenzmodell bestimmt werden.
Beispielsweise wird im Kontext des SCOR-Modells die Breite in Abhängigkeit davon
definiert, in welchem Umfang in einem Unternehmen die durch das SCOR-Modell
spezifizierten Geschäftsprozesse „Planen“, „Beschaffen“, „Herstellen“, „Liefern“ und
„Rückliefern“ genutzt werden.</p>
        </sec>
        <sec id="sec-4-3-2">
          <title>Detaillierung der Nutzung</title>
          <p>Referenzmodelle verfügen meist über unterschiedliche Abstraktionsebenen, die jeweils
eine unterschiedliche Detaillierung besitzen. Die Detaillierung beschreibt, in welchem
Umfang die unterschiedlichen Abstraktionsebenen bei der Anwendung des
Referenzmodells berücksichtigt werden. Beispielsweise definiert das SCOR-Modell
Geschäftsprozesse auf unterschiedlichen Abstraktionsstufen, wobei die ersten drei Ebenen durch
das Referenzmodell vorgegeben sind und die vierte Ebene für unternehmensspezifische
Erweiterungen vorgesehen ist. Mit zunehmender Nutzung weiterer Modellierungsebenen
wird von einer höheren Detaillierung der Nutzung des SCOR-Modells ausgegangen.</p>
        </sec>
        <sec id="sec-4-3-3">
          <title>Tiefe der Nutzung</title>
          <p>Mit der Tiefe der Modellnutzung wird beschrieben, wie viele Geschäftspartner bei der
Nutzung des Referenzmodells eingebunden sind. Werden keine weiteren
Geschäftspartner bei der Anwendung des Referenzmodells berücksichtigt, wird von einer geringen
Nutzungstiefe gesprochen. Mit steigender Anzahl der Geschäftspartner ist von einer
höheren Nutzungstiefe des Referenzmodells auszugehen. Im Zusammenhang mit dem
SCOR-Modell beschreibt die Tiefe der Nutzung des SCOR-Modells, wie viele
Geschäftspartner und Kunden in der Nutzung des SCOR-Modells eingebunden sind.
Wenn in dem Modell keine Geschäftspartner eingebunden sind, ist die Nutzungstiefe des
Referenzmodells gering. Mit zunehmender Berücksichtigung weiterer Geschäftspartner
entlang der Supply Chain steigt die Nutzungstiefe des SCOR-Modells.</p>
        </sec>
        <sec id="sec-4-3-4">
          <title>Volumen der Nutzung</title>
          <p>Ein Referenzmodell kann für verschiedene Aufgaben im Unternehmen
Gestaltungsvorschläge unterbreiten. Die Gestaltungsvorschläge müssen aber letztlich nicht
eingehalten werden, sondern können aufgrund von Ad-hoc-Entscheidungen umgangen werden.
Das Volumen beschreibt, in welchem Umfang sämtliche Geschäftsvorfälle tatsächlich
nach den Vorgaben des Referenzmodells abgewickelt werden. Ein hohes Volumen ergibt
sich dann, wenn sämtliche Geschäftsvorfälle gemäß den Prozessvorgaben des
Referenzmodells abgewickelt werden. Dies bedeutet beispielsweise beim SCOR-Modell, dass
sämtliche Lieferantenanfragen gemäß den Modellvorgaben realisiert werden.</p>
        </sec>
        <sec id="sec-4-3-5">
          <title>Sprachgebrauch der Nutzung des SCOR-Modells</title>
          <p>Ein Referenzmodell umfasst einen begrifflichen Rahmen, der sich nicht nur in den
implementierten Abläufen und Handlungsvorgaben zeigt, sondern auch die im
Unternehmen verwendeten Begrifflichkeiten prägt [Fr07, S. 125, 129, 131]. Folglich
beeinflusst die Nutzung eines Referenzmodells das Kommunikationsverhalten und den
Sprachgebrauch der Mitarbeiter. Der Sprachgebrauch gibt Auskunft, wie intensiv die
Begrifflichkeiten des Referenzmodells von den Mitarbeitern in einem Unternehmen
tatsächlich verwendet werden. Hierbei werden sowohl die (fern-)mündliche als auch die
elektronische Kommunikation berücksichtigt. Ebenso spielt auch die Kommunikation
mit den Geschäftspartnern eine Rolle. Im Kontext des SCOR-Modells bedeutet
beispielsweise ein hoher Sprachgebrauch, dass die Begriffe „Planen“, „Beschaffen“,
„Herstellen“, „Liefern“ und „Rückliefern“ von allen Mitarbeitern gemäß den Vorgaben
des SCOR-Modells gebraucht werden. Das Vorhandensein einer gemeinsamen
Terminologie ist im Supply Chain Management bei der Nutzung des SCOR-Modells von
Bedeutung [Ku05, S. 353].
4</p>
        </sec>
      </sec>
      <sec id="sec-4-4">
        <title>Untersuchungskonzeption einer möglichen Anwendung</title>
        <p>Im Folgenden wird aufgezeigt, wie das zuvor eingeführte Konzept zur Messung der
Nutzung des SCOR-Modells angewendet werden kann. Mit Hilfe der exemplarischen
Anwendung wird gezeigt, in welchem Umfang das SCOR-Modell in der Praxis genutzt
wird. Dabei ist ausschließlich die Nutzung des SCOR-Modells zum Supply Chain
Management im Unternehmen von Interesse. Andere Anwendungsgebiete des
SCORModells wie die Entwicklung von Software-Systemen für das Supply Chain
Management, die Beratung anderer Unternehmen oder Nutzungsmöglichkeiten des
Modells für die Forschung und Lehre sind explizit von der vorliegenden Untersuchung
ausgeschlossen.</p>
        <p>Im Rahmen der folgenden Darstellung der Untersuchungskonzeption werden
Forschungsdesign, Datenbasis, Art der Datenerhebung und Operationalisierung der
Variablen erläutert. Zum allgemeinen Vorgehen möglicher empirischer
Untersuchungskonzeptionen siehe beispielsweise [SHE05].
4.1</p>
        <p>Forschungsdesign
Um den realen Nutzungsgrad des SCOR-Modells zu erheben ist eine deskriptive
Felduntersuchung zu wählen. Dieses Untersuchungsdesign kann hinsichtlich der Anzahl der
in der Untersuchung betrachteten Unternehmen und hinsichtlich der Anzahl der
Messpunkte weiter differenziert werden (siehe Abbildung 2). In der vorliegenden
Untersuchung wird eine Querschnittanalyse vorgeschlagen, bei der bei mehreren
Unternehmen die Nutzung des SCOR-Modells zu einem Zeitpunkt erfasst wird. Bei diesem
Forschungsdesign können folglich die Nutzungsgrade des SCOR-Modells in mehreren
Unternehmen vergleichend analysiert werden, eine zeitliche Analyse der Nutzung des
SCOR-Modells ist allerdings nicht möglich.
zeitlicher
Umfang
ein Zeitpunkt</p>
        <p>mehrere
Zeitpunkte</p>
        <p>Anzahl der Unternehmen
ein Unternehmen</p>
      </sec>
    </sec>
    <sec id="sec-5">
      <title>Einzelfallstudie singuläre Längsschnittanalyse</title>
      <p>mehrere</p>
      <p>Unternehmen
Querschnittanalyse</p>
      <p>multiple
Längsschnittanalyse
Abbildung 2: Abgrenzung des vorgeschlagenen Forschungsdesigns (Darstellung in Anlehnung an
[Ku75, S. 62])
4.2</p>
      <p>Datenbasis
Gegenstand der Untersuchung sind Unternehmen, die das SCOR-Modell im Rahmen des
Supply Chain Management in der eigenen Organisation einsetzen. Die Bestimmung der
Größe der Grundgesamtheit stößt auf Schwierigkeiten, da nach dem Kenntnisstand des
Verfassers keine (amtliche) Statistik existiert, aus der die Anzahl der Nutzer des
SCORModells hervorgeht.</p>
      <p>Da es kein Verzeichnis aller Nutzer des SCOR-Modells gibt, die Grundgesamtheit somit
nicht bekannt ist, bereitet auch das Ziehen einer repräsentativen Stichprobe
Schwierigkeiten. Folgende Überlegungen zeigen einen Lösungsweg für dieses Problem auf.
Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass nur diejenigen Unternehmen eine ernsthafte
Anwendung des SCOR-Modells vornehmen können, denen das SCOR-Modell bekannt
ist. Unternehmen, denen nicht das SCOR-Modell bekannt ist, werden dieses nicht
anwenden können. Des Weiteren erhält ein Unternehmen Zugriff auf das SCOR-Modell,
wenn es Mitglied des Supply-Chain Council ist. Damit bilden die Mitglieder des
SupplyChain Council eine empirische Basis für eine mögliche Untersuchung.
4.3</p>
      <p>Datenerhebung
Für die Datenerhebung stehen unterschiedliche Erhebungsverfahren zur Verfügung
[SHE05, S. 321]. Bei einer Beobachtung ist fraglich, ob die ausgewählten Unternehmen
einen Zugang zur Organisation gewähren würden. Ferner wäre eine intensive
Beobachtung in größeren Fallzahlen nicht realistisch. Beispielsweise wäre es notwendig,
Beobachtungen in Organisationen in verschiedenen Ländern vorzunehmen.
Eine Inhaltsanalyse erscheint ebenso nicht angemessen. Abgesehen von der Frage, ob
die notwendigen Informationen überhaupt aus Dokumenten erschlossen werden können,
erfordert diese Erhebungsart einen Zugriff auf eine Vielzahl unternehmensspezifischer
Dokumente. Es ist davon auszugehen, dass in vielen Fällen die untersuchten
Unternehmen Dritten keinen Zugriff auf die erforderlichen Dokumente einräumen. Folglich
könnten in vielen Fällen die benötigten Daten nicht erhoben werden.
Es verbleibt die Befragung, die sich hinsichtlich der Art ihrer Durchführung unter
anderem in eine mündliche und schriftliche Form unterscheiden lässt. Für eine mögliche
Untersuchung wird eine schriftlichte Befragung vorgeschlagen.
4.4</p>
      <p>Operationalisierung des Nutzungsbegriffs
Bisher wurde der Nutzungsbegriff von Referenzmodellen implizit klassifikatorisch
gebraucht. In dieser Untersuchung wird dagegen ein metrischer Nutzungsbegriff motiviert,
wobei der Nutzungsgrad des SCOR-Modells anhand der fünf Dimensionen „Breite“,
„Detaillierung“, „Tiefe“, „Volumen“ und „Sprachgebrauch“ konzeptualisiert worden ist.
Eine Operationalisierung dieser Dimensionen liegt bisher noch nicht vor. Im Folgenden
wird folgende Operationalisierung vorgeschlagen.</p>
      <sec id="sec-5-1">
        <title>Breite der Nutzung des SCOR-Modells</title>
        <p>Die Breite der Nutzung beschreibt die Nutzung der einzelnen im Referenzmodell
definierten Geschäftsprozesse. Im SCOR-Modell sind dies die fünf Geschäftsprozesse
„Planen“, „Beschaffen“, „Herstellen“, „Liefern“ und „Rückliefern“. Der
Implementierungsgrad der einzelnen Geschäftsprozesse wird auf einer 7-Punkt-Likert-Skala bestimmt,
wobei der Skalenpunkt „1“ gar keine und der Skalenpunkt „7“ eine volle
Implementierung des jeweiligen Geschäftsprozesses repräsentiert.</p>
      </sec>
      <sec id="sec-5-2">
        <title>Detaillierung der Nutzung des SCOR-Modells</title>
        <p>Die Detaillierung der Nutzung des SCOR-Modells beinhaltet, wieweit die
unterschiedlichen Abstraktionsebenen des SCOR-Modells bei der Anwendung genutzt werden. Im
SCOR-Modell werden vier Detaillierungsebenen unterschieden, wobei die erste bis dritte
Ebene vom Referenzmodell festgelegt sind und die vierte Ebene zur
unternehmensspezifischen Modellierung genutzt werden kann. Da letztlich jeder der fünf
Geschäftsprozesse „Planen“, „Beschaffen“, „Herstellen“, „Liefern“ und „Zurückliefern“
unterschiedlich detailliert implementiert werden kann, wird eine separate Operationalisierung
gewählt. Dabei wird jeweils direkt ermittelt, bis zu welcher Modellebene eine
Implementierung des SCOR-Modells im Unternehmen vorgenommen wurde. Es wird eine
5Punkt-Likert-Skala verwendet, wobei der Skalenpunkt „1“ gar keine Implementierung
und der Skalenpunkt „5“ eine Implementierung bis zur vierten Modellebene bedeutet.
Dieser Aspekt wird für jeden der fünf Geschäftsprozesse separat ermittelt.</p>
      </sec>
      <sec id="sec-5-3">
        <title>Tiefe der Nutzung des SCOR-Modells</title>
        <p>Die Tiefe der Nutzung des SCOR-Modells beschreibt, wieweit verschiedene
Geschäftspartner bei der Nutzung des SCOR-Modells involviert sind. Konzeptionell können
Geschäftspartner in die drei Gruppen Lieferanten, Kunden und Logistikdienstleistern
unterschieden werden. Auf einer 7-Punkt-Likert-Skala wird erfasst, wieweit die
Geschäftspartner bei der Implementierung des SCOR-Modells berücksichtigt werden,
wobei der Skalenpunkt „1“ keine Berücksichtigung und der Skalenpunkt „7“ eine sehr
hohe Berücksichtigung bedeutet.
Des Weiteren ist zu berücksichtigen, dass im Supply Chain Management nicht nur die
direkten Geschäftspartner, sondern auch die Geschäftspartner der Geschäftspartner et
cetera eine Rolle spielen. Da bisherige empirische Befunde zeigen, dass
Geschäftspartner, die innerhalb der Supply Chain ausgehend vom betrachteten Unternehmen in
zweiter oder höherer Stufe stehen, im Supply Chain Management weniger intensiv oder
gar nicht betrachtet werden [Fe07, S. 425], wird die Operationalisierung in der
vorliegenden Untersuchung ab der dritten und höheren Ebene nicht detailliert
aufgeschlüsselt.</p>
      </sec>
      <sec id="sec-5-4">
        <title>Volumen der Nutzung des SCOR-Modells</title>
        <p>Das Volumen der Nutzung des SCOR-Modells beschreibt, in welchem Umfang
verschiedene Geschäftsprozesse gemäß den Vorgaben des Referenzmodells bearbeitet
werden. Betrachtet wird jeweils der prozentuale Anteil der Geschäftsvorfälle pro
Geschäftsprozess, die gemäß den Vorgaben des SCOR-Modells bearbeitet werden. Da eine genaue
Quantifizierung schwierig ist, wird eine 5-Punkt-Likert-Skala gewählt, wobei der
Skalenpunkt „1“ bedeutet, dass 0 Prozent der entsprechenden Geschäftsvorfälle gemäß den
Vorgaben des SCOR-Modells, und der Skalenpunkt „5“ bedeutet, das 100 Prozent der
Geschäftsvorfälle gemäß den Vorgaben des SCOR-Modells abgewickelt werden. Dieser
Aspekt wird für jeden der fünf Prozesse des SCOR-Modells separat erfasst.</p>
      </sec>
      <sec id="sec-5-5">
        <title>Sprachgebrauch der Nutzung des SCOR-Modells</title>
        <p>Bisher liegen keine Operationalisierungen für den Sprachgebrauch eines
Referenzmodells vor. Die in der Untersuchung gewählte Erhebung betrachtet die subjektive
Einschätzung des Befragten. Der Sprachgebrauch wird über drei Aspekte bestimmt, die
sowohl die innerbetriebliche wie überbetriebliche Kommunikation als auch die
MenschMaschine-Kommunikation betreffen. Hierbei wird jeweils auf einer
7-Punkt-LikertSkala ermittelt, in welchem Umfang typische Begrifflichkeiten des SCOR-Modells bei
der Kommunikation zwischen Mitarbeitern, bei der Kommunikation mit
Geschäftspartnern und bei der Nutzung von Softwaresystemen gebraucht werden. Der
Skalenpunkt „1“ bedeutet gar kein Gebrauch und der Skalenpunkt „7“ bedeutet einen
ausschließlichen Gebrauch der Terminologie des SCOR-Modells.
5</p>
        <sec id="sec-5-5-1">
          <title>Ausblick</title>
          <p>In diesem Beitrag wird ein Konzept zur Messung der Nutzung von
Referenzprozessmodellen vorgeschlagen und seine Anwendung am Beispiel des
SCORModells demonstriert. Im Anschluss an die vorliegende Untersuchung stellt sich eine
Reihe weiterer Fragen, die in zukünftigen Arbeiten zu beantworten sind:</p>
          <p>Welche Ergebnisse können im Rahmen der vorgeschlagenen Forschungskonzeption
erzielt werden?
Existieren weitere Facetten, die die Nutzung eines Referenzprozessmodells
ausmachen? Wie kann die vorgeschlagene Konzeptualisierung validiert werden?</p>
          <p>Inwiefern kann der vorgestellte Vorschlag zur Messung der Nutzung eines
Referenzprozessmodells auf andere Referenzmodellarten, insbesondere
Referenzdatenmodelle übertragen werden?
Wie kann die Nutzung von Modellen im Allgemeinen bestimmt werden?
Inwieweit gelingt es, Zusammenhänge zwischen dem Grad der Nutzung eines
Referenzmodells und anderen wichtigen Konstrukten der Modellierung herzustellen?
Besteht beispielsweise ein Zusammenhang zwischen der Nutzung und dem Erfolg
der Referenzmodellierung?
Literaturverzeichnis</p>
        </sec>
      </sec>
    </sec>
  </body>
  <back>
    <ref-list>
      <ref id="ref1">
        <mixed-citation>
          [BS04]
          <string-name>
            <surname>Becker</surname>
            ,
            <given-names>J.</given-names>
          </string-name>
          ; Schütte,
          <string-name>
            <surname>R.</surname>
          </string-name>
          : Handelsinformationssysteme - Domänenorientierte
          <source>Einführung in die Wirtschaftsinformatik. 2</source>
          . Aufl.,
          <string-name>
            <surname>Frankfurt</surname>
            <given-names>a. M.</given-names>
          </string-name>
          <year>2004</year>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref2">
        <mixed-citation>
          [DGR06]
          <string-name>
            <surname>Davies</surname>
            ,
            <given-names>I.</given-names>
          </string-name>
          ;
          <string-name>
            <surname>Green</surname>
            ,
            <given-names>P.</given-names>
          </string-name>
          ;
          <string-name>
            <surname>Rosemann</surname>
            ,
            <given-names>M.</given-names>
          </string-name>
          ;
          <string-name>
            <surname>Indulska</surname>
            ,
            <given-names>M.</given-names>
          </string-name>
          ;
          <string-name>
            <surname>Gallo</surname>
            ,
            <given-names>S.</given-names>
          </string-name>
          :
          <article-title>How do practitioners use conceptual modeling in practice?</article-title>
          <source>In: Data &amp; Knowledge Engineering</source>
          <volume>58</volume>
          (
          <year>2006</year>
          ), S.
          <fpage>358</fpage>
          -
          <lpage>380</lpage>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref3">
        <mixed-citation>
          [FB08]
          <string-name>
            <surname>Fettke</surname>
            ,
            <given-names>P.</given-names>
          </string-name>
          ; vom Brocke, J.: Referenzmodell. In: K. Kurbel;
          <string-name>
            <given-names>J. Becker; N.</given-names>
            <surname>Gronau</surname>
          </string-name>
          ;
          <string-name>
            <given-names>E. J.</given-names>
            <surname>Sinz</surname>
          </string-name>
          ; L.
          <string-name>
            <surname>Suhl</surname>
          </string-name>
          (Hrsg.):
          <string-name>
            <surname>Enzyklopädie der Wirtschaftsinformatik -</surname>
          </string-name>
          Online-Lexikon. http://www.enzyklopaedie-der-wirtschaftsinformatik.de/.
          <source>München</source>
          <year>2008</year>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref4">
        <mixed-citation>
          [Fe07]
          <string-name>
            <surname>Fettke</surname>
            ,
            <given-names>P.</given-names>
          </string-name>
          : Supply Chain Management:
          <article-title>Stand der empirischen Forschung</article-title>
          .
          <source>In: Zeitschrift für Betriebswirtschaft</source>
          <volume>77</volume>
          (
          <year>2007</year>
          )
          <article-title>4</article-title>
          ,
          <string-name>
            <surname>S.</surname>
          </string-name>
          417-
          <fpage>461</fpage>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref5">
        <mixed-citation>
          [Fe08]
          <string-name>
            <surname>Fettke</surname>
            ,
            <given-names>P.</given-names>
          </string-name>
          :
          <article-title>Ansätze der Informationsmodellierung und ihre betriebswirtschaftliche Bedeutung: Eine Untersuchung der Modellierungspraxis in Deutschland</article-title>
          .
          <source>In: Schmalenbachs Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung</source>
          (
          <year>2008</year>
          ), im Druck.
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref6">
        <mixed-citation>
          [FL04]
          <string-name>
            <surname>Fettke</surname>
            ,
            <given-names>P.</given-names>
          </string-name>
          ; Loos,
          <string-name>
            <surname>P.</surname>
          </string-name>
          : Referenzmodellierungsforschung.
          <source>In: Wirtschaftsinformatik</source>
          <volume>46</volume>
          (
          <year>2004</year>
          )
          <article-title>5</article-title>
          ,
          <string-name>
            <surname>S.</surname>
          </string-name>
          331-
          <fpage>340</fpage>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref7">
        <mixed-citation>
          [Fr06]
          <string-name>
            <surname>Frank</surname>
            ,
            <given-names>U.</given-names>
          </string-name>
          :
          <article-title>Towards a Pluralistic Conception of Research Methods in Information Systems Research</article-title>
          .
          <article-title>Institut für Informatik und Wirtschaftsinformatik (ICB) der Universität Duisburg-Essen</article-title>
          ,
          <source>ICB-Research Report No. 7. Essen</source>
          <year>2006</year>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref8">
        <mixed-citation>
          [Fr07]
          <string-name>
            <surname>Frank</surname>
            ,
            <given-names>U.</given-names>
          </string-name>
          :
          <article-title>Evaluation of Reference Models</article-title>
          . In: P. Fettke; P.
          <string-name>
            <surname>Loos</surname>
          </string-name>
          (Hrsg.):
          <article-title>Reference Modeling for Business Systems Analysis</article-title>
          . Hershey, PA, USA, et al.
          <year>2007</year>
          , S.
          <fpage>118</fpage>
          -
          <lpage>140</lpage>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref9">
        <mixed-citation>
          [Ku05]
          <string-name>
            <surname>Kurbel</surname>
            ,
            <given-names>K.</given-names>
          </string-name>
          :
          <article-title>Produktionsplanung und -steuerung im Enterprise Resource Planning und Supply Chain Management. 6</article-title>
          . Aufl.,
          <string-name>
            <surname>München</surname>
          </string-name>
          ,
          <year>Wien 2005</year>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref10">
        <mixed-citation>
          [Ku75]
          <string-name>
            <surname>Kubicek</surname>
            ,
            <given-names>H.</given-names>
          </string-name>
          :
          <article-title>Empirische Organisationsforschung - Konzeption und Methodik</article-title>
          .
          <source>Stuttgart</source>
          <year>1975</year>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref11">
        <mixed-citation>
          [LK98]
          <string-name>
            <surname>Luczak</surname>
            ,
            <given-names>H.</given-names>
          </string-name>
          ;
          <string-name>
            <surname>Kees</surname>
            ,
            <given-names>A.</given-names>
          </string-name>
          :
          <article-title>Das Aachner PPS-Modell</article-title>
          . In: J.
          <string-name>
            <surname>Becker</surname>
            ;
            <given-names>W.</given-names>
          </string-name>
          <string-name>
            <surname>Eversheim; H. Luczak; P. Mertens</surname>
          </string-name>
          (Hrsg.): Referenzmodellierung '
          <fpage>98</fpage>
          - Anwendungsfelder in Theorie und Praxis,
          <volume>14</volume>
          .
          <source>Juli</source>
          <year>1998</year>
          ,
          <string-name>
            <given-names>RWTH</given-names>
            <surname>Aachen</surname>
          </string-name>
          .
          <article-title>Aachen 1998, S. 2-1 bis 2-9</article-title>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref12">
        <mixed-citation>
          [MZ96]
          <string-name>
            <surname>Massetti</surname>
            ,
            <given-names>B.</given-names>
          </string-name>
          ;
          <string-name>
            <surname>Zmud</surname>
            ,
            <given-names>R.</given-names>
          </string-name>
          :
          <article-title>Measuring the Extent of EDI Usage in Complex Organizations: Strategies ans Illustrative Examples</article-title>
          . In: MIS Quarterly (
          <year>1996</year>
          ), S.
          <fpage>331</fpage>
          -
          <lpage>345</lpage>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref13">
        <mixed-citation>
          [Sc08]
          <article-title>Supply-Chain Council Inc.: Supply Chain Operations Reference Model (SCOR), Version 8.0. www.supply-chain</article-title>
          .org,
          <year>Abruf 2008</year>
          -
          <volume>04</volume>
          -06 (
          <article-title>Dokument nur für Mitglieder zugänglich</article-title>
          ).
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref14">
        <mixed-citation>
          [Sc97]
          <string-name>
            <surname>Scheer</surname>
            ,
            <given-names>A</given-names>
          </string-name>
          .-W.: Wirtschaftsinformatik - Referenzmodelle
          <source>für industrielle Geschäftsprozesse</source>
          . 7. Aufl., Berlin et al.
          <year>1997</year>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref15">
        <mixed-citation>
          [SHE05]
          <string-name>
            <surname>Schnell</surname>
            ,
            <given-names>R.</given-names>
          </string-name>
          ; Hill,
          <string-name>
            <given-names>P. B.</given-names>
            ;
            <surname>Esser</surname>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>E.</surname>
          </string-name>
          :
          <article-title>Methoden der empirischen Sozialforschung. 7</article-title>
          . Aufl.,
          <string-name>
            <surname>München</surname>
          </string-name>
          ,
          <year>Wien 2005</year>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref16">
        <mixed-citation>
          [St01]
          <string-name>
            <surname>Stephens</surname>
            ,
            <given-names>S.</given-names>
          </string-name>
          :
          <source>Supply Chain Operations Reference Model Version 5</source>
          .0:
          <string-name>
            <given-names>A</given-names>
            <surname>New</surname>
          </string-name>
          <article-title>Tool to Improve Supply Chain Efficiency and Achieve Best Practices</article-title>
          .
          <source>In: Information Systems Frontiers</source>
          <volume>3</volume>
          (
          <year>2001</year>
          )
          <article-title>4</article-title>
          ,
          <string-name>
            <surname>S.</surname>
          </string-name>
          471-
          <fpage>476</fpage>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref17">
        <mixed-citation>
          [St74]
          <string-name>
            <surname>Stegmüller</surname>
            ,
            <given-names>W.</given-names>
          </string-name>
          :
          <article-title>Probleme und Resultate der Wissenschaftstheorie und Analytischen Philosophie</article-title>
          ,
          <string-name>
            <surname>Band</surname>
            <given-names>II</given-names>
          </string-name>
          , Theorie und Erfahrung, Erster Teilband, Begriffsformen, Wissenschaftssprache,
          <source>empirische Signifikanz und theoretische Begriffe</source>
          . 2. Aufl., Berlin et al.
          <year>1974</year>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref18">
        <mixed-citation>
          [VDR07]
          <string-name>
            <surname>Venkatesh</surname>
            ,
            <given-names>V.</given-names>
          </string-name>
          ;
          <string-name>
            <surname>Davis</surname>
            ,
            <given-names>F. D.</given-names>
          </string-name>
          ; Morris,
          <string-name>
            <surname>M. G.</surname>
          </string-name>
          :
          <article-title>Dead Or Alive? The Development</article-title>
          ,
          <source>Trajectory And Future Of Technology Adoption Research. In: Journal of the Association for Information Systems</source>
          <volume>8</volume>
          (
          <year>2007</year>
          )
          <article-title>4</article-title>
          ,
          <string-name>
            <surname>S.</surname>
          </string-name>
          267-
          <fpage>286</fpage>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref19">
        <mixed-citation>
          [VMD03]
          <string-name>
            <surname>Venkatesh</surname>
            ,
            <given-names>V.</given-names>
          </string-name>
          ;
          <string-name>
            <surname>Morris</surname>
            ,
            <given-names>M. G.</given-names>
          </string-name>
          ; Davis,
          <string-name>
            <given-names>G. B.</given-names>
            ;
            <surname>Davis</surname>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>F. D.:</surname>
          </string-name>
          <article-title>User Acceptance of Information Technology: Toward a Unified View</article-title>
          .
          <source>In: MIS Quarterly</source>
          <volume>27</volume>
          (
          <year>2003</year>
          )
          <article-title>3</article-title>
          ,
          <string-name>
            <surname>S.</surname>
          </string-name>
          425-
          <fpage>478</fpage>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
    </ref-list>
  </back>
</article>