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<div xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><p>Prozessmodelle sind wichtige Grundlagen zur effizienten und effektiven Gestaltung von Organisationen. Darüber hinaus fordern zahlreiche nationale und internationale Standards und Normen die Modellierung und Dokumentation der Geschäftsprozesse. Daher verfügen viele Unternehmen heute über eine große Menge an ausgereiften und aufwändig erstellten Prozessmodellen. Im deutschsprachigen Raum sind ereignisgesteuerte Prozessketten (EPK) weit verbreitet. International wird der Standard Business Process Modeling Notation (BPMN) zunehmend eingesetzt. Die internationale Zusammenarbeit und Verflechtung der Organisationen ist ein verstärkender Grund dafür, dass Unternehmen ihre EPKs in die BPMN-Notation überführen möchten. Hierzu wird in diesem Beitrag dargestellt, inwieweit dies automatisiert abgewickelt werden kann und welche Grenzen der Automatisierung gesetzt sind. Nach einem kurzen Überblick über die Konstrukte von erweiterten EPKs und BPMN werden sukzessive deren Transformationsmöglichkeiten dargestellt. Während bei zahlreichen Konstrukten die Transformation automatisiert erfolgen kann, ergeben sich in einigen Fällen Schwierigkeiten bzw. Mehrdeutigkeiten. In diesen Fällen ist i.d.R. nur ein semi-automatisches Vorgehen möglich. Durch die Einhaltung geeigneter Modellierungsrichtlinien für EPKs lassen sich einige dieser Problemfälle vermeiden. Eine Teilmenge der dargestellten Transformationsregeln wurde bereits in einer prototypischen Implementierung auf Grundlage des Modellierungswerkzeugs Signavio Process Editor umgesetzt.</p></div>
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<div xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><head n="1">Einleitung</head><p>Die Gründe für die Prozessmodellierung in Unternehmen sind vielfältig. Häufig werden Prozesse modelliert, um diese nachfolgend zu optimieren, im Unternehmen verbindlich zu machen oder prozessunterstützende Systeme zu entwickeln bzw. anzupassen. Weitere Motivationen zur Prozessmodellierung resultieren aus der Notwendigkeit, gesetzliche, aufsichtsrechtliche, revisorische oder ähnliche Anforderungen zu erfüllen (Compliance), freiwillig bzw. marktgetrieben die Prozessorientierung zu fördern (z.B. Zertifizierungen) oder Vergleiche mit Standardprozessmodellen (z.B. CMMI, ITIL) zu ermöglichen bzw. diese schrittweise einzuführen. In jedem dieser Fälle wird in Unternehmen und Behörden eine große Menge an Ressourcen, Zeit und Kosten aufgewandt, um diese Prozessmodelle zu erstellen, zu optimieren, zu implementieren und sie aktuell zu halten. Im deutschsprachigen Raum sind dabei seit Mitte der neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts ereignisgesteuerte Prozessketten (EPK) und deren Erweiterungen (eEPK) auf der Grundlage bzw. nach den Vorgaben der "Architektur rechnergestützter Informationssysteme" (ARIS) zunehmend und heute weit verbreitet. Die Modellierungsmethode und -sprache wurde ursprünglich von Scheer entwickelt und dokumentiert <ref type="bibr" target="#b14">[Sch92,</ref><ref type="bibr" target="#b15">Sch98]</ref> und dann im Rahmen zahlreicher Projekte weiterentwickelt und verfeinert <ref type="bibr" target="#b16">[SJ02,</ref><ref type="bibr" target="#b10">IDS06]</ref>. Heute sind EPKs bei zahlreichen Unternehmen im Einsatz. Es kann angenommen werden, dass ein Großteil der ca. 7.500 ARIS<ref type="foot" target="#foot_0">1</ref> -Kunden der IDS Scheer AG EPKs zur Modellierung ihrer Prozesse einsetzen. Genaue Statistiken zum Einsatz und zum Bestand von EPKs liegen den Autoren allerdings nicht vor. Die internationale Entwicklung vor allem im englischsprachigen Raum ist zwar erst später in Gang gekommen, gewinnt aber durch die weltweite, unternehmensübergreifende Kooperation, Verflechtung und Standardisierung immer mehr an Bedeutung. Die Business Process Modeling Notation (BPMN <ref type="bibr">[bpm09]</ref>) wurde 2004 erstmalig von der Business Process Management Initiative (BPMI) veröffentlicht. Der Standardisierungsprozess wurde von der Object Management Group (OMG) übernommen und eine überarbeitete Version wurde im Juni 2005 veröffentlicht. Die aktuelle Version 1.2 steht seit Februar 2009 zur Verfügung. Momentan wird BPMN 2.0 vorbereitet und eine Veröffentlichung ist im Laufe des Jahres 2010 zu erwarten.</p><p>Unternehmen arbeiten heute zunehmend international zusammen. Viele Unternehmen sind selbst internationale Konzerne. Auch internationale Standards und regulatorische Anforderungen verlangen zunehmend standardisierte und dokumentierte Prozesse, z.B. das US-Gesetz Sarbanes-Oxley Act 2002 (SOX, aufsichtsrechtliche Anforderungen für in den USA börsennotierte Unternehmen oder Unternehmen, deren Anteile in den USA außerbörslich gehandelt werden sowie deren Tochtergesellschaften), COBIT (Control Objects for Information and related Technology, internationaler Wirtschaftsprüferstandard [IT-05]) oder CMMI (Capability Maturity Model Integration, Best Practice-Modell des Software Engineering Instituts der Carnegie Mellon University mit 22 Referenzprozessen/sog. "Prozesskategorien" für die Optimierung der IT-Organisation <ref type="bibr" target="#b4">[CKS08]</ref>). Daraus folgt, dass ein international anerkannter Standard wie BPMN zunehmend an Bedeutung gewinnt und gewinnen wird. Auch Unternehmen des deutschsprachigen Raums werden durch internationale Kooperationen bzw. Verflechtungen, aus Gründen der leichteren Gewinnung von qualifiziertem, international tätigen Personal oder aus anderen Gründen zunehmend BPMN als Modellierungssprache einsetzen wollen. Die Autoren begleiten derzeit einige Unternehmen, bei denen diese Entwicklung zu verzeichnen ist.</p><p>Anwenderunternehmen, die also wertvolle Prozessmodelle in Form von ereignisgesteuerten Prozessketten erstellt haben und durch externen Druck oder aus eigenem Antrieb zur Modellierungsmethode BPMN wechseln wollen, müssen also überlegen, wie sie diese "Wertgegenstände" möglichst aufwandsarm überführen können. In diesem Beitrag wird dargestellt, nach welchen Regeln ereignisgesteuerte Prozessketten möglichst automatisierbar in BPMN-Modelle überführt werden können und bei welchen Modellelementen eine automatisierte Lösung nicht unmittelbar möglich bzw. sicher ist, da die Semantik der Sprachen dies nicht zulässt. </p></div>
<div xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><head n="3">EPKs im Überblick</head><p>Im Folgenden werden die Grundelemente der ereignisgesteuerten Prozessketten (EPKs) grob skizziert. Für Details wird auf das Methodenhandbuch ARIS <ref type="bibr" target="#b10">[IDS06]</ref> bzw. die zahlreich vorhandene Literatur (z.B. <ref type="bibr" target="#b15">[Sch98]</ref> oder <ref type="bibr" target="#b7">[Gad08]</ref>) verwiesen. Ereignisgesteuerte Prozessketten (EPKs) bzw. deren Erweiterungen sind nicht formal normiert und unterliegen pragmatischer, kontinuierlicher Verbesserung bzw. Veränderung, wie es für Industriestandards häufig der Fall ist. Darüber hinaus werden von unterschiedlichen Beratern und Anwendern gelegentlich eigene Erweiterungen oder Ergänzungen entwickelt und propagiert. Im Kern stimmen die bekannten Grundelemente der EPKs jedoch im Wesentlichen überein. Bei ereignisgesteuerten Prozessketten werden die Elemente der Funktionssicht (Funktionen) über Ereignisse verkettet. Ereignisse repräsentieren einen "betriebswirtschaftlich relevanten Zustand eines Informationsobjektes, der den weiteren Ablauf des Geschäftsprozesses steuert oder beeinflusst. Ereignisse lösen Funktionen aus und sind Ergebnisse von Funktionen. Im Gegensatz zu einer Funktion, die ein zeitverbrauchendes Geschehen darstellt, ist ein Ereignis auf einen Zeitpunkt bezogen." (vgl. <ref type="bibr" target="#b10">[IDS06]</ref>). Die Verkettung der Elemente erfolgt entweder sequenziell (repräsentiert durch eine gerichtete Kante) oder durch einen logischen Verknüpfungsoperator (UND, ODER, exklusives ODER) mit gerichteten Kanten. Abbildung 2: EPK-Beispiel</p><formula xml:id="formula_0">V V V V V V V Abbildung 3: Verknüpfungsregeln nach [IDS06]</formula><p>zurückhaltend einzusetzen, da sie Informationen redundant darstellen. Eine Definition des Konstrukts Prozessschnittstelle findet sich im Methodenhandbuch von ARIS <ref type="bibr" target="#b10">[IDS06]</ref> nicht.  </p></div>
<div xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><head n="4">BPMN im Überblick</head></div>
<div xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><head n="5.3">Konnektoren</head><p>Konnektoren realisieren Kontrollflussbeziehungen in EPKs. XOR-Konnektoren finden in daten-basierten exklusiven Gateways ihre Entsprechung, UND-Konnektoren in parallelen Gateways und ODER-Konnektoren in inklusiven Gateways. Während bei der semantischen Entsprechung im Falle von XOR-und UND-Konnektoren mit den entsprechenden BPMN-Konstrukten keine Zweifel bestehen, so ist der ODER-Konnektor insofern problematisch, da sowohl auf EPK-als auch auf BPMN-Seite Unsicherheit bzgl. der Semantik besteht (siehe Abschnitt 2). Praktische Relevanz haben die verschiedenen Nuancen in der Ausführungssemantik von ODER-Konnektoren / inklusiven Gateways aber wahrscheinlich nicht: Es besteht die Vermutung, dass für die allermeisten Prozessmodelle diese Nuancen keinen Unterschied in der Semantik bedeuten. Ein entsprechender empirischer Nachweis fehlt in der Literatur allerdings noch.</p><p>Zu beachten bei einem Mapping von Konnektoren ist lediglich, dass die Verzweigungsbedingungen in EPKs in Form von Ereignissen gegeben sind, während BPMN hierfür Kantenbeschriftungen vorsieht. Darüber hinaus sieht BPMN alternative Darstellungen von XOR-Joins, AND-Splits und OR-Splits vor: Hier werden mehrere Sequenzflusskanten mit Flussobjekten verbunden. Beispielsweise haben mehrere eingehende Kanten in einen Task XOR-Semantik. Eine Abbildung auf BPMN-Gateways, wie oben beschrieben, kann jedoch als üblicher Weg verwendet werden. Bei der Wahl, ob nun ein Unterprozess oder ein Link-Ereignis die passende Entsprechung ist, helfen eine Reihe von Indizien. Besitzt eine Prozessschnittstelle Vorgänger-und Nachfolgerelemente, so handelt es sich um einen Unterprozess. Wird eine Prozessschnittstelle jedoch als Eintrittspunkt in einen Prozess oder als Austrittspunkt verwendet, so sind wahrscheinlich Link-Ereignisse die passende Entsprechung. Informationen darüber, was von der Schnittstelle verlinkt wird (ganzes Modell vs. Prozessschnittstellen) gibt einen zusätzlichen Hinweis. </p></div>
<div xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><head n="5.4">Prozessschnittstellen</head></div>
<div xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><head n="5.5">Organisationseinheiten / Rollen</head></div><figure xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xml:id="fig_0"><head></head><label></label><figDesc>Abbildung 1: EPK-Konstrukte</figDesc></figure>
<figure xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xml:id="fig_1"><head>Abbildung 6 :Abbildung 7 :Abbildung 8 :Abbildung 9 :</head><label>6789</label><figDesc>Abbildung 6: Transformation von EPK nach BPMN -Übersicht</figDesc></figure>
<figure xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xml:id="fig_2"><head></head><label></label><figDesc>Abbildung 11: Abbildung von Prozessschnittstellen</figDesc></figure>
<figure xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xml:id="fig_3"><head></head><label></label><figDesc>Abbildung 12: Abbildung von Rollen (und Organisationseinheiten) Problematisch wird es, sobald mehrere Organisationseinheiten und/oder Rollen mit einer Funktion verknüpft sind. Dieser Sachverhalt kann in BPMN nicht sauber abgebildet werden. In BPMN-Diagramme sieht man des öfteren, dass eine Aktivität mehrere Lanes abdeckt. Dies ist von BPMN syntaktisch allerdings nicht vorgesehen. Verschiedene Workarounds sind hier in BPMN denkbar. (1) Zum einen können separate Lanes geschaffen werden, die explizit die Zusammenarbeit mehrerer Organisationseinheiten oder Rollen modellieren, z.B. "Team". (2) Zum anderen ist es möglich, Unterprozesse zunächst einer bestimmten Lane zuzuordnen und bei einer Verfeinerung in einem separaten Diagramm die Aufgaben entsprechend den verschiedenen Lanes zuzuordnen. (3) Manchmal sieht man, dass eine gemeinschaftliche Aktivität dupliziert wird und mit gleicher Bezeichnung in verschiedenen Lanes erzeugt wird. (4) Die Aktivität wird nur einer Lane zugeordnet, und zwar der verantwortlichen oder führenden Organisationseinheit/Rolle, und über entsprechende</figDesc></figure>
<figure xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" type="table" xml:id="tab_0"><head></head><label></label><figDesc>Dieser Beitrag stellt somit eine direkte Transformation von EPK zu BPMN vor und ist wie folgt strukturiert. Nach einer kurzen Vorstellung der verwandten Arbeiten werden eEPKs und BPMN jeweils in einem eigenen Abschnitt vorgestellt. Die Transformation wird in Abschnitt 5 vorgestellt. Die Ergebnisse werden anschließend diskutiert. Der Beitrag schließt mit einer Zusammenfassung und einem Ausblick. Die Transformation von EPKs nach BPMN wird in der Literatur bisher kaum diskutiert. Ein Beitrag von Hoyer et al. [HBS07] ist ein erster Schritt in Richtung einer (semi-)automatischen Transformation. Neben einer Abbildung der Kontrollflusskonstrukte wird hier vor allem auf die Unterscheidung zwischen internen Aktivitäten und Kommunikationsaktivitäten (d.h. Senden und Empfangen von Nachrichten). Grundlage für eine saubere Transformation ist eine präzise Definition der Semantik der Quell-und Zielsprache. Existierende Arbeiten zu EPK und BPMN konzentrieren sich hierbei vor allem auf die Kontrollflusssemantik. Während die Semantik von XOR-und UND-Konnektoren unstrittig ist, ist eine rege Diskussion bzgl. ODER-Konnektoren (OR-Joins) entstanden. Sowohl auf der EPK-Seite als auch auf der BPMN-Seite gibt es eine Reihe von Arbeiten, die jeweils über Transformationen zu einem Formalismus die Kontrollflusssemantik der einzelnen Modellierungskonstrukte abbilden [DGHW07, Men07]. Eine Übersicht über die Diskussion findet sich in [KMWL09].</figDesc><table><row><cell>2 Verwandte Arbeiten</cell></row><row><cell>Neben der Kontrollflusssemantik wurde in der Literatur auch die Prozessinstanziierungs-</cell></row><row><cell>semantik von EPK und BPMN beleuchtet. Dies ist besonders relevant, da sowohl EPK</cell></row><row><cell>als auch BPMN mehrere Eintrittspunkte in einen Prozess zulassen und die Anzahl der</cell></row><row><cell>Modellierungsfehler stark mit der Anzahl an Startknoten in einem Prozessmodell korreliert</cell></row><row><cell>[DM09].</cell></row><row><cell>Als Alternative zu einem direkten Mapping von EPK nach BPMN kann auch ein zwei-</cell></row><row><cell>stufiges Mapping vorgenommen werden, welches zunächst ein EPK-Modell in eine dritte</cell></row><row><cell>Sprache abbildet und dieses Zwischenergebnis wiederum nach BPMN übersetzt. Ein solcher</cell></row><row><cell>Ansatz wird propagiert in [VZHA05] unter Verwendung einer speziellen XML-Sprache.</cell></row><row><cell>Zwar werden EPK und BPMN als motivierendes Beispiel in diesem Beitrag genannt, die ge-</cell></row><row><cell>nauen Mappingvorschriften werden allerdings nicht näher erläutert. Besonderes Augenmerk</cell></row><row><cell>gebührt bei dieser Strategie der Frage, ob die dritte Sprache tatsächlich eine semantische</cell></row><row><cell>Obermenge der Quell-oder Zielsprache bildet. Ist dies nicht der Fall, kann durch den "Um-</cell></row><row><cell>weg" mehr Information verloren gehen als bei einer direkten Abbildung. Insofern kommt</cell></row><row><cell>der Einsatz von Petrinetzen oder BPEL nicht in Frage, obwohl entsprechende Mappings</cell></row><row><cell>von EPKs / zu BPMN existieren [SKI08, KWL09, WDGW08, SKLN09].</cell></row><row><cell>Gerade in Situationen, bei denen die Zielsprache eine höhere Ausdrucksmächtigkeit besitzt</cell></row><row><cell>als die Quellsprache, sind Spracherweiterungen / -verfeinerungen in der Quellsprache eine</cell></row><row><cell>häufig verwendete Strategie, um eine genauere Abbildung zu erreichen. Für EPKs existieren</cell></row><row><cell>Erweiterungen, die genau aus diesem Grund hinzugefügt wurden, z.B. für ein Mapping in</cell></row><row><cell>Richtung Web-Service-Orchestrierungen [HW08].</cell></row></table></figure>
<figure xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" type="table" xml:id="tab_1"><head></head><label></label><figDesc>handelt es sich um spezielle Aktionen, z.B. werden Nachrichten an einen anderen Pool verschickt. Bei eintretenden Ereignissen wird der Prozessfluss solange blockiert, bis das entsprechende Ereignis eingetreten ist, z.B. bis eine Nachricht eingetroffen ist oder bis eine Zeitbedingung erreicht wurde. Dieser Abschnitt untersucht die Transformation von EPK zu BPMN. Dabei sind für jedes Konstrukt jeweils zwei Aspekte zu prüfen. 1. Existiert ein BPMN-Konstrukt (oder eine Kombination von BPMN-Konstrukten), das die Semantik des EPK-Konstruktes abdeckt? Falls nicht, welche Konstrukte kommen der Semantik möglichst nahe? 2. Ist die Abbildung injektiv, d.h. werden keine zwei EPK-Konstrukte auf das gleiche BPMN-Konstrukt abgebildet? Falls eine nicht-injektive Abbildung vorliegt, handelt es sich um einen echten Informationsverlust? Beide Fragen beschäftigen sich damit, ob der Informationsgehalt aus der EPK vollständig erhalten werden kann. Dies ist wichtig, da Modelle vor allem zur Beantwortung von Fragen dienen. Gehen Informationen verloren, kann dies zur Folge haben, dass bestimmte Fragen im Zielmodell nicht im gleichen Maße beantwortet werden können, wie dies im Quellmodell der Fall war. Abbildung 6 zeigt eine tabellarische Übersicht über alle betrachteten EPK-Konstrukte und deren Entsprechungen in BPMN.</figDesc><table><row><cell cols="2">Swimlanes</cell><cell cols="2">Verknüpfende Objekte</cell><cell cols="2">Flussobjekte</cell><cell>Artefakte</cell></row><row><cell>Pool</cell><cell>Lane Lane</cell><cell>Sequenzfluss Nachrichtenfluss</cell><cell></cell><cell>Aktivität Ereignis</cell><cell></cell><cell>Datenobjekt Annotation</cell><cell>Text</cell></row><row><cell></cell><cell>Funktion</cell><cell></cell><cell>Task</cell><cell cols="2">Subprozess</cell></row><row><cell></cell><cell>Pool</cell><cell>Assoziation</cell><cell></cell><cell>Gateway</cell><cell></cell><cell>Gruppe</cell></row><row><cell></cell><cell></cell><cell cols="4">Abbildung 4: BPMN Modellierungskonstrukte</cell></row><row><cell></cell><cell>Ereignis</cell><cell></cell><cell></cell><cell>Bedingung</cell><cell></cell></row><row><cell></cell><cell></cell><cell></cell><cell></cell><cell></cell><cell></cell><cell>[Zustand]</cell></row><row><cell></cell><cell>V</cell><cell></cell><cell></cell><cell></cell><cell></cell></row><row><cell></cell><cell>V</cell><cell></cell><cell></cell><cell></cell><cell></cell></row><row><cell></cell><cell>Prozess-schnittstelle</cell><cell></cell><cell></cell><cell></cell><cell>Subprozess</cell></row><row><cell></cell><cell>Rolle</cell><cell></cell><cell>Lane</cell><cell></cell><cell></cell></row><row><cell></cell><cell></cell><cell>Pool</cell><cell></cell><cell></cell><cell></cell></row><row><cell></cell><cell cols="2">Org.-Einheit</cell><cell>Lane</cell><cell></cell><cell></cell></row><row><cell cols="2">5.2 Ereignisse System</cell><cell></cell><cell cols="2">Pool</cell><cell>Annotation</cell></row><row><cell cols="7">Ereignisse in EPKs repräsentieren zumeist Zustände. So ist es ein typisches Beispiel, dass BPMN unterscheidet Sequenzfluss und Nachrichtenfluss. Sequenzfluss stellt die Verhal-die Funktion "Prüfungsleistung erbringen" von einem Ereignis "Prüfungsleistung erbracht" Datenobjekt Daten-tensabhängigkeiten innerhalb eines Pools dar, während Nachrichtenfluss die Kommunikati-von Prozesszuständen im Regelfall nicht vorgesehen. Der Fokus liegt vielmehr auf den Pools ist nicht erlaubt. scheint nur ein syntaktisches Füllelement zu sein. In BPMN ist eine explizite Darstellung on verschiedener Pools miteinander repräsentiert. Nachrichtenfluss innerhalb des gleichen gefolgt wird. In diesem Fall trägt das Ereignis keine nennenswerte Mehrinformation und objekt</cell></row><row><cell cols="7">Es gibt drei Arten von Flussobjekten in BPMN: Aktivitäten repräsentieren die Arbeits-Aktivitäten. Daher werden die meisten EPK-Ereignisse in einem Mapping auf BPMN</cell></row><row><cell cols="7">schritte innerhalb eines Prozesses. Diese sind entweder atomar (Tasks) oder können in ignoriert.</cell></row><row><cell cols="7">Unterschritte (Unterprozesse) weiter unterteilt werden. Soll ein Prozesszustand zwingend dargestellt werden, so stehen in BPMN Datenobjekte mit</cell></row><row><cell cols="7">Ereignisse gibt es in den Ausprägungen "auslösend" und "eintretend". Bei auslösenden Er-Zustandsattributen zur Verfügung. Ein Datenobjekt "Akte" könnte sich dabei im Zustand</cell></row></table><note>Der folgende Überblick über die Business Process Modeling Notation (BPMN) basiert auf der im Februar 2009 veröffentlichten Version 1.2[bpm09].Abbildung 4 zeigt die vier Hauptkategorien an BPMN-Konstrukten: Swimlanes, verknüpfende Objekte, Flussobjekte und Artefakte. Swimlanes repräsentieren Organisationseinheiten, Rollen oder Systeme. Eine Unterscheidung, ob es sich um eine Organisationseinheit oder eine Rolle handelt, wird nicht unterstützt. Die häufigste Verwendung ist dabei jedoch, dass Pools Organisationen darstellen und Lanes Organisationseinheiten darin. eignissen Gateways werden für die Spezifikation von Kontrollflusslogik verwendet. Hier gibt es die fünf Typen daten-basiert exklusiv, ereignis-basiert exklusiv, parallel, inklusiv und komplex. Auf ein ereignis-basiertes Gateway folgt immer eine Reihe von eintretenden Ereignissen. Wird das Gateway erreicht, blockiert der Prozessfluss und es wird auf die Ereignisse gewartet. Sobald ein Ereignis eingetreten ist, wird nicht weiter auf die anderen Ereignisse gewartet und der Prozessfluss setzt sich an der Verzweigung fort entsprechend dem eingetretenen Ereignis. Dieses Verhalten wird im Workflow-Patterns-Katalog als "Deferred Choice" bezeichnet<ref type="bibr" target="#b2">[AtHKB03]</ref>.BPMN bietet einige besondere Kontrollflusskonstrukte, wovon wir zwei ausgewählte kurz erwähnen. (1) Es können "Multiple Instanzen" spezifiziert werden, bei denen eine Menge von Instanzen von der gleichen Aktivität parallel ausgeführt werden können. Beispielsweise kann so spezifiziert werden, dass für jeden Bestellposten innerhalb einer Bestellung eine bestimmte Aktion nötig ist. (2) Weiterhin können mittels angehefteter Zwischen-Ereignisse Abbruchkriterien für Aktivitäten spezifiziert werden. Zum Beispiel können Eskalationsmaßnahmen definiert werden für den Fall, dass eine Aktivität nicht innerhalb einer bestimmten Zeit abgeschlossen wird.Bei BPMN ist es möglich, mehrere Ende-Ereignisse zu verwenden. Abgesehen vom speziellen Terminierungs-Ende-Ereignis, bei dem die laufende Prozessinstanz als Ganzes abgebrochen wird, läuft eine Prozessinstanz solange weiter, bis keine Aktion mehr möglich ist. Dies wird auch "Implicit Termination" genannt<ref type="bibr" target="#b2">[AtHKB03]</ref>.Abbildung 5 zeigt das Beispiel aus dem vorigen Abschnitt in BPMN-Darstellung.5 Transformation von EPK zu BPMN5.1 FunktionenFunktionen repräsentieren einen Arbeitsschritt innerhalb des Prozesses und finden somit in BPMN-Tasks ihre Entsprechung. Ein Sonderfall ergibt sich im Falle von Hinterlegungen. Ist der Funktion ein Prozessmodell hinterlegt, so entspricht dies einem zugeklappten Subprozess in BPMN, der auf ein weiteres Diagramm zeigt.Aktionen werden in BPMN nicht ausschließlich über Tasks und Subprozesse abgebildet. Auslösende Ereignisse repräsentieren kurzlebige Aktionen innerhalb eines Prozesses. Somit erlaubt BPMN eine weiterführende Typisierung von Aktionen. In ausgewählten Fällen können daher Funktionen mit auslösenden Zwischen-und Ende-Ereignissen übersetzt werden. Beispielsweise kann eine Funktion "Bescheid verschicken" als Zwischen-oder Ende-Nachrichten-Sende-Ereignis dargestellt werden. Eine detaillierte Diskussion zu dieser Unterscheidung ist in<ref type="bibr" target="#b8">[HBS07]</ref> zu finden.</note></figure>
			<note xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" place="foot" n="1" xml:id="foot_0">ARIS ist eine geschütze Marke der IDS Scheer AG</note>
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		<title level="m">Data Stores&quot; sowie über selbst definierbare Artefakte können Systeme damit abgebildet werden</title>
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	<note>Lediglich bei der Darstellung von Systemen erleichtert BPMN 2.0 eine Abbildung</note>
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		<title level="a" type="main">Organisationseinheiten wird pro Funktion einfach nur eine Rolle/Organisationseinheit ausgewählt (und die anderen werden ignoriert). Als nächster Schritt wird eine semi-automatische bzw. durch Konventionen konfigurierbare Transformation realisiert, um den Entscheidungspunkten gerecht zu</title>
	</analytic>
	<monogr>
		<title level="m">Eine Teilmenge der vorgestellten Konvertierungsregeln wurde im Rahmen der Signavio-Oryx Academic Initiative 2 als automatische Transformation realisiert. Dabei wird jede Funktion als Task, jedes Startereignis als Blanko-Start-Ereignis und jedes Endereignis als Blanko-Ende-Ereignisse umgesetzt</title>
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				<meeting>15th International Conference on Cooperative Information Systems (CoopIS), Jgg. 4803 of LNCS<address><addrLine>Vilamoura, Portugal</addrLine></address></meeting>
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		<title level="m">Grundkurs Geschäftsprozess-Management</title>
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		<title level="a" type="main">Collaborative e-Business Process Modelling: Transforming Private EPC to Public BPMN Business Process Models</title>
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		<title level="m" type="main">Geschäftsprozessmodellierung mittels Software-Services auf Basis der EPK</title>
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		<title level="a" type="main">The Difference Between Graph-Based and Block-Structured Business Process Modelling Languages</title>
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		<title level="m">Architektur integrierter Informationssysteme -Grundlagen der Unternehmensmodellierung</title>
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		<title level="m">ARIS -Modellierungsmethoden, Metamodelle, Anwendungen</title>
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		<title level="m">Proceedings of the 4th International Workshop on Workflow Management (ICWM2009)</title>
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		<title level="a" type="main">BPEL to BPMN: The Myth of a Straight-Forward Mapping</title>
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		<title level="m">Proceedings 16th International Conference on Cooperative Information Systems (CoopIS), Jgg. 5331 of LNCS</title>
				<meeting>16th International Conference on Cooperative Information Systems (CoopIS), Jgg. 5331 of LNCS<address><addrLine>Monterrey, Mexico</addrLine></address></meeting>
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