<!DOCTYPE article PUBLIC "-//NLM//DTD JATS (Z39.96) Journal Archiving and Interchange DTD v1.0 20120330//EN" "JATS-archivearticle1.dtd">
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    <article-meta>
      <title-group>
        <article-title>Sichere und Zuverlässige Prozessausführung in Serviceorientierten Architekturen</article-title>
      </title-group>
      <contrib-group>
        <aff id="aff0">
          <label>0</label>
          <institution>Multimedia Communications Lab (KOM), Technische Universität Darmstadt</institution>
          ,
          <country country="DE">Germany</country>
        </aff>
      </contrib-group>
      <abstract>
        <p>Zusammenfassung Prozesse in Serviceorientierten Architekturen lassen sich durch Komposition von Services realisieren. Die dabei verwendeten Services sind jedoch nicht notwendigerweise allesamt innerhalb der eigenen Unternehmung vorhanden, sondern über Organisationsgrenzen hinweg verteilt. Im Fall von fehlendem Einsatz entsprechender Sicherheitstechnologien sind die Nachrichten, die für die Invokation externer Services mit dem Service Provider ausgetauscht werden, möglicherweise das Ziel von Angreifern, die die Nachrichten manipulieren oder den Nachrichtenaustausch gänzlich verhindern können. Insofern sind Mechanismen erforderlich, die eine sichere und zuverlässige Serviceausführung ermöglichen. Der in dieser Arbeit vorgestellte Serviceüberwachungs- und Steuerungsansatz soll den Ausfall des gesamten Prozesses aufgrund von manipulierten, fehlerhaften oder ausgefallenen Services verhindern.</p>
      </abstract>
    </article-meta>
  </front>
  <body>
    <sec id="sec-1">
      <title>Einleitung</title>
      <p>Daher wird in Abschnitt 2 der in unserer Arbeit in [6] vorgestellte Ansatz zur
Gewährleistung einer zuverlässigen Prozessausführung um Sicherheitsaspekte mit
dem Ziel erweitert, eine sichere und zuverlässige Prozessausführung zu erreichen.
Diesbezüglich wird einen Ansatz beschrieben, um Sicherheit für die Entscheidung
zu quantifizieren, welcher Service für die Realisation eines bestimmten
Prozessschrittes selektiert werden soll. Das entsprechende Optimierungsproblem wird in
Abschnitt 3 formuliert und gelöst. Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung
und einem Ausblick.
2</p>
    </sec>
    <sec id="sec-2">
      <title>Steuerungsansatz für sichere und zuverlässige Prozesse</title>
      <p>Um einen Prozessausfall aufgrund von Servicefehlern zu verhindern, wurde ein
dreistufiger Überwachungs- und Steuerungsansatz realisiert, der in Abbildung 1
dargestellt ist.</p>
      <p>ID Service x</p>
      <sec id="sec-2-1">
        <title>Service Monitor</title>
      </sec>
      <sec id="sec-2-2">
        <title>Replanning</title>
        <p>ID
Service x
Alternative
Services
Monitor Service x
Status</p>
      </sec>
      <sec id="sec-2-3">
        <title>Ausführende</title>
      </sec>
      <sec id="sec-2-4">
        <title>Komponente</title>
        <p>ID Service x’
ID Service x</p>
      </sec>
      <sec id="sec-2-5">
        <title>Semantic</title>
      </sec>
      <sec id="sec-2-6">
        <title>Matchmaking</title>
      </sec>
      <sec id="sec-2-7">
        <title>Web Service</title>
      </sec>
      <sec id="sec-2-8">
        <title>Repository</title>
        <p>Service 1
Service 2
Service x
Service n</p>
        <sec id="sec-2-8-1">
          <title>Abbildung 1: Replanning Zyklus</title>
          <p>Der Service Monitor misst die Ausführungszeit des invokierten Services.
Überschreitet dieser den in den Service Level Agreements (vgl. [7]) angegeben Wert,
wird die Replanning-Komponente aufgerufen. Diese identifiziert unter
Zuhilfenahme einer Semantic Matchmaking Komponente alternative Services (anhand
von semantischen Annotationen), die im Web Service Repository gelistet sind.
Um eine Auswahl zu treffen, welcher der alternativen Services den ausgefallenen
ersetzen soll, stellt die Replanning-Komponente im Rahmen des
Service-SelektionsProblems (vgl. [8–10]) das in Abschnitt 3 beschriebene Optimierungsproblem
auf und löst es optimal hinsichtlich der nicht-funktionalen Service-Eigenschaften
(Quality of Service – QoS). Dabei werden sowohl der bisher noch nicht
erfolgreich ausgeführte Prozessschritt sowie alle nachfolgenden Prozessschritte des
ursprünglichen Ausführungsplans für die Optimierung berücksichtigt.</p>
          <p>Auf diese Weise ist jedoch noch nicht sichergestellt, dass die eingebundenen
Services nicht von Angreifern manipuliert wurden. Insofern sind
Sicherheitsmechanismen wie Verschlüsselung, Digitale Signaturen und Checksummen erforderlich,
die eine solche Manipulation erkennen, um den manipulierten Service durch
einen alternativen Service (wie beschrieben) auszutauschen. Um im Rahmen
des Service-Selektions-Problems diese qualitativen Sicherheitseigenschaften von
Services als QoS-Parameter berücksichtigen zu können, ist eine Quantifizierung
dieser Eigenschaften notwendig. Eine Voraussetzung stellt dabei ihre
Erfassbarkeit dar. Andernfalls lässt sich keine nachvollziehbare, konsistente Zuordnung der
qualitativen Eigenschaft auf einen numerischen Wert finden. Konsistent bedeutet
dabei, dass einer erfassten Eigenschaft immer der gleiche, numerische Wert
zugewiesen wird. Im Kontext von Sicherheitsmetriken definiert Jaquith in seiner
Arbeit [11] eine gute Metrik als einen „konsistenten Standard für die Messung“.
Er fordert von einer guten Metrik, dass ihre Messung konsistent möglich sein
sollte und dass sie günstig (vorzugsweise automatisiert) erfassbar ist. Zudem
sollte sie durch eine numerische Zahl ausgedrückt werden können und nicht durch
qualitative Kennzeichnungen wie „high“, „medium“ oder „low“.</p>
          <p>Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, einen nachvollziehbaren und
konsistenten Ansatz zur Zuordnung von Sicherheitseigenschaften auf numerische Werte
zu finden. Hierfür wird in Anlehnung an die in [12] definierten Schutzziele (Daten-)
Integrität, (Informations-) Vertraulichkeit, Verfügbarkeit, Verbindlichkeit,
Authentizität und Privatheit entsprechende Sicherheits-Level als QoS-Parameter
definiert. Sind die mit externen Serviceanbiertern ausgetauschten Nachrichten
bspw. verschlüsselt und/oder digital signiert, sind die Schutzziele Authentizität
und Vertraulichkeit erfüllt. Zudem kann mithilfe von Checksummen die Integrität
der erhaltenen Nachrichten überprüft werden. Je nachdem, welche Schutzziele
von einem Service bzw. von einem Service Provider erfüllt werden, wird für den
betreffenden Service ein gewisser Level gesetzt. D. h., dass bestimmte
SicherheitsEigenschaften bestimmten Levels zugeordnet werden. Dies kann jedoch nicht
generisch vorgenommen werden, sondern muss spezifisch für eine bestimmte
Situation bzw. für ein bestimmtes Szenario durchgeführt werden. Bspw. könnte es
in einem Business-Kontext wichtiger sein, dass zur Wahrung von
Betriebsgeheimnissen die Informationen verschlüsselt sind, die zur Invokation eines externen
Services als Eingabeparameter die Unternehmensgrenzen verlassen, als dass die
zurück gelieferten Ergebnisse integer sind. Handelt es sich jedoch um
erfolgskritische Prozesse (wie bspw. in einem Katastrophenszenario), sind Integrität und
Autorisierung von essentieller Bedeutung. Allerdings ist die alleinige Zuordnung
einer Sicherheits-Eigenschaft zu einem Sicherheitslevel nicht immer ausreichend.
Bspw. könnte ein Angreifer das Ergebnis einer externen Service-Invokation
abfangen und stattdessen andere Ergebnisse an den ursprünglichen Service-Aufrufer
weiterleiten. Diese Ergebnisse sind zwar auch integer, sie stammen aber nicht von
der Instanz, von der die Funktionalität des aufgerufenen Services erwartet wurde.
Um hier ein Beispiel zu nennen, könnte ein Angreifer in einem
Katastrophenszenario mit Hochwasser falsche Informationen über Pegelstände weiterleiten, sodass
notwendige Maßnahmen nicht angemessen geplant werden können. In diesem
Kontext muss also eine Kombination von Sicherheits-Eigenschaften vorliegen,
um eine Zuordnung zu bestimmten Sicherheits-Levels vornehmen zu können. Als
mögliche Kombinationen werden im Rahmen dieser Arbeit zunächst die in
Abbildung 2a und Abbildung 2b angegebenen Level vorgeschlagen. Die Level haben
per Definition h ganzzahlige numerische Werte s ∈ S = {1, ..., h}. Dabei wird
dieser Parameter als positiver QoS-Parameter definiert, sodass ein höherer Wert
besser ist. Sind auf diese Weise Sicherheits-Level für die verwendeten Services
erstellt worden, lässt sich dieser nun quantifizierte Parameter als QoS-Parameter
für die Formulierung des Optimierungsproblems in Abschnitt 3 verwenden.</p>
          <p>Level 1
Level 2
Level 3
Level 4</p>
          <p>Verbindlichkeit</p>
          <p>Integrität
Vertraulichkeit
Authentifikation</p>
          <p>Level 1
Level 2
Level 3
Level 4</p>
          <p>Authentifikation
Verbindlichkeit</p>
          <p>Integrität</p>
          <p>Vertraulichkeit
(a) Kombination 1</p>
          <p>(b) Kombination 2</p>
        </sec>
        <sec id="sec-2-8-2">
          <title>Abbildung 2: Sicherheits-Level</title>
          <p>3</p>
        </sec>
      </sec>
    </sec>
    <sec id="sec-3">
      <title>Optimierungsproblem</title>
      <p>
        Die in Abschnitt 2 angesprochene Replanning-Komponente befasst sich mit dem
Service-Selektions-Problem. D. h., sie erstellt einen optimalen Ausführungsplan,
indem sie entscheidet, welcher Prozessschritt von welchem dafür infrage
kommenden Service realisiert werden soll. Optimal bedeutet in diesem Zusammenhang,
dass diejenigen Services selektiert werden, die vorgegebene Restriktionen
einhalten und hinsichtlich ihrer QoS Eigenschaften am besten sind. In anderen Worten
ist bei der Auswahl der Services zu beachten, dass die gebildete
Servicekomposition einerseits bestimmte Restriktionen in Bezug auf ihre QoS-Parameter
einhält, die in Modell 1 als Nebendingungen formuliert sind. Andererseits soll
sie die in (
        <xref ref-type="bibr" rid="ref2">2</xref>
        ) angegebene Zielfunktion maximieren, um eine optimale Lösung
darzustellen. Ein Beispiel für eine einzuhaltende Restriktion hinsichtlich der
aggregierten Ausführungszeit der ausgewählten Services wäre eine obere Grenze
von 20 Sekunden. Hinsichtlich der Zuverlässigkeit könnte eine untere Grenze bspw.
95%. Dabei hängen die unteren und oberen Schranken sowie die Zielfunktion von
dem betrachteten Szenario ab.
      </p>
      <p>
        Um das Systemmodell zu erstellen und das Optimierungsproblem zu
formulieren, wird unser in [6] vorgestellte, generische Ansatz für die fünf
QoSParameter Zuverlässigkeit r, Sicherheit s, Verfügbarkeit a, Ausführungszeit t
und Kosten c, die in dieser Reihenfolge mit k ∈ K = {1, 2, 3, 4, 5} nummeriert
werden, erweitert. Dabei wird zunächst von einer sequenziellen Anordnung von
n Prozessschritten ausgegangen. Prozessschritt i ∈ I = {1, ..., n} wird vor
Prozessschritt i + 1 ausgeführt. Für jeden Prozessschritt i gibt es mi alternative
Services ji ∈ Ji = {1, ..., mi}, wobei Prozessschritt i durch genau einen Service
ji realisiert wird. Diese Services ji unterscheiden sich hinsichtlich ihrer fünf
QoS-Parameter qijk. Ist ein höherer (geringerer) QoS-Wert besser, handelt es
sich um einen positiven (negativen) QoS-Parameter. Die Restriktionen für die
QoS werden mit bk bezeichnet. Die Entscheidungsvariablen xij ∈ {0, 1} geben
Auskunft darüber, ob Prozessschritt i durch Service j realisiert wird. Um die
(unterschiedlichen) QoS-Parameter für die Zielfunktion aggregieren zu können,
ist eine Normalisierung für alle Werte qijk erforderlich, die in Gleichung (
        <xref ref-type="bibr" rid="ref1">1</xref>
        )
angegeben ist. Andernfalls lässt sich bspw. die Sicherheit als QoS-Parameter
nicht mit der Zuverlässigkeit eines Services verrechnen. Das zu lösende
Optimierungsproblem wird in Modell 1 formuliert. Vor dem Hintergrund, eine sichere
und zuverlässige Prozessausführung zu erreichen, werden die QoS-Parameter
Zuverlässigkeit r, Sicherheit s und Verfügbarkeit a mit jeweils 33, 3% für die
Zielfunktion gewichtet.
      </p>
      <p>qinjokrm := (1 −qimjka−xm{qiinjk{}qi−jkm}in{qijk}</p>
      <p>max{qijk}−qijk
max{qijk}−min{qijk}
, falls k negativer QoS
, sonst
Modell 1 Nicht-lineares Optimierungsproblem
Zielfunktion
maximiere F (x) = Xn Xmi X3 31 qinjokrmxij</p>
      <p>
        Die zu maximierende Zielfunktion ist in (
        <xref ref-type="bibr" rid="ref2">2</xref>
        ) angegeben. In (
        <xref ref-type="bibr" rid="ref3">3</xref>
        ), (
        <xref ref-type="bibr" rid="ref4">4</xref>
        ), (
        <xref ref-type="bibr" rid="ref5">5</xref>
        ), (
        <xref ref-type="bibr" rid="ref6">6</xref>
        )
und (
        <xref ref-type="bibr" rid="ref7">7</xref>
        ) sind die Nebenbedingungen für die QoS-Parameter Zuverlässigkeit r,
Sicherheit s, Verfügbarkeit a, Ausführungszeit t und Kosten c angegeben. In (
        <xref ref-type="bibr" rid="ref8">8</xref>
        )
wird gefordert, dass für jeden Prozessschritt i genau ein Service ausgewählt wird.
Die Ganzzahligkeitsbedingung in (
        <xref ref-type="bibr" rid="ref9">9</xref>
        ) stellt sicher, dass lediglich ganze Services
selektiert werden.
      </p>
      <p>
        Da es sich bei (
        <xref ref-type="bibr" rid="ref3">3</xref>
        ), (
        <xref ref-type="bibr" rid="ref4">4</xref>
        ), (
        <xref ref-type="bibr" rid="ref5">5</xref>
        ) um nicht-lineare Gleichungen handelt, wird für
(
        <xref ref-type="bibr" rid="ref3">3</xref>
        ) und (
        <xref ref-type="bibr" rid="ref5">5</xref>
        ) die Approximation in (
        <xref ref-type="bibr" rid="ref10">10</xref>
        ) angewendet, die für z nahe 1 gute Werte
liefert [13]. Des Weiteren lässt sich (
        <xref ref-type="bibr" rid="ref4">4</xref>
        ) durch (
        <xref ref-type="bibr" rid="ref11">11</xref>
        ) ersetzen.
      </p>
      <p>n mi
Y X zij xij ≈ 1 −
i=1 j=1
n
X(1 −
i=1
mi
X zij xij )
j=1
mi
X sij xij ≥ b2
j=1</p>
      <p>Das hierdurch erhaltene lineare Optimierungsproblem lässt sich mit Methoden
des Operations Research optimal lösen, sofern eine Lösung existiert (vgl. [14]).
Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass es sich bei dem beschriebenen
Optimierungsproblem um ein NP-schweres Problem handelt [9, 15, 16]. Bei steigender
Problemgröße lässt sich die Heuristik H1_RELAX_IP [17] verwenden, die bei
großen Problemgrößen nicht signifikant schlechter abschneidet als das exakte
Lösungsverfahren [18]. Hier wird die Ganzzahligkeitsbedingung relaxiert und
das so entstandene gemischt-ganzzahlige lineare Optimierungsproblem optimal
gelöst. Anschließend werden diejenigen Services ausgewählt, deren Werte in den
Entscheidungsvariablen xij am größten sind.</p>
      <p>Computation Time m = 10
5
10
15</p>
      <p>Um einen Einblick in die Laufzeitkomplexität zu geben, wird die Laufzeit für
die Berechnung der optimalen Lösung (durch Einsatz von Branch-and-Bound
100000
10000
   iiittsaTenupom 1000
m
n
m
o
C 100
10
1
LP‐Solve
Heuristik
100000
10000
sn
m
   iiittaTeupnom 1000
m
o
C 100
10
1
LP‐Solve
Heuristik
Verfahren) für das formulierte Optimierungsproblem in Abbildung 3 und
Abbildung 4 mit der Laufzeit der Heuristik H1_RELAX_IP verglichen. Dabei erreicht
die Heuristik zumeist eine Lösungsgüte von mehr als 95% der optimalen Lösung.
In Abbildung 3 wird die Anzahl alternativer Services pro Prozessschritt mi auf
mi = 10 fixiert und die Anzahl an Prozessschritten n variiert. In Abbildung 4 wird
die Anzahl an Prozessschritten n auf n = 10 fixiert und die Anzahl alternativer
Services pro Prozessschritt mi variiert.</p>
      <p>Computation Time n = 10
5
10
15
30
35</p>
      <p>40
20 25</p>
      <p>Category Size m
Abbildung 4: Berechnungszeit bei Variation der Anzahl alternativer Services pro
Prozessschritt
4</p>
    </sec>
    <sec id="sec-4">
      <title>Zusammenfassung und Ausblick</title>
      <p>In der vorliegenden Arbeit wurde ein Serviceüberwachungs- und Steuerungsansatz
vorgestellt, der durch eine optimale Lösung des Service-Selektions-Problems
aufgrund der Gewichtung der QoS-Parameter Sicherheit, Zuverlässigkeit und
Verfügbarkeit eine sichere und zuverlässige Prozessausführung gewährleisten soll.</p>
      <p>Der Fokus für die zukünftige Arbeit wird einerseits auf die Formulierung
von linearen Optimierungsproblemen für komplexe Prozesse gelegt, um den
vorgestellten Ansatz auch für komplexe Prozessstrukturen verwenden zu können.
Andererseits sollen Kombinationen der betrachteten Sicherheits-Eigenschaften
hinsichtlich des erreichten Sicherheitsniveaus (Quality of Protection) analysiert
werden, um ein Konzept für die Definition von sinnvollen Sicherheits-Levels zu
entwickeln. Zudem wird die Evaluation des vorgestellten Ansatzes angestrebt.
Acknowledgements. Diese Arbeit wurde in Teilen durch das BMBF-finanzierte
Projekt SoKNOS (http://www.soknos.de) und durch das E-Finance Lab e. V.,
Frankfurt am Main, Deutschland, (http://www.efinancelab.de) unterstützt.</p>
    </sec>
  </body>
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