=Paper= {{Paper |id=Vol-65/paper-8 |storemode=property |title=Syntax und Semantik Ereignisgesteuerter Prozessketten (EPK) |pdfUrl=https://ceur-ws.org/Vol-65/06nuettgens.pdf |volume=Vol-65 }} ==Syntax und Semantik Ereignisgesteuerter Prozessketten (EPK)== https://ceur-ws.org/Vol-65/06nuettgens.pdf
                              Syntax und Semantik
                     Ereignisgesteuerter Prozessketten (EPK)

                   Markus Nüttgens                                                            Frank J. Rump

               Universität Trier                                          Fachhochschule OL/Ostfriesland/WHV
           Wirtschaftsinformatik II                                                Fachbereich Technik
        Postfach 3825, D-54286 Trier                                        Constantiaplatz 4, D-26723 Emden
        E-Mail: markus@nuettgens.de                                        E-mail: rump@informatik-emden.de


          Abstract: Die Ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK) wurde zur Dokumentation
          von Geschäftsprozessen entwickelt und hat in der Praxis eine weite Verbreitung
          gefunden. Aufgrund der hohen Akzeptanz und der wachsenden Bedeutung
          prozessorientierter Organisationsstrukturen dient sie zunehmend als Grundlage für
          ein integriertes Geschäftsprozessmanagement. Ein durchgängiges Management-
          konzept zur werkzeuggestützten Planung, Steuerung, Ausführung und Kontrolle
          von Geschäftsprozessen erfordert eine korrekte Formalisierung und Implemen-
          tierung der EPK-Syntax und -Semantik. Die in der Theorie und Praxis dokumen-
          tierten Beiträge zur EPK-Formalisierung leisten dies nur mit wesentlichen
          Einschränkungen. In diesem Beitrag erfolgt eine Formalisierung des Kontrollfluss-
          konzeptes auf der Grundlage der ursprünglichen EPK-Syntax und -Semantik. Der
          vorliegende Ansatz kann um ein Ressourcen-, Mengen- und Zeitkonzept erweitert
          werden und bietet Anwendern und Werkzeugherstellern einen stabilen Bezugs-
          rahmen zur korrekten Modellierung und Anwendung von EPK-Geschäftsprozess-
          modellen.




1      Einführung
Die Ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK) wurde am Institut für Wirtschaftsinformatik
(IWi) der Universität des Saarlandes in Zusammenarbeit mit der SAP AG zur
Dokumentation von Geschäftsprozessen entwickelt [KNS92]. Sie ist zentraler Bestand-
teil der SAP-Referenzmodelle [Ke99] und der ARIS-Konzepte [Sc99, Sc01] und somit
Grundlage modellgetriebener Ansätze für ein durchgängiges und werkzeuggestütztes
Geschäftsprozessmanagement.

Ein Managementkonzept zur werkzeuggestützten Planung, Steuerung, Ausführung und
Kontrolle von Geschäftsprozessen erfordert eine hinreichende Spezifikation des EPK-
Konzeptes. Die Formalisierung vermeidet unterschiedliche Interpretationen und ist Basis
für korrekte Anwendungen und Implementierungen von Geschäftsprozessmodellen. In
der Literatur sind bislang nur einige wenige Ansätze zur formalen Spezifikation der
EPK-Syntax und -Semantik vorgeschlagen worden.



 Nüttgens, M.; Rump, F.: Syntax und Semantik Ereignisgesteuerter Prozessketten (EPK), in: Prozessorientierte Methoden und Werkzeuge für die
   Entwicklung von Informationssystemen (Promise’2002), Gemeinsames Fachgruppentreffen der GI-Fachgruppen „Petrinetze und verwandte
       Systemmodelle“ und „Entwicklungsmethoden für Informationssysteme und ihre Anwendung“ (EMISA), Hasso-Plattner-Institut für
                           Softwaresystemtechnik an der Universität Potsdam, 9.-11. Oktober 2002, Potsdam 2002
Im Regelfall wird eine „Übersetzersemantik“ in Zustandsdiagramme (Petrinetze,
Statecharts etc.) zugrunde gelegt, um die vorhandenen formalen Analysetechniken zur
Verifikation von (Geschäfts-)Prozessmodellen nutzen zu können. Exemplarische
Forschungsansätze finden sich bei Chen/Scheer und Hoffmann/Scheer [CS94, HSH95],
Langner/Schneider/Wehler [LSW97a, LSW97b, LSW97c, LSW97d, LSW98],
Rodenhagen/Modt [Ro97, MR00], v. Uthmann [Ut97, Ut98], Weikum/Wodtke [We97,
Wo97], Volkmer [Vo97], v. d. Aalst [Aa98, Aa99] und Rittgen/Dehnert [Ri99a, Ri99b,
Ri99c, Ri99d, Ri00a, Ri00b, Ri00c, De01, DR01]. Weitere eigenständige formale
Ansätze zur Syntax- und Semantikdefinition finden sich bei Rump [Ru95, ZR96, Ru97a,
Ru97b, Ru97c, Ru99], Moll [Mo96] und Heimig [He01]. Einen konzeptionellen Ansatz
im Rahmen der „Grundsätze ordungsgemäßer Modellierung“ verfolgen Becker/
Rosemann/Schütte [BRS95, Ro96].

Keiner dieser Ansätze spezifiziert das EPK-Konzept vollständig auf der Grundlage der
ursprünglichen Syntax und Semantik. Vielmehr werden entweder wesentliche
Bestandteile der EPK-Syntax und -Semantik nicht oder mit mehr oder weniger starken
Einschränkungen formalisiert. Insbesondere die Übersetzersemantiken in Petrinetze
führen bei der Formalisierung des Synchronisationsverhaltens bei (X)OR-Verknüpfungs-
operatoren zu Problemen, da deren Semantik nicht lokal beschränkt ist. Eine
unreflektierte Übernahme der Verifikationskonzepte für Petrinetze führt ebenfalls zu
Differenzen bei der Beurteilung ausgewählter, besonders kritischer EPK-Eigenschaften
(z.B. Verklemmungsfreiheit von EPKs).

In Abb. 1 ist exemplarisch ein EPK-Schema zur Beschreibung des Geschäftsprozesses
„Kreditantrag bearbeiten“ aufgeführt. Das Kontrollflusskonzept wird als eine Abfolge
von Ereignissen, Funktionen, Verknüpfungsoperatoren und Prozesswegweisern
beschrieben und kann um den Ressourcenaspekt (Organisationseinheiten, Informations-
und Sachobjekte) ergänzt werden. Funktionen und Prozesswegweiser können aus prag-
matischen Gründen horizontal und vertikal (de-)komponiert werden. Dies wird logisch
über die Verwendung gemeinsamer Ereignisse (E8, E9, E10) ausgedrückt. Prozess-
wegweiser zeigen explizit Schnittstellen zwischen vor- und nachgelagerten (Teil-)
Prozessketten an und dienen insbesondere bei großen EPK-Schemata als wichtige
Navigationshilfe. Die relevanten Ressourcenaspekte können ebenfalls direkt im
Kernmodell oder in hierarchisierten Teilmodellen abgebildet werden.

Die aus dem EPK-Schema resultierenden Prozessszenarien sind weitgehend selbst-
erklärend: Innerhalb des Kernprozesses „Kreditantrag bearbeiten“ wird der Kreditantrag
erfasst (F1) und einer standardisierten Risikoprüfung unterzogen (F2). Im Falle des
negativen Ausgangs der (Erst-)Prüfung erfolgt eine weitere fallspezifische Abschätzung
(F3). Diese endet entweder mit der Ablehung (F4) oder einer Wiedervorlage zur
Risikoprüfung (F2). Im Falle einer positiven Risikoprüfung ist es von Relevanz, ob es
sich um einen Neukunden handelt. In diesem Fall erfolgt nebenläufig zur Erstellung des
Kreditvertrages (F5) eine Bedarfsanalyse (F6). Sobald der Kreditvertrag vorbereitet ist,
kann dieser von den Vertragspartnern unterschrieben werden (F7). Bei Neukunden kann
eine Nachberatung (F8) frühestens dann erfolgen, wenn der Kreditvertrag vorbereitet ist
und die Bedarfsanalyse abgeschlossen ist.
Kreditantrag bearbeiten                                                                               Kreditantrag erfassen
                                                                  E1
                                                                                                                                        E1
                                                  Kredit ist
                                                  beantragt                                                           Kredit ist
                                                                                                                      beantragt
                                                                  F1
                                                                                                                                        F1
                                                 Kreditantrag                       Kunde
                                                  erfassen                                                           Kreditantrag
                                                                                                                                              Kreditantrag
                                                                                         Kunden-                      erfassen
                                                                                         bertreuer
                                                                  E2
                                                                                                                                        E2
                                                 Antragsdaten
                                                  sind erfasst                                                       Antragsdaten
                                                                                                                      sind erfasst
                                                             V1



                                                                  F2
                                                   Risiko-
                                                   prüfung
                                                 durchführen


                                                             V3                   V5
                                                                                                                                                        Bedarfsanalyse durchführen
                                                                                                                                                                                  E8
                                                                                  V6                                       V7
                                           E3
                                                                                                                                                                 Antragsteller
                          Risikoprüfung                                                                                                                          ist Neukunde
                           ist negativ                                                                                             E8
                                                                                         E7
                                                                                                                                                                                  F6.1
                                           F3                          Risikoprüfung                             Antragsteller
                                                                         ist positiv                             ist Neukunde                                     Kundentyp
                             Kunden-                                                                                                                               ermitteln
                            bewertung
                            überprüfen                                                   F5                                        F6
                                                                                                                  Bedarfs-                                                        E8.1
                                    V4                                 Kreditvertrag
                                                                                                                   analyse                                        Kundentyp
                                                                         erstellen
                                                                                                                 durchführen                                         ist
                                                                                                                                                                   ermittelt
                             E4                         E5                               E9                                        E10
               Kunden-                    Kunden-                                                                  Bedarfs-                                                       F6.2
                                                                        Kreditvertrag
              bewertung                  bewertung                                                                analyse ist
                                                                       ist vorbereitet                                                                          Bedarfsstruktur
              ist positiv                ist negativ                                                             durchgeführt
                                                                                                                                                                  ermitteln
                                                                                  V8                                       V9
                                                        F4
                                                                                                                                                                                  E10
                                         Kreditantrag
                                          ablehnen                                                                                                                 Bedarfs-
                                                                                                                                   P1                             analyse ist
                                                                                         F7                                                                      durchgeführt
                                                        E6
                                                                        Kreditvertrag                           Zusatzprodukte
                                     Kreditantrag                      unterschreiben                              anbieten
                                     ist abgelehnt
                                                                                         E11
                                                                        Kreditvertrag
                                                                             ist
                                                                       abgeschlossen



EPK-Symbole
                                                                                                Zusatzprodukte anbieten
               Ereignis                                                                                          P2                               P2

                                                                                              Kreditantrag                         Kreditantrag
               Funktion                                                                        bearbeiten                           bearbeiten


                Prozesswegweiser
                                                                                                                E9                                E10
                                                                                                                                     Bedarfs-
                                                                                              Kreditvertrag
               Organisationseinheit                                                                                                 analyse ist
                                                                                              ist vorbereitet
                                                                                                                                   durchgeführt
                                                                                                                           V9
                Informations- und
                Sachobjekt
                                                                                                                                   F8
               Verknüpfungsoperator
                                                                                                                Nachberatung
                                                                                                                 durchführen

               Kontrollfluss
                                                                                                                                   E12
               Ressourcenfluss
                                                                                                                Zusatzprodukte
                                                                                                                sind angeboten
               Informationsfluss




                  Abb. 1: Ereignisgesteuerte Prozesskette: Fallbeispiel „Kreditantrag“
2     Syntax- und Semantikdefinition
Nachfolgend wird eine Formalisierung des EPK-Kontrollflusskonzeptes durch eine
umfassende Syntax- und Semantikdefinition vorgestellt. Hierbei wird ein operationaler
Ansatz zur Semantikdefinition verfolgt, da dieser unmittelbar die schrittweise
Berechnung sämtlicher erreichbaren Zustände und darauf aufbauende Analysen
ermöglicht [Ru99]. Für die Beschreibung der Syntax und Semantik von EPKs werden
die Definitionen der Multimenge und der darauf möglichen Operationen benötigt.

Definition 2.1 (Multimenge) Eine Multimenge M über einer Menge A ist ein Paar
M = ( A, m) , wobei m die Abbildung m : A → N 0 ist. m(a ) heißt Multiplizität von
a ∈ A . AMS stellt die Menge aller Multimengen über A dar. Eine Multimenge kann
durch ihre formale Summe dargestellt werden: M = ∑ a∈A m(a )a .
Seien M 1 = ( A, m1 ) , M 2 = ( A, m 2 ) ∈ AMS und a ∈ A . Es gilt

         a ∈ M 1 , falls m1 (a) ≥ 1                              (Elementbeziehung)
         M 1 ≤ M 2 , falls ∀a ∈ A : m1 (a) ≤ m 2 (a)             (Inklusion)
         M 1 = M 2 , falls M 1 ≤ M 2 und M 2 ≤ M1                (Gleichheit)
         M 1 + M 2 = ∑ a∈A (m1 (a) + m 2 (a ))a                  (Addition)
         M 1 − M 2 = ∑ a∈A ((m1 (a) − m 2 (a )) max 0)a          (Subtraktion)
         | M 1 |= ∑ a∈A m1 (a)                                   (Kardinalität)


2.1    Syntaxdefinition

Dieser Abschnitt beschreibt die Syntax einer EPK, bei der zunächst nur der Kontrollfluss
betrachtet wird und somit als Knoten nur Ereignisse, Funktionen, Verknüpfungs-
operatoren und Prozesswegweiser zugelassen werden. Weiterhin beschränkt sich die
folgende Definition zunächst auf nicht-hierarchische EPKs.

Definition 2.2 (flaches EPK-Schema) Ein flaches EPK-Schema A ist ein Tupel
A = ( E , F , P, V , C , S 0 ) , für welches gilt:
    • E ist eine Menge von Ereignissen mit E ≠ ∅ ,
    • F ist eine Menge von Funktionen mit F ≠ ∅ ,
    • P ist eine Menge von Prozesswegweisern und
    • V ist eine Menge von Verknüpfungsoperatoren, die sich in paarweise disjunkte
       Teilmengen VOR , V XOR und V AND aufteilt, so dass V = VOR ∪ V XOR ∪ V AND .
    • E , F , P und V sind paarweise disjunkt.
    • Sei K = E ∪ F ∪ P ∪ V . Die Multimenge C = ( K × K , mC ) beschreibt den
       Kontrollfluss.
    • S 0 ⊆ K MS ist eine Menge von Startbelegungen.
Die Menge S 0 stellt in der Regel eine Teilmenge der Startereignisse dar und legt fest,
welche Kombinationen von eingetretenen Startereignissen eine initiale EPK-Instanz
aufweisen kann. Falls keine Prozesswegweiser im EPK-Schema verwendet werden
( P = ∅ ), lässt sich das flache EPK-Schema auch kurz durch A = ( E , F , V , C , S 0 )
darstellen.
Zur Vereinfachung werden folgende Schreibweisen eingeführt:

    1.   j → C k :⇔ ( j , k ) ∈ C
    2.   •k = ( K , mVk ) , wobei mV ( j ) = mC (( j , k )) ist, sei die Multimenge der
                                        k
         direkten Vorgänger von k , und
    3.   k • = ( K , m N ) , wobei m N ( j ) = mC ((k , j ))       ist, enthält die direkten
                       k                    k
         Nachfolger von k .
    4.    j →*C k :⇔ ∃a1 ,..., an ∈ K , n > 1 : j = a1 →C a2 →C ... →C an = k ; die Relation

         →*C beschreibt, welche Elemente von K durch den Kontrollfluss miteinander
         verbunden sind.
    5.    j →VC k :⇔ ∃v1 ,..., vn ∈ V , n ≥ 0 : j →C v1 →C ... →C vn →C k ; die Relation
         →VC beschreibt, welche Elemente von K im Kontrollfluss nur über
         Verknüpfungsoperatoren miteinander verbunden sind.

Zusätzlich werden folgende Mengen definiert:

     E S = {e ∈ E | ¬∃g ∈ E : g →*C e}          Menge der Startereignisse,
     E E = {e ∈ E | ¬∃g ∈ E : e →*C g}          Menge der Endereignisse,
     S AND = {v ∈ V AND || •v |= 1}             Menge der AND-Split-Operatoren,
     S XOR = {v ∈ V XOR || •v |= 1}             Menge der XOR-Split-Operatoren,
     S OR = {v ∈ VOR || •v |= 1}                Menge der OR-Split-Operatoren,
     J AND = {v ∈ V AND || •v |> 1}             Menge der AND-Join-Operatoren,
     J XOR = {v ∈ V XOR || •v |> 1}             Menge der XOR-Join-Operatoren,
     J OR = {v ∈ VOR || •v |> 1}                Menge der OR-Join-Operatoren.


Ein syntaktisch korrektes, flaches EPK-Schema A = ( E , F , P, V , C , S 0 ) muss weiterhin
die folgenden Eigenschaften erfüllen:

    1.    Sei C S = {( j , k ) | ( j , k ) ∈ C} . G = ( K , C S ) ist ein gerichteter und zusammen-
          hängender Graph.
      2.     Alle Kontrollflusskanten haben die Multiplizität 1:1
             ∀( j , k ) ∈ C : mC (( j , k )) = 1
      3.     Funktionen besitzen genau eine eingehende und genau eine ausgehende
             Kontrollflusskante:
             ∀f ∈ F :| • f |=| f • |= 1
      4.     Ereignisse haben genau eine eingehende und/oder genau eine ausgehende
             Kontrollflusskante:
             ∀e ∈ E :| •e |≤ 1∧ | e• |≤ 1
              (Falls ein Ereignis nur eine Kontrollflusskante aufweist, handelt es sich um
              ein Start- oder Endereignis: ∀e ∈ E :| •e | + | e• |= 1 ⇒ e ∈ E S ∪ E E )
      5.     Prozesswegweiser haben genau eine eingehende oder eine ausgehende
             Kontrollflusskante:
             ∀p ∈ P :| • p | + | p• |= 1
      6.     Verknüpfungsoperatoren haben entweder eine eingehende und mehrere
             ausgehende (Split-Operator) oder mehrere eingehende und eine ausgehende
             Kontrollflusskante (Join-Operator):
             ∀v ∈ V : (| •v |= 1∧ | v• |> 1) ∨ (| •v |> 1∧ | v• |= 1)
      7.     Es gibt keinen gerichteten Kreis im EPK-Schema, der nur aus
             Verknüpfungsoperatoren besteht:
             ∀u, v ∈ V : u →VC v ⇒ u ≠ v
      8.     Ereignisse sind nur mit Funktionen und Prozesswegweisern (möglicherweise
             über Verknüpfungsoperatoren) verbunden:
             ∀e ∈ E , f ∈ K − V : e →VC f ⇒ f ∈ F ∪ P
      9.     Funktionen und Prozesswegweiser sind nur mit Ereignissen (möglicherweise
             über Verknüpfungsoperatoren) verbunden:
             ∀f ∈ F ∪ P, e ∈ K − V : f →VC e ⇒ e ∈ E
      10.    Nach Ereignissen folgt kein XOR- oder OR-Split-Operator im Kontrollfluss:2
             ∀e ∈ E : e →VC v ∧ v ∈ V ⇒ v ∈ S AND ∪ J OR ∪ J XOR ∪ J AND
      11.    Es gibt mindestens ein Start- und mindestens ein Endereignis:
             | E S |> 0∧ | E E |> 0
      12.    In einer Startbelegung dürfen nur Startereignisse und diese nur mit der
             Multiplizität 1 enthalten sein:
             ∀S ∈ S 0 ∀e ∈ S : e ∈ E S ∧ m S (e) = 1
      13.    Jedes Startereignis ist in einer Startbelegung enthalten:
             ∀e ∈ E S ∃S ∈ S 0 : e ∈ S



1
    Anschaulich gesprochen wird hierdurch die Einfachheit des Graphen gefordert. Die dadurch mögliche
    Darstellung der Kanten als Teilmenge von K x K wird allerdings nicht gewählt, da die Einfachheit bei den in
    [Ru99] eingeführten Junktornetzen nicht mehr gegeben ist, aber trotzdem dieselbe Semantikdefinition
    anwendbar sein soll.
2
    Somit werden nur die in [KN92] dargestellten Verknüpfungsarten erlaubt. Diese Einschränkung entspricht
    auch der Interpretation des Ereignisbegriffes im Kontext deterministischer endlicher Zustandsautomaten.
Definition 2.3 (syntaktisch korrektes, flaches EPK-Schema) Ein flaches EPK-Schema
 A = ( E , F , P, V , C , S 0 ) heißt syntaktisch korrekt, wenn das Schema die Eigenschaften 1-
13 erfüllt.

Geschäftsprozesse werden in der Praxis aufgrund der besseren Übersichtlichkeit und der
Möglichkeit der Wiederverwendung von Prozessteilen nicht durch ein einzelnes EPK-
Schema, sondern durch eine Menge von EPK-Schemata beschrieben, die über Prozess-
wegweiser oder Funktionen miteinander verbunden sind. Diese hierarchischen EPK-
Schemata werden im folgenden eingeführt.

Definition 2.4 (hierarchisches EPK-Schema) Sei E ′ = { A1 ,..., An } eine Menge von
EPK-Schemata.             Ein        hierarchisches     EPK-Schema      A ist ein Tupel
A = ( E , F , P, V , C , S 0 , H ) , für welches
    •      A′ = ( E , F , P, V , C , S 0 ) ein flaches EPK-Schema ist und
    •      H ⊆ ( F ∪ P ) × E ′ die Verknüpfung zu einem anderen EPK-Schema herstellt
          (Hierarchierelation)

Die Relation H ordnet somit einer Funktion oder einem Prozesswegweiser ein anderes
EPK-Schema zu. Eine Funktion, die derart durch ein anderes EPK-Schema verfeinert
wird, wird im folgenden hierarchisierte Funktion genannt. In einer EPK-Schemamenge
werden nun EPK-Schemata zusammengefasst, bei denen die über Prozesswegweiser
oder Funktionen referenzierten EPK-Schemata auch wieder selbst Elemente der EPK-
Schemamenge sind.

Definition 2.5 (EPK-Schemamenge) Eine EPK-Schemamenge E * = { A1 ,..., An } ist eine
Menge von (flachen oder hierarchischen) EPK-Schemata, bei der für alle hierarchischen
EPK-Schemata Ai = ( Ei , Fi , Pi , Vi , Ci , S 0 i , H i ) gilt: H i ⊆ (Fi ∪ Pi ) × E * .

Durch die nachfolgende Definition eines syntaktisch korrekten, hierarchischen EPK-
Schemas wird festgelegt, wie die Verknüpfung von EPK-Schemata einer EPK-
Schemamenge zu erfolgen hat:

Definition 2.6 (syntaktisch korrektes, hierarchisches EPK-Schema) Sei
E * = { A1 ,..., An } eine EPK-Schemamenge. Ai = ( Ei , Fi , Pi , Vi , Ci , S 0 i , H i ) ∈ E * ist ein
syntaktisch korrektes, hierarchisches EPK-Schema, wenn folgende Forderungen erfüllt
sind:

     1.     A′ = ( Ei , Fi , Pi , Vi , Ci , S 0 i ) ist ein syntaktisch korrektes, flaches EPK-Schema.
     2.    Jedem Prozesswegweiser ist über die Hierarchierelation genau ein EPK-
           Schema zugeordnet:
           ∀p ∈ Pi :| { A ∈ E * | ( p, A) ∈ H i } |= 1
      3.     Jeder Funktion wird maximal ein EPK-Schema zugewiesen:
             ∀f ∈ Fi :| { A ∈ E * | ( f , A) ∈ H i } |≤ 1
      4.     Die Menge der vorangehenden Ereignisse einer hierarchisierten Funktion
             entspricht der Menge der Startereignisse des referenzierten EPK-Schemas:
             ∀f ∈ Fi : ( f , A j ) ∈ H i ⇒ {e ∈ Ei | e →VC f } = E S j
      5.     Die Menge der nachfolgenden Ereignisse einer hierarchisierten Funktion
             entspricht der Menge der Endereignisse des referenzierten Schemas:
             ∀f ∈ Fi : ( f , A j ) ∈ H i ⇒ {e ∈ Ei | f →VC e} = E E j
      6.     Die Menge der vorangehenden Ereignisse eines Prozesswegweisers ist eine
             Teilmenge der Startereignisse des referenzierten EPK-Schemas:
             ∀p ∈ Pi : ( p, A j ) ∈ H i ⇒ {e ∈ Ei | e →VC p} ⊆ E S j
      7.     Die Menge der nachfolgenden Ereignisse eines Prozesswegweisers ist eine
             Teilmenge der Endereignisse des referenzierten Schemas:
             ∀p ∈ Pi : ( p, A j ) ∈ H i ⇒ {e ∈ Ei | p →VC e} ⊆ E E j
      8.     Das hierarchische EPK-Schema Ai ist nicht über die Hierarchierelation mit
             sich selbst verbunden (Verbot der Rekursion):
             ¬∃Ai1 ,..., Ai j ∈ E * : (∀k ,1 ≤ k < j∃f ∈ Fi k ∪ Pi k : ( f , Ai k +1 ) ∈ H i k ) ∧ Ai1 = Ai j = Ai

Diese Forderungen bieten die Möglichkeit, aus einem syntaktisch korrekten,
hierarchischen EPK-Schema ein flaches EPK-Schema zu erzeugen („Flachklopfen“),
indem hierarchisierte Funktionen bzw. Prozesswegweiser durch die in der
Hierarchierelation referenzierten EPK-Schemata sukzessive verfeinert werden, wobei die
Verknüpfung durch die in beiden Schemata enthaltenen, benachbarten Ereignisse
spezifiziert ist. Aufgrund dieser Möglichkeit werden zur Semantikdefinition nur flache
Schemata ohne Prozesswegweiser betrachtet, was entsprechend dieser Ausführungen
keine Einschränkung darstellt.


2.2        Semantikdefinition

Zur Definition der Semantik wird zunächst das flache EPK-Schema in ein
Vorverknüpfer-ergänztes, flaches EPK-Schema umgewandelt. Dazu wird vor jedem
Join-Operator für jede Kante ein Vorverknüpfer in den Kontrollfluss eingefügt, um
feststellen zu können, welche eingehenden Pfade aktiviert sind.

Definition 2.7 (Vorverknüpfer-ergänztes, flaches EPK-Schema) Ein Vorverknüpfer-
ergänztes EPK-Schema A′ = ( E , F , V , W , C ′, S 0 ) zu einem syntaktisch korrekten EPK-
Schema A = ( E , F , V , C , S 0 ) ergibt sich durch folgende Ergänzung einer Menge von
Vorverknüpfern W im Graphen, wobei K ′ = E ∪ F ∪ V ∪ W und C ′ = ( K ′ × K ′, mC ′ ) 3:

3
    Im folgenden beziehen sich die Multimengen der direkten Vorgänger und Nachfolger auf die Mengen K’
    und C’.
    •    | W |= ∑ v∈J OR ∪ J XOR ∪ J AND | {x ∈ K | ( x, v) ∈ C} |
    •    ∀( x, v) ∈ C , v ∈ J OR ∪ J XOR ∪ J AND ∃w ∈ W : ( w, v) ∈ C ′ ∧ ( x, w) ∈ C ′
    •    ∀( x, y ) ∈ C , y ∈ E ∪ F ∪ S OR ∪ S XOR ∪ S AND : ( x, y ) ∈ C´
    •    ∀( j , k ) ∈ C ′ : mC ′ (( j , k )) = 1
    •    ∀w ∈ W :| •w |=| w• |= 1

Weiterhin sind einige einführende Definitionen erforderlich:

Definition 2.8 (Zustand eines EPK-Schemas) Seien ein Vorverknüpfer-ergänztes EPK-
Schema A′ und die Menge K ′ als Menge aller Knoten dieses EPK-Schemas gegeben.
      ′ ist ein Zustand des EPK-Schemas A′ .
S ∈ K MS

Falls ein Element e ∈ K ′ des EPK-Schemas in einem Zustand S enthalten und somit
 e ∈ S ist, wird e als aktiviert in S bezeichnet. Für Ereignisse bedeutet dies anschau-
lich, dass sie eingetreten sind, und für Funktionen, dass sie sich gerade in Ausführung
befinden.
Zur Beschreibung der Dynamik einer EPK wird weiterhin zunächst die EPK-Instanz
eingeführt, die eine Instanz zu einem gegebenen Schema darstellt und der daher ein
konkreter Zustand zugeordnet ist.

Definition 2.9 (EPK-Instanz) Sei S ein Zustand des EPK-Schemas A′ . Eine EPK-
Instanz I ist ein Tupel I = ( A′, S ) .

Zur Definition der Semantik muss exakt festgelegt werden, welche Zustände von einer
gegebenen EPK-Instanz I = ( A′, S ) im nächsten Schritt erreicht werden können.
                                                  ′ × K MS
Gesucht ist somit eine Transitionsrelation TR ⊆ K MS    ′ für ein EPK-Schema A′ ,
die einem Zustand S einen Folgezustand S ′ zuordnet, so dass ( S , S ′) ∈ TR gilt.
Anschaulich wird dafür im folgenden S → TR S ′ geschrieben. Anhand dieser
Transitionsrelation kann der Übergang einer EPK-Instanz I = ( A′, S ) in einen
Folgezustand S ′ ermittelt werden.

Zur Einführung der Transitionsrelation → TR wird ein Vorverknüpfer-ergänztes EPK-
Schema vorausgesetzt. Sei S = ( K ′, m S ) ein Zustand und a ∈ S . {a} n sei die
Multimenge ( K ′, m) , die nur das Element a enthält ( b ∈ {a} n ⇒ b = a ) und für die
m(a ) = n ist. Die Transitionsrelation → TR wird folgendermaßen definiert:
                    1-3. S ′ = ( S − {a}1 ) + a • , falls a ∈ ( E − E E ) ∪ F ∪ S AND
                    4.    S ′ = ( S − {a}1 ) + {b}1 , b ∈ a • , falls a ∈ S XOR
                    5.    S ′ = ( S − {a}1 ) + B , B ≤ a • ∧ | B |> 0 , falls a ∈ S OR
                    6.    S ′ = ( S − •v) + v • , falls a ∈ W , v ∈ a • , v ∈ J AND und
S → TR S ′ :⇔             ∀w ∈ •v : w ∈ S
                    7.    S ′ = ( S − {a}1 ) + v • , falls a ∈ W , v ∈ a • , v ∈ J XOR ,
                          | {w ∈ •v | w ∈ S} |= 1 und
                       ¬∃S1 ,..., S n : S1 = S − {a}1 ∧ S1 →TR ... →TR S n ∧ w ∈ S n ∧ w ∈ •v
                    8. S ′ = ( S − •v) + v • , falls a ∈ W , v ∈ a • , v ∈ J OR und
                         ¬∃S1 ,..., S n : S1 = S − •v ∧ S1 →TR ... →TR S n ∧ w ∈ S n ∧ w ∈ •v


Der aktuelle Zustand eines EPK-Schemas kann durch „wandernde“ Prozessmappen
veranschaulicht werden. Liegt eine Prozessmappe auf einem Kontrollflussobjekt, so ist
dieses im Zustand „aktiv“, andernfalls „inaktiv“. Die Transitionsrelation → TR beschreibt
somit folgende Eigenschaften für die Kontrollflussobjekte:

    1.   Ereignisse leiten im Zustand „aktiv“ eine Prozessmappe (sofort) an das nach-
         folgende Kontrollflussobjekt weiter.
    2.   Funktionen leiten im Zustand „aktiv“ eine Prozessmappe (nach Beendigung des
         Bearbeitungsvorganges und der Freigabe) an das nachfolgende Kontrollfluss-
         objekt weiter.
    3.   AND-Split-Operatoren leiten im Zustand „aktiv“ (sofort) genau eine Prozess-
         mappe an jedes nachfolgende Kontrollflussobjekt weiter.
    4.   XOR-Split-Operatoren leiten im Zustand „aktiv“ (sofort) genau eine Prozess-
         mappe an genau ein nachfolgendes Kontrollflussobjekt weiter.
    5.   OR-Split-Operatoren leiten im Zustand „aktiv“ (sofort) genau eine Prozess-
         mappe an jedes Kontrollflussobjekt einer Teilmenge der nachfolgenden
         Kontrollflussobjekte weiter.
    6.   AND-Join-Operatoren leiten im Zustand „aktiv“ eine Prozessmappe (sofort) an
         das nachfolgende Kontrollflussobjekt weiter, wenn von allen vorgelagerten
         Kontrollflussobjekten (Vorverknüpfern) eine Prozessmappe eingetroffen ist.
    7.   XOR-Join-Operatoren leiten im Zustand „aktiv“ eine Prozessmappe (sofort) an
         das nachfolgende Kontrollflussobjekt weiter, wenn von genau einem direkt vor-
         gelagerten Kontrollflussobjekt (Vorverknüpfer) eine Prozessmappe eingetroffen
         ist und keine weiteren Prozessmappen mehr die verbleibenden vorgelagerten
         Kontrollflussobjekte erreichen können.
    8.   OR-Join-Operatoren leiten im Zustand „aktiv“ eine Prozessmappe (sofort) an
         das nachfolgende Kontrollflussobjekt weiter, wenn von jedem Kontroll-
         flussobjekt einer Teilmenge der direkt vorgelagerten Kontrollflussobjekte
         (Vorverknüpfer) eine Prozessmappe eingetroffen ist und keine weiteren
         Prozessmappen mehr die verbleibenden vorgelagerten Kontrollflussobjekte
         erreichen können.
Aufgrund der Semantikdefinition der Verknüpfungsoperatoren kann man leicht eine
Kontrollflusslogik beschreiben, die innerhalb einer EPK-Instanz zu einer Unter- bzw.
Überbelegung von Join-Operatoren führt. In diesem Fall können Prozessmappen im
Verlauf der Prozessausführung im EPK-Schema „verklemmen“ und als Folge kein
Endereignis mehr erreichen. Aus pragmatischen Gründen wird im EPK-
Kontrollflusskonzept keine generelle Verklemmungsfreiheit gefordert. So kann z.B. zur
Abbildung einer maximalen Nebenläufigkeit eine fallbezogenen Blockierung eines
Pfades eines EPK-Schemas in der Form einer „Kann-Verklemmung“ beabsichtigt sein.
Derartige Überlegungen sind Gegenstand von Validierungs- und Verifikationskonzepten
und erfordern Formalismen zur Definition und zum Nachweis allgemeiner Eigenschaften
eines EPK-Schemas.


3    Ausblick
In diesem Beitrag wurde für das Kontrollflusskonzept der Ereignisgesteuerten Prozess-
kette (EPK) eine formale Syntax- und Semantikdefinition entworfen. Diese kann als
Grundlage zur Formalisierung des Zeit-, Mengen- und Ressourcenkonzeptes dienen.
Alle Konzepte gemeinsam bieten dann eine valide Grundlage für eine integrierte
Geschäftsprozessarchitektur zur Konzeption und Implementierung betriebswirtschaft-
licher und (informations-)technischer EPK-Anwendungen (Geschäftsprozesssimulation,
Prozesskostenrechnung, Workflowmanagement etc.). Ein weiterer wichtiger Nutzen liegt
in der Bereitstellung adäquater Modellierungskonventionen und Verifikations- und
Transformationsverfahren.

Zur Bündelung der Forschungsaktivitäten haben die Autoren des Beitrages die Gründung
des Arbeitskreis „Geschäftsprozessmanagement mit Ereignisgesteuerten Prozessketten
(WI-EPK)“ im Fachbereich Wirtschaftsinformatik der Gesellschaft für Informatik e.V.
initiiert. Die Aktivitäten des Arbeitskreises sind unter der URL http://www.epk-
community.de dokumentiert.


Literaturverzeichnis

[Aa98]    van der Aalst, W.M.P.: Formalization and Verification of Event-driven Process
          Chains, in: Backhouse, R.C.; Baeten, J.C.M. (Hrsg.): Computing Science Reports
          98/01, Eindhoven University of Technology, Eindhoven 1998.

[Aa99]    van der Aalst, W.M.P.: Formalization and Verification of Event-driven Process
          Chains, in: Information and Software Technology 41(1999)10, S. 639-650. URL:
          http://tmitwww.tm.tue.nl/staff/wvdaalst/Publications/p74.pdf (2002-08-15)

[BRS95]   Becker, J.; Rosemann; M.; Schütte, G.: Grundsätze ordnungsmäßiger Modellierung,
          Wirtschaftsinformatik, 37(1995)5, S. 435-445.

[CS94]    Chen, R.; Scheer, A.-W.: Modellierung von Prozeßketten mittels Petri-Netz-Theorie,
          in: Scheer, A.-W. (Hrsg.): Veröffentlichungen des Instituts für Wirtschaftsinformatik,
          Heft 107, Saarbrücken 1994.
[De01]     Dehnert, J.: Four Systematic Steps Towards Sound Business Process Models,
           Proceedings of the 2nd International Colloquium on Petri Net Technologies for
           Modelling Communication Based Systems, Fraunhofer Gesellschaft ISST, Berlin
           2001, pp. 55-64. URL: http://cis.cs.tu-berlin.de/~dehnert/Publikationen/Foursteps.ps
           (2002-08-15)

[DR01]     Dehnert, J.; Rittgen, P.: Relaxed Soundness of Business Processes, Proceedings of the
           13th Conference on Advanced Information Systems Engineering (CAISE'01) ,
           Dittrich, K.L. and Geppert, A. and Norrie, M.C. (Eds.), Springer, LNCS 2068,
           Interlaken, Switzerland, 2001, pp. 157-170. URL: http://cis.cs.tu-berlin.de/~dehnert/
           Publikationen/CAISE01.ps (2002-08-15)

[He02]     Heimig, I.: Grammatikbasierte Beschreibung von Geschäftsprozessen - Methodik für
           das strukturierte Verarbeiten von Modellen, Deutscher Universitätsverlag, Wiesbaden
           2002.

[HSH95]    Hoffmann, W.; Scheer, A.-W.; Hoffmann, M.: Überführung strukturierter
           Modellierungsmethoden in die Object Modelling Technique (OMT), in: Scheer, A.-
           W. (Hrsg.): Veröffentlichungen des Instituts für Wirtschaftsinformatik, Heft 114,
           Saarbrücken 1995.

[Ke99]     Keller, G. & Partner: SAP/ R3 prozeßorientiert anwenden. Iteratives Prozeß-
           Prototyping mit Ereignisgesteuerten Prozeßketten und Knowledge Maps, Addison
           Wesley Longman, Bonn et al. 1999.

[KNS92]    Keller, G.; Nüttgens, M.; Scheer, A.-W.: Semantische Prozeßmodellierung auf der
           Grundlage "Ereignisgesteuerter Prozeßketten (EPK)", in: Scheer, A.-W. (Hrsg.):
           Veröffentlichungen des Instituts für Wirtschaftsinformatik, Heft 89, Saarbrücken
           1992. URL: http://www.iwi.uni-sb.de/iwi-hefte/heft089.zip (2002-08-15)

[LSW97a] Langner, P.; Schneider, C.; Wehler, J.: Ereignisgesteuerte Prozeßketten und Petri-
         Netze, in: Valk, R.; Jantzen, M. (Hrsg.): Bericht Nr. 196, Fachbereich Informatik der
         Universität Hamburg, Hamburg 1997. URL: http://medoc.informatik.uni-
         hamburg.de/Dienst/Repository/2.0/Body/ncstrl.uhamburg_cs%2FB-196/postscript
         (2002-08-15)

[LSW97b] Langner, P.; Schneider, C.; Wehler, J.: Prozeßmodellierung mit ereignisgesteuerten
         Prozeßketten (EPKs) und Petri-Netzen, in: Wirtschaftsinformatik, 39(1997)5, S. 479-
         489.

[LSW97c] Langner, P.; Schneider, C.; Wehler, J.: Ereignisgesteuerte Prozeßketten (EPKs) und
         Petri-Netze, in: Desel, J.; Reichel, H. (Hrsg.): Grundlagen der Parallelität, Workshop
         der GI-Fachgruppen 0.0.1 und 0.1.7 im Rahmen der INFORMATIK`97, Technische
         Berichte der TU Dresden, Fakultät Informatik, Dresden 1997.

[LSW97d] Langner, P.; Schneider, C.; Wehler, J.: Relating Event-Driven Process Chains to
         Boolean Nets, Ludwig-Maximilians-Universität München, Institut für Informatik,
         Technischer Bericht 9707, München 1997. URL: www.pst.informatik.uni-
         muenchen.de/personen/wehler/tecrep3.ps (2002-08-15)

[LSW98]    Langner, P.; Schneider, C.; Wehler, J.: Petri Net Based Certification of Event driven
           Process Chains, in: Desel, J.; Silva, M. (Hrsg.): Application and Theory of Petri Nets
           1998, Lecture notes in Computer Science Vol. 1420, (Springer) Berlin et al. 1998, S.
           286-305.
[MR00]    Moldt, D., Rodenhagen, J.: Ereignisgesteuerte Prozeßketten und Petrinetze zur
          Modellierung von Workflows, in: Giese, H.; Philippi, S. (Hrsg.): Visuelle
          Verhaltensmodellierung verteilter und nebenläufiger Software-Systeme, Proceedings
          (Münster, 13.-14. November 2000), 8. Workshop des Arbeitskreises "Grundlagen
          objektorientierter   Modellierung"    (GROOM)        der    GI-Fachgruppe      2.1.9
          ("Objektorientierte Softwareentwicklung"), Bericht Nr. 24/00-I, Münster 2000, S. 57-
          63. URL: http://wwwmath.uni-muenster.de/cs/u/versys/workshops/VVVNS2000/
          papers/Moldt.pdf (2002-08-15)

[Mo96]    Moll, M.: Formalisierung und Konsistenzprüfung des R/3-Referenzmodells,
          Diplomarbeit im Studiengang Informatik an der TU Clausthal (Prof. Möller),
          Clausthal 1996.

[Ri99a]   Rittgen, P.: Vom Prozessmodell zum Elektronischen Geschäftsprozess, in: Frank, U.;
          Hampe, F.: Arbeitsberichte des Instituts für Wirtschaftsinformatik, Nr. 17, Koblenz-
          Landau 1999. URL: http://www.uni-koblenz.de/~rittgen/Nr17.pdf (2002-08-15)

[Ri99b]   Rittgen, P.: Modified EPCs and Their Formal Semantics, in: Frank, U.; Hampe, F.:
          Arbeitsberichte des Instituts für Wirtschaftsinformatik, Nr. 19, Koblenz-Landau 1999.
          URL: http://www.uni-koblenz.de/~rittgen/Nr19.pdf (2002-08-15)

[Ri99c]   Rittgen, P.: Objektorientierte Analyse mit EMK, in: Sinz, E.J. (Hrsg.): Modellierung
          betrieblicher Informationssysteme, Proceedings der MobIS-Fachtagung 1999
          (Bamberg, 14.-15.10.1999), Rundbrief der GI-Fachgruppe 5.10 6(1999)1, S. 8-23.
          URL: http://www.uni-koblenz.de/~rittgen/mobis99.pdf (2002-08-15)

[Ri99d]   Rittgen, P.: From Process Model to Electronic Business Process, in: European
          Conference on Information Systems ECIS 1999, June 23 - 25, Copenhagen Business
          School, Copenhagen, Denmark, proceedings, volume II, 1999, pp. 616 ff. URL:
          http://www.uni-koblenz.de/~rittgen/ecis99.pdf (2002-08-15)

[Ri00a]   Rittgen, P.: Paving the Road to Business Process Automation, European Conference
          on Information Systems (ECIS) 2000, Vienna, Austria, July 3 - 5, 2000, pp. 313-319.
          URL: http://www.uni-koblenz.de/~rittgen/ecis00.pdf (2002-08-15)

[Ri00b]   Rittgen, P.: EMC - A Modeling Method for Developing Web-based Applications,
          International Conference of the International Resources Management Association
          (IRMA) 2000, Anchorage, Alaska, USA, May 21 - 24, 2000, pp. 135-140.
          http://www.uni-koblenz.de/~rittgen/irma00.pdf (2002-08-15)

[Ri00c]   Rittgen, P.: Quo vadis EPK in ARIS? Ansätze zu syntaktischen Erweiterungen und
          einer formalen Semantik, in: WIRTSCHAFTSINFORMATIK 42(2000)1, S. 27-35.
          URL: http://www.uni-koblenz.de/~rittgen/ZWI00.pdf (2002-08-15)

[Ro97]    Rodenhagen, J.: Darstellung ereignisgesteuerter Prozeßketten (EPK) mit Hilfe von
          Petrinetzen, Diplomarbeit Universität Hamburg Fachbereich Informatik (Prof. Valk),
          Hamburg 1997.

[Ro96]    Rosemann, M.: Komplexitätsmanagement in Prozeßmodellen - Methodenspezifische
          Gestaltungsempfehlungen für die Informationsmodellierung, Dissertation Universität
          Münster (Prof. Becker), in: Scheer, A.-W. (Hrsg.): Schriften zur EDV-orientierten
          Betriebswirtschaftslehre, Gabler, Wiesbaden 1996.

[Ru95]    Rump, F.J.: Ereignisgesteuerte Prozeßketten zur formal fundierten Geschäftsprozeß-
          modellierung,    in:   Informationssystem-Achitekturen, Rundbrief des GI-
          Fachausschusses 5.2, 2(1995)2, S. 94-96.

[Ru97a]   Rump. F.J.: Erreichbarkeitsgraphbasierte Analyse ereignisgesteuerter Prozeßketten,
          Technischer Bericht Fachbereich Informatik Universität Oldenburg, Oldenburg 1997.
[Ru97b]   Rump, F.J.: Analysis of business process descriptions, in: Pokorny, J. (Hrsg.):
          Proceedings of the 17th Annual Database Conference DATASEM´97, Brno, Czech
          republic, October 1997.

[Ru97c]   Rump, F.J.: Analyse ereignisgesteuerter Prozeßketten (EPK), in: Desel, J.; Reichel, H.
          (Hrsg.): Grundlagen der Parallelität, Workshop der GI-Fachgruppen 0.0.1 und 0.1.7
          im Rahmen der INFORMATIK´97, Technische Berichte der TU Dresden, Fakultät
          Informatik, Dresden 1997

[Ru99]    Rump, F.: Geschäftsprozeßmanagement auf der Basis ereignisgesteuerter
          Prozeßketten - Formalisierung, Analyse und Ausführung von EPKs, Teubner,
          Stuttgart et al.1999.

[Sc99]    Scheer, A.-W.: ARIS - Vom Geschäftsprozeß zum Anwendungssystem, 4. Aufl.,
          (Springer) Berlin et al. 1998.

[Sc01]    Scheer, A.-W.: ARIS - Modellierungsmethoden, Metamodelle, Anwendungen, 4.
          Aufl., (Springer) Berlin et al. 2001.

[Ut97]    v. Uthmann, Chr.: Nutzenpotentiale der Petrinetztheorie für die Erweiterung der
          Anwendbarkeit Ereignisgesteuerter Prozeßketten, Workshop der Arbeitsgruppe
          "Formalisierung und Analyse Ereignisgesteuerter Prozeßketten (EPK)", Universität
          Oldenburg, Oldenburg 1997. URL: http://www.wi.uni-muenster.de/is/mitarbeiter/
          ischut/epkpn.pdf (2002-08-15)

[Ut98]    v. Uthmann, Chr.: Machen Ereignisgesteuerte Prozeßketten (EPK) Petrinetze für die
          Geschäftsprozeßmodellierung obsolet?, in: EMISA FORUM (Hrsg.): Mitteilungen der
          GI-Fachgruppe "Entwicklungsmethoden für Informationssysteme und deren
          Anwendung", 1(1998), S. 100-107.

[Vo97]    Volkmer, M.: Entwicklung objektorientierter Analysemodelle für Informations-
          systeme auf Grundlage von Prozessmodellen, Shaker, Aachen 1997.

[We97]    Weikum, G.; Wodtke, D.; Kotz Dittrich, A.; Muth, P.; Weißenfels, J.: Spezifikation,
          Verifikation und verteilte Ausführung von Workflows in MENTOR, in: Informatik
          Forschung und Entwicklung, 1(1997)12, Springer, Berlin et al. 1997. URL:
          http://www-dbs.cs.uni-sb.de/papers/ife97.ps (2002-08-15)

[Wo97]    Wodtke, D.: Modellbildung und Architektur von verteilten Workflow-Management-
          Systemen, Infix, Sankt Augustin 1997.

[ZR96]    Zukunft, O.; Rump, F.: From Business Modelling to Workflow Management: An
          Integrated Approach, in: Scholz-Reiter, B.; Stickel, E. (Hrsg.): Business Process
          Modelling, Springer, Berlin et al. 1996, S. 3-22.