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      <title-group>
        <article-title>Der Beitrag der Referenzmodellierung zur Compliance im Reporting des Finanzsektors</article-title>
      </title-group>
      <contrib-group>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>Westfälische Wilhelms-Universität Münster</string-name>
          <xref ref-type="aff" rid="aff0">0</xref>
        </contrib>
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          <label>0</label>
          <institution>European Research Center for Information Systems</institution>
        </aff>
      </contrib-group>
      <fpage>11</fpage>
      <lpage>17</lpage>
      <abstract>
        <p>Gesetzliche Anforderungen an das Berichtswesen sind von einer erheblichen Heterogenität geprägt, die es erschwert, anforderungsgerechte Führungsinformationssysteme zu gestalten. Rechtsverletzungen und mit ihnen verbundene Konsequenzen (Strafen, Reputationsverlust etc.) können die Folge sein. Ein Lösungsweg kann die Abbildung der Berichtspflichten in fachkonzeptionellen Referenzmodellen darstellen. Der Beitrag beschreibt zunächst die Relevanz der Compliance im Reporting, bevor die Heterogenität der Berichtspflichten erörtert wird und eine Skizze und Potenziale eines entsprechenden Forschungsprojekts vorgestellt wir Die Finanzkrise mit ihren fatalen Folgen für die Weltwirtschaft hat die Politik und Wissenschaft gleichermaßen nach den Ursachen von derartigen Verwerfungen fragen lassen. Mertens (2010) etwa stellt die These auf, dass Kontrollgremien bzw. Kontrollorgane von Aktiengesellschaften der öffentlichen Banken ihrer Kontrollfunktion u. a. auf Grund der Komplexität des Überwachungsgegenstandes nicht mehr in der Lage sind ihre Kontrollfunktion auszuüben (Mertens, 2010). Insbesondere im Finanzsektor wird versucht, durch gesetzliche Vorgaben zur Berichterstattung eine wirksame Überwachung sicher zu stellen (Deutsche Bundesbank, 2010a, 2010b). Unter Compliance im Reporting wird die Erfüllung rechtlicher Berichtspflichten durch die Bereitstellung der hierfür notwendigen Informationen verstanden (Goeken &amp; Knackstedt, 2008). Insbesondere bei der Gestaltung von Data-Warehouse-und Business-Intelligence-Systemen müssen die gesetzlichen Anforderungen an das Berichtswesen berücksichtigt werden (Goeken &amp; Knackstedt, 2008). Die Herausforderung für Compliance im Reporting besteht primär in der umfassenden Berücksichtigung aller relevanten Vorschriften sowie der Sicherstellung einer rechtskonformen Berichterstattung, was auf Grund der Heterogenität rechtlich geregelter Berichts-</p>
      </abstract>
    </article-meta>
  </front>
  <body>
    <sec id="sec-1">
      <title>Motivation</title>
      <p>pflichten sehr aufwändig ist. Zur Effektivität und Effizienz der Realisierung von
Compliance im Reporting mittels Referenzmodellen beizutragen, ist Ziel der in diesem Beitrag
beschriebenen Forschungsperspektive. Mit dem Finanzsektor wird dabei der am stärksten
regulierte Bereich fokussiert (Abdullah, Sadiq, &amp; Indulska, 2010).
2</p>
      <p>Heterogenität der Rechtsgrundlagen für das Reporting
Die Regelungsdichte zeichnet sich durch eine hohe Heterogenität der Rechtsgrundlagen,
besonders im Finanzsektor aus. Die Heterogenität lässt sich anhand dreier wesentlicher
Facetten beschreiben, die im Folgenden erläutert werden. Die Heterogenität der
Veröffentlichung beschreibt den Umstand, dass relevante Regelungen zur Compliance des
Berichtswesens in unterschiedlichen Quellen zu finden sind, was den Überblick über die
einzuhaltenden Regelungen besonders erschwert (Deutsche Bundesbank, 2010a, 2010b).
Relevante Berichtspflichten des Finanzsektors werden beispielsweise formuliert in der
Anzeigenverordnung, im Bundesbankgesetz, in der
Finanzkonglomerate-SolvabilitätsVerordnung, in der Groß- und Millionenkreditverordnung, in der
Inhaberkontrollverordnung, im Investment- und Kreditwesengesetz, in der Liquiditätsverordnung und in der
Zusammengefasste-Monatsausweise-Verordnung.</p>
      <p>Die verstreuten Quellen weisen zudem eine hohe Heterogenität in der Darstellung der
Berichtspflichten auf. Tabelle 1 dokumentiert, dass gesetzliche Berichtsvorschriften
insbesondere formalmathematisch, textuell und tabellarisch dargestellt werden. Von jeder
dieser drei Darstellungsformen müssen Transformationen in eine
informationstechniknähere Form vorgenommen werden. Eine Vereinheitlichung der Darstellungsformen über
die relevanten Quellen hinweg, würde diese Aufgabe erleichtern.</p>
      <p>Gesetz
GroMiKV, Anlage 2
KWG § 10a (6)
AnzV, Anlage 2
Neben der Heterogenität der Veröffentlichung und der Darstellung in der Gesetzgebung,
zeichnen sich die Vorschriften darüber hinaus durch eine hohe Heterogenität der Inhalte
aus. Die inhaltliche Heterogenität bedingt sich durch die Unterschiedlichkeit der zu
regelnden Sachverhalte und stellt für eine gegebenenfalls anzustrebende Vereinheitlichung
der Darstellungsformen eine Herausforderung dar, weil vereinheitlichte
Darstellungsformen dem Facettenreichtum der Regelungen gerecht werden müssen. Als Beispiele für die
Heterogenität der Inhalte dienen Formvorschriften und Berichtsfrequenzen. Während ein
Teil der Berichte der Bundesbank oder der Bundesanstalt für
Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) formlos übermittelt werden kann, gelten für andere Berichtspflichten strenge
Formvorschriften. In Abhängigkeit ihrer Bedeutung müssen Berichte beispielsweise
unverzüglich (SolvV § 6 i. V. m. §§ 10 und 10a KWG), monatlich (LiqV § 11 i. V. m. § 11
KWG), oder jährlich (GroMiKV § 57 und § 73 i. V. m. §§ 13 (4) und 13a (6) KWG)
eingereicht werden. Die Untersuchung der Vollständigkeit der Modellierungsmethoden zur
Abbildung aller relevanten Aspekte von Berichtspflichten ist Gegenstand der
weiterführenden Forschungsaktivitäten.
3</p>
      <p>
        Entwurf eines Forschungsprojekts
Voraussetzung für die Repräsentation gesetzlicher Anforderungen in Referenzmodellen
ist die Entwicklung einer geeigneten Modellierungsmethode (Knackstedt, 2006). Wird die
Modellierungsmethode selber wieder durch ein Modell beschrieben, so spricht man je
nach dem Aspekt der Methode, der zum Gegenstand der Modellierung gemacht wird
(Metaisierungsprinzip), von sprach- bzw. prozessorientierten Metamodellen
        <xref ref-type="bibr" rid="ref3">(Strahringer,
1996)</xref>
        . Die Sprachkonstrukte etablierter Modellierungsmethoden im Bereich der
Berichtsspezifikation reichen nicht aus, um gesetzliche Vorschriften umfassend zu repräsentieren
(Goeken &amp; Knackstedt, 2009), so dass die Modellierungsansätze erweitert werden
müssen.
      </p>
      <p>
        Die Entwicklung geeigneter Modellierungsansätze und konfigurativer Referenzmodelle
ist Gegenstand des gestaltungsorientierten Forschungsparadigmas (Österle et al., 2010)
bzw. des Design-Science-Ansatzes
        <xref ref-type="bibr" rid="ref2">(Peffers, Tuunanen, Rothenberger, &amp; Chatterjee,
2007)</xref>
        in einem iterativen Vorgehen (vgl. Abbildung 1).
      </p>
      <sec id="sec-1-1">
        <title>Konstruktion</title>
        <p>der
Modellierungsmethode
evaluiert
evaluiert
evaluiert</p>
      </sec>
      <sec id="sec-1-2">
        <title>Konstruktion von Referenzmodellen</title>
        <sec id="sec-1-2-1">
          <title>Voraussetzung für</title>
        </sec>
        <sec id="sec-1-2-2">
          <title>Voraussetzung für</title>
        </sec>
        <sec id="sec-1-2-3">
          <title>Voraussetzung für</title>
          <p>Abbildung 1: Iterative Entwicklungsarbeiten</p>
        </sec>
      </sec>
      <sec id="sec-1-3">
        <title>Gestaltung des</title>
      </sec>
      <sec id="sec-1-4">
        <title>Berichtswesens</title>
        <p>Insgesamt dient die Konstruktion und Evaluation der Artefakte der Überprüfung
folgender Hypothesen:
1. Wirksamkeit der Modellierungsmethode: Der Einsatz spezifisch adaptierter
Modellierungsmethoden erhöht die Effektivität und Effizienz der Erreichung bzw.</p>
        <p>Erhaltung von Compliance im Reporting.
2. Wirksamkeit der Referenzmodelle: Der Einsatz spezieller Referenzmodelle bzw.
spezifisch erweiterter Referenzmodelle erhöht die Effektivität und Effizienz der
Erreichung bzw. Erhaltung von Compliance im Reporting.</p>
        <p>
          Die zukünftigen Forschungsarbeiten umfassen dabei insbesondere die folgenden
Arbeitsbereiche:
Anforderungen aufnehmen
In einem ersten Arbeitsschritt werden zunächst die gesetzlichen Anforderungen erfasst,
die im Rahmen des Berichtswesens im Finanzsektor Relevanz besitzen. Durch eine
Analyse der relevanten Gesetze und Verordnungen werden die gesetzlichen Anforderungen
nach ihrer Kernaussage und Zugehörigkeit zu Elementen der multidimensionalen
Datenmodellierung (vgl. z. B. Gabriel &amp; Gluchwoski (1997), Gabriel &amp; Gluchwoski (1998),
          <xref ref-type="bibr" rid="ref1">Böhnlein (2001)</xref>
          ) klassifiziert. Die Ergebnisse dienen als Anforderungsdefinition für die
Konstruktion von Modellierungsmethoden, welche die gesetzlichen Anforderungen
umfassend abbilden können und für die Zusammenarbeit von informationstechnischen und
juristischen Experten geeignet sind.
        </p>
        <p>Modellierungsmethode entwickeln
Um die Anforderungen an ein gesetzeskonformes Reporting zu modellieren, wird eine
Sprache benötigt, die über die derzeit verfügbaren Ansätze für die Berichtsmodellierung
hinaus geht. Goeken &amp; Knackstedt (2009) diskutieren die Abbildbarkeit rechtlicher
Berichtsanforderungen in multidimensionalen Modellen am Beispiel der
Modellierungssprache ME/RM und schlagen Erweiterungen dieser Modellierungssprache vor, die sich auf
andere Sprachen übertragen lassen. Das erstellte Metamodell basiert auf den
AnforderunKreditnehmer</p>
        <p>V</p>
        <p>V
Kreditgeberdimension</p>
        <p>Kreditnehmer</p>
        <p>einheit
Kreditnehmer
nach Region
Kreditnehmer
nach Branche</p>
        <p>Kredit
i.S.d.</p>
        <p>GroMiKV</p>
        <p>Geschäftsdimension
Geschäft nach</p>
        <p>Buchungsposition
Der Beitrag der Referenzmodellierung zur Compliance im Reporting des Finanzsektors 15
gen der MiFID-Direktive der Europäischen Union. Ziel der weiterführenden
Forschungsarbeiten ist es, ein sprachbasiertes Metamodell zu entwickeln, welches in der Lage ist,
sämtliche Berichtspflichten des Finanzsektors zu berücksichtigen.</p>
        <p>Entwicklung fachkonzeptioneller Referenzmodelle
Auf die Erstellung eines umfassenderen Metamodells folgt die Entwicklung
fachkonzeptioneller Referenzmodelle, welche rechtliche Grundlagen des Reportings umfassend
abbilden. Goeken &amp; Knackstedt (2009) haben ihr Metamodell durch die Entwicklung eines
konkreten Referenzmodells für die MiFID-Direktive evaluiert. Abbildung 2 zeigt
exemplarisch ein entsprechendes Modell zur Abbildung von Vorschriften in einem Teilbereich
der Groß- und Millionenkreditverordnung (GroMiKV). Die Entwicklung solcher
Referenzmodelle für das Berichtswesen bildet den Kern der zukünftigen Forschungsarbeiten.
Alle
Kreditnehmer</p>
        <p>einheiten
Alle Kreditnehmer</p>
        <p>Referenzmodellierungsspezifische
Spracherweiterungen</p>
        <p>Konfigurationsterm
Paramete(Ausprägung) (Pfeilspitze zeigt auf
das Modellelement,
dass konfiguriert
werden muss)
X
V</p>
        <p>Dimensionsebenenausprägung
Build-Time-Operator
Dimensionsebenenspezialisierung
Build-Time-Operator
Pfadselektion
(hier: exklusives Oder,
inklusives Oder)
Zeitdimension</p>
        <p>Kreditnehmerdimension
Institut(Handelsbuchinstitut) UND</p>
        <p>Melderelevanz(Großkredit)</p>
        <p>Handelsbuchposition</p>
        <p>Anlagebuchposition
Alle Geschäfte</p>
        <p>Melderelevanz(Millionenkredit)</p>
        <p>Einzelgeschäft
Geschäft nach
Geschäftskateg
orie</p>
        <p>Geschäft nach</p>
        <p>Geschäftsart
Bilanzaktiva
Derivate
Andere außerbilanzielle Geschäfte</p>
        <p>Melderelevanz(Großkredit)</p>
        <p>Patronatserklärung
Guthaben bei Zentralnotenbanken
Forderungen an Kreditinstitute
Derivate
Indossamentsverbindlichkeiten</p>
        <p>Abbildung 2: Ausschnitt der Spezifikation von Berichtspflichten i. S. d. GroMiKV
Evaluation
Mit der Verwendung von Referenzmodellen wird eine Vielzahl Nutzenpotenziale
verbunden. Eine ausführliche argumentativ hergeleitete Erörterung von Vor- und Nachteilen
findet sich beispielsweise in Becker &amp; Knackstedt (2003). Das Ziel der Evaluation ist es,
die Anwendbarkeit und Akzeptanz der erstellten Modelle zu überprüfen. Über empirische
Studien unter Beteiligung von Finanzdienstleistern und Beratungsgesellschaften soll
beispielsweise nachgewiesen werden, dass die Modellierung von Berichtspflichten und die
Verwendung der entsprechenden Modelle sowohl zu einer verbesserten Compliance als
auch zu niedrigeren Kosten führt.
4</p>
      </sec>
    </sec>
    <sec id="sec-2">
      <title>Literatur</title>
      <p>Abdullah, N., Sadiq, S., &amp; Indulska, M. (2010). Emerging Challenges in Information
Systems Research for Regulatory Compliance Management. Paper presented at the 22nd
International Conference on Advanced Information Systems Engineering (CAiSE'10),
Hammamet, Tunesien.</p>
      <p>Becker, J., &amp; Knackstedt, R. (2003). Konstruktion und Anwendung
fachkonzeptioneller Referenzmodelle im Data Warehousing. In W. E. W. Uhr, E. Schopp (Ed.),
Wirtschaftsinformatik 2003. Band II. Medien, Märkte, Mobilität. Heidelberg 2003, S.
415434.</p>
      <p>Deutsche Bundesbank. (2010a). Übersicht über die Anzeige- und Meldevorschriften
für Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierhandelsbanken nach dem KWG.
Retrieved 28.05.2010, from
http://www.bundesbank.de/download/bankenaufsicht/pdf/anz_fdi.pdf.</p>
      <p>Deutsche Bundesbank. (2010b). Übersicht der gesetzlichen Anzeige- bzw.
Meldepflichten für Institute. Retrieved 28.05.2010, from
http://www.bundesbank.de/download/bankenaufsicht/pdf/anz_ki.pdf.</p>
      <p>Gabriel, R., &amp; Gluchowski, P. (1997). Semantische Modellierungstechniken für
multidimensionale Datenstrukturen. HMD – Praxis der Wirtschaftsinformatik, 34 (195), S.
18-37.</p>
      <p>Gabriel, R., &amp; Gluchowski, P. (1998). Grafische Notationen für die semantische
Modellierung multidimensionaler Datenstrukturen in Management Support Systemen.
Wirtschaftsinformatik, 40(1998, 6), S. 493-502.</p>
      <p>Goeken, M., &amp; Knackstedt, R. (2008). Referenzmodellgestütztes Compliance
Reporting am Beispiel der EU-Finanzmarktrichtlinie MiFID. HMD – Praxis der
Wirtschaftsinformatik, 263, S. 47-57.</p>
      <p>Goeken, M., &amp; Knackstedt, R. (2009). Multidimensionale Referenzmodelle zur
Unterstützung des Compliancemanagements Grundlagen – Sprache – Anwendung. Paper
presented at the 9. Internationale Tagung Wirtschaftsinformatik, Wien, Österreich.</p>
      <p>Knackstedt, R. (2006). Fachkonzeptionelle Referenzmodellierung einer
Managementunterstützung mit quantitativen und qualitativen Daten. Methodische Konzepte zur
Konstruktion und Anwendung. Berlin 2006.</p>
      <p>Mertens, P. (2010). Führungsinformationssysteme für Kontrollorgane. Informatik
Spektrum, 33(1), S. 14-26.</p>
      <p>Österle, H., Becker, J., Frank, U., Hess, T., Karagiannis, D., Krcmar, H., et al. (2010).
Memorandum zur gestaltungsorientierten Wirtschaftsinformatik. In H. Österle, R. Winter
Der Beitrag der Referenzmodellierung zur Compliance im Reporting des Finanzsektors 17
&amp; W. Brenner (Eds.), Gestaltungsorientierte Wirtschaftsinformatik: Ein Plädoyer für
Rigor und Relevanz.</p>
    </sec>
  </body>
  <back>
    <ref-list>
      <ref id="ref1">
        <mixed-citation>
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            <surname>Böhnlein</surname>
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          <article-title>Konstruktion semantischer Data-Warehouse-Schemata</article-title>
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      </ref>
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            <surname>Peffers</surname>
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            <surname>Tuunanen</surname>
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          </string-name>
          ,
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            <surname>Rothenberger</surname>
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          , &amp;
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            <surname>Chatterjee</surname>
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          <lpage>77</lpage>
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            <surname>Strahringer</surname>
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          <source>Aachen</source>
          <year>1996</year>
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