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      <title-group>
        <article-title>Business-Intelligence-Ansatz zur Verbesserung von Geschäftsprozessen</article-title>
      </title-group>
      <contrib-group>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>Markus Linden</string-name>
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      <fpage>33</fpage>
      <lpage>38</lpage>
      <abstract>
        <p>Aufgrund einer abnehmenden Stabilität sowie einer sinkenden Lebensdauer von Geschäftsprozessen kristallisiert sich die Relevanz für eine IT-Unterstützung bei der Gestaltung von betrieblichen Prozessen heraus. Zur Analyse und Verbesserung von Geschäftsprozessen können Business-Intelligence-Technologien eingesetzt werden. In der letzten Dekade sind in diesem Bereich auf internationalen Konferenzen verschiedene Ansätze unter dem Begriff ´Business Process Intelligence´ veröffentlicht worden. Diese Ansätze aus Wissenschaft und Praxis werden in dem vorliegenden Beitrag evaluiert und anhand ihrer Merkmale voneinander abgegrenzt. Die daraus resultierende Klassifikation wird mit einem morphologischen Kasten dargestellt, der als Grundlage für eine allgemeingültige Definition von Business Process Intelligence und als Ausgangspunkt für die weiteren Forschungsaktivitäten dienen soll.</p>
      </abstract>
      <kwd-group>
        <kwd>Ausgangssituation und Problemstellung</kwd>
      </kwd-group>
    </article-meta>
  </front>
  <body>
    <sec id="sec-1">
      <title>-</title>
      <p>Intelligence. Die hier angeführten Konzepte werden im späteren Verlauf intensiver
aufgegriffen.</p>
      <p>
        Die Problemstellung im Rahmen der Untersuchung liegt in der Analyse von
Prozesslandschaften auf Basis der Unternehmensstrategie. Um interne und externe Parameter
einzubeziehen und abzubilden, müssen Prozessmodelle mit Hilfe von Kennzahlen und
Kennzahlensystemen entwickelt werden. Als Bezugsrahmen liegt das ARIS – House of
Business Engineering
        <xref ref-type="bibr" rid="ref10">(Scheer, 1996)</xref>
        zugrunde, sodass das Hauptaugenmerk der
Untersuchung auf Konzepte wie das Business Process Reengineering, Continous Process
Improvement sowie Analyse- und Simulationsszenarien mit Business Intelligence gelegt
wird.
2
      </p>
      <p>Zielsetzung und Vorgehensweise des
Forschungsvorhabens
Ziel des Forschungsvorhabens ist es, ein IT-basiertes Konzept zur Analyse und zum
Design von Geschäftsprozessen zu entwickeln. Zu Beginn werden die begrifflichen und
theoretischen Grundlagen aufbereitet. Zur theoretischen Basis gehören im Einzelnen die
Darstellung der Phasen des Geschäftsprozessmanagements sowie der Architektur eines
Business-Intelligence-Systems. Im Anschluss werden eine Systematisierung und eine
Einordnung von aktuellen Forschungsansätzen erarbeitet, um die Verbindung zwischen
den Themenbereichen herzustellen. Ein Auszug dieser Systematisierung wird in diesem
Beitrag aufgezeigt. Das wissenschaftstheoretische Vorgehen beruht auf dem Paradigma
des Konstruktivismus. Als Methode liegt die argumentativ-deduktive Analyse zugrunde.
3</p>
      <p>
        Aktueller Forschungsstand von prozessorientierter
Business Intelligence
Der Begriff Operational Business Intelligence (OpBI) lässt sich im Kontext dieser
Ausführungen, konträr zu BUCHER und DINTER (2008), mit prozessorientierter Business
Intelligence gleichsetzen. OpBI fokussiert sich auf die Analyse von Geschäftsprozessen
und deren Verknüpfung mit weiteren Informationen, um einer großen Anzahl von
Anwendern aus den Ergebnissen kurzfristig und automatisiert Handlungsvorschläge zur
Verfügung zu stellen, die eine verbesserte Steuerung der Geschäftsprozesse ermöglichen.
Ergänzend hierzu stellt BLASUM (2006) heraus, dass es sich bei OpBI um eine Sammlung
von Methoden handelt, die auf das Steuern und Optimieren der Kernprozesse eines
Unternehmens abzielen. OpBI versucht insbesondere, den operativen Prozess während des
Ablaufes zu verbessern
        <xref ref-type="bibr" rid="ref2">(Blasum, 2006; Eckerson, 2007)</xref>
        . In diesem Zusammenhang
konstatiert ECKERSON (2007) die Verschmelzung von operativen und analytischen Prozessen
zu einem einheitlichen Ganzen.
      </p>
      <p>Nahezu zeitgleich mit dem Begriff OpBI kam im Jahr 2003 erstmals der Terminus
Business Process Intelligence (BPI) auf, der bislang keiner scharfen Abgrenzung unterzogen
wurde. In der nachfolgenden Tabelle 1 werden ausgewählte Definitionen von Business
Process Intelligence aufgeführt.</p>
      <p>
        <xref ref-type="bibr" rid="ref4">GENRICH, KOKKONEN,
MOORMANN et al. (2008</xref>
        )
        <xref ref-type="bibr" rid="ref6">HOSNY (2009</xref>
        )
        <xref ref-type="bibr" rid="ref7">INGVALDSEN und GULLA
(2006</xref>
        )
        <xref ref-type="bibr" rid="ref9">ROWE (2007</xref>
        )
        <xref ref-type="bibr" rid="ref11">VANTHIENEN, MARTENS,
GOEDERTIER et al. (2008</xref>
        )
      </p>
      <p>BPI builds on techniques such as data mining and statistical analysis that
were developed or inspired by business intelligence techniques and adapts
them to the requirements of business process management.</p>
      <p>BPI refers to the application of various measurements and analysis
techniques in the area of business process management. The goal of BPI is to
provide a better understanding and a more appropriate support of a
company´s processes at design time and the way they are handled at runtime.</p>
      <p>INGVALDSEN and GULLA present the need to combine data from external
sources, such as the department and employee involved in a process with
actual process logs to achieve better knowledge discovery results.</p>
      <p>The business process intelligence derived from this analysis can then be
used to optimize different elements of the predictive enterprise and enable
all components to react to changes in the external business environment.</p>
      <p>Business Process Intelligence (BPI) is a concept that can be described as
the application of Business Intelligence (BI) techniques (such as
performance management, OLAP analysis, data mining, etc.) in BPM in order to
understand and improve the company´s processes.</p>
      <p>
        Tabelle 1: Ausgewählte Definitionen von Business Process Intelligence
Neben den angeführten Definitionen existieren weitere Perspektiven auf das Gebiet
Business Process Intelligence in der Literatur. Unabhängig von der eingesetzten Technologie
besteht beispielsweise nach Auffassung von
        <xref ref-type="bibr" rid="ref1">CASTELLANOS und WEIJTERS (2006</xref>
        ) das
Ziel von BPI in der Verbesserung der durchzuführenden Prozesse, die sich auf die
Aspekte Prozessidentifikation, Prozessanalyse und Prozesssimulation konzentrieren.
Nach
        <xref ref-type="bibr" rid="ref8">KANNAN (2008</xref>
        ) stellt BPI ein objektives Maß verschiedener Aktivitäten innerhalb
des Unternehmens dar, das Aufschluss über die aktuelle Leistung, die Engpässe und
reibungslose Geschäftsprozesse gibt. GRIGORI, CASATI und CASTELLANOS et al. (2004)
führen unter dem Begriff BPI eine Auswahl integrierter Werkzeuge an, die Fach- und
ITKräfte bei der Steuerung der Prozessqualität unterstützen und dabei funktionell die
Bereiche Analyse, Vorhersage, Überwachung, Kontrolle und Verbesserung der
Geschäftsprozesse umfassen.
4
      </p>
      <p>Einordnung und Systematisierung von Business Process
Intelligence
Zur Einordnung und Systematisierung der vorangestellten Definitionen wird ein
morphologischer Kasten genutzt, dessen Ausprägungen nachfolgend in Abbildung 1 dargestellt
werden. Der wesentliche Unterschied nach dem hier zugrunde gelegten Verständnis
zwischen OpBI und BPI ist, dass bei OpBI eine Entscheidungsunterstützung bei der
Prozesssteuerung im Vordergrund steht, während BPI darauf abzielt, eine
Entscheidungsunterstützung bei der Prozessgestaltung zu ermöglichen. Vor diesem Hintergrund fokussiert
BPI das Prozessdesign sowie das Prozessredesign mit einer rein fachlichen Ausrichtung.</p>
      <p>Merkmale
Die taktische und strategische Managementebene sind hierbei die Adressaten der
Prozessinformationen, da diese Informationen Frühindikatoren für die Wertschöpfung eines
Unternehmens und eine notwendige Ergänzung der periodischen Betrachtung von
Geschäftszahlen darstellen. Entsprechend der Adressaten verhält sich der Nutzerkreis rigide
und klein, insbesondere im Vergleich zu einer operativen Prozesssteuerung. Vor diesem
Hintergrund bewegt sich BPI auf einer Modellebene und stützt sich ebenso wie die
klassische Business Intelligence auf die Betrachtung von historischen Daten.</p>
      <p>Das Process Warehouse spielt beim BPI-Ansatz eine entscheidende Rolle, weil hier u.a.
Process Logs vorgehalten werden, auf die die genannten Analysen aufsetzen. Dabei
werden dem Process Warehouse sowohl strukturierte als auch unstrukturierte Daten aus
internen sowie aus externen Datenquellen zugeführt. In diesem Kontext kann einerseits der
Einsatz von Process-Mining-Verfahren erfolgen, die sich auf die Identifikation von
Prozessstrukturen konzentrieren und anderseits können Analysen und Simulationen
durchgeführt werden, die eine kontinuierliche Verbesserung und Weiterentwicklung der
Prozesslandschaften im Fokus haben.</p>
      <p>Auf Basis dieser Systematisierung sowie der vorangestellten Abgrenzungen in der
wissenschaftlichen Literatur lässt sich die nachfolgende Definition ableiten, die im weiteren
Verlauf des Forschungsvorhabens ihre Anwendung findet:
Business Process Intelligence (BPI) ist der analytische Prozess zur Identifikation,
Definition, Modellierung und Verbesserung von wertschöpfenden Geschäftsprozessen zur
Unterstützung des taktischen und strategischen Managements.
5</p>
    </sec>
    <sec id="sec-2">
      <title>Zusammenfassung und Fazit</title>
      <p>Der Beitrag stellt die Rahmenbedingungen und Einsatzmöglichkeiten von Business
Process Intelligence vor. Die Zielsetzung von BPI muss darin bestehen, die analysierenden
Aktivitäten und die Anpassung der Geschäftsprozesse zu begleiten. Neben der
begrifflichen Fixierung von BPI wird in diesem Beitrag eine Systematisierung eingeführt, die der
Formulierung weiterer Forschungsaktivitäten dient.</p>
      <p>Das abschließende Ergebnis des Forschungsvorhabens wird ein konzeptioneller Ansatz
zur Gestaltung von Geschäftsprozessen sein, der einen Unterstützungsrahmen für eine
Prozessbetrachtung auf strategischer und taktischer Ebene darstellen soll. Mit diesem
Konzept sollen betriebliche Abläufe analysiert und eine bessere Informationsversorgung
für den Prozessverantwortlichen zur Vorbereitung des Business Process Reengineering
hergestellt werden.
6</p>
    </sec>
    <sec id="sec-3">
      <title>Literatur</title>
      <p>URL:</p>
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    </sec>
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