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          <string-name>Jochen Ludewig</string-name>
          <email>ludewig@informatik.uni-stuttgart.de</email>
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          <string-name>Universität Stuttgart</string-name>
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      <pub-date>
        <year>2011</year>
      </pub-date>
      <abstract>
        <p>1992 fand in Stuttgart die SEUH statt; damals war nicht abzusehen, dass daraus eine Institution werden würde. Kurt Schneider, damals Mitarbeiter, heute Kollege, und ich haben freihändig ein Konzept entworfen, das bei den folgenden Tagungen dieser Reihe verfeinert, aber kaum geändert wurde. Heute sind die Invarianten der SEUH: • Die SEUH findet alle zwei Jahre am letzten Donnerstag und Freitag im Februar der ungeraden Jahre statt.</p>
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      <title>-</title>
      <p>• Tagungssprache ist Deutsch; wer nicht Deutsch
spricht, trägt auf Englisch vor.
• Die Tagung wird durch einen Tagungsband
dokumentiert. (Erstmals liegt hier ein virtueller
Tagungsband vor!)
• Veranstaltungsort ist abwechselnd eine
Universität und eine Fachhochschule. Ist der Ort eine
Fachhochschule, dann wird das
Programmkomitee von einer Person aus der Universität
geleitet, und umgekehrt. Alle Mitglieder im
Programmkomitee haben SEUH-Erfahrung.
• Die Teilnahmegebühren sind sehr niedrig.
• Nach dem Vorabendtreffen am Mittwoch steht
am Donnerstag das eigentliche „soziale
Ereignis“ auf dem Programm.
• Die Diskussion nimmt breiten Raum ein,
mindestens die Hälfte der Zeit. Es gibt in der
Diskussion keine heiligen Kühe.
• Die Kontinuität sichert ein Lenkungskreis aus
(normalerweise) drei Personen.</p>
      <p>In Zukunft wird darüber nachzudenken sein, wie
Form, Rhythmus und Ausrichtung der Tagung
weiterentwickelt werden sollten. Insbesondere ist
das Verhältnis zur deutschen
Software-Engineering-Konferenz zu klären.</p>
      <p>Im Programm dieser zwölften SEUH liegt der
Schwerpunkt bei den studentischen Projekten.
Denn inzwischen hat sich herumgesprochen, dass
wir im traditionellen Unterricht nur Grundlagen
vermitteln können, die dann praktisch erprobt,
eingeübt und stabilisiert werden müssen. Weitere
Beiträge befassen sich mit dem durchgängigen
Beispiel in der Lehre, einer
Entwicklungsumgebung für die Programmierausbildung und einer
Software zur Verwaltung der Lehrveranstaltungen.</p>
      <p>Im ersten eingeladenen Vortrag von Oliver F.
Nandico (CapGemini) geht es um die
SoftwareProzesse in der Praxis, im zweiten von Heinz
Züllighoven (Universität Hamburg) um die
Chancen für die Lehre, die entstehen, wenn der
Hochschullehrer und seine Mitarbeiter auch ein
Software- und Beratungsunternehmen betreiben.</p>
      <p>Das Programm dieser SEUH wurde wie üblich
von einem Komitee gestaltet, dessen sämtliche
Mitglieder mit dem Thema
Software-EngineeringLehre hauptberuflich befasst sind:
Holger Röder, Universität Stuttgart, hat die
Vorbereitung und Organisation unterstützt. Für die
Verwaltung und Begutachtung der Einreichungen
wurde das System ConfISS eingesetzt, das 2008/09
im Rahmen eines Studienprojekts der
Softwaretechniker in Stuttgart entwickelt wurde. (ConfISS
steht für Conference Information System Stuttgart.)</p>
      <p>Allen, die bei Planung und Vorbereitung
mitgewirkt haben, ist zu danken, auch all jenen, die
– mit oder ohne Erfolg – Manuskripte eingereicht
haben. Ganz besonderer Dank gebührt Axel
Böttcher, der die Durchführung in München
möglich gemacht hat.</p>
      <p>2010, im SEUH-freien Jahr, ist die Tagung
volljährig geworden. Ich freue mich, dass nach zwei
Töchtern im engeren Sinne auch diese dritte
attraktiv und erfolgreich ist und in Zukunft des Vaters
nicht mehr bedarf. Bei meinem Sohn, dem 1996
entstandenen Studiengang Softwaretechnik, hätte
ich noch vor kurzem das Gleiche gesagt. Aber er ist
leider in der Pubertät unter schlechten Einfluss
geraten (Bologna!). Hoffen wir, dass er diese
kritische Phase ohne bleibende Schäden übersteht!</p>
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