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        <article-title>Time-of-Flight Kameratechnik fur Augmented Reality in der computergestutzten Chirurgie</article-title>
      </title-group>
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          <institution>Abteilung fur Medizinische und Biologische Informatik</institution>
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        </aff>
      </contrib-group>
      <fpage>219</fpage>
      <lpage>223</lpage>
      <abstract>
        <p>Kurzfassung. Medizinische Interventionen werden zunehmend durch Augmented Reality unterstutzt, um aus pra-operativen Bildern zusatzliche Informationen uber die Anatomie und Pathologie des Patienten zu erhalten. Dazu bedarf es einer Registrierung mit einer intra-operativen Bildgebungsmodalitat wie C-Bogen Computertomograph (CT), Ultraschall oder Endoskop. In diesem Beitrag untersuchen wir das Potential der neuartigen Time-of-Flight (ToF) Kameratechnik fur die markerlose Registrierung. Dafur wurden korrespondierende CT- und ToFAufnahmen je einer explantierter Leber von Schwein und Mensch akquiriert, die vor den Aufnahmen mit Zielmarkern ausgestattet wurden. Durch die angewendete Registrierungsmethode wurden die CT-Marker auf die 2D ToF-Marker aus dem ToF-Intensitatsbild abgebildet und der 2D Target Visualization Error (TVE) als Qualitatsma bestimmt. Zusatzlich wurden Videoaufnahmen der untersuchten Organe gemacht, um den 2D TVE einer bekannten marker-basierten Registrierungsmethode zur Schatzung der Kameraposition (Inside-Out Tracking) bestimmen zu konnen. Die ToF-basierte markerlose Registrierung ergab einen mittleren TVE von 2.3 1.3 mm. Im Vergleich dazu lag der TVE der markerbasierten Registrierung bei 0.9 0.4 mm.</p>
      </abstract>
    </article-meta>
  </front>
  <body>
    <sec id="sec-1">
      <title>-</title>
      <p>
        Der Einsatz von Augmented Reality (AR) zur U¨ berlagerung von intra-operativen
(IO) Videos mit pra¨-operativen (PO) Informationen u¨ber die Anatomie und
Pathologie des Patienten findet in der navigierten medizinischen Intervention
zunehmendes Interesse. Computergestu¨tze Diagnose- und Planungssysteme sind
in der klinischen Routine bereits etabliert, die Registrierung von
Planungsdaten mit dem Patienten zum Interventionszeitpunkt ist jedoch noch eine große
Herausforderung auf dem Weg zur computergestu¨tzen Therapie. Fu¨r die dazu
beno¨tigte Registrierung von PO Daten mit dem Patienten ist eine IO
Bildakquise notwendig. In der Vergangenheit wurden verschiedene Modalita¨ten fu¨r die
IO Aufnahme von Patienteninformationen vorgeschlagen. Feuerstein et al. [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref1">1</xref>
        ]
benutzten eine marker-basierte co-registrierte C-Bogen und Endoskop
Konfiguration, mit der kalibrierte IO Computertomographie (CT)-Aufnahmen im
Endoskopbild visualisiert werden ko¨nnen. Einen AR-Ansatz zur U¨berlagerung von
Ultraschall-Daten mit PO CT-Daten durch Registrierung von Landmarken im
Blutgefa¨ßbaum stellten Lange et al. [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref2">2</xref>
        ] vor. Baumhauer et al. [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref3">3</xref>
        ] pra¨sentierten ein
System fu¨r die laparoskopische Prostatektomie und partielle Nephrektomie mit
einem marker-basierten Inside-Out Trackingansatz (Abschn. 2.2). Diese Ansa¨tze
bedienen sich natu¨rlicher oder ku¨nstlicher Landmarken fu¨r die IO Registrierung.
Eine innovative Alternative zu den etablierten IO Bildgebungsmodalita¨ten stellt
die Time-of-Flight (ToF) Kamera dar, die eine dichte Erfassung der
Tiefeninformationen einer Szene in Echtzeit ermo¨glicht. Durch Limitationen dieser jungen
Technik, wie systematische Fehler und Rauschen der Messdaten, wird die
Bestimmung des Registrierungsfehlers erforderlich. In diesem Beitrag untersuchen wir
die Eignung der ToF-Kamera fu¨r die markerlose IO Registrierung, indem wir
ToF-Aufnahmen mit korrespondierenden CT-Aufnahmen von je einer
explantierten Leber von Schwein und Mensch registrieren und das Ergebnis mit dem
Ergebnis einer bereits publizierten marker-basierten Registrierungsmethode zur
Bestimmung der Kameraposition (Inside-Out Trackingansatz) [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref3">3</xref>
        ] vergleichen.
2
      </p>
    </sec>
    <sec id="sec-2">
      <title>Material und Methoden</title>
      <p>
        Fu¨r PO Planungsdaten und IO Bilddaten, die von verschiedenen Bildquellen
aufgenommen wurden, ist die Registrierung eine Voraussetzung fu¨r
AR-Anwendungen. In diesem Abschnitt beschreiben wir die von uns verwendeten
Methoden zur ToF-basierten IO Registrierung (Abschn. 2.1) und zur marker-basierten
Kamerapositionsscha¨tzung publiziert von Baumhauer et al. [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref3">3</xref>
        ] (Abschnitt 2.2).
Diese Methoden vergleichen wir mittels in das Organ eingebrachter farbiger
Marker (Abb. 1), die als Zielpunkte fu¨r die Evaluation dienen. Als Qualita¨tsmaß fu¨r
die Registrierung verwenden wir den 2D Target Visualization Error (TVE), der
an diesen Markern auftritt. Einige dieser Marker werden zudem als
LandmarAbb. 1. Setup zur Aufnahme der
Daten mit Time-of-Flight (ToF) Kamera
und menschlicher Leber mit
integrierten Farbmarkern im
Computertomographen (CT).
ken verwendet, um schnell gute Transformationen fu¨r die initiale Ausrichtung zu
erhalten. Die Experimente, werden in Abschn. 2.3 beschrieben.
2.1
      </p>
      <sec id="sec-2-1">
        <title>Markerlose ToF-basierte Registrierung</title>
        <p>
          ToF-Kameras generieren simultan zwei Bilder, ein Distanzbild in dem
pixelweise die Tiefeninformation der betrachteten Szene abbgebildet ist und ein
grauwertskaliertes Intensita¨tsbild. Um das Intensita¨tsbild mit Informationen aus dem
CT-Planungsdatensatz anzureichern, beno¨tigt man (1) eine Vorverarbeitung der
ToF-Daten, (2) die Erstellung von Organoberfla¨chen und 3D Markersets aus den
Distanzbildern und (3) das Matching der Organoberfla¨che aus den CT-Daten auf
die partielle ToF-Oberfla¨che.
1. Vorverarbeitung: Die Distanz- und Intensita¨tsbildserien werden mit einem
u¨ber die Zeitachse arbeitenden Medianfilter entrauscht und mit einem
Bilateral Filter gegla¨ttet. Zur Korrektur der Objektivverzerrungen wird die
laterale Kalibrierung nach Zhang et al. [
          <xref ref-type="bibr" rid="ref4">4</xref>
          ] angewendet. Aus den
Intensita¨tsbildern werden die Markerpositionen manuell und die Organe mittels
Maskierung markiert und auf das Distanzbild zur Segmentierung
u¨bertragen. Optional werden Reflektionsfehler auf der Organoberfla¨che u¨ber eine
Distanzschwellwert eliminiert.
2. 3D-Objekterzeugung: Mittels der intrinsischen ToF-Kameraparameter
werden aus den Pixeln des segmentierten Distanzbildes die 3D Koordinaten
bestimmt, die zu einer 3D Oberfla¨che trianguliert werden. Die
Markerpositionen werden mittels der intrinsischen ToF-Kameraparameter und der
Distanz, die der Bildposition zugeordnet ist, in ein 3D Markerset u¨berfu¨hrt.
3. Registrierung: Fu¨r die grobe Ausrichtung der Oberfla¨chen wird ein Teil der
Marker, die punkt-basiert rigide registriert werden, verwendet, um schnell
eine gute initiale Transformation zu erhalten. Markerlos kann die initiale
Ausrichtung mit graphbasierten Methoden etwa nach [
          <xref ref-type="bibr" rid="ref5">5</xref>
          ] realisiert werden.
Auf diese Vor-Ausrichtung der Oberfla¨chen wird ein ICP-Algorithmus
angewendet. Die dadurch erhaltene Transformation wird mit der initialen
Transformation aus der rigiden punkt-basierten Registrierung komponiert. Mit der
inversen Transformation und den intrinsischen ToF-Kameraparametern
werden die CT-Oberfla¨che und das 3D CT-Markerset in das ToF-Intensita¨tsbild
ru¨ckprojiziert. Fu¨r jeden projizierten 2D CT-Marker und
korrespondierenden 2D ToF-Marker wird der TVE u¨ber die euklidische Distanz bestimmt.
2.2
        </p>
      </sec>
      <sec id="sec-2-2">
        <title>Marker-basierte Registrierung</title>
        <p>
          Als Vergleichsmaß fu¨r die Qualita¨t der ToF-basierten Registrierung wird eine
Methode zur marker-basierten Scha¨tzung der Kameraposition [
          <xref ref-type="bibr" rid="ref3">3</xref>
          ] angewendet.
Diese Methode benutzt ein Videoaufnahmen und einen CT-Planungsdatensatz
desselben Objekts, in das vorab farbige Marker eingebracht werden, die u¨ber
ihren HSV-Farbwert segmentiert werden. Fu¨r die Registrierung werden die initial
gescha¨tzte Kameraposition, das CT-Markerset und Videomarkerset ausgerichtet,
        </p>
        <p>TVE
Mittelwert SD / mm
MAX / MIN / mm
Tabelle 1. TVE fur die ToF-basierte (ToF) und die marker-basierte (InOut) Methode.
Die Ergebnisse wurden uber alle Zielmarker (ToF: n=24, InOut : n=45) gemittelt.</p>
        <p>Schweineleber
ToF
bis ein Schwellwert, der die U¨ berlagerungsqualita¨t der Markersets beschreibt,
erreicht wird. Die so erhaltene Kameraposition zeigt das Videobild mit der
u¨berlagerten CT-Planung (Abb. 2 b). Der TVE als Qualita¨tsmaß wird u¨ber
Ru¨ckprojektion der CT-Marker in das Videobild bestimmt. Dafu¨r wird die euklidische
Distanz zwischen korrespondierenden Markerpositionen berechnet.
Die verwendeten Daten wurden mittels drei verschiedener Bildquellen
aufgezeichnet - CT-Scanner, ToF-Kamera und Videokamera. Die Aufnahmen wurden an
je einer explantierten Menschen- und Schweineleber in einem
CT-Interventionsraum durchgefu¨hrt, um Deformationen der Organe durch Transportbewegungen
zu minimieren. In die Organe wurden vor den Aufnahmen elf farbige Marker
eingebracht. Mit der Videokamera wurden handgehaltene Schwenks u¨ber das
jeweilige Organ gemacht. Die ToF-Kamera wurde fu¨r die Aufnahmen in einer
Entfernung von 50 cm fest montiert (Abb. 1). Die Organaufnahmen
wurden dreimal mit vera¨nderter Kombination von Ziel- und Registrierungsmarkern
verwendet, um eine Vera¨nderung in der initialen Ausrichtung zu erhalten. Die
Registrierungsmarker wurden nicht zur Bestimmung des TVE verwendet. Die
marker-basierte Kamerapositionsscha¨tzung wurde zusa¨tzlich auf drei
verschiedenen Bildern der Videoaufnahme wiederholt, um unterschiedliche Ansichten
des Organs zu beru¨cksichtigen. Fu¨r die ToF-basierte Registrierung wurden pro
Durchlauf an 8 von 11 Markern der TVE bestimmt, bei der marker-basierten
Registrierung an 5 von 10 Markern, da der weiße Marker nicht segmentiert werden
konnte.
3</p>
      </sec>
    </sec>
    <sec id="sec-3">
      <title>Ergebnisse</title>
      <p>Tabelle 1 zeigt die Mittelwerte der euklidischen Distanzen, die
Standardabweichung (SD) und das Maximum/Minimum fu¨r die untersuchten Organe und
Registrierungsmethoden. Der mittlere TVE fu¨r beide Organe liegt bei 2.3 1.3 mm
fu¨r ToF und 0.9 0.4 mm fu¨r die Inside-Out Methode (hier: InOut). Abb. 2
zeigt ein exemplarisches Registrierungsergebnis fu¨r beide Methoden.
Abb. 2. Ergebnisse: Zielpositionen (grun), geschatzte CT-Zielpunkte (rot),
eingeblendete CT-Segmentierung mit geschatzten CT-Zielpunkten (schwarz).</p>
      <p>(a) ToF Intensitatsbild
(b) Videobild
4</p>
    </sec>
    <sec id="sec-4">
      <title>Diskussion</title>
      <p>
        In diesem Beitrag wurden erstmals ToF-Aufnahmen im Kontext der IO
Registrierung untersucht. Dazu wurde der Fehler der markerlosen rigiden Registrierung
mit dem einer etablierten marker-basierten rigiden Methode verglichen. Zum
ersten Mal wurden hierfu¨r Aufnahmen an einem explantierten menschlichen
Organ, das nicht transplantiert werden konnte, gemacht. Ein mittlerer 2D TVE von
weniger als 2.5 mm zeigt die generelle Eignung der ToF-Kamera als IO Bildquelle.
Die erwartungsgema¨ß besseren Ergebnisse fu¨r den marker-basierten Inside-Out
Trackingansatz sind auf die u¨berlegende Auflo¨sung der Videokamera und auf
das hohe Rauschlevel und systematische Fehler der ToF-Kamera
zuru¨ckzufu¨hren. Zuku¨nftig soll deshalb eine Kalibrierung der systematischen Fehler in das
System integriert werden. Weitere Ziele sind die Integration der graphbasierten
initialen Ausrichtung fu¨r die Registrierung [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref5">5</xref>
        ] und eine nicht-rigide
Volumenregistrierung basierend auf einem biomechanischen Modell, a¨hnlich dem von Cash et
al. [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref6">6</xref>
        ] vorgestellten Modell zur Registrierung von CT- mit Laserscanner-Daten.
Literaturverzeichnis
      </p>
    </sec>
  </body>
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