<!DOCTYPE article PUBLIC "-//NLM//DTD JATS (Z39.96) Journal Archiving and Interchange DTD v1.0 20120330//EN" "JATS-archivearticle1.dtd">
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    <article-meta>
      <title-group>
        <article-title>Segmentierung von Blutgefa strukturen in koloskopischen NBI-Bilddaten</article-title>
      </title-group>
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          <string-name>Stephan Palm</string-name>
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        </aff>
      </contrib-group>
      <fpage>13</fpage>
      <lpage>17</lpage>
      <abstract>
        <p>Kurzfassung. Bei der arztlichen Einschatzung von Dickdarmpolypen kommt das neue Verfahren Narrow Band Imaging zum Einsatz. Hierbei wird der Kontrast der charakteristischen Blutgefa e durch Modikation der Beleuchtung deutlich angehoben, wodurch diese dann als Entscheidungsgrundlage herangezogen werden konnen. Aufbauend auf diesem Verfahren ist eine automatische Segmentierung der Blutgefa e und Klassi kation der Dickdarmpolypen moglich. In diesem Paper werden Verbesserungen fur die Blutgefa segmentierung des von Stehle et al. vorgeschlagenen Verfahrens erlautert und Ergebnisse im Vergleich dargestellt. Es zeigt sich, dass sowohl die Qualitat der Segmentierung als auch die Ergebnisse der automatisierten Klassi kation deutlich gesteigert werden konnten.</p>
      </abstract>
    </article-meta>
  </front>
  <body>
    <sec id="sec-1">
      <title>-</title>
      <p>
        Darmkrebs ist sowohl die zweitha¨ufigste Krebsart als auch die zweitha¨ufigste
Krebstodesursache in Deutschland [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref1">1</xref>
        ]. Bei ungefa¨hr 36.000 Frauen und 37.000
Ma¨nnern wird jedes Jahr Darmkrebs neu diagnostiziert. Etwa 28.000 Patienten
sterben pro Jahr an der Erkrankung, wobei sich dies gleichma¨ßig auf Frauen und
Ma¨nner verteilt.
      </p>
      <p>
        Es konnte gezeigt werden, dass bei entsprechender Vorsorge und rechtzeitiger
Therapie im Fru¨hstadium eine deutliche Steigerung der 5-Jahres- U¨berlebensrate
erreichbar ist. Hierzu kann die Darmwand wa¨hrend einer endoskopischen
Untersuchung (Koloskopie) visuell inspiziert und Polypen entfernt (Polypektomie)
werden. Da allerdings jede Polypektomie Risiken wie z.B. Blutungen oder
Rupturen der Darmwand mit sich bringt [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref2">2</xref>
        ], ist es sinnvoll, nur potentiell bo¨sartige
Polypen zu entfernen.
      </p>
      <p>
        Daher wurde das Narrow Band Imaging (NBI) entwickelt, welches mit Hilfe
von Licht in zwei unterschiedlichen Wellenla¨ngen die Blutgefa¨ßstrukturen auf
Polypen deutlich hervorhebt [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref3">3</xref>
        ]. Anhand dieser Strukturen ist eine Unterscheidung
zwischen Adenomen und Hyperplasten mit einer hohen Genauigkeit mo¨glich [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref4">4</xref>
        ].
      </p>
      <p>
        Basierend auf diesen Erkenntnissen wurde ein Verfahren zur automatischen
Klassifikation von Dickdarmpolypen von Stehle et al. [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref5">5</xref>
        ] entwickelt. Zuerst
werden hierbei in den NBI-Bilddaten durch Reflexionen an der nassen Darmwand
auftretende u¨berbelichtete Stellen im Bildmaterial, sogenannte Glanzlichter,
automatisch maskiert [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref6">6</xref>
        ]. Nachfolgend wird die Polypenoberfla¨che im Bild
interaktiv markiert und die Blutgefa¨ße in dieser Region-Of-Interest (ROI) automatisch
segmentiert. Hierzu schlagen Stehle et al. eine Kombination aus Kovesis
Phasensymmetriefilter [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref7">7</xref>
        ] und Sethians Fast Marching [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref8">8</xref>
        ] vor. Die Ergebnisse des
Phasensymmetriefilters werden hierbei sowohl dazu genutzt, die Saatpunkte als
auch die Kostenfunktion fu¨r das Fast Marching zu generieren. Das Fast
Marching liefert die finale Blutgefa¨ßsegmentierung, auf deren Grundlage Merkmale
fu¨r die Klassifikation der Dickdarmpolypen gewonnen werden. Auf einem
Datensatz aus 289 Polypen, die mit NBI aufgenommen wurden, erreicht das Verfahren
eine Genauigkeit von 78,3 %. Die Sensitivita¨t von 80,1 % macht deutlich, dass
vor allem an der Erkennung von Adenomen noch Verbesserungen no¨tig sind,
damit keine Adenome im Ko¨rper verbleiben. Die Spezifita¨t von 77,2 % zeigt,
dass ein Großteil der Hyperplasten vom System bereits richtig erkannt und zum
Verbleib vorgeschlagen wird. Fu¨r einen Einsatz im medizinischen Bereich werden
jedoch eine Sensitivia¨t und Spezifita¨t von jeweils u¨ber 90 % angestrebt.
2
      </p>
    </sec>
    <sec id="sec-2">
      <title>Material und Methoden</title>
      <p>
        Eine Untersuchung der Zwischenergebnisse des Verfahrens zeigt, dass es
Verbesserungspotenzial bei der Glanzlichtentfernung und Blutgefa¨ßsegmentierung
gibt. Die bereits angesprochenen Glanzlichter entstehen durch die Reflexion von
Licht, dass koaxial zum Blickwinkel des Endoskops in den Darm gesendet wird.
Die Darmwand ist feucht und wirft das Licht teilweise direkt zuru¨ck. Diese
u¨berbelichteten Stellen beinhalten keine Information und werden daher entfernt [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref6">6</xref>
        ].
In Abb. 1(a) ist das so verarbeitete NBI-Bild gezeigt. Es zeigt sich jedoch bei
genauer Betrachtung, dass bei einer einfachen Maskierung der entsprechenden
Bereiche im Ergebnisbild des Phasensymmetriefilters Randeffekte auftreten
ko¨nnen (Abb. 1(b)). Hier sind mittig sternfo¨rmige Sto¨rungen sichtbar, die im
Ergebnis des Phasensymmetriefilters durch die starken Kontraste der
Glanzlichter entstehen ko¨nnen. Eine Fu¨llung der ermittelten Bereiche mit dem mittleren
Grauwert der umliegenden Pixel und anschließende Tiefpassfilterung des
Glanzlichtbereichs schließt die Lu¨cken im Bild und verhindert unerwu¨nschte Effekte
      </p>
      <p>
        Abb. 1. Vergleich der Segmentierungsergebnisse des dargestellten Polypen (links) mit
dem Verfahren nach Stehle et al. [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref5">5</xref>
        ] und dem neuen Verfahren.
bei der Anwendung der nachfolgenden Filterung (Abb. 1(c), rechts). Weiterhin
liefert das Verfahren nach Stehle et al. [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref5">5</xref>
        ] nicht immer vollsta¨ndig
zufriedenstellende Ergebnisse bei der Blutgefa¨ßsegmentierung. Insbesondere die Nutzung des
Fast Marching von Sethian [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref8">8</xref>
        ] wirkt sich ha¨ufig negativ auf das Ergebnis aus.
Es ist schwer mo¨glich, auf dem stark variierenden Bildmaterial aus der
NBIKoloskopie ein einheitliches Abbruchkriterium fu¨r das Fortschreiten der Front
beim Fast Marching zu definieren. Das Verfahren liefert daher ha¨ufig deutlich
unregelma¨ßige Segmentierungen.
      </p>
      <p>
        Die Ergebnisse des Phasensymmetriefilters von Kovesi [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref7">7</xref>
        ], die im Verfahren
von Stehle et al. [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref5">5</xref>
        ] lediglich als Ausgangspunkt fu¨r die Bestimmung der
Kostenfunktion und der Saatpunkte genutzt werden, enthalten zum Einen sehr
detaillierte Informationen der einzelnen Gefa¨ße, jedoch zum Anderen jedoch auch viel
Rauschen und einige Fehldetektionen. Um die detailierten Informationen besser
zu nutzen und die Probleme zu beseitigen, die aus dem Fast Marching
resultieren, wird ein dreistufiger Ansatz eingesetzt, der auf dem Hystereseverfahren von
Canny [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref9">9</xref>
        ] beruht.
      </p>
      <p>In der ersten Stufe werden sa¨mtliche Strukturen wie bisher markiert, was
Details, feine Vera¨stelungen der Gefa¨ße und Artefakte mit einschließt. Der
genutzte Schwellwert ist in dieser Stufe sehr niedrig, um die feinen Strukturen und
Zusammenha¨nge zu erhalten (Abb. 2(b)).</p>
      <p>
        In der zweiten Stufe werden durch Anpassung der Parameter von
Kovesis Phasensymmetriefilter [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref7">7</xref>
        ] lediglich niederfrequente Gefa¨ßstrukturen markiert
und die Filterergebnisse zusa¨tzlich mit einem hohen Schwellwert gefiltert. Auf
diese Weise werden die kontrastreichen, starken Gefa¨ßteile, welche sich deutlich
von der Polypenoberfla¨che abheben, erkannt. Durch die gewa¨hlten Einstellungen
werden die Gefa¨ßstrukturen allerdings nur unvollsta¨ndig abgebildet (Abb. 2(b)).
      </p>
      <p>
        Die Ergebnisse der ersten zwei Stufen sind als Eingangsgro¨ßen den durch
unterschiedlich gewa¨hlte Schwellwerte erstellten Ergebnissen beim
Canny-EgdeDetektor [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref9">9</xref>
        ] sehr a¨hnlich und ko¨nnen daher idealerweise, wie von Canny
vorgeschlagen, mit Hilfe einer Hystereseoperation kombiniert werden. In der dritten
Stufe werden die niederfrequenten Strukturen aus dem zweiten Ergebnis,
a¨hnlich einer Hysterese, mit den angrenzenden Pixeln aus dem ersten Durchlauf
um Detailinformationen erga¨nzt und vervollsta¨ndigt, so dass sich geschlossene
Gefa¨ßstrukturen ergeben. Die Ergebnisse sind in Abb. 2(d) abgebildet. Die so
ermittelten Blutgefa¨ße ko¨nnen in den weiteren von Stehle et al. [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref5">5</xref>
        ] beschriebenen
      </p>
      <p>Tabelle 1. Ergebniss
der Klassi kation von
289 Polypen fur
beide Verfahren im
Vergleich.</p>
      <sec id="sec-2-1">
        <title>Neues Verfahren</title>
      </sec>
      <sec id="sec-2-2">
        <title>Stehle et al.</title>
      </sec>
      <sec id="sec-2-3">
        <title>Klassifikationsrate</title>
      </sec>
      <sec id="sec-2-4">
        <title>Sensitivita¨t</title>
        <p>Spezifita¨t
83,4%
90,4%
73,7%
78,3%
80,1%
77,2%
Schritten als Grundlage fu¨r die Berechnung der Merkmale zur Klassifikation der
Dickdarmpolypen eingesetzt werden.
3</p>
      </sec>
    </sec>
    <sec id="sec-3">
      <title>Ergebnisse</title>
      <p>
        Die Evaluierung wird auf einer Datenbank mit 289 Bilder von Polypen der
diagnostisch relevanten Gro¨ße von unter 10 mm, die unter NBI-Beleuchtung
aufgenommen wurden, durchgefu¨hrt. Fu¨r sa¨mtliche Polypen liegen neben den
Bilddaten auch die Ergebnisse einer histologischen Untersuchung vor, welche als
Goldstandard herangezogen werden. In Abb. 3 werden beispielhaft
Segmentierungsergebnisse fu¨r zwei Polypen jeweils fu¨r das Verfahren von Stehle et al. [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref5">5</xref>
        ]
und fu¨r das vorgeschlagene Verfahren neben dem Originalbild gezeigt. Deutlich
wird hier, dass das neue Verfahren mit den Verbesserungen eine wesentlich
detailgetreuere Darstellung der Blutgefa¨ße ermo¨glicht.
      </p>
      <p>
        In Tab. 1 sind die Ergebnisse der automatisierten Klassifikation nach
Merkmalsextraktion und Leave-One-Out-Klassifikation mittels Support Vector
Machine (SVM) gelistet. Vier ausgewa¨hlte Merkmale der Polypen, die sich auf den
Segmentierungen nach Stehle et al. [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref5">5</xref>
        ], als charakteristisch erwiesen haben,
wurden auf Basis der Blutgefa¨ßsegmentierungen der beiden Verfahren berechnet. Es
wird in Tab. 1 deutlich, dass die Klassifikationsgenauigkeit durch die
Verbesserungen um mehr als 5% zugenommen hat. Die deutlichste Vera¨nderung ist bei
      </p>
      <p>Abb. 3. Blutgefa segmentierungen auf zwei Polypen fur beide Verfahren im Vergleich.
der Sensitivita¨t mit einer Steigerung von u¨ber 10% zu verzeichnen. Anzumerken
ist allerdings, dass die Spezifita¨t um 3,5% abgenommen hat.
4</p>
    </sec>
    <sec id="sec-4">
      <title>Diskussion</title>
      <p>
        Insgesamt ist die Steigerung der Genauigkeit durch die vorgeschlagenen Schritte
deutlich. Die Abb. 3 zeigt, dass die Blutgefa¨ßstrukturen detailgetreuer
dargestellt werden mit dem vorgeschlagenen Verfahren, als dies mit dem Algorithmus
von Stehle et al. [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref5">5</xref>
        ] mo¨glich war. Die Ergebnisse der Klassifikation auf Basis
der segmentierten Gefa¨ßstrukturen auf 289 Polypen in Tab. 1 zeigen, dass die
ermittelten Blutgefa¨ße und die darauf berechneten Merkmale die Polypen
besser beschreiben. Fu¨r die Weiterentwicklung des Projektes mit Hinblick auf die
erforderliche Performance im medizinischen Einsatz sind mehrere Ansa¨tze
vorgesehen. Eine Evaluierung auf Basis einer handsegmentierten Ground Truth, die
dann auch als Maßstab fu¨r weitere Verbesserungen dienen kann, sollte erstellt
werden. Weiterhin sind zusa¨tzliche Modifikationen wie z.B. eine Nachfilterung
der segmentierten Strukturen, um fehlerhaft als Blutgefa¨ße erkannte Strukturen
auszuschließen, geplant. Abschließend soll eine klinische Evaluierung
durchgefu¨hrt werden.
      </p>
    </sec>
    <sec id="sec-5">
      <title>Literaturverzeichnis</title>
    </sec>
  </body>
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