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      <title-group>
        <article-title>Quanti zierung des viszeralen, subkutanen und totalen Fettgewebes in Ganzkorper MRT Bildern</article-title>
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      <fpage>254</fpage>
      <lpage>258</lpage>
      <abstract>
        <p>Kurzfassung. Fettleibigkeit ist ein verbreitetes Problem in der westlichen Welt und kann Krankheiten wie Krebs, Typ-2-Diabetes und HerzKreislauf-Erkrankungen auslo¨sen. In den vergangenen Jahren wurde die Magnetresonanztomographie (MRT) zu einer praktikablen Methode, um die Menge und Verteilung des Fettgewebes im Ko¨rper zu messen. Die manuelle Analyse ist besonders bei Ganzko¨rperdaten ein zeitaufwendiger Prozess. Dieses Paper stellt ein semi-automatisches Verfahren vor, dass die unterschiedlichen Fettgewebsarten im gesamten Ko¨rper mit geringem Benutzeraufwand quantifiziert. Dabei werden statistische Formmodelle und morphologische Operatoren verwendet, um die verschiedenen Arten des Fettgewebes zu trennen, und um das Knochenmark zu detektieren. Die Methode wurde an 15 Ganzko¨rper-MRT-Daten getestet. Das Ergebnis der Segmentierung des totalen Fettgewebes erreichte eine volumetrische U¨ berlappung von (93; 7 5; 5)% und einen Volumenunterschied von (7; 3 6; 4)% gegenu¨ber dem Goldstandard.</p>
      </abstract>
    </article-meta>
  </front>
  <body>
    <sec id="sec-1">
      <title>-</title>
      <p>
        Herzinfarkte, Schlaganfa¨lle und Krebserkrankungen sind die
Haupttodesursachen in Deutschland. In der wissenschaftlichen Literatur gibt es umfangreiche
Hinweise darauf, dass das Auftreten dieser Krankheiten von Lebensstilfaktoren
wie Rauchen, Erna¨hrung, ko¨rperlicher Aktivita¨t und der Entwicklung des
Ko¨rpergewichts bzw. der Ko¨rperfettmasse maßgeblich mitbestimmt werden.
Untersuchungen von prospektiven Studien zur Rolle von U¨bergewicht und Adipositas
beruhen jedoch fast ausnahmslos auf einfachen Messzahlen wie Relativgewicht
(Body Mass Index) oder Bauchumfang. Diese Maße sind angena¨herte
Scha¨tzungen von allgemeiner oder regionaler Fettleibigkeit. Weiterhin ist bekannt, dass
die Verteilung des Fettgewebes im Ko¨rper, die durch konventionelle
Messmethoden nicht bestimmt werden kann, mit dem metabolischen Syndrom von
Adipositas korreliert [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref1">1</xref>
        ]. Um das Fettgewebe pra¨zise bestimmen zu ko¨nnen, werden
seit einiger Zeit Magnetresonanz- (MRT) und Computertomographie (CT)
eingesetzt. Aufgrund der bekannten Strahlenbelastung von CT ist diese Methode
von begrenztem Nutzen fu¨r großfla¨chige Analysen. Dahingegen ermo¨glicht die
MRT die Analyse der Gewebsverteilung des menschlichen Ko¨rpers ohne
bekannte Nebenwirkungen. Es gibt bereits mehrere Vero¨ffentlichungen, die das
Fettgewebe in MRT Daten quantifizieren. Allerdings arbeiten die meisten Methoden
auf begrenzten Ko¨rperregionen [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref2">2</xref>
        ] [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref3">3</xref>
        ], oder es werden Segmentierungen
einzelner Schichtbilder verwendet, um das gesamte Ko¨rperfettvolumen anzuna¨hern [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref4">4</xref>
        ].
Seit der Verfu¨gbarkeit von Ganzko¨rperaufnahmen in der MRT sind Messungen
des gesamten Ko¨rpers mo¨glich. Bisher gibt es nur wenige Ansa¨tze, die das
Fettgewebe in Ganzko¨rperdaten ermitteln [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref5">5</xref>
        ] [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref6">6</xref>
        ]. Der Vorteil dieser Daten ist, dass
das Gesamtvolumen der unterschiedlichen Fettgewebsarten (totales, subkutanes
und viszerales Fettgewebe) quantifiziert werden kann. Das subkutane Fettgewebe
(SAT) befindet sich direkt unter der Haut, das viszerale Fettgewebe (VAT) liegt
im Bauchraum zwischen den Organen. Gemeinsam bilden sie das totale
Fettgewebe (TAT). Es konnte gezeigt werden, dass die Menge des VAT am sta¨rksten
mit den verschiedenen Krankheiten korreliert [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref1">1</xref>
        ]. In dieser Arbeit stellen wir
eine semi-automatische Methode vor, die mit sehr geringem Benutzeraufwand
das Fettgewebe (VAT, SAT und TAT) segmentiert. Im Vergleich zu bisherigen
Verfahren [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref5">5</xref>
        ] [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref6">6</xref>
        ] wird das Knochenmark vom Fettgewebe entfernt und liefert
somit eine genauere Scha¨tzung der Ko¨rperfettverteilung.
2
      </p>
    </sec>
    <sec id="sec-2">
      <title>Material und Methoden</title>
      <p>
        Ganzko¨rperaufnahmen wurden an 15 Probanden (5 Ma¨nner, 10 Frauen) mit
einem 1,5T Avanto MRT von Siemens durchgefu¨hrt. Alle Probanden wurden in
Ru¨ckenlage mit Armen neben dem Ko¨rper abgebildet. Um die Arme vom Ko¨rper
zu trennen wurden Keile verwendet. Desweiteren wurden Spulen um den
gesamten Ko¨rper angelegt, um das Signal-zu-Rausch-Verha¨ltnis zu maximieren und
um den Patienten zu stabilisieren. Sechs bis acht angrenzende Bildabschnitte
waren no¨tig um den gesamten Ko¨rper abzubilden. Die Auflo¨sung eines
Bildabschnittes betra¨gt 384 288 64 Voxel, mit einer Auflo¨sung von 1; 3 1; 3 3 mm.
Fu¨r die Aufnahme wurde die Vibe Dixon-Sequenz [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref7">7</xref>
        ] verwendet, die in einem
Aufnahmeprozess zwei Bilddaten (in- und opposed-phase) erzeugt. Aus diesen
Daten werden zwei weitere Bilder berechnet: das Fett- und das Wasserbild.
2.1
      </p>
      <sec id="sec-2-1">
        <title>Vorverarbeitung</title>
        <p>
          Die Generierung der Ganzko¨rperdaten aus den einzelnen Bildabschnitten
sowie die Korrektur der Dixon-Artefakte wird in [
          <xref ref-type="bibr" rid="ref8">8</xref>
          ] beschrieben. Aufgrund des
begrenzten Aquisitionsvolumens der MRT-Gera¨te und abha¨ngig vom
Ko¨rperumfang, ko¨nnen die Arme teilweise oder komplett außerhalb des
Aufnahmebereiches liegen. Um eine einheitliche Analyse der Daten zu gewa¨hrleisten, werden
die Arme bei allen Probanden entlang der Achselho¨hle entfernt [
          <xref ref-type="bibr" rid="ref9">9</xref>
          ]. Ergebnis der
Vorverarbeitung sind artefaktfreie Ganzko¨rperdaten ohne Arme (Abb. 1b).
        </p>
      </sec>
      <sec id="sec-2-2">
        <title>Segmentierung des Fettgewebes</title>
        <p>
          Das Fettgewebe (AT) wird bereits durch die Vibe-Dixon-Sequenz hell im Bild
dargestellt, wa¨hrend das andere Gewebe dunkel ist (Abb. 1a). Demzufolge ist
ein einfacher Schwellwert fu¨r die Segmentierung von AT ausreichend. Fu¨r die
Berechnung einer optimalen Grenze zwischen Hintergrund und Fettgewebe wird
die Technik von Otsu verwendt. Da Knochenmark hauptsa¨chlich aus Fettzellen
besteht, wird es hierdurch gleichermaßen als AT klassifiziert (Abb. 1c). Das
Volumen des viszeralen Fettgewebes (VAT) befindet sich zwischen dem Bereich der
oberen Spitze der Lunge und dem Beckenknochen sowie zwischen der inneren
Bauchwand und der Wirbelsa¨ule. Um das Bauchfett aus AT zu extrahieren wird
eine bina¨re Maske des Abdomens (Abb. 1d) mit Hilfe eines statistischen
Formmodells (SSM) [
          <xref ref-type="bibr" rid="ref10">10</xref>
          ] erstellt. Das Formmodell wurde aus Trainingsdaten basierend
aus manuellen Segmentierungen des Bauchraums in fu¨nf Datensa¨tzen, drei
Frauen und zwei Ma¨nner, angefertigt. Da das Modell die Wirbelsa¨ule ausla¨sst, wird
das Knochenmark aus der Maske ausgeschlossen. Die Initialisierung des
Formmodells in der Bauchho¨hle erfolgt interaktiv durch den Benutzer. Ergebnis ist
das viszerale Fettgewebe ohne Knochenmark (Abb. 1e). Fu¨r die Segmentierung
des subkutanen Fettgewebes (SAT) wird das zuvor berechnete viszerale
Fettgewebe aus dem AT entfernt, es bleibt das SAT und das Knochenmark. Um im
na¨chsten Schritt das Knochenmark zu extrahieren wird eine Hintergrundmaske
erzeugt und u¨ber ein logisches Oder mit diesem Bild verknu¨pft. Zur Trennung
des Fettgewebes vom Knochenmark erfolgt ein morphologisches Opening mit
einem 2D Strukturelement. Dabei werden Schicht fu¨r Schicht die Verbindungen
zwischen SAT und Knochenmark geo¨ffnet. Im Anschluss wird in jeder Schicht
das gro¨ßte Objekt extrahiert. Da die Hintergrundmaske mit dem subkutanen
Abb. 1. Segmentierung des Fettgewebes (AT) inklusive Knochenmark, viszeralen
(VAT), subkutanen (SAT) und totalen Fettgewebes (TAT) in Ganzko¨rper-MRT-Daten.
Fett das gro¨ßte Objekt bilden, wird infolgedessen das Knochenmark entfernt.
Am Ende wird die Hintergrundmaske wieder subtrahiert und es resultiert das
subkutane Fettgewebe ohne Knochenmark (Abb. 1f). Das Totale Fettgewebe
(TAT) umfasst das Volumen von VAT und SAT (Abb. 1g).
3
        </p>
      </sec>
    </sec>
    <sec id="sec-3">
      <title>Ergebnisse</title>
      <p>Das vorgestellte Verfahren wurde an 15 Ganzko¨rperdaten evaluiert. Eine
durchschnittliche Berechnungszeit von 2 Minuten pro Datensatz wurde mit einem
Standard Computer (Intel Core Quad 2,66GHz, 4GB RAM) erreicht. Die
Entfernung der Arme unter den Achseln erfolgte an 13 Probanden korrekt. Die
automatische Wahl des Schwellwertes fu¨r die Segmentierung des Fettgewebes
war bei allen Probanden erfolgreich, wobei die Ergebnisse von einem
medizinischen Experten u¨berpru¨ft wurden. Um den Einfluss der interaktiven
Initialisierung des Formmodells auf das Ergebnis der VAT Segmentierung beurteilen
zu ko¨nnen, haben wir einen Sensibilita¨ts-Test durchgefu¨hrt. Dabei wurde das
optimale Zentrum des Modells um 2; 5 cm in x-, y- und z-Richtung
verschoben und die Ergebnisse mit dem Segmentierungsergebnis der zentralen Position
verglichen. Wir erreichten eine durchschnittliche volumetrische U¨ berschneidung
(Dice Koeffizient, DCE = jXjXj+\YjYjj 100) von (98; 13 1; 04)% sowie einen
Volumenunterschied von (1; 95 2; 65)%. Zur Beurteilung der Ergebnisse der VAT,
SAT und TAT Segmentierung wurden je Ganzko¨rperdatensatz vier Bildschichten
ausgewa¨hlt: zwei aus dem Bauchraum (na¨he Leber und Becken), eine aus dem
Ober- und eine andere aus dem Unterschenkel. Ein Experte hat das
viszeraleund subkutane Fettgewebe mit Hilfe des interaktiven Segmentierungs-Moduls
aus MITK (www.mitk.org) segmentiert und mit den Ergebnissen aus der
vorgestellten Methode verglichen. Fu¨r die Segmentierung von VAT erreichten wir
einen durchschnittlichen DCE Wert von (89; 0 5; 2)% und einen relativen
Volumenfehler von (9; 4 6; 4)%. Bei SAT erzielten wir eine ho¨here U¨ berlappung
von (96; 06 3; 88)% und einen relativen Volumenfehler von (6; 25 6; 22)%. Das
Ergebnis der U¨ berschneidung der TAT Segmentierungen betrug (93; 7 5; 5)%
und erreichte einen Volumenunterschied von (7; 3 6; 4)%.
4</p>
    </sec>
    <sec id="sec-4">
      <title>Diskussion</title>
      <p>Aufgrund des limitierten Sichtfeldes des MRT Gera¨tes mu¨ssen die Arme entfernt
werden. Ursache fu¨r die zwei Misserfolge war, dass wa¨hrend der Bildaufnahme
keine Keile, die die Arme vom Ko¨rper trennen, verwendet wurden. Durch das
Entfernen der Arme geht ein großer Anteil des subkutanen Fettgewebes verloren.
Eine Abscha¨tzung des Verlustes von SAT sollte in einer separaten Studie
untersucht werden. Die Initialisierung des statistischen Formmodells fu¨r die
Segmentierung von VAT erfolgt interaktiv durch den Benutzer. Anhand des Sensibilita¨t
Tests wurde jedoch gezeigt, dass die Ergebnisse der VAT Segmentierung trotz
Verschiebung der Ausgangsposition des Modells sehr robust sind. Demzufolge ist</p>
      <p>Wald et al.
eine grobe und schnelle Initialisierung ausreichend um konsistente Ergebnisse zu
erzielen. Eine automatische Initialisierung des Modells im Abdomen ist dennoch
in Zukunft denkbar. Auch wenn wir bereits mit 5 Trainingsdaten gute
Ergebnisse der Abdomen Segmentierung erzielen, ist eine gro¨ßere Anzahl von Daten fu¨r
die Erstellung des Formmodells wu¨nschenswert. Der morphologische Ansatz zur
Segmentierung des subkutanen Fettgewebes ohne Knochenmark war bis auf den
Kniebereich erfolgreich. An den Knien gibt es keine Muskulatur zwischen
Hautfett und Knochen und dadurch vereinen sich die Grauwerte von Knochenmark
und SAT. Folglich wird das Knochenmark als SAT definiert. Werden die
Ergebnisse der vorgestellten Methode mit dem Goldstandard verglichen, so erhalten
wir einen relativ großen Fehler bei der Segmentierung von VAT. Die Abweichung
von 11% ko¨nnte allerdings eine Verbesserung gegenu¨ber der manuellen Methode
sein. Denn wie bereits beschrieben, liegt das viszerale Fettgewebe im Bauchraum
und besteht hauptsa¨chlich aus kleineren Anteilen. Das Ergebnis einer groben
Segmentierung durch den Experten ko¨nnte daher stark von den Ergebnissen der
feinen VAT-Segmentierung unserer Methode abweichen. Zusammengefasst
liefert unsere Methode vergleichbare Ergebnisse wie der Goldstandard und kann
aufgrund der hohen Zeitersparnis große epidemiologische Studien zur
Untersuchung der Beziehung zwischen Adipositas (insbesondere den Anteil von VAT) zu
chronischen Erkrankungen unterstu¨tzen.</p>
      <p>Literaturverzeichnis</p>
    </sec>
  </body>
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