<!DOCTYPE article PUBLIC "-//NLM//DTD JATS (Z39.96) Journal Archiving and Interchange DTD v1.0 20120330//EN" "JATS-archivearticle1.dtd">
<article xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <front>
    <journal-meta />
    <article-meta>
      <title-group>
        <article-title>Robuste Bifurkationsdetektion fur das Tracking von Koronararterien</article-title>
      </title-group>
      <contrib-group>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>Xin Wang</string-name>
          <email>xin.wang@dkfz-heidelberg.de</email>
          <xref ref-type="aff" rid="aff1">1</xref>
        </contrib>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>Tobias Heimann</string-name>
          <xref ref-type="aff" rid="aff1">1</xref>
        </contrib>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>Henning Steen</string-name>
          <xref ref-type="aff" rid="aff0">0</xref>
        </contrib>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>Florian Andre</string-name>
          <xref ref-type="aff" rid="aff0">0</xref>
        </contrib>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>Hans-Peter Meinzer</string-name>
          <xref ref-type="aff" rid="aff1">1</xref>
        </contrib>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>Ingmar Wegner</string-name>
          <xref ref-type="aff" rid="aff1">1</xref>
        </contrib>
        <aff id="aff0">
          <label>0</label>
          <institution>Abteilung fu ̈r Innere Medizin</institution>
          ,
          <addr-line>Krehl-Klinik Heidelberg</addr-line>
        </aff>
        <aff id="aff1">
          <label>1</label>
          <institution>Abteilung fu ̈r Medizinische und Biologische Informatik</institution>
          ,
          <addr-line>DKFZ Heidelberg</addr-line>
        </aff>
      </contrib-group>
      <fpage>274</fpage>
      <lpage>278</lpage>
      <abstract>
        <p>Kurzfassung. Das Verfolgen von tubula¨ren Strukturen aus 3D medizinischen Bilddaten ist essentiell fu¨r viele computergestu¨tzte medizinische Anwendungen. In diesem Beitrag wird ein Algorithmus zur automatischen Detektion der Verzweigungen fu¨r das statistische Tracking der Koronararterien vorgestellt. Basierend auf einem zylindrischen Modell wird ein Maß fu¨r die Erkennung der Verzweigungen entwickelt. Dieser Ansatz vermeidet aufwendiges Suchen der Bifurkationen in jedem Iterationsschritt und ist somit effizient. Fu¨r die Detektion der Verzweigungen wird das gleiche geometrische Modell wie fu¨r das Tracking der Gefa¨ße verwendet. Die erste Evaluation auf 8 CTA-Datensa¨tzen von Koronararterien zeigt, dass 91:7 % der Hauptzweige und 87:5 % der Seitenzweige korrekt detektiert werden ko¨nnen.</p>
      </abstract>
    </article-meta>
  </front>
  <body>
    <sec id="sec-1">
      <title>-</title>
      <p>
        Die Segmentierung von Blutgefa¨ßen aus volumetrischen Bilddaten ist essentiell
fu¨r viele medizinische Anwendungen, wie zum Beispiel die Diagnose-, die
Therapieunterstu¨tzung und die Operationsplanung. Die Gefa¨ße sind du¨nne,
anna¨hrend ro¨hrenfo¨rmige Strukturen mit variablen Durchmessern und Kru¨mmungen.
Sie sind oft mehrfach verzweigt und eingebettet in andere komplexe Organe.
Dadurch ist die akkurate Segmentierung von Gefa¨ßen eine große Herausforderung.
Bisher wurde eine Vielzahl von Verfahren in diesem Gebiet vero¨ffentlicht [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref1">1</xref>
        ]. Ein
vielversprechender Ansatz ist das statistische Tracking der Gefa¨ßzentrallinie. Die
Vorteile dieser Methode liegen darin, dass multiple Hypothesen verfolgt und
komplexe Modelle in den Trackingprozess integriert werden ko¨nnen. Die meisten
publizierten Arbeiten fu¨r das Tracking der Koronararterien konzentrieren sich auf
das Tracking von Einzelgefa¨ßen [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref1">1</xref>
        ]. Um hiermit einen kompletten Gefa¨ßbaum zu
erstellen, wird intensive Benutzerinteraktion beno¨tigt. Das Verfahren von Florin
et al. [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref2">2</xref>
        ] verwendet einen Clustering-Algorithmus zur automatischen Erkennung
der Bifurkationen. Allerdings ist es begrenzt auf die Detektion der Hauptzweige.
Die Methode von Zambal et al. [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref3">3</xref>
        ] selektiert in jeder Iteration des
Trackingvorgangs einen Bifurkationskandidaten. Zur Evaluation der Kandidaten wird der
Trackingprozess von jedem Kandidaten aus drei Schritte fortgefu¨hrt. Das
Verfahren wird an dem besten Kandidaten rekursiv fortgesetzt. Unsere Methode
basiert auf diesem Ansatz und erweitert ihn um einen Algorithmus zur
automatischen Detektion von Bifurkationskandidaten. Hierbei wird ein Maß mit Hilfe
eines zylindrischen Modells fu¨r die Erkennung der Verzweigungen entwickelt. Die
Anzahl der Kandidaten ist im Vergleich zur Arbeit von Zambal et al. [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref3">3</xref>
        ] deutlich
reduziert und der Trackingprozess ist somit effizienter.
2
2.1
      </p>
    </sec>
    <sec id="sec-2">
      <title>Material und Methoden</title>
      <sec id="sec-2-1">
        <title>Tracking eines Einzelgefa es</title>
        <p>
          Das Tracking eines Einzelgefa¨ßes wird durchgefu¨hrt, indem ein Form- und
Erscheinungsmodell schrittweise an das Bild angepasst wird. Hierbei wird die
Bayes’sche Regel fu¨r das statistische Tracking angewandt [
          <xref ref-type="bibr" rid="ref4">4</xref>
          ]. Wir integrieren
Vorwissen u¨ber Radii, Kru¨mungen und Grauwertintensita¨ten der Gefa¨ße in die
apriori-Wahrscheinlichkeit und entwickeln die Likelihood-Funktion mit einer
gradientenflussbasierten Eigenschaft.
        </p>
        <p>
          Die Hypothese eines Ro¨hrensegments in Iteration t kann durch einen
Zustandsvektor ! = (pt; vt; rt; It) beschrieben werden. Dabei bezeichnet pt die
Position, vt die Orientierung, rt den Radius und It die Grauwerintensita¨ten des
Segments. Eine Ro¨hrenkonfiguration wird durch den Vektor !0:t ≡ {!0; :::; !t}
dargestellt. Basierend auf den Beobachtungen z0:t von Iteration 0 zu t wird die
Posteriori-Wahrscheinlichkeit einer Konfiguration mit der Bayes’schen Regel
berechnet [
          <xref ref-type="bibr" rid="ref4">4</xref>
          ]
p(!0:t|z0:t)∞p(!t|!t 1)p(zt|!t)p(!0:t 1|z0:t 1)
(1)
Gegeben ein 3D Bildvolumen ergibt sich das Trackingergebnis aus der
Ro¨hrenkonfiguration !0:t, welche p(!0:t|z0:t) maximiert.
        </p>
        <p>
          Fu¨r die Scha¨tzung der Likelihood-Wahrscheinlichkeit wird ein zylindrisches
Modell verwendet (Abb. 1a). An den Schnittebenen wird die Zylinderoberfla¨che
in N gleichma¨ßig verteilte Punkten diskretisiert. Zur Definition der
LikelihoodFunktion verwenden wir den minimalen Gradientenfluss [
          <xref ref-type="bibr" rid="ref5">5</xref>
          ]
        </p>
        <p>N
MFlux(p; v; r) = 2 ∑2 min(&lt; ▽I(xi); ui &gt;; &lt; ▽I(xi ); ui &gt;)</p>
        <p>N i=1
und erweitern ihn um den Term G(It; It 1):</p>
        <p>p(z|!t) = MFlux(p; v; r)G(It; It 1)</p>
        <p>Dabei bezeichnet ▽I(xi) den Gradientenvektor am Punkt xi und ui = jpp xxiij
den korrespondierenden radialen Vektor (Abb. 1a). Das Paar (xi; xi ) beschreibt
die diametral gegenu¨berliegenden Punkte auf der Schnittebene fu¨r eine gerade
Anzahl von Punkten N . Der Term G(It; It 1) bestraft große
Intensita¨tsdifferenzen zwischen zwei unmittelbar aufeinanderfolgenden Ro¨hrenkonfigurationen
!t 1 und !t. Dadurch wird vermieden, dass die Ro¨hrenkonfiguration aufgrund
von Kalzifikationen im Gefa¨ß hyperintense Grauwertbereiche verfolgt.
(2)
(3)
Zur Erkennung der Verzweigungen wurde ein Maß mit Hilfe des zylindrischen
Modells (Abb. 1a) entwickelt. Da ein zylindrisches Modell der Geometrie von
verzweigten Gefa¨ßsegmenten nicht entspricht, existiert keine perfekte
Anpassung (Abb. 1b). Die Werte der radialen Gradienten weisen große Unterschiede
auf: Sie sind hoch in Richtung des Gefa¨ßaußenrandes und niedrig in Richtung
der Verzweigungen. Da die radialen Gradienten bei den Gefa¨ßsegmenten ohne
Verzweigungen nahezu homogene Werte haben, kann die inhomogene
Wertverteilung fu¨r die Detektion der Bifurkationen genutzt werden. Wird der Zylinderrand
gleichma¨ßig in eine gerade Anzahl von Abschnitten aufgeteilt, kann der
Gradientenfluss an Seite s als</p>
        <p>Flux(s) =
wsh i=1 j=1</p>
        <p>1 ∑ws ∑h &lt; ▽I(xi); ui &gt;
definiert werden. In den realen Bilddaten weisen niedrige Werte von Flux(s)
jedoch nicht eindeutig auf Bifurkationen hin. Abbildung 1c zeigt eine leichte
Verschiebung des Modells bezu¨glich des Gefa¨ßsegments. In diesem Fall hat Flux(s)
einen niedrigen Wert auch fu¨r das nicht verzweigte Segment. Um beide
Situationen zu unterscheiden, betrachten wir die mittlere Intensita¨tsdifferenz zwischen
Seite s und der gegenu¨berliegenden Seite s</p>
        <p>D(s) =
(Is − Is )
(4)
(5)
Dabei bezeichnet die Standardabweichung der Intensita¨tsdifferenz zwischen
zwei gegenu¨berliegenden Seiten. Das Maß D(s) hat einen ho¨heren Wert im Fall
von Abb. 1c aufgrund der asymmetrischen Beitra¨gen der Intensita¨ten und einen
(e)
(f)
(g)</p>
        <sec id="sec-2-1-1">
          <title>Abb. 1. Zylindermodell (rote Linie) und Querschnitt eines Gefa¨ßsegments (weißes Ob</title>
          <p>jekt). (a) Zylinder Modell; (b) Querschnitt des Zylindermodells am
Bifurkationssegment; (c) Querschnitt des leicht verschobenen Zylindermodells im Vergleich zum
Gefa¨ßsegment.
niedrigeren Wert im Fall von Abb. 1b. Das Maß fu¨r die Erkennung der
Bifurkationen ist eine konjunktive Kombination von (4) and (5)</p>
          <p>B(s) = min(Flux(s))D(s)
(6)
Nach diesem Maß sind die Bifurkationskandidaten durch lokale Minima definiert.
2.3</p>
        </sec>
      </sec>
      <sec id="sec-2-2">
        <title>Tracking von Gefa baumen</title>
        <p>Der Algorithmus fu¨r das Tracking eines Gefa¨ßbaumes besteht aus vier Schritten
(Abb. 2):
1. Tracking eines Einzelgefa¨ßes mit der Bayes’schen Regel bis zur Terminierung;
2. Selektion der Bifurkationskandidaten mit Hilfe des Maßes B(s);
3. Evaluierung der Bifurkationskandidaten durch weiteres Tracking jedes
Zweiges um drei Schritte;
4. Rekursive Fortsetzung des Trackings an den besten Kandidaten.
3</p>
      </sec>
    </sec>
    <sec id="sec-3">
      <title>Ergebnisse</title>
      <p>
        Die Methode wurde auf 8 CTA-Datensa¨tzen der Koronararterien evaluiert. Die
Daten stammen von der ”Coronary Artery Tracking Challenge“ (CATC) [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref6">6</xref>
        ]. Sie
sind repra¨sentativ fu¨r den klinischen Alltag bezu¨glich der Bildqualita¨t und der
Pra¨senz von Kalziumablagerungen in Gefa¨ßen. Die Referenzen enthalten vier
Koronararterien: RCA, LAD, LCX und einen Seitenzweig einer
Hauptkoronararterie. Die anderen feinen Gefa¨ße sind nicht in den Referenzen enthalten,
ko¨nnen aber von unserem Algorithmus detektiert werden.Die zusa¨tzlich gefundenen
Gefa¨ße wurden von einem medizinischen Experten evaluiert. Hierbei traf der
Experte anhand der Bildinformation eine Aussage, ob das zu beobachtende Gefa¨ß
(a)
(b)
(c)
(d)
      </p>
      <sec id="sec-3-1">
        <title>Abb. 2. Workflow fu¨r die Bifurkationsdetektion: (a) Gefa¨ßzentrallinie und Zylinder</title>
        <p>modell; (b) Messwerte zur Erkennung der Bifurkationen (rot fu¨r Minima, violett fu¨r</p>
      </sec>
      <sec id="sec-3-2">
        <title>Maxima); (c) Bifurkationskandidaten; (d) Trackingergebnis. 278</title>
      </sec>
      <sec id="sec-3-3">
        <title>Wang et al.</title>
      </sec>
      <sec id="sec-3-4">
        <title>Tabelle 1. Detektionsergebnisse auf 8 CTA-Datensa¨tze der Koronararterien.</title>
        <p>#Zweige in Ref.
#Zweige in Erg.</p>
      </sec>
      <sec id="sec-3-5">
        <title>Richtig Positiv</title>
      </sec>
      <sec id="sec-3-6">
        <title>Falsch Positiv</title>
        <p>falsch positiv ist. Die Detektionsergebnisse sind in Tabelle 1 dargestellt. Von den
24 Seitenzweigen sind nur 7 Zweige in den Referenzdaten enthalten. Die anderen
17 Zweige wurden durch den Algorithmus zusa¨tzlich gefunden.
4</p>
      </sec>
    </sec>
    <sec id="sec-4">
      <title>Diskussion</title>
      <p>In diesem Beitrag pra¨sentieren wir einen Algorithmus zur automatischen
Detektion von Verzweigungen fu¨r das statistische Tracking eines Gefa¨ßbaumes. Mit
diesem Verfahren ko¨nnen die Bifurkationskandidaten effizient selektiert werden.
Hierbei wird kein zusa¨tzliches geometrisches Modell fu¨r die Erkennung der
Verzweigungen beno¨tigt. Zuku¨nftige Arbeitspackete beinhalten eine intensive
Evaluation des Verfahrens auf den von CATC online zur Verfu¨gung gestellten
Testdatensa¨tzen.</p>
      <p>Danksagung. Die Arbeit wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft im
Rahmen des Forschungsschwerpunkts Protektive Beatmungskonzepte (PAR)“
”
gefo¨rdert.</p>
      <p>Literaturverzeichnis</p>
    </sec>
  </body>
  <back>
    <ref-list>
      <ref id="ref1">
        <mixed-citation>
          1.
          <string-name>
            <surname>Lesage</surname>
            <given-names>D</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Angelini</surname>
            <given-names>ED</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Bloch</surname>
            <given-names>I</given-names>
          </string-name>
          , et al.
          <article-title>A review of 3D vessel lumen segmentation techniques: models, features and extraction schemes</article-title>
          .
          <source>Med Image Anal</source>
          .
          <year>2009</year>
          ;
          <volume>13</volume>
          (
          <issue>6</issue>
          ):
          <fpage>819</fpage>
          -
          <lpage>45</lpage>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref2">
        <mixed-citation>
          2.
          <string-name>
            <surname>Florin</surname>
            <given-names>C</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Paragios</surname>
            <given-names>N</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Williams</surname>
            <given-names>J</given-names>
          </string-name>
          .
          <article-title>Particle filters, a quasi-Monte-Carlo-solution for segmentation of coronaries</article-title>
          .
          <source>Med Image Comput Comput Assist Interv</source>
          .
          <year>2005</year>
          ;
          <volume>8</volume>
          :
          <fpage>246</fpage>
          -
          <lpage>53</lpage>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref3">
        <mixed-citation>
          3.
          <string-name>
            <surname>Zambal</surname>
            <given-names>S</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Hladuvka</surname>
            <given-names>J</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Kanitsar</surname>
            <given-names>A</given-names>
          </string-name>
          , et al.
          <article-title>Shape and appearance models for automatic coronary artery tracking</article-title>
          .
          <source>Insight J</source>
          .
          <year>2008</year>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref4">
        <mixed-citation>
          4.
          <string-name>
            <surname>Schaap</surname>
            <given-names>M</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Manniesing</surname>
            <given-names>R</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Smal</surname>
            <given-names>I</given-names>
          </string-name>
          , et al.
          <article-title>Bayesian tracking of tubular structures and its application to carotid arteries in CTA</article-title>
          .
          <source>Med Image Comput Comput Assist Interv</source>
          .
          <year>2007</year>
          ;
          <volume>10</volume>
          :
          <fpage>562</fpage>
          -
          <lpage>70</lpage>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref5">
        <mixed-citation>
          5.
          <string-name>
            <surname>Lesage</surname>
            <given-names>D</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Angelini</surname>
            <given-names>ED</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Bloch</surname>
            <given-names>I</given-names>
          </string-name>
          , et al.
          <article-title>Design and study of flux-based features for 3D vascular tracking</article-title>
          .
          <source>In: Proc IEEE ISBI</source>
          ;
          <year>2009</year>
          . p.
          <fpage>286</fpage>
          -
          <lpage>9</lpage>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
      <ref id="ref6">
        <mixed-citation>
          6.
          <string-name>
            <surname>Schaap</surname>
            <given-names>M</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>Metz</surname>
            <given-names>CT</given-names>
          </string-name>
          ,
          <string-name>
            <surname>van Walsum</surname>
            <given-names>T</given-names>
          </string-name>
          , et al.
          <article-title>Standardized evaluation methodology and reference database for evaluating coronary artery centerline extraction algorithms</article-title>
          .
          <source>Med Image Anal</source>
          .
          <year>2009</year>
          ;
          <volume>13</volume>
          (
          <issue>5</issue>
          ):
          <fpage>701</fpage>
          -
          <lpage>14</lpage>
          .
        </mixed-citation>
      </ref>
    </ref-list>
  </back>
</article>