<!DOCTYPE article PUBLIC "-//NLM//DTD JATS (Z39.96) Journal Archiving and Interchange DTD v1.0 20120330//EN" "JATS-archivearticle1.dtd">
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    <article-meta>
      <title-group>
        <article-title>Ein effizienter geometrischer Ansatz zur Unterstu¨tzung der Tra jektoriebestimmung bei der Tiefenhirnstimulation</article-title>
      </title-group>
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        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>Jan Egger</string-name>
          <email>egger@med.uni-marburg.de</email>
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          <xref ref-type="aff" rid="aff1">1</xref>
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          <string-name>Christoph Kappus</string-name>
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          <string-name>Christopher Nimsky</string-name>
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          <label>0</label>
          <institution>Fachbereich Mathematik und Informatik, Philipps-Universitat Marburg</institution>
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          <label>1</label>
          <institution>Klinik fur Neurochirurgie, Philipps-Universitat Marburg</institution>
        </aff>
      </contrib-group>
      <fpage>374</fpage>
      <lpage>378</lpage>
      <abstract>
        <p>Kurzfassung. Bei der Tiefenhirnstimulation wird eine Elektrode im Gehirn platziert, um Funktionsstorungen des Gehirns zu behandeln. In diesem Beitrag wird ein geometrischer Ansatz zur Unterstutzung der Trajektoriebestimmung bei der Tiefenhirnstimulation vorgestellt. Der Ansatz benotigt zwei Saatpunkte: einen in der Zielstruktur und einen zweiten auf der Kopfober ache. Der zweite Saatpunkt wird genutzt, um radial eine Menge von weiteren Saatpunkten zu generieren, die mit dem Zielpunkt linear zu Trajektorien verbunden und anschlie end automatisch auf Schnitte mit Risikostrukturen (z.B. Ventrikelsystem) analysiert und sortiert werden. Der Ansatz wurde anhand von 10 Trajektorien evaluiert, die von einem Neurochirurgen mit mehrjahriger Erfahrung (&gt;6) in der Tiefenhirnstimulation manuell uberpruft wurden.</p>
      </abstract>
    </article-meta>
  </front>
  <body>
    <sec id="sec-1">
      <title>-</title>
      <p>
        Die tiefe Hirnstimulation (THS) ist ein wirksames Verfahren zur Behandlung
von Patienten mit Bewegungsstorungen [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref1">1</xref>
        ]. Die Methode wurde Mitte des
letzten Jahrhunderts erstmals angewandt. Seither wurden weltweit uber 50.000
Patienten mit Hilfe dieses Verfahrens behandelt. Bei dieser Methode werden
unter ortlicher Betaubung Elektroden in den Hirnbereich implantiert, der fur die
jeweilige Bewegungsstorung mitverantwortlich ist. Der Verlauf der Elektroden
wird dabei individuell anhand von Magnetresonanztomographie (MRT)-Daten
geplant, was die Sicherheit des Verfahrens bezuglich einer
Blutungskomplikation deutlich erhoht [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref2">2</xref>
        ]. In der Literatur nden sich verschiedene Verfahren zur
(semi-)automatischen Planung von Trajektorien bei der THS. Navkar et al. [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref3">3</xref>
        ]
stellen einen Ansatz vor, bei dem so genannte Access Maps erzeugt werden.
Dabei werden die anatomischen Strukturen und die Trajektorielange
(farbkodiert) auf die Kopfober ache projiziert. Brunenberg et al. [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref4">4</xref>
        ] prasentieren ein
semi-automatisches Verfahren, bei dem zuerst verschiedene anatomische
Strukturen segmentiert werden: Blutgefa e, Ventrikel und Gyri. Anschlie end werden
Pfade in 3D mit einem Sicherheitsabstand zu den Strukturen berechnet. Der
Ansatz von Vaillant et al. [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref5">5</xref>
        ] nutzt die Informationen aus einem Gehirn-Atlas
fur die Trajektoriebestimmung. Dazu wird der Atlas - und damit auch
anatomische Strukturen und Risikobereiche - auf die MRT-Aufnahme des Patienten
registriert, um in einem zweiten Schritt sichere Trajektorien zu berechnen.
2
      </p>
    </sec>
    <sec id="sec-2">
      <title>Material und Methoden</title>
      <p>
        Das vorgestellte Verfahren lasst sich in zwei Schritte unterteilen: In einem ersten
Schritt werden von zwei benutzerde nierten Saatpunkten eine Menge von
Trajektorien berechnet. In einem zweiten Schritt werden diese Trajektorien auf ihre
Zugangssicherheit uberpruft und sortiert [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref6 ref7 ref8 ref9">6, 7, 8, 9</xref>
        ].
      </p>
      <p>In Abbildung 1 ist auf der linken Seite eine axiale MRT-Schicht zu sehen,
in der von einem Neurochirurgen der Zielpunkt gesetzt wurde (die Zuordnung
der Saatpunkte zwischen den unterschiedlichen Aufnahmemodalitaten (MRT
T1/T2, CT) erfolgte hierbei uber die AC/PC-Linie mit korrespondierendem
Mittellinienpunkt und das dadurch de nierte Koordinatensystem). Im mittleren Bild
ist vom Neurochirurgen der Eintrittspunkt in der Nahe der Hirnober ache
positioniert worden. Die Positionierung des Eintrittspunkts beruht auf Erfahrung
des Neurochirurgen und gibt nur grob den Bereich vor, in dem
normalerweise ein Zugang gelegt wird. Rechts ist die initiale Trajektorie { zu den beiden
2D-Markern { dreidimensional (3D) visualisiert.</p>
      <p>Die initialen Trajektorien werden ausgehend von einer Initialisierung (Abb. 2,
Markierung A) automatisch berechnet. Dazu werden Strahlen radial in der
xyEbene (des DICOM-Koordinatensystems) konstruiert und an den Eintrittspunkt
in der Nahe der Hirnober ache verschoben (B). Die Lange und die Anzahl der
Strahlen konnen vom Benutzer uber zwei Eingaben gesteuert werden; sie sind
allerdings mit Standardwerten vorbelegt (5 cm / 30 Strahlen). Diese
strahlenbasierte Vorgehensweise ergibt eine hohere Dichte von moglichen Trajektorien
in der Nahe des Eintrittspunktes der vom Neurochirurgen gesetzt wurde. Im
folgenden Schritt werden die Richtungsvektoren der Ebene mit der initialen
Trajektorie als Normale (C) und die Rotationsgerade zwischen xy-Ebene und
\Trajektorien\-Ebene berechnet (D). Die Rotationsgerade ermoglicht eine
Rotation der Strahlen aus (B) in die \Trajektorien\-Ebene (E). Danach werden
Trajektorien zu verschiedenen Eintrittspunkten { die entlang der radialen Strahlen
aus E gesampelt wurden { konstruiert (F).</p>
      <p>Abb. 1. Manueller Zielpunkt (links), grob lokalisierter Eintrittspunkt in der Nahe der
Hirnober ache (Mitte) und 3D Visualisierung der initialen Trajektorie (rechts).</p>
      <p>Abbildung 3 veranschaulicht, wie eine bestimmte Trajektorie aus den initial
generierten Trajektorien selektiert wurde (A und B), um diese anschlie end in
den einzelnen axialen 2D-Schichten zu visualisieren (C-H). Nachdem alle
moglichen Trajektorien konstruiert wurden, folgt die Uberprufung und Sortierung auf
ihre Zugangssicherheit. Dazu tastet ein Algorithmus die Strahlen ab, die nicht
in einem \normalen\ Grauwertintervall liegen und berechnet den prozentualen
Anteil dieser Grauwerte zur Gesamtlange eines Strahls - zu berucksichtigen ist
hierbei noch ein Sicherheitsabstand von 5 mm um den Strahl und ein ca. 20
mm breiter Rand fur den Schadelknochen. Das Grauwertintervall ist essentiell
fur das Ergebnis, aber basierend auf der Annahme, dass der benutzerde nierte
Zielpunkt auf Grauwerten fur eine potentielle Trajektorie liegt, kann das
Grauwertintervall automatisch bestimmt werden. Hierzu wird uber eine Region der
Dimension d um den Zielpunkt (sx, sy, sz) integriert
∫ d=2 ∫ d=2 ∫ d=2
d=2
d=2
d=2</p>
      <p>T (sx + x; sy + y; sz + z) dx dy dz
(1)
3</p>
    </sec>
    <sec id="sec-3">
      <title>Ergebnisse</title>
      <p>Die Realisierung erfolgte in C++ innerhalb der Plattform MeVisLab. Eine
automatische Berechnung und Sortierung der Trajektorien benotigte in unserer
Implementierung weniger als 3 Sekunden (gemessen auf einem Intel Core
i5750 CPU, 4x2.66 GHz, 8 GB RAM, Windows XP Prof x64, 2003, SP 2). Eine
manuelle Segmentierung dagegen dauerte bei den Experten bis zu einer Stunde,
Abb. 2. A: Initiale Trajektorie (wei ). B: Radiale Strahlen in der xy-Ebene (des
DICOM-Koordinatensystems) am Eintrittspunkt (grun). C: Richtungsvektoren der
Ebene mit der initialen Trajektorie als Normale (blau). D: Rotationsgerade
zwischen xy-Ebene und \Trajektorien\-Ebene (gelb). E: Radiale Strahlen rotiert in die
\Trajektorien\-Ebene (pink). F: Trajektorien zu verschiedenen Eintrittspunkten, die
entlang der radialen Strahlen aus E gesampelt wurden (wei ).</p>
      <p>Tabelle 1. Evaluationsergebnisse fur 10 Trajektorien von 5 Patienten.
Patient/
Kopfseite
1 - links
1 - rechts
2 - links
2 - rechts
3 - links
3 - rechts
4 - links
4 - rechts
5 - links
5 - rechts</p>
      <p>AC/PC-Koordinaten (mm)</p>
      <p>Zielpunkt Eintrittspunkt
-13,86/-6,39/0,0 -57,36/19,18/58,61
13,86/-6,3/0,0 63,28/27,72/57,44</p>
      <p>-12/-4/-4 -46,27/30,75/60,58
12,01/-3,98/-3,96 31,13/33,46/72,44</p>
      <p>-9,92/-4/-4 -37,57/76,32/43,29
10,49/-4,88/-3,35 44,6/62,29/48,05
-13,96/-5,5/-1,5 -42,05/27,16/69,1
12,58/-5,76/-4,1 41,64/21,16/74,76
-10,37/-3,69/-3,65 -46,27/30,75/60,58
10,37/4,52/-4,26 35,16/54,13/58,69
-
wobei zur automatisierten Trajektorieberechnung noch das manuelle Uberprufen
hinzukam. Zuordnung und Import der Eintrittspunkte in das Stereotaxiesystem
(bzw. die Planungssoftware), erfolgten uber das AC/PC-Koordinatensystem,
damit eine berechnete Trajektorie auch im klinischen Alltag genutzt werden kann.
Tabelle 1 listet detailliert die Evaluationsergebnisse fur 10 Trajektorien auf: die
Kopfseite des Patienten, die AC/PC-Koordinaten fur Ziel- und Endpunkt, die
Anzahl der automatisch bestimmten Trajektorien und die Position in der
sortierten Liste, in dem sich die \Ground Truth\-Trajektorie be ndet. Fur die Anzahl
der Trajektorien und die Position in der sortierten Liste werden zusatzlich der
Mittelwert und die Standardabweichung angegeben.</p>
      <p>Abb. 3. A: Initiale Trajektorien (hellblau). B: Selektion einer bestimmten
Trajektorie (rot). C-H: Visualisierung der selektierten Trajektorie in den axialen 2D-Schichten
(gelb). G: Grob lokalisierter Eintrittspunkt des Neurochirurgen (wei ).</p>
      <p>Egger et al.</p>
    </sec>
    <sec id="sec-4">
      <title>Diskussion</title>
      <p>
        In diesem Beitrag wurde ein Ansatz zur Unterstutzung der
Trajektoriebestimmung bei der THS vorgestellt, der zwei benutzerde nierte Saatpunkte benotigt:
einen Eintrittspunkt im Kern (Zielpunkt) und einen grob lokalisierten
Eintrittspunkt in der Nahe der Hirnober ache (EP), der verwendet wird um radial eine
Menge von weiteren EPs zu generieren, die mit dem Zielpunkt zu
Trajektorien verbunden werden. Diese Trajektorien werden dann automatisch auf
Schnitte mit Risikostrukturen analysiert und sortiert. Im Gegensatz zu den
vorhandenen Verfahren [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref3 ref4 ref5">3, 4, 5</xref>
        ] mussen bei der hier vorgestellten Methode die
Risikostrukturen nicht in einem Vorverarbeitungsschritt segmentiert werden, der
einen Unsicherheits- und Zeitfaktor darstellt. Die Segmentierung nur einer der
Risikostrukturen (z.B. des Ventrikelsystems) ist nicht trivial und es gibt dazu
eine ganze Reihe von Ansatzen, die immer noch verbessert werden [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref10">10</xref>
        ]. Und
schlagt nur eine Vorsegmentierung fehl oder ist ungenau, kann die im zweiten
Schritt berechnete Trajektorie nicht mehr verwendet werden. Eine erste
Evaluation des hier vorgestellten Verfahrens wurde anhand von 10 Trajektorien
vorgenommen, die gemeinsam mit einem Neurochirurgen manuell uberpruft wurden.
Aktuell wird das vorgestellte Verfahren auf eine gro ere Menge von
Patientendaten angewendet, und es ist geplant, die automatisch gewahlten Trajektorien
mit den Expertentrajektorien seitens Start- und Zielpunkt quantitativ zu
vergleichen. In einem nachsten Schritt soll zusatzlich der Zielpunkt bei der Planung
mit einbezogen werden. Hirnnervenkerne besitzen eine bestimmte
dreidimensionale Ausdehnung, die beim Verlauf der Trajektorie berucksichtigt bzw. in einem
optimalen Winkel \anvisiert\ werden sollen.
      </p>
    </sec>
    <sec id="sec-5">
      <title>Literaturverzeichnis</title>
    </sec>
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