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        <article-title>Kompensation von Bewegungsartefakten beim Einbringen von Brachytherapienadeln</article-title>
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          <email>schlaefer@rob.uni-luebeck.de</email>
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          <label>3</label>
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          <label>4</label>
          <institution>Medical Robotics, Universita ̈t zu Lu ̈beck</institution>
        </aff>
      </contrib-group>
      <fpage>444</fpage>
      <lpage>448</lpage>
      <abstract>
        <p>Kurzfassung. Beim Einbringen von Nadeln in Weichgewebe kommt es zu Bewegungen und Deformationen. Diese beeintra¨chtigen besonders hochaufgelo¨ste Bildgebungsverfahren mit geringer Eindringtiefe wie die optische Koha¨renztomographie, die jedoch auch kleine Strukturen auflo¨sen kann und eine Mo¨glichkeit zur ”optischen Biopsie“ darstellt. Die Korrektur von Bewegungsartefakten auf Basis anderer Bilddaten wie beispielsweise perkutaner / transrektaler Ultraschall wird durch die Nadeln erschwert. Wir untersuchen, ob auftretende Gewebedeformationen mit Hilfe einer Kraftmomentensensorik beru¨cksichtigt werden ko¨nnen. Die Ergebnisse deuten auf einen deutlichen Zusammenhang von Gewebedeformation und auftretender Kra¨fte hin.</p>
      </abstract>
    </article-meta>
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  <body>
    <sec id="sec-1">
      <title>-</title>
      <p>Die Brachytherapie stellt eine Form der Strahlentherapie dar. Mit Hilfe von
Brachytherapienadeln werden kleine Strahlenquellen in das Tumorgewebe
eingebracht. Beim Eindringen von Nadeln in Weichgewebe kommt es jedoch zu
Deformationen. Dadurch wird die genaue Lokalisation von Strukturen relativ
zur Nadel erschwert. Die Auswirkungen von Gewebedeformationen auf den
Erfolg der Therapie wurden in [1] untersucht und ko¨nnen bespielsweise zu hohen
Strahlenbelastung von Enddarm und Harnro¨hre fu¨hren. Bildgestu¨tzte Verfahren
wie die Sonographie ko¨nnen hier einen Ansatz zur Detektion der Bewegungen
bieten. Die intraoperative Bildgebung ist jedoch nicht unproblematisch. Die
Verfolgung im Ultraschall macht eine genaue Ausrichtung der Schallebene entlang
der Nadel notwendig. Vor allem wird die Bildgebung durch Ultraschallechos der
Nadeln gesto¨rt.</p>
      <p>Im Vergleich zur perkutanen oder transrektalen Bildgebung erreicht die
optische Koha¨renztomographie (engl. OCT) eine besonders hohe ra¨umliche und
zeitliche Auflo¨sung. Da die Eindringtiefe in Gewebe auf wenige Millimeter begrenzt
ist, muss die Bildgebung im Gewebe erfolgen. Die Mo¨glichkeiten einer solchen
optischen Biospie“ wurden bereits untersucht [2, 3]. Typischerweise greift man
”
hier auf Endoskope zuru¨ck, um eine Lichtleitfaser an schwer zuga¨nglichen Stellen
im Ko¨rper zu platzieren. Eine andere Mo¨glichkeit besteht in der Integration von
Lichtleitern in Hohlnadeln, wie sie beispielsweise in der Brachytherapie
verwendet werden [4]. Eine so modifizierte Nadel liefert eine Topographie des Gewebes
entlang des Stichkanals. Diese setzt sich zusammen aus einer Vielzahl
eindimensionaler Tiefeninformationen bis 2mm Entfernung zur Nadelspitze (A-Scans).</p>
      <p>Ein wichtiges Merkmal zur Unterscheidung von Gewebe mittels OCT ist die
ra¨umliche Verteilung von Streuzentren. Durch eine Kompression (Abb. 1, rechts)
wird diese Verteilung beinflusst. Eine Interpretation der gewonnenen
Tiefeninformationen ist also nur in Bezug zum aktuellen Kompressionsgrad mo¨glich. Bei
Durchstoßen der komprimierten Strukturen kommt es zu einem plo¨tzlichen
Relaxieren des Gewebes entlang der Nadel. Diese durchdringt nun sehr viel Gewebe in
kurzer Zeit. Aufgrund der hohen Phasenempfindlichkeit vom OCT, ko¨nnen hier
keine Bildinformationen gewonnen werden. In der Topographie befindet sich eine
Lu¨cke unbekannter gro¨ße. Die ra¨umlich korrekte Abbildung der nachfolgenden
Bildinformationen erfordert Kenntnisse u¨ber die Gro¨ßenordnung der
Gewebeverschiebung.</p>
      <p>
        Wie in [5] gezeigt, la¨sst sich die Deformation im Gewebe anhand der
auftrenden Kra¨fte beschreiben. Abb. 1, links zeigt einen typischen Kraftverlauf beim
Einbringen einer Nadel in Weichgewebe. Vor einem Durchstoßen der Nadel durch
Grenzschichten im Gewebe kommt es zuna¨chst zu einer Kompression vor der
Nadelspitze (
        <xref ref-type="bibr" rid="ref1">1</xref>
        ). Dies zeigt sich in einem langsamen Kraftanstieg. Ist die
Festigkeitsgrenze des Gewebes erreicht, kommt es zu einer Ruptur (
        <xref ref-type="bibr" rid="ref2">2</xref>
        ). Dabei wird das
Gewebe durchtrennt und relaxiert entlang der Nadel. Die gemessene Kraft fa¨llt
in diesem Moment deutlich ab (
        <xref ref-type="bibr" rid="ref3">3</xref>
        ). Durch homogenes Gewebe schneidet die
Na3.5 1
4
3
N
/
ft 2.5
a
r
K
2
1.5
10
2
      </p>
      <p>
        4
3
30Zeit /s40
10
20
50
60
70
1
2
Abb. 1. Links: der Kraftverlauf beim Einbringen einer Nadel in Weichgewebe zeigt
Deformationszusta¨nde: (
        <xref ref-type="bibr" rid="ref1">1</xref>
        ) Kompressionsphase, (
        <xref ref-type="bibr" rid="ref2">2</xref>
        )-(
        <xref ref-type="bibr" rid="ref3">3</xref>
        ) Rupturphase, (
        <xref ref-type="bibr" rid="ref4">4</xref>
        ) Schneiden der
Nadel durch homogenes Gewebe. Rechts: Illustration einer Nadel beim Komprimieren
von Gewebeschichten (oben), die sich beim Durchdringen der Nadel relaxieren (unten).
In den OCT Daten befindet sich rechts eine entsprechende Sprungstelle. Die mit Pfeilen
markierten Strukturen wandern im Bild zuna¨chst der Nadelbewegung entsprechend,
verzo¨gern ihre Bewegung dann und werden anschließend u¨bersprungen.
del bis zum Erreichen weiterer Grenzschichten hindurch. Der Kraftverlauf steigt
in diesem Bereich kaum an (
        <xref ref-type="bibr" rid="ref4">4</xref>
        ).
      </p>
      <p>Die Navigation anhand von OCT Bildgebung ko¨nnte beispielsweise die
Planung der Brachytherapie verbessern. Mittels Ultraschall und Kraft-
Momentensensorik untersuchen wir, inwieweit sich Bewegungen entlang des Stichkanals
detektieren lassen.
2
2.1</p>
    </sec>
    <sec id="sec-2">
      <title>Material und Methoden</title>
      <sec id="sec-2-1">
        <title>Aufbau</title>
        <p>Das aktuele Messsystem besteht aus einer Hohlnadel mit eingebetteter
Lichtleitfaser, OCT-System(Callisto, Thorlabs HL AG) mit 1.2 kHz A-Scan Rate,
Roboter zum Nadelvorschub (Adept Viper s850), Ultraschallgera¨t und
KraftMomentensensor (ATI Mini45) mit 10 kHz Abtastrate. Alle Modalita¨ten sind
auf einem einzelnen PC System zusammengefu¨hrt und ko¨nnen zeitsynchron
aufgenommen werden. Zur Untersuchung wird eine Gewebeprobe in einem
Pra¨parathalter fixiert. Die Erfassung der Daten erfolgt dann wie in [4] schrittweise
entlang eines vorgegebenen Stichkanals.
2.2</p>
      </sec>
      <sec id="sec-2-2">
        <title>Bewegungsdetektion.</title>
        <p>Eine grobe Detektion von Spru¨ngen erfolgt durch eine Analyse der
Differenzbilder im Ultraschall. Dabei werden die Grauwerte zweier aufeinanderfolgender
Bilder elementweise subtrahiert. Die Bildpunkte des entstandenen
Differenzbildes werden dem Betrage nach aufsummiert. Ein sprunghaftes Relaxieren des
Gewebes fu¨hrt zu deutlich ho¨heren Werten und kann durch Auffinden lokaler
Maxima mittels Schwellenwert detektiert werden. Die weitere Analyse basiert
auf Ultraschallaufnahmen zu drei Zeitpunkten t0, t1 und t2, wobei t0 der
Referenzzeitpunkt vor der Deformation, t1 der Zeitpunkt unmittelbar vor der Ruptur
und t2 ein Zeitpunkt nach Abklingen der Bewegung sind. Um die Bewegung zu
quantifizieren werden zuna¨chst markante Strukturen zum Zeitpunkt t0 in einem
20x20 Pixel großen Fenster selektiert. Dieses Muster wird nun u¨ber die
nachfolgenden Bilder geschoben um den Bereich mit der gro¨ßten U¨ bereinstimmung
zu finden. Als Distanzmaß dient eine dem Betrage nach aufsummierte Differenz
zwischen Muster und Testbild.</p>
        <p>Die Kraftwerte zwischen den Zeitpunkten t0 und t2 werden mit einem
Mittelwertfilter gegla¨ttet. Anschließend wird die Differenz aus Maximum und
Minimum des Kraftverlaufs gebildet und als Kraftabfall bezeichnet. Eine Ruptur
kann jetzt repra¨sentiert werden durch die Gro¨ßenordnung der
Relaxationsbewegung sowie den entsprechenden Kraftabfall. Die Rupturen werden nun mit
Kraftabfall als Abszissenachse und Relaxationsbewegung als Ordinatenachse in
ein Punktediagramm eingetragen. Im falle eines linearen Zusammenhangs beider
Werte sollte dies durch eine Regressionsanalyse als hoher Korrelationskoeffizient
deutlich werden.</p>
      </sec>
      <sec id="sec-2-3">
        <title>Testdaten</title>
        <p>Als Testdaten dienen zwei verschiedene Gewebeproben. Bei Pra¨parat A handelt
es sich um eine frische Schweineleber. Pra¨parat B ist eine menschliche Prostata,
unmittelbar nach einer Prostatektomie.
3</p>
      </sec>
    </sec>
    <sec id="sec-3">
      <title>Ergebnisse</title>
      <p>Bei einer Untersuchung von Pra¨parat A konnten sechs Rupturen im Gewebe
dokumentiert werden. Aus Abb. 2 ist ersichtlich, dass die meisten Rupturen mit
relativ kleinen Bewegungen verbunden waren.</p>
      <p>Anhand der Prostatadaten konnten drei Rupturen aus unterschiedlichen
Messreihen dokumentiert werden. Um den Einfluss von A¨ nderungen in der
US-System-konfigurationen zwischen den Messreihen auszuschließen werden die
Pixelabsta¨nde anhand der Nadelgro¨ße normiert.</p>
      <p>In Probe A korrelliert die A¨nderung der Kraft gut zur Bewegung (R = 0:969)
siehe auch Abb. 3. Ein weniger deutliches Bild zeigt sich in Probe B (R = 0:841).
5
4
3
2
0
50
100
150
200
250
300
350
0.1
0.2
0.3
0.40.4
0.5
0.6
0.7
0.8
Zeitpunkt t =0s</p>
      <p>Zeitpunkt t =0.4s</p>
      <p>Zeitpunkt t =0.8s
100
200
300
100
200
300
100
200
300
Abb. 2. Ultraschallbilder vor und nach der Ruptur mit Kraftverlauf. Von t0 bis t1 zeigt
sich kaum eine Vera¨nderung, die Kraft bleibt in diesem kurzen Zeitraum anna¨hernd
konstant. Zwischen t1 und t2 relaxiert sich das Gewebe, die Kraft fa¨llt entsprechend
ab.</p>
      <p>Abb. 3. Vergleich verschiedener Rupturen in Kraft/Deformationsdiagramm. Die
Messwerte entprechen einer Schweineleber (links) und Prostatagewebe (rechts).
0
Rupturen
Linear fit</p>
      <p>Rupturen
Linear fit
0.15 0.2 0.25 0.3
normierte Relaxationsbewegung
0.35</p>
    </sec>
    <sec id="sec-4">
      <title>Diskussion</title>
      <p>Die Ergebnisse zeigen einen deutlichen Zusammenhang zwischen gemessener
Kraft und Bewegung des Gewebes entlang der Nadel. Einerseits ko¨nnen die
Kraftdaten zur Detektion von Gewebedeformationen dienen, die bei der
Verarbeitung und Interpretation der OCT-Bilddaten beru¨cksichtigt werden mu¨ssen.
Andererseits kann die bei Rupturen auftretende Bewegung entlang des
Stichkanals abgescha¨tzt werden, um so die OCT-Informationen an die korrekte Position
entlang der Nadel abzubilden. Dadurch wird eine Anwendung fu¨r die
Navigation, beispielsweise der Dosisplanung in der Brachytherapie, mo¨glich. Um die
Ergebnisse zu validieren sind jedoch weiterfu¨hrende Untersuchungen an
Prostatagewebe erforderlich.</p>
      <p>Literaturverzeichnis</p>
    </sec>
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