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      <title-group>
        <article-title>Echtzeitüberwachung und Langzeitanalyse mittels eingebetteter Systeme</article-title>
      </title-group>
      <contrib-group>
        <contrib contrib-type="author">
          <string-name>Tino Noack TU Cottbus Institut für Informatik</string-name>
          <xref ref-type="aff" rid="aff0">0</xref>
        </contrib>
        <aff id="aff0">
          <label>0</label>
          <institution>U ̈ berwachung</institution>
          ,
          <addr-line>Echtzeit, Langzeit</addr-line>
          ,
          <institution>Eingebettete Systeme</institution>
          ,
          <addr-line>Datenstro ̈me, Data Mining</addr-line>
          ,
          <country>Complex Event Processing</country>
        </aff>
      </contrib-group>
      <pub-date>
        <year>2011</year>
      </pub-date>
      <fpage>19</fpage>
      <lpage>24</lpage>
      <abstract>
        <p>Der vorliegende Beitrag skizziert ein interdisziplina¨res Forschungsvorhaben im Rahmen einer Doktorarbeit. Einer der Forschungsbeitra¨ge ist die Kombination von Echtzeitu¨berwachung und Langzeitanalyse. Diese Kombination basiert auf existierenden Ansa¨tzen und umfasst Event-ConditionAction-Regeln (ECA-Regeln), Data-Mining-Technologien sowie Complex Event Processing (CEP). Im vorliegenden Beitrag werden zuna¨chst drei grundlegende Annahmen und fu¨nf U¨ berwachungsanforderungen erarbeitet. Darauf aufbauend wird die Forschungsfrage detailliert betrachtet. Die Grundlage fu¨r die vorgestellte Idee bildet ein mathematisches Modell (der Zustandsraum), welches das Wissen u¨ber das zu u¨berwachende System repra¨sentiert. Mit Hilfe dieses Zustandsraums werden durch die Anwendung von Data-Mining-Technologien ECA-Regeln erzeugt und an eine CEP-Anwendung, die sich auf einem eingebetteten System befindet, u¨bertragen. Dieser Teilschritt bezieht sich auf die Langzeitanalyse. Die CEP-Anwendung wertet anschließend die u¨bertragenen ECA-Regeln auf einem kontinuierlichen Strom von Sensordaten aus und erzeugt Aktionen. Dieser Teilschritt bezieht sich auf die Echtzeitu¨berwachung. Weiterhin wird eine Prozesskette vorgestellt, die zyklisch durchlaufen wird und zur Kombination von Echtzeitu¨berwachung und Langzeitanalyse dient. Hier wird ein dynamischer und flexibler U¨ berwachungsansatz vorgestellt.</p>
      </abstract>
    </article-meta>
  </front>
  <body>
    <sec id="sec-1">
      <title>Kurzfassung</title>
    </sec>
    <sec id="sec-2">
      <title>EINLEITUNG</title>
      <p>
        U¨ berwachung technischer Systeme ist ein sehr weit
verbreitetes Forschungsfeld und bezieht sich auf viele heterogene
Anwendungsdoma¨nen. Ha¨ufig werden U¨
berwachungssysteme fu¨r spezielle Anwendungen entworfen, entwickelt und
implementiert. Dies fu¨hrt zu erho¨hten Entwicklungskosten
und gleichzeitig zur Abnahme der Flexibilita¨t bzw. der
Wiederverwendbarkeit. Bedeutende Anwendungen sind z.B. die
U¨ berwachung von Raumfahrzeugen [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref21">21</xref>
        ], [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref22">22</xref>
        ] oder die U¨
berwachung von Schienenfahrzeugen [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref16">16</xref>
        ]. Die U¨ berwachung von
Raumfahrzeugen ist besonders herausfordernd, da komplette
Systemtests in der vorgesehenen Systemumwelt (dem
Weltraum) und kontinuierliche Wartung unpraktisch bzw.
unmo¨glich sind.
      </p>
      <p>
        Aufgrund der steigenden Komplexita¨t heutiger
Produkte werden verbesserte U¨ berwachungsansa¨tze beno¨tigt, die
heutige und zuku¨nftige Anforderungen beru¨cksichtigen. Im
vorliegenden Beitrag steht die U¨ berwachung des zu
u¨berwachenden Systems, welches im Weiteren als Produkt
bezeichnet wird, im Vordergrund. Das Produkt besteht aus einer
Menge von Systemkomponenten. Nur aufgrund des
Zusammenspiels der einzelnen Systemkomponenten untereinander
genu¨gt das Produkt einer vorher definierten Funktion bzw.
Aufgabe. Zusa¨tzlich wirken externe Einflu¨sse aus der
umgebenden Produktumwelt auf das Produkt (vgl. [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref15">15</xref>
        ], [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref17">17</xref>
        ]).
Somit bezieht sich die U¨ berwachung des Produkts je nach
Anwendungsdoma¨ne und je nach U¨ berwachungsziel zusa¨tzlich
auf externe Einflu¨sse und auf die korrekte Arbeitsweise der
beteiligten Systemkomponenten. Eine strikte Trennung der
U¨ berwachung externer Einflu¨sse, des Produkts selbst und
der einzelnen Systemkomponenten, aus denen das Produkt
besteht, kann nicht immer vollzogen werden.
      </p>
      <p>
        Der vorliegende Beitrag skizziert ein interdisziplina¨res
Forschungsvorhaben im Rahmen einer Doktorarbeit. Einer der
Forschungsbeitra¨ge ist die Kombination von existierenden,
gut bekannten und bereits praktisch angewendeten
Ansa¨tzen, die fu¨r die Kombination von Echtzeitu¨berwachung und
Langzeitanalyse eingesetzt werden ko¨nnen. Anhand des
Einsatzes von existierenden Ansa¨tzen sind Einsparungen im
Bereich der Entwicklungskosten mo¨glich. Das
Forschungsvorhaben umfasst die Erstellung von
Event-Condition-ActionRegeln (ECA-Regeln) [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref10">10</xref>
        ], Data-Mining-Technologien [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref27">27</xref>
        ]
sowie Complex Event Processing (CEP) [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref12">12</xref>
        ]. Hier wird ein
dynamischer und flexibler U¨ berwachungsansatz vorgestellt,
der auf den drei folgenden Annahmen basiert:
1. Anwendungsu¨bergreifend werden a¨hnliche Methodiken
und Algorithmen fu¨r die U¨ berwachung technischer
Systeme eingesetzt.
2. Das Auftreten von Fehlern im laufenden Betrieb la¨sst
sich nicht ausschließen. Daher muss durch die A¨
nderung des Systemverhaltens so schnell wie notwendig
eine angemessene Aktion ausgelo¨st werden.
3. Teile des gesamten U¨ berwachungsprozesses sind
semimanuell. Informationssysteme werden nur zur
Unterstu¨tzung des U¨ berwachungsprozesses angewendet.
      </p>
      <p>Der Rest des vorliegenden Beitrags ist wie folgt
organisiert. Kapitel 2 beschreibt ein Anwendungsbeispiel. In
Kapitel 3 wird der Begriff eines eingebetteten Systems definiert,
so wie es fu¨r die Forschungsarbeit verwendet wird.
Kapitel 4 fasst Anforderungen an die U¨ berwachung zusammen
und aufbauend darauf wird in Kapitel 5 die Forschungsfrage
detailliert betrachtet. Kapitel 6 beschreibt das
Systemmodell, welches dem vorgeschlagenen U¨ berwachungsansatz zu
Grunde liegt. In Kapitel 7 wird der vorgeschlagene U¨
berwachungsansatz detailliert beschrieben. Kapitel 8 fasst
existierende Lo¨sungen zusammen und schließlich wird in Kapitel 9
eine Zusammenfassung gegeben.</p>
    </sec>
    <sec id="sec-3">
      <title>ANWENDUNGSBEISPIEL: ZUGUN</title>
    </sec>
    <sec id="sec-4">
      <title>GLÜCK VOM ICE 884 IN ESCHEDE</title>
      <p>
        Das Zugunglu¨ck vom ICE 884 in Eschede ist ein sehr
praxisnahes Anwendungsbeispiel. Die Hauptursache des
katastrophalen Zugunglu¨cks war der Bruch eines
gummigefederten Radreifens. Dieser Bruch war die Folge von
langfristigen Verschleißerscheinungen (z.B. Verringerung der
Radreifendicke und Korrosion). Bereits einige Monate vor dem
Unglu¨ck wurden wa¨hrend der Wartung anomale
Messwerte an dem besagten Radreifen festgestellt. Die
detaillierte Bruchfla¨chenanalyse stellte heraus, dass die langfristigen
Verschleißerscheinungen zu einem Riss in dem Radreifen,
lange vor dem Unglu¨ck, fu¨hrten. Der Bruch des Radreifens
fu¨hrte zur Entgleisung des Zuges ([
        <xref ref-type="bibr" rid="ref24">24</xref>
        ], [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref13">13</xref>
        ]). Der
beschriebene Anwendungsfall deutet auf langfristige und auf
kurzfristige Einflussfaktoren hin. Verschleißerscheinungen sind
langfristige Einflussfaktoren und der Bruch des Radreifes bzw.
die Zugentgleisung sind kurzfristige Einflussfaktoren.
      </p>
      <p>Durch die Langzeitanalyse ko¨nnen langfristige
Verschleißerscheinungen erkannt, analysiert und bewertet werden. Der
Bruch des Radreifens und die nachfolgende Entgleisung des
Drehgestells haben zu einer plo¨tzlichen und signifikanten
Vera¨nderung des Systemverhaltens gefu¨hrt (bspw.
Schlingerbewegung des entgleisten Drehgestells). Anhand der
Anwendung der Echtzeitu¨berwachung mittels eines eingebetteten
Systems kann diese plo¨tzliche Vera¨nderung des
Systemverhaltens erkannt und in einem angemessenen Zeitraum eine
Aktion (z.B. Notbremsung) durchgefu¨hrt werden.</p>
    </sec>
    <sec id="sec-5">
      <title>EINGEBETTETES SYSTEM</title>
      <p>Abbildung 1 skizziert die abstrakte Architektur eines
eingebetteten Systems, wie sie hier Einsatz findet. Eingebettete
Systeme sind in ein umgebendes Produkt eingebettet. Das
Produkt ist in eine Produktumgebung eingebettet.
Eingebettete Systeme enthalten elektronische Baugruppen
(Hardware), die die Systemkomponenten repra¨sentieren.
Zusa¨tzlich sind diese elektronischen Baugruppen mit Software
ausgestattet. Eingebettete Systeme unterliegen eingeschra¨nkten
Systemressourcen wie z.B. Prozessorleistung, Strom- und
Speicherverbrauch. Das eingebettete System steht mittels</p>
      <sec id="sec-5-1">
        <title>Abb. 1: Eingebettetes System</title>
        <p>
          Sensoren und Aktoren mit dem Produkt und der
Produktumgebung in Interaktion. Die elektronischen Baugruppen
ko¨nnen mittels eines internen Netzwerkes miteinander
verbunden sein. Zusa¨tzlich kann eine tempora¨re Verbindung zu
einem externen Informationssystem vorhanden sein. Weitere
Informationen zu eingebetteten Systemen finden sich u.a. in
[
          <xref ref-type="bibr" rid="ref28">28</xref>
          ], [
          <xref ref-type="bibr" rid="ref20">20</xref>
          ] und [
          <xref ref-type="bibr" rid="ref23">23</xref>
          ].
4.
        </p>
        <p>ÜBERWACHUNGSANFORDERUNGEN
Entsprechend des vorgestellten Anwendungsbeispiels und
in Anbetracht der abstrakten Architektur eines
eingebetteten Systems werden hier folgende fu¨nf U¨
berwachungsanforderungen erarbeitet: Zeit, Lokalita¨t, Wissen,
Systemressourcen und Scha¨rfe. Abbildung 2 fasst die genannten
Anforderungen zusammen.</p>
        <p>Zeit: Diese Anforderung bezieht sich auf die zeitliche und
kontinuierliche Vera¨nderung der Bauteile.</p>
        <p>• kurzfristig: Es ko¨nnen plo¨tzliche A¨ nderungen der
Bauteile (z.B. Bruch des Radreifens) auftreten. Es ist
notwendig, diese in Echtzeit zu erkennen.
• langfristig: Zur Erkennung langfristiger
Einflussfaktoren und Vera¨nderungen (z.B. Verschleiß und Alterung)
sind Langzeitanalysen notwendig.</p>
        <p>Lokalit¨at: Diese Anforderung bezieht sich auf
Wechselwirkungen der Einflussfaktoren und die ra¨umliche Lokalita¨t der
U¨ berwachung.</p>
        <p>• lokal : Fehler, die sich z.B. auf wenige Bauteile
beziehen, mu¨ssen durch eine lokale U¨ berwachung erkannt
werden.
• global : Aufgrund der steigenden Komplexita¨t von
Produkten und eingebetteter Systeme korrelieren die
Einflussfaktoren zunehmend. Somit entstehen komplexe
Zusammenha¨nge zwischen den Bauteilen, die durch
eine globale Analyse erfasst und erkannt werden mu¨ssen.
Wissen: Diese Anforderung bezieht sich auf das vorhandene
Wissen u¨ber das eingebettete System, das Produkt und die
Produktumwelt.</p>
        <p>• bekannt: Es ist notwendig das bekannte Wissen u¨ber
das eingebettete System, das Produkt und die
Produktumwelt mo¨glichst umfassend und zielorientiert fu¨r die
U¨ berwachung einzusetzen.
• unbekannt: Aufgrund unbekannter bzw.
unvorhersehbarer Umsta¨nde ist ein dynamischer und flexibler U¨
berwachungsprozess notwendig.</p>
        <sec id="sec-5-1-1">
          <title>Abb. 2: U¨ berwachungsanforderungen</title>
          <p>Systemressourcen: Diese Anforderung bezieht sich auf die
vorhandenen Ressourcen, die fu¨r die U¨ berwachung zur
Verfu¨gung stehen.</p>
          <p>
            • uneingeschra¨nkt: Die U¨ berwachung von Systemen
beno¨tigt a¨ußerst viele Systemressourcen. Somit ist eine
Kombination von interner und externer U¨ berwachung
(hybrides U¨ berwachungssystem [
            <xref ref-type="bibr" rid="ref26">26</xref>
            ]) notwendig, um
ausreichend Ressourcen fu¨r die U¨ berwachung zur
Verfu¨gung zu stellen.
• eingeschra¨nkt: Aufgrund der eingeschra¨nkten
Systemressourcen eingebetteter Systeme ist es notwendig,
diese angemessen und zielfu¨hrend fu¨r die U¨ berwachung
einzusetzen.
          </p>
          <p>
            Sch¨arfe: Diese Anforderung bezieht sich auf die Auswertung
von Bedingungen (vgl. [
            <xref ref-type="bibr" rid="ref25">25</xref>
            ], [
            <xref ref-type="bibr" rid="ref4">4</xref>
            ]).
          </p>
          <p>• scharf : Systemzusta¨nde mu¨ssen exakt und zuverla¨ssig
durch eine exakte bina¨re Auswertung von Bedingungen
(Boolesches Modell) erkannt werden.
• unscharf : Diese scharfe Grenze zwischen
Systemzusta¨nden ist nicht immer gegeben. Um dies zu
beru¨cksichtigen, wird die exakte bina¨re Auswertung mittels
Zugeho¨rigkeitsgrade zwischen 0 und 1 verallgemeinert.
Der Wert 1 wird als volle Zugeho¨rigkeit und der Wert
0 als nicht zugeho¨rig interpretiert.</p>
        </sec>
      </sec>
    </sec>
    <sec id="sec-6">
      <title>FORSCHUNGSFRAGE</title>
      <p>Es gibt eine Lu¨cke zwischen Echtzeitu¨berwachung und
Langzeitanalyse von Ereignissen, die die Zuverla¨ssigkeit von
Produkten beeintra¨chtigen. Dies ist die Motivation fu¨r
unsere Forschung an der Kombination von
Echtzeitu¨berwachung und Langzeitanalyse von Ereignissen. In dem ersten
Schritt werden hier alle U¨ berwachungsanforderungen außer
der Scha¨rfe betrachtet. Abbildung 3 fasst die
Forschungsfrage grafisch zusammen.</p>
      <p>Langzeitanalyse beno¨tigt meist sehr viele
Systemressourcen. Zusa¨tzlich sind Data-Mining-Technologien
semi-manuell und mu¨ssen durch Fachpersonal betreut und gepflegt
werden. Aus diesem Grund ist eine Offlineverarbeitung auf
einem externen Informationssystem mit nahezu
uneingeschra¨nkten Systemressourcen notwendig.
Data-Mining-Technologien werden hier fu¨r das Erlernen von Klassifikatoren
eingesetzt, die anschließend durch ECA-Regeln repra¨sentiert
werden. Die persistent gespeicherten Daten umfassen alle
gesammelten Attribute und geben eine globale Sicht u¨ber das
gesamte zu u¨berwachende Produkt. Dabei ist die Anzahl der
Attribute je nach Anwendungsdoma¨ne und U¨
berwachungsziel unterschiedlich. Diese Daten ko¨nnen zur Identifikation
von relevanten Wechselwirkungen Verwendung finden.
DataMining-Technologien werden eingesetzt, um das Wissen u¨ber
das Produkt mit der Zeit zu erho¨hen.</p>
      <p>
        In Bezug zum genannten Anwendungsbeispiel werden die
Daten mittels eines externen Informationssystems
gesammelt. Diese persistent gespeicherten Daten werden
eingesetzt, um einen Klassifikator zu erlernen, der zwischen
bekanntem und unbekanntem Verhalten des Zuges
unterscheiden kann. Dies wird in [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref8">8</xref>
        ] als Anomalieerkennung
bezeichnet. Weiterhin ko¨nnen diese gespeicherten Daten zur
Erkennung gradueller A¨ nderungen der Systemkomponenten in
Bezug zur Zeit genutzt werden. Somit ko¨nnen langfristige
Einflussfaktoren wie z.B. Verschleiß erkannt werden.
Echtzeitu¨berwachung wird auf dem eingebetteten
System durchgefu¨hrt. Dieses unterliegt eingeschra¨nkten
Systemressourcen. Die Echtzeitu¨berwachung wird automatisch,
online und ohne Benutzerinteraktion durchgefu¨hrt. Plo¨tzliche
A¨ nderungen des Systemverhaltens mu¨ssen so schnell wie
notwendig erkannt werden. Anschließend ist eine angemessene
Aktion notwendig. Die gelernten Klassifikatoren bzw.
ECARegeln werden hier zum eingebetteten System u¨bertragen
und anschließend zur Erkennung von A¨ nderungen des
Systemverhaltens bzw. zur Anomalieerkennung eingesetzt. CEP
ist hier ein ausgewa¨hltes Werkzeug, um die ECA-Regeln
auf den kontinuierlichen Datenstro¨men anzuwenden.
ECARegeln repra¨sentieren das Wissen u¨ber das Produkt.
Verhalten, welches nicht zu diesen Regeln passt, kann als
unbekannt bzw. anomal gekennzeichnet werden. Dies ist ein
lokaler Aspekt, da nur eine Teilmenge der vorhandenen
Attribute fu¨r die Definition eines speziellen Verhaltens mittels
ECA-Regeln Verwendung findet. Wie auch bei der
Langzeitanalyse ist die Anzahl der Attribute je nach
Anwendungsdoma¨ne und U¨ berwachungsziel unterschiedlich, aber geringer
als fu¨r die Anwendung der Langzeitanalyse.
      </p>
      <p>In Bezug zum genannten Anwendungsbeispiel stellen das
Brechen des Radreifens und die anschließende Entgleisung
signifikante und plo¨tzliche A¨ nderungen der
Fahreigenschaften des Zuges dar. Nachfolgend wird in Bezug zum
Anwendungsbeispiel der ECA-Ansatz kurz erla¨utert. Ein Ereignis
(Event) ist hier das Verhalten des Zuges zu einer bestimmten
Zeit. Die Bedingung (Condition) bezieht sich auf die
gelernten Klassifikatoren bzw. die Regeln, die ermittelt wurden,
um das Verhalten des Zuges zu einem bestimmten Zeitpunkt
zu klassifizieren. Eine Aktion (Action) kann bspw. die
Verringerung der Geschwindigkeit des Zuges oder das Auslo¨sen
der Notbremse sein, um materielle Scha¨den und menschliche
Opfer zu vermeiden.
6.</p>
    </sec>
    <sec id="sec-7">
      <title>SYSTEMMODELL</title>
      <p>
        Ein wesentlicher Punkt ist das Versta¨ndnis der
Eingangsdaten. Sensoren erzeugen kontinuierliche Daten. Diese
kontinuierlichen Sensordaten werden hier als Datenstro¨me
interpretiert. Ein Datenstrom besteht aus einer Sequenz von
Datenelementen. Ha¨ufig ist diese Sequenz sehr lang. Ein
System, welches Datenstro¨me verarbeitet, hat keine
A-PrioriKontrolle u¨ber die Reihenfolge der eintreffenden
Datenelemente. Die erneute U¨ bertragung von verlorenen
Datenelementen ist nicht mo¨glich. Weitere Informationen u¨ber
Datenstro¨me finden sich u.a. in [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref1">1</xref>
        ], [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref7">7</xref>
        ], [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref3">3</xref>
        ] und [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref14">14</xref>
        ].
      </p>
      <sec id="sec-7-1">
        <title>Abb. 3: Kombination von Echtzeitu¨berwachung und</title>
      </sec>
      <sec id="sec-7-2">
        <title>Langzeitanalyse</title>
        <p>Die Menge von Eigenschaften, die das Zielsystem
beschreiben, wird hier als eine Menge von Attributen A1, ... , An
interpretiert. Diese Attribute ko¨nnen u.a. nominal, ordinal
oder metrisch sein. Attributwerte sind Funktionen der Zeit,
so dass Werte von Ai einer Funktion ai : T → R entsprechen.
Dabei ist T die Zeit und R die Menge der reellen Zahlen.
Somit ist ein Zustand in Bezug zur Zeit ein Zustandsvektor
~a(t) = 


 a1(t) 
a2(t)
.
.</p>
        <p>
          .
an(t)
 .


Der Raum, der durch die Attribute aufgespannt wird, heißt
Zustandsraum. Die Anzahl der Attribute definiert die
Anzahl der Dimensionen des Zustandsraums. Eine Menge von
Zustandsvektoren im Zustandsraum, die a¨hnliche Arten von
Zusta¨nden repra¨sentieren, ko¨nnen geometrisch interpretiert
werden. Diese geometrische Interpretation wird im Rahmen
von Data-Mining-Technologien als Cluster bezeichnet ([
          <xref ref-type="bibr" rid="ref27">27</xref>
          ],
[
          <xref ref-type="bibr" rid="ref8">8</xref>
          ], [
          <xref ref-type="bibr" rid="ref5">5</xref>
          ], [
          <xref ref-type="bibr" rid="ref2">2</xref>
          ]).
        </p>
        <p>
          Abbildung 4 veranschaulicht den Zustandsraum in einem
Zeitfenster unter Beru¨cksichtigung der zwei Attribute A1
und A2. Zur besseren U¨ bersichtlichkeit sind die
Zustandsvektoren als Punkte dargestellt. Sei S die Menge aller
mo¨glichen Systemzusta¨nde bzw. der gesamte Zustandsraum, Ck
die Menge der bekannten Cluster und Cu die Menge aller
unbekannten Cluster, so dass Ck S Cu = S und Ck T Cu = ∅.
Somit sind bekannte Cluster komplementa¨r zu
unbekannten Clustern. In Abbildung 4 repra¨sentieren die Cluster Ck1
und Ck2 Mengen von bekannten Systemzusta¨nden. Der
Cluster Cu1 sowie die Punkte pu1 und pu2 stehen exemplarisch
fu¨r unbekannte Systemzusta¨nde. In [
          <xref ref-type="bibr" rid="ref8">8</xref>
          ] werden diese
unbekannten Systemzusta¨nde als Anomalien bezeichnet. Das Ziel
des gelernten Systemmodells ist die Klassifizierung eines
Zustandsvektors zu einem Zeitpunkt t zu einem bekannten
Cluster. Kann dieser Zustandsvektor keinem bekannten
Cluster zugeordnet werden, so ist dieser Zustandsvektor
unbekannt und wird als eine Anomalie gekennzeichnet. Somit
repra¨sentieren die ECA-Regeln den Klassifikator, der mittels
der Data-Mining-Technologien erlernt wurde.
        </p>
      </sec>
    </sec>
    <sec id="sec-8">
      <title>KOMBINATION VON ECHTZEITÜBER</title>
    </sec>
    <sec id="sec-9">
      <title>WACHUNG UND LANGZEITANALYSE</title>
      <p>Wie bereits beschrieben, liegt die Kombination von
Echtzeitu¨berwachung und Langzeitanalyse im Fokus des
Interesses. Ziel ist es, ein Modell bzw. einen Zustandsraum zu</p>
      <sec id="sec-9-1">
        <title>Abb. 4: Zustandsraum [8]</title>
        <p>erlernen, der das Wissen u¨ber das Produkt repra¨sentiert.
Zuna¨chst wird in diesem Kapitel eine Prozesskette fu¨r die
U¨ berwachung beschrieben. Anschließend wird diese
Prozesskette in eine abstrakte U¨ berwachungsarchitektur u¨berfu¨hrt.</p>
        <p>Die Prozesskette ist in Abbildung 5 grafisch verdeutlicht.
Sie ist in zwei Teile gegliedert. Der obere Teil
repra¨sentiert die Echtzeitu¨berwachung auf dem eingebetteten
System. Der untere Teil repra¨sentiert die Langzeitanalyse auf
einem externen Informationssystem. Zur besseren U¨
bersichtlichkeit ist die untere Teilkette in umgekehrter Reihenfolge
dargestellt.</p>
        <p>Im ersten Schritt startet die Prozesskette mit Ereignissen
bzw. Zustandsvektoren. Die Vorverarbeitung ist der zweite
Schritt. Dieser kann u.a. zur Filterung, zur Selektion oder
fu¨r Fensterfunktionen, zur Verringerung des
Verarbeitungsaufwands, Verwendung finden. Die Ausfu¨hrung der Regeln
ist der dritte Schritt. In diesem dritten Schritt werden die
im Voraus definierten Regeln auf dem Datenstrom
angewendet. Der vierte Schritt umfasst das Senden von Nachrichten
zu den Aktoren. Der fu¨nfte Schritt wird fu¨r die tempora¨re
Speicherung verwendet. Das schließt Datenaggregation zur
Minimierung des Speicherbedarfs sowie angemessene
Speicherstrategien wie z.B. Ringpuffer oder eingebettete
Datenbanken mit ein. Der letzte Schritt der obersten Teilkette
bezieht sich auf das Senden der Daten vom eingebetteten
System zum stationa¨ren System. Aufgrund der tempora¨ren
Verbindung mittels des externen Netzwerkes ko¨nnen die Daten
nur von Zeit zu Zeit an das externe Informationssystem
gesendet werden. Die genannten Schritte sind automatisch. Es
ist notwendig, dass jeder Teilschritt austauschbar und
konfigurierbar (z.B. Plug-in-System) ist, um einen dynamischen
und flexiblen U¨ berwachungsansatz bereitzustellen. Somit ist
es mo¨glich, das CEP-System auf die vorhandene Hardware
und den beabsichtigten U¨ berwachungszweck zuzuschneiden.</p>
        <p>Der erste Schritt der Langzeitanalyse betrifft das Laden
der empfangenen Daten vom eingebetteten System in ein
persistentes Datenverzeichnis wie z.B. ein Data
Warehouse (DWH). Der zweite Schritt umfasst die Erstellung der
Regeln mittels Data-Mining-Technologien. Dazu geho¨rt die
Integration der empfangenen Daten in den Zustandsraum.
Dabei steigt das Wissen u¨ber das Produkt durch die
Integration von neuen und noch unbekannten Zustandsvektoren
in den Zustandsraum. Aktuell werden hier folgende
Algorithmen zur Klassifikation bzw. u¨berwachtes Lernen
eingeschlossen: Regelinduktion, Support Vector Machine und
kna¨chste Nachbarn. In vielen Fa¨llen mu¨ssen die genannten
Algorithmen ebenfalls kombiniert werden, um einen
ange</p>
      </sec>
      <sec id="sec-9-2">
        <title>Abb. 5: Prozesskette</title>
        <sec id="sec-9-2-1">
          <title>Abb. 6: U¨ berwachungsarchitektur</title>
          <p>
            messenen Klassifikator bereitzustellen ([
            <xref ref-type="bibr" rid="ref8">8</xref>
            ], [
            <xref ref-type="bibr" rid="ref27">27</xref>
            ]). Der dritte
Schritt dient zur Evaluierung der neu ermittelten Regeln
und zum Testen mit vorhandenen Regeln, um evtl.
Seiteneffekte auszuschließen. Der letzte Schritt der unteren
Teilkette betrifft die U¨ bertragung des so ermittelten Wissens
zum eingebetteten System. Dies schließt die Anpassung und
die Rekonfiguration des bestehenden U¨ berwachungssystems
auf Basis des neuen Wissens mit ein. Die genannten Schritte
sind semi-manuell und werden durch Fachpersonal betreut.
          </p>
          <p>Die komplette Prozesskette wird zyklisch durchlaufen. So
kann mit der Zeit das Wissen u¨ber das zu u¨berwachende
Produkt gesteigert werden.</p>
          <p>Die vorgeschlagene U¨ berwachungsarchitektur ist in
Abbildung 6 grafisch verdeutlicht. Sie basiert auf der Prozesskette,
die bereits beschrieben wurde. Sensoren erzeugen
kontinuierlich Datenstro¨me, die u¨ber das interne Netzwerk u¨bertragen
werden. Es ist notwendig, diese Ereignisse bzw.
Zustandsvektoren kontinuierlich unter Beru¨cksichtigung von
Echtzeitbedingungen zu verarbeiten. Das CEP-System muss
entsprechend der festgelegten Regeln Aktionen auslo¨sen.
Weiterhin wird der Datenstrom aggregiert und tempora¨r
gespeichert, bevor er zum externen Informationssystem
u¨bermittelt wird. Das externe Informationssystem wird fu¨r die
Langzeitanalyse und zur Ermittlung neuer bzw. zur Verfeinerung
bestehender Regeln eingesetzt. Anschließend ist die
Evaluierung der Regeln und die U¨ bertragung zum eingebetteten
System notwendig.</p>
          <p>Fu¨r das beschriebene Forschungsvorhaben ko¨nnen
folgende zwei Herausforderungen identifiziert werden.</p>
          <p>1. U¨ bersetzung der erlernten Klassifikatoren in
verfu¨gbare Anfragesprachen bzw. Funktionen.
2. Erstellung einer dynamischen und flexiblen
CEP-Anwendung, die stetig an neue Anforderungen anpassbar
ist. Weiterhin muss unter Beru¨cksichtigung der
eingeschra¨nkten Systemressourcen und
Echtzeitanforderungen ein kontinuierlicher Strom von Zustandsvektoren
zuverla¨ssig klassifiziert werden ko¨nnen.
8.</p>
        </sec>
      </sec>
    </sec>
    <sec id="sec-10">
      <title>EXISTIERENDE LÖSUNGEN</title>
      <p>
        Zur Analyse von Datenstro¨men werden
Datenstrom-Management-Systeme (DSMS), z.B. STREAM [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref1">1</xref>
        ] oder
Aurora [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref6">6</xref>
        ], eingesetzt. Aurora entha¨lt ein
Pfeil-Box-ArchitekturModell, welches einem Plug-in-System a¨hnlich ist. Ein U¨
berblick u¨ber DSMS wird u.a. in [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref14">14</xref>
        ] gegeben. CEP-Systeme
wie CAYUGA [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref9">9</xref>
        ] oder ESPER [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref11">11</xref>
        ] werden fu¨r das
Anwenden von Regeln auf Datenstro¨me mittels Anfragesprachen
verwendet. Ein U¨ berblick u¨ber CEP-Systeme wird in [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref12">12</xref>
        ]
gegeben. Die genannten DSMS und CEP-Systeme sind nicht
fu¨r U¨ berwachung mittels Data-Mining-Technologien
konzipiert.
      </p>
      <p>
        NanoMon [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref29">29</xref>
        ] ist eine sehr spezielle U¨
berwachungssoftware fu¨r Sensornetzwerke. MobiMine [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref19">19</xref>
        ] ist ein mobiles
DataMining-System fu¨r den Aktienhandel. Beide U¨
berwachssysteme unterstu¨tzen die genannten U¨
berwachungsanforderungen nicht. Weiterhin enthalten NanoMon und MobiMine
keine Anfragesprache.
      </p>
      <p>
        VEDAS [
        <xref ref-type="bibr" rid="ref18">18</xref>
        ] ist ein Datenstrom-Mining-System, welches
einigen der hier erarbeiteten U¨ berwachungsforderungen
entspricht. Die Erkennung von ungewo¨hnlichem
Fahrerverhalten ist eines der Hauptaugenmerke von VEDAS. Wie auch
hier kommen bei VEDAS Data-Mining-Technologien zum
Einsatz. Der Unterschied liegt in der Verwendung von
unu¨berwachtem Lernen fu¨r Datenstrom-Mining. Weiterhin gibt
es keine strikte Trennung zwischen Echtzeitu¨berwachung und
Langzeitanalyse sowie zwischen automatischen und
semiautomatischen Funktionen. Dieses Argument kann durch die
interaktive Verbindung vom externen Informationssystem
zum eingebetteten System untermauert werden. Weiterhin
wird bei VEDAS die Evaluierung vernachla¨ssigt. Zusa¨tzlich
wird die U¨ berwachungsanforderung Lokalita¨t nicht
beru¨cksichtigt. In VEDAS ist das eingebettete System so
konfiguriert, dass alle Attribute fu¨r die U¨ berwachung Verwendung
finden. Dies kann unter Umsta¨nden zu sehr hohem
Rechenaufwand fu¨hren.
9.
      </p>
    </sec>
    <sec id="sec-11">
      <title>ZUSAMMENFASSUNG</title>
      <p>Es besteht ein Bedarf an neuen Lo¨sungen fu¨r die U¨
berwachung von Systemen, die heutige und zuku¨nftige
Anforderungen in Betracht ziehen. Der vorliegende Beitrag skizziert
ein interdisziplina¨res Forschungsvorhaben im Rahmen einer
Doktorarbeit. Einer der Forschungsbeitra¨ge ist die
Kombination von Echtzeitu¨berwachung und Langzeitanalyse
mittels eingebetteter Systeme, ECA-Regeln,
Data-Mining-Technologien und CEP. Drei Annahmen bilden die Basis fu¨r
den beschriebenen U¨ berwachungsansatz. Weiterhin wurden
hier fu¨nf U¨ berwachungsanforderungen erarbeitet. Die
Analyse bestehender Lo¨sungen zeigt, dass die dargestellten U¨
berwachungsanforderungen nur unzureichend in Betracht
gezogen werden. Aufbauend darauf wurde hier ein dynamischer
und flexibler U¨ berwachungsansatz vorgestellt. Der hier
vorgestellte U¨ berwachungsansatz basiert auf einem
mathematischen Modell, welches als Zustandsraum bezeichnet wird.
Dieser Zustandsraum repra¨sentiert das Wissen u¨ber das
Produkt, welches im laufenden Betrieb u¨berwacht wird.
Weiterhin wurde eine Prozesskette erla¨utert. Diese Prozesskette
wird zyklisch durchlaufen und somit das Wissen u¨ber das
Produkt mit der Zeit gesteigert. Der Zustandsraum wird
mit der Hilfe von Data-Mining-Technologien in ECA-Regeln
u¨bersetzt und an eine CEP-Anwendung, die sich auf einem
eingebetteten System befindet, u¨bertragen. Durch die
CEPAnwendung werden die ECA-Regeln verwendet, um die
kontinuierlich eintreffenden Zustandsvektoren als bekannt oder
unbekannt zu klassifizieren.
10.</p>
    </sec>
    <sec id="sec-12">
      <title>LITERATUR</title>
    </sec>
  </body>
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            <surname>P. :</surname>
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          <article-title>NanoMon: An Adaptable Sensor Network Monitoring Software</article-title>
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