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        <p>Seit über 20 Jahren wird auf den SEUH-Workshops über Schwierigkeiten und Möglichkeiten diskutiert und beraten, wie wir Studierenden die Vorgehensweisen bei der Softwareentwicklung am besten vermitteln. Seit den ersten Workshops hat sich einiges verändert, es gibt aber auch vieles, was unverändert geblieben ist. Wenn wir Software Engineering unterrichten, stehen wir immer wieder vor der Herausforderung, wie wir den Studierenden auch in kleinen Projekten die Vorteile von methodischem Vorgehen deutlich machen können. Da die meisten Studierenden keine Erfahrung mit großen Softwaresystemen haben, sehen sie nicht immer ein, warum der durch ein methodisches Vorgehen begründete Aufwand auch bei kleinen Ausbildungsprojekten gerechtfertigt und lohnend ist. Diese Problematik hat uns bei der SEUH von Anfang an beschäftigt. Studentische Ausbildungsprojekte waren ein Ansatz, dieses Problem zu überwinden. Die Beiträge zur 13. SEUH haben wir in fünf Themenschwerpunkte gruppiert. Im Schwerpunkt Just-in-Time Teaching greifen einige Autoren dieses SEUH-Generalthema auf und stellen neue Lösungsmöglichkeiten vor. Dabei soll den Studierenden durch schnelle Rückkopplung und Diskussion die Problematik verdeutlicht und näher gebracht werden. Dass die Ausbildung in den Bereichen Programmierung und Software Engineering viele Schnittstellen hat, ist unbestritten. Diesem Thema widmen sich die Beiträge unter dem Stichpunkt Programmierausbildung. Sie diskutieren, wie diese Schnittstellen zum Vorteil von beiden Ausbildungsschwerpunkten genutzt werden können und wie die enge Verzahnung vorteilhaft umgesetzt werden kann. Agile Methoden haben in den letzten Jahren ihren Weg in die Praxis gefunden, sie werden dort erprobt und eingesetzt. Die SEUH greift dieses Thema im Schwerpunkt Agile Methoden im Unterricht auf. Es werden erste interessante Erfahrungen berichtet, über die auf dieser SEUH sicherlich intensiv diskutiert werden wird. Werkzeuge spielen in der Ausbildung eine wesentliche Rolle, entweder zur Entwicklung von Software oder aber als Mittel, um Lerninhalte effizient und effektiv vermitteln zu können. Dieses spiegeln die Beiträge zum Thema Werkzeuge in und für die Ausbildung wider. Dort werden ein Werkzeug zur spielerischen Vermittlung von Entwicklungsprozessen und ein Werkzeug zur Auswahl und zum Einsatz von Metriken vorgestellt. Daneben gibt es auch in diesem Jahr wieder neue Ideen, wie wir unser Wissen im Software Engineering besser und nachhaltiger an Studierende vermitteln können. Unter dem Punkt Zur Diskussion gestellt werden diese Vorschläge vorgestellt und erörtert. Für die SEUH konnten wir mit Bernd Brügge und Peter Zimmerer zwei sehr interessante Persönlichkeiten als eingeladene Vortragende gewinnen. Bernd Brügge, TU München, berichtet über seine Erfahrungen beim Multimedia-Einsatz in Software Engineering Projektkursen. Peter Zimmerer von der Siemens AG präsentiert das Software Engineering Curriculum in der betrieblichen Weiterbildung bei der Siemens AG und berichtet über die gemachten Erfahrungen sowie über kritische Erfolgsfaktoren.</p>
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      <title>-</title>
      <p>Ana-Maria Dragomir, RWTH Aachen, hat
vielfältige Aufgaben in der Vorbereitung der SEUH
übernommen und dazu beigetragen, dass das
Konferenzsystem EasyChair verwendet werden konnte.
Ferner hat sie aus den akzeptierten Beiträgen den
Tagungsband zum Workshop erstellt. Vielen Dank
dafür!</p>
      <p>Schlussendlich möchten wir den Sponsoren
ANECON Software Design und Beratung G.m.b.H.
und iSQI International Software Quality Institute
GmbH für die großzügige Unterstützung der 13.
SEUH danken.</p>
      <p>Wir freuen uns auf das gemeinsame Treffen,
spannende Vorträge
und anregende Diskussionen.</p>
      <p>Bremen und Aachen, Januar 2013
Andreas Spillner
Hochschule Bremen
Horst Lichter
RWTH Aachen</p>
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